DE19936453A1 - Spanneinrichtung für parallele und winklige Teile - Google Patents
Spanneinrichtung für parallele und winklige TeileInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Spanneinrichtung mit einem handbetätigten Spannelement, z. B. einer Gewindespindel, mit relativ zu diesem Spannelement angeordneten Spannflächenpaaren. Durch Betätigung des Spannelementes werden die einzelnen Spannflächen der Spannflächenpaare aufeinander zugeführt. Bei der konstruktiven Ausführung im vorliegenden Fall ist eine der Spannflächen einem Spannbacken zugeordnet, der einseitig nicht verschiebbar ist und anderseitig durch das Spannelement verschiebbar ist. DOLLAR A Sowohl die unverschiebbaren wie auch die verschiebbaren Spannbacken sind im Winkel zueinander um die Längsachse der Gewindespindel angeordnet, vorzugsweise 90 und 180 . Dadurch wird erreicht, daß durch Drehen der in Längsrichtung gelagerten Gewindespindel getrennt voneinander angeordnete Spanneinrichtungen benutzt werden können. Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine Spanneinrichtung für das Spannen von festen Winkeln auf einer Seite und nach Verdrehen auf der anderen Seite von parallelen und konisch zueinander verlaufenden Flächen. Mit dem der Gewindespindel zugeordneten Griff können so beide Spanneinrichtungen gleichzeitig betätigt werden. Es werden die beweglichen Spannbacken mit dem Gewinde der Spindel gegen die unverschiebbaren Spannbacken bewegt und damit ein Winkel in L- oder T-Form sowie umseitig, im vorliegenden Fall um 180 gedreht, parallele und konische Werkstücke gespannt.
Description
Es sollen Winkel und T-Verbindungen, beides auch unterschiedlicher Wanddicken, zusätzlich
parallele und konische Teile, auch unterschiedlichster Formen in einem Werkzeug für die Be
arbeitung festgespannt werden.
Die Erfindung betrifft eine Spanneinrichtung mit einem handbetätigten Spannelement, z. B.
einer Gewindespindel, mit relativ zu diesem Spannelement angeordnete Spannflächenpaare.
Durch Betätigung des Spannelementes werden die einzelnen Spannflächen der Spannflächen
paare aufeinander zugeführt. Bei der konstruktiven Ausführung im vorliegenden Fall ist eine
der Spannflächen einem Spannbacken zugeordnet, der einseitig auf dem Spannelement nicht
verschiebbar und die andere Spannfläche einem Spannbacken, der durch das Spannelement
verschiebbar ist.
Sowohl die unverschiebbaren wie auch die verschiebbaren Spannbacken sind im Winkel zu
einander um die Längsachse der Gewindespindel angeordnet. Dadurch wird erreicht, daß durch
Drehen der in Längsrichtung gelagerten Gewindespindel getrennt voneinander angeordnete
Spanneinrichtungen benutzt werden können. Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine
Spanneinrichtung für das Spannen von festen Winkeln auf einer Seite und nach Verdrehen auf
der anderen Seite von parallelen und konisch zueinander verlaufenden Flächen. Mit dem der
Gewindespindel zugeordneten Griff können beide Spanneinrichtungen gleichzeitig betätigt
werden. Es werden die beweglichen Spannbacken mit dem Gewinde der Spindel gegen die
unverschiebbaren Spannbacken bewegt und damit ein Winkel in L- oder T-Form, sowie um
seitig, im vorliegenden Fall um 180° gedreht, parallele und konische Werkstücke gespannt.
Durch die beidseitige Drehung um eine Achse im rechten Winkel zur Spindelachse können
zusätzlich ungleich dicke Werkstücke im Winkel und umseitig konische Werkstücke mit pa
rallelen Spannbacken gespannt werden.
In der DE 32 44 022 A1 ist die Spannvorrichtung zum Fixieren von Winkeln zueinander ver
laufender Werkstücke als Einzelvorrichtung bekannt gemacht. In der DE 34 30 814 A1 wurde
ein Schraubstock mit parallelen Spannbacken veröffentlicht. Beide Spannvorrichtungen haben
den Nachteil, daß sie getrennt nur für bestimmte Spannaufgaben geeignet sind. Deshalb wurde
hier angestrebt, für viele Aufgaben ein Werkzeug zu schaffen, ob Winkel, ob parallel, ob leicht
schräg und zugleich auch unterschiedlich dick.
