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DE19936557A1 - Selbsttätig isolationsdurchdringende Verbindungseinrichtung - Google Patents

Selbsttätig isolationsdurchdringende Verbindungseinrichtung

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Publication number
DE19936557A1
DE19936557A1 DE19936557A DE19936557A DE19936557A1 DE 19936557 A1 DE19936557 A1 DE 19936557A1 DE 19936557 A DE19936557 A DE 19936557A DE 19936557 A DE19936557 A DE 19936557A DE 19936557 A1 DE19936557 A1 DE 19936557A1
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reinforcement
connecting piece
section
connecting device
wire
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DE19936557A
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Sylvain Barrat
Bernard Bechaz
Philippe France
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ABB France SAS
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Entrelec SAS
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/24Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands
    • H01R4/2416Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type
    • H01R4/2445Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type the contact members having additional means acting on the insulation or the wire, e.g. additional insulation penetrating means, strain relief means or wire cutting knives
    • H01R4/2466Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type the contact members having additional means acting on the insulation or the wire, e.g. additional insulation penetrating means, strain relief means or wire cutting knives the contact members having a channel-shaped part, the opposite sidewalls of which comprise insulation-cutting means

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Abstract

Eine selbsttätig isolationsdurchdringende Schlitz-Verbindungseinrichtung für elektrische Drähte umfaßt ein leitendes Verbindungsstück (2) mit einem geradlinigen Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitz (8) für eine Ader eines Drahts. Der Schlitz ist längs eines profilförmigen Abschnitts des leitenden Verbindungsstücks in Längsrichtung ausgebildet. Die Verbindungseinrichtung umfaßt ferner eine aus einem elastischen Material hergestellte metallische Armierung (4), welche das leitende Verbindungsstück (2) umgibt und an diesem anliegt.

Description

Die Erfindung betrifft eine selbsttätig isolationsdurchdringende Verbin­ dungseinrichtung.
Es ist bekannt, elektrische Verbindungen herzustellen, ohne zuvor das Ende eines anzuschließenden Kabels abisolieren zu müssen. Mehrere Druckschriften, beispielsweise die EP-0 247 360, offenbaren eine selbst­ tätig isolationsdurchdringende Schlitz-Verbindungsanordnung für elek­ trische Drähte mit einem leitenden Verbindungsstück, welch es einen geradlinigen Isolationsdurchdringungsschlitz zum Halten der Ader eines Drahts aufweist. Der Schlitz ist längs eines profilförmigen Abschnitts des leitenden Verbindungsstücks in Längsrichtung ausgebildet.
Es gibt verschiedene Vorgehensweisen, um das Ende des Drahts in den Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitz des leitenden Verbindungs­ stücks einzuführen. In der angesprochenen EP-0 247 360 ermöglicht ein äußeres Werkzeug mit einer angepaßten Kopfform die Einführung des Drahts. Das Patent FR-2 611 406 sieht seinerseits ein zusammen mit einem Gehäuse geformtes Betätigungselement vor, welches dazu be­ stimmt ist, als Drücker zu dienen, um das Ende des Drahts zwischen die Ränder des Isolationsdurchdringungsschlitzes zu schieben. Andere Druckschriften beschreiben weitere Beispiele von Vorgehensweisen, die die Einführung des Drahtendes zur Realisierung der selbsttätig isolations­ durchdringenden Verbindung gestatten.
Bei den bekannten Verbindungseinrichtungen muß das leitende Verbin­ dungsstück zunächst die Isolationsdurchtrennung des Drahts und an­ schließend einen guten elektrischen Kontakt gewährleisten. Es muß daher gute elektrische Leitfähigkeitseigenschaften aufweisen, aber auch mecha­ nische Eigenschaften, die das Durchtrennen der Ummantelung bzw. Iso­ lierung des Drahts und eine hinreichende Kontaktkraft garantieren, um einen zuverlässigen Kontakt zu erhalten. Materialien, die dafür bekannt sind, gute Leiter zu sein, weisen aber zumeist nicht die gewünschten mechanischen Eigenschaften auf, insbesondere im Hinblick auf die Ela­ stizität, um eine gute Isolationsdurchdringung und eine zufriedenstellende Kontaktkraft zu ermöglichen.
Sofern das Verbindungsstück nur dazu bestimmt ist, Drahtenden auf­ zunehmen, die alle den gleichen Durchmesser besitzen, ist es möglich, die Form des Verbindungsstücks so anzupassen, daß man bei Wahl eines Materials mit guten, ja sogar hervorragenden elektrischen Eigenschaften zu einer guten Isolationsdurchdringung und einer optimierten Kontaktkraft gelangt.
