DE19934345A1 - Spannvorrichtung zum Aufspannen eines Rades eines Motorrades auf die Welle einer Auswuchtmaschine - Google Patents
Spannvorrichtung zum Aufspannen eines Rades eines Motorrades auf die Welle einer AuswuchtmaschineInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung (1) zum Aufspannen eines Rades eines Motorrades auf die Welle (2) einer Auswuchtmaschine, mit einem an der Welle (2) der Auswuchtmaschine befestigbaren und im befestigten Zustand zur Welle (2) koaxialen Aufspannzapfen (3) und mit einer Spanneinrichtung (5), wobei die Spanneinrichtung (5) einen mehrschenkeligen, quer zum Aufspannzapfen (3) angeordneten Arm (6) aufweist, an dessen Enden (9, 10) jeweils ein Einspannmittel (11) vorgesehen ist, wobei das Einspannmittel (11) ein schwenkbar gelagertes Anlageelement (21) mit einem Anlagebereich (22) zur Anlage gegen das Rad und zur reibschlüssigen Mitnahme des Rades aufweist. Um die Spannvorrichtung (1) in einfacher Weise an unterschiedliche Raddurchmesser anpassen zu können, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der Arm (6) in radialer Richtung verstellbar ausgebildet ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung zum Aufspannen eines Rades eines
Motorrades auf die Welle einer Auswuchtmaschine, mit einem an der Welle der Aus
wuchtmaschine befestigbaren und im befestigten Zustand zur Welle koaxialen Auf
spannzapfen und mit einer Spanneinrichtung, wobei die Spanneinrichtung einen
mehrschenkeligen, quer zum Aufspannzapfen angeordneten Arm aufweist, an dessen
Enden jeweils ein Einspannmittel vorgesehen ist, wobei das Einspannmittel ein
schwenkbar gelagertes Anlageelement mit einem Anlagebereich zur Anlage gegen
das Rad und zur reibschlüssigen Mitnahme des Rades aufweist.
Üblicherweise werden auszuwuchtende Räder auf die Welle einer Auswuchtma
schine aufgesetzt und auf dieser fixiert. Problematisch ist eine derartige Fixierung
unmittelbar auf der Welle allerdings dann, wenn Räder auszuwuchten sind, die eine
Nabe mit Wälzlager aufweisen. Bei derartigen Rädern ist eine unmittelbare Fixierung
auf der Welle der Auswuchtmaschine nicht möglich. Zu diesem Zweck dienen
Spannvorrichtungen der eingangs genannten Art, die auf die Welle der Auswuchtma
schine aufgesetzt werden und die über ihre äußeren Einspannmittel das Rad reib
schlüssig halten und bei Rotation der Welle der Auswuchtmaschine das Rad entspre
chend mitnehmen.
Spannvorrichtungen der eingangs genannten Art sind beispielsweise aus der DE 196
18 301 C2 und der DE 196 47 703 A1 bekannt. Bei den bekannten Spannvorrich
tungen ist jeweils ein zweischenkeliger Arm vorgesehen, wobei die beiden Schenkel
des Armes einander diametral gegenüberliegen. An den Enden der Schenkel des Ar
mes sind jeweils Einspanneinrichtungen vorgesehen, die jeweils einen Schwenkhebel
aufweisen. Der Schwenkhebel ist über einen Lagerzapfen am Arm gelenkig gelagert,
wobei am einen Ende des Schwenkhebels ein Fliehgewicht vorgesehen ist, während
das andere Ende des Schwenkhebels federnd auf das Rad gedrückt wird. Die be
kannten Spannvorrichtungen sind derart ausgelegt, daß bei Rotation der Spannvor
richtung das Fliehgewicht aufgrund der Fliehkraft nach außen gedrückt wird, wobei
der Schwenkhebel mit seinem anderen Ende nach innen und damit gegen das Rad
gedrückt wird.
Nachteilig bei den bekannten Spannvorrichtungen ist es, daß diese an sich nur für
Räder mit bestimmten "Norm"-Durchmessern geeignet sind. Räder mit erheblich grö
ßeren oder erheblich kleineren Durchmessern können häufig nicht sicher eingespannt
und fixiert werden. Für diese Räder sind dann entsprechend angepaßte, größere oder
kleinere Spannvorrichtungen erforderlich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Spannvorrichtung der ein
gangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, mit der in einfacher Weise auch Räder
unterschiedlichen Durchmessers gehalten werden können.
