DE19937836A1 - Lebensüberwachungsgerät mit abnehmbarer Warneinrichtung - Google Patents
Lebensüberwachungsgerät mit abnehmbarer WarneinrichtungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein schnurloses Piezokristall-gesteuertes Lebensüberwachungsgerät, das mit einer schnurlosen, abnehmbaren Warneinrichtung ausgestattet ist. Das Lebensüberwachungsgerät weist eine einfache Konstruktion auf und ist daher sehr kostengünstig. Die Warneinrichtung ist in einer ersten Betriebsart innerhalb eines am Körper des zu überwachenden Menschen getragenen Überwachungsgerätes betreibbar und in einer zweiten Betriebsart entfernt vom zu überwachenden Menschen zu benutzen ausgebildet. Die schnurlose Warneinrichtung wird daher in einer Doppelfunktion verwendet. Sie kann einerseits in direkter Verbindung mit dem Überwachungsgerät zum Einsatz kommen, in dem das Überwachungsgerät, in dem die Warneinrichtung eingesetzt ist, in Kontakt mit dem zu überwachenden Menschen verwendet wird. In der zweiten Betriebsart ist vorgesehen, dass die Warneinrichtung dem Überwachungsgeräte-Korpus entnommen und als leichte, schnurlose Einheit vom überwachenden Menschen getragen wird, wobei sich die überwachende Person mit der Warneinrichtung in räumlicher Distanz zu der zu überwachenden Person frei bewegen und gleichzeitig die Überwachung durchführen kann.
Description
Die Erfindung betrifft ein schnurloses Piezokristall-gesteuertes
Lebensueberwachungsgeraet, das mit einer schnurlosen, abnehmbaren
Warneinrichtung ausgestattet ist.
Ein derartiges Lebensueberwachungsgeraet ist bei dem derzeitigen Stand der Technik
in der Form von "Monitoring-Geraeten" bekannt, die zur Ueberwachung der
Lebensfunktionen Sensoren einsetzen, die entweder den Blutsauerstoffgehalt
ueberwachen, oder die Koerperwaerme, die Atemgeraeusche oder per
elektromagnetischer Sensoren den Pulsschlag. Diese Sensoren muessen zum Teil auf
die Haut aufgeklebt werden oder an den Finger gesteckt werden, um ihre Messungen
durchfuehren zu koennen. Dann werden bei herkoemmlichen Ueberwachungsgeraeten
Signale von den Sensoren ueber Kabel an die zentrale Ueberwachungseinheit
gesendet. Diese Ueberwachungseinheit, auch Monitor genannt, wertet die Signale aus
und gibt bei kritischer Lage der Lebensfunktionen Warnmeldungen ab.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lebensueberwachungsgeraet der
eingangs genannten Art zu schaffen, das eine einfache und nicht aufwendige
Konstruktion aufweist und daher sehr kostenguenstig ist.
Diese Aufgabe wird dadurch geloest, dass die Warneinrichtung die einzige
Warneinrichtung des Ueberwachungsgeraetes ist, die in einer ersten Betriebsart
innerhalb eines am Koerper des zu ueberwachenden Menschen getragenen
Ueberwachungsgeraetes betreibbar ist und in der zweiten Betriebsart freihaendig
entfernt vom ueberwachenden Menschen zu benutzen ausgebildet ist. Die schnurlose
Warneinrichtung wird daher in einer Doppelfunktion verwendet, das heisst, sie kann
einerseits in direkter Verbindung mit dem Ueberwachungsgeraet zum Einsatz
kommen, in dem das Ueberwachungsgeraet, in dem die Warneinrichtung eingesetzt ist,
in Kontakt mit dem zu ueberwachenden Menschen verwendet wird. In der zweiten
Betriebsart ist vorgesehen, dass die Warneinrichtung dem Ueberwachungsgeraete-
Korpus entnommen wird und nunmehr als leichte, schnurlose Einheit vom
ueberwachenden Menschen getragen wird, wobei sich die ueberwachende Person mit
der Warneinrichtung in raeumlicher Distanz zu der zu ueberwachenden Person frei
bewegen kann und gleichzeitig die Ueberwachung durchfuehren kann.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteranspruechen.
