DE19934740A1 - Elektromagnetisches Ventil für eine Fahrzeugvorrichtung - Google Patents
Elektromagnetisches Ventil für eine FahrzeugvorrichtungInfo
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Abstract
Für ein Fahrzeug ist ein elektromagnetisches Ventil vorgesehen, das zumindest einen Teil des an ein Hydraulikstellglied ausgelassenen Hydrauliköls zurückführt. Das Ventil hat ein Gehäuse, zwei Durchlässe (45a, 46a), die sich jeweils an Zwischenabschnitten von zwei Rohren befinden, einen Ölkanal (39a, 39b, 39c, 40, 41, 42, 45b, 46b), der durch das Gehäuse zum Verbinden der zwei Rohre hindurchgeht, um das Hydrauliköl von dem einen Rohr an das andere zurückzuführen, und einen in dem Gehäuse vorgesehenen Ventilmechanismus (35, 39), der einen Abschnitt (39a, 39b, 39c) des Ölkanals und ein Ventilgehäuse (35) zum Öffnen und Schließen des Ölkanals umfaßt. Jedes der zwei Rohre hat einen Umgehungsdurchlaß (45a, 46a), der nicht durch den Ventilmechanismus hindurchgeht. Deshalb ist der Druckverlust des durch das Ventil bei geschlossenem Ventil hindurchtretenden Hydrauliköls nicht bedeutend.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektromagnetisches
Ventil, das zur Korrektur eines Unterschieds zwischen
einem Winkel eines Lenkrads und dem eines gelenkten Rads
in einem Hydraulikkreis einer hydraulischen
Servolenkvorrichtung verwendet wird.
In jüngster Zeit sind viele Arten von
Industriefahrzeugen einschließlich Gabelstapler mit
Servolenkvorrichtungen ausgerüstet worden, von denen
einige hydraulische Servolenkvorrichtungen umfassen. Die
hydraulischen Servolenkvorrichtungen haben jedoch
Nachteile. Bei einem Lenkventil, das einen Teil der
hydraulischen Servolenkvorrichtung ausbildet und durch
die Betätigung des Lenkrads angetrieben wird, ändert sich
die Beziehung (Auslaßwirkungsgrad = tatsächliche
Auslaßmenge/theoretische Auslaßmenge) zwischen der
Bewegung des Lenkrads und der von dem Lenkventil
ausgelassenen Ölmenge leicht in Abhängigkeit der
Winkelgeschwindigkeit des Lenkrads. Ferner kann nicht
verhindert werden, daß Öl leicht aus dem
Ölhydraulikkreislauf leckt. Aus diesem Grund tritt ein
Unterschied bei der Position zwischen dem Lenkrad und dem
gelenkten Rad auf.
Zur Lösung dieses Problems offenbaren die japanische
Patentveröffentlichungen Nr. 3-30544, Nr. 4-24270 und die
japanische Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. 7-5364
Vorrichtungen zur Korrektur des Unterschieds bei der
Position zwischen dem Lenkrad und dem gelenkten Rad. Fig.
5 zeigt eine derartige Vorrichtung zur Korrektur des
Winkels eines Lenkrads.
Eine vollhydraulische Servolenkvorrichtung 71 umfaßt
ein durch die Betätigung eines Lenkrads 72 angetriebenes
Lenkventil 73 und einen Lenkzylinder 75 zum Lenken der
Reifen oder der gelenkten Räder 74. Das Lenkventil 73 und
der Lenkzylinder 75 sind durch zwei Hydraulikrohre 76, 77
verbunden. Ein elektromagnetisches Ventil (ein
Korrekturventil) 78 befindet sich in den Rohren 76, 77 an
einer Zwischenposition der Rohre 76, 77. Bei Betätigung
des Lenkrads 72 läßt das Lenkventil 73 Hydrauliköl aus,
das von einer Hydraulikpumpe 79 in die Rohre 76, 77
entsprechend der Betätigungsrichtung des Lenkrads
hineinströmt, und entleert das Rücköl (von dem
Lenkzylinder 75 zurückkommend) von dem anderen der Rohre
76, 77 in einen Öltank 80 aus.
Ein Regler 81 ist mit einem ersten Sensor 82 zur
Erfassung der Winkelposition des Lenkrads und mit einem
zweiten Sensor 83 zur Erfassung des gelenkten Winkels von
einem der gelenkten Räder 74 verbunden. Der Regler 81
berechnet einen Sollwinkel des gelenkten Rades 74 auf der
Grundlage eines durch den ersten Sensor erfaßten Wertes
und vergleicht den durch den zweiten Sensor erfaßten
tatsächlichen Winkel des gelenkten Rades 74 mit dem
Sollwinkel, um den Unterschied zwischen dem Sollwinkel
und dem tatsächlichen Winkel zu bestimmen. Wenn der
Unterschied eine Toleranzgrenze überschreitet, bringt der
Regler 81 das elektromagnetische Ventil 78, sich zu
öffnen. Wenn das Lenkrad 72 betätigt wird, während das
Ventil 78 offen ist, wird ein Teil des Hydrauliköls durch
das Ventil 78 in den Öltank 80 zurückgeführt, was die
Menge des an den Lenkzylinder 75 ausgelassenen
Hydrauliköls verringert. Entsprechend dreht das Lenkrad
72 durch. Wenn der Winkel des Lenkrads mit dem Winkel des
Rads 74 übereinstimmt, wird das Ventil 78 geschlossen.
Dieser Vorgang korrigiert die Beziehung zwischen dem Rad
74 und dem Lenkrad 72.