Die zuvor angegebene Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst,
daß der Arm in radialer Richtung verstellbar ausgebildet ist, so daß die Spanneinrich
tung an unterschiedliche Raddurchmesser angepaßt werden kann. Im Gegensatz zum
Stand der Technik, wo der Arm jeweils durch eine Schiene oder eine Art Hebel vor
gegebener fester Länge gebildet ist und die Anpassung an unterschiedlichen Rad
durchmessern über die schwenkbaren Einspannmittel erfolgen muß, ist es bei der Er
findung so, daß nun der Arm selbst in radialer Richtung verstellbar ist, so daß der Arm
optimal dem jeweiligen Raddurchmesser angepaßt werden kann. Dies führt dazu, daß
die Einspannmittel stets in der gleichen Stellung auf das Rad wirken, so daß ein si
cheres Einspannen des Rades über die Spannvorrichtung in jedem Falle gewährleistet
ist. Darüber hinaus ist grundsätzlich auch nur noch eine einzige Spannvorrichtung
für unterschiedlichste Radtypen und -durchmesser erforderlich, da die erfindungsge
mäße Spannvorrichtung ohne weiteres jedem Radtypen und -durchmesser angepaßt
werden kann.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist der Arm als Ge
stänge mit einem ersten Gestängeteil und einem gegenüber dem ersten Gestängeteil
verstellbaren zweiten Gestängeteil ausgebildet. Die Gestängeteile können als inein
anderliegende Schienen oder aber auch als teleskopartige Rohrabschnitte ausgebil
det sein. Im übrigen versteht es sich, daß grundsätzlich nicht nur zwei relativ zuein
ander verstellbare Gestängeteile vorgesehen sein müssen, daß also auch eine Mehr
zahl von relativ zueinander verstellbaren Gestängeteilen vorgesehen sein kann.
Schon aus Stabilitätsgründen bietet es sich an, daß jeder Gestängeteil einen ersten
und zweiten, jeweils insbesondere rohrförmig ausgebildeten Gestängeabschnitt auf
weist. Allerdings ist auch darauf hinzuweisen, daß es grundsätzlich möglich ist, daß
die Gestängeteile jeweils nur einen einzigen Gestängeabschnitt oder aber auch mehr
als zwei Gestängeabschnitte, die dann parallel zueinander angeordnet sind, aufwei
sen.
Weiterhin ist es bevorzugt, daß der Arm zwei diametral gegenüberliegende Schenkel
aufweist, die ineinander einschiebbar und gegeneinander ausziehbar sind. Grund
sätzlich ist es aber auch möglich, daß der Arm mehr als zwei Schenkel aufweist, die
dann selbstverständlich jeweils unter gleichen Winkeln angeordnet sind, um Un
wuchten zu vermeiden.
Insbesondere in Verbindung mit zwei Gestängeabschnitten der einzelnen Gestänge
teile ist es zur Vermeidung von Überständen in radialer Richtung, die häufig eine
Verletzungsgefahr bedeuten, bevorzugt, wenn die beiden Gestängeabschnitte an ih
ren äußeren Enden jeweils über ein brückenartiges Verbindungselement miteinander
verbunden sind, an dem wiederum jeweils ein Einspannmittel befestigt ist. Die Ver
bindungsmittel dienen dann einerseits zur Stabilisierung der beiden Gestängeab
schnitte und andererseits der Halterung der Einspannmittel.
Zur Halterung des Arms dient ein Halteteil der Spanneinrichtung, das auf den Auf
spannzapfen aufsetzbar und an diesem fixierbar ist. Die Halterung des Arms erfolgt
dabei derart, daß die Gestängeabschnitte der Gestängeteile quer zum Aufspannzapfen
durch das Halteteil hindurchgeführt sind. Diese Art der Halterung und Führung des
Armes ermöglicht es ohne weiteres, die einzelnen Gestängeteile in einfacher Weise
gegeneinander zu verstellen.
