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DE19937891C1 - Schaltschrank - Google Patents

Schaltschrank

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DE19937891C1
DE19937891C1 DE1999137891 DE19937891A DE19937891C1 DE 19937891 C1 DE19937891 C1 DE 19937891C1 DE 1999137891 DE1999137891 DE 1999137891 DE 19937891 A DE19937891 A DE 19937891A DE 19937891 C1 DE19937891 C1 DE 19937891C1
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DE
Germany
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stop
frame
swivel frame
control cabinet
fastening
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Application number
DE1999137891
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English (en)
Inventor
Martin Ramdohr
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Rittal GmbH and Co KG
Original Assignee
Rittal Werk Rudolf Loh GmbH and Co KG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/26Casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/30Cabinet-type casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/32Mounting of devices therein
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/01Frameworks
    • H02B1/012Details of mechanical connections

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Assembled Shelves (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Schaltschrank mit einem Schwenkrahmen, der Tragteile zur Anbringung von Anbauten aufweist, wobei der Schwenkrahmen mittels einer Lagerung schwenkbar an den Schaltschrankkorpus angekoppelt ist, und wobei der Schwenkrahmen in der eingeschwenkten Stellung mittels eines Verschlusses arretierbar ist. Um die Bedienbarkeit beim Verschließen des Schwenkrahmens zu vereinfachen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Schwenkrahmen in der eingeschwenkten Stellung an einer Anschlagfläche eines im Schaltschrank-Innenraum ortsfest angebrachten Schwenkrahmenanschlages anliegt, und dass der Verschluss mit einem Schließteil eine Schließfläche des Schwenkrahmenanschlages hintergreift.

Description

Aus der DE-GM 18 73 194 ist ein Halterungsrahmen bekannt, an den ein Schwenkrahmen angebaut ist. Der Schwenkrahmen weist Tragteile auf, an denen elektrische Anbauten befestigt werden können. In der eingeschwenkten Stellung liegt der Schwenkrahmen an einem Schwenkrahmenanschlag des Hal­ terungsrahmens an. Wenn der Schwenkrahmen mit schweren Anbauten be­ stückt ist, dann kann es vorkommen, dass sich dieser verzieht und nicht mehr ohne Weiteres in die Schließstellung eingeschwenkt werden kann.
In der DE 39 17 985 A1 ist ein Schaltschrank beschrieben, der ein Rahmengestell aufweist. In dem Schaltschrank-Innenraum ist ein Schwenkrahmen gehalten, der an dem Rahmengestell anscharniert ist.
Aus der US 2,895,087 geht ein Kleingehäuse als bekannt hervor, dessen offene Frontseite mit einer Tür verschließbar ist. Die Tür ist als Tragrahmen für elektrische Anbauten ausgebildet.
Ein weiterer Schaltschrank mit einem Schwenkrahmen ist aus dem Firmen­ katalog "Rittal Handbuch 29, Seite 767", bekannt. Der Schwenkrahmen ist hierbei entweder direkt an dem Rahmengestell des Schaltschrankes anscharniert oder er wird von zwei horizontalen Montageschienen getragen, die parallel zur Frontseite verlaufend in den Schaltschrank-Innenraum eingebaut sind. Im eingeschwenkten Zustand kann der Schwenkrahmen mittels eines Verschlusses festgelegt und arretiert werden. Ein Vorreiber des Verschlusses greift hierzu in einen Schlitz des Rahmengestelles bzw. der Montageschiene ein.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Schaltschrank der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei dem der Schwenkrahmen auf einfache Weise in die Schließstel­ lung gebracht und dann hier festgelegt werden kann.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Erfindungsgemäss sind zur Erfüllung der beiden Funktionsanforderungen - Arretieren des Schwenkrahmens in der Schließposition und Verriegeln des Schwenkrahmens in der Schließposition - eigene Elemente zugeordnet worden, die wiederum in einem getrennt vom Schaltschrank fertigbaren Bauteil, dem Schwenkrahmenanschlag, vereinigt sind. Demnach übernimmt die Anschlag­ fläche die Arretierungs- und die Schließfläche die Verriegelungsfunktion.