Das elektromagnetische Ventil 78 gemäß dem Stand der
Technik hat einen wie in der Fig. 6 gezeigten Aufbau. Das
Ventil 78 umfaßt eine Antriebssteuerungseinheit 85 und
eine Rohrverzweigung 86. Die Antriebssteuerungseinheit 85
umfaßt ein Solenoid 87 und einen Plungerkolben
(Ventilgehäuse) 88. Der Plungerkolben 88 wird durch eine
Feder 89 nach unten und weg von einem Stopfen 90
vorgespannt und durch das Solenoid 87 nach oben in einer
Richtung in Annäherung an den Stopfen 90 angetrieben,
wodurch der Plungerkolben 88 axial verschoben wird. Der
Plungerkolben 88 hat eine Kugel 92, die an seinem
vorderen Ende befestigt ist. Eine Spule 91 ist unterhalb
des Plungerkolbens 88 angeordnet. Ölkanäle 91a, 91b sind
in der Spule 91 ausgebildet, um das Hydrauliköl
zurückzuführen. Ferner ist ein Ölkanal 91c durch eine
Aussparung in der äußeren Umfangsfläche der Spule 91
ausgebildet. Wenn das Hydrauliköl nicht zurückgeführt
wird, tritt das Hydrauliköl durch den Ölkanal 91c
hindurch. Durch ein vertikales Verschieben des
Plungerkolbens 88 wird die Kugel 92 von der oberen
Endfläche der Spule 91 getrennt und gegen sie gestoßen,
was die Rückölkanäle 91a, 91b öffnet und schließt. Vier
gerade Anschlußstücke 93a, 93b, 94a und 94b sind an der
Rohrverzweigung 86 angebracht. Die linken Anschlußstücke
93a und 93b sind jeweils mit den zwei Rohren verbunden,
die sich vom dem Lenkventil 73 erstrecken, und die
rechten Anschlußstücke 94a und 94b sind jeweils mit den
zwei Rohren verbunden, die sich von dem Lenkzylinder 75
erstrecken. Ein Durchgang 95 verbindet die Anschlußstücke
93a und 94a an der oberen Seite der Rohrverzweigung 86,
und ein Durchgang 96 verbindet die Anschlußstücke 93b und
94b an der unteren Seite der Rohrverzweigung 86. Die
Begriffe "oben" und "unten" beziehen sich auf die
Orientierung der Fig. 6.
Wenn das Ventil 78 geschlossen ist (in dem in der Fig.
6 gezeigten Zustand), treten das Zuführöl und das Rücköl
durch die Durchlässe 95 und 96 hindurch. In der Fig. 6
umfaßt der Durchlaß 95 an der oberen Seite der
Rohrverzweigung 86 den Ölkanal 91c. Weil der Ölkanal 91c
in der äußeren Umfangsfläche der Spule 91 ausgebildet
ist, ist es schwierig, den Ölkanal 91c mit einem großen
Innendurchmesser auszugestalten. Deshalb hat der Ölkanal
91c einen relativ kleinen Innendurchmesser.
Somit muß selbst bei geschlossenen Ventil 78 entweder
das Zuführöl oder das Rücköl durch den engen Ölkanal 91c
um die Spule 91 herum hindurchtreten. Weil der Ölkanal
91c nicht nur schmal ist, sondern sich auch krümmt, ist
das durch diesen Kanal hindurchtretende Hydrauliköl einem
Druckverlust unterworfen. Weil der Druck des an den
Lenkzylinder 75 ausgelassenen Hydrauliköls relativ
schwach ist, beeinflußt dies nachteilig das Ansprechen
auf die Betätigung des Lenkrads 72. Dies hat
beispielsweise zur Folge, daß das Ansprechen des
gelenkten Rads 74 auf die Betätigung des Lenkrads 72
verzögert ist, wobei das gelenkte Rad 74 bei nur leichter
Betätigung des Lenkrads 72 nicht gedreht werden kann.
Deshalb spürt der Fahrer, daß das gelenkte Rad 74 ein
schlechtes Ansprechen auf die Betätigung des Lenkrads 72
hat.
Wenn das Hydrauliköl durch den schmalen Ölkanal 91c
hindurchtritt, tritt wahrscheinlich auch Reibungswärme
auf, die die Öltemperatur ansteigen läßt. Ein wärmeres Öl
verursacht eine Wärmeschädigung bei Dichtungsmaterialien
und führt zu einer Ölleckage. Ferner verursacht ein
wärmeres Öl eine Wärme, die auf Teilen des elektrischen
Systems, wie z. B. das Solenoid 87, lastet, was die
Lebensdauer des elektrischen Systems verkürzt.
Zur Lösung dieser Probleme besteht die Aufgabe der
Erfindung in der Schaffung eines elektromagnetischen
Ventils für ein Fahrzeug, das zumindest einen Teil des an
ein Hydraulikstellglied ausgelassenen Hydrauliköls
zurückführt, so daß der Druckverlust des durch das Ventil
hindurchtretenden Hydrauliköls bei geschlossenem Ventil
nicht bedeutend ist.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der
Schaffung einer hydraulischen Servolenkvorrichtung, die
mit einer Funktion zur Korrektur des Unterschieds in der
Position zwischen dem Lenkrad und dem gelenkten Rad
ausgestattet ist, so daß das gelenkte Rad sehr gut auf
die Betätigung des Lenkrads anspricht, wenn die Korrektur
des Unterschieds in der Position nicht durchgeführt wird.
Um diese Aufgabe und Ziele zu erreichen, ist gemäß
einem Gesichtspunkt der Erfindung ein elektromagnetisches
Ventil vorgesehen, das in einem Fahrzeug mit einer
Ölversorgungsvorrichtung zum Zuführen von Hydrauliköl,
einem durch das von der Ölversorgungsvorrichtung
zugeführte Hydrauliköl angetriebenen Hydraulikstellglied
und zwei die Ölversorgungsvorrichtung und das
Hydraulikstellglied verbindenden Rohren verwendet wird.
Diese zwei Rohre sind derart beschaffen, daß, wenn eins
der Rohre Hydrauliköl von der Ölversorgungsvorrichtung
dem Hydraulikstellglied zuführt, das andere Rohr das
Hydrauliköl von dem Hydraulikstellglied an die
Ölversorgungsvorrichtung zurückführt, und umgekehrt. Das
elektromagnetische Ventil weist auf: ein Gehäuse; zwei
Durchlässe, die sich jeweils an Zwischenabschnitten der
zwei Rohre befinden; einen Ölkanal, der durch das Gehäuse
zum Verbinden der zwei Durchlässe der zwei Rohre
hindurchgeht, um das Hydrauliköl von dem einen Rohr an
das andere zurückzuführen; und einen in dem Gehäuse
vorgesehenen Ventilmechanismus. Der Ventilmechanismus
umfaßt einen Abschnitt des Ölkanals und ein Ventilgehäuse
zum Öffnen und Schließen des Ölkanals. Das
elektromagnetische Ventil ist dadurch gekennzeichnet, daß
jedes der zwei Rohre einen Umgehungsdurchlaß umfaßt, der
nicht durch den Ventilmechanismus hindurchgeht.