Ähnliches wird in der OS DE 38 31 375 A1 beschrieben. Es wird ein universell verwendbarer
Schraubstock beschrieben, bestehend aus einem Grundgerät mit einem ersten und einem
zweiten Spannjoch, jeweils in Winkelform. Jedes Spannjoch kann Zusatzbacken aufnehmen
für eine jeweils andere Spannart, entweder parallel zueinander oder in Winkelform als
Winkelspanner oder als Kombination Flachspannfläche gegen einen Winkel, sowie mit zwei
offenen Winkeln gegeneinander für gerundete Werkstücke. Nachteilig bei dieser Ausführung
sind die notwendigen Einsätze. Sie müssen geordnet aufbewahrt werden, damit sie bei Bedarf
greifbar sind.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde ein Werkzeug zu schaffen, das eine Funktion
aufweist wie in zuvor beschrieben. Wie erwähnt sind parallele Spannbacken vorgesehen und
für die Winkelspannung getrennt von den parallelen einseitig ein Außenwinkel und auf der
Gegenseite ein passender Innenwinkel als Druckstück. Zwischen beiden Spanneinrichtungen
ist ein Zwischenteil vorgesehen mit den Lagerungsstellen für das vorgesehene Spannelement,
z. B. die Gewindespindel. Sie wird einseitig als zylindrischer Teil in einer Hülse geführt. Dies
ist die Seite der unverschiebbaren Spannbacken. Sie ist auf der Gegenseite mit einem Gewinde
in einer im Zwischenteil verankerten Mutter verschiebbar eingebracht. Beim Drehen der Ge
windespindel bewegen sich beide verschiebbaren Spannbacken zu den unverschiebbaren
Spannbacken hin oder weg von ihnen.
Das Zwischenteil kann dabei ein- oder mehrteilig ausgeführt werden. Zum besseren Verständ
nis dienen die anhängenden Zeichnungen. Sie stellen dar in:
Fig. 1 die Seitenansicht des Winkelspanners,
Fig. 2 die Draufsicht des Winkelspanners,
Fig. 3 die Seitenansicht des Parallelspanners,
Fig. 4 die Draufsicht des Parallelspanners,
Fig. 5 die Seitenansicht der Spanneinrichtung,
Fig. 6 die Draufsicht der Spanneinrichtung,
Fig. 7 die Ansicht in Richtung A.
In Fig. 1 und 2 ist mit 10 insgesamt ein Winkelspanner gekennzeichnet, mit 12 insgesamt der
unverschiebbare Spannbacken, mit 14 der verschiebbare Spannbacken. Der Außenwinkel des
Winkelspanners hat die Ziffer 70, der als Druckstück ausgebildete Innenwinkel 16. Mit der
Spindel 18 wird das Druckstück 16 als Innenwinkel über das Gewinde 20 zum Außenwinkel
70 hin oder von ihm weg bewegt.
In Fig. 3 und 4 ist mit 30 ein Parallelspanner gekennzeichnet, mit 32 der unverschiebbare
Spannbacken und mit 34 der verschiebbare Spannbacken. Der gewindelose Teil der Spindel 38
ist in der Hülse 36 gelagert, die wiederum mittels Zapfen oben und unten drehbar mit dem un
verschiebbaren Spannbacken verbunden und arretiert ist.
In Fig. 5 wird mit 80 die gesamte neue Spanneinrichtung gekennzeichnet. Auf der oberen
Seite sind mit 40 und 46 die beiden Teile des Winkelspanners sichtbar, siehe auch Fig. 6
hierzu. Mit 40 ist das Winkelaußenteil und mit 46 das Winkelinnenteil als Druckstück gekenn
zeichnet.