Die Figuren veranschaulichen die Erfindung anhand von Ausfuehrungsbeispielen; und
zwar zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht und eine Seitenansicht eines Lebensueberwachungsgeraetes, bei
dem die abnehmbarer Warneinrichtung in den Ueberwachungsgeraete-Korpus
eingesetzt ist. Die beiden Bewegungspfeile deuten die Richtung an, in der die
Warneinrichtung von dem Lebensueberwachungsgeraet getrennt werden kann.
Fig. 2 eine Draufsicht und eine Seitenansicht eines Lebensueberwachungsgeraetes, von
dem die Warneinrichtung abgetrennt wurde.
Fig. 3 eine Draufsicht und eine Seitenansicht einer Warneinrichtung im abgetrennten
Zustand.
Ergebnis der Erfindung ist ein Piezokristall-gesteuertes Lebensueberwachungsgeraet
mit einer schnurlosen, abnehmbaren Warneinrichtung, die vom
Ueberwachungsgeraete-Korpus durch eine Verbindung schnell getrennt und an ihn
wieder angebracht werden kann. Die Verbindung zwischen Ueberwachungsgeraet und
Warneinrichtung soll schnurlos Signale austauschen.
Die Patentansprueche fuer das Lebensueberwachungsgeraet mit schnurloser,
abnehmbarer Warneinrichtung gelten fuer schnurlose und schnurgebundene
Lebensueberwachungsgeraete und -monitore (z. B. Schlafmonitor, Puls-Messgeraet,
etc.), fuer Menschen und Tiere sowie fuer jede andere Art von Vital-Funktions-
Messgeraeten.
Die abnehmbare Warneinrichtung soll die Warnsignale schnurlos von dem
Ueberwachungsgeraete-Korpus empfangen koennen. Vorzugsweise ist vorgesehen,
dass das Gehaeuse der Warneinrichtung gemaess Fig. 3 folgende technische
Einbauteile enthaelt:
- 1. Einen Lautsprecher, einen aufladbaren Akku, der ueber Kontakte vom Ueberwachungsgeraete-Korpus aufgeladen werden kann und
- 2. Eine Empfangsanlage fuer den Empfang der Warnsignale, die im verbunden Modus ueber Kontakte vom Ueberwachungsgeraet empfangen werden und im getrennten Modus schnurlos ueber Funk.
Das Gehaeuse der Warneinrichtung ist so konstruiert, dass es
- 1. Einfach an den Ueberwachungsgeraete-Korpus anzubringen und von diesem zu trennen ist und mit Hilfe einer Dreh-, Schiebe-, Steck-, Klett- oder Magnetverbindung mit dem Korpus unkompliziert verbunden werden kann, oder nach Art einer Frontplatte auf den Korpus aufgesteckt oder nach Art einer Scheckkarte in den Korpus eingeschoben werden kann;
- 2. So leicht und klein ist, dass der Mensch es angenehm am Handgelenk, Arm oder Bein tragen kann;
- 3. Alle technischen Einbauteile sicher unterbringen und robust schuetzen kann und dabei die Aussenmasse des Korpus gemaess Fig. 1 nicht ueberragt.
Das Piezokristall-gesteuerte Lebensueberwachungsgeraet soll die koerpereigenen
Schwingungen des Menschen messen, wobei die Schwingungen mit Hilfe von Piezo-
Kristallen in elektrische Impulse umgewandelt werden, und bei Abweichungen der
Schwingungen ueber einen vorgegebenen Schwellenwert hinaus, Warnsignale an die
Warneinrichtung abgegeben werden. Dabei ist vorgesehen, dass das Gehaeuse des
Lebensueberwachungsgeraetes gemaess Fig. 2 vorzugsweise folgende technische
Einbauteile enthaelt:
- 1. Einen Schwingungs-Sensor und einen Schwingungs-Impuls-Pruefer fixer die Lebensueberwachung und eine Alarmsignal-Sendeanlage zum Abgeben von Alarmsignalen,
- 2. Eine Batterie zur Energieversorgung des Ueberwachungsgeraetes und zum Aufladen des Akkus in der Warneinrichtung ueber elektrische Kontakte sowie Kontakte zum Uebertragen der Alarmsignale und
- 3. Einen Verbindemechanismus mit Entriegelungsknopf, der zum Verbinden und Trennen von Lebensueberwachungsgeraet und Warneinrichtung dient.