Andere Gesichtspunkte und Vorteile der Erfindung
werden aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit
der beigefügten Zeichnung offensichtlich, die
beispielhaft die Prinzipien der Erfindung
veranschaulicht.
Die Erfindung kann zusammen mit ihren Zielen und
Vorteilen am besten unter Bezugnahme auf die folgende
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
zusammen mit der beigefügten Zeichnung verstanden werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine seitliche Querschnittansicht, die ein
elektromagnetisches Ventil gemäß einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
Fig. 2 eine Vorderansicht der Fig. 1;
Fig. 3 eine schematische Ansicht des Aufbaus einer
hydraulischen Servolenkvorrichtung;
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Gabelstaplers;
Fig. 5 eine schematische Ansicht des Aufbaus einer
hydraulischen Servolenkvorrichtung gemäß dem Stand der
Technik; und
Fig. 6 eine vordere Querschnittansicht eines
elektromagnetischen Ventils gemäß dem Stand der Technik.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend
unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 4 beschrieben.
Gabelstapler-Förderfahrzeuge, nachfolgend als
Gabelstapler bezeichnet, stellen eine Art von
Industriefahrzeugen dar, für die die Erfindung von Nutzen
ist. Der Gabelstapler 1 ist ein vierrädriges Fahrzeug mit
Vorderradantrieb und Hinterradlenkung. Vorderräder 2
werden durch die Leistungsabgabe eines Motors 4
angetrieben, der sich unter einer Motorhaube 3 befindet.
Hinterräder, oder gelenkte Räder 5, werden durch eine
hydraulische (vollhydraulische), später zu beschreibende
Servolenkvorrichtung 7 (in der Fig. 3 gezeigt) gelenkt,
wenn ein Lenkrad 6 betätigt wird.
Die Fig. 3 zeigt eine hydraulische Servolenk
vorrichtung 7, die eine Funktion zur Korrektur der
Position eines Knaufs 6a des Lenkrads 6 hat. Das Lenkrad
6 ist durch eine Lenkwelle 8 gestützt, die mit einem
Lenkventil 9 gekoppelt ist. Das Lenkventil 9 dient als
eine Ölversorgungsvorrichtung.
Das Lenkventil 9 ist über ein Versorgungsrohr 11 mit
einer durch den Motor 4 angetriebenen Hydraulikpumpe 10
(eine Lastpumpe) verbunden und ist über ein Auslaßrohr 13
mit einem Öltank 12 verbunden. Ein Überdruckventil 15 ist
an einer Rohrleitung 14 vorgesehen, die das
Versorgungsrohr 11 und das Auslaßrohr 13 verbindet. Der
Öldruck des von der Hydraulikpumpe 10 in das Lenkventil 9
strömenden Hydrauliköls wird durch das Überdruckventil 15
auf einem konstanten Wert gehalten. Bei Antrieb des
Gabelstaplers 1 durch eine Batterie wird die
Hydraulikpumpe 10 durch einen Elektromotor angetrieben.
Das Lenkventil 9 wird direkt durch die Lenkwelle 8
angetrieben und hat zwei Anschlüsse 9a und 9b. Das
Lenkventil 9 dient zum Auslassen des Hydrauliköls von
einem der zwei Anschlüsse 9a, 9b, der der
Betätigungsrichtung des Lenkrads 6 entspricht. Die Menge
des von einem der Anschlüsse 9a, 9b ausgelassenen
Hydrauliköls ist ungefähr proportional zu dem Ausmaß der
Betätigung des Lenkrads 6. Wenn das Lenkrad 6 nicht
betätigt wird, wird das in das Lenkventil 9 strömende
Hydrauliköl durch das Auslaßrohr 13 in den Öltank 12
entleert. Wenn das Lenkrad 6 betätigt wird, kehrt das
Rücköl an den anderen der Anschlüsse 9a und 9b zurück und
wird dann durch das Auslaßrohr 13 in den Öltank 12
entleert.
Ein Lenkzylinder 16 ist über zwei Hydraulikrohre 18,
19 mit dem Lenkventil 9 verbunden. Der Innenraum des
Lenkzylinders 16 ist durch einen Kolben 16a in zwei
Kammern aufgeteilt. Die zwei Rohre 18, 19 sind jeweils
mit den zwei Kammern verbunden. Der Steuerzylinder 16 hat
zwei Stangen 16b, die über Verbindungsmechanismen 20
(einschließlich Gelenkarmen) mit den gelenkten Rädern
verbunden sind. Der Lenkzylinder 16 kann als
Hydraulikstellglied oder als Lenkstellglied bezeichnet
werden.
Wenn das Lenkrad 6 betätigt wird, dient eins der zwei
Rohre 18, 19, das der Betätigungsrichtung des Lenkrads 6
entspricht, als eine Zuführleitung zum Führen des
Zuführöls und das andere der Rohre 18, 19 dient als eine
Rückleitung zum Führen des Rücköls, das von dem
Lenkzylinder 16 zurückkommt. Somit werden bei Betätigung
des Lenkrads 6 die Stangen 16b, 16b des Lenkzylinders 16
in der der Betätigungsrichtung des Lenkrads 6
entsprechenden Richtung und um einen Bewegungsbetrag
angetrieben, der den Betätigungsbetrag des Lenkrads 6
entspricht. Folglich werden die gelenkten Räder 5
gelenkt. Der Lenkzylinder 16 ist in einem
Hinterachsträger (nicht gezeigt) enthalten, der an dem
hinteren Abschnitt des Gabelstaplers 1 in der
Rollrichtung drehbar gestützt ist.
