DE19936750A1 - Behälter - Google Patents
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Abstract
Ein Behälter wird aus umformbarem Material in Form einer in sich ebenen Platine hergestellt, welche als eine Abwicklung des herzustellenden Behälters ausgeführt ist und mit einer Anzahl entsprechend dimensioniert und gestalteten Ausschnitten versehen ist. Der Behälter selbst besteht aus mindestens drei eine Einheit bildenden Mantelflächen (10 1 bis 10 3 , 10 41 , 10 42 ), einer aus mindestens einem Mantelflächenfortsatz (11 1 , 11 2 ) angeformten, geschlossenen oder teilweise geschlossenen, boden-/rückseitigen Fläche und aus einem ins Behälterinnere vorstehenden Aufnahmeprofil, das aus Mantelflächenfortsätzen (11 3 ) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformt ist. Hierbei steht das Aufnahmeprofil beispielsweise in eine Öffnung (2) vor, welche gegebenenfalls auch mittels eines deckel- oder klappenartigen Teils verschließbar ist. DOLLAR A Dadurch kann ein sehr variabel gestalteter Behälter unterschiedlicher Größe mit einem im Vergleich zu den herkömmlichen Herstellungsverfahren geringen Arbeits- und Kostenaufwand hergestellt werden. Ferner sind bei dem erfindungsgemäß hergestellten Behälter die Fügelängen erheblich kürzer als bei den nach herkömmlichen Methoden hergestellten Behältern. Ferner brauchen bei einem gemäß der Erfindung hergestellten Behälter die bereits angeformten Profile in den Eck- oder Randbereichen nur noch angepaßt zu werden.
Description
Die Erfindung betrifft einen Behälter aus umformbarem Materi
al in Form von mindestens einer in sich ebenen Platine.
Bisher werden mittels verhältnismäßig aufwendiger technischer
Verfahren, wie beispielsweise Tiefziehen, Behälter herge
stellt bzw. werden Behälterteile und/oder vorgebogene Behäl
tersegmente mittels eines der herkömmlichen Fügeverfahren zu
Behältern zusammengesetzt. Bei den herkömmlichen Tiefzieh
techniken ist es nicht möglich, im Ausgangsmaterial bereits
Durchbrüche, Durchzüge, Sicken, usw. vorzusehen, was für ein
kostengünstiges Herstellen von Behältern von großem Vorteil
wäre. Ein festes Verbinden von mehreren Elementen mit Hilfe
einer der herkömmlichen Fügetechniken zu einem Behälter er
fordert den Einsatz von kostspieligen Spezialwerkzeugen oder
-vorrichtungen. Zusätzlich sind häufig auch noch entsprechend
aufwendige und damit kostspielige Anlagen zur Durchführung
der verschiedenen herkömmlichen Fügetechniken erforderlich.
Um den hohen Anforderungen hinsichtlich der Hygiene beim Ein
satz von Behältern im Hotel- und Gaststättengewerbe, in Kli
niken, in Lebensmittel verarbeitenden Betrieben genügen zu
können, müssen dort zum Einsatz kommende Behälter u. ä. bequem
und zuverlässig zu reinigen sein, d. h. sie dürfen keine
schwer zugänglichen Bereiche und Abschnitte jedweder Art auf
weisen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen in Form und Größe
variabel ausführbaren Behälter mit vorzugsweise in dessen In
nenbereich vorstehendem Aufnahme- und gegebenenfalls Anbin
dungsprofil oder vorstehenden Aufnahmeprofilabschnitten her
zustellen, ohne daß teure Spezialwerkzeuge oder -vorrich
tungen sowie aufwendige Anlagen zum Durchführen der gängigen
Fügetechniken eingesetzt werden müssen.
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe durch einen Behälter
aus verformbarem Material in Form von mindestens einer in
sich ebenen Platine mit den Merkmalen der Ansprüche 1 bis 3
sowie 8, 10 und 13 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind
Gegenstand der auf einen der vorstehenden Ansprüche unmittel
bar oder mittelbar rückbezogenen Ansprüche.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird
ein Behälter aus umformbarem Material in Form einer in sich
ebenen Platine hergestellt, welche als eine mit einer Anzahl
entsprechend dimensionierten und gestalteten Ausschnitten
versehene Abwicklung des herzustellenden Behälters ausgeführt
ist. Hierbei wird aus der als Abwicklung vorliegenden Platine
nach Durchführung einer Anzahl von Umformungsschritten und
Anpassungsvorgängen sowie nach einem anschließenden Fügen von
Stößen ein Behälter fertiggestellt.
Ein solcher Behälter besteht gemäß der bevorzugten Ausfüh
rungsform der Erfindung aus mindestens drei eine Einheit bil
denden Mantelflächen, einer aus mindestens einem Mantelflä
chenfortsatz angeformten, geschlossenen oder teilweise ge
schlossenen, boden-/rückseitigen Fläche und einem ins Behäl
terinnere vorstehenden, aus Mantelflächenfortsätzen durch Um
formen, Anpassen oder Fügen angeformten Aufnahmeprofil, das
auch in eine Öffnung vorsteht, die gegebenenfalls mittels
mindestens eines deckel- oder klappenartigen Teils ver
schließbar ist. Das in eine Öffnung vorstehende Aufnahmepro
fil kann auch aus ganz oder teilweise umlaufenden, angeform
ten Aufnahmeprofilabschnitten zusammengesetzt sein.
Anstelle der geschlossenen oder teilweise geschlossenen bo
den-/rückseitigen Fläche kann gemäß einer weiteren Ausfüh
rungsform der Erfindung der Behälter noch eine weitere Öff
nung aufweisen, wobei von beiden oder auch nur einer Öffnung
ins Behälterinnere wiederum jeweils ein angeformtes Aufnahme
profil vorstehen kann, das ebenfalls wieder aus ganz oder
teilweise umlaufenden, angeformten Aufnahmeprofilen zusammen
gesetzt sein kann.
Da Abkantbänke sowie Vorrichtungen zum Biegen und Schwenkbie
gen u. ä. nur begrenzte Abmessungen haben, müssen größere Be
hälter aus mehreren Behälterteilen zusammengesetzt werden.
