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DE19936750A1 - Behälter - Google Patents

Behälter

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DE19936750A1
DE19936750A1 DE19936750A DE19936750A DE19936750A1 DE 19936750 A1 DE19936750 A1 DE 19936750A1 DE 19936750 A DE19936750 A DE 19936750A DE 19936750 A DE19936750 A DE 19936750A DE 19936750 A1 DE19936750 A1 DE 19936750A1
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DE19936750A
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Johann Fischer
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Muesel Gerd Dipl-Ing 88161 Lindenberg De
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D7/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal
    • B65D7/12Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by wall construction or by connections between walls
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)
  • Containers Having Bodies Formed In One Piece (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Abstract

Ein Behälter wird aus umformbarem Material in Form einer in sich ebenen Platine hergestellt, welche als eine Abwicklung des herzustellenden Behälters ausgeführt ist und mit einer Anzahl entsprechend dimensioniert und gestalteten Ausschnitten versehen ist. Der Behälter selbst besteht aus mindestens drei eine Einheit bildenden Mantelflächen (10 1 bis 10 3 , 10 41 , 10 42 ), einer aus mindestens einem Mantelflächenfortsatz (11 1 , 11 2 ) angeformten, geschlossenen oder teilweise geschlossenen, boden-/rückseitigen Fläche und aus einem ins Behälterinnere vorstehenden Aufnahmeprofil, das aus Mantelflächenfortsätzen (11 3 ) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformt ist. Hierbei steht das Aufnahmeprofil beispielsweise in eine Öffnung (2) vor, welche gegebenenfalls auch mittels eines deckel- oder klappenartigen Teils verschließbar ist. DOLLAR A Dadurch kann ein sehr variabel gestalteter Behälter unterschiedlicher Größe mit einem im Vergleich zu den herkömmlichen Herstellungsverfahren geringen Arbeits- und Kostenaufwand hergestellt werden. Ferner sind bei dem erfindungsgemäß hergestellten Behälter die Fügelängen erheblich kürzer als bei den nach herkömmlichen Methoden hergestellten Behältern. Ferner brauchen bei einem gemäß der Erfindung hergestellten Behälter die bereits angeformten Profile in den Eck- oder Randbereichen nur noch angepaßt zu werden.

Description

Die Erfindung betrifft einen Behälter aus umformbarem Materi­ al in Form von mindestens einer in sich ebenen Platine.
Bisher werden mittels verhältnismäßig aufwendiger technischer Verfahren, wie beispielsweise Tiefziehen, Behälter herge­ stellt bzw. werden Behälterteile und/oder vorgebogene Behäl­ tersegmente mittels eines der herkömmlichen Fügeverfahren zu Behältern zusammengesetzt. Bei den herkömmlichen Tiefzieh­ techniken ist es nicht möglich, im Ausgangsmaterial bereits Durchbrüche, Durchzüge, Sicken, usw. vorzusehen, was für ein kostengünstiges Herstellen von Behältern von großem Vorteil wäre. Ein festes Verbinden von mehreren Elementen mit Hilfe einer der herkömmlichen Fügetechniken zu einem Behälter er­ fordert den Einsatz von kostspieligen Spezialwerkzeugen oder -vorrichtungen. Zusätzlich sind häufig auch noch entsprechend aufwendige und damit kostspielige Anlagen zur Durchführung der verschiedenen herkömmlichen Fügetechniken erforderlich.
Um den hohen Anforderungen hinsichtlich der Hygiene beim Ein­ satz von Behältern im Hotel- und Gaststättengewerbe, in Kli­ niken, in Lebensmittel verarbeitenden Betrieben genügen zu können, müssen dort zum Einsatz kommende Behälter u. ä. bequem und zuverlässig zu reinigen sein, d. h. sie dürfen keine schwer zugänglichen Bereiche und Abschnitte jedweder Art auf­ weisen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen in Form und Größe variabel ausführbaren Behälter mit vorzugsweise in dessen In­ nenbereich vorstehendem Aufnahme- und gegebenenfalls Anbin­ dungsprofil oder vorstehenden Aufnahmeprofilabschnitten her­ zustellen, ohne daß teure Spezialwerkzeuge oder -vorrich­ tungen sowie aufwendige Anlagen zum Durchführen der gängigen Fügetechniken eingesetzt werden müssen.
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe durch einen Behälter aus verformbarem Material in Form von mindestens einer in sich ebenen Platine mit den Merkmalen der Ansprüche 1 bis 3 sowie 8, 10 und 13 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der auf einen der vorstehenden Ansprüche unmittel­ bar oder mittelbar rückbezogenen Ansprüche.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ein Behälter aus umformbarem Material in Form einer in sich ebenen Platine hergestellt, welche als eine mit einer Anzahl entsprechend dimensionierten und gestalteten Ausschnitten versehene Abwicklung des herzustellenden Behälters ausgeführt ist. Hierbei wird aus der als Abwicklung vorliegenden Platine nach Durchführung einer Anzahl von Umformungsschritten und Anpassungsvorgängen sowie nach einem anschließenden Fügen von Stößen ein Behälter fertiggestellt.
Ein solcher Behälter besteht gemäß der bevorzugten Ausfüh­ rungsform der Erfindung aus mindestens drei eine Einheit bil­ denden Mantelflächen, einer aus mindestens einem Mantelflä­ chenfortsatz angeformten, geschlossenen oder teilweise ge­ schlossenen, boden-/rückseitigen Fläche und einem ins Behäl­ terinnere vorstehenden, aus Mantelflächenfortsätzen durch Um­ formen, Anpassen oder Fügen angeformten Aufnahmeprofil, das auch in eine Öffnung vorsteht, die gegebenenfalls mittels mindestens eines deckel- oder klappenartigen Teils ver­ schließbar ist. Das in eine Öffnung vorstehende Aufnahmepro­ fil kann auch aus ganz oder teilweise umlaufenden, angeform­ ten Aufnahmeprofilabschnitten zusammengesetzt sein.