Um ein unbeabsichtigtes Ausschieben bzw. Verstellen des Armes bei der Rotation der
Welle der Auswuchtmaschine zu verhindern, ist bei einer bevorzugten Ausführungs
form eine Arretiereinrichtung zur Arretierung des Arms in der Montagestellung, wenn
also die Einspannmittel gegen das Rad zur reibschlüssigen Mitnahme des Rades an
liegen, vorgesehen. Die Arretiereinrichtung kann manuell bedienbar sein oder aber
auch automatisch wirksam werden, insbesondere dann, wenn die Welle der Aus
wuchtmaschine zu rotieren beginnt. Vorzugsweise ist die Arretiereinrichtung dabei
am Halteteil vorgesehen und wirkt auf Gestängeteile des Armes und zwar bevorzugt
auf beide Gestängeteile. Um dies zu realisieren sind die Gestängeteile derart ausgebil
det, daß der eine Gestängeabschnitt einen größeren Durchmesser aufweist, während
der andere Gestängeabschnitt einen kleineren Durchmesser aufweist. Hierdurch er
gibt sich im zusammengebauten Zustand ein Gestänge, bei dem die jeweils äußeren
Gestängeabschnitte jeweils zu einem der beiden Gestängeteile gehören. Bei einer
mittigen Arretierung des Gestänges werden hierdurch beide Gestängeteile gehalten.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Arretiereinrichtung mit
wenigstens einem federbelasteten, auf ein Gestängeteil wirkenden Konus versehen.
Es versteht sich, daß es grundsätzlich aber auch möglich ist, anders ausgestaltete bzw.
ausgebildete Arretiereinrichtung zu verwenden.
Wie im Stand der Technik üblich so ist auch bei der erfindungsgemäßen Spannvor
richtung vorgesehen, daß die Einspannmittel in radialer Richtung auf das Rad wir
kend federbelastet sind. Zu diesem Zweck ist wenigstens eine entsprechende Zugfe
der vorgesehen. Bevorzugt ist die Zugfeder innerhalb des Gestänges angeordnet, so
daß sie im Gestänge quasi "verschwindet".
Um mit der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung nicht nur Räder mit Wälzlagern
aufspannen zu können, sondern auch Räder eines Motorrades ohne Wälzlager in der
Nabe, wie beispielsweise Einarmschwingenräder, bei denen die Einspannung über die
Spanneinrichtung nicht erforderlich ist, ist erfindungsgemäß weiterhin vorgesehen,
daß am hinteren Bereich des Aufspannzapfens eine Anschlagscheibe vorgesehen ist
und daß die Spanneinrichtung über ein Haltemittel lösbar mit der Anschlagscheibe
verbindbar ist. Hierdurch ist es möglich, die Spanneinrichtung bedarfsweise von der
Anschlagscheibe abzunehmen, um ein Rad der zuvor genannten Art dann auf den
Aufspannzapfen aufsetzen und dort fixieren zu können. Bevorzugt erfolgt die Fixie
rung des Rades auf dem Aufspannzapfen in diesem Falle über eine Schraubverbin
dung, wobei der Aufspannzapfen in diesem Falle jedenfalls über einen großen Teil
seiner Länge ein entsprechendes Außengewinde zum Aufschrauben einer Mutter
aufweist.
Eine alternative Ausgestaltung der Erfindung betrifft ebenfalls eine Spannvorrich
tung der eingangs genannten Art.
Eine Spannvorrichtung dieser Art ist ebenfalls aus der eingangs genannten DE 196
18 301 C2 bekannt. Wie bereits eingangs ausgeführt worden ist, weist das Ein
spannmittel einen Schwenkhebel auf, der an seinem einen Ende mit einer Stange als
Anlagebereich versehen ist, die bei der Rotation der Welle der Auswuchtmaschine
nach innen, also gegen das Rad geschwenkt wird. Insgesamt ist die bekannte Spann
vorrichtung mit dem Schwenkhebel und einer zusätzlich vorgesehenen Gasdruckfe
der recht aufwendig. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert die aus der DE 19 64 5
703 A 1 bekannte Spannvorrichtung. Auch hierbei wird der am Arm schwenkbar ge
lagerte Schwenkhebel bei der Rotation der Welle der Auswuchtmaschine gegen das
Rad gedrückt.
Aufgabe der alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist es nun, eine Spannvorrich
tung der zuvor genannten Art zur Verfügung zu stellen, bei der die Verspannung des
Rades während der Rotation der Welle der Auswuchtmaschine in einfacher Weise
realisiert werden kann.
Die zuvor angegebene Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst,
daß das Anlageelement derart gelagert ist, daß bei Rotation der Welle der Auswucht
maschine das Anlageelement mit dem Anlagebereich aus seiner Ausgangsstellung
nach außen in eine verschwenkte Stellung verschwenkt wird und daß der Anlagebe
reich eine solche Form aufweist, daß er in der verschwenkten Stellung stärker gegen
das Rad drückt als in der Ausgangsstellung. Die Erfindung geht also von einem
gänzlich anderen Prinzip als der Stand der Technik aus. Beim Stand der Technik ist
zwar auch eine Verschwenkung des Anlageelements bei der Rotation der Welle der
Auswuchtmaschine vorgesehen. Das Anlageelement ist hierbei aber derart ausgebil
det, daß es aufgrund des nach außen schwenkenden Fliehgewichts mit seinem Anla
gebereich bei Rotation der Welle der Auswuchtmaschine nach innen schwenkt.