Hierbei kann gemäß der Erfindung jeder Behälterteil im Prin
zip in derselben Weise hergestellt werden, wie der vorstehend
beschriebene Behälter.
Ein solcher Behälterteil besteht gemäß der Erfindung jeweils
aus drei eine Einheit bildenden Mantelflächen, die zueinander
unter stumpfen, rechtem oder spitzem Winkel angeordnet sind,
von welchen die beiden äußeren unter rechtem, stumpfen, gege
benenfalls auch unter spitzem Winkel, zu einer aus mindestens
einem Mantelflächenfortsatz angeformten, als Boden/Rückwand
dienenden Behälterfläche angeordnet sind, und einem an den
freien Endbereichen der mindestens drei Mantelflächen ange
formten, ins Innere des jeweiligen Behälterteils vorstehen
den, umlaufenden Aufnahmeprofil.
Zur Fertigstellung eines solchen großen Behälters werden dann
die beiden, vorzugsweise gleich großen Behälterteile entlang
der Kanten/Ränder an den der mittleren Mantelfläche gegen
überliegenden Öffnungen durch Fügen fest miteinander verbun
den. Auch bei diesem großen Behälter ist gegebenenfalls die
Öffnung, entlang welcher das ins Innere der beiden Behälter
teile vorstehende Aufnahmeprofil angeformt ist, wiederum mit
tels eines deckel- oder klappenförmigen Abdeckteils ver
schließbar.
Falls größere Behälter benötigt werden, können zwischen den
beiden vorstehend beschriebenen Behälterteilen ein oder meh
rere Zwischenbehälterteile eingefügt werden, deren beide äu
ßeren Mantelflächen unter demselben Winkel zu der mittleren
Mantelfläche angeformt sind, wie bei den beiden Behältertei
len die beiden äußeren Mantelflächen zu der aus Mantelflä
chenfortsätzen angeformten Behälterteilfläche. Um ein ge
schlossenes Aufnahmeprofil zu erhalten, müssen die angeform
ten Aufnahmeprofile der Zwischenbehälterteile exakt den Auf
nahmeprofilen der beiden äußeren Behälterteile entsprechen.
Gemäß der Erfindung können somit sehr variabel gestaltete Be
hälter unterschiedlicher Größe mit einem im Vergleich zu den
herkömmlichen Verfahren geringen Arbeits- und Kostenaufwand
hergestellt werden. Obendrein sind gegenüber den herkömmli
chen Herstellungsmethoden bei den gemäß der Erfindung herge
stellten Behältern die Fügelängen erheblich kürzer, was ins
besondere darauf zurückzuführen ist, daß die weitgehend be
liebig gestaltbaren Aufnahmeprofile für Dichtungen oder auch
Anbindungsprofile bereits an den Endbereichen der Mantelflä
chen angeformt sind, und nicht zusätzlich befestigt und/oder
umständlich eingesetzt werden müssen.
Ein weiterer besonders hervorzuhebender Vorteil bei den ver
schiedenen Ausführungsformen der sehr unterschiedlich groß
ausführbaren Behälter besteht darin, daß die in Öffnungen des
Behälters vorstehende Aufnahmeprofile bzw. -profilabschnitte
bereits angeformt sind und in den Eck- oder Randbereichen nur
noch angepaßt werden müssen. Auch hier sind die vorzunehmen
den Fügelängen im Vergleich zu den herkömmlichen Herstel
lungsmethoden erheblich kürzer und befinden sich im allgemei
nen an leicht zugänglichen Stellen.
Im Hinblick auf die eingangs bereits angeführten Anforderun
gen an die Hygiene bei Verwenden der Behälter beispielsweise
in Verbindung mit medizinisch technischen Geräten, im Gastro
nomiebereich, ebenso auch bei Haushaltsgeräten und ähnlich
kritischen Einsatzgebieten sind bei den gemäß der Erfindung
ausgeführten Behältern die Übergangsbereiche zwischen den
einzelnen Mantelflächen untereinander und/oder auch zwischen
den Mantelflächen und den jeweiligen boden-/rückseitigen Flä
chen bzw. Behälterteilflächen und den Übergangsbereichen zu
den Aufnahmeprofilen als gewölbte Flächenbereiche und/oder in
den Übergangsbereichen zu den boden- oder rückseitigen Flä
chenbereichen bzw. einem Aufnahmeprofil oder Aufnahmepro
filabschnitten in den jeweiligen "Eckbereichen" als im we
sentlichen kugeloberflächensegmentförmige Flächenbereiche
ausgeführt.
Hierbei können insbesondere die gewölbten Bereiche, in gewis
sem Umfang auch die im wesentlichen kugeloberflächensegment
förmigen Bereiche gleichmäßige oder sich ändernde Radien auf
weisen, die in der Größenordnung eines Vielfachen der Dicke
der umformbaren Materialplatinen liegen. Folglich können die
vorerwähnten Übergangsbereiche zwischen den einzelnen Flächen
ohne Schwierigkeiten mit entsprechenden Reinigungsmitteln ge
reinigt bzw. behandelt werden, ohne daß sich insbesondere in
den Ecken und/oder in Bereichen, in welchen bei auf herkömm
liche Weise hergestellten Behältern die Seiten- und Bodenflä
chen unter rechtem Winkel aufeinanderstoßen, Verunreinigungen
festsetzen, die häufig nur mit speziellen Geräten und ent
sprechend großer Sorgfalt zeitaufwendig beseitigt werden kön
nen.