Anstelle der geschlossenen oder teilweise geschlossenen bo­ den-/rückseitigen Fläche kann gemäß einer weiteren Ausfüh­ rungsform der Erfindung der Behälter noch eine weitere Öff­ nung aufweisen, wobei von beiden oder auch nur einer Öffnung ins Behälterinnere wiederum jeweils ein angeformtes Aufnahme­ profil vorstehen kann, das ebenfalls wieder aus ganz oder teilweise umlaufenden, angeformten Aufnahmeprofilen zusammen­ gesetzt sein kann.
Da Abkantbänke sowie Vorrichtungen zum Biegen und Schwenkbie­ gen u. ä. nur begrenzte Abmessungen haben, müssen größere Be­ hälter aus mehreren Behälterteilen zusammengesetzt werden. Hierbei kann gemäß der Erfindung jeder Behälterteil im Prin­ zip in derselben Weise hergestellt werden, wie der vorstehend beschriebene Behälter.
Ein solcher Behälterteil besteht gemäß der Erfindung jeweils aus drei eine Einheit bildenden Mantelflächen, die zueinander unter stumpfen, rechtem oder spitzem Winkel angeordnet sind, von welchen die beiden äußeren unter rechtem, stumpfen, gege­ benenfalls auch unter spitzem Winkel, zu einer aus mindestens einem Mantelflächenfortsatz angeformten, als Boden/Rückwand dienenden Behälterfläche angeordnet sind, und einem an den freien Endbereichen der mindestens drei Mantelflächen ange­ formten, ins Innere des jeweiligen Behälterteils vorstehen­ den, umlaufenden Aufnahmeprofil.
Zur Fertigstellung eines solchen großen Behälters werden dann die beiden, vorzugsweise gleich großen Behälterteile entlang der Kanten/Ränder an den der mittleren Mantelfläche gegen­ überliegenden Öffnungen durch Fügen fest miteinander verbun­ den. Auch bei diesem großen Behälter ist gegebenenfalls die Öffnung, entlang welcher das ins Innere der beiden Behälter­ teile vorstehende Aufnahmeprofil angeformt ist, wiederum mit­ tels eines deckel- oder klappenförmigen Abdeckteils ver­ schließbar.
Falls größere Behälter benötigt werden, können zwischen den beiden vorstehend beschriebenen Behälterteilen ein oder meh­ rere Zwischenbehälterteile eingefügt werden, deren beide äu­ ßeren Mantelflächen unter demselben Winkel zu der mittleren Mantelfläche angeformt sind, wie bei den beiden Behältertei­ len die beiden äußeren Mantelflächen zu der aus Mantelflä­ chenfortsätzen angeformten Behälterteilfläche. Um ein ge­ schlossenes Aufnahmeprofil zu erhalten, müssen die angeform­ ten Aufnahmeprofile der Zwischenbehälterteile exakt den Auf­ nahmeprofilen der beiden äußeren Behälterteile entsprechen.
Gemäß der Erfindung können somit sehr variabel gestaltete Be­ hälter unterschiedlicher Größe mit einem im Vergleich zu den herkömmlichen Verfahren geringen Arbeits- und Kostenaufwand hergestellt werden. Obendrein sind gegenüber den herkömmli­ chen Herstellungsmethoden bei den gemäß der Erfindung herge­ stellten Behältern die Fügelängen erheblich kürzer, was ins­ besondere darauf zurückzuführen ist, daß die weitgehend be­ liebig gestaltbaren Aufnahmeprofile für Dichtungen oder auch Anbindungsprofile bereits an den Endbereichen der Mantelflä­ chen angeformt sind, und nicht zusätzlich befestigt und/oder umständlich eingesetzt werden müssen.
Ein weiterer besonders hervorzuhebender Vorteil bei den ver­ schiedenen Ausführungsformen der sehr unterschiedlich groß ausführbaren Behälter besteht darin, daß die in Öffnungen des Behälters vorstehende Aufnahmeprofile bzw. -profilabschnitte bereits angeformt sind und in den Eck- oder Randbereichen nur noch angepaßt werden müssen. Auch hier sind die vorzunehmen­ den Fügelängen im Vergleich zu den herkömmlichen Herstel­ lungsmethoden erheblich kürzer und befinden sich im allgemei­ nen an leicht zugänglichen Stellen.
Im Hinblick auf die eingangs bereits angeführten Anforderun­ gen an die Hygiene bei Verwenden der Behälter beispielsweise in Verbindung mit medizinisch technischen Geräten, im Gastro­ nomiebereich, ebenso auch bei Haushaltsgeräten und ähnlich kritischen Einsatzgebieten sind bei den gemäß der Erfindung ausgeführten Behältern die Übergangsbereiche zwischen den einzelnen Mantelflächen untereinander und/oder auch zwischen den Mantelflächen und den jeweiligen boden-/rückseitigen Flä­ chen bzw. Behälterteilflächen und den Übergangsbereichen zu den Aufnahmeprofilen als gewölbte Flächenbereiche und/oder in den Übergangsbereichen zu den boden- oder rückseitigen Flä­ chenbereichen bzw. einem Aufnahmeprofil oder Aufnahmepro­ filabschnitten in den jeweiligen "Eckbereichen" als im we­ sentlichen kugeloberflächensegmentförmige Flächenbereiche ausgeführt.
