DE19930846A1 - Kunstlichtbeleuchtungssystem zur Raumbeleuchtung - Google Patents
Kunstlichtbeleuchtungssystem zur RaumbeleuchtungInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V17/00—Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages
- F21V17/02—Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages with provision for adjustment
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
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Landscapes
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Description
Dem Stand der Technik sind verschiedene Arten der Konstruktionen von Decken bekannt.
Hierzu zählen unter anderem metallische Decken. Diese werden teilweise als Kühldecken
verwendet.
Diese Decken werden in diffuser oder spiegelnder Ausführung angeboten. Neuere
Entwicklungen dieser Materialien sind mit Mikrostrukturen zur Lichtlenkung (Speziell von
Tageslicht) versehen. In Abb. 1 (bzw. Abb. 2) ist ein derartiges Material in Detail
(A) gezeigt. Weitere Vorteile dieses Materials ist die hohe Kühlleistung beim Einsatz als
Kühldecke. Dieses Material wurde unter anderem im Jahrbuch für Licht und Architektur 1998
durch Dr. Roman Fuchs vorgestellt.
Diese Lösungen werden zur Nutzung von Tageslicht eingesetzt.
In der Beleuchtungstechnik existieren häufig Indirektbeleuchtungen mit abgependelten
Leuchten oder mit Stehleuchten. Vorteile von Stehleuchten sind die Mobilität und der Verzicht
auf die notwendigen elektrischen Installationen an der Decke.
Der Nachteil beim gemeinsamen Einsatz dieser lichtlenkenden Decken und von Stehleuchten
besteht in der durch die lichtlenkende Wirkung entstehenden Spiegelbilder der Lampen an der
Decke. Dies führt zu nicht akzeptablen Blendungserscheinungen (z. B.: Bildschirmarbeitsplätze)
Bisher stellte die einzige Lösung der Einsatz von direktstrahlenden Systemen dar. Hierzu sind
jedoch Deckeninstallationen notwendig. Weiterhin geht hier der Vorteil der Mobilität der
Stehleuchten verloren.
Die hier vorgestellten Stehleuchte behebt die Beeinträchtigung der Blendung ohne jedoch auf
die Vorteile der Mobilität und des Verzichtes auf Deckeninstallationen verzichten zu müssen.
Die Leuchte besteht aus einem Umlenkspiegel (Abb. 1 (B)) und einer Lichtquelle
(Abb. 1 (A)) mit paralleler oder engbündelnder Abstrahlcharakteristik. Die Leuchte steht
an der Fensterfront des Raumes. Der Umlenkspiegel (B) befindet sich in einer Höhe (C) über
der Lichtquelle. Der Umlenkspiegel ist mit seiner x-Achse um den Winkel (D) aus der
Senkrechten gedreht. Hierdurch werden die Lichtstahlen (E) gegen die Decke gelenkt. Die
Decke (F) ist durch eine lichtlenkende Funktion gekennzeichnet. In Detail (A) ist eine
mikrostrukturierte Oberfläche zu sehen, die Strukturgröße ist kleiner ein Millimeter. Hierdurch
wird der Glanzwinkel der Gesamtfläche bei einem Einfallswinkel von 30° um 60° verschoben,
so daß das Licht nicht mit dem theoretischen Winkel von 30° reflektiert wird, sondern mit
einem Winkel von 90°. Hierdurch wird das schräg einfallende Licht auf die Arbeitsfläche nach
unten gelenkt. Ein einfallender Lichtstrahl hätte den theoretischen Winkel von (G), wird jedoch
aufgrund der Mikrostruktur um den Winkel (H) abgelenkt. Der resultierende Lichtstrahl ist in
(1) gezeigt.
Durch die Einstellung des Winkel (D) wird der angestrahlte Deckenbereich bestimmt. Durch
die Höhe (C) wird die maximal erreichbare Raumtiefe bestimmt. Hierbei ist jedoch zu
beachten, daß sich die Höhe des Spiegels (B) oberhalb des Augenbereiches befindet. Weiterhin
wird durch die Höhe (C) in Zusammenhang mit dem Winkel (D) die an der Decke angestrahlte
Fläche bestimmt.
In Abb. 2 wurde durch die nun erfolgte Einstellung des Winkels (J) ein sich tiefer im
Raum befindlichen Bereich der Decke angestrahlt. Der flachste gesamte Austrittswinkel (K)
des Licht beträgt 60°. Somit ist eine Blendung ausgeschlossen, diese Beleuchtung erfüllt die
Anforderungen an eine Beleuchtung für Bildschirmarbeitsplätze.
In Abb. 3 ist die Draufsicht auf den Raum zu sehen. Mit (L) ist die an der Fensterfront
stehenden Leuchte mit Umlenkspiegel zu sehen. Ist der Umlenkspiegel der Leuchte (L) plan
ausgeführt, so wird nur ein kleiner Bereich (M) der Decke angestrahlt. Jedoch soll unter
Berücksichtigung der Blendung die größer Breite (N) des der Decke angestrahlt werden.