Ferner können gemäß der Erfindung die Kanäle von Aufnahmepro
filen in den "Eckbereichen" mit entsprechend bemessenen Radi
en ausgeführt sein. Somit sind gemäß der Erfindung ausgeführ
te Behälter nicht nur, wie bereits erwähnt, in Verbindung mit
medizinisch technischen Geräten und bei Haushaltsgeräten so
wie in der Gastronomie, sondern auch in Verbindung mit
kälte- wärme- und/oder klimatechnischen Apparaten, ja sogar
im Rahmenbau oder im Aufsteckrahmenbau und verwandten Gebie
ten einsetzbar.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausfüh
runsgformen unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen
im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1a in schematischer perspektivischer Darstellung ei
ne bevorzugte Ausführungsform eines fertigge
stellten Behälters mit in eine Öffnung vorstehen
dem Aufnahmeprofil;
Fig. 1b die Abwicklung des in Fig. 1a dargestellten Behäl
ters;
Fig. 2c eine der Fig. 1b entsprechende Abwicklung für ei
nen Behälter mit zwei einander gegenüberliegenden
Öffnungen;
Fig. 2a eine schematische Draufsicht auf einen
"Eckbereich" in Form eines kugeloberflächenseg
mentförmigen Flächenbereichs und einen mit einem
entsprechend bemessenen Radius ausgeführten Teil
eines Aufnahmeprofilkanals;
Fig. 2b ebenfalls einen als kugeloberflächensegmentförmi
gen Flächenbereich ausgeführten "Eckbereich" und
einem im Unterschied zu Fig. 2a rechtwinklig aus
gelegten Aufnahmeprofilkanal;
Fig. 3a in schematischer perspektivischer Darstellung ei
ne Ausführungsform von zwei vorzugsweise gleich
großen Behälterteilen;
Fig. 3b zusätzlich zu den in Fig. 3a dargestellten Behäl
terteilen einen zwischen diesen einfügbaren Zwi
schenbehälterteil;
Fig. 4 und 5 in schematischer perspektivischer Darstellung
Ausführungsformen von Behältern mit nach außen
vorstehenden angeformten Aufnahmeprofilabschnit
ten;
Fig. 4a und 5a schematisch dargestellte zwischen benachbarte
Aufnahmeprofilabschnitte einfügbare Füllteile;
Fig. 6a in schematischer perspektivischer Darstellung ei
ne Ausführungsform von zwei Behälterteilen mit
nach außen vorstehenden angeformten Aufnahmepro
filabschnitten;
Fig. 6b ebenfalls in schematischer perspektivischer Dar
stellung einen zwischen den Behälterteilen nach
Fig. 6a einfügbares Zwischenbehälterteil mit nach
außen vorstehenden angeformten Aufnahmeprofilab
schnitten, und
Fig. 7a und 7b in schematischer perspektivischer Darstellung
ein im Rahmen- oder Aufsteckrahmenbau verwendba
res U-förmiges bzw. rechteckiges Element aus bei
spielsweise rechtwinklig zueinander angeordneten
Mantelflächen mit ins Elementinnere vorstehenden,
angeformten Aufnahmeprofilabschnitten oder Auf
nahmeprofilen mit Eckbereichen gemäß Fig. 2a
und/oder Fig. 2b
In Fig. 1 sind in einer schematischen perspektivischen Dar
stellung ein in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichneter quader
förmiger Behälter 1 und in Fig. 1b die entsprechende Abwick
lung dargestellt. Der Behälter 1 hat, wie auch der Abwicklung
in Fig. 1b zu entnehmen ist, insgesamt vier Mantelflächen,
nämlich drei in sich geschlossene Mantelflächen 10 1 bis 10 3
und eine aus zwei Mantelflächenhälften 10 41 und 10 42 gebildete
vierte Mantelfläche.
Die beiden Mantelflächenhälften 10 41 und 10 42 sind wie in
Fig. 1a dargestellt, entlang ihrer Längskante 4 1b gefügt.
Selbstverständlich braucht die vierte Fläche nicht aus zwei
gleich großen Hälften zusammengefügt sein, sondern kann ge
nauso gut auch aus zwei ungleich großen Teilflächen bestehen.
Zweckmäßigerweise sollte jedoch die vierte Fläche so geteilt
sein, daß der Fügevorgang nicht im Übergangsbereich zwischen
zwei Mantelflächen vorgenommen werden muß.
Der quaderförmige Behälter 1 hat rückseitig eine aus Mantel
flächenfortsätzen 11 1 und 11 2 (Fig. 1b) durch Fügen zusammen
gesetzte in sich geschlossene Fläche. Auf der den Mantelflä
chenfortsätzen 11 1 und 11 2 gegenüberliegenden Längsseite der
Abwicklung 100 sind weitere Mantelflächenfortsätze 11 3 vorge
sehen, zwischen welchen jeweils Ausschnitte 101 ausgebildet
sind, deren spezielle Ausgestaltung und Bemessung von der
Form in den "Eckbereichen" auszubildenden kugeloberflächen
segmentförmigen Flächenbereichen 7 und von der Form des Auf
nahmeprofils abhängt.
In Fig. 1b sind durch dünne Linien im Bereich der Mantelflä
chenfortsätze 11 3 Übergangsbereiche von Aufnahmeprofilab
schnitten 3 1 bis 3 4 (Fig. 1a) zu den vier Mantelflächen 10 1 bis
10 42 angedeutet, weshalb die Bezugszeichen 3 1 bis 3 4 in Fig. 1b
in Klammern gesetzt sind. Die vier in Fig. 1a schematisch an
gedeuteten Aufnahmeprofilabschnitten 3 1 bis 3 4 sind zu einem
Aufnahmeprofil 3 zusammengesetzt, das in Fig. 1a ins Innere
einer an der Vorderseite des Behälters 1 durch einen Pfeil 2
angedeuteten Öffnung vorsteht.
In Fig. 1a sind ebenfalls durch dünne Linien die Übergangsbe
reiche zwischen den Mantelflächen 10 1 bis 10 42 untereinander,
zwischen diesen Mantelflächen und der boden-/rückseitigen
Fläche bzw. dem Aufnahmeprofil 3 oder den Aufnahmeprofilab
schnitten 3 1 bis 3 4 angedeutet, die vorzugsweise als gewölbte
Flächenbereiche 6 ausgeführt sind, was deutlicher beispiels
weise in entsprechenden Übergangsbereichen 6 in Fig. 3a wie
dergegeben ist. Die gewölbten Flächenbereiche 6 können einen
gleichbleibenden Radius oder auch sich ändernde Radien auf
weisen, die im allgemeinen in der Größenordnung eines Vielfa
chen der Dicke der umformbaren Materialplatine liegen, aus
welcher die Abwicklung 100 ausgeschnitten ist.