Hierbei können insbesondere die gewölbten Bereiche, in gewis­ sem Umfang auch die im wesentlichen kugeloberflächensegment­ förmigen Bereiche gleichmäßige oder sich ändernde Radien auf­ weisen, die in der Größenordnung eines Vielfachen der Dicke der umformbaren Materialplatinen liegen. Folglich können die vorerwähnten Übergangsbereiche zwischen den einzelnen Flächen ohne Schwierigkeiten mit entsprechenden Reinigungsmitteln ge­ reinigt bzw. behandelt werden, ohne daß sich insbesondere in den Ecken und/oder in Bereichen, in welchen bei auf herkömm­ liche Weise hergestellten Behältern die Seiten- und Bodenflä­ chen unter rechtem Winkel aufeinanderstoßen, Verunreinigungen festsetzen, die häufig nur mit speziellen Geräten und ent­ sprechend großer Sorgfalt zeitaufwendig beseitigt werden kön­ nen.
Ferner können gemäß der Erfindung die Kanäle von Aufnahmepro­ filen in den "Eckbereichen" mit entsprechend bemessenen Radi­ en ausgeführt sein. Somit sind gemäß der Erfindung ausgeführ­ te Behälter nicht nur, wie bereits erwähnt, in Verbindung mit medizinisch technischen Geräten und bei Haushaltsgeräten so­ wie in der Gastronomie, sondern auch in Verbindung mit kälte- wärme- und/oder klimatechnischen Apparaten, ja sogar im Rahmenbau oder im Aufsteckrahmenbau und verwandten Gebie­ ten einsetzbar.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausfüh­ runsgformen unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1a in schematischer perspektivischer Darstellung ei­ ne bevorzugte Ausführungsform eines fertigge­ stellten Behälters mit in eine Öffnung vorstehen­ dem Aufnahmeprofil;
Fig. 1b die Abwicklung des in Fig. 1a dargestellten Behäl­ ters;
Fig. 2c eine der Fig. 1b entsprechende Abwicklung für ei­ nen Behälter mit zwei einander gegenüberliegenden Öffnungen;
Fig. 2a eine schematische Draufsicht auf einen "Eckbereich" in Form eines kugeloberflächenseg­ mentförmigen Flächenbereichs und einen mit einem entsprechend bemessenen Radius ausgeführten Teil eines Aufnahmeprofilkanals;
Fig. 2b ebenfalls einen als kugeloberflächensegmentförmi­ gen Flächenbereich ausgeführten "Eckbereich" und einem im Unterschied zu Fig. 2a rechtwinklig aus­ gelegten Aufnahmeprofilkanal;
Fig. 3a in schematischer perspektivischer Darstellung ei­ ne Ausführungsform von zwei vorzugsweise gleich großen Behälterteilen;
Fig. 3b zusätzlich zu den in Fig. 3a dargestellten Behäl­ terteilen einen zwischen diesen einfügbaren Zwi­ schenbehälterteil;
Fig. 4 und 5 in schematischer perspektivischer Darstellung Ausführungsformen von Behältern mit nach außen vorstehenden angeformten Aufnahmeprofilabschnit­ ten;
Fig. 4a und 5a schematisch dargestellte zwischen benachbarte Aufnahmeprofilabschnitte einfügbare Füllteile;
Fig. 6a in schematischer perspektivischer Darstellung ei­ ne Ausführungsform von zwei Behälterteilen mit nach außen vorstehenden angeformten Aufnahmepro­ filabschnitten;
Fig. 6b ebenfalls in schematischer perspektivischer Dar­ stellung einen zwischen den Behälterteilen nach Fig. 6a einfügbares Zwischenbehälterteil mit nach außen vorstehenden angeformten Aufnahmeprofilab­ schnitten, und
Fig. 7a und 7b in schematischer perspektivischer Darstellung ein im Rahmen- oder Aufsteckrahmenbau verwendba­ res U-förmiges bzw. rechteckiges Element aus bei­ spielsweise rechtwinklig zueinander angeordneten Mantelflächen mit ins Elementinnere vorstehenden, angeformten Aufnahmeprofilabschnitten oder Auf­ nahmeprofilen mit Eckbereichen gemäß Fig. 2a und/oder Fig. 2b
In Fig. 1 sind in einer schematischen perspektivischen Dar­ stellung ein in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichneter quader­ förmiger Behälter 1 und in Fig. 1b die entsprechende Abwick­ lung dargestellt. Der Behälter 1 hat, wie auch der Abwicklung in Fig. 1b zu entnehmen ist, insgesamt vier Mantelflächen, nämlich drei in sich geschlossene Mantelflächen 10 1 bis 10 3 und eine aus zwei Mantelflächenhälften 10 41 und 10 42 gebildete vierte Mantelfläche.
Die beiden Mantelflächenhälften 10 41 und 10 42 sind wie in Fig. 1a dargestellt, entlang ihrer Längskante 4 1b gefügt. Selbstverständlich braucht die vierte Fläche nicht aus zwei gleich großen Hälften zusammengefügt sein, sondern kann ge­ nauso gut auch aus zwei ungleich großen Teilflächen bestehen. Zweckmäßigerweise sollte jedoch die vierte Fläche so geteilt sein, daß der Fügevorgang nicht im Übergangsbereich zwischen zwei Mantelflächen vorgenommen werden muß.
Der quaderförmige Behälter 1 hat rückseitig eine aus Mantel­ flächenfortsätzen 11 1 und 11 2 (Fig. 1b) durch Fügen zusammen­ gesetzte in sich geschlossene Fläche. Auf der den Mantelflä­ chenfortsätzen 11 1 und 11 2 gegenüberliegenden Längsseite der Abwicklung 100 sind weitere Mantelflächenfortsätze 11 3 vorge­ sehen, zwischen welchen jeweils Ausschnitte 101 ausgebildet sind, deren spezielle Ausgestaltung und Bemessung von der Form in den "Eckbereichen" auszubildenden kugeloberflächen­ segmentförmigen Flächenbereichen 7 und von der Form des Auf­ nahmeprofils abhängt.
