DE19936557A1 - Selbsttätig isolationsdurchdringende Verbindungseinrichtung - Google Patents
Selbsttätig isolationsdurchdringende VerbindungseinrichtungInfo
- Publication number
- DE19936557A1 DE19936557A1 DE19936557A DE19936557A DE19936557A1 DE 19936557 A1 DE19936557 A1 DE 19936557A1 DE 19936557 A DE19936557 A DE 19936557A DE 19936557 A DE19936557 A DE 19936557A DE 19936557 A1 DE19936557 A1 DE 19936557A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- reinforcement
- connecting piece
- section
- connecting device
- wire
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000004020 conductor Substances 0.000 title abstract description 5
- 239000002184 metal Substances 0.000 title abstract description 3
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 title abstract description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims abstract description 6
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims abstract description 6
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 claims abstract description 5
- 239000000956 alloy Substances 0.000 claims abstract description 5
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims description 65
- 238000009413 insulation Methods 0.000 claims description 36
- 230000035515 penetration Effects 0.000 claims description 25
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 10
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 claims description 10
- 239000010949 copper Substances 0.000 claims description 10
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 2
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 claims description 2
- WJDOMTAMQVNRCX-OBJOEFQTSA-N Isopolygonal Natural products C1=C(C=O)[C@@H](O)C[C@H]2C(C)(C)CCC[C@]21C WJDOMTAMQVNRCX-OBJOEFQTSA-N 0.000 claims 1
- WJDOMTAMQVNRCX-DYEKYZERSA-N Polygonal Natural products C1=C(C=O)[C@H](O)C[C@H]2C(C)(C)CCC[C@]21C WJDOMTAMQVNRCX-DYEKYZERSA-N 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 12
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 5
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 4
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 3
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 3
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 3
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000008569 process Effects 0.000 description 2
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 2
- 229910000881 Cu alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 239000012895 dilution Substances 0.000 description 1
- 238000010790 dilution Methods 0.000 description 1
- 230000005489 elastic deformation Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/24—Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands
- H01R4/2416—Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type
- H01R4/2445—Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type the contact members having additional means acting on the insulation or the wire, e.g. additional insulation penetrating means, strain relief means or wire cutting knives
- H01R4/2466—Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type the contact members having additional means acting on the insulation or the wire, e.g. additional insulation penetrating means, strain relief means or wire cutting knives the contact members having a channel-shaped part, the opposite sidewalls of which comprise insulation-cutting means
Landscapes
- Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)
Abstract
Eine selbsttätig isolationsdurchdringende Schlitz-Verbindungseinrichtung für elektrische Drähte umfaßt ein leitendes Verbindungsstück (2) mit einem geradlinigen Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitz (8) für eine Ader eines Drahts. Der Schlitz ist längs eines profilförmigen Abschnitts des leitenden Verbindungsstücks in Längsrichtung ausgebildet. Die Verbindungseinrichtung umfaßt ferner eine aus einem elastischen Material hergestellte metallische Armierung (4), welche das leitende Verbindungsstück (2) umgibt und an diesem anliegt.
Description
Die Erfindung betrifft eine selbsttätig isolationsdurchdringende Verbin
dungseinrichtung.
Es ist bekannt, elektrische Verbindungen herzustellen, ohne zuvor das
Ende eines anzuschließenden Kabels abisolieren zu müssen. Mehrere
Druckschriften, beispielsweise die EP-0 247 360, offenbaren eine selbst
tätig isolationsdurchdringende Schlitz-Verbindungsanordnung für elek
trische Drähte mit einem leitenden Verbindungsstück, welch es einen
geradlinigen Isolationsdurchdringungsschlitz zum Halten der Ader eines
Drahts aufweist. Der Schlitz ist längs eines profilförmigen Abschnitts des
leitenden Verbindungsstücks in Längsrichtung ausgebildet.
Es gibt verschiedene Vorgehensweisen, um das Ende des Drahts in den
Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitz des leitenden Verbindungs
stücks einzuführen. In der angesprochenen EP-0 247 360 ermöglicht ein
äußeres Werkzeug mit einer angepaßten Kopfform die Einführung des
Drahts. Das Patent FR-2 611 406 sieht seinerseits ein zusammen mit
einem Gehäuse geformtes Betätigungselement vor, welches dazu be
stimmt ist, als Drücker zu dienen, um das Ende des Drahts zwischen die
Ränder des Isolationsdurchdringungsschlitzes zu schieben. Andere
Druckschriften beschreiben weitere Beispiele von Vorgehensweisen, die
die Einführung des Drahtendes zur Realisierung der selbsttätig isolations
durchdringenden Verbindung gestatten.
Bei den bekannten Verbindungseinrichtungen muß das leitende Verbin
dungsstück zunächst die Isolationsdurchtrennung des Drahts und an
schließend einen guten elektrischen Kontakt gewährleisten. Es muß daher
gute elektrische Leitfähigkeitseigenschaften aufweisen, aber auch mecha
nische Eigenschaften, die das Durchtrennen der Ummantelung bzw. Iso
lierung des Drahts und eine hinreichende Kontaktkraft garantieren, um
einen zuverlässigen Kontakt zu erhalten. Materialien, die dafür bekannt
sind, gute Leiter zu sein, weisen aber zumeist nicht die gewünschten
mechanischen Eigenschaften auf, insbesondere im Hinblick auf die Ela
stizität, um eine gute Isolationsdurchdringung und eine zufriedenstellende
Kontaktkraft zu ermöglichen.
Sofern das Verbindungsstück nur dazu bestimmt ist, Drahtenden auf
zunehmen, die alle den gleichen Durchmesser besitzen, ist es möglich,
die Form des Verbindungsstücks so anzupassen, daß man bei Wahl eines
Materials mit guten, ja sogar hervorragenden elektrischen Eigenschaften
zu einer guten Isolationsdurchdringung und einer optimierten Kontaktkraft
gelangt.