Die Funktionalität des Schwenkrahmenanschlages wird noch dadurch erweitert, dass der Schwenkrahmenanschlag einen Stützabschnitt aufweist, der in eine Auflaufkufe übergeht, wobei die Auflaufkufe dem geöffneten Schwenkrahmen zugekehrt ist, und dass der Schwenkrahmen beim Schliessen mit einem Formstück auf die Auflaufkufe aufläuft und sich an dieser ausrichtet. Die Auflaufkufe und der Stützabschnitt richten den Schwenkrahmen in der Schließposition aus.
Nach einer bevorzugten Erfindungsausgestaltung ist vorgesehen, dass der Schwenkrahmenanschlag einen Ansatz aufweist, der einen Anschlag mit der Anschlagfläche für den Schwenkrahmen bildet, wobei der Schwenkrahmen in der eingeschwenkten Stellung an der Anschlagfläche des Anschlages anliegt, dass der Ansatz, der den Anschlag bildet, auf seiner der Anschlagfläche abgewandten Seite die Schließfläche bildet, die der Verschluss in der Schließstellung mit einem Riegelteil hintergreift, und dass im Bereich der Schließfläche ein Verschlussgegenstück angeordnet ist, an der das Riegelteil in der Schließstellung anschlägt.
Das Verschlussgegenstück legt die Schließstellung eindeutig fest. Hierbei kann auch insbesondere vorgesehen sein, dass das an der Schließfläche des Anschla­ ges angeordnete Verschlussgegenstück als Versteifungsrippe ausgebildet ist. Das als Versteifungsrippe ausgebildete Verschlussgegenstück steift den Ansatz aus. Damit können auch Schwenkrahmen, die mit schweren Einbauten beladen sind, sicher von dem Schwenkrahmenanschlag abgefangen werden.
Wenn vorgesehen ist, dass die Schließfläche des Schwenkrahmenanschlages in eine Schrägfläche übergeht, und dass der Verschluss mit seinem Riegelteil beim Übergang von der Offen- in die Schließstellung auf der Schrägfläche aufgleitet und in die Schließfläche übergeleitet ist, dann lässt sich das Riegelteil des Verschlusses stets auch bei Vorhandensein von Fertigungs- oder Montagetole­ ranzen, auf die Schließfläche aufschieben.
Um den Schwenkrahmenanschlag exakt in seiner Montageposition ausrichten zu können, ist vorgesehen, dass der Schwenkrahmenanschlag zwei im Winkel zu­ einander stehende Anlageflächen aufweist, die an zwei im gleichen Winkel zueinander angeordnete Profilseiten einer Montageschiene anliegen.
Der Schwenkrahmenanschlag kann wahlweise bei rechts- oder linkscharnierten Schwenkrahmen Verwendung finden, wenn vorgesehen ist, dass der Schwenk­ rahmenanschlag symmetrisch zu seiner im Einbauzustand vertikal verlaufenden Mittelquerebene ausgebildet ist.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Teil-Explosionsdarstellung ein Rahmengestell eines Schaltschrankes mit zwei horizontalen Montageschienen,
Fig. 2 eine Detailansicht des in Fig. 1 dargestellten Rahmengestelles und
Fig. 3 eine perspektivische Frontansicht des Rahmengestelles gemäß den Fig. 1 und 2 mit einem angebauten Schwenkrahmen.