Wenn jedoch das Verbindungsstück zur Aufnahme von Drahtenden unter­ schiedlicher, in einem gegebenen Bereich liegender Durchmesser be­ stimmt ist, wird es schwierig, wenn nicht unmöglich, exzellente Ergeb­ nisse sowohl in elektrischer Hinsicht als auch in mechanischer Hinsicht zu erzielen. Die gewählte Lösung besteht dann zumeist darin, einen Kompromiß einzugehen und das leitende Verbindungsstück aus einem Material herzustellen, das zwar zufriedenstellende, aber nicht optimale mechanische und elektrische Eigenschaften besitzt. Dies zwingt dazu, Legierungen auf Kupfer- und Stahlbasis zu verwenden, die mit relativ hohen Kosten verbunden sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verbindungseinrichtung bereitzustel­ len, die nicht die Verwendung von kostspieligen Materialien erfordert und dabei zufriedenstellende, ja sogar sehr zufriedenstellende elektrische und mechanische Eigenschaften aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von einer selbsttätig isolationsdurchdringenden Schlitz-Verbindungseinrichtung für elektrische Drähte aus, umfassend ein leitendes Verbindungsstück mit mindestens einem Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitz für eine Ader eines Drahts, wobei der Schlitz längs eines profilförmigen Abschnitts des Verbindungsstücks in Längsrichtung ausgebildet ist. Erfindungsgemäß ist dabei vorgesehen, daß die Verbindungseinrichtung ferner eine aus einem elastischen Material gefertigte metallische Armierung umfaßt, welche das Verbindungsstück umgibt und an diesem anliegt.
Die beiden Funktionen der elektrischen Leitfähigkeit und der Elastizität sind demnach entkoppelt. Das Verbindungsstück gewährleistet die elek­ trische Leitfähigkeit, während die Armierung die für eine gute Isolations­ durchtrennung und eine gute elektrische Verbindung notwendige Elastizi­ tät gibt.
Bei einer ersten Ausführungsform weist das Verbindungsstück der erfindungsgemäßen Einrichtung im Bereich des Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitzes einen polygonalen Hohlquerschnitt auf.
Bei einer anderen Ausführungsform weist das Verbindungsstück der erfindungsgemäßen Einrichtung im Bereich des Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitzes einen im wesentlichen V-förmigen Querschnitt auf, wobei sich der Schlitz an der Spitze des V befindet.
Um eine gute elektrische Leitfähigkeit zu erreichen, ist das leitende Verbindungsstück bevorzugt aus Kupfer oder einer Legierung auf Kupfer­ basis hergestellt. Was die metallische Armierung anbelangt, ist diese beispielsweise aus Stahl hergestellt, um eine gute Elastizität zu gewähr­ leisten.
Eine erste Montageart der erfindungsgemäßen Einrichtung sieht vor, daß die metallische Armierung an dem leitenden Verbindungsstück festge­ klemmt ist. In diesem Fall ist die Armierung beispielsweise von einem zu dem leitenden Verbindungsstück gleichachsigen Profilteil gebildet, welches bei etwas größeren Abmessungen im wesentlichen den gleichen Querschnitt aufweist. Genauso kann man im Fall einer Klemmontage der Armierung am Verbindungsstück vorsehen, daß das leitende Verbin­ dungsstück zwei gegenüberliegende Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitze sowie einen den Zusammenhalt des Profils gewährleisten­ den Verbindungsabschnitt aufweist, welcher auf einer den Schlitzen benachbarten Seite angeordnet ist, und daß die Armierung ein Profilteil mit einer zu den Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitzen orthogona­ len Achse ist.
Eine andere Montageart der erfindungsgemäßen Einrichtung sieht vor, daß die metallische Armierung relativ zu dem leitenden Verbindungsstück längsverschieblich angebracht ist. In diesem Fall steht die Armierung vorteilhafterweise unter der Wirkung einer Feder, wobei sich die letztere in Ruhe in einer Überdeckungsstellung befindet, in der die Armierung das Verbindungsstück im wesentlichen auf der gesamten Länge der Armie­ rung umgibt, und wobei in einer Spannstellung der Feder nur ein Endbe­ reich der Armierung einen Teil des Verbindungsstücks umgibt. Die Feder und die Armierung können ein einstückiges Teil bilden. Wird die Feder verformt, kann die in der gespannten Feder angesammelte Energie dann dazu genutzt werden, einen zu anzuschließenden Draht in den Isolations­ durchdringungs- und Halteschlitz einzuführen.