Wenn jedoch das Verbindungsstück zur Aufnahme von Drahtenden unter
schiedlicher, in einem gegebenen Bereich liegender Durchmesser be
stimmt ist, wird es schwierig, wenn nicht unmöglich, exzellente Ergeb
nisse sowohl in elektrischer Hinsicht als auch in mechanischer Hinsicht
zu erzielen. Die gewählte Lösung besteht dann zumeist darin, einen
Kompromiß einzugehen und das leitende Verbindungsstück aus einem
Material herzustellen, das zwar zufriedenstellende, aber nicht optimale
mechanische und elektrische Eigenschaften besitzt. Dies zwingt dazu,
Legierungen auf Kupfer- und Stahlbasis zu verwenden, die mit relativ
hohen Kosten verbunden sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verbindungseinrichtung bereitzustel
len, die nicht die Verwendung von kostspieligen Materialien erfordert und
dabei zufriedenstellende, ja sogar sehr zufriedenstellende elektrische und
mechanische Eigenschaften aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von einer selbsttätig
isolationsdurchdringenden Schlitz-Verbindungseinrichtung für elektrische
Drähte aus, umfassend ein leitendes Verbindungsstück mit mindestens
einem Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitz für eine Ader eines
Drahts, wobei der Schlitz längs eines profilförmigen Abschnitts des
Verbindungsstücks in Längsrichtung ausgebildet ist. Erfindungsgemäß ist
dabei vorgesehen, daß die Verbindungseinrichtung ferner eine aus einem
elastischen Material gefertigte metallische Armierung umfaßt, welche das
Verbindungsstück umgibt und an diesem anliegt.
Die beiden Funktionen der elektrischen Leitfähigkeit und der Elastizität
sind demnach entkoppelt. Das Verbindungsstück gewährleistet die elek
trische Leitfähigkeit, während die Armierung die für eine gute Isolations
durchtrennung und eine gute elektrische Verbindung notwendige Elastizi
tät gibt.
Bei einer ersten Ausführungsform weist das Verbindungsstück der
erfindungsgemäßen Einrichtung im Bereich des Isolationsdurchdringungs-
und Halteschlitzes einen polygonalen Hohlquerschnitt auf.
Bei einer anderen Ausführungsform weist das Verbindungsstück der
erfindungsgemäßen Einrichtung im Bereich des Isolationsdurchdringungs-
und Halteschlitzes einen im wesentlichen V-förmigen Querschnitt auf,
wobei sich der Schlitz an der Spitze des V befindet.
Um eine gute elektrische Leitfähigkeit zu erreichen, ist das leitende
Verbindungsstück bevorzugt aus Kupfer oder einer Legierung auf Kupfer
basis hergestellt. Was die metallische Armierung anbelangt, ist diese
beispielsweise aus Stahl hergestellt, um eine gute Elastizität zu gewähr
leisten.
Eine erste Montageart der erfindungsgemäßen Einrichtung sieht vor, daß
die metallische Armierung an dem leitenden Verbindungsstück festge
klemmt ist. In diesem Fall ist die Armierung beispielsweise von einem zu
dem leitenden Verbindungsstück gleichachsigen Profilteil gebildet,
welches bei etwas größeren Abmessungen im wesentlichen den gleichen
Querschnitt aufweist. Genauso kann man im Fall einer Klemmontage der
Armierung am Verbindungsstück vorsehen, daß das leitende Verbin
dungsstück zwei gegenüberliegende Isolationsdurchdringungs- und
Halteschlitze sowie einen den Zusammenhalt des Profils gewährleisten
den Verbindungsabschnitt aufweist, welcher auf einer den Schlitzen
benachbarten Seite angeordnet ist, und daß die Armierung ein Profilteil
mit einer zu den Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitzen orthogona
len Achse ist.
Eine andere Montageart der erfindungsgemäßen Einrichtung sieht vor,
daß die metallische Armierung relativ zu dem leitenden Verbindungsstück
längsverschieblich angebracht ist. In diesem Fall steht die Armierung
vorteilhafterweise unter der Wirkung einer Feder, wobei sich die letztere
in Ruhe in einer Überdeckungsstellung befindet, in der die Armierung das
Verbindungsstück im wesentlichen auf der gesamten Länge der Armie
rung umgibt, und wobei in einer Spannstellung der Feder nur ein Endbe
reich der Armierung einen Teil des Verbindungsstücks umgibt. Die Feder
und die Armierung können ein einstückiges Teil bilden. Wird die Feder
verformt, kann die in der gespannten Feder angesammelte Energie dann
dazu genutzt werden, einen zu anzuschließenden Draht in den Isolations
durchdringungs- und Halteschlitz einzuführen.