Demgegenüber ist bei der Erfindung ein Verschwenken des Anlageelements mit sei
nem Anlagebereich aus der Ausgangsstellung nach außen vorgesehen, also in entge
gengesetzter Richtung. Die Konstruktion der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung
ist derart, daß nur während der Beschleunigungs- bzw. der Verzögerungsphase eine
nennenswerte Verspannung des Rades auftritt. Die Elastizität des Reifens wirkt dabei
der Spannkraft entgegen und sorgt nach Abschluß des Beschleunigungsvorganges
für eine Rückstellung des ausgelenkten, schaukelartigen Anlageelements in die Aus
gangsstellung. Während des Wuchtvorganges reduziert sich also die Spannkraft auf
den anfangs von den Zugfedern erzeugten Wert. Die Spannkraft ist damit an sich
nicht von der Drehzahl der Spannvorrichtung und damit der Zentrifugalkraft abhän
gig, sondern nur von der Änderung der Winkelgeschwindigkeit. Beim Beschleunigen
oder Abbremsen bewegt sich das Anlageelement mit seinem Schwerpunkt aus seiner
auf den Mittelpunkt der Welle gerichteten Achse heraus und verschwenkt anschlie
ßend schaukelartig.
Um nun eine sich verstärkende Verspannung bei steigender Rotationsgeschwindig
keit der Welle zu erzielen, ist darüber hinaus vorgesehen, daß der Anlagebereich eine
solche Form aufweist, daß er in der verschwenkten Stellung stärker gegen das Rad
drückt als in der Ausgangsstellung. Die Fliehkraft wird bei der Erfindung also dazu
genutzt, das Anlageelement nach außen zu verschwenken und dabei bedingt durch
die Form des Anlagebereichs diesen fester gegen das Rad anzudrücken. Dabei ergibt
sich eine Art Verkeilung des Anlageelements auf der Lauffläche des Rades.
Bevorzugt ist es, daß zur Lagerung des Anlageelements ein Lagerbolzen vorgesehen
ist, der im aufgespannten Zustandes des Rades - im Gegensatz zu Stand der Technik -
in axialer Richtung über das Rad übersteht. An dem Lagerbolzen ist dann in Art einer
Schaukel das Anlageelement gelenkig aufgehängt. Im übrigen ist es in diesem Zu
sammenhang bevorzugt, daß die Lagerbolzen für die Einspannmittel parallel zum
Aufspannzapfen angeordnet sind. Grundsätzlich wäre natürlich auch eine Anord
nung der Lagerzapfen quer zum Aufspannzapfen möglich.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist der Auflagebereich eine
gebogene Oberfläche auf, wobei der Krümmungsradius der Oberfläche größer ist als
der Abstand der Drehachse des Lagerbolzens zur Oberfläche. Es ergibt sich also eine
exzentrische Lagerung des Anlageelements, über die sich die Verspannung des Rades
bei der Rotation der Welle der Auswuchtmaschine erzielen läßt.
Zur Erhöhung der Griffigkeit und damit des Reibschlusses und/oder des Formschlus
ses zwischen dem Auflagebereich und dem Rad bietet es sich an, daß der Auflagebe
reich eine äußere Beschichtung oder eine äußere Auflage aus einem weichen Mate
rial, insbesondere einem Weichkunststoff, aufweist.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung
näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Spannvorrich
tung,
Fig. 2 ein Gestängeteil einer erfindungsgemäßen Spannvorrichtung und
Fig. 3 eine erfindungsgemäße Spannvorrichtung mit abgenommener Spann
einrichtung.