In Fig. 1b sind durch dünne Linien im Bereich der Mantelflä­ chenfortsätze 11 3 Übergangsbereiche von Aufnahmeprofilab­ schnitten 3 1 bis 3 4 (Fig. 1a) zu den vier Mantelflächen 10 1 bis 10 42 angedeutet, weshalb die Bezugszeichen 3 1 bis 3 4 in Fig. 1b in Klammern gesetzt sind. Die vier in Fig. 1a schematisch an­ gedeuteten Aufnahmeprofilabschnitten 3 1 bis 3 4 sind zu einem Aufnahmeprofil 3 zusammengesetzt, das in Fig. 1a ins Innere einer an der Vorderseite des Behälters 1 durch einen Pfeil 2 angedeuteten Öffnung vorsteht.
In Fig. 1a sind ebenfalls durch dünne Linien die Übergangsbe­ reiche zwischen den Mantelflächen 10 1 bis 10 42 untereinander, zwischen diesen Mantelflächen und der boden-/rückseitigen Fläche bzw. dem Aufnahmeprofil 3 oder den Aufnahmeprofilab­ schnitten 3 1 bis 3 4 angedeutet, die vorzugsweise als gewölbte Flächenbereiche 6 ausgeführt sind, was deutlicher beispiels­ weise in entsprechenden Übergangsbereichen 6 in Fig. 3a wie­ dergegeben ist. Die gewölbten Flächenbereiche 6 können einen gleichbleibenden Radius oder auch sich ändernde Radien auf­ weisen, die im allgemeinen in der Größenordnung eines Vielfa­ chen der Dicke der umformbaren Materialplatine liegen, aus welcher die Abwicklung 100 ausgeschnitten ist.
Ferner ist das Aufnahmeprofil 3 in Fig. 1a in den Übergangsbe­ reichen zwischen den vier Aufnahmeprofilabschnitten 3 1 bis 3 4 gerundet ausgeführt. Eine Detaildarstellung eines gerundeten Übergangs eines Aufnahmeprofilkanals 32 ist in Fig. 2a darge­ stellt. Ferner ist in Fig. 2a in Draufsicht ein Übergangsbe­ reich zwischen zwei Mantelflächen, beispielsweise 101 und 1042 sowie dem angeformten Aufnahmeprofil 3 dargestellt, das im wesentlichen auch als kugeloberflächensegmentförmiger Flä­ chenbereich 7 ausgeführt ist, was ebenfalls wieder deutlicher beispielsweise in entsprechenden Übergangsbereichen 7 in Fig. 3a wiedergegeben ist.
Wie in Fig. 2b dargestellt, kann ein Kanal eines Aufnahmepro­ fils auch als ein rechtwinklig verlaufender Kanal 32' ausge­ führt sein.
Die in Fig. 1c wiedergegebene Abwicklung 100' unterscheidet sich von der in Fig. 1b dargestellten Abwicklung lediglich da­ durch, daß an der den Ausschnitten 101 gegenüberliegenden Längsseite der Abwicklung 100' lediglich verhältnismäßig schmale Mantelflächenfortsätze 11 2 vorgesehen sind. Dies hat zur Folge, daß der aus der Abwicklung 100' dargestellte Be­ hälter im Unterschied zu dem in Fig. 1a hergestellten Behälter keine geschlossene Rückseite, sondern lediglich eine durch beispielsweise gewölbte und/oder anschließend ebene Flächen­ bereiche 6 umgeformten Mantelflächenfortsätze 11c verkleiner­ te Öffnung auf der Rückseite aufweist, während auf der Vor­ derseite, wie bei dem Behälter 1 in Fig. 1a, ein dem Aufnahme­ profil 3 in Fig. 1a entsprechendes Aufnahmeprofil ins Innere einer Öffnung an der Vorderseite eines dem Behälter 1 in Fig. 1 ähnlichen Behälters vorsteht.
In Fig. 3a sind zwei gleich große und in der Ausführung iden­ tische Behälterteile 1 1 dargestellt. Jeder Behälterteil 1 1 besteht aus drei Mantelflächen 10 20 bis 10 22 und einer dazwi­ schen vorgesehenen, aus nicht näher bezeichneten Mantelflä­ chenfortsätzen gefügten, einen Boden bildenden Behälter­ teilfläche 12. Hierbei sind in der Ausführungsform der Fig. 3a die drei Mantelflächen 10 20 bis 10 22 rechtwinklig zueinander und rechtwinklig zu der in Fig. 3a unteren bzw. bodenseitigen Mantelfläche 12 ausgerichtet.
Selbstverständlich könnten die beiden Mantelflächen 10 20 und 10 22 bei einer entsprechenden Anpassung der mittleren Mantel­ fläche 10 21 gegebenenfalls auch unter spitzem oder stumpfem Winkel bezüglich der aus Mantelflächenfortsätzen gefügten Be­ hälterteilfläche 12 angeordnet sein. An nicht näher bezeich­ neten Endbereichen der Mantelflächen 10 20 bis 10 22 ist ein umlaufendes Aufnahmeprofil 3 2a angeformt, das in der darge­ stellten Ausführungsform ins Innere des Behälterteils 1 1 vor­ steht.