Im Fall eines Verbindungsstücks mit V-förmigem Querschnitt und einer
verschiebbaren Armierung, welche mit der Feder ein einstückiges Teil
bildet, kann die Armierung einen Profilabschnitt mit Dreiecksquerschnitt
aufweisen, wobei die dem Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitz
gegenüberliegende Seite des dreieckigen Abschnitts derart verlängert ist,
daß eine abgebogene elastische Zunge gebildet ist. Der abgebogene Ab
schnitt stützt sich vorteilhafterweise an einem bezüglich des Verbin
dungsstücks feststehenden Anschlag ab. In der Armierung ist im Bereich
des Profilabschnitts vorteilhafterweise ein Loch ausgebildet, um das Ende
eines Drahts durchzulassen, dessen Isolation in dem Isolationsdurch
dringungs- und Halteschlitz durchtrennt werden soll. Außerdem ist in der
elastischen Zunge bevorzugt eine Öffnung ausgebildet, welche den
Durchgang eines Schafts, beispielsweise des Endes eines Schrauben
drehers, gestattet.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten schematischen
Zeichnungen näher erläutert, die beispielhaft und nicht beschränkend
einige Ausführungsvarianten der erfindungsgemäßen selbsttätig isola
tionsdurchdringenden Verbindungseinrichtung zeigen. Es stellen dar:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsansicht einer ersten Aus
führungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 2 in Perspektive die Einrichtung der Fig. 1 in montierter
Stellung,
Fig. 3 die Einrichtung der vorangehenden Figuren in einer Ansicht
von vorne,
Fig. 4 eine Perspektivansicht einer zweiten Ausführungsform in
montierter Stellung,
Fig. 5 eine perspektivische Explosionsansicht der Einrichtung der
Fig. 4,
Fig. 6 die Einrichtung der Fig. 4 und 5 in einer Ansicht von
vorne,
Fig. 7 die zweite Ausführungsform in Draufsicht,
Fig. 8 eine dritte Ausführungsform in einer Ansicht von vorne,
Fig. 9 die Einrichtung der vorangehenden Figur mit einem ange
schlossenen Kabel,
Fig. 10 eine perspektivische Explosionsansicht einer vierten
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 11 die Einrichtung der Fig. 10 in montierter Stellung,
Fig. 12A bis 15A in Perspektive die Einrichtung der Fig. 11 in
verschiedenen Stellungen im Verlauf der Verbindung eines Endes eines
elektrischen Drahts und
Fig. 12B bis 15B Seitenansichten, die jeweils einer der Ansich
ten der Fig. 12A bis 15A entsprechen.
Fig. 1 zeigt zwei metallische Profilteile: ein leitendes Verbindungsstück
2 und eine Armierung 4. Die beiden Teile 2 und 4 sind - sofern sie sich in
der in den Fig. 2 und 3 gezeigten montierten Stellung befinden - zum
Einbau in ein elektrisches Gerät bestimmt, um den Anschluß eines oder
mehrerer elektrischer Drähte 6 (siehe Fig. 9) zu gewährleisten. Sie
werden dabei in klassischer Weise in Aufnahmen festgelegt, welche hier
zu in einem Gehäuse des elektrischen Geräts vorgesehen sind, welches
Gehäuse beispielsweise von einer Baugruppe aus zwei komplementären
Halbschalen gebildet ist, die nach dem Einsetzen verschiedener Elemente,
etwa leitender Verbindungsstücke, durch Schweißen, beispielsweise
Ultraschallschweißen miteinander verbunden werden.
Die Form des Verbindungsstücks 2 greift die Merkmale von Verbindungs
stücken auf, die bereits durch Druckschriften des Stands der Technik
bekannt sind, beispielsweise durch die Druckschrift EP-0 247 360. Das
Teil 2 weist einen Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitz 8 auf, der
hier geradlinig ist und parallel zur Längsachse des Profil-Verbindungs
stücks 2 verläuft. Es wird beispielsweise aus einem Flachmaterial durch
Gesenkformen erhalten, mit dem eine Schneid- und anschließende eine
Biegebearbeitung und gegebenenfalls die Herstellung von lokalen Materi
alverdünnungen einhergehen.
Das Verbindungsstück 2 weist hier einen polygonalen Hohlquerschnitt
auf, der einem U mit einem Steg 10 und zwei Schenkeln 12 entspricht,
deren freie Enden gleichmäßig schräg aufeinander zu gebogen sind. Das
freie Ende jedes gebogenen Abschnitts 14 bildet einen Rand des Isola
tionsdurchdringungs- und Halteschlitzes 8. Diese Abschnitte 14 laufen
zum Schlitz 8 hin gegebenenfalls spitz zu.
Der Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitz 8 weist an jedem seiner
Enden einen isolationsdurchdringenden Einmündungsbereich 16 auf, so
daß ein Verbindungsstück 2 mit doppeltem Eingang gebildet ist. Die
Einmündungsbereiche 16 werden dadurch erhalten, daß die abgebogenen
Abschnitte 14 an ihren Enden symmetrisch schräg abgeschnitten wer
den. Die Schrägschnitte ermöglichen es, trichterartig aufgeweitete
Einmündungsbereiche zu erhalten, deren Ränder 18 Kanten bilden, die
sich in die Ummantelung bzw. Isolierung 6a (siehe Fig. 9) eines in einen
der Einmündungsbereiche 16 gedrückten Drahts 6 einschneiden können.
Das Verbindungsstück 2 ist beispielsweise aus Kupfer oder auch aus
einer Kupferlegierung mit einem hohen Kupferanteil hergestellt. Wenn
somit ein Draht 6 in den Schlitz 8 eingreift und seine Ummantelung 6a im
Bereich einer Einmündung 16 eingeschnitten wurde, steht die leitende
Ader 6b (siehe Fig. 9) des Drahts in elektrischem Kontakt mit den Rän
dern des Schlitzes 8. Das das Verbindungsstück bildende Material
ermöglicht dann eine sehr gute Weiterleitung des in dem Draht 6 fließen
den Stroms.
Die erfindungsgemäße Verbindungseinrichtung umfaßt außerdem die
Armierung 4. Bei der Ausführungsform der Fig. 1 bis 3 wird für die
Armierung eine Profilform verwendet, die derjenigen des Verbindungs
stücks 2 nahekommt. Sie besitzt demnach einen allgemein U-förmigen
Querschnitt mit freien Enden, die zum Innern des U hin abgebogen sind.
So gibt es also einen Steg 20, zwei Schenkel 22 und am freien Ende
jedes dieser Schenkel einen abgebogenen Abschnitt 24.
Die Innenfläche des die Armierung 4 bildenden Profils ist derart geformt,
daß sie sich an die Außenkontur des Verbindungsstücks 2 anschmiegt.