In Fig. 1 ist ein Rahmengestell eines Schaltschrankes dargestellt, das aus vertikalen und horizontalen Rahmenprofilen 11, 12 und 13 zusammengesetzt ist. Die vertikalen Rahmenprofile 11 weisen zwei Profilseiten 11.1, die zu­ einander im rechten Winkel angeordnet sind und die zu den zugeordneten Sei­ tenflächen des Rahmengestelles 10 parallel angeordnet sind. Die beiden Pro­ filseiten 11.1 bilden eine gemeinsame Innenaufnahme 11.2, die dem Innenraum des Schaltschrankes zugewandt ist. Von den Profilseiten 11.1 sind weitere Profilseiten 11.3 rechtwinklig abgekantet. Die weiteren Profilseiten 11.3 stehen somit rechtwinklig zu den zugeordneten Rahmengestellseiten. Die horizontalen Rahmenprofile 12 und 13 weisen zwei rechtwinklig zueinander stehende Profil­ seiten auf, die eine gemeinsame, dem Schaltschrankinnenraum zugewandte In­ nenkante bilden. Diese Profilseiten und die Profilseiten 11.1 und 11.3 der vertikalen Rahmenprofile 11 sind mit Reihen von Befestigungsaufnahmen 14 versehen. Dabei sind die Befestigungsaufnahmen der vertikalen Rahmenprofile 11 wechselweise als schlitzförmige Durchbrüche und Bohrungen ausgebildet. Die Befestigungsaufnahmen 14 der horizontalen Rahmenprofile 12 und 13 sind wechselweise als quadratische oder rechteckförmige Durchbrüche und Boh­ rungen ausgebildet.
An den Rahmenprofilen 11, 12 und 13 des Rahmengestelles 10 lassen sich Montageschienen 30, 50 befestigen. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind zwei Arten von Montageschienen 30, 50 gezeigt. Die Montageschienen 30 besitzen einen rechteckförmigen oder quadratischen Querschnitt. Sie können von einem entsprechenden Profilhalbzeug abgelenkt werden. In die dem Schalt­ schrankinnenraum zugewandten Seitenflächen dieser Montageschiene 30 ist eine Reihe von als Bohrungen ausgebildeten Befestigungsaufnahmen 31 einge­ bracht. In die parallel zu dieser Seitenfläche stehende, der Aussenseite des Rahmengestelles 10 zugewandte Seitenfläche der Montageschiene kann eben­ falls eine Reihe von Befestigungsaufnahmen 31 eingebracht sein. Die beiden vertikal zu den Seitenflächen stehenden Profilschenkel der Montageschienen 30 sind an ihren längsseitigen Enden von Bohrungen 34 durchdrungen. Durch diese Bohrungen 34 lassen sich Befestigungsschrauben 35 hindurchstecken und in die horizontalen Rahmenprofile 12 unter Verwendung einer Käfigmutter 15, die in eine entsprechende Befestigungsaufnahme 14 eingesteckt ist, einschrauben.
Parallel zu der oben liegenden Montageschiene 30, die an den horizontalen Rahmenprofilen 12 festgemacht ist, lässt sich eine weitere, identisch ausge­ bildete Montageschiene 30 an weiteren Montageschienen 50 befestigen. Die Montageschienen 50 verlaufen parallel zu den als Tiefenstreben ausgebildeten horizontalen Rahmenprofilen 12.
Die Montageschienen 50 sind im Querschnitt C-förmig ausgebildet. Sie weisen eine vertikale Montagewand 51 auf, in die mehrere Reihen von Befestigungsauf­ nahmen 54 eingearbeitet sind. Das Raster dieser Reihen von Befestigungsauf­ nahmen ist auf das Raster der Befestigungsaufnahmen 14 in den Rahmenprofi­ len 11, 12 und 13 abgestimmt. Von der vertikalen Montagewand sind horizon­ tale Ränder 52 abgebogen, die senkrecht zu der zugeordneten Seite des Rah­ mengestelles stehen. Die Ränder 52 taufen in Endabschnitten 53 aus, die wiederum parallel zu der Montagewand 51 stehen. Wie die Fig. 1 erkennen lässt, sind die Ränder 52 ebenfalls mit jeweils einer Reihe von Befestigungsauf­ nahmen 54 versehen. Zur Fixierung der in Schaltschrank-Breitenrichtung verlau­ fenden Montageschiene 30 kann in die Montageschiene 50 eine Mutter 36 ein­ gesteckt werden. Die Gewindeaufnahme dieser Mutter 36 steht dann in Flucht zu der endseitigen Bohrung 34 der Montageschiene 30. Mittels einer Befesti­ gungsschraube 35, die durch die Bohrungen 34 der Montageschiene 30 durch­ gesteckt und in die Mutter 36 eingeschraubt ist, lässt sich die Montageschiene 30 dann an der Montageschiene 50 festlegen.