In Fig. 1 ist eine Spannvorrichtung 1 dargestellt, die zum Aufspannen eines nicht ge
zeigten Rades eines Motorrades auf die Welle 2 einer ebenfalls nicht dargestellten
Auswuchtmaschine vorgesehen ist. Die Spannvorrichtung 1 weist einen Aufspann
zapfen 3 auf, der endseitig mit einem Futter 4 zur Befestigung an der Welle 2 verse
hen ist. Im befestigten Zustand ist der Aufspannzapfen 3 koaxial zur Welle 2. Des
weiteren weist die Spannvorrichtung 1 eine Spanneinrichtung 5 auf, an der letztlich
das Rad gehalten und eingespannt wird. Die Spannvorrichtung 5 weist einen Arm 6
auf, der vorliegend zweischenkelig ausgebildet ist. Die beiden Schenkel 7, 8 liegen
dabei einander diametral gegenüber und sind quer zum Aufspannzapfen 3 angeord
net. An den Enden 9, 10 der Schenkel 7, 8 ist jeweils ein Einspannmittel 11 vorgese
hen. Jedes der Einspannmittel 11 dient zur Anlage gegen das Rad und zur reib
schlüssigen Mitnahme des Rades bei der Rotation der Welle 2. Im übrigen versteht
es sich, daß sich die Spannvorrichtung 1 mit der Spanneinrichtung 5 bei Rotation der
Welle 2 synchron mit dieser dreht.
Wesentlich ist nun, daß der Arm 6 in radialer Richtung, also in Erstreckungsrichtung
der Schenkel 7, 8 und damit quer zum Aufspannzapfen 3, verstellbar ausgebildet ist,
so daß die Spanneinrichtung 5 an unterschiedliche Raddurchmesser angepaßt wer
den kann. Der Arm 6 selbst ist als Gestänge ausgebildet, wobei jeder der Schenkel 7,
8 einen Gestängeteil bildet. In Fig. 2 ist der als Gestängeteil ausgebildete Schenkel 7
dargestellt. Jeder Gestängeteil weist einen ersten Gestängeabschnitt 12 und einen
zweiten Gestängeabschnitt 13 auf. Die Gestängeabschnitte 12, 13 sind jeweils rohr
förmig ausgebildet und greifen teleskopartig ineinander. An ihren äußeren Enden
sind die Gestängeabschnitte 12, 13 jeweils über ein brückenartiges Verbindungsele
ment 14 miteinander verbunden. An dem Verbindungselement 14 ist wiederum das
Einspannmittel 11 befestigt.
Die Spanneinrichtung 5 weist neben dem Arm 6 weiterhin ein Halteteil 15 auf, das auf
den Aufspannzapfen 3 aufsetzbar und an dem der Arm 6 gehalten ist. Hierzu sind die
einzelnen Gestängeabschnitte 12, 13 der Schenkel 7, 8 bzw. der Gestängeteile quer
zum Aufspannzapfen 3 durch das Halteteil 15 geführt. Dementsprechend weist das
Halteteil 15 entsprechend ausgerichtete Öffnungen zum Hindurchführen der Gestän
geabschnitte 12, 13 auf.
Weiterhin ist eine automatische Arretiereinrichtung 16 an der Spanneinrichtung 5 zur
Arretierung des Arms 6 bzw. der verstellbaren Schenkel 7, 8 in der Montagestellung
vorgesehen. Die Arretiereinrichtung 16 ist vorliegend am Halteteil 15 verwirklicht
und weist zwei Arretiermittel auf, die jeweils auf die einzelnen Gestängeabschnitte
der Schenkel 7, 8 wirken. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist es so, daß der erste
Gestängeabschnitt 12 einen größeren Durchmesser aufweist als der zweite Gestänge
abschnitt 13. Durch Ineinanderstecken der Gestängeabschnitte 12, 13 der beiden
Schenkel 7, 8 ist es möglich, beide Schenkel 7, 8 mit Hilfe der Arretiereinrichtung 16
in der Montagestellung zu arretieren, da die einzelnen Arretiermittel der Arretierein
richtung 16 jeweils auf den Gestängeabschnitt 12 der einzelnen Schenkel 7, 8 mit
dem größeren Durchmesser wirken.
Vorliegend weist jedes Arretiermittel der Arretiereinrichtung 16 einen über eine Feder
17 beaufschlagten Konus 18 auf, der im Ringspalt zwischen dem ersten Gestängeab
schnitt 12 und der Öffnung im Halteteil 15 angeordnet ist. Hierdurch wird der jewei
lige erste Gestängeabschnitt 12 und damit der jeweilige Schenkel 7, 8 reibschlüssig in
der gewünschten Stellung gehalten. Zum Lösen dieses Reibschlusses ist das Halteteil
15 quer zu den Durchführungsöffnungen für die Gestängeabschnitte 12, 13 endseitig
geschlitzt, so daß sich eine Zunge 19 ergibt. Gegen die Zunge 19 liegt der Konus 18
stirnseitig an. Durch Bewegen der Zunge 19 in Richtung auf den Konus 18 zu wird
dieser verschoben und die Klemmwirkung am Gestängeabschnitt 12 wieder aufgeho
ben.