Auch bei den Behälterteilen 11 sind die Übergangsbereiche zwischen den Mantelflächen 10 20 bis 10 22, der Behälterteilflä­ che 12 und dem angeformten Aufnahmeprofil 3 2a gewölbte Flä­ chenbereiche 6, während die "Eckbereiche" zwischen den ge­ wölbten Flächenbereichen der einzelnen Mantelflächen 10 20 bis 10 22 und dem angeformten Aufnahmeprofil 3 21 als im wesentli­ chen kugeloberflächensegmentförmige Flächenbereiche 7 ausge­ bildet sind. Der Kanalverlauf des Aufnahmeprofils 3 2a ent­ spricht dem in Fig. 2b wiedergegebenen rechtwinkligen Verlauf des Kanals.
Durch Verbinden/Fügen der beiden Behälterteile 1 1 entlang der jeweils eine Öffnung 5 1 einschließenden Kanten 4 ist ein Be­ hälter geschaffen, der beispielsweise in etwa das doppelte Volumen wie der in Fig. 1a dargestellte Behälter 1a haben kann.
In Fig. 3b ist zwischen den beiden Behälterteilen 1 1 der Fig. 3a ein Zwischenbehälterteil 1 2 vorgesehen, das aus drei in der dargestellten Ausführungsform beispielsweise recht­ winklig zueinander angeordneten Behälterflächen 10 31 bis 10 33 gebildet ist, wobei an den freien, ebenfalls nicht näher be­ zeichneten Endbereichen der Mantelflächen 10 31 und 10 33 je­ weils ins Innere des Zwischenbehälters 1 2 vorstehendes Auf­ nahmeprofilabschnitte 3 2b angeformt ist.
Wie der schematischen Darstellung in Fig. 3b zu entnehmen ist, entsprechen die Abmessungen der beiden seitlichen Öffnungen 5 2 des Zwischenbehälters den entsprechenden Öffnungen 5 1 der Behälterteile 1 1; ebenso sind die Querschnitte der Aufnahme­ profile 3 2a und 3 2b identisch, so daß durch Zusammenfügen der jeweiligen Kanten 4 der Behälterteile 1 1 und des Zwischenbe­ hälters 1 2 ein Großbehälter herstellbar ist.
In Fig. 4 ist in einer weiteren schematischen perspektivischen Darstellung ein weiterer Behälter 1' dargestellt, der aus vier Mantelflächen 10 40 bis 10 43 und einer weiteren bodensei­ tigen Mantelfläche 10 4 besteht, wobei die Übergangsbereiche zwischen den einzelnen Mantelflächen wiederum als gewölbte Flächenbereiche 6 bzw. kugeloberflächensegmentförmige Flä­ chenbereiche 7 ausgeführt sind. Im Unterschied zu den bisher beschriebenen Behälterausführungsformen weist der Behälter 1' über die Behälter-Mantelflächen 10 40 bis 10 43 nach außen vor­ stehende, angeformte Aufnahmeprofilabschnitte 30 auf.
In die Lücken zwischen den Profilaufnahmeabschnitten 30 sind Füllteile 31 einzufügen, von denen eines in schematischer perspektivischer Darstellung in Fig. 4a wiedergegeben ist.
Die in Fig. 4 mit 54 bezeichnete Öffnung kann gegebenenfalls ebenso wie beispielsweise die Öffnung 2 des Behälters 1 in Fig. 1a oder die von dem Aufnahmeprofil 3 2 umschlossene Öff­ nung der miteinander verbundenen Behälterteile 1 1 (Fig. 3a) mittels mindestens eines deckel- oder klappenförmigen Teils verschließbar sein.
Die in Fig. 5 dargestellte Ausführungsform eines Behälters 1" unterscheidet sich von dem in Fig. 4 dargestellten Behälter 1' lediglich dadurch, daß entlang einer Öffnung 5'4 ein außer­ halb von dieser Öffnung durchgehend umlaufender Rand 8 ausge­ bildet ist, der an und parallel in geringem Abstand zu den Mantelflächen 10'40 bis 10'43 verläuft und an diesen Mantel­ flächen angeformt ist. Ferner sind an dem Rand 8 zwischen den Aufnahmeprofilabschnitten 30' Füllstücke 31' einfügbar. In Fig. 5a ist ein Füllstück 31' in schematischer perspektivi­ scher Darstellung wiedergegeben.
In Fig. 6a sind den Behälterteilen 1 1 in Fig. 3a entsprechende Behälterteile 1 1' dargestellt, die aus drei Mantelflächen 10'44 bis 10'46 und aus einer aus nicht näher bezeichneten Mantelflächenfortsätzen gebildeten Behälterteilfläche 12' be­ stehen. In den Übergangsbereichen zwischen den Mantelflächen 10'44 bis 10'46 und der Behälterteilfläche 12' sind wiederum gewölbte Flächenbereiche 6 bzw. kugeloberflächensegmentförmi­ ge Flächenbereiche 7 ausgebildet. An freien, nicht näher be­ zeichneten Endbereichen der Flächen 10'44 bis 10'46 ist je­ weils ein Rand 8 angeformt, der in angeformte Aufnahmepro­ filabschnitte 30' übergeht. Im Bereich der gewölbten Flächen­ bereiche 6 sind Füllstücke 31' zwischen die Aufnahmeprofilab­ schnitte 30' einzufügen.
Analog der Behälterausführung in Fig. 3a sind die beiden Be­ hälterteile 1'1 entlang der die seitlichen Öffnungen 5' ein­ schließenden Kanten 4' miteinander verbunden, so daß ein ent­ sprechend großvolumiger, aus den beiden Behälterteilen 1'1 gebildeter Behälter hergestellt ist.