Das Gehaeuse des Lebensueberwachungsgeraetes ist vorzugsweise so konstruiert, dass
es
- 1. Mit der Warneinrichtung unkompliziet verbunden werden kann und so leicht und klein ist, dass der Mensch es angenehm am Handgelenk, Arm oder Bein tragen kann;
- 2. Alle technischen Einbauteile sicher unterbringen und robust schuetzen kann.
Anhand von Beispielen soll die Funktionsweise und der Anwendungsbereich von
Piezokristall-gesteuerten Lebensueberwachungsgeraeten mit schnurloser, abnehmbarer
Warneinrichtung beschrieben werden.
Die Beispiele nehmen Bezug auf die Fig. 1-3.
Zum Anstellen des Lebensueberwachungsgeraetes 1 wird die Batterie 2 in den Korpus
eingelegt. Der Ueberwachungsgeraete-Korpus wird auf der Haut aufliegend getragen,
zum Beispiel mit Hilfe eines Stretchbandes 16 wie eine Armbanduhr. Er kann auch am
Bein oder an anderen Koerperstellen getragen werden. Die Batterie 2 stellt die Energie
fuer den Schwingungspruefer 3 und den Alarmsignalsender 4 zur Verfuegung. In einer
ersten Betriebsart ist die Warneinrichtung 8 durch eine Steck-, Dreh- oder andere
Verbindung direkt mit dem Ueberwachungsgeraet 1 verbunden.
Solange beim Menschen die Lebensfunktionen intakt sind, erzeugt der Koerper eine
regelmaessige Eigenschwingung durch den Herzmuskel und andere Muskeln (z. B.
Brustmuskel zur Atmung, etc.) und den Blutkreislauf. Diese Eigenschwingung
unterscheidet sich klar von den Umgebungsschwingungen ausserhalb des Koerpers,
wie zum Beispiel Aussengeraeusche oder Transportvibrationen. Die Eigenschwingung
des Koerpers versetzt den Piezo-Kristall im Schwingungs-Sensor 5 im
Ueberwachungsgeraet in Schwingung. Der Piezo-Kristall sendet elektrische Impulse,
sobald er in Schwingung versetzt wird. Diese Impulse werden vom Schwingungs-
Sensor 5 an den Schwingungspruefer 3 geleitet und dort gegen ein vorgebenes
Schwingung-Impuls-Muster verglichen. Wenn die Koerperschwingung des Menschen
stark nachlaesst oder sogar ganz aussetzt - zum Beispiel bei Herzversagen oder
Aussetzen der Atmung, veraendert sich das Schwingungsmuster des Piezo-Kristalls im
Schwingungs-Sensor 5 dermassen, dass die von ihm gesendeten Impulse deutlich von
dem vorgegebenen Muster im Schwingungspruefer 3 abweichen. Sobald diese
Abweichung einen vorgegebenen Schwellenwert ueberschreitet, sendet der
Schwingungspruefer 3 einen Impuls an den Alarmsignalsender 4.