Nicht dargestellt ist, daß in den Gestängeabschnitten 12, 13 Zugfedern angeordnet
sind, die die Einspannmittel 11 in radialer Richtung gegen das Rad ziehen und damit
für einen Reibschluß zwischen den Einspannmitteln und dem Rad in der Montage
stellung sorgen.
In Fig. 3 ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung 1 ge
zeigt, bei der die Spanneinrichtung 5 abgenommen worden ist. Die Spanneinrichtung
5 kann grundsätzlich auf jegliche Art mit dem Aufspannzapfen lösbar verbunden
sein. Wie sich aus Fig. 3 ergibt, ist im hinteren Bereich des Aufspannzapfens 3 eine
Anschlagscheibe 20 vorgesehen. Die Anschlagscheibe 20 hat einen erheblich größe
ren Durchmesser als die Welle 2. Die zuvor angesprochene lösbare Verbindung der
Spanneinrichtung erfolgt über das Halteteil 15 mit der Anschlagscheibe 20.
Nach Abnahme der Spanneinrichtung 5 vom Aufspannzapfen 3 kann auf diesen in
einfacher Weise ein Monoschwing- bzw. Einarmrad ohne entsprechende Lager auf
gesetzt und darauf verschraubt werden. Hierzu weist der Aufspannzapfen 3 ein nicht
dargestelltes Außengewinde zum Aufschrauben einer ebenfalls nicht dargestellten
Mutter auf.
Wie sich aus den Fig. 1 und 2 ergibt, weist das Einspannmittel 11 ein schwenkbar ge
lagertes Anlageelement 21 mit einem Anlagebereich 22 auf. Der Anlagebereich 22
dient zur Anlage gegen das Rad und zur reibschlüssigen Mitnahme des Rades. We
sentlich ist nun weiterhin, daß das Anlageelement 21 derart gelagert ist, daß bei Rota
tion der Welle 2 der Auswuchtmaschine das Anlageelement 21 mit dem Anlagebe
reich 22 aus seiner in Fig. 1 dargestellten Ausgangsstellung aufgrund der bei Ratation
der Welle wirkenden Fliehkraft nach außen in eine nicht dargestellte Stellung ver
schwenkt wird. In diesem Zusammenhang ist es wesentlich, daß der Anlagebereich 22
eine solche Form aufweist, daß er in der verschwenkten Stellung stärker gegen das
Rad drückt als in der Ausgangsstellung. Der Anlagebereich 22 und damit das Anla
geelement 21 verkeilt sich also bei der Rotation der Welle auf dem Rad und zwar
umso stärker, je mehr das Anlageelement 21 mit seinem Anlagebereich 22 nach außen
geschwenkt wird.
Zur Lagerung des Anlageelements 21 dient ein Lagerbolzen 23, der im aufgespann
ten Zustand des Rades in axialer Richtung über das Rad übersteht. Vorliegend ist der
Lagerbolzen parallel zum Aufspannzapfen 3 angeordnet. Die Lagerzapfen 23 befin
den sich also außerhalb des Umfangs des Rades, wobei die Anlageelemente 21 an den
Lagerbolzen 23 aufgehängt sind und in der Montagestellung in radialer Richtung auf
das Rad weisen.
Der Anlagebereich 22 selbst weist, wie sich aus den Fig. 1 und 2 ergibt, eine gebo
gene Oberfläche auf, wobei der Krümmungsradius der Oberfläche größer ist als der
Abstand der Drehachse des Lagerbolzens 23 zur Oberfläche. Hierdurch ergibt sich
eine exzentrische Lagerung. Nicht dargestellt ist, daß der Auflagebereich 22 eine äu
ßere Beschichtung oder eine äußere Auflage aus einem weichen Material, insbeson
dere einem Weichkunststoff, aufweisen kann, um den Reibschluß mit dem Rad zu
verbessern und/oder einen Formschluß mit dem Rad zu erzielen.
Das Aufspannen eines Rades auf die in Fig. 1 dargestellte Spannvorrichtung 1 erfolgt
derart, daß das Rad zunächst auf den Aufspannzapfen 3 aufgesetzt und die beiden
Schenkel 7, 8 gegen die Federkraft der nicht dargestellten Zugfedern auseinanderge
zogen werden. Nach Aufschieben des Rades auf den Aufspannzapfen 3 werden die
Einspannmittel 11 mit ihren Anlageelementen 21 zur Anlage an das Rad gebracht, so
daß sich ein Reibschluß und/oder ein Formschluß mit dem Rad ergibt. In dieser Stel
lung werden die beiden Schenkel 7, 8 über die Arretiereinrichtung 16 arretiert. So
dann kann der Unwuchtmeßlauf beginnen, wobei sich die Anlageelemente 21 dann
auf der Lauffläche des Rades verkeilen.