Ferner ist das Aufnahmeprofil 3 in Fig. 1a in den Übergangsbe
reichen zwischen den vier Aufnahmeprofilabschnitten 3 1 bis 3 4
gerundet ausgeführt. Eine Detaildarstellung eines gerundeten
Übergangs eines Aufnahmeprofilkanals 32 ist in Fig. 2a darge
stellt. Ferner ist in Fig. 2a in Draufsicht ein Übergangsbe
reich zwischen zwei Mantelflächen, beispielsweise 101 und 1042
sowie dem angeformten Aufnahmeprofil 3 dargestellt, das im
wesentlichen auch als kugeloberflächensegmentförmiger Flä
chenbereich 7 ausgeführt ist, was ebenfalls wieder deutlicher
beispielsweise in entsprechenden Übergangsbereichen 7 in
Fig. 3a wiedergegeben ist.
Wie in Fig. 2b dargestellt, kann ein Kanal eines Aufnahmepro
fils auch als ein rechtwinklig verlaufender Kanal 32' ausge
führt sein.
Die in Fig. 1c wiedergegebene Abwicklung 100' unterscheidet
sich von der in Fig. 1b dargestellten Abwicklung lediglich da
durch, daß an der den Ausschnitten 101 gegenüberliegenden
Längsseite der Abwicklung 100' lediglich verhältnismäßig
schmale Mantelflächenfortsätze 11 2 vorgesehen sind. Dies hat
zur Folge, daß der aus der Abwicklung 100' dargestellte Be
hälter im Unterschied zu dem in Fig. 1a hergestellten Behälter
keine geschlossene Rückseite, sondern lediglich eine durch
beispielsweise gewölbte und/oder anschließend ebene Flächen
bereiche 6 umgeformten Mantelflächenfortsätze 11c verkleiner
te Öffnung auf der Rückseite aufweist, während auf der Vor
derseite, wie bei dem Behälter 1 in Fig. 1a, ein dem Aufnahme
profil 3 in Fig. 1a entsprechendes Aufnahmeprofil ins Innere
einer Öffnung an der Vorderseite eines dem Behälter 1 in
Fig. 1 ähnlichen Behälters vorsteht.
In Fig. 3a sind zwei gleich große und in der Ausführung iden
tische Behälterteile 1 1 dargestellt. Jeder Behälterteil 1 1
besteht aus drei Mantelflächen 10 20 bis 10 22 und einer dazwi
schen vorgesehenen, aus nicht näher bezeichneten Mantelflä
chenfortsätzen gefügten, einen Boden bildenden Behälter
teilfläche 12. Hierbei sind in der Ausführungsform der Fig. 3a
die drei Mantelflächen 10 20 bis 10 22 rechtwinklig zueinander
und rechtwinklig zu der in Fig. 3a unteren bzw. bodenseitigen
Mantelfläche 12 ausgerichtet.
Selbstverständlich könnten die beiden Mantelflächen 10 20 und
10 22 bei einer entsprechenden Anpassung der mittleren Mantel
fläche 10 21 gegebenenfalls auch unter spitzem oder stumpfem
Winkel bezüglich der aus Mantelflächenfortsätzen gefügten Be
hälterteilfläche 12 angeordnet sein. An nicht näher bezeich
neten Endbereichen der Mantelflächen 10 20 bis 10 22 ist ein
umlaufendes Aufnahmeprofil 3 2a angeformt, das in der darge
stellten Ausführungsform ins Innere des Behälterteils 1 1 vor
steht.
Auch bei den Behälterteilen 11 sind die Übergangsbereiche
zwischen den Mantelflächen 10 20 bis 10 22, der Behälterteilflä
che 12 und dem angeformten Aufnahmeprofil 3 2a gewölbte Flä
chenbereiche 6, während die "Eckbereiche" zwischen den ge
wölbten Flächenbereichen der einzelnen Mantelflächen 10 20 bis
10 22 und dem angeformten Aufnahmeprofil 3 21 als im wesentli
chen kugeloberflächensegmentförmige Flächenbereiche 7 ausge
bildet sind. Der Kanalverlauf des Aufnahmeprofils 3 2a ent
spricht dem in Fig. 2b wiedergegebenen rechtwinkligen Verlauf
des Kanals.
Durch Verbinden/Fügen der beiden Behälterteile 1 1 entlang der
jeweils eine Öffnung 5 1 einschließenden Kanten 4 ist ein Be
hälter geschaffen, der beispielsweise in etwa das doppelte
Volumen wie der in Fig. 1a dargestellte Behälter 1a haben
kann.
In Fig. 3b ist zwischen den beiden Behälterteilen 1 1 der
Fig. 3a ein Zwischenbehälterteil 1 2 vorgesehen, das aus drei
in der dargestellten Ausführungsform beispielsweise recht
winklig zueinander angeordneten Behälterflächen 10 31 bis 10 33
gebildet ist, wobei an den freien, ebenfalls nicht näher be
zeichneten Endbereichen der Mantelflächen 10 31 und 10 33 je
weils ins Innere des Zwischenbehälters 1 2 vorstehendes Auf
nahmeprofilabschnitte 3 2b angeformt ist.
Wie der schematischen Darstellung in Fig. 3b zu entnehmen ist,
entsprechen die Abmessungen der beiden seitlichen Öffnungen
5 2 des Zwischenbehälters den entsprechenden Öffnungen 5 1 der
Behälterteile 1 1; ebenso sind die Querschnitte der Aufnahme
profile 3 2a und 3 2b identisch, so daß durch Zusammenfügen der
jeweiligen Kanten 4 der Behälterteile 1 1 und des Zwischenbe
hälters 1 2 ein Großbehälter herstellbar ist.
In Fig. 4 ist in einer weiteren schematischen perspektivischen
Darstellung ein weiterer Behälter 1' dargestellt, der aus
vier Mantelflächen 10 40 bis 10 43 und einer weiteren bodensei
tigen Mantelfläche 10 4 besteht, wobei die Übergangsbereiche
zwischen den einzelnen Mantelflächen wiederum als gewölbte
Flächenbereiche 6 bzw. kugeloberflächensegmentförmige Flä
chenbereiche 7 ausgeführt sind. Im Unterschied zu den bisher
beschriebenen Behälterausführungsformen weist der Behälter 1'
über die Behälter-Mantelflächen 10 40 bis 10 43 nach außen vor
stehende, angeformte Aufnahmeprofilabschnitte 30 auf.