Der Alarmsignalsender 4 sendet daraufhin ein Alarmsignal schnurlos an die
Warneinrichtung 8. In dieser ersten, verbundenen Betriebsart werden die Alarmsignale
vom Alarmsignalsender 4 ueber die Kontakte zur Warnsignaluebertragung 7 vom
Ueberwachungsgeraet 1 ueber die Kontakte zum Empfang der Warnsignale 9 in der
Warneinrichtung 8 schnurlos direkt weitergeleitet. In der Warneinrichtung 8 werden
die Warnsignale an den Empfaenger fixer die Warnsignale 13 geleitet. Dieser
Empfaenger aktiviert den akustischen Warnsignalgeber 12, der daraufhin ein
deutliches akustisches Warnsignal abgibt. Sobald ein akustischen Warnsignal ertoent,
kann die ueberwachende Person sofort lebensrettende oder -erhaltende Massnahmen
einleiten und so moegliche schlimme Folgen etwaiger koerperlicher Fehlfunktionen
bei der zu ueberwachenden Person verhindern. In dieser ersten Betriebsart stellt die
Batterie 2 im Ueberwachungsgeraet 1 die notwendige Funktions-Energie fuer die
Warneinrichtung 8 zur Verfuegung und laedt ausserdem den Akku 10 ueber die
elektrischen Kontakte 11 in der Warneinrichtung 8 und die elektrischen Kontakte 6 im
Ueberwachungsgeraet 1 auf. Mit Hilfe eines Funktions-Test-Knopfes 14 in der
Warneinrichtung kann die korrekte Funktionsweise und ausreichende
Energieversorgung des gesamten Geraetes akustisch einfach ueberprueft werden.
In dieser verbunden Betriebsart geht das akustische Signal direkt von der zu
ueberwachenden Person aus, und andere Personen in dessen Umfeld werden alamiert
und koennen direkt lebensrettende Massnahmen ergreifen. Im Alltag kann es jedoch
vorkommen, dass die zu ueberwachende Person sich nicht in akustischen Reichweite
von anderen Personen aufhaelt, zum Beispiel wenn ein Kleinkind im Kinderzimmer
alleine uebernachtet. Um auch in dieser Situation eine kontinuierliche
Lebensueberwachung durchfuehren zu koennen, wird die Erfindung in der zweiten
Betriebsart benutzt. Dabei drueckt man den Ausloeseknopf 17 und die
Alarmeinrichtung 8 wird durch einen Federmechanismus 15 vom
Ueberwachungsgeraet 1 getrennt.
In dieser zweiten Betriebsart nimmt man die Warneinrichtung 8 vom
Ueberwachungsgeraetekorpus 1 und positioniert sie in der akustischen Reichweite des
Ueberwachers. Da die Warneinrichtung sehr klein und leicht ist, kann sie zum Beispiel
einfach in der Hemd- oder Hosentasche mitgefuehrt oder beiseite gelegt werden.
Dadurch hat man beide Haende frei und kann auch ausserhalb der akustischen
Reichweite der zu ueberwachenden Person ungehindert seinen gewuenschten
Taetigkeiten nachgehen und gleichzeitig kontinuierlich die Lebensueberwachung
durchfuehren.
Die Trennung von Ueberwachungsgeraet und Warneinrichtung hat weiterhin den
Vorteil, dass nur die Geraeteteile, die zur Ueberwachung benoetigt werden, am
Koerper der zu ueberwachenden Person getragen werden. Die Geraeteteile, die
ausschliesslich warnungsgebende Funktion erfuellen, koennen abgetrennt und zur
Seite gelegt werden und ermoeglichen die Ueberwachung aus der Distanz, zum
Beispiel von einem anderen Raum aus. Das erhoeht den Komfort der zu
ueberwachenden Person und erweitert die Bewegungsfreiheit der ueberwachenden
Person.
In zweiten Betriebsart werden die Alarmsignale vom Alarmsignal-Sender 4 schnurlos
per Funk an den Warneinrichtung 8 gesendet. In der Warneinrichtung werden diese
Signale vom Empfaenger fuer die Warnsignale 13 empfangen, der mit einer
Funkantenne ausgeruestet ist und der daraufhin den akustischen Warnsignalgeber 12
aktiviert. Dieser gibt dann ein deutliches akustisches Warnsignal ab. Die
ueberwachende Person ist dadurch alamiert und kann sich sofort in die Naehe der zu
ueberwachenden Person begeben und rettende Massnahmen einleiten. In dieser
zweiten Betriebsart stellt der Akku 10 die Energie fuer die Warneinrichtung 8 zur
Verfuegung.