Ein elektromagnetisches Ventil 17 befindet sich in den
Zwischenabschnitten der zwei Rohre 18, 19. Das Ventil 17
dient als ein Korrekturventil zur Korrektur der Position
eines Knaufs 6a. Das bedeutet, daß zwei sich von dem
Lenkventil 9 erstreckende Rohre 18a, 19a und zwei sich
von dem Lenkzylinder 16 erstreckende Rohre 18b, 19b
jeweils mit vier Anschlüssen des Ventils 17 verbunden
sind, wie es in der Fig. 3 gezeigt ist. Ein innerer
Ölkanal, oder ein Rückkanal, erstreckt sich durch das
Ventil 17, um die zwei Rohre 18, 19 zu verbinden. Das
Ventil 17 öffnet und schließt den inneren Ölkanal. Bei
geschlossenem Ventil 17 ist der innere Ölkanal
geschlossen, wobei das gesamte von dem Lenkventil 9
ausgelassene Hydrauliköl direkt dem Lenkzylinder 16
zugeführt wird. Bei geöffnetem Ventil 17 ist der innere
Ölkanal geöffnet, wobei ein Teil des Hydrauliköls, das
sonst an den Lenkzylinder 16 ausgelassen würde, durch den
Ölkanal in den Öltank 12 zurückkehrt, wodurch das Lenkrad
dazu gebracht wird, durchzudrehen. Wenn das Lenkrad 6
durchdreht, kann der dem Winkel des Lenkrads 6
entsprechende Sollwinkel des Reifens (gelenkte Räder 5)
mit dem tatsächlichen Winkel des Reifens übereinstimmen,
um den Unterschied zwischen dem Sollwinkel und dem
tatsächlichen Winkel des Reifens für die Korrektur der
Lagebeziehung zwischen dem Lenkrad 6 und den gelenkten
Rädern 5 zu verringern.
Ein Regler 22 erregt und entregt wahlweise ein
Solenoid 21 des Ventils 17. Ein erster Sensor 23 und ein
zweiter Sensor 24 sind mit dem Regler 22 elektrisch
verbunden. Der erste Sensor 23 erfaß die Winkelposition
(Lenkradwinkel) des Lenkrads 6, und der zweite Sensor 24
erfaßt den gelenkten Winkel (Reifenwinkel) des gelenkten
Rades 5. Der Regler bestimmt einen Sollwinkel des
gelenkten Rades (Sollwinkel des Reifens) auf der
Grundlage des durch den ersten Sensor 23 erfaßten Werts.
Ferner bestimmt der Regler 22 den Unterschied zwischen
dem Sollwinkel des Reifens und dem durch den zweiten
Sensor 24 erfaßten tatsächlichen Reifenwinkel und
bestimmt fortwährend, ob der Unterschied eine Toleranz
grenze überschreitet oder nicht. Wenn der Unterschied die
Toleranzgrenze überschreitet, erregt der Regler 22 das
Solenoid 21 zum Öffnen des Ventils 17. Der Regler 22, der
erste Sensor 23 und der zweite Sensor 24 werden zusammen
als eine Steuervorrichtung bezeichnet.
Die Fig. 1 und 2 zeigen den Aufbau des
elektromagnetischen Ventils 17. Wie es in den Fig. 1
und 2 gezeigt ist, hat das Ventil 17 eine Antriebs
steuerungseinheit 30 und eine Rohrverzweigung 31. Die
Antriebssteuerungseinheit 30 hat grundsätzlich den
gleichen Aufbau wie der des Ventils 78 gemäß dem Stand
der Technik, das in Fig. 6 gezeigt ist. Wie es in der
Fig. 1 gezeigt ist, hat die Antriebssteuerungseinheit 30
nämlich ein Gehäuse 32, das das Solenoid 21 enthält, ein
zylindrisches Joch 33, einen Stopfen 34 und einen
Plungerkolben 35. Der Plungerkolben 35 dient als ein
Ventilgehäuse. Das Solenoid 21 umschließt das
zylindrische Joch 33. Der Stopfen 34 ist in das
zylindrische Joch 33 eingepaßt. Der obere Endabschnitt
des Stopfens 34 steht durch den oberen Abschnitt des
Gehäuses 32 heraus vor. Ein Einstellelement 36 ist mit
dem oberen Ende des Stopfens 34 verschraubt und
positioniert den Stopfen 34 relativ zu dem Gehäuse 32.
Der Plungerkolben 35 ist nach unten und von dem Stopfen
34 weg durch eine Feder 37 vorgespannt und wird durch
Erregung oder Entregung des Solenoids 21 axial versetzt.
Eine Kugel 38 ist an dem vorderen Abschnitt des
Plungerkolbens 35 befestigt.
Unterhalb des Plungerkolbens 35 ist eine Spule 39 mit
dem unteren Abschnitt der Antriebssteuerungseinheit 30
verschraubt. Die Spule 39 ist mit einem ringförmigen
Ölkanal 39a ausgebildet und umfaßt Randölkanäle 39b und
einen Axialdurchlaß 39c. Der ringförmige Ölkanal 39a ist
durch eine ringförmige Nut in der äußeren Randfläche der
Spule 39 ausgebildet. Eine Ölkammer 40 ist durch eine
Lücke zwischen der Spule 39 und dem Plungerkolben 35
ausgebildet. Die Randölkanäle 39b sind derart
ausgebildet, um sich durch die Spule 39 in der
Axialrichtung zum Verbinden der Ölkammer 40 und des
Ölkanals 39a zu erstrecken. Der Axialölkanal 39c ist
derart ausgebildet, um sich axial durch die Spule 39 zu
erstrecken, und hat eine Öffnung an einer Position
gegenüberliegend zu der Kugel 38. Der Plungerkolben 35
und die Spule 39 werden zusammen als Ventilmechanismus
bezeichnet. Der ringförmige Durchlaß 39a, die
Randdurchlässe 39b, der Axialdurchlaß 39c und die
Ölkammer 40 in dem Ventilmechanismus bilden zumindest
einen Teil des inneren Ölkanals zum Zurückführen des
Hydrauliköls. Der innere Ölkanal, der in der Spule 39
ausgebildet ist, hat ein relativ kleinen
Querschnittsgebiet. Weiterhin hat der Ölkanal einen
Abschnitt 39d mit einem minimalem Innendurchmesser, der
klein genug ist, um als ein Drosselventil zu dienen.
Selbst wenn das Ventil 17 versagt und offen bleibt, wird
somit der Ölkanal zum Zurückführen des Öls gedrosselt,
wodurch die gelenkten Räder 5 durch eine Betätigung des
Lenkrads 6 gelenkt werden können.
Wenn der Plungerkolben 35 axial versetzt wird, wird
der Axialölkanal 39c durch die Kugel 38 geöffnet und
geschlossen, die an dem vorderen Ende des Plungerkolbens
35 befestigt ist. Der untere Abschnitt der
Antriebssteuerungseinheit 30 ist in ein in der
Rohrverzweigung 31 ausgebildetes Montageloch 31a
geschraubt, so daß die Antriebssteuerungseinheit 30
einstückig mit der Rohrverzweigung 31 ist. Die
Rohrverzweigung 31 und das Gehäuse 32 bilden ein Gehäuse
des Ventils 17 aus, in dem sich der Ventilmechanismus
befindet.