Zum Aufspannen eines Rades ohne Wälzlager kann die Spanneinrichtung 5 abge
nommen werden, so daß sich der in Fig. 3 dargestellte Zustand ergibt. Anschließend
wird das Rad auf den Aufspannzapfen 3 aufgesetzt und über eine aufgeschraubte
Mutter fixiert.
Claims (21)
1. Spannvorrichtung (1) zum Aufspannen eines Rades eines Motorrades auf die Welle
(2) einer Auswuchtmaschine, mit einem an der Welle (2) der Auswuchtmaschine befe
stigbaren und im befestigten Zustand zur Welle (2) koaxialen Aufspannzapfen (3)
und mit einer Spanneinrichtung (5), wobei die Spanneinrichtung (5) einen mehr
schenkeligen, quer zum Aufspannzapfen (3) angeordneten Arm (6) aufweist, an des
sen Enden (9, 10) jeweils ein Einspannmittel (11) vorgesehen ist, wobei das Ein
spannmittel (11) ein schwenkbar gelagertes Anlageelement (21) mit einem Anlagebe
reich (22) zur Anlage gegen das Rad und zur reibschlüssigen Mitnahme des Rades
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (6) in radialer Richtung verstellbar
ausgebildet ist, so daß die Spanneinrichtung (5) an unterschiedliche Raddurchmesser
angepaßt werden kann.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (6) als
Gestänge ausgebildet ist und daß das Gestänge einen ersten Gestängeteil und einen
zweiten Gestängeteil aufweist, wobei die Gestängeteile gegeneinander verstellbar
sind.
3. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß jeder Gestängeteil einen ersten und einen zweiten, jeweils insbesondere
rohrförmig ausgebildeten Gestängeabschnitt (12, 13) aufweist.
4. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Arm (6) zwei diametral gegenüberliegende Schenkel (7, 8) aufweist,
die ineinander einschiebbar und gegeneinander ausziehbar sind, und daß die Schen
kel (6, 7) von den Gestängeteilen gebildet werden.
5. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Gestängeabschnitte (12, 13) der Gestängeteile an ihren äuße
ren Enden jeweils über ein brückenartiges Verbindungselement (14) miteinander ver
bunden sind, an dem jeweils ein Einspannmittel (11) befestigt ist.
6. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Spanneinrichtung (5) ein auf den Aufspannzapfen (3) aufsetzbares
Halteteil (15) aufweist, an dem der Arm (6) gehalten ist.
7. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gestängeabschnitte (12, 13) der Gestängeteile quer zum Aufspann
zapfen (3) durch das Halteteil (15) geführt sind.
8. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine manuell bedienbare oder automatische Arretiereinrichtung (16) an
der Spanneinrichtung (5) zur Arretierung des Arms (6) vorgesehen ist.
9. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Arretiereinrichtung (16) derart ausgebildet ist, daß sie nur bei Rota
tion der Welle (2) wirksam wird.
10. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Arretiereinrichtung (16) am Halteteil (15) vorgesehen ist.
11. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der erste Gestängeabschnitt (12) des ersten Gestängeteils in den zwei
ten Gestängeabschnitt (13) des zweiten Gestängeteils eingesetzt ist, während der
zweite Gestängeabschnitt (13) des ersten Gestängeteils in den ersten Gestängeab
schnitt (12) des zweiten Gestängeteils eingesetzt ist.
12. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Arretiereinrichtung (16) wenigstens einen federbelasteten, auf einen
Gestängeabschnitt (12) wirkenden Konus (18) aufweist.
13. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Einspannmittel (11) in radialer Richtung auf das Rad wirkend feder
belastet sind.
14. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Gestänge wenigstens eine Zugfeder vorgesehen ist.
15. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß am hinteren Bereich des Aufspannzapfens (3) eine Anschlagscheibe
(20) vorgesehen ist und daß die Spanneinrichtung (5) über das Halteteil (15) lösbar
mit der Anschlagscheibe (20) verbindbar ist.
16. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Aufspannzapfen (3) ein Außengewinde aufweist.