In der getrennten Betriebsart ist die Warneinrichtung immer Alarmsignal
empfangsbereit. Dieser Stand-By Betrieb verbraucht sehr wenig Energie und kann
durch den Akku hier mehr als 24 Stunden zur Verfuegung gestellt werden. Das hat den
Vorteil, dass der getrennte Betrieb auch ueber Nacht moeglich ist, wenn die zu
ueberwachende Person und die ueberwachende Person zum Beispiel in getrennten
Raeumen schlafen. Die meiste Energie wird benoetigt, wenn ein akustisches Signal
von der Warneinrichtung abgegeben wird. Diese Situation ist jedoch eine klare
Ausnahme, so dass der durchschnittliche Energieverbrauch durch den Stand-By
Betrieb entsteht und dadurch sehr gering ist, was die Verwendung eines sehr kleinen
Akkus ermoeglicht. Wenn sich die ueberwachende Person wieder in akustischer
Reichweite der zu ueberwachenden Person befindet, kann man die Warneinrichtung 8
einfach wieder mit dem Ueberwachungsgeraet 1 verbinden. Dass hat den Vorteil, dass
im verbundenen Zustand die Batterie 2 den Akku 10 ueber die eingangs genannten
elektrischen Kontakte wieder auflaedt. Dadurch kann der Akku 10 sehr klein gebaut
werden. Die Batterie stellt ausreichend Energie hier mehrere Monate konstanten
Betrieb des Ueberwachungsgeraetes zur Verfuegung. So koennen vor allem Kinder in
kritischen Lebensphasen, in denen ihre Lebensfunktionen von unvorhergesehenen
Ausfaellen bedroht sind, pausenlos und komfortabel ueber einen sehr langen Zeitraum
hin ueberwacht werden.
Folgende Variante der Erfindung ermoeglicht eine laengere Einsatzdauer, wenn die
Warneinrichtung vom Ueberwachungsgeraet getrennt eingesetzt wird. Die
Warneinrichtung 8 wird bei der ueberwachenden Person mit einer tragbaren
Aufladestation verbunden durch einen aehnlichen Verbindungs-Mechanismus 17 wie
beim Ueberwachungsgeraet 1. Diese Aufladestation enthaelt eine Batterie und
elektrische Kontakte 6 aehnlich wie in der Ueberwachungseinrichtung ueber die sie die
Warneinrichtung 8 mit Energie versorgt und den Akku 10 auflaedt und dadurch die
Einsatzdauer wesentlich verlaengert. Die tragbare Aufladestation kann ebenfalls mit
einem Stretch-Armband 16 ausgeruestet sein und dadurch ermoeglichen, dass man die
Warneinrichtung bequem am Arm wie eine Uhr tragen kann. Das hat den Vorteil, dass
ein moegliches akustisches Signal leicht gehoert werden kann. Diese Variante hat
weiterhin den Vorteil, dass sich die ueberwachende Person fuer laengere Zeit und in
einer groesseren Distanz von der zu ueberwachenden Person entfernt aufhalten kann
und dabei gleichzeitig die Ueberwachung durchgefuehrt werde kann.
Der Vorteil von Piezokristall-gesteuerten Lebensueberwachungsgeraeten mit
schnurloser, abnehmbarer Warneinrichtung ist ganz deutlich:
Im verbundenen Zustand wird der Ueberwachungssensor einfach wie eine
Armbanduhr am Arm oder Bein von der zu ueberwachenden Person getragen und gibt
ein akustisches Signal ab, wenn die gemessenen Schwingungen ausserhalb der
vorgegebenen Werte liegen. Dadurch werden Personen im akustischen Umfeld
alarmiert und koennen rettende Massnahmen sofort ergreifen. Das dauerhafte
Benutzen des relativ kleinen Ueberwachungsgeraetes gestaltet sich wesentlich
komfortabler und flexibler als bei herkoemmlichen Ueberwachungsgeraeten, deren
Sensoren zum Teil auf die Haut aufgeklebt werden muessen oder umstaendlich auf die
Brust oder den Ruecken geschnallt oder uebergezogen werden muessen. Durch den
schnurlosen Betrieb des Geraetes erhoeht sich der Einsatzbereich. So koennen zu
ueberwachende Personen, vom Fruehgeborenen bis zum Greis problemlos konstant in
jeder Umgebung ueberwacht werden. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Bedienung
des Ueberwachungsgeraetes. Das ermoeglicht selbst medizinischen Laien, das
Ueberwachungsgeraet im Alltag problemlos zu benutzen, ohne staendig auf
Fachpersonal oder Krankenhaeuser bei der Ueberwachung angewiesen zu sein. Im
Falle eines Alarmes koennen Erstmassnahmen direkt ergriffen werden und von der
ueberwachenden Person medizinisch augebildetes Personal zu Hilfe gerufen werden.