Wie die Fig. 1 erkennen lässt, besitzen die Montageschienen 30 Lageraufnah­ men 32. Die Lageraufnahme 32 der oben liegenden Montageschiene ist dabei zu der Lageraufnahme 32 der unten liegenden Montageschiene derart ausgerichtet, dass eine gemeinsame Lagerachse gebildet ist. In die Lageraufnahmen 32 kön­ nen Lager 33 eingesteckt werden. Die Lager dienen zur Aufnahme von Lager­ zapfen eines Schwenkrahmens, der in Fig. 1 im einzelnen nicht näher gezeigt ist.
An den den Lagern 33 abgewandten Enden der Montageschienen 30 sind Schwenkrahmenanschläge 60 vorgesehen. Die Schwenkrahmenanschläge sind als Kunststoff-Spritzgussteile ausgebildet. Sie weisen zwei im rechten Winkel zueinander stehende Anschlagflächen 66 auf, die eine Montageschienenkante umgreifend an der Montageschiene 30 anliegen. Die horizontale Anlagefläche wird von einem Stützabschnitt 61 gebildet, der von einer Bohrung mit vertikaler Bohrungsachse durchdrungen ist. In diese Bohrung kann eine Befestigungs­ schraube 35 eingesteckt und in eine Gewindeaufnahme 37 der Montageschiene 30 eingeschraubt werden. Mittels der vertikalen Anlagefläche 66 ist der Schwenkrahmenanschlag 60 dann gegenüber der Montageschiene 30 ausge­ richtet. Die vertikale Anlagefläche 66 wird von einer vertikalen Abschlusswand 62 gebildet, die über den Stützabschnitt 61 mittels eines Anschlages 65 ver­ längert ist. Auf der dem Stützabschnitt 61 abgewandten Seite trägt die Ab­ schlusswand 62 eine Versteifungsrippe 64, die den Anschlag 65 aussteift. Der Stützabschnitt 61 ist an seinem, dem Anschlag 65 abgewandten Rand mit einer Auflaufkufe 63 versehen, die vorliegend als Schrägfläche ausgebildet ist. Diese Auflaufkufe 63 geht in den Stützabschnitt 61 über. Sie dient zur Ausrichtung des vorstehend erwähnten Schwenkrahmens.
Zur Fixierung der Montageschienen 50 an den vertikalen Rahmenprofilen wer­ den Halter 20 verwendet. Die Halter 20 legen die Montageschienen 50 an ihren stirnseitigen Enden fest. Pro Montageschiene 50 sind zwei Halter verwendet.
Die Halter 20 weisen zwei horizontale Befestigungsabschnitte 24 auf, die über einen vertikalen Befestigungsabschnitt 21 miteinander verbunden sind. Der ver­ tikale Befestigungsabschnitt 21 ist mit zwei Vertiefungen 22 ausgestattet, die jeweils den horizontalen Befestigungsabschnitten 24 zugeordnet sind. Die Ver­ tiefungen 22 bilden zusammen mit den Befestigungsabschnitten 24 eine An­ schlagskante 24.1. Der Befestigungsabschnitt 21 ist über die Vertiefungen 22 hinaus mit einem Befestigungsansatz verlängert, in den eine als Langloch ausge­ bildete Stellvorrichtung 26 eingebracht ist. Das Langloch verläuft dabei in Längserstreckung des vertikalen Rahmenprofiles 11. Zusätzlich zu dem Lang­ loch ist in den Befestigungsabschnitt auch noch ein Durchbruch 27 eingebracht. In die dem Innenraum des Schaltschrankes zugewandte Fläche des Befesti­ gungsansatzes ist eine Zahnung 28 eingearbeitet. Diese Zahnung weist quer zur Längserstreckung des vertikalen Rahmenprofiles gestaffelte Zähne auf. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist die Zahnung 28 nur ansatzweise dargestellt.