Im Fall eines Verbindungsstücks mit V-förmigem Querschnitt und einer verschiebbaren Armierung, welche mit der Feder ein einstückiges Teil bildet, kann die Armierung einen Profilabschnitt mit Dreiecksquerschnitt aufweisen, wobei die dem Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitz gegenüberliegende Seite des dreieckigen Abschnitts derart verlängert ist, daß eine abgebogene elastische Zunge gebildet ist. Der abgebogene Ab­ schnitt stützt sich vorteilhafterweise an einem bezüglich des Verbin­ dungsstücks feststehenden Anschlag ab. In der Armierung ist im Bereich des Profilabschnitts vorteilhafterweise ein Loch ausgebildet, um das Ende eines Drahts durchzulassen, dessen Isolation in dem Isolationsdurch­ dringungs- und Halteschlitz durchtrennt werden soll. Außerdem ist in der elastischen Zunge bevorzugt eine Öffnung ausgebildet, welche den Durchgang eines Schafts, beispielsweise des Endes eines Schrauben­ drehers, gestattet.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert, die beispielhaft und nicht beschränkend einige Ausführungsvarianten der erfindungsgemäßen selbsttätig isola­ tionsdurchdringenden Verbindungseinrichtung zeigen. Es stellen dar:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsansicht einer ersten Aus­ führungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 2 in Perspektive die Einrichtung der Fig. 1 in montierter Stellung,
Fig. 3 die Einrichtung der vorangehenden Figuren in einer Ansicht von vorne,
Fig. 4 eine Perspektivansicht einer zweiten Ausführungsform in montierter Stellung,
Fig. 5 eine perspektivische Explosionsansicht der Einrichtung der Fig. 4,
Fig. 6 die Einrichtung der Fig. 4 und 5 in einer Ansicht von vorne,
Fig. 7 die zweite Ausführungsform in Draufsicht,
Fig. 8 eine dritte Ausführungsform in einer Ansicht von vorne,
Fig. 9 die Einrichtung der vorangehenden Figur mit einem ange­ schlossenen Kabel,
Fig. 10 eine perspektivische Explosionsansicht einer vierten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 11 die Einrichtung der Fig. 10 in montierter Stellung,
Fig. 12A bis 15A in Perspektive die Einrichtung der Fig. 11 in verschiedenen Stellungen im Verlauf der Verbindung eines Endes eines elektrischen Drahts und
Fig. 12B bis 15B Seitenansichten, die jeweils einer der Ansich­ ten der Fig. 12A bis 15A entsprechen.
Fig. 1 zeigt zwei metallische Profilteile: ein leitendes Verbindungsstück 2 und eine Armierung 4. Die beiden Teile 2 und 4 sind - sofern sie sich in der in den Fig. 2 und 3 gezeigten montierten Stellung befinden - zum Einbau in ein elektrisches Gerät bestimmt, um den Anschluß eines oder mehrerer elektrischer Drähte 6 (siehe Fig. 9) zu gewährleisten. Sie werden dabei in klassischer Weise in Aufnahmen festgelegt, welche hier­ zu in einem Gehäuse des elektrischen Geräts vorgesehen sind, welches Gehäuse beispielsweise von einer Baugruppe aus zwei komplementären Halbschalen gebildet ist, die nach dem Einsetzen verschiedener Elemente, etwa leitender Verbindungsstücke, durch Schweißen, beispielsweise Ultraschallschweißen miteinander verbunden werden.
Die Form des Verbindungsstücks 2 greift die Merkmale von Verbindungs­ stücken auf, die bereits durch Druckschriften des Stands der Technik bekannt sind, beispielsweise durch die Druckschrift EP-0 247 360. Das Teil 2 weist einen Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitz 8 auf, der hier geradlinig ist und parallel zur Längsachse des Profil-Verbindungs­ stücks 2 verläuft. Es wird beispielsweise aus einem Flachmaterial durch Gesenkformen erhalten, mit dem eine Schneid- und anschließende eine Biegebearbeitung und gegebenenfalls die Herstellung von lokalen Materi­ alverdünnungen einhergehen.
Das Verbindungsstück 2 weist hier einen polygonalen Hohlquerschnitt auf, der einem U mit einem Steg 10 und zwei Schenkeln 12 entspricht, deren freie Enden gleichmäßig schräg aufeinander zu gebogen sind. Das freie Ende jedes gebogenen Abschnitts 14 bildet einen Rand des Isola­ tionsdurchdringungs- und Halteschlitzes 8. Diese Abschnitte 14 laufen zum Schlitz 8 hin gegebenenfalls spitz zu.