In die Lücken zwischen den Profilaufnahmeabschnitten 30 sind
Füllteile 31 einzufügen, von denen eines in schematischer
perspektivischer Darstellung in Fig. 4a wiedergegeben ist.
Die in Fig. 4 mit 54 bezeichnete Öffnung kann gegebenenfalls
ebenso wie beispielsweise die Öffnung 2 des Behälters 1 in
Fig. 1a oder die von dem Aufnahmeprofil 3 2 umschlossene Öff
nung der miteinander verbundenen Behälterteile 1 1 (Fig. 3a)
mittels mindestens eines deckel- oder klappenförmigen Teils
verschließbar sein.
Die in Fig. 5 dargestellte Ausführungsform eines Behälters 1"
unterscheidet sich von dem in Fig. 4 dargestellten Behälter 1'
lediglich dadurch, daß entlang einer Öffnung 5'4 ein außer
halb von dieser Öffnung durchgehend umlaufender Rand 8 ausge
bildet ist, der an und parallel in geringem Abstand zu den
Mantelflächen 10'40 bis 10'43 verläuft und an diesen Mantel
flächen angeformt ist. Ferner sind an dem Rand 8 zwischen den
Aufnahmeprofilabschnitten 30' Füllstücke 31' einfügbar. In
Fig. 5a ist ein Füllstück 31' in schematischer perspektivi
scher Darstellung wiedergegeben.
In Fig. 6a sind den Behälterteilen 1 1 in Fig. 3a entsprechende
Behälterteile 1 1' dargestellt, die aus drei Mantelflächen
10'44 bis 10'46 und aus einer aus nicht näher bezeichneten
Mantelflächenfortsätzen gebildeten Behälterteilfläche 12' be
stehen. In den Übergangsbereichen zwischen den Mantelflächen
10'44 bis 10'46 und der Behälterteilfläche 12' sind wiederum
gewölbte Flächenbereiche 6 bzw. kugeloberflächensegmentförmi
ge Flächenbereiche 7 ausgebildet. An freien, nicht näher be
zeichneten Endbereichen der Flächen 10'44 bis 10'46 ist je
weils ein Rand 8 angeformt, der in angeformte Aufnahmepro
filabschnitte 30' übergeht. Im Bereich der gewölbten Flächen
bereiche 6 sind Füllstücke 31' zwischen die Aufnahmeprofilab
schnitte 30' einzufügen.
Analog der Behälterausführung in Fig. 3a sind die beiden Be
hälterteile 1'1 entlang der die seitlichen Öffnungen 5' ein
schließenden Kanten 4' miteinander verbunden, so daß ein ent
sprechend großvolumiger, aus den beiden Behälterteilen 1'1
gebildeter Behälter hergestellt ist.
Entsprechend der anhand von Fig. 3b beschriebenen Behälteraus
führung ist auch in Fig. 6b zwischen die beiden Behälterteile
1'1 mindestens ein Zwischenbehälterteil 1'2 einfügbar. Der
Behälterteil 1'2 besteht aus drei Mantelflächen 10'47 bis
10'49, an deren nicht näher bezeichneten freien Endbereiche
Aufnahmeprofile 30 angeformt sind. Die seitlichen Öffnungen
5'2 des Zwischenbehälters 1'2 sind in ihren Abmessungen iden
tisch den seitlichen Öffnungen 5'1 der beiden Behälterteile
1'1, so daß durch Zusammenfügen der beiden Behälterteile 1'1
auf beiden Seiten des Zwischenbehälterteils 1'2 ein entspre
chend großvolumiger Behälter hergestellt ist.
In Fig. 7a und 7b sind beispielsweise als Rahmen oder Auf
steckrahmen verwendbare Elemente 9 1 und 9 2 geringer Tiefe
dargestellt. Hierbei besteht das U-förmige Rahmen- oder Auf
steckrahmenelement 9 1 aus drei unter rechtem Winkel zueinan
der angeordneten schmalen Mantelflächen 10 71 bis 10 73. Ferner
sind an dem U-förmigen Rahmenelement 9 1 in dessen Innenbe
reich vorstehende angeformte Aufnahmeprofilabschnitte 3 7a an
geformt. Die schmalen Mantelflächen 10 71 bis 10 73 können
selbstverständlich auch unter stumpfem oder spitzem Winkel
zueinander angeordnet sein; ferner können die Eckbereiche der
Fig. 7a oder 7b, so wie in Fig. 2a oder 2b dargestellt, ausge
führt sein.
In Fig. 7b ist ein geschlossenes, etwa rechteckförmiges Rah
menelement 9 2 dargestellt, bei welchem im Unterschied zu dem
U-förmigen Rahmenelement 9 1 in Fig. 7a zwischen den beiden
seitlichen Mantelflächen 10 71 und 10 73 eine vierte Mantelflä
che 10 74 vorgesehen ist. In das Innere des rechteckigen Rah
menelements 9 2 steht ebenfalls wieder ein aus Aufnahmepro
filabschnitten 3 7b gebildetes Aufnahmeprofil vor, dessen Pro
fil- und Eckenausführungen denjenigen in Fig. 2a, 2b, 4 oder 5
entsprechen können.
Sowohl in Fig. 7a als auch in Fig. 7b sind die Übergangsberei
che zwischen den Mantelflächen als gewölbte Flächenbereiche 6
ausgeführt, während die Übergangsbereiche zwischen den Man
telflächen und den Aufnahmeprofilabschnitten 3 7a bzw. 3 7b wie
derum als im wesentliche kugeloberflächensegmentförmige Flä
chenbereiche 7 ausgeführt sind. Auch durch Füllstücke können
in Fig. 7a und 7b die Aufnahmeprofilabschnitte verbunden wer
den, wobei die Eckenausführung gemäß Fig. 2a oder 2b verwendet
werden kann.