Tatsächlich erstreckt sich die Zahnung 28 vollständig oder teilweise auch noch um das Langloch (Stellvorrichtung 26) herum. An den Befestigungsabschnitt 21 schließt sich im Bereich des Langloches eine Formschräge 29 an. Diese Form­ schräge läuft in einer weiteren Stellvorrichtung mit Langloch aus. Auch im Bereich dieses Langloches ist eine Zahnung 28 und ein Durchbruch 27 vorge­ sehen.
Zur Befestigung des Halters 20 an dem vertikalen Rahmenprofil ist ein Riegelteil 40 verwendet. Das Riegelteil 40 besitzt zwei horizontal ausgerichtete Stützab­ schnitte 43, die über zwei vertikale Befestigungswände 41 miteinander verbun­ den sind. Die Befestigungswände 41 sind auf ihren einander abgekehrten Seiten mit Gegenzahnungen 45 versehen. Weiterhin sind in die Befestigungswände 41 als Bohrungen ausgebildete Durchbrüche 42 eingearbeitet. Die Befestigungs­ wände 41 gehen über eine Formschräge 44 ineinander über.
Zur Fixierung des Halters 20 mittels des Riegelteiles 40 an dem vertikalen Rahmenprofil 11 wird eine Befestigungsschraube 35 durch einen der Durch­ brüche 42 des Riegelteils hindurch geführt. Da der Durchbruch 42 fluchtend zu dem Langloch der Stellvorrichtung 26 angeordnet ist, kann die Befestigungs­ schraube 35 auch durch das Langloch hindurch geschoben und schließlich in eine der Befestigungsaufnahmen 14 des vertikalen Rahmenprofils eingeschraubt werden. Dabei gelangen die Gegenzahnungen 45 der Befestigungswände 41 in Eingriff mit den Zahnungen 28, die im Bereich der Stellvorrichtungen 26 an­ geordnet sind. Die durch die Zahnung 28 und die Gegenzahnung 45 gestaltete Verzahnung ermöglicht die formschlüssige Ankopplung des Halters 20 an dem vertikalen Rahmenprofil 11. Wahlweise können auch in die übrigen Durchbrüche 42 der beiden Befestigungswände 41 des Riegelteiles 40 Befestigungsschrau­ ben eingesteckt und in das vertikale Rahmenprofil 11 eingeschraubt werden. Dies ist ohne weiteres möglich, da die Abstände der Durchbrüche 42 des Riegelteiles auf das Rastermass der vertikalen Rahmenprofile 11 abgestimmt ist.
Wenn nun eine Höhenausrichtung der Montageschiene 50 erfolgen muss, so lassen sich die Befestigungsschrauben 35 mittels den in das Riegelteil 40 an dem Halter 20 gehalten ist, lösen, bis die Gegenzahnung 45 ausser Eingriff mit der Zahnung 28 gelangt. Dann lässt sich der Halter 20 mit in die Montage­ schiene 50 in vertikaler Richtung verstellen, bis die gewünschte Montageposi­ tion erreicht ist. Anschließend werden die Befestigungsschrauben 35 wieder festgezogen, so dass die formschlüssige Verbindung zwischen dem Halter 20 und dem vertikalen Rahmenprofil 11 wieder hergestellt ist. Zur Festlegung der Montageschiene 50 an dem Halter 20 sind in die horizontalen Befestigungsab­ schnitte 24 des Halters 20 Schraubaufnahmen 25 eingearbeitet. Die Montage­ schiene 50 kann mit ihrem stirnseitigen Ende in die Vertiefungen 22 eingestellt werden. Die Endabschnitte 53 der Montageschiene 50 liegen dabei auf dem Bo­ den der Vertiefungen 22 flächig auf. Die Ränder 52 der Montageschiene 50 sind parallel zu den Befestigungsabschnitten 24 ausgerichtet und liegen an diesen an. Zur Fixierung der Montageschiene in der ausgerichteten Position dienen Befestigungsschrauben 35, die durch die Schraubaufnahmen 23, 25 des Halters 20 hindurch geführt und unter Zuhilfenahme von Muttern in die Befestigungsaufnahmen 54 der Ränder 52 eingeschraubt sind.