In der Rohrverzweigung 31 sind erste und zweite
Rückdurchlässe 41 und 42 derart ausgebildet, um mit dem
Montageloch 31a in Verbindung zu stehen. Der erste
Hauptdurchlaß 41 steht mit dem ringförmigen Ölkanal 39a
in Verbindung, und der zweite Hauptdurchlaß 42 steht mit
dem Axialölkanal 39c in Verbindung, die durch die Spule
39 hindurch ausgebildet ist. Die Hauptdurchlässe 41 und
42 sind zu der Außenseite der Rohrverzweigung 31 offen,
wo sie jeweils erste und zweite Gewindelöcher 41a und 42a
haben. Erste und zweite T-förmige Anschlußstücke (Drei-
Wege-Anschlußstücke) 43 und 44 sind jeweils in die ersten
und zweiten Gewindelöcher 41a und 42a geschraubt.
Das erste Anschlußstück 43 hat zwei Abzweigungen 43a
und 43b, die an entgegengesetzten Enden eines
vorstehenden Abschnitts des ersten Anschlußstücks 43
vorgesehen sind. In ähnlicher Weise hat das zweite
Anschlußstück 44 zwei Abzweigungen 44a und 44b, die an
den freien Enden eines vorstehenden Abschnitts des
zweiten Anschlußstücks 44 vorgesehen sind. Bei der
Anordnung der Fig. 3 sind die zwei sich von dem
Lenkventil 9 erstreckenden Rohre 18a und 19a jeweils mit
den Abzweigungen 43a und 44a der Anschlußstücke 43 und 44
verbunden, was an der linken Seite der Fig. 2 gezeigt
ist. Die zwei sich von dem Lenkzylinder 16 erstreckenden
Rohre 18b und 19b sind jeweils mit den Abzweigungen 43b
und 44b der ersten und zweiten Anschlußstücke 43 und 44
verbunden, was an der rechten Seite der Fig. 2 gezeigt
ist.
Das erste Anschlußstück 43 hat einen Querdurchlaß 45a
und einen Axialdurchlaß 45b, die darin ausgebildet sind.
Der Querdurchlaß 45a sieht eine gerade Verbindung
zwischen den Öffnungen in den Enden der Verbindungen 43a
und 43b vor, die an den Enden des ersten Anschlußstücks
vorgesehen sind. Der Axialdurchlaß 45b zweigt von dem
Querdurchlaß 45a ab, um eine T-Abzweigung auszubilden und
mit dem ersten Durchlaß 41 in Verbindung zu stehen.
In ähnlicher Weise hat das zweite Anschlußstück 44
einen Querdurchlaß 46a und einen Axialdurchlaß 46b. Der
Querdurchlaß 46a sieht eine gerade Verbindung zwischen
den Öffnungen in den Enden der Abzweigungen 44a und 44b
vor, die an den Enden des zweiten Anschlußstücks
ausgebildet sind. Der Axialdurchlaß 46b zweigt von dem
Querdurchlaß 46a ab, um eine T-Abzweigung mit dem zweiten
Durchlaß 42 zu bilden.
Die Querdurchlässe 45a und 45b, die sich entlang der
Achsen der vorstehenden Abschnitte der ersten und zweiten
Anschlußstücke 43 und 44 erstrecken, werden als
Umgehungsdurchlässe bezeichnet, wobei sie nicht durch die
Spule 39 hindurchtreten. Der Axialdurchlaß 45b, der erste
Hauptdurchlaß 41, der ringförmige Durchlaß 39a, die
Randdurchlässe 39b, die Ölkammer 40, der Axialölkanal 39c,
der zweite Hauptdurchlaß 42 und der Axialdurchlaß
46b bilden den Rückölkanal aus. Die Innendurchmesser der
Umgehungsdurchlässe sind größer als der des Teils (39a,
39b, 39c und 40) des Rückölkanals, der sich in dem
Ventilmechanismus befindet.
Wie es in der Fig. 2 gezeigt ist, ist ein
Verbindungsstück 48 an der Seitenwand des Gehäuses 32
angefügt. Das Verbindungsstück 48 verbindet ein Kabel 47
mit dem Solenoid 21, um das Solenoid 21 mit Strom zu
versorgen.
Als nächstes wird der Betrieb der hydraulischen
Servolenkvorrichtung 7 und die Funktion der Korrektur des
Knaufs erläutert.
Beim Betrieb des Gabelstaplers 1 strömt das
Hydrauliköl von der Hydraulikpumpe 10, die durch das
Überdruckventil 15 auf einen festgesetzten Druck
festgesetzt wird, in das Lenkventil 9 hinein. Wenn das
Lenkventil 9 direkt durch die Betätigung des Lenkrads 6
angetrieben wird, liefert das Lenkventil 9 Hydrauliköl
von einem der zwei Anschlüsse 9a und 9b, der der
Betätigungsrichtung des Lenkrads 6 entspricht. Die Menge
des von einem der Anschlüsse 9a und 9b ausgelassenen
Hydrauliköls ist ungefähr proportional zu dem
Betätigungsbetrag des Lenkrads 6.
Während des Betriebs des Gabelstaplers 1 führt der
Regler 22 nacheinander ein Programm zur Korrektur der
Position des Knaufs durch. Der Regler 22 bestimmt den
Sollwinkel des Reifens auf der Grundlage eines durch den
ersten Sensor 23 erfaßten Werts, bestimmt den Unterschied
zwischen dem Sollwinkel des Reifens und dem durch den
zweiten Sensor 24 erfaßten tatsächlichen Reifenwinkel,
und bestimmt, ob der Unterschied die Toleranzgrenze
überschreitet oder nicht. Wenn der Unterschied die
Toleranzgrenze nicht überschreitet, hält der Regler 22
das elektromagnetische Ventil 17 in einem geschlossenen
Zustand.
Das Hydrauliköl wird durch die Betätigung des Lenkrads
6 von dem Lenkventil 9 an eins der zwei Rohre 18, 19
ausgelassen. Wenn sich das Ventil 17 in dem geschlossenen
Zustand befindet und eine Korrektur der Knaufposition
nicht durchgeführt wird, strömt das zugeführte Öl (das
Zuführöl) in eine der Kammern des Lenkzylinders 16.