Der Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitz 8 weist an jedem seiner Enden einen isolationsdurchdringenden Einmündungsbereich 16 auf, so daß ein Verbindungsstück 2 mit doppeltem Eingang gebildet ist. Die Einmündungsbereiche 16 werden dadurch erhalten, daß die abgebogenen Abschnitte 14 an ihren Enden symmetrisch schräg abgeschnitten wer­ den. Die Schrägschnitte ermöglichen es, trichterartig aufgeweitete Einmündungsbereiche zu erhalten, deren Ränder 18 Kanten bilden, die sich in die Ummantelung bzw. Isolierung 6a (siehe Fig. 9) eines in einen der Einmündungsbereiche 16 gedrückten Drahts 6 einschneiden können.
Das Verbindungsstück 2 ist beispielsweise aus Kupfer oder auch aus einer Kupferlegierung mit einem hohen Kupferanteil hergestellt. Wenn somit ein Draht 6 in den Schlitz 8 eingreift und seine Ummantelung 6a im Bereich einer Einmündung 16 eingeschnitten wurde, steht die leitende Ader 6b (siehe Fig. 9) des Drahts in elektrischem Kontakt mit den Rän­ dern des Schlitzes 8. Das das Verbindungsstück bildende Material ermöglicht dann eine sehr gute Weiterleitung des in dem Draht 6 fließen­ den Stroms.
Die erfindungsgemäße Verbindungseinrichtung umfaßt außerdem die Armierung 4. Bei der Ausführungsform der Fig. 1 bis 3 wird für die Armierung eine Profilform verwendet, die derjenigen des Verbindungs­ stücks 2 nahekommt. Sie besitzt demnach einen allgemein U-förmigen Querschnitt mit freien Enden, die zum Innern des U hin abgebogen sind. So gibt es also einen Steg 20, zwei Schenkel 22 und am freien Ende jedes dieser Schenkel einen abgebogenen Abschnitt 24.
Die Innenfläche des die Armierung 4 bildenden Profils ist derart geformt, daß sie sich an die Außenkontur des Verbindungsstücks 2 anschmiegt. Die abgebogenen Abschnitte 24 der Armierung erstrecken sich aber weniger weit als die abgebogenen Abschnitte 14 des Verbindungsstücks 2. Sie ermöglichen eine gute mechanische Verhakung der Armierung 4 am Verbindungsstück 2, ohne dabei Gefahr zu laufen, die Verschieb­ barkeit des Drahts 6 in dem Schlitz 8 zu behindern und insbesondere in Kontakt mit der Ummantelung 6a zu gelangen.
Die Verbindung zwischen dem Verbindungsstück 2 und der Armierung 4 in der montierten Stellung (Fig. 2 und 3) ist fest genug, um eine Längsverschiebung zwischen diesen beiden Teilen zu vermeiden. Die Armierung 4 umschließt das Verbindungsstück 2 nach Art einer Klam­ mer.
Die Armierung 4 wird aus Stahl hergestellt. Sie weist daher interessante elastische Eigenschaften auf, die Kupfer, das ein guter elektrischer Leiter ist, nicht besitzt. Wenn daher ein Draht in den Schlitz 8 eingesetzt wird, werden die Schenkel 12 des Verbindungsstücks 2 und die Schenkel 22 der Armierung 4 auseinandergespreizt. Die elastische Armierung 4 übt dann auf das Verbindungsstück 2 eine elastische Rückstellkraft in Rich­ tung zur anfänglichen Ruhestellung hin aus, was es ermöglicht, einen guten elektrischen Kontakt zwischen der Ader 6b des Drahts 6 und den Rändern des Schlitzes 8 zu gewährleisten. Dieser gute Kontakt wird für Drähte 6 mit Durchmessern gewährleistet, die über einen ziemlich großen Bereich von Drahtdurchmessern unterschiedlich sein können.
Die Fig. 4 bis 7 stellen eine Ausführungsvariante der erfindungs­ gemäßen Verbindungseinrichtung dar. Gleiche oder gleichwirkende Komponenten sind dabei mit den gleichen Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 3 bezeichnet.
Man erkennt hier eine Armierung 4 und ein Verbindungsstück 2. Die Armierung 4 ist vorzugsweise aus Stahl hergestellt und das Verbindungs­ stück 2 aus einem sehr gut leitenden Material, wie etwa Kupfer oder auch einer Legierung auf Kupferbasis.