Entsprechend der anhand von Fig. 3b beschriebenen Behälteraus­ führung ist auch in Fig. 6b zwischen die beiden Behälterteile 1'1 mindestens ein Zwischenbehälterteil 1'2 einfügbar. Der Behälterteil 1'2 besteht aus drei Mantelflächen 10'47 bis 10'49, an deren nicht näher bezeichneten freien Endbereiche Aufnahmeprofile 30 angeformt sind. Die seitlichen Öffnungen 5'2 des Zwischenbehälters 1'2 sind in ihren Abmessungen iden­ tisch den seitlichen Öffnungen 5'1 der beiden Behälterteile 1'1, so daß durch Zusammenfügen der beiden Behälterteile 1'1 auf beiden Seiten des Zwischenbehälterteils 1'2 ein entspre­ chend großvolumiger Behälter hergestellt ist.
In Fig. 7a und 7b sind beispielsweise als Rahmen oder Auf­ steckrahmen verwendbare Elemente 9 1 und 9 2 geringer Tiefe dargestellt. Hierbei besteht das U-förmige Rahmen- oder Auf­ steckrahmenelement 9 1 aus drei unter rechtem Winkel zueinan­ der angeordneten schmalen Mantelflächen 10 71 bis 10 73. Ferner sind an dem U-förmigen Rahmenelement 9 1 in dessen Innenbe­ reich vorstehende angeformte Aufnahmeprofilabschnitte 3 7a an­ geformt. Die schmalen Mantelflächen 10 71 bis 10 73 können selbstverständlich auch unter stumpfem oder spitzem Winkel zueinander angeordnet sein; ferner können die Eckbereiche der Fig. 7a oder 7b, so wie in Fig. 2a oder 2b dargestellt, ausge­ führt sein.
In Fig. 7b ist ein geschlossenes, etwa rechteckförmiges Rah­ menelement 9 2 dargestellt, bei welchem im Unterschied zu dem U-förmigen Rahmenelement 9 1 in Fig. 7a zwischen den beiden seitlichen Mantelflächen 10 71 und 10 73 eine vierte Mantelflä­ che 10 74 vorgesehen ist. In das Innere des rechteckigen Rah­ menelements 9 2 steht ebenfalls wieder ein aus Aufnahmepro­ filabschnitten 3 7b gebildetes Aufnahmeprofil vor, dessen Pro­ fil- und Eckenausführungen denjenigen in Fig. 2a, 2b, 4 oder 5 entsprechen können.
Sowohl in Fig. 7a als auch in Fig. 7b sind die Übergangsberei­ che zwischen den Mantelflächen als gewölbte Flächenbereiche 6 ausgeführt, während die Übergangsbereiche zwischen den Man­ telflächen und den Aufnahmeprofilabschnitten 3 7a bzw. 3 7b wie­ derum als im wesentliche kugeloberflächensegmentförmige Flä­ chenbereiche 7 ausgeführt sind. Auch durch Füllstücke können in Fig. 7a und 7b die Aufnahmeprofilabschnitte verbunden wer­ den, wobei die Eckenausführung gemäß Fig. 2a oder 2b verwendet werden kann.
Bezugszeichenliste
1
,
1
' Behälter
11
, 1'1
Behälterteil
12
, 1'2
Zwischenbehälterteil
100
Abwicklung
101
Ausschnitte in
100
101
bis 104
, 1041
bis 1043
, 10', 10'41
bis 10'49
; 1020
bis 1022
, 1071
bis 1074
Mantelflächen
11 1
bis
11 4
Mantelflächenfortsatz
12
Behälterteilfläche
2
Öffnung
3
,
3 2a
,
3 7a
,
3 7b
Aufnahmeprofil
3 1
bis
3 4
,
3 2b
,
30
,
30
' Aufnahmeprofilabschnitte
31
,
31
' Füllteil
32
,
32
' Aufnahmekanäle von
3
,
3 2a
4
Kanten
4 16
Längskante
5
Öffnung in
1-1
5 2
Öffnung in
1-2
5 4
Öffnung in
1
'
5'4
Öffnung in
1
"
6
Gewölbte Flächenbereiche
7
Kugeloberflächensegmentförmige Flächenbereiche
8
Umlaufender Rand
8
' Kante von
8
9 1
,
9 2
Rahmenelement

Claims (13)

1. Behälter aus umformbarem Material in Form einer in sich ebenen Platine, welche als mit einer Anzahl entsprechend di­ mensionierten und gestalteten Ausschnitten (101) versehene Abwicklung (100) des herzustellenden Behälters ausgeführt ist, wobei aus der als Abwicklung vorliegenden Platine nach Durchführen einer Anzahl von Umformungsschritten und Anpas­ sungsvorgängen sowie nach Fügen von Stößen ein Behälter (1) fertiggestellt ist, der
aus mindestens drei eine Einheit bildenden Mantelflächen (10 1 bis 10 3, 10 41, 10 42),
einer aus mindestens einem Mantelflächenfortsatz (11 1, 11 2) angeformten, geschlossenen oder teilweise geschlossenen, bo­ den-/rückseitigen Fläche und
einem ins Behälterinnere vorstehenden, aus Mantelflächenfort­ sätzen (11 3) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen ange­ formten Aufnahmeprofil (3) oder ganz oder teilweise umlaufen­ den angeformten Aufnahmeprofilabschnitten (3 1 bis 3 4) besteht, (das) die in eine gegebenenfalls mittels mindestens eines deckel- oder klappenartigen Teils verschließbare Öffnung (2) vorsteht (vorstehen).