Durch die kompakte Bauart ist das Geraet sehr kostenguenstig herzustellen und sehr
leicht zu warten. Neu ist an dem Geraet vor allem die mobile, schnurlose
Lebensueberwachung direkt am Patienten mit der Moeglichkeit, in einer zweiten
Betriebsart durch Trennen der Warneinrichtung vom Ueberwachungsgeraet eine
schnurlose Fern-Ueberwachung auf Dauer durchzufuehren. Der Vorteil ist dabei ein
wesentlich erweiterter Bewegungsfreiraum bei gleichzeitiger vereinfachter Bedienung
und reduzierten Kosten gegenueber herkoemmlichen Lebensueberwachungsgeraeten
und -monitoren.
Die Erfindung kann zur Lebensueberwachung und zum "monitoring" mit aktiver
Warnsignalgebung fuer Menschen und Tiere jeden Alters eingesetzt werden. Vor
allem bei Menschen, deren Lebensfunktionen konstant ueberwacht werden sollten,
weil diese unvorhergesehen ausfallen koennten, ist dieses Geraet von grossem Nutzen.
Dazu zaehlen unter anderem Kindern von der Geburt an bis zu ihrem ersten
Lebensjahr, deren haeufigste Todesursache in den Industrienationen der Ploetzliche
Kindstot (SDS Sudden Infant Death Syndrome) ist, der durch ein unvorhergesehenes
Ausfallen der Lebensfunktionen hervorgerufen wird. Durch die bisherigen,
aufwendigen Monitore war es schwer moeglich, alle Kinder in dieser Altersgruppe mit
konstanter Lebensueberwachung zu versorgen, und nur Kinder in besonderen "Risiko-
Gruppen" wurden bisher mit enormen Aufwand in Krankenhaeusern oder zu Hause
ueberwacht. Da die absolute Anzahl von SIDS Faellen bei Kindern ausserhalb dieser
"Risiko-Gruppen" hoeher liegt, ist es sinnvoll, bei diesen Kindern ebenfalls
kontinuierliche Lebensueberwachung durchzufuehren. Diese Erfindung eines
preiswerten, komfortablen und alltagstauglichen Lebensueberwachungsgeraetes kann
es ermoeglichen, dass bei allen Kindern dieser Altersgruppe die Lebensfunktionen
konstant ueberwacht werden und so dazu beitragen, dass beim unvorhergesehenen
Ausfall der Lebensfunktionen Alarm gegeben wird und lebensrettende Massnahmen
eingeleitet werden koennen. Dadurch kann die Erfindung dabei helfen, dass weniger
Kinder am Ploetzlichen Kindstot sterben.
Die Erfolgsaussichten des Piezokristall-gesteuerten Lebensueberwachungsgeraetes mit
schnurloser, abnehmbarer Warneinrichtung sind sehr gross, da der erweiterte Nutzen
dem menschlichen Beduerfnis nach verringertem gesundheitlichen Risiko und
groesserer Beweglichkeit und Freiheit entspricht. Die Gefahr, ohne Warnung einen
Ausfall der Lebensfunktionen zu erleiden, wird durch diese Erfindung verringert.