Die abgebogenen Abschnitte 24 der Armierung erstrecken sich aber
weniger weit als die abgebogenen Abschnitte 14 des Verbindungsstücks
2. Sie ermöglichen eine gute mechanische Verhakung der Armierung 4
am Verbindungsstück 2, ohne dabei Gefahr zu laufen, die Verschieb
barkeit des Drahts 6 in dem Schlitz 8 zu behindern und insbesondere in
Kontakt mit der Ummantelung 6a zu gelangen.
Die Verbindung zwischen dem Verbindungsstück 2 und der Armierung 4
in der montierten Stellung (Fig. 2 und 3) ist fest genug, um eine
Längsverschiebung zwischen diesen beiden Teilen zu vermeiden. Die
Armierung 4 umschließt das Verbindungsstück 2 nach Art einer Klam
mer.
Die Armierung 4 wird aus Stahl hergestellt. Sie weist daher interessante
elastische Eigenschaften auf, die Kupfer, das ein guter elektrischer Leiter
ist, nicht besitzt. Wenn daher ein Draht in den Schlitz 8 eingesetzt wird,
werden die Schenkel 12 des Verbindungsstücks 2 und die Schenkel 22
der Armierung 4 auseinandergespreizt. Die elastische Armierung 4 übt
dann auf das Verbindungsstück 2 eine elastische Rückstellkraft in Rich
tung zur anfänglichen Ruhestellung hin aus, was es ermöglicht, einen
guten elektrischen Kontakt zwischen der Ader 6b des Drahts 6 und den
Rändern des Schlitzes 8 zu gewährleisten. Dieser gute Kontakt wird für
Drähte 6 mit Durchmessern gewährleistet, die über einen ziemlich großen
Bereich von Drahtdurchmessern unterschiedlich sein können.
Die Fig. 4 bis 7 stellen eine Ausführungsvariante der erfindungs
gemäßen Verbindungseinrichtung dar. Gleiche oder gleichwirkende
Komponenten sind dabei mit den gleichen Bezugszeichen wie in den
Fig. 1 bis 3 bezeichnet.
Man erkennt hier eine Armierung 4 und ein Verbindungsstück 2. Die
Armierung 4 ist vorzugsweise aus Stahl hergestellt und das Verbindungs
stück 2 aus einem sehr gut leitenden Material, wie etwa Kupfer oder
auch einer Legierung auf Kupferbasis.
Das Verbindungsstück 2 weist zwei Seitenwände 26 auf, die durch einen
Verbindungsabschnitt 28 verbunden sind, welcher einen Rand der einen
Wand 26 mit einem Rand der anderen Wand 26 verbindet. Die an diese
verbundenen Ränder anschließenden Ränder sind zur jeweils anderen
Seitenwand 26 hin abgebogen und bilden so jeweils einen abgebogenen
Abschnitt 14, welcher einen Rand eines Isolationsdurchdringungs- und
Halteschlitzes 8 begrenzt. Jeder Schlitz weist an seinem dem Verbin
dungsabschnitt 28 entgegengesetzten Ende einen isolationsdurchdringen
den Einmündungsbereich 16 auf. Die Form der Schlitze 8 und der Ein
mündungsbereiche 16 ist beispielsweise ähnlich der vorstehend mit
Bezug auf die Fig. 1 bis 3 bereits beschriebenen.
Das Verbindungsstück 2 kann dementsprechend als ein Profilteil mit einer
zu den Schlitzen 8 parallelen Achse angesehen werden.
Die Armierung 4 weist ihrerseits ebenfalls zwei Seitenwände 30 sowie
einen Verbindungsabschnitt 32 auf, der einen Rand der einen Wand 30
mit einem Rand der anderen Wand 30 verbindet. Die Armierung kann als
ein Profilteil mit im wesentlichen U-Querschnitt angesehen werden. Die
Achse der Armierung 4 (Fig. 4) ist orthogonal zu den Schlitzen 8 und
parallel zu den Seitenwänden 26 und 30.
Die Armierung 4 wird derart an dem Verbindungsstück 2 angebracht, daß
sich die Seitenwände 30 der Armierung auf die Außenseite der Seiten
wände 26 des Verbindungsstücks 2 legen, wobei sich der Verbindungs
abschnitt 32 der Armierung auf der entgegengesetzten Seite bezüglich
des Verbindungsabschnitts 28 des Verbindungsstücks 2 befindet. Auch
hier umschließt die Armierung 4 das Verbindungsstück 2 nach Art einer
Klammer. Man kann die Teile 2 und 4 so dimensionieren, daß man eine
Klemmung zwischen ihnen erhält, die ausreicht, um die Gefahr einer
gegenseitigen Verschiebung auszuschließen. Bevorzugt werden jedoch
Laschen 34 an den Rändern der freien Enden der Armierung 4 ausgebil
det, wie in den Figuren erkennbar, um einen formschlüssigen, festen
Eingriff zwischen den beiden Teilen zu erhalten.
Bei beiden Isolationsdurchdringungsschlitzen 8 wird auf diese Weise ein
exzellenter elektrischer Kontakt zwischen einem in einen der Schlitze 8
eingeführten Draht 6 und dem Verbindungsstück 2 erreicht, und zwar für
Drahtdurchmesser, die in einem vorbestimmten Bereich variieren können.
Die Armierung 4 stellt für jeden der Schlitze sicher, daß die Ränder des
jeweiligen Schlitzes 8 auf die Ader 6b des Drahts eine Andrückkraft
ausüben, die ausreicht, um die Qualität und Zuverlässigkeit des elek
trischen Kontakts zu gewährleisten.