In Fig. 2 ist eine weitere Verwendungsart des Halters dargestellt. Wie sich der Zeichnung entnehmen lässt, können die Montageschienen 30 auch direkt mit dem Halter 20 verbunden werden. Hierzu werden die endseitigen Bohrungen 34 der Montageschienen 30 fluchtend zu den Schraubaufnahmen 23, 25 ausge­ richtet, die in den Befestigungsabschnitten 24 des Halters 20 gebildet sind. Die Montageschiene 30 lässt sich dann mittels einer Befestigungsschraube 35 wahl­ weise an dem oberen oder dem unteren horizontalen Befestigungsabschnitt 24 des Halters 20 festmachen. Die Montageschiene 30 kann dabei entweder auf der dem Befestigungsabschnitt 21 abgewandten Bereich des Befestigungsab­ schnittes 24 festgemacht werden, oder auf dem dem Befestigungsabschnitt 21 zugewandten Bereich. Wenn die Montageschiene 30 innenliegend befestigt ist, so ist das stirnseitige Ende der Montageschiene 30 in die Vertiefung 22 ein­ gestellt. Es ist leicht ersichtlich, dass die Montageschiene 30 nicht nur, wie in Fig. 2 dargestellt, in Schaltschrankbreitenrichtung verlaufend an dem Halter 20 festgemacht werden kann. Möglich ist vielmehr auch, dass die Montageschiene in Schaltschranktiefenrichtung verlaufend an den Befestigungsabschnitten 24 fixiert wird.
In Fig. 3 ist das Rahmengestell 10 in perspektivischer Frontansicht gezeigt. Wie sich aus dieser Darstellung entnehmen lässt, sind an dem Rahmengestell 10 zwei der als Tragholme ausgebildeten horizontalen Montageschienen 30 befes­ tigt. An den Montageschienen lässt sich ein Schwenkrahmen 70 anbauen. Der Schwenkrahmen 70 besitzt zwei horizontale Querprofile 71, die mittels verti­ kaler Profilabschnitte 76 miteinander verbunden sind. Die Querprofile 71 weisen jeweils an der Scharnierseite Scharnierbolzen 75 auf, die über Betätigungsele­ mente 72 aus dem von dem Querprofil 71 umschlossenen Innenraum herausbe­ wegt bzw. eingeschoben werden können. Wahlweise an dem oberen oder dem unteren Querprofil 71 lässt sich ein Verschluss mit einem als Vorreiber ausgebildelten Riegelteil befestigen. Die offenen Stirnseiten der Querprofile sind mit Abdeckkappen 73 verschlossen. Die vertikalen Profilabschnitte 76 weisen Abkantungen 77 auf, die mit Reihen von Befestigungsaufnahmen 78 versehen sind. Dabei ist eine der Abkantung parallel zur Längserstreckung der Querprofile 71 angeordnet. Die andere Abkantung 77 steht senkrecht dazu. Zur Montage des Schwenkrahmens 70 wird dieser zwischen die beiden Montageschienen 30 eingeschoben, so dass die Scharnierbolzen 75 fluchtend zu den Lagern 33 aus­ gerichtet sind. Anschließend lassen sich die Scharnierbolzen 75 mittels der Betätigungselemente 73 in die Lager 33 einschieben.