Ueberall ist der Menschen im Vorteil, wenn er sich frei bewegen kann, und keine
Schnur vom Sensor zum Ueberwachungsgeraet fuehrt und so der freie
Bewegungsablauf nicht behindert wird. Die Bewegungsfreiheit wird ausserdem nicht
wie bei herkoemmlichen Geraeten durch den Aktionsradius des normalerweise
eingebauten akustischen Warngebers begrenzt, sondern durch die schnurlose
Uebertragung des Warnsignals an die Warneinrichtung im getrennten Modus sehr stark
erweitert. Ausserdem ist der Aufwand zur Realisierung der Erfindung nicht sehr gross.
Im Ueberwachungsgeraete-Korpus muss im wesentlichen nur der Piezokristall-Sensor,
der voreingestellte Schwingungspruefer, der Alarmsignal-Sender und die Mini-Batterie
zur Energieversorgung eingebaut werden. Dabei koennen die Komponenten sehr klein
und leicht gebaut sein, da der Sender nicht konstant Signale austrahlt, sonder nur im
seltenen Fall, wenn die der Schwellenwert im Schwingungspruefer ueberschritten
wird. Auch die Einbauteile in der abnehmbaren Warneinrichtung koennen sehr klein
konstruiert sein, da in der getrennten Betriebsart nur ein Stand-By Modus
durchgefuehrt wird, bei dem der Empfang eines Warnsignals und das Ausstrahlen
eines akustischen Alarmsignals sehr selten durchgefuehrt werden muss. Das Design
kann sich an die Form herkoemmlicher Armband-Uhren anlehnen, das kann die
Markteinfuehrung erleichtern.
Claims (17)
1. Piezo-gesteuertes Lebensueberwachungsgeraet mit schnurloser, abnehmbarer
Warneinrichtung, die ueber eine schnurlose Signal-Uebertragungs-Verbindung mit
einem Lebensueberwachungsgeraete-Korpus verbunden ist, dadurch
gekennzeichnet, dass die Warneinrichtung die einzige Warneinrichtung des
Lebensueberwachungsgeraetes ist, die in einer ersten Betriebsart innerhalb eines
am Koerper der zu ueberwachenden Person zu tragenden Teils betreibbar und in
einer zweiten Betriebsart in raeumlicher Distanz von der zu ueberwachenden
Person einzusetzen ausgebildet ist.
2. Lebensueberwachungsgeraet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Verbindung in der ersten Betriebsart als eine Steck-, Dreh-, Schiebe-, Klett- oder
Magnetverbindung zum Korpus ausgebildet ist.
3. Lebensueberwachungsgeraet nach einem der vorhergehenden Ansprueche, dadurch
gekennzeichnet, dass in der ersten Betriebsart ein Akku der schnurlosen
Warneinrichtung ueber Kontakte mit Schaltungsteilen des
Ueberwachungsgeraetekorpus zum Aufladen des Akkus verbunden ist.
4. Lebensueberwachungsgeraet nach einem der vorhergehenden Ansprueche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Warneinrichtung die Aussenmasse des
Ueberwachungsgeraetekorpus nicht ueberragt.
5. Lebensueberwachungsgeraet nach einem der vorhergehenden Ansprueche, dadurch
gekennzeichnet, dass die abnehmbare Warneinrichtung ueber Kontakte mit
Schaltungsteilen einer tragbaren Energiestation zum Aufladen des Akkus der
abnehmbaren Warneinrichtung verbunden werden kann.
6. Lebensueberwachungsgeraet nach einem der vorhergehenden Ansprueche, dadurch
gekennzeichnet, dass die korrekte Funktionsweise des Geraetes mit Hilfe eines
Funktions-Test-Knopfes ueberprueft werden kann.
7. Lebensueberwachungsgeraet nach einem der vorhergehenden Ansprueche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Warneinrichtung nach Art einer Frontplatte auf den
Ueberwachungsgeraetekorpus aufsteckbar ist.
8. Lebensueberwachungsgeraet nach einem der vorhergehenden Ansprueche, dadurch
gekennzeichnet, dass nach Entriegelung die Warneinrichtung mittels Federn aus
dem Korpus herausgedrueckt wird.