Die Fig. 8 und 9 zeigen bei Betrachtung von vorne eine Ausführungs
variante der Verbindungseinrichtung der Fig. 1 bis 3. Der Unterschied
zwischen dieser Variante und der in Fig. 3 gezeigten ersten Ausfüh
rungsform liegt bei den abgebogenen Abschnitten 14. In Fig. 3 sind die
Enden der Schenkel 12 um einen Winkel von weniger als 90° (in der
Figur ungefähr 45°) abgebogen, so daß die abgebogenen Abschnitte 14
vom Steg 10 weg orientiert sind. In den Fig. 8 und 9 sind die Enden
der Schenkel 12 des Verbindungsstücks dagegen um einen Winkel von
mehr als 90° (in den Fig. 8 und 9 ungefähr 135°) umgebogen, so
daß diese umgebogenen Abschnitte 14 eine einspringende Stellung
einnehmen, also zu dem Steg 10 hin orientiert sind.
Die in den Fig. 8 und 9 dargestellte Armierung 4 ist gegenüber der
Armierung 4 der Fig. 1 bis 3 unverändert.
Die Ausführungsvariante dieser beiden Figuren hat den Vorteil, daß sie
einen besseren Halt eines zwischen die Ränder des Schlitzes 8 des
Verbindungsstücks eingeführten Drahts ermöglicht.
Die Fig. 10 bis 15 zeigen eine vierte Ausführungsvariante der erfin
dungsgemäßen Einrichtung. Die Armierung ist hier nicht mehr gegenüber
dem Verbindungsstück festgelegt, wie sie es bei den in den Fig. 1 bis
9 dargestellten Ausführungsformen war, sondern die Armierung ist
gegenüber dem Verbindungsstück beweglich. Sie dient außerdem als
Schieber oder Drücker für die Einführung eines Drahts 50.
Fig. 10 zeigt ein Verbindungsstück 52 und eine bewegliche Armierung
54 in perspektivischer Explosionsansicht. Die in dieser Figur gezeigte
Stellung ist eine Stellung vor dem Einbau in ein Gehäuse aus einem
elektrisch isolierenden Kunststoffmaterial. Das Verbindungsstück 52 ist
als Profilteil mit V-Querschnitt ausgebildet. Die beiden Schenkel 56
schließen beispielsweise einen Winkel von annähernd 90° ein. Im Bereich
der Spitze des V ist an einem Ende des Verbindungsstücks 52 ein Schlitz
58 gebildet. Am anderen Ende sind die beiden Schenkel 56 miteinander
verbunden. Die Schlitzränder sind in der Zeichnung nicht scharfkantig
zulaufend; selbstverständlich ist es jedoch möglich, ein spitzes Zulaufen
vorzusehen, wie dies im Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 9 erläutert
wurde.
Die Armierung 54 ist als Profilteil mit Dreiecksquerschnitt ausgebildet. Sie
ist derart bemessen, daß das Verbindungsstück 52 im Innern ihres Quer
schnitts verschoben werden kann. Die Armierung weist eine Basis 60
und zwei Seiten 62 auf. Die beiden Seiten schließen zwischen sich einen
Winkel ein, der im wesentlichen gleich dem von den Schenkeln 56 des
Verbindungsstücks eingeschlossenen Winkel ist. Sie sind dazu vorgese
hen, in Kontakt mit den Schenkeln 56 zu treten. Bei dem in den Figuren
dargestellten Fall liegt daher eine Armierung 54 mit einem Querschnitt in
Form eines rechtwinkligen Dreiecks vor, dessen Basis 60 die Hypotenuse
des Dreiecks bildet. Um der Armierung eine gewisse Elastizität zu ver
leihen, ist über die gesamte Länge der Armierung 54 ein Schlitz 64
zwischen den beiden Seiten 62 gebildet, also bei dem dargestellten
Beispiel im Bereich des rechten Winkels.
Die Basis 60 der Armierung ist auf der dem Verbindungsstück 52 ent
gegengesetzten Seite durch eine Zunge 66 verlängert, welche an ihrem
Ende abgebogen ist. Das abgebogene Ende bildet einen Hebel 68, wel
cher zur Abstützung an einem Anschlag 70 bestimmt ist, der in einem die
Verbindungseinrichtung aufnehmenden Gehäuse ausgebildet ist. Zwei
Öffnungen sind in der Armierung 54 ausgebildet. Eine erste Öffnung 72
ist zur Aufnahme des Drahts 50 bestimmt, während eine zweite Öffnung
74 zur Aufnahme des Endes eines Schafts oder Stabs bestimmt ist,
beispielsweise des Endes eines Schraubendrehers 76. Die erste Öffnung
72 befindet sich im Bereich des den Dreiecksquerschnitt aufweisenden
Abschnitts der Armierung. Man erkennt halbelliptische Aussparungen
72a an den Seiten 62 sowie ein Kreisloch in der Basis 60.
Die zweite Öffnung 74 besitzt in den Figuren eine rechteckige Form. Sie
befindet sich nahe des Hebels 68 in dem nicht abgebogenen Abschnitt
der Zunge 66.
Fig. 11 zeigt die Armierung 54 und das Verbindungsstück 52 in einer
Stellung gegenseitigen Eingriffs, die dem Anschluß eines in dieser Figur
nicht dargestellten Drahts 50 entspricht. Die zur Herstellung des Ver
bindungsstücks 52 und der Armierung 54 verwendeten Materialien sind
beispielsweise gleich den weiter oben für die Herstellung des Verbin
dungsstücks 2 und der Armierung 4 angegebenen Materialien.
Die Fig. 12 bis 15 stellen die Verbindungseinrichtung der Fig. 10
und 11 in verschiedenen Stellungen zur Herstellung einer Verbindung mit
dem Draht 50 dar. Die mit den Buchstaben A bezeichneten Figuren zei
gen die Einrichtung in Perspektive, wohingegen die mit dem Buchstaben
B bezeichneten Figuren dieselbe Einrichtung bei Betrachtung von der
Seite zeigen. In diesen Figuren ist zum Zwecke der Vereinfachung auf die
Darstellung des zur Aufnahme der Verbindungseinrichtung bestimmten
Gehäuses aus elektrisch isolierendem Kunststoffmaterial verzichtet.