Das Verbindungsstück 2 weist zwei Seitenwände 26 auf, die durch einen Verbindungsabschnitt 28 verbunden sind, welcher einen Rand der einen Wand 26 mit einem Rand der anderen Wand 26 verbindet. Die an diese verbundenen Ränder anschließenden Ränder sind zur jeweils anderen Seitenwand 26 hin abgebogen und bilden so jeweils einen abgebogenen Abschnitt 14, welcher einen Rand eines Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitzes 8 begrenzt. Jeder Schlitz weist an seinem dem Verbin­ dungsabschnitt 28 entgegengesetzten Ende einen isolationsdurchdringen­ den Einmündungsbereich 16 auf. Die Form der Schlitze 8 und der Ein­ mündungsbereiche 16 ist beispielsweise ähnlich der vorstehend mit Bezug auf die Fig. 1 bis 3 bereits beschriebenen.
Das Verbindungsstück 2 kann dementsprechend als ein Profilteil mit einer zu den Schlitzen 8 parallelen Achse angesehen werden.
Die Armierung 4 weist ihrerseits ebenfalls zwei Seitenwände 30 sowie einen Verbindungsabschnitt 32 auf, der einen Rand der einen Wand 30 mit einem Rand der anderen Wand 30 verbindet. Die Armierung kann als ein Profilteil mit im wesentlichen U-Querschnitt angesehen werden. Die Achse der Armierung 4 (Fig. 4) ist orthogonal zu den Schlitzen 8 und parallel zu den Seitenwänden 26 und 30.
Die Armierung 4 wird derart an dem Verbindungsstück 2 angebracht, daß sich die Seitenwände 30 der Armierung auf die Außenseite der Seiten­ wände 26 des Verbindungsstücks 2 legen, wobei sich der Verbindungs­ abschnitt 32 der Armierung auf der entgegengesetzten Seite bezüglich des Verbindungsabschnitts 28 des Verbindungsstücks 2 befindet. Auch hier umschließt die Armierung 4 das Verbindungsstück 2 nach Art einer Klammer. Man kann die Teile 2 und 4 so dimensionieren, daß man eine Klemmung zwischen ihnen erhält, die ausreicht, um die Gefahr einer gegenseitigen Verschiebung auszuschließen. Bevorzugt werden jedoch Laschen 34 an den Rändern der freien Enden der Armierung 4 ausgebil­ det, wie in den Figuren erkennbar, um einen formschlüssigen, festen Eingriff zwischen den beiden Teilen zu erhalten.
Bei beiden Isolationsdurchdringungsschlitzen 8 wird auf diese Weise ein exzellenter elektrischer Kontakt zwischen einem in einen der Schlitze 8 eingeführten Draht 6 und dem Verbindungsstück 2 erreicht, und zwar für Drahtdurchmesser, die in einem vorbestimmten Bereich variieren können. Die Armierung 4 stellt für jeden der Schlitze sicher, daß die Ränder des jeweiligen Schlitzes 8 auf die Ader 6b des Drahts eine Andrückkraft ausüben, die ausreicht, um die Qualität und Zuverlässigkeit des elek­ trischen Kontakts zu gewährleisten.
Die Fig. 8 und 9 zeigen bei Betrachtung von vorne eine Ausführungs­ variante der Verbindungseinrichtung der Fig. 1 bis 3. Der Unterschied zwischen dieser Variante und der in Fig. 3 gezeigten ersten Ausfüh­ rungsform liegt bei den abgebogenen Abschnitten 14. In Fig. 3 sind die Enden der Schenkel 12 um einen Winkel von weniger als 90° (in der Figur ungefähr 45°) abgebogen, so daß die abgebogenen Abschnitte 14 vom Steg 10 weg orientiert sind. In den Fig. 8 und 9 sind die Enden der Schenkel 12 des Verbindungsstücks dagegen um einen Winkel von mehr als 90° (in den Fig. 8 und 9 ungefähr 135°) umgebogen, so daß diese umgebogenen Abschnitte 14 eine einspringende Stellung einnehmen, also zu dem Steg 10 hin orientiert sind.
Die in den Fig. 8 und 9 dargestellte Armierung 4 ist gegenüber der Armierung 4 der Fig. 1 bis 3 unverändert.
Die Ausführungsvariante dieser beiden Figuren hat den Vorteil, daß sie einen besseren Halt eines zwischen die Ränder des Schlitzes 8 des Verbindungsstücks eingeführten Drahts ermöglicht.