Rücköl wird von der anderen der Kammern an das andere der
Rohre 18, 19 ausgelassen und wird an das Lenkventil 9
zurückgeführt.
Wenn das Ventil 17 in dem geschlossenen Zustand ist,
d. h., wenn das Solenoid 21 entregt ist, bewegt sich der
Plungerkolben 35 unter der Vorspannkraft der Feder 37
nach unten, wie es in der Fig. 1 gezeigt ist, wobei der
Axialölkanal 39c durch die an dem vorderen Ende des
Plungerkolbens 35 montierte Kugel 38 geschlossen wird.
Entsprechend werden das Zuführöl und das Rücköl direkt
durch die Querdurchlässe 45a, 46a (Umgehungsdurchlässe)
der zwei T-förmigen Anschlußstücke in der Axialrichtung
davon (Richtungen nach links und rechts in der Fig. 2)
geführt und treten nicht durch den inneren Ölkanal
innerhalb des Ventils 17 hindurch. Da das Hydrauliköl
direkt durch die Durchlässe 45a, 46a hindurchtritt, gibt
es keinen bedeutenden Druckverlust, der auftreten würde,
wenn die Durchlässe Biegungen oder andere Einschränkungen
hätten.
Die Innendurchmesser der Querdurchlässe 45a, 46a der
ersten und zweiten Anschlußstücke 43, 44 sind so groß wie
die der Rohre 18, 19, und deshalb gibt es kaum einen
Druckverlust in dem Hydrauliköl, das durch diese
Durchlässe 45a, 46a hindurchtritt. Entsprechend sprechen
die gelenkten Räder 5 sehr gut auf die Betätigung des
Lenkrads 6 an, was durch den Fahrer erkannt wird.
Der Auslaßwirkungsgrad des Lenkventils 9 nimmt ab,
wenn das Lenkrad 6 bei geringer Geschwindigkeit betätigt
wird. Ebenfalls kann nicht verhindert werden, daß Öl aus
dem Hydraulikkreislauf leicht leckt. Wegen der Abnahme
des Auslaßwirkungsgrads und der Ölleckage wird die
Position des Knaufs 6a des Lenkrads 6 häufig verschoben.
In diesem Fall bestimmt der Regler 22, daß der
Unterschied zwischen dem Sollwinkel des Reifens und dem
tatsächlichen Reifenwinkel die Toleranzgrenze
überschreitet, wobei er das Solenoid erregt.
Wenn ein elektrischer Strom in das Solenoid 21 fließt
und sich der Plungerkolben 35 gegen die Vorspannkraft der
Feder 37 nach oben bewegt, wird die Kugel 38 von der
oberen Endfläche der Spule 39 getrennt, um den Ölkanal
39c zu öffnen. Anschließend tritt das Zuführöl, das
beispielsweise in dem Querdurchlaß 45a von der Abzweigung
43a des ersten Anschlußstücks 43 strömt, durch den
Axialdurchlaß 45b und den ersten Durchlaß 41, um den Rand
der Spule 39 zu erreichen. Das Öl tritt dann durch den
inneren Kanal 39a, 39b, 39c, 40 zum Zurückführen des
Hydrauliköls, durch den zweiten Hauptdurchlaß 42, den
Axialdurchlaß 46b, und aus der Abzweigung 44a des zweiten
Anschlußstücks 44 aus. Durch dieses Zurückführen des
Hydrauliköls kann das Lenkrad 6 durchdrehen, um die
Position des Knaufs 6a zu korrigieren.
Wenn die gelenkten Räder 5 in einem Graben
steckenbleiben und nicht gelenkt werden können, wird
beispielsweise der Druck des Hydrauliköls sehr hoch, das
durch die ersten und zweiten Anschlußstücke 43, 44
hindurchtritt. Unter einem derartigen hohen Druck wird
der Plungerkolben 35 gegen die Vorspannkraft der Feder 37
nach oben gedrückt, wobei ein Teil des Hydrauliköls durch
den inneren Ölkanal 39a, 39b, 39c zurückgeführt wird.
Somit werden die Teile, die den Hydraulikkreis bilden,
vor dem hohen Druck geschützt. In diesem Fall dienen die
Kugel 38 des Plungerkolbens 35 und die Feder 37 als ein
Rückschlagventil. Mit Ausnahme für einen Zustand, bei dem
der Öldruck unnormal hoch wird, tritt das Hydrauliköl
durch den in der Spule 39 ausgebildeten inneren Ölkanal
39a, 39b, 39c, 40 nur, wenn die Position des Knaufs 6a
korrigiert ist.
Entsprechend dem wie vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiel werden die folgenden Wirkungen
erzielt.
- (1) Wenn die Position des Knaufs nicht korrigiert ist, da
das Hydrauliköl durch die Querdurchlässe 45a, 46a der
T-förmigen ersten und zweiten Anschlußstücke 43, 44
hindurchtritt, die relativ weite Querschnittsgebiete
haben, tritt in dem Hydrauliköl nahezu kein Druckverlust
auf. Entsprechend wird bei Betätigung des Lenkrads 6 das
Hochdruckhydrauliköl an den Lenkzylinder 16 ausgelassen.
Deshalb sprechen die gelenkten Räder 5 sehr gut auf eine Betätigung des Lenkrads 6 an, wobei ein Fahrer das verbesserte Ansprechen bei Betätigung des Lenkrads 6 spüren wird. - (2) Wenn die Position des Knaufs 6a nicht korrigiert wird, weil das Hydrauliköl nicht durch den relativ schmalen inneren Kanal 39a, 39b, 39c, 39d hindurchtritt, wird die Temperatur des Hydrauliköls nicht unnormal erhöht. Entsprechend können im wesentlichen die Wärmeschädigung bei Dichtungsmaterialien wegen unnormal hoher Öltemperaturen und eine resultierende Ölleckage verhindert werden. Ferner kann die Wärme, die auf elektrischen Teilen wie beispielsweise dem Solenoid 21 wegen unnormal hoher Öltemperaturen lastet, verringert werden.