9. Lebensueberwachungsgeraet nach einem der vorhergehenden Ansprueche, dadurch
gekennzeichnet, dass im Ueberwachungsgeraet ein Schwingungspruefer die
elektrischen Impulse eines Piezo-Kristalls mit einem voreingestellten
Schwingungs-Impuls-Muster vergleicht.
10. Lebensueberwachungsgeraet nach einem der vorhergehenden Ansprueche, dadurch
gekennzeichnet, dass im Ueberwachungsgeraet ein Schwingungspruefer ein
Alarmimpuls abgibt, wenn ein vorgebener elektrischer Schwellenwert
ueberschritten wird.
11. Lebensueberwachungsgeraet nach einem der vorhergehenden Ansprueche, dadurch
gekennzeichnet, dass im Ueberwachungsgeraet ein Alarmsignalsender aktiviert
werden kann, der bei Aktivierung einen Impuls an die Warneinrichtung sendet.
12. Lebensueberwachungsgeraet nach einem der vorhergehenden Ansprueche, dadurch
gekennzeichnet, dass in der Warneinrichtung ein Signalempfaenger aktiviert
werden kann, der bei Aktivierung einen akustischen Warnsignalgeber ausloest.
13. Lebensueberwachungsgeraet nach einem der vorhergehenden Ansprueche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Warneinrichtung die Aussenmasse des
Ueberwachungsgeraetekorpus nicht ueberragt.
14. Lebensueberwachungsgeraet nach einem der vorhergehenden Ansprueche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Signaluebertragung vom Uebewachungsgeraet zur
Warneinrichtung im verbunden Zustand ueber elektrische Kontakte erfolgt und im
getrennten Modus ueber Funkimpulse.
15. Lebensueberwachungsgeraet nach einem der vorhergehenden Ansprueche, dadurch
gekennzeichnet, dass das Ueberwachungsgeraet mit einem Stretchband verbunden
und am Arm wie eine Armbanduhr getragen werden kann.
16. Lebensueberwachungsgeraet nach einem der vorhergehenden Ansprueche, dadurch
gekennzeichnet, dass ein Piezo-Kristall zum Messen der Koerpereigenen
Schwingungen eingesetzt wird.
17. Lebensueberwachungsgeraet nach einem der vorhergehenden Ansprueche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Akku im Ueberwachungsgeraet von einer Aufladestation
aufgeladen werden kann, die von der ueberwachenden Person wie eine Uhr am
Arm getragen werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999137836 DE19937836A1 (de) | 1999-08-13 | 1999-08-13 | Lebensüberwachungsgerät mit abnehmbarer Warneinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999137836 DE19937836A1 (de) | 1999-08-13 | 1999-08-13 | Lebensüberwachungsgerät mit abnehmbarer Warneinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19937836A1 true DE19937836A1 (de) | 2001-02-22 |
Family
ID=7917916
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999137836 Ceased DE19937836A1 (de) | 1999-08-13 | 1999-08-13 | Lebensüberwachungsgerät mit abnehmbarer Warneinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19937836A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20110045U1 (de) | 2001-06-18 | 2002-01-03 | Frey, Heinz, 76534 Baden-Baden | Warnsystem |
| WO2005016145A1 (en) * | 2003-08-13 | 2005-02-24 | Iden Mossanen-Shams | Pulmonary evaluation device |
-
1999
- 1999-08-13 DE DE1999137836 patent/DE19937836A1/de not_active Ceased
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20110045U1 (de) | 2001-06-18 | 2002-01-03 | Frey, Heinz, 76534 Baden-Baden | Warnsystem |
| WO2005016145A1 (en) * | 2003-08-13 | 2005-02-24 | Iden Mossanen-Shams | Pulmonary evaluation device |
| US7658717B2 (en) | 2003-08-13 | 2010-02-09 | Iden Mossanen-Shams | Pulmonary evaluation device |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| 8122 | Nonbinding interest in granting licenses declared | ||
| 8131 | Rejection |