17. Spannvorrichtung (1) zum Aufspannen eines Rades eines Motorrades auf die
Welle (2) einer Auswuchtmaschine, mit einem an der Welle (2) der Auswuchtma
schine befestigbaren und im befestigten Zustand zur Welle (2) koaxialen Aufspann
zapfen (3) und mit einer Spanneinrichtung (5), wobei die Spanneinrichtung (5) einen
mehrschenkeligen, quer zum Aufspannzapfen (3) angeordneten Arm (6) aufweist, an
dessen Enden (9, 10) jeweils ein Einspannmittel (11) vorgesehen ist, wobei das Ein
spannmittel (11) ein schwenkbar gelagertes Anlageelement (21) mit einem Anlagebe
reich (22) zur Anlage gegen das Rad und zur reibschlüssigen Mitnahme des Rades
aufweist, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Anlageelement (21) derart gelagert ist, daß bei Rotation der
Welle (2) der Auswuchtmaschine das Anlageelement (21) mit dem Anlagebereich (22)
aus seiner Ausgangsstellung nach außen in eine verschwenkte Stellung geschwenkt
wird und daß der Anlagebereich (22) eine solche Form aufweist, daß er in der ver
schwenkten Stellung stärker gegen das Rad drückt als in der Ausgangsstellung.
18. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß zur Lagerung des Anlageelements (21) ein Lagerbolzen (23) vorgese
hen ist und daß der Lagerbolzen (23) im aufgespannten Zustand des Rades in axialer
Richtung über das Rad übersteht, so daß das Anlageelement (21) außerhalb des Rad
umfangs gelagert ist.
19. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Lagerbolzen (23) parallel zum Aufschwenkzapfen (3) angeordnet
ist.
20. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Auflagebereich (22) eine gebogene Oberfläche aufweist und daß
der Krümmungsradius der Oberfläche größer ist als der Abstand der Drehachse des
Lagerbolzens (23) zur Oberfläche.
21. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Auflagebereich (22) eine äußere Beschichtung oder eine äußere
Auflage aus einem weichen Material, insbesondere einem Weichkunststoff, zur Ver
besserung des Reibschlusses mit dem Rad und/oder zur Erzielung eines Formschlus
ses mit dem Rad aufweist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934345A DE19934345A1 (de) | 1999-06-15 | 1999-07-22 | Spannvorrichtung zum Aufspannen eines Rades eines Motorrades auf die Welle einer Auswuchtmaschine |
| PCT/EP2000/005328 WO2000077484A2 (de) | 1999-06-15 | 2000-06-09 | Spannvorrichtung zum aufspannen eines rades eines motorrades auf die welle einer auswuchtmaschine |
| AU56799/00A AU5679900A (en) | 1999-06-15 | 2000-06-09 | Clamping mechanism for clamping a wheel of a motorcycle onto the shaft of a balancing machine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19927316 | 1999-06-15 | ||
| DE19934345A DE19934345A1 (de) | 1999-06-15 | 1999-07-22 | Spannvorrichtung zum Aufspannen eines Rades eines Motorrades auf die Welle einer Auswuchtmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19934345A1 true DE19934345A1 (de) | 2001-01-11 |
Family
ID=7911340
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934345A Withdrawn DE19934345A1 (de) | 1999-06-15 | 1999-07-22 | Spannvorrichtung zum Aufspannen eines Rades eines Motorrades auf die Welle einer Auswuchtmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19934345A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10202897B4 (de) * | 2002-01-25 | 2013-04-04 | Snap-On Equipment Gmbh | Vorrichtung und Verfahren zum Messen einer Unwucht eines Motorrad-Rades |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3203255A (en) * | 1962-06-28 | 1965-08-31 | Dynamic Ct Engineering Co Inc | Truck wheel balancer |
| DE19645703A1 (de) * | 1995-11-07 | 1997-05-15 | Femas Srl | Vorrichtung zum Blockieren der Räder von Motorrädern auf der Welle von Auswuchtmaschinen |
| DE19618301C2 (de) * | 1996-05-07 | 1998-05-14 | Haweka Gmbh | Spanneinrichtung zum Aufspannen eines Rades eines Motorrades auf die Welle einer Auswuchtmaschine |
-
1999
- 1999-07-22 DE DE19934345A patent/DE19934345A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
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| DE19618301C2 (de) * | 1996-05-07 | 1998-05-14 | Haweka Gmbh | Spanneinrichtung zum Aufspannen eines Rades eines Motorrades auf die Welle einer Auswuchtmaschine |
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|---|---|---|---|
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