Die Fig. 10 bis 15 zeigen eine vierte Ausführungsvariante der erfin­ dungsgemäßen Einrichtung. Die Armierung ist hier nicht mehr gegenüber dem Verbindungsstück festgelegt, wie sie es bei den in den Fig. 1 bis 9 dargestellten Ausführungsformen war, sondern die Armierung ist gegenüber dem Verbindungsstück beweglich. Sie dient außerdem als Schieber oder Drücker für die Einführung eines Drahts 50.
Fig. 10 zeigt ein Verbindungsstück 52 und eine bewegliche Armierung 54 in perspektivischer Explosionsansicht. Die in dieser Figur gezeigte Stellung ist eine Stellung vor dem Einbau in ein Gehäuse aus einem elektrisch isolierenden Kunststoffmaterial. Das Verbindungsstück 52 ist als Profilteil mit V-Querschnitt ausgebildet. Die beiden Schenkel 56 schließen beispielsweise einen Winkel von annähernd 90° ein. Im Bereich der Spitze des V ist an einem Ende des Verbindungsstücks 52 ein Schlitz 58 gebildet. Am anderen Ende sind die beiden Schenkel 56 miteinander verbunden. Die Schlitzränder sind in der Zeichnung nicht scharfkantig zulaufend; selbstverständlich ist es jedoch möglich, ein spitzes Zulaufen vorzusehen, wie dies im Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 9 erläutert wurde.
Die Armierung 54 ist als Profilteil mit Dreiecksquerschnitt ausgebildet. Sie ist derart bemessen, daß das Verbindungsstück 52 im Innern ihres Quer­ schnitts verschoben werden kann. Die Armierung weist eine Basis 60 und zwei Seiten 62 auf. Die beiden Seiten schließen zwischen sich einen Winkel ein, der im wesentlichen gleich dem von den Schenkeln 56 des Verbindungsstücks eingeschlossenen Winkel ist. Sie sind dazu vorgese­ hen, in Kontakt mit den Schenkeln 56 zu treten. Bei dem in den Figuren dargestellten Fall liegt daher eine Armierung 54 mit einem Querschnitt in Form eines rechtwinkligen Dreiecks vor, dessen Basis 60 die Hypotenuse des Dreiecks bildet. Um der Armierung eine gewisse Elastizität zu ver­ leihen, ist über die gesamte Länge der Armierung 54 ein Schlitz 64 zwischen den beiden Seiten 62 gebildet, also bei dem dargestellten Beispiel im Bereich des rechten Winkels.
Die Basis 60 der Armierung ist auf der dem Verbindungsstück 52 ent­ gegengesetzten Seite durch eine Zunge 66 verlängert, welche an ihrem Ende abgebogen ist. Das abgebogene Ende bildet einen Hebel 68, wel­ cher zur Abstützung an einem Anschlag 70 bestimmt ist, der in einem die Verbindungseinrichtung aufnehmenden Gehäuse ausgebildet ist. Zwei Öffnungen sind in der Armierung 54 ausgebildet. Eine erste Öffnung 72 ist zur Aufnahme des Drahts 50 bestimmt, während eine zweite Öffnung 74 zur Aufnahme des Endes eines Schafts oder Stabs bestimmt ist, beispielsweise des Endes eines Schraubendrehers 76. Die erste Öffnung 72 befindet sich im Bereich des den Dreiecksquerschnitt aufweisenden Abschnitts der Armierung. Man erkennt halbelliptische Aussparungen 72a an den Seiten 62 sowie ein Kreisloch in der Basis 60.
Die zweite Öffnung 74 besitzt in den Figuren eine rechteckige Form. Sie befindet sich nahe des Hebels 68 in dem nicht abgebogenen Abschnitt der Zunge 66.
Fig. 11 zeigt die Armierung 54 und das Verbindungsstück 52 in einer Stellung gegenseitigen Eingriffs, die dem Anschluß eines in dieser Figur nicht dargestellten Drahts 50 entspricht. Die zur Herstellung des Ver­ bindungsstücks 52 und der Armierung 54 verwendeten Materialien sind beispielsweise gleich den weiter oben für die Herstellung des Verbin­ dungsstücks 2 und der Armierung 4 angegebenen Materialien.