Die Zwischenräume 52 und 52' in Fig. 7 erlauben das Schwenken des Schiebeteils 37 und
auf der Gegenseite der Hülse 36. Mit diesem Schwenken um die Achse 43 verdrehen gleich
zeitig die unverschiebbaren Spannbacken 42 des Winkelspanners wie und 44 des Parallel
spanners. Gleiches erfolgt mit den mit den verschiebbaren Spannbacken 46 des
Winkelspanners und 48 des Parallelspanners beim Schwenken um die Achse 39. Beides ist
jedoch nur möglich, wenn die Führungsstäbe 39 und 41 gezogen sind. Bleiben sie eingesteckt,
werden beide Seiten parallel verschoben. Dies ist für die Nutzung als Parallelschraubstock
notwendig. Damit werden die Vorderseiten 49 und 51 der unteren Teile 44 und 48 des
Parallelspanners parallel aufeinander zugeführt oder geöffnet.
Bei Nutzung der Seite mit dem Winkelspanner, den Teilen 42 und 46, ist es vorteilhafter ohne
die Führungsstäbe 39 und 41 zu spannen, da mit toleranzbehafteten Werkstücken zu rechnen
ist oder aber die Werkstückteile unterschiedlich dick sind, wobei die drehbare Lagerung der
Spannbacken zur Wirkung kommt. Die Spindel 20 kann mit gleicher Wirkung durch eine
Schubstange mit Exzenterspannung oder Druckmittel betätigte Spannelemente ersetzt werden.
Claims (10)
1. Spanneinrichtung für parallele und winklige Teile mit einem hand- oder druckmittelbetä
tigten Spannelement, mit relativ zu diesem Spannelement angeordneten Spannflächen
paaren, deren Spannflächen durch Betätigung des Spannelementes aufeinander zugeführt
werden, dadurch gekennzeichnet, daß 2 Spannflächenpaare Spannbacken 44 und 48 für
parallele und 2 Spannflächenpaare Spannbacken 42 und 46 für winklige Werkstücke bilden
und beide Spannbackenpaare zueinander in einem Winkel um die Längsachse des Spann
elementes 20 angeordnet sind.
2. Spanneinrichtung für parallele und winklige Teile nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Winkel vorzugsweise 90 oder 180° beträgt.
3. Spanneinrichtung für parallele und winklige Teile nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß beide Spannbackenpaare 42, 46 und 44, 48 drehbar gelagert sind.
4. Spanneinrichtung für parallele und winklige Teile nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Spannbackenpaare mit mindestens 1 Führungsstab 39 oder 41 parallel ge
führt sind.
5. Spanneinrichtung für parallele und winklige Teile nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Führungsstab 39 oder 41 abnehmbar ist.
6. Spanneinrichtung für parallele und winklige Teile nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Führungsstab 39 oder 41 unverlierbar angebracht ist.
7. Spanneinrichtung für parallele und winklige Teile nach Anspruch 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Spannbacken 40/44 und 46/48 einstückig sind.
8. Spanneinrichtung für parallele und winklige Teile nach Anspruch 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Spannbacken 40/44 und 46/48 zweistückig sind, vorzugsweise in der
Mitte geteilt zum Einlegen des Spannelementes 20.
9. Spanneinrichtung für parallele und winklige Teile nach Anspruch 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Spannbacken 40/44 und 46/48 mehrstückig sind, vorzugsweise je
weils an den Ecken, z. B. 4 Einzelstücke 50/1 bis 50/4.
10. Spanneinrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbacken
von Winkelspanner 6 und Parallelspanner 8 jeweils zueinander gerade verlaufende Ober
flächen 60 und 60', sowie 62 und 62' als Stellflächen haben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999136453 DE19936453A1 (de) | 1999-08-03 | 1999-08-03 | Spanneinrichtung für parallele und winklige Teile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999136453 DE19936453A1 (de) | 1999-08-03 | 1999-08-03 | Spanneinrichtung für parallele und winklige Teile |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19936453A1 true DE19936453A1 (de) | 2001-02-08 |
Family
ID=7916984
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999136453 Withdrawn DE19936453A1 (de) | 1999-08-03 | 1999-08-03 | Spanneinrichtung für parallele und winklige Teile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19936453A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE102008061003A1 (de) | 2007-12-06 | 2009-07-16 | Josef Ludwig | Schraubstock, insbesondere Parallelschraubstock, und Bausatz dazu |
| DE102017131409B3 (de) | 2017-12-29 | 2019-02-21 | Klaus-Peter Beer | Spann- und Fügevorrichtung |
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- 1999-08-03 DE DE1999136453 patent/DE19936453A1/de not_active Withdrawn
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