Der Schwenkrahmen kann aus seiner offenen Stellung in die Schließstellung um die vertikale, von den Lagern 33 gebildete Scharnierachse eingeschwenkt wer­ den. Im eingeschwenkten Zustand schlägt eine Innenfläche 74 der Querprofile 71 an dem Anschlag 65 an der nach vorne gekehrten Anschlagsfläche des An­ schlages 65 an. Wenn der Schwenkrahmen 70, beispielsweise in Folge von Montagetoleranzen nicht exakt gegenüber dem Rahmengestell 10 ausgerichtet ist, so gleitet das Querprofil 71 auf die Auflaufkufe 63 auf und wird an dieser ausgerichtet, bis das Querprofil 71 sich auf den Stützabschnitt 61 aufschiebt. Bevorzugterweise ist der Schwenkrahmenanschlag 60 aus einem Kunststoff- Werkstoff, beispielsweise aus PUM gefertigt, so dass gute Gleiteigenschaften erreicht sind. In der eingeschwenkten Stellung lässt sich der Schwenkrahmen 70 mittels des Verschlusses 79 verriegeln. Hierzu wird der Verschluss 79 betätigt, so dass sich das Riegelteil auf die Schließfläche 62 des Schwenk­ rahmenanschlages 60 aufschiebt. Um das Aufschieben des Riegelteiles zu ver­ einfachen, sind am Anschlag 60 Schrägflächen vorgesehen, die sich im Einzel­ nen näher der Fig. 1 entnehmen lassen. Der Schwenkrahmenanschlag 60 ist symmetrisch zu seiner vertikal verlaufenden Mittelquerebene ausgebildet. Damit lässt es sich wahlweise bei rechts- oder linksscharnierten Schwenkrahmen 70 einsetzen. Insbesondere kann der Schwenkrahmenanschlag aber auch, wie dies Fig. 3 verdeutlicht, sowohl an der oberen, als auch der unteren Montageschiene 30 verwendet werden.

Claims (6)

1. Schaltschrank mit einem Schwenkrahmen (70), der Tragteile zur Anbringung von Anbauten aufweist, wobei der Schwenkrahmen (70) mittels einer Lage­ rung schwenkbar an den Schaltschrankkorpus angekoppelt ist, wobei der Schwenkrahmen (70) in der eingeschwenkten Stellung mittels eines Ver­ schlusses (79) arretierbar ist, wobei der Schwenkrahmen (70) in der eingeschwenkten Stellung an einer Anschlagfläche eines im Schaltschrank- Innenraum ortsfest angebrachten Schwenkrahmenanschlages (60) anliegt, wobei der Verschluss (79) mit einem Schließteil eine Schließfläche des Schwenkrahmenanschlages (60) hintergreift, wobei der Schwenkrahmenan­ schlag (50) einen Stützabschnitt (61) aufweist, der in eine Auflagekufe (63) übergeht, wobei die Auflaufkufe (63) dem geöffneten Schwenkrahmen (70) zugekehrt ist, und wobei der Schwenkrahmen (70) beim Schliessen mit einem Formstück auf die Auflaufkufe (63) aufläuft und sich an dieser ausrichtet.
2. Schaltschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Schwenkrahmenanschlag (60) einen Ansatz aufweist, der einen Anschlag (65) mit der Anschlagfläche für den Schwenkrahmen (70) bildet, wobei der Schwenkrahmen (70) in der eingeschwenkten Stellung an der Anschlagfläche des Anschlages (65) anliegt,
dass der Ansatz, der den Anschlag (65) bildet, auf seiner der Anschlagfläche abgewandten Seite die Schließfläche 62 bildet, die der Verschluss in der Schließstellung mit einem Riegelteil hintergreift.
3. Schaltschrank nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das an der Schließfläche des Anschlages (65) angeordnete Ver­ schlussgegenstück als Versteifungsrippe (64) ausgebildet ist.
4. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schließfläche des Schwenkrahmenanschlages (60) in eine Schräg­ fläche übergeht, und
dass der Verschluss (79) mit seinem Riegelteil beim Übergang von der Offen- in die Schließstellung auf der Schrägfläche aufgleitet und in die Schließfläche übergeleitet ist.
5. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkrahmenanschlag (60) zwei im Winkel zueinander stehende Anlageflächen (66) aufweist, die an zwei im gleichen Winkel zueinander angeordnete Profilseiten einer Montageschiene (30) anliegen.
6. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkrahmenanschlag symmetrisch zu seiner im Einbauzustand vertikal verlaufenden Mittelquerebene ausgebildet ist.
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