Die Fig. 12 bis 15 stellen die Verbindungseinrichtung der Fig. 10 und 11 in verschiedenen Stellungen zur Herstellung einer Verbindung mit dem Draht 50 dar. Die mit den Buchstaben A bezeichneten Figuren zei­ gen die Einrichtung in Perspektive, wohingegen die mit dem Buchstaben B bezeichneten Figuren dieselbe Einrichtung bei Betrachtung von der Seite zeigen. In diesen Figuren ist zum Zwecke der Vereinfachung auf die Darstellung des zur Aufnahme der Verbindungseinrichtung bestimmten Gehäuses aus elektrisch isolierendem Kunststoffmaterial verzichtet. Dieses Gehäuse weist mindestens eine Öffnung auf, die den Durchgang des anzuschließenden Drahts 50 von außerhalb des Gehäuses her zu der Verbindungseinrichtung gestattet, sowie eine Öffnung für den Durchgang eines Werkzeugs, beispielsweise des Schraubendrehers 76. Die beiden Öffnungen können eine einzige bilden; es wird aber vorgezogen, zwei gesonderte Öffnungen vorzusehen.
In Fig. 12 ist das Ende des Schraubendrehers 76 in die Öffnung 74 der Zunge 66 eingeführt. Der Draht 50 ist parallel zum Schraubendreher 76 gezeigt.
Das Ende des Hebels 68 wird an dem Anschlag 70 abgestützt, und der Schraubendreher wird in solcher Weise verschwenkt, daß ein Wegrücken der Armierung 54 vom Verbindungsstück 52 bewirkt wird. Man wird jedoch darauf achten, daß der Eingriff des Verbindungsstücks 52 und der Armierung 54 stets gewahrt bleibt. Man kann hierzu im Bereich der für den Durchtritt des Schraubendrehers 76 bestimmten Gehäuseöffnung eine Begrenzung vorsehen.
Bei der Verschwenkung wird die Zunge 66 verformt: Es ändert sich der Winkel zwischen der Basis 60 und dem Hebel 68. Auf diese Weise wird mechanische Energie gespeichert. Die Zunge 66 wirkt wie eine Feder. Ihre gespannte Stellung ist in Fig. 13 gezeigt.
Wie in Fig. 14 gezeigt, wird sodann der Draht 50 in die Öffnung 52 eingeführt. Er geht durch die Basis 60 hindurch, um danach eine gute Führung des Drahts 50 zu erreichen.
Fig. 15 zeigt den Draht 50 in der angeschlossenen bzw. verbundenen Stellung. Zwischen der Stellung der Fig. 14 und derjenigen der Fig. 15 ist es möglich, den Schraubendreher in der Öffnung 74 der Zunge zu belassen, wie in den Figuren vorgeschlagen. Der Schraubendreher be­ gleitet dann die Armierung bei ihrer Bewegung zurück in die entspannte Stellung. Es ist jedoch ebenso möglich, in der in Fig. 14 gezeigten Stellung den Schraubendreher 76 herauszuziehen, sofern die in der Zunge 66 gespeicherte Energie ausreichend ist, um die Armierung 54 und den Draht 50 in die in Fig. 15 gezeigte Stellung zu überführen. Die Einführung des Drahts 50 in den Schlitz 58 führt zur Durchtrennung der Isolierung bzw. Ummantelung des Drahts 50. Diese Isolationsdurch­ dringung wird in klassischer Weise durch Einschneiden in die Ummante­ lung des Drahts 50 erreicht.
Im Verlauf dieses Vorgangs spreizen sich die Schenkel 56 des Verbin­ dungsstücks voneinander ab, um den Durchtritt des Drahts 50 zu gestat­ ten. Diese Verformung überträgt sich auf die Armierung 54, insbesondere auf die Seiten 62, und verformt diese elastisch. Die elastische Verfor­ mung ermöglicht es in der Folge, daß die Ränder des Schlitzes 58 dauer­ haft einen Druck auf die Ader des Drahts 50 ausüben, der einen guten elektrischen Kontakt zwischen dem Verbindungsstück und der Drahtader gewährleistet.
Um den in den Schlitz 58 eingesetzten Draht 50 vom Verbindungsstück 52 zu trennen, genügt es, im umgekehrten Sinn vorzugehen. Von der Stellung der Fig. 15 geht man demnach zu derjenigen der Fig. 14, sodann zur Fig. 13 und schließlich zur Fig. 12.
Alle vorstehend beschriebenen Ausführungsformen erlauben die Ver­ wendung relativer preiswerter Materialien. Sie ermöglichen es außerdem, die Funktionen der Elastizität und der elektrischen Leitfähigkeit durch deren Trennung leichter zu optimieren als bei den bekannten selbsttätig isolationsdurchdringenden Verbindungseinrichtungen.
Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebe­ nen Ausführungsbeispiele beschränkt ist. Sie umfaßt auch alle Abwand­ lungen, die im Umfang der nachstehenden Ansprüche liegen. So ist die Form der Verbindungsstücke und der Armierungen lediglich beispielhaft. Das gleiche gilt für die verwendeten Materialien. Insbesondere bei der Ausführungsform der Fig. 10 bis 15 ist es möglich, eine andere Gestalt für das Verbindungsstück und die Armierung zu wählen. Eine Gestaltung, wie sie beispielsweise in den Fig. 1 bis 3 gezeigt ist, könnte genauso gut passen. Es würde dann genügen, zwischen dem Ver­ bindungsstück und der Armierung ein etwas anderes Spiel vorzusehen.
Die soweit beschriebenen Verbindungsstücke waren elektrisch nicht weiter verschaltet. Sie könnten beispielsweise mit einem weiteren, identischen Teil verbunden sein. Diese elektrische Verschaltung liegt im Fachwissen des Fachmanns und wurde deshalb vorstehend nicht erläu­ tert.

Claims (12)

1. Selbsttätig isolationsdurchdringende Schlitz-Verbindungseinrich­ tung für elektrische Drähte, umfassend ein leitendes Verbindungs­ stück (2; 52) mit mindestens einem Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitz (8; 58) für eine Ader eines Drahts, wobei der Schlitz längs eines profilförmigen Abschnitts des Verbindungsstücks in Längsrichtung ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung ferner eine aus einem elastischen Material gefertigte metallische Armie­ rung (4; 54) umfaßt, welche das Verbindungsstück (2; 52) umgibt und an diesem anliegt.
2. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (2) im Bereich des Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitzes (8) einen polygo­ nalen Hohlquerschnitt besitzt.
3. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (52) im Be­ reich des Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitzes (58) einen im wesentlichen V-förmigen Querschnitt besitzt, wobei sich der Schlitz an der Spitze des V befindet.
4. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das leitende Verbindungsstück (2; 52) aus Kupfer oder einer Legierung auf Kupferbasis hergestellt ist.
5. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die metallische Armierung (4; 54) aus Stahl hergestellt ist.
6. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die metallische Armierung (4) an dem leitenden Verbindungsstück (2) festgeklemmt ist.
7. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung (4) ein zu dem leiten­ den Verbindungsstück (2) gleichachsiges Profilteil ist und bei etwas größeren Abmessungen im wesentlichen den gleichen Querschnitt besitzt.
8. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das leitende Verbindungsstück (2) zwei gegenüberliegende Isolationsdurchdringungs- und Halte­ schlitze (8) sowie einen den Zusammenhalt des Profils gewährlei­ stenden Verbindungsabschnitt (28) aufweist, welcher auf einer den Schlitzen (8) benachbarten Seite angeordnet ist, und daß die Armierung (4) ein Profilteil mit einer zu den Isolationsdurchdrin­ gungs- und Halteschlitzen (8) orthogonalen Achse ist.
9. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die metallische Armierung (54) relativ zu dem leitenden Verbindungsstück (52) längsverschieblich angebracht ist.
10. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung (54) unter der Wir­ kung einer Feder (66, 68) steht, wobei sich die letztere in Ruhe in einer Überdeckungsstellung befindet, in der die Armierung (54) das Verbindungsstück (52) im wesentlichen auf der gesamten Länge der Armierung (54) umgibt, und wobei in einer Spannstellung der Feder nur ein Endbereich der Armierung (54) einen Teil des Ver­ bindungsstücks (52) umgibt.
11. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (66, 68) und die Armierung (54) ein einstückiges Teil bilden.
12. Verbindungseinrichtung nach den Ansprüchen 3 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung (54) einen Profilab­ schnitt mit Dreiecksquerschnitt aufweist, daß die dem Isolations­ durchdringungs- und Halteschlitz (58) gegenüberliegende Seite (60) des dreieckigen Abschnitts derart verlängert ist, daß eine abgebogene elastische Zunge (66) gebildet ist, daß der abgebo­ gene Abschnitt an einem bezüglich des Verbindungsstücks (52) feststehenden Anschlag (70) abgestützt ist, daß in der Armierung (54) im Bereich des Profilabschnitts ein Loch (72) ausgebildet ist, um das Ende eines Drahts (50) durchzulassen, der zur Isolations­ durchdringung in dem Isolationsdurchdringungs- und Halteschlitz (58) bestimmt ist, und daß in der elastischen Zunge (66) eine Öffnung (74) ausgebildet ist, welche den Durchtritt eines Schafts gestattet, beispielsweise des Endes eines Schraubendrehers (76).
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