Dieses Gehäuse weist mindestens eine Öffnung auf, die den Durchgang
des anzuschließenden Drahts 50 von außerhalb des Gehäuses her zu der
Verbindungseinrichtung gestattet, sowie eine Öffnung für den Durchgang
eines Werkzeugs, beispielsweise des Schraubendrehers 76. Die beiden
Öffnungen können eine einzige bilden; es wird aber vorgezogen, zwei
gesonderte Öffnungen vorzusehen.
In Fig. 12 ist das Ende des Schraubendrehers 76 in die Öffnung 74 der
Zunge 66 eingeführt. Der Draht 50 ist parallel zum Schraubendreher 76
gezeigt.
Das Ende des Hebels 68 wird an dem Anschlag 70 abgestützt, und der
Schraubendreher wird in solcher Weise verschwenkt, daß ein Wegrücken
der Armierung 54 vom Verbindungsstück 52 bewirkt wird. Man wird
jedoch darauf achten, daß der Eingriff des Verbindungsstücks 52 und der
Armierung 54 stets gewahrt bleibt. Man kann hierzu im Bereich der für
den Durchtritt des Schraubendrehers 76 bestimmten Gehäuseöffnung
eine Begrenzung vorsehen.
Bei der Verschwenkung wird die Zunge 66 verformt: Es ändert sich der
Winkel zwischen der Basis 60 und dem Hebel 68. Auf diese Weise wird
mechanische Energie gespeichert. Die Zunge 66 wirkt wie eine Feder.
Ihre gespannte Stellung ist in Fig. 13 gezeigt.
Wie in Fig. 14 gezeigt, wird sodann der Draht 50 in die Öffnung 52
eingeführt. Er geht durch die Basis 60 hindurch, um danach eine gute
Führung des Drahts 50 zu erreichen.
Fig. 15 zeigt den Draht 50 in der angeschlossenen bzw. verbundenen
Stellung. Zwischen der Stellung der Fig. 14 und derjenigen der Fig. 15
ist es möglich, den Schraubendreher in der Öffnung 74 der Zunge zu
belassen, wie in den Figuren vorgeschlagen. Der Schraubendreher be
gleitet dann die Armierung bei ihrer Bewegung zurück in die entspannte
Stellung. Es ist jedoch ebenso möglich, in der in Fig. 14 gezeigten
Stellung den Schraubendreher 76 herauszuziehen, sofern die in der
Zunge 66 gespeicherte Energie ausreichend ist, um die Armierung 54 und
den Draht 50 in die in Fig. 15 gezeigte Stellung zu überführen. Die
Einführung des Drahts 50 in den Schlitz 58 führt zur Durchtrennung der
Isolierung bzw. Ummantelung des Drahts 50. Diese Isolationsdurch
dringung wird in klassischer Weise durch Einschneiden in die Ummante
lung des Drahts 50 erreicht.
Im Verlauf dieses Vorgangs spreizen sich die Schenkel 56 des Verbin
dungsstücks voneinander ab, um den Durchtritt des Drahts 50 zu gestat
ten. Diese Verformung überträgt sich auf die Armierung 54, insbesondere
auf die Seiten 62, und verformt diese elastisch. Die elastische Verfor
mung ermöglicht es in der Folge, daß die Ränder des Schlitzes 58 dauer
haft einen Druck auf die Ader des Drahts 50 ausüben, der einen guten
elektrischen Kontakt zwischen dem Verbindungsstück und der Drahtader
gewährleistet.
Um den in den Schlitz 58 eingesetzten Draht 50 vom Verbindungsstück
52 zu trennen, genügt es, im umgekehrten Sinn vorzugehen. Von der
Stellung der Fig. 15 geht man demnach zu derjenigen der Fig. 14,
sodann zur Fig. 13 und schließlich zur Fig. 12.
Alle vorstehend beschriebenen Ausführungsformen erlauben die Ver
wendung relativer preiswerter Materialien. Sie ermöglichen es außerdem,
die Funktionen der Elastizität und der elektrischen Leitfähigkeit durch
deren Trennung leichter zu optimieren als bei den bekannten selbsttätig
isolationsdurchdringenden Verbindungseinrichtungen.
Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebe
nen Ausführungsbeispiele beschränkt ist. Sie umfaßt auch alle Abwand
lungen, die im Umfang der nachstehenden Ansprüche liegen. So ist die
Form der Verbindungsstücke und der Armierungen lediglich beispielhaft.
Das gleiche gilt für die verwendeten Materialien. Insbesondere bei der
Ausführungsform der Fig. 10 bis 15 ist es möglich, eine andere
Gestalt für das Verbindungsstück und die Armierung zu wählen. Eine
Gestaltung, wie sie beispielsweise in den Fig. 1 bis 3 gezeigt ist,
könnte genauso gut passen. Es würde dann genügen, zwischen dem Ver
bindungsstück und der Armierung ein etwas anderes Spiel vorzusehen.
Die soweit beschriebenen Verbindungsstücke waren elektrisch nicht
weiter verschaltet. Sie könnten beispielsweise mit einem weiteren,
identischen Teil verbunden sein. Diese elektrische Verschaltung liegt im
Fachwissen des Fachmanns und wurde deshalb vorstehend nicht erläu
tert.
Claims (12)
1. Selbsttätig isolationsdurchdringende Schlitz-Verbindungseinrich
tung für elektrische Drähte, umfassend ein leitendes Verbindungs
stück (2; 52) mit mindestens einem Isolationsdurchdringungs- und
Halteschlitz (8; 58) für eine Ader eines Drahts, wobei der Schlitz
längs eines profilförmigen Abschnitts des Verbindungsstücks in
Längsrichtung ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung ferner
eine aus einem elastischen Material gefertigte metallische Armie
rung (4; 54) umfaßt, welche das Verbindungsstück (2; 52) umgibt
und an diesem anliegt.
2. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (2) im Bereich
des Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitzes (8) einen polygo
nalen Hohlquerschnitt besitzt.
3. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (52) im Be
reich des Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitzes (58) einen
im wesentlichen V-förmigen Querschnitt besitzt, wobei sich der
Schlitz an der Spitze des V befindet.
4. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das leitende Verbindungsstück (2;
52) aus Kupfer oder einer Legierung auf Kupferbasis hergestellt ist.
5. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die metallische Armierung (4; 54)
aus Stahl hergestellt ist.
6. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die metallische Armierung (4) an
dem leitenden Verbindungsstück (2) festgeklemmt ist.
7. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung (4) ein zu dem leiten
den Verbindungsstück (2) gleichachsiges Profilteil ist und bei
etwas größeren Abmessungen im wesentlichen den gleichen
Querschnitt besitzt.
8. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das leitende Verbindungsstück (2)
zwei gegenüberliegende Isolationsdurchdringungs- und Halte
schlitze (8) sowie einen den Zusammenhalt des Profils gewährlei
stenden Verbindungsabschnitt (28) aufweist, welcher auf einer
den Schlitzen (8) benachbarten Seite angeordnet ist, und daß die
Armierung (4) ein Profilteil mit einer zu den Isolationsdurchdrin
gungs- und Halteschlitzen (8) orthogonalen Achse ist.
9. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die metallische Armierung (54)
relativ zu dem leitenden Verbindungsstück (52) längsverschieblich
angebracht ist.
10. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung (54) unter der Wir
kung einer Feder (66, 68) steht, wobei sich die letztere in Ruhe in
einer Überdeckungsstellung befindet, in der die Armierung (54) das
Verbindungsstück (52) im wesentlichen auf der gesamten Länge
der Armierung (54) umgibt, und wobei in einer Spannstellung der
Feder nur ein Endbereich der Armierung (54) einen Teil des Ver
bindungsstücks (52) umgibt.
11. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (66, 68) und die Armierung
(54) ein einstückiges Teil bilden.
12. Verbindungseinrichtung nach den Ansprüchen 3 und 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung (54) einen Profilab
schnitt mit Dreiecksquerschnitt aufweist, daß die dem Isolations
durchdringungs- und Halteschlitz (58) gegenüberliegende Seite
(60) des dreieckigen Abschnitts derart verlängert ist, daß eine
abgebogene elastische Zunge (66) gebildet ist, daß der abgebo
gene Abschnitt an einem bezüglich des Verbindungsstücks (52)
feststehenden Anschlag (70) abgestützt ist, daß in der Armierung
(54) im Bereich des Profilabschnitts ein Loch (72) ausgebildet ist,
um das Ende eines Drahts (50) durchzulassen, der zur Isolations
durchdringung in dem Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitz
(58) bestimmt ist, und daß in der elastischen Zunge (66) eine
Öffnung (74) ausgebildet ist, welche den Durchtritt eines Schafts
gestattet, beispielsweise des Endes eines Schraubendrehers (76).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR9810311A FR2782194B1 (fr) | 1998-08-07 | 1998-08-07 | Dispositif de connexion auto-denudant |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19936557A1 true DE19936557A1 (de) | 2000-02-17 |
| DE19936557C2 DE19936557C2 (de) | 2001-08-23 |
Family
ID=9529606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19936557A Expired - Fee Related DE19936557C2 (de) | 1998-08-07 | 1999-08-04 | Selbsttätig isolationsdurchdringende Verbindungseinrichtung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6361352B2 (de) |
| DE (1) | DE19936557C2 (de) |
| FR (1) | FR2782194B1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20308630U1 (de) * | 2003-06-03 | 2004-10-14 | Weidmüller Interface Gmbh & Co. | Anschlußvorrichtung mit isolationsdurchdringendem Anschluß von wenigsten zwei Leitern |
| DE102012103599A1 (de) * | 2012-04-24 | 2013-10-24 | Wago Verwaltungsgesellschaft Mbh | Schneid-Klemmverbinder |
Families Citing this family (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10119652A1 (de) * | 2001-04-20 | 2002-11-14 | Wieland Electric Gmbh | Schraubenlose Anschlussklemme |
| US20040003287A1 (en) * | 2002-06-28 | 2004-01-01 | Zissimopoulos Vasileios Bill | Method for authenticating kerberos users from common web browsers |
| ATE389248T1 (de) * | 2005-11-10 | 2008-03-15 | Delphi Tech Inc | Elektrische verbindungseinrichtung |
| FR2936107B1 (fr) | 2008-09-17 | 2014-11-21 | Yves Saligny | Dispositif de raccordement electrique auto-denudant. |
| DE102010014615B4 (de) * | 2010-04-10 | 2012-08-09 | Tyco Electronics Nederland B.V. | Anschlussklemme mit Schneideinrichtung für eine elektrische Leitung |
| US8939787B2 (en) * | 2012-08-27 | 2015-01-27 | Schneider Electric USA, Inc. | Dual material ground clip for a busway plug in unit |
| FR3029697B1 (fr) * | 2014-12-05 | 2018-03-09 | Legrand France | Element de connexion electrique a percage de gaine isolante comprenant un ressort, borne de connexion electrique et appareillage electrique associes |