- (3) Weil die ersten und zweiten T-förmigen Anschlußstücke 43, 44 für die Umgehungsdurchlässe verwendet werden, ist das Ventil relativ einfach herzustellen im Vergleich zu einem Ventil, bei dem die Rohrverzweigung 31 innere Umgehungsdurchlässe hat.
- (4) Bei der Erfindung sind zwei Gewindelöcher 41a, 42a und zwei Durchlässe 41, 42 für die Montage der ersten und zweiten Anschlußstücke 43, 44 notwendig. Jedoch sind bei dem in der Fig. 6 gezeigten Stand der Technik vier Gewindelöcher und vier Durchlässe notwendig. Entsprechend kann die Rohrverzweigung 31 verkleinert werden, was die Größe des gesamten Ventils 17 verkleinert. Ferner ist der zur Unterbringung der hydraulischen Servolenkvorrichtung 7 in dem Gabelstapler 1 erforderliche Raum verringert, wobei dies zur Verringerung der Größe des Gabelstaplers 1 beiträgt.
Die Erfindung kann beispielsweise wie folgt
abgewandelt werden.
Obwohl bei dem Ausführungsbeispiel die
Umgehungsdurchlässe durch die T-förmigen Anschlußstücke
43, 44 ausgebildet sind, die an der Rohrverzweigung
montiert sind, können die Umgehungsdurchlässe in der
Rohrverzweigung 31 derart ausgebildet sein, daß die
Umgehungsdurchlässe Innendurchmesser haben, die groß
genug sind, einen Druckverlust zu vermeiden
(beispielsweise Innendurchmesser so groß wie die der
Rohre 18, 19). In diesem Fall können vier gerade
Anschlußstücke verwendet werden, wie bei dem Aufbau des
elektromagnetischen Ventils gemäß dem Stand der Technik.
Bei diesem Ausführungsbeispiel können die Wirkungen des
ursprünglichen Ausführungsbeispiels erzielt werden,
obwohl die Rohrverzweigung 31 um einiges vergrößert sein
muß.
Das elektromagnetische Ventil ist nicht darauf
beschränkt, die Knaufposition in der Servolenkvorrichtung
7 zu korrigieren. Es kann zum Zurückführen eines Teils
des Hydrauliköls (das Zuführöl) verwendet werden, das das
Hydraulikstellglied antreibt. Obwohl die
Ölversorgungsvorrichtung eine Menge an Hydrauliköl
entsprechend dem Betätigungsbetrag des Lenkrads liefert,
so daß das Hydraulikstellglied wirkungsvoll ansprechen
wird, ist die Ölversorgungsvorrichtung insbesondere nicht
darauf beschränkt, eine Menge an Hydrauliköl entsprechend
dem Betätigungsbetrag des Lenkrads zu liefern.
Beispielsweise kann das elektromagnetische Ventil der
Erfindung auf ein Gerät angewendet werden, bei dem die
Ölzufuhrvorrichtung das Hydrauliköl an das
Hydraulikstellglied ausläßt, wenn ein Sensor einen
vorbestimmten Wert erfaßt.
Das elektromagnetische Ventil der Erfindung kann unter
Verwendung des in der Fig. 6 gezeigten
elektromagnetischen Ventils gemäß dem Stand der Technik
konstruiert werden, das vier Gewindelöcher für die
geraden Anschlußstücke hat. In diesem Fall sind zwei der
vier Gewindelöcher an der linken oder rechten Seite der
Fig. 6 geschlossen. T-förmige Anschlußstücke sind mit den
zwei übrigen Löchern anstelle der geraden Anschlußstücke
verschraubt.
Die Anschlußstücke sind nicht auf T-förmige
Anschlußstücke beschränkt. Beliebige Anschlußstücke sind
denkbar, solange sie Drei-Wege-Anschlußstücke sind, wie
z. B. Y-förmige Anschlußstücke. Ferner können Vier-Wege-
Anschlußstücke oder Mehr-Wege-Anschlußstücke, wie z. B.
kreuzförmige Anschlußstücke, verwendet werden, wenn
ungenutzte Anschlüsse geschlossen sind.
Das Hydraulikstellglied ist nicht auf einen
Hydraulikzylinder beschränkt. Beispielsweise kann ein
Hydraulikmotor als das Hydraulikstellglied verwendet
werden.
Die Erfindung kann besonders bemerkenswerte Wirkungen
erzielen, wenn sie auf ein Fahrzeug wie beispielsweise
ein Gabelstapler angewendet wird, der schwer ist und beim
Lenken der gelenkten Räder einen hohen Öldruck benötigt.
Jedoch ist das Fahrzeug nicht auf Gabelstapler
beschränkt. Die Erfindung kann in weitem Maße auf mit
einer Servolenkung ausgerüstete Industriefahrzeuge, die
von Gabelstaplern verschieden sind, und weiterhin auf
Fahrzeuge wie beispielsweise Automobile angewendet
werden.
Zusammenfassend ist für ein Fahrzeug ein
elektromagnetisches Ventil vorgesehen, das zumindest
einen Teil des an ein Hydraulikstellglied ausgelassenen
Hydrauliköls zurückführt. Das Ventil hat ein Gehäuse,
zwei Durchlässe 45a, 46a, die sich jeweils an
Zwischenabschnitten von zwei Rohren befinden, einen
Ölkanal 39a, 39b, 39c, 40, 41, 42, 45b, 46b, der durch
das Gehäuse zum Verbinden der zwei Rohre hindurchgeht, um
das Hydrauliköl von dem einen Rohr an das andere
zurückzuführen, und einen in dem Gehäuse vorgesehenen
Ventilmechanismus 35, 39, der einen Abschnitt 39a, 39b,
39c des Ölkanals und ein Ventilgehäuse 35 zum Öffnen und
Schließen des Ölkanals umfaßt. Jedes der zwei Rohre hat
einen Umgehungsdurchlaß 45a, 46a, der nicht durch den
Ventilmechanismus hindurchgeht. Deshalb ist der
Druckverlust des durch das Ventil bei geschlossenem
Ventil hindurchtretenden Hydrauliköls nicht bedeutend.