2. Behälter aus umformbarem Material in Form einer in sich ebenen Platine, welche als mit einer Anzahl entsprechend di­ mensionierten und gestalteten Ausschnitten (101) versehene Abwicklung (100') des herzustellenden Behälters ausgeführt ist, wobei aus der als Abwicklung vorliegenden Platine nach Durchführen einer Anzahl von Umformungsschritten und Anpas­ sungsvorgängen sowie nach Fügen von Stößen ein Behälter aus mindestens drei eine Einheit bildenden Mantelflächen (10 1 bis 10 4) fertiggestellt ist, der zwei einander gegenüberliegende Öffnungen mit ins Behälterinnere vorstehenden, mindestens entlang einer Öffnung aus Mantelflächenfortsätzen (11 3) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformten, ganz oder teilweise umlaufenden Aufnahmeprofilen (3 1 bis 3 4) aufweist, wobei gegebenenfalls mindestens eine der Öffnungen mittels mindestens eines deckel- oder klappenartigen Teils ver­ schließbar ist.
3. Behälter, bestehend aus zwei vorzugsweise gleich großen Behälterteilen (1 1) aus umformbarem Material in Form von in sich ebenen Platinen, die jeweils als mit einer Anzahl ent­ sprechend dimensionierten und gestalteten Ausschnitten verse­ hene Abwicklungen der herzustellenden Behälterteile ausge­ führt sind, wobei aus den als Abwicklungen vorliegenden Pla­ tinen nach Durchführen einer Anzahl von Umformungsschritten und Anpassungsvorgängen sowie nach Fügen von Stößen jeweils ein Behälterteil (1 1) fertiggestellt ist, der jeweils aus
drei eine Einheit bildenden Mantelflächen (10 20 bis 10 22), von denen die zwei äußeren (10 20, 10 22) unter rechtem, stumpfen, gegebenenfalls auch unter spitzem Winkel zu einer aus minde­ stens einem Mantelflächenfortsatz angeformten, als Bo­ den/Rückwand dienenden Behälterteilfläche (12) angeordnet sind, und
einem an den freien Endbereichen der Mantelflächen (10 20 bis 10 22) angeformten, ins Innere des jeweiligen Behälterteils (1 1) vorstehenden, umlaufenden Aufnahmeprofil (3 2a) besteht, wobei
die beiden Behälterteile (1 1) entlang der Kanten/Ränder (4) an der mittleren Mantelfläche (10 21) gegenüberliegenden Öff­ nungen (5 1) durch Fügen fest miteinander verbunden sind, und gegebenenfalls die Öffnung, entlang welcher das ins Innere der beiden Behälterteile (10 1) vorstehende Aufnahmeprofil (3 2a) angeformt ist, mittels mindestens eines deckel- oder klappenförmigen Abdeckteils verschließbar ist.
4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwi­ schen zwei Behälterteilen (1 1) mindestens ein aus drei eine Einheit bildenden Mantelflächen (10 31 bis 10 33) gebildetes Zwischenbehälterteil (1 2) eingesetzt ist, dessen beide äuße­ ren Mantelflächen (10 31, 10 33) zu der Behälterteilfläche (12) so angeformt sind, daß
die (seitlichen) Öffnungen (5 2) des Zwischenbehälterteils (1 2) dieselben Abmessungen wie die Öffnungen (5 1) der beiden Behälterteile (1 1) haben und
an den freien Endbereichen der zwei äußeren Mantelflächen (10 31, 10 33) des Zwischenbehälterteils (1 2) jeweils dem Auf­ nahmeprofil (3 2a) der beiden Behälterteile (1 1) exakt entspre­ chende Aufnahmeprofilabschnitte (3 2b) angeformt sind, wobei gegebenenfalls die von den Aufnahmeprofilen (3 2a, 3 2b) be­ grenzte Öffnung mittels mindestens eines deckel- oder klap­ penförmigen Abdeckteils verschließbar ist.
5. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsbereiche zwischen den Man­ telflächen (10) untereinander, und/oder zwischen den Mantel­ flächen (10), den boden-/rückseitigen Flächen (10 4) und/oder den Behälterteilflächen (12) und/oder einem Aufnahmeprofil als gewölbte Flächenbereiche (6) sowie zwischen den Mantel­ flächen (10), den boden-/rückseitigen Flächen (10 4) und/oder den Behälterteilflächen (12) und/oder einem Aufnahmeprofil (3, 3 2a) bzw. Aufnahmeprofilabschnitten (3 1 bis 3 4) in den je­ weiligen "Eckbereichen" als im wesentlichen kugeloberflächen­ segmentförmige Flächenbereiche (7) ausgeführt sind.
6. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gewölbten Flächenbereiche (6) gleich­ mäßige oder sich ändernde Radien in der Größenordnung eines Vielfachen der Dicke der umformbaren Materialplatine aufwei­ sen.
7. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle der Aufnahmeprofile (3) in den "Eckbereichen" mit entsprechend bemessenen Radien (32) oder rechtwinklig (32') ausgeführt sind.
8. Behälter aus umformbarem Material in Form einer in sich ebenen Platine, welche als mit einer Anzahl entsprechend di­ mensionierten und gestalteten Ausschnitten versehene Abwick­ lung des herzustellenden Behälters ausgeführt ist, wobei aus der als Abwicklung vorliegenden Platine nach Durchführen ei­ ner Anzahl von Umformungsschritten und Anpassungsvorgängen sowie nach Fügen von Stößen ein Behälter (1') fertiggestellt ist, der
aus mindestens drei eine Einheit bildenden Mantelflächen (10 40 bis 10 43),
einer aus mindestens einem Mantelflächenfortsatz angeformten, geschlossenen oder teilweise geschlossenen, boden-/rückseiti­ gen Fläche (10 4) und
über die Behälter-Mantelflächen (10 40 bis 10 43) nach außen vorstehenden, angeformten Aufnahmeprofilabschnitten (30) be­ steht, wobei Lücken zwischen einem Teil oder allen Aufnahme­ profilabschnitten in den jeweiligen "Eckbereichen" durch ent­ sprechend bemessene, eingesetzte Füllteile (31) zur Ausbil­ dung eines ganz oder zumindest teilweise umlaufenden Aufnah­ meprofils geschlossen sind, wobei das Aufnahmeprofil eine ge­ gebenenfalls mittels mindestens eines deckel- oder klappen­ förmigen Teils verschließbare Öffnung (5 4) umgibt.
9. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ent­ lang der Öffnung (5'4) ein außerhalb von dieser durchgehend umlaufender, an und parallel in geringem Abstand zu den min­ destens drei Mantelflächen (10'40 bis 10'43) angeformter Rand (8) mit Aufnahmeprofilabschnitten (30') ausgebildet ist und in den "Eckbereichen" zwischen einem Teil oder allen Aufnah­ meprofilabschnitten (30') und der freien Kante (8 1) des Ran­ des (8) entsprechend bemessene Füllteile (31') eingesetzt sind.
10. Behälter, bestehend aus zwei vorzugsweise gleich großen Behälterteilen (1'1) aus umformbarem Material in Form von in sich ebenen Platinen, die jeweils als mit einer Anzahl ent­ sprechend dimensionierten und gestalteten Ausschnitten verse­ hene Abwicklungen der herzustellenden Behälterteile (1'1) ausgeführt sind, wobei aus den als Abwicklungen vorliegenden Platinen nach Durchführen einer Anzahl von Umformungsschrit­ ten und Anpassungsvorgängen sowie nach Fügen von Stößen je­ weils ein Behälterteil (1'1) fertiggestellt ist, der jeweils
aus mindestens drei eine Einheit bildenden Mantelflächen (10'44 bis 10'46), die unter rechtem, stumpfen, gegebenenfalls auch unter spitzem Winkel untereinander und/oder zu einer aus mindestens einem Mantelflächenfortsatz angeformten, als Bo­ den/Rückwand dienenden Behälterteilfläche (12') angeordnet sind, und
an den freien Endbereichen der Mantelflächen (10'44 bis 10'46) angeformten, nach außen von dem jeweiligen Behälterteil (1'1) vorstehenden Aufnahmeprofilabschnitten (30') besteht, wobei Lücken zwischen einem Teil oder allen Aufnahmeprofilabschnit­ ten (30') in den "Eckbereichen" durch entsprechend bemessene, eingesetzte Füllteile (31') zur Ausbildung eines ganz oder zumindest teilweise umlaufenden Aufnahmeprofils geschlossen ist, wobei
die beiden Behälterteile (1'1) entlang der/den Kanten/Rändern (4') der der mittleren Mantelfläche (10'45) gegenüberliegen­ den Öffnungen (5') durch Fügen fest miteinander verbunden sind, und
gegebenenfalls die Öffnung, entlang welcher das nach der Au­ ßenseite der beiden Behälterteile (1'1) vorstehende Aufnahme­ profil (30') angeformt ist, mittels mindestens eines deckel- oder klappenförmigen Abdeckteils verschließbar ist.
11. Behälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Behälterteilen (1'1) mindestens ein aus drei eine Einheit bildenden Mantelflächen (10'7 bis 10'49) gebil­ detes Zwischenbehälterteil (1'2) eingesetzt ist, dessen bei­ den äußeren Mantelflächen (10'47, 10'49) zu der mittleren Man­ telfläche (10'48) so angeformt sind, daß die (seitlichen) Öffnungen (5'2) des Zwischenbehälterteils (1'2) dieselben Ab­ messungen wie die Öffnungen (5'1) der beiden Behälterteile (1'1) haben, und an den freien Endbereichen der zwei äußeren Mantelflächen (10'47, 10'49) jeweils den Aufnahmeprofilab­ schnitten (30') der beiden Behälterteile (1'1) exakt entspre­ chende Aufnahmeprofilabschnitte (30) angeformt sind, wobei gegebenenfalls die von den Aufnahmeprofilabschnitten (30, 30') begrenzte Öffnung mittels eines deckel- und klappenför­ migen Abdeckteils verschließbar ist.
12. Behälter nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Übergangsbereiche zwischen den Mantel­ flächen (10') untereinander, und/oder zwischen diesen (10') und den boden-/rückseitigen Flächen (104, 10'4, 10'45, 10'48) und/oder den Behälterteilflächen (12') als gewölbte Flächen­ bereiche (6) sowie in den "Eckbereichen" zwischen den Mantel­ flächen (10'), und den boden-/rückseitigen Flächen (104, 10'4, 10'45, 10'48) und den Behälterteilflächen (12') als ku­ geloberflächensegmentförmige Flächenbereiche (7) ausgebildet sind.
13. Als Rahmen- oder Aufsteckrahmen verwendbares Element ge­ ringer Tiefe aus verformbarem Material in Form einer in sich ebenen Platine, welche als mit einer Anzahl entsprechend di­ mensionierten und gestalteten Ausschnitten versehenen Abwick­ lung des herzustellenden Elements ausgeführt ist, wobei aus der als Abwicklung vorgesehenen Platine nach Durchführen ei­ ner Anzahl von Umformungsschritten und Anpassungsvorgängen sowie nach Fügen von Stößen ein U-förmiges oder dreieckiges bzw. mehreckiges Rahmen- oder Aufsteckrahmenelement (9 1; 9 2) hergestellt ist, das aus spitz-, stumpf- oder rechtwinklig zueinander angeordneten, eine Einheit bildenden, (schmalen) Mantelflächen (10 71 bis 10 74) mit mindestens einem in das In­ nere des Elements vorstehenden, angeformten, ganz oder teil­ weise umlaufenden, aus Aufnahmeprofilabschnitten (3 7a, 3 7b) mit Eckbereichen (Fig. 2a, 2b) zusammengesetztes Rahmenaufnah­ meprofil besteht.
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