1
,
1
' Behälter
11
11
, 1'1
Behälterteil
12
12
, 1'2
Zwischenbehälterteil
100
Abwicklung
101
Ausschnitte in
100
101
bis 104
, 1041
bis 1043
, 10', 10'41
bis 10'49
; 1020
bis 1022
, 1071
bis 1074
Mantelflächen
11
1
bis
11
4
Mantelflächenfortsatz
12
Behälterteilfläche
2
Öffnung
3
,
3
2a
,
3
7a
,
3
7b
Aufnahmeprofil
3
1
bis
3
4
,
3
2b
,
30
,
30
' Aufnahmeprofilabschnitte
31
,
31
' Füllteil
32
,
32
' Aufnahmekanäle von
3
,
3
2a
4
Kanten
4
16
Längskante
5
Öffnung in
1-1
5
2
Öffnung in
1-2
5
4
Öffnung in
1
'
5'4
5'4
Öffnung in
1
"
6
Gewölbte Flächenbereiche
7
Kugeloberflächensegmentförmige Flächenbereiche
8
Umlaufender Rand
8
' Kante von
8
9
1
,
9
2
Rahmenelement
Claims (13)
1. Behälter aus umformbarem Material in Form einer in sich
ebenen Platine, welche als mit einer Anzahl entsprechend di
mensionierten und gestalteten Ausschnitten (101) versehene
Abwicklung (100) des herzustellenden Behälters ausgeführt
ist, wobei aus der als Abwicklung vorliegenden Platine nach
Durchführen einer Anzahl von Umformungsschritten und Anpas
sungsvorgängen sowie nach Fügen von Stößen ein Behälter (1)
fertiggestellt ist, der
aus mindestens drei eine Einheit bildenden Mantelflächen (10 1 bis 10 3, 10 41, 10 42),
einer aus mindestens einem Mantelflächenfortsatz (11 1, 11 2) angeformten, geschlossenen oder teilweise geschlossenen, bo den-/rückseitigen Fläche und
einem ins Behälterinnere vorstehenden, aus Mantelflächenfort sätzen (11 3) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen ange formten Aufnahmeprofil (3) oder ganz oder teilweise umlaufen den angeformten Aufnahmeprofilabschnitten (3 1 bis 3 4) besteht, (das) die in eine gegebenenfalls mittels mindestens eines deckel- oder klappenartigen Teils verschließbare Öffnung (2) vorsteht (vorstehen).
aus mindestens drei eine Einheit bildenden Mantelflächen (10 1 bis 10 3, 10 41, 10 42),
einer aus mindestens einem Mantelflächenfortsatz (11 1, 11 2) angeformten, geschlossenen oder teilweise geschlossenen, bo den-/rückseitigen Fläche und
einem ins Behälterinnere vorstehenden, aus Mantelflächenfort sätzen (11 3) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen ange formten Aufnahmeprofil (3) oder ganz oder teilweise umlaufen den angeformten Aufnahmeprofilabschnitten (3 1 bis 3 4) besteht, (das) die in eine gegebenenfalls mittels mindestens eines deckel- oder klappenartigen Teils verschließbare Öffnung (2) vorsteht (vorstehen).
2. Behälter aus umformbarem Material in Form einer in sich
ebenen Platine, welche als mit einer Anzahl entsprechend di
mensionierten und gestalteten Ausschnitten (101) versehene
Abwicklung (100') des herzustellenden Behälters ausgeführt
ist, wobei aus der als Abwicklung vorliegenden Platine nach
Durchführen einer Anzahl von Umformungsschritten und Anpas
sungsvorgängen sowie nach Fügen von Stößen ein Behälter aus
mindestens drei eine Einheit bildenden Mantelflächen (10 1 bis
10 4) fertiggestellt ist, der zwei einander gegenüberliegende
Öffnungen mit ins Behälterinnere vorstehenden, mindestens
entlang einer Öffnung aus Mantelflächenfortsätzen (11 3) durch
Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformten, ganz oder
teilweise umlaufenden Aufnahmeprofilen (3 1 bis 3 4) aufweist,
wobei gegebenenfalls mindestens eine der Öffnungen mittels
mindestens eines deckel- oder klappenartigen Teils ver
schließbar ist.
3. Behälter, bestehend aus zwei vorzugsweise gleich großen
Behälterteilen (1 1) aus umformbarem Material in Form von in
sich ebenen Platinen, die jeweils als mit einer Anzahl ent
sprechend dimensionierten und gestalteten Ausschnitten verse
hene Abwicklungen der herzustellenden Behälterteile ausge
führt sind, wobei aus den als Abwicklungen vorliegenden Pla
tinen nach Durchführen einer Anzahl von Umformungsschritten
und Anpassungsvorgängen sowie nach Fügen von Stößen jeweils
ein Behälterteil (1 1) fertiggestellt ist, der jeweils aus
drei eine Einheit bildenden Mantelflächen (10 20 bis 10 22), von denen die zwei äußeren (10 20, 10 22) unter rechtem, stumpfen, gegebenenfalls auch unter spitzem Winkel zu einer aus minde stens einem Mantelflächenfortsatz angeformten, als Bo den/Rückwand dienenden Behälterteilfläche (12) angeordnet sind, und
einem an den freien Endbereichen der Mantelflächen (10 20 bis 10 22) angeformten, ins Innere des jeweiligen Behälterteils (1 1) vorstehenden, umlaufenden Aufnahmeprofil (3 2a) besteht, wobei
die beiden Behälterteile (1 1) entlang der Kanten/Ränder (4) an der mittleren Mantelfläche (10 21) gegenüberliegenden Öff nungen (5 1) durch Fügen fest miteinander verbunden sind, und gegebenenfalls die Öffnung, entlang welcher das ins Innere der beiden Behälterteile (10 1) vorstehende Aufnahmeprofil (3 2a) angeformt ist, mittels mindestens eines deckel- oder klappenförmigen Abdeckteils verschließbar ist.
drei eine Einheit bildenden Mantelflächen (10 20 bis 10 22), von denen die zwei äußeren (10 20, 10 22) unter rechtem, stumpfen, gegebenenfalls auch unter spitzem Winkel zu einer aus minde stens einem Mantelflächenfortsatz angeformten, als Bo den/Rückwand dienenden Behälterteilfläche (12) angeordnet sind, und
einem an den freien Endbereichen der Mantelflächen (10 20 bis 10 22) angeformten, ins Innere des jeweiligen Behälterteils (1 1) vorstehenden, umlaufenden Aufnahmeprofil (3 2a) besteht, wobei
die beiden Behälterteile (1 1) entlang der Kanten/Ränder (4) an der mittleren Mantelfläche (10 21) gegenüberliegenden Öff nungen (5 1) durch Fügen fest miteinander verbunden sind, und gegebenenfalls die Öffnung, entlang welcher das ins Innere der beiden Behälterteile (10 1) vorstehende Aufnahmeprofil (3 2a) angeformt ist, mittels mindestens eines deckel- oder klappenförmigen Abdeckteils verschließbar ist.