Claims (10)
1. Elektromagnetisches Ventil (17), das in einem Fahrzeug
mit einer Ölversorgungsvorrichtung (9) zum Zuführen von
Hydrauliköl, einem durch das von der Ölversorgungs
vorrichtung zugeführte Hydrauliköl angetriebenen
Hydraulikstellglied (16) und zwei die Ölversorgungs
vorrichtung und das Hydraulikstellglied verbindenden
Rohren (18, 19) verwendet wird, wobei die zwei Rohre (18,
19) derart beschaffen sind, daß, wenn eins der Rohre das
Hydrauliköl von der Ölversorgungsvorrichtung dem
Hydraulikstellglied zuführt, das andere Rohr das
Hydrauliköl von dem Hydraulikstellglied an die
Ölversorgungsvorrichtung zurückführt, und umgekehrt,
wobei das elektromagnetische Ventil (17) aufweist:
ein Gehäuse (31, 32);
zwei Durchlässe (45a, 46a), die sich jeweils an Zwischenabschnitten der zwei Rohre befinden;
einen Ölkanal (39a, 39b, 39c, 40, 41, 42, 45b, 46b), der durch das Gehäuse zum Verbinden der zwei Durchlässe hindurchgeht, um das Hydrauliköl von dem einen Rohr an das andere zurückzuführen; und
einen in dem Gehäuse vorgesehenen Ventilmechanismus (35, 39), der einen Abschnitt (39a, 39b, 39c) des Ölkanals und ein Ventilgehäuse (35) zum Öffnen und Schließen des Ölkanals umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der zwei Rohre einen Umgehungsdurchlaß (45a, 46a) umfaßt, der nicht durch den Ventilmechanismus hindurchgeht.
ein Gehäuse (31, 32);
zwei Durchlässe (45a, 46a), die sich jeweils an Zwischenabschnitten der zwei Rohre befinden;
einen Ölkanal (39a, 39b, 39c, 40, 41, 42, 45b, 46b), der durch das Gehäuse zum Verbinden der zwei Durchlässe hindurchgeht, um das Hydrauliköl von dem einen Rohr an das andere zurückzuführen; und
einen in dem Gehäuse vorgesehenen Ventilmechanismus (35, 39), der einen Abschnitt (39a, 39b, 39c) des Ölkanals und ein Ventilgehäuse (35) zum Öffnen und Schließen des Ölkanals umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der zwei Rohre einen Umgehungsdurchlaß (45a, 46a) umfaßt, der nicht durch den Ventilmechanismus hindurchgeht.
2. Elektromagnetisches Ventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Umgehungsdurchlaß einen Innendurchmesser hat, der
größer ist als der des Abschnitts des in dem
Ventilmechanismus befindlichen Ölkanals.
3. Elektromagnetisches Ventil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Umgehungsdurchlaß durch ein Drei-Wege-Anschlußstück
(43, 44) oder ein Anschlußstück mit vier Wegen oder mehr
ausgebildet ist, das an dem Gehäuse montiert ist.
4. Elektromagnetisches Ventil nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Anschlußstück ein T-förmiges Anschlußstück aufweist.
5. Elektromagnetisches Ventil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Umgehungsdurchlaß in dem Gehäuse ausgebildet ist.
6. Elektromagnetisches Ventil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Mindestdurchmesser des Ölkanals so klein ist, daß
dieser als ein Drosselventil dient.
7. Elektromagnetisches Ventil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse eine Antriebssteuerungseinheit (30) aufnimmt,
die das Ventilgehäuse zum Öffnen und Schließen des
Ölkanals antreibt.
8. Elektromagnetisches Ventil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Fahrzeug ein Lenkrad (6), eine von dem Lenkrad durch einen Öldruck betriebene Servolenkvorrichtung (7) und gelenkte Räder (5) aufweist, die durch die Servolenkvorrichtung gelenkt werden, und
die Servolenkvorrichtung ein durch Betätigen des Lenkrads angetriebenes Lenkventil (9), ein Lenkstellglied (16) zum Lenken der gelenkten Räder und das elektromagnetische Ventil (17) aufweist, wobei
die Ölversorgungsvorrichtung das Lenkventil ist und das Hydraulikstellglied das Lenkstellglied ist, und wobei
das elektromagnetische Ventil ein Korrekturventil ist, das die zwei das Lenkventil und das Lenkstellglied verbindenden Rohre verbindet, um die Lagebeziehung zwischen dem Lenkrad und den gelenkten Rädern zu korrigieren.
das Fahrzeug ein Lenkrad (6), eine von dem Lenkrad durch einen Öldruck betriebene Servolenkvorrichtung (7) und gelenkte Räder (5) aufweist, die durch die Servolenkvorrichtung gelenkt werden, und
die Servolenkvorrichtung ein durch Betätigen des Lenkrads angetriebenes Lenkventil (9), ein Lenkstellglied (16) zum Lenken der gelenkten Räder und das elektromagnetische Ventil (17) aufweist, wobei
die Ölversorgungsvorrichtung das Lenkventil ist und das Hydraulikstellglied das Lenkstellglied ist, und wobei
das elektromagnetische Ventil ein Korrekturventil ist, das die zwei das Lenkventil und das Lenkstellglied verbindenden Rohre verbindet, um die Lagebeziehung zwischen dem Lenkrad und den gelenkten Rädern zu korrigieren.
9. Elektromagnetisches Ventil nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Servolenkvorrichtung eine Steuerungsvorrichtung (22,
23, 24) aufweist, die einen Lageunterschied zwischen dem
Lenkrad und den gelenkten Rädern erfaßt, wobei die
Steuerungsvorrichtung das elektromagnetische Ventil dazu
bringt, den Ölkanal zu öffnen, wenn die
Steuerungsvorrichtung den Lageunterschied zwischen dem
Lenkrad und den gelenkten Rädern erfaßt.
10. Elektromagnetisches Ventil nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuerungsvorrichtung einen ersten Sensor (23) zur
Erfassung der Winkelposition des Lenkrads, einen zweiten
Sensor (24) zur Erfassung des Lenkwinkels der gelenkten
Räder und einen Regler (22) hat, der mit dem ersten
Sensor und dem zweiten Sensor elektrisch verbunden ist,
wobei der Regler einen Sollwinkel der gelenkten Räder auf
der Grundlage des durch den ersten Sensor erfaßten Werts
bestimmt und weiter den Unterschied zwischen dem
Sollwinkel und dem durch den durch den zweiten Sensor
erfaßten Wert bestimmten tatsächlichen Winkel der
gelenkten Räder bestimmt, wobei der Regler nacheinander
bestimmt, ob der Unterschied eine Toleranzgrenze
überschreitet oder nicht.
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