Für diese Aufgabenstellung sind unterschiedliche Lösungen möglich.
Eine vorteilhafte Lösung ist in Abb. 4 zu sehen. In der X-Achse des Spiegels (Q) ist
dieser um den Mittelpunkt (O) mit einem Radius (P) gebogen. Der Spiegel (Q) stellt ein
Kreisbogensegment dar, welches entlang der X-Achse extrudiert ist. Durch die Wahl des
Radiuses (P) wird die Aufweitung des Lichtkegels in die Raumbreite bestimmt.
Der Vorteil dieser Konstruktion besteht in der Möglichkeit der Verwendung von
standardmäßig verfügbarem Reflektormaterial.
Eine weitere vorteilhafte Ausführung des Umlenkspiegels ist in Abb. 5 zu sehen. Durch
eine mikrostrukturierte sinusförmige Oberflächenstruktur (R) des Umlenkspiegels (S) wird die
Aufweitung in der Raumbreite realisiert. Durch die Wahl der Amplitudenhöhe (y-Achse) und
der Periodendauer (z-Achse) wird die Weite der Auffächerung des Lichtstrahles eingestellt.
Der Vorteil dieser Konstruktion liegt in der Möglichkeit einen flachen Umlenkspiegel
zu verwenden.
Ein weiterer Vorteil dieses Leuchtenkonzeptes besteht darin, daß die Flexibilität der
Beleuchtung alleine durch die Einstellung des Spiegel in Bezug auf Winkel und Höhe realisiert
werden kann. Hierdurch wird ein fester Standort in der Nähe des Fensters möglich.
In Abb. 6 ist der Beug der Einfallswinkel (T) auf die Mikrostruktur zu sehen.
Claims (5)
1. Beleuchtungsanlage für Kunstlicht, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Boden
in Fensternähe stehender Strahler (Abb. 1 (A)) nach oben auf einen
Umlenkspiegel (Abb. 1 (B)) strahlt.
2. Beleuchtungsanlage für Kunstlicht gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein schwenkbarer Umlenkspiegel das Licht in einem
Einfallswinkel (Abb. 1 (GEIN)) zwischen 0° und 60° (Abb. 6 (T))
auf die Decke mit einer Mikrostruktur gemäß Abb. 1 Detail A umlenkt.
3. Beleuchtungsanlage für Kunstlicht gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Lichtlenkdecke mit einer Mikrostruktur gemäß
Abb. 1 Detail A zur Umlenkung des schräg von der Fensterseite
einfallenden Lichtes auf die Arbeitsfläche verwendet wird.
4. Beleuchtungsanlage für Kunstlicht gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß durch eine Biegung des Umlenkspiegel um den Radius
(R) (Abb. 4) das Licht in der Raumbreite aufgefächert wird.
5. Beleuchtungsanlage für Kunstlicht gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß durch eine zum Beispiel sinusförmige oder sinus
quadratförmige oder ähnliche Mikrostruktur (Abb. 5 (R)) das Licht in
der Raumbreite aufgefächert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19930846A DE19930846A1 (de) | 1999-07-03 | 1999-07-03 | Kunstlichtbeleuchtungssystem zur Raumbeleuchtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19930846A DE19930846A1 (de) | 1999-07-03 | 1999-07-03 | Kunstlichtbeleuchtungssystem zur Raumbeleuchtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19930846A1 true DE19930846A1 (de) | 2001-01-04 |
Family
ID=7913635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19930846A Withdrawn DE19930846A1 (de) | 1999-07-03 | 1999-07-03 | Kunstlichtbeleuchtungssystem zur Raumbeleuchtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19930846A1 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH62673A (de) * | 1912-11-25 | 1913-12-01 | Sylvain Levy Arthur | Glasplatte für die Zerstreuung des Lichtes |
| DE631798C (de) * | 1933-02-22 | 1936-06-26 | Therese Junkers Geb Bennhold | Einrichtung zur Raumbeleuchtung mit Tages- und kuenstlichem Licht, insbesondere mit beiden Lichtarten gleichzeitig |
| EP0020296A1 (de) * | 1979-06-05 | 1980-12-10 | Relium AG | Verfahren und Mittel zur Steuerung der Strahlungsenergie im gesamten spektralen Bereich in Räumen |
| DE4215968A1 (de) * | 1992-05-18 | 1993-12-02 | Zumtobel Licht | Lichtlenkende Struktur zum Beleuchten eines Raumes mit Tageslicht |
| DE19600382A1 (de) * | 1996-01-08 | 1997-07-17 | Konrad Kotowski | Beleuchtungssystem zur künstlichen Ausleuchtung |
-
1999
- 1999-07-03 DE DE19930846A patent/DE19930846A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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