4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwi
schen zwei Behälterteilen (1 1) mindestens ein aus drei eine
Einheit bildenden Mantelflächen (10 31 bis 10 33) gebildetes
Zwischenbehälterteil (1 2) eingesetzt ist, dessen beide äuße
ren Mantelflächen (10 31, 10 33) zu der Behälterteilfläche (12)
so angeformt sind, daß
die (seitlichen) Öffnungen (5 2) des Zwischenbehälterteils (1 2) dieselben Abmessungen wie die Öffnungen (5 1) der beiden Behälterteile (1 1) haben und
an den freien Endbereichen der zwei äußeren Mantelflächen (10 31, 10 33) des Zwischenbehälterteils (1 2) jeweils dem Auf nahmeprofil (3 2a) der beiden Behälterteile (1 1) exakt entspre chende Aufnahmeprofilabschnitte (3 2b) angeformt sind, wobei gegebenenfalls die von den Aufnahmeprofilen (3 2a, 3 2b) be grenzte Öffnung mittels mindestens eines deckel- oder klap penförmigen Abdeckteils verschließbar ist.
die (seitlichen) Öffnungen (5 2) des Zwischenbehälterteils (1 2) dieselben Abmessungen wie die Öffnungen (5 1) der beiden Behälterteile (1 1) haben und
an den freien Endbereichen der zwei äußeren Mantelflächen (10 31, 10 33) des Zwischenbehälterteils (1 2) jeweils dem Auf nahmeprofil (3 2a) der beiden Behälterteile (1 1) exakt entspre chende Aufnahmeprofilabschnitte (3 2b) angeformt sind, wobei gegebenenfalls die von den Aufnahmeprofilen (3 2a, 3 2b) be grenzte Öffnung mittels mindestens eines deckel- oder klap penförmigen Abdeckteils verschließbar ist.
5. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Übergangsbereiche zwischen den Man
telflächen (10) untereinander, und/oder zwischen den Mantel
flächen (10), den boden-/rückseitigen Flächen (10 4) und/oder
den Behälterteilflächen (12) und/oder einem Aufnahmeprofil
als gewölbte Flächenbereiche (6) sowie zwischen den Mantel
flächen (10), den boden-/rückseitigen Flächen (10 4) und/oder
den Behälterteilflächen (12) und/oder einem Aufnahmeprofil
(3, 3 2a) bzw. Aufnahmeprofilabschnitten (3 1 bis 3 4) in den je
weiligen "Eckbereichen" als im wesentlichen kugeloberflächen
segmentförmige Flächenbereiche (7) ausgeführt sind.
6. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die gewölbten Flächenbereiche (6) gleich
mäßige oder sich ändernde Radien in der Größenordnung eines
Vielfachen der Dicke der umformbaren Materialplatine aufwei
sen.
7. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kanäle der Aufnahmeprofile (3) in den
"Eckbereichen" mit entsprechend bemessenen Radien (32) oder
rechtwinklig (32') ausgeführt sind.
8. Behälter aus umformbarem Material in Form einer in sich
ebenen Platine, welche als mit einer Anzahl entsprechend di
mensionierten und gestalteten Ausschnitten versehene Abwick
lung des herzustellenden Behälters ausgeführt ist, wobei aus
der als Abwicklung vorliegenden Platine nach Durchführen ei
ner Anzahl von Umformungsschritten und Anpassungsvorgängen
sowie nach Fügen von Stößen ein Behälter (1') fertiggestellt
ist, der
aus mindestens drei eine Einheit bildenden Mantelflächen (10 40 bis 10 43),
einer aus mindestens einem Mantelflächenfortsatz angeformten, geschlossenen oder teilweise geschlossenen, boden-/rückseiti gen Fläche (10 4) und
über die Behälter-Mantelflächen (10 40 bis 10 43) nach außen vorstehenden, angeformten Aufnahmeprofilabschnitten (30) be steht, wobei Lücken zwischen einem Teil oder allen Aufnahme profilabschnitten in den jeweiligen "Eckbereichen" durch ent sprechend bemessene, eingesetzte Füllteile (31) zur Ausbil dung eines ganz oder zumindest teilweise umlaufenden Aufnah meprofils geschlossen sind, wobei das Aufnahmeprofil eine ge gebenenfalls mittels mindestens eines deckel- oder klappen förmigen Teils verschließbare Öffnung (5 4) umgibt.
aus mindestens drei eine Einheit bildenden Mantelflächen (10 40 bis 10 43),
einer aus mindestens einem Mantelflächenfortsatz angeformten, geschlossenen oder teilweise geschlossenen, boden-/rückseiti gen Fläche (10 4) und
über die Behälter-Mantelflächen (10 40 bis 10 43) nach außen vorstehenden, angeformten Aufnahmeprofilabschnitten (30) be steht, wobei Lücken zwischen einem Teil oder allen Aufnahme profilabschnitten in den jeweiligen "Eckbereichen" durch ent sprechend bemessene, eingesetzte Füllteile (31) zur Ausbil dung eines ganz oder zumindest teilweise umlaufenden Aufnah meprofils geschlossen sind, wobei das Aufnahmeprofil eine ge gebenenfalls mittels mindestens eines deckel- oder klappen förmigen Teils verschließbare Öffnung (5 4) umgibt.
9. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ent
lang der Öffnung (5'4) ein außerhalb von dieser durchgehend
umlaufender, an und parallel in geringem Abstand zu den min
destens drei Mantelflächen (10'40 bis 10'43) angeformter Rand
(8) mit Aufnahmeprofilabschnitten (30') ausgebildet ist und
in den "Eckbereichen" zwischen einem Teil oder allen Aufnah
meprofilabschnitten (30') und der freien Kante (8 1) des Ran
des (8) entsprechend bemessene Füllteile (31') eingesetzt
sind.