| US10566708B2 (en) * | 2015-12-01 | 2020-02-18 | Quickwire Limited | Electrical connector |
| IT201700075884A1 (it) * | 2017-07-06 | 2019-01-06 | Tyco Electronics Amp Italia Srl | Connettore elettrico |
| JP7522639B2 (ja) * | 2020-11-09 | 2024-07-25 | 日本航空電子工業株式会社 | コネクタ |
Family Cites Families (16)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR663105A (fr) | 1927-11-26 | 1929-08-16 | Perfectionnement au procédé et au dispositif de fabrication du sulfate d'ammoniaque en partant du gaz ammoniac pur | |
| US3027536A (en) * | 1958-12-05 | 1962-03-27 | Bell Telephone Labor Inc | Insulation stripping wire connector |
| FR2490029A1 (fr) | 1980-09-11 | 1982-03-12 | Wago Verwaltungs Gmbh | Borne de jonction ou de connexion pour conducteurs electriques |
| GB2112216B (en) * | 1981-12-16 | 1985-11-27 | Plessey Co Plc | Electrical connectors for use in telecommunications equipment |
| US4575173A (en) * | 1984-12-19 | 1986-03-11 | General Motors Corporation | Insulation displacement terminal |
| FR2598039B1 (fr) * | 1986-04-28 | 1990-09-21 | Alsthom Cgee | Agencement de connexion a fente pour fil electrique et embout d'outil de connexion correspondant |
| DE3637929C1 (de) * | 1986-11-06 | 1988-01-28 | Krone Ag | Schneidklemm-Anschlusselement fuer elektrische Leiter |
| GB8703551D0 (en) * | 1987-02-16 | 1987-03-25 | Amp Great Britain | Electrical terminal |
| FR2611406B1 (fr) * | 1987-02-26 | 1989-04-28 | Alsthom Cgee | Agencement de connexion pour appareillage electrique |
| WO1992022941A1 (en) | 1991-06-12 | 1992-12-23 | Mod-Tap W. Corporation | Electrical connectors |
| GB9303835D0 (en) * | 1993-02-25 | 1993-04-14 | Amp Gmbh | Insulation displacement electrical terminal assembly |
| GB2293286B (en) * | 1994-09-19 | 1998-09-09 | Mod Tap W Corp | Insulation displacement connectors |
| DE19541137A1 (de) | 1995-10-30 | 1997-05-07 | Wago Verwaltungs Gmbh | Elektr. Frontverdrahtungsklemme |
| DE19610610A1 (de) * | 1996-03-18 | 1997-09-25 | Whitaker Corp | Anordnung zur Verbindung eines elektrischen Leiters mit einem Schneidklemmkontakt |
| DE19732182C1 (de) * | 1997-07-25 | 1999-03-25 | Quante Ag | Schneidklemm-Kontakt sowie Anschlußleiste oder -modul und Reihenklemme mit einem Schneidklemm-Kontakt |
| DE29821211U1 (de) * | 1998-11-27 | 1999-02-18 | Phoenix Contact Gmbh & Co., 32825 Blomberg | Steckverbinderkontakt mit Schneidanschluß |
-
1998
- 1998-08-07 FR FR9810311A patent/FR2782194B1/fr not_active Expired - Fee Related
-
1999
- 1999-08-04 DE DE19936557A patent/DE19936557C2/de not_active Expired - Fee Related
- 1999-08-06 US US09/370,391 patent/US6361352B2/en not_active Expired - Fee Related
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20308630U1 (de) * | 2003-06-03 | 2004-10-14 | Weidmüller Interface Gmbh & Co. | Anschlußvorrichtung mit isolationsdurchdringendem Anschluß von wenigsten zwei Leitern |
| DE102012103599A1 (de) * | 2012-04-24 | 2013-10-24 | Wago Verwaltungsgesellschaft Mbh | Schneid-Klemmverbinder |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2782194B1 (fr) | 2003-08-08 |
| FR2782194A1 (fr) | 2000-02-11 |
| US6361352B2 (en) | 2002-03-26 |
| US20010014552A1 (en) | 2001-08-16 |
| DE19936557C2 (de) | 2001-08-23 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69422479T2 (de) | Elektrischer Schneidklemmverbinder mit verbesserter Zugentlastung | |
| DE3110144C2 (de) | Zugentlastung elektrischer Leiter in einem elektrischen Verbinder für nicht abisolierte Leiter | |
| DE69403428T2 (de) | Elektrischer Verbinder und Anschlusselement dafür zur Verbindung mit ein Messerkontakt | |
| DE19712915C2 (de) | Klinkenstecker | |
| DE19936557C2 (de) | Selbsttätig isolationsdurchdringende Verbindungseinrichtung | |
| DE1942895A1 (de) | Verfahren zur Verbindung des Aussenleiters eines Koaxialkabels mit einem zylindrischen Vorsprung | |
| DE10337508B3 (de) | Flachkabel-Steckverbinderanordnung | |
| WO2011151393A1 (de) | Kontaktelement für steckeranordnung | |
| WO2018210716A1 (de) | Steckverbinder mit schneidklemmkontakt | |
| DE7915035U1 (de) | Elektrische Anschlußvorrichtung | |
| DE102013224042A1 (de) | Anordnung für einen elektrischen Stecker | |
| DE69317049T2 (de) | Flacher Schneidklemmkontakt für elektrische Verbinder | |
| EP1158610A2 (de) | Kabelsteckverbinder | |
| DE19937720C2 (de) | Verbindungsvorrichtung mit isolationsdurchdringendem Schlitz für einen elektrischen Draht | |
| DE29705134U1 (de) | Steckerbuchse | |
| DE19936347C2 (de) | Selbsttätig isolationsdurchdringendes Verbindungsstück | |
| DE3214514A1 (de) | Federnder schirmverbinder | |
| EP3799212A1 (de) | Anschlussklemme | |
| DE19518828C2 (de) | Flachsteckhülse | |
| AT517416A1 (de) | Kabel und verfahren zur herstellung eines kabels | |
| DE69806205T2 (de) | Geschlitzte Anschlussklemme für eine Verbindungsanordnung für mindestens eine elektrische Leiter | |
| DE2123568A1 (de) | Elektrische Steckverbindung | |
| DE69223204T2 (de) | Schneidklemmanschluss für einen elektrischen Verbinder | |
| DE4238533C2 (de) | Kontaktelement für Steckverbindung | |
| DE10157640B4 (de) | Kontaktierung von Leiterenden eines Leiterkabels |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20150303 |