10. Behälter, bestehend aus zwei vorzugsweise gleich großen
Behälterteilen (1'1) aus umformbarem Material in Form von in
sich ebenen Platinen, die jeweils als mit einer Anzahl ent
sprechend dimensionierten und gestalteten Ausschnitten verse
hene Abwicklungen der herzustellenden Behälterteile (1'1)
ausgeführt sind, wobei aus den als Abwicklungen vorliegenden
Platinen nach Durchführen einer Anzahl von Umformungsschrit
ten und Anpassungsvorgängen sowie nach Fügen von Stößen je
weils ein Behälterteil (1'1) fertiggestellt ist, der jeweils
aus mindestens drei eine Einheit bildenden Mantelflächen (10'44 bis 10'46), die unter rechtem, stumpfen, gegebenenfalls auch unter spitzem Winkel untereinander und/oder zu einer aus mindestens einem Mantelflächenfortsatz angeformten, als Bo den/Rückwand dienenden Behälterteilfläche (12') angeordnet sind, und
an den freien Endbereichen der Mantelflächen (10'44 bis 10'46) angeformten, nach außen von dem jeweiligen Behälterteil (1'1) vorstehenden Aufnahmeprofilabschnitten (30') besteht, wobei Lücken zwischen einem Teil oder allen Aufnahmeprofilabschnit ten (30') in den "Eckbereichen" durch entsprechend bemessene, eingesetzte Füllteile (31') zur Ausbildung eines ganz oder zumindest teilweise umlaufenden Aufnahmeprofils geschlossen ist, wobei
die beiden Behälterteile (1'1) entlang der/den Kanten/Rändern (4') der der mittleren Mantelfläche (10'45) gegenüberliegen den Öffnungen (5') durch Fügen fest miteinander verbunden sind, und
gegebenenfalls die Öffnung, entlang welcher das nach der Au ßenseite der beiden Behälterteile (1'1) vorstehende Aufnahme profil (30') angeformt ist, mittels mindestens eines deckel- oder klappenförmigen Abdeckteils verschließbar ist.
aus mindestens drei eine Einheit bildenden Mantelflächen (10'44 bis 10'46), die unter rechtem, stumpfen, gegebenenfalls auch unter spitzem Winkel untereinander und/oder zu einer aus mindestens einem Mantelflächenfortsatz angeformten, als Bo den/Rückwand dienenden Behälterteilfläche (12') angeordnet sind, und
an den freien Endbereichen der Mantelflächen (10'44 bis 10'46) angeformten, nach außen von dem jeweiligen Behälterteil (1'1) vorstehenden Aufnahmeprofilabschnitten (30') besteht, wobei Lücken zwischen einem Teil oder allen Aufnahmeprofilabschnit ten (30') in den "Eckbereichen" durch entsprechend bemessene, eingesetzte Füllteile (31') zur Ausbildung eines ganz oder zumindest teilweise umlaufenden Aufnahmeprofils geschlossen ist, wobei
die beiden Behälterteile (1'1) entlang der/den Kanten/Rändern (4') der der mittleren Mantelfläche (10'45) gegenüberliegen den Öffnungen (5') durch Fügen fest miteinander verbunden sind, und
gegebenenfalls die Öffnung, entlang welcher das nach der Au ßenseite der beiden Behälterteile (1'1) vorstehende Aufnahme profil (30') angeformt ist, mittels mindestens eines deckel- oder klappenförmigen Abdeckteils verschließbar ist.
11. Behälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen zwei Behälterteilen (1'1) mindestens ein aus drei
eine Einheit bildenden Mantelflächen (10'7 bis 10'49) gebil
detes Zwischenbehälterteil (1'2) eingesetzt ist, dessen bei
den äußeren Mantelflächen (10'47, 10'49) zu der mittleren Man
telfläche (10'48) so angeformt sind, daß die (seitlichen)
Öffnungen (5'2) des Zwischenbehälterteils (1'2) dieselben Ab
messungen wie die Öffnungen (5'1) der beiden Behälterteile
(1'1) haben, und an den freien Endbereichen der zwei äußeren
Mantelflächen (10'47, 10'49) jeweils den Aufnahmeprofilab
schnitten (30') der beiden Behälterteile (1'1) exakt entspre
chende Aufnahmeprofilabschnitte (30) angeformt sind, wobei
gegebenenfalls die von den Aufnahmeprofilabschnitten (30,
30') begrenzte Öffnung mittels eines deckel- und klappenför
migen Abdeckteils verschließbar ist.
12. Behälter nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Übergangsbereiche zwischen den Mantel
flächen (10') untereinander, und/oder zwischen diesen (10')
und den boden-/rückseitigen Flächen (104, 10'4, 10'45, 10'48)
und/oder den Behälterteilflächen (12') als gewölbte Flächen
bereiche (6) sowie in den "Eckbereichen" zwischen den Mantel
flächen (10'), und den boden-/rückseitigen Flächen (104,
10'4, 10'45, 10'48) und den Behälterteilflächen (12') als ku
geloberflächensegmentförmige Flächenbereiche (7) ausgebildet
sind.
13. Als Rahmen- oder Aufsteckrahmen verwendbares Element ge
ringer Tiefe aus verformbarem Material in Form einer in sich
ebenen Platine, welche als mit einer Anzahl entsprechend di
mensionierten und gestalteten Ausschnitten versehenen Abwick
lung des herzustellenden Elements ausgeführt ist, wobei aus
der als Abwicklung vorgesehenen Platine nach Durchführen ei
ner Anzahl von Umformungsschritten und Anpassungsvorgängen
sowie nach Fügen von Stößen ein U-förmiges oder dreieckiges
bzw. mehreckiges Rahmen- oder Aufsteckrahmenelement (9 1; 9 2)
hergestellt ist, das aus spitz-, stumpf- oder rechtwinklig
zueinander angeordneten, eine Einheit bildenden, (schmalen)
Mantelflächen (10 71 bis 10 74) mit mindestens einem in das In
nere des Elements vorstehenden, angeformten, ganz oder teil
weise umlaufenden, aus Aufnahmeprofilabschnitten (3 7a, 3 7b)
mit Eckbereichen (Fig. 2a, 2b) zusammengesetztes Rahmenaufnah
meprofil besteht.
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