Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein stufenlos verstellbares Toroidalgetriebe,
welches als eine Getriebeeinheit verwendet werden kann, die ein Fahrzeuggetriebe
bildet oder als Getriebe in verschiedenen Typen von Industriemaschinen montiert wer
den kann.
Die Untersuchungen zur Anwendung von stufenlos verstellbaren Toroidalgetrieben (wie
in den Fig. 1 und 2 gezeigt) in einem Fahrzeuggetriebe schreitet fort. Ein Beispiel des
stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes ist in der ungeprüften japanischen Gebrauchs
musterveröffentlichung Sho. 62-71465 offenbart. Wie gezeigt ist, wird eine eingangssei
tige Scheibe 2 konzentrisch von einer Eingangswelle 1 gestützt. Eine Ausgangswelle 3
ist ebenfalls konzentrisch zu einer Eingangswelle 1 angeordnet. Eine ausgangsseitige
Scheibe 4 ist mit dem inneren Ende der Ausgangswelle 3 befestigt. In der Innenseite
eines Gehäuses, in welchem das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe aufgenommen
ist, sind ein Paar von Drehzapfen (trunnions) 6, 6 an einer Zwischenposition der beiden
Scheiben 2, 4 entlang der Axialrichtung derselben angeordnet. Die Drehzapfen 6, 6 sind
um ihre jeweiligen Schwenkwellen 5, 5 jeweils schwenkbar an einer Position entlang
einer imaginären Ebene angeordnet, die senkrecht zu einer imaginären Linie ist, die die
jeweiligen Achsen der Eingangs- und Ausgangswellen 1 und 3 verbindet und sind von
dem Schnittpunkt der imaginären Ebene und der imaginären Linie beabstandet, wie in
Fig. 1 gezeigt ist. Diese physikalische Beziehung wird nachstehend als
"Torsionsbeziehung" bezeichnet.
Jeder der Drehzapfen 6, 6, der von der Mittelachse der eingangsseitigen Scheibe 2 und
der ausgangsseitigen Scheibe 4 entfernt angeordnet ist, ist konzentrisch zu jeder der
Schwenkwellen 5, 5 auf den Außenflächen der beiden Endbereiche derselben vorgese
hen. Die Basisendbereiche von Verschiebungswellen (displacement shafts) 7, 7 sind
jeweils in den Mittelbereichen der Drehzapfen 6, 6 gelagert, und wenn die Drehzapfen 6,
6 um die Schwenkwellen 5, 5 jeweils verschwenkt werden, können die Neigungswinkel
der Verschiebungswellen 7, 7 frei eingestellt werden. Auf den Peripherien der beiden
Verschiebungswellen 7, 7, die auf den beiden Drehzapfen 6, 6 gelagert sind, sind eine
Vielzahl von Kraftrollen (power rollers) 8, 8 jeweils gelagert. Die Kraftrollen 8, 8 sind
jeweils zwischen den Innenflächen 2a und 4a der eingangsseitigen Scheibe 2 und der
ausgangsseitigen Scheibe 4 gegenüberliegend zueinander angeordnet. Die Innenflä
chen 2a und 4a sind als konkave Flächen ausgebildet, die durch Drehen eines Bogens
erzielt werden kann, der die Schwenkwelle 5 als eine Mitte desselben aufweist. Die Um
fangsflächen 8a, 8a der Kraftrollen 8, 8, welche als gewölbte konvexe Flächen ausgebil
det sind, sind jeweils in Kontakt mit den Innenflächen 2a und 4a.
Zwischen der Eingangswelle 1 und der eingangsseitigen Scheibe 2 ist eine Preßvorrich
tung 9 vom Belastungsnockentyp zwischengesetzt, während die eingangsseitige Schei
be 2 zu der ausgangsseitigen Scheibe 4 durch die Preßvorrichtung 9 elastisch ange
preßt wird. Die Preßvorrichtung 9 besteht aus einer Nockenplatte 10, die drehbar zu
sammen mit der Eingangswelle 1 ist und aus einer Mehrzahl (z. B. vier Stück) von Rollen
12, 12, die jeweils wälzend durch einen Abstandhalter (Käfig) 11 gehalten wird.
Auf einer Fläche auf einer Seite (in Fig. 1 und 2 die Fläche auf der linken Seite) der
Nockenplatte 10 ist eine antriebsseitige Nockenfläche 13 ausgebildet, die eine gekrümm
te Fläche ist, welche sich über die Umfangsrichtung der Nockenplatte 10 erstreckt. Auf
der Außenfläche (in den Fig. 1 und 2 auf der rechten Fläche) der eingangsseitigen
Scheibe 2 ist ebenso eine abtriebsseitige Nockenfläche 14 ausgebildet, die eine gleiche
Form aufweist. Die Mehrzahl von Rollen 12, 12 werden jeweils drehbar um ihre jeweili
gen Wellen gestützt, welche sich in der Radialrichtung bezüglich zur Mittellinie der Ein
gangswelle 1 erstrecken.
Das wie oben beschriebene aufgebaute stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe arbeitet
auf folgende Weise. Wenn die Nockenplatte 10 mit der Drehung der Eingangswelle 1
gedreht wird, preßt die antriebsseitige Nockenfläche 13 die Mehrzahl der Rollen 12, 12
gegen die abtriebsseitige Nockenfläche 14, die auf der Außenfläche der eingangsseiti
gen Scheibe 2 ausgebildet ist. Als ein Ergebnis dessen wird die eingangsseitige Scheibe
2 gegen die Mehrzahl der Kraftrollen 8, 8 gedrückt, und gleichzeitig werden die an
triebsseitige Nockenfläche 13 und die abtriebsseitige Nockenfläche 14 gegen die Mehr
zahl der Rollen 12, 12 gepreßt, so daß die eingangsseitige Scheibe 2 gedreht wird. Die
Drehung der eingangsseitigen Scheibe 2 wird durch die Mehrzahl der Kraftrollen 8, 8 auf
die ausgangsseitige Scheibe 4 übertragen, so daß die Ausgangswelle 3, die mit der
ausgangsseitigen Scheibe 4 befestigt wird, gedreht wird.
Als nächstes wird eine Beschreibung eines Falles der Änderung eines Drehzahlverhält
nisses (Geschwindigkeitsänderungsverhältnisses) der Eingangs- und Ausgangswellen 1
und 3 gegeben. Zuerst, wenn die Drehzahl zwischen der Eingangwelle 1 und der Aus
gangswelle 3 verzögert wird, werden die Drehzapfen 6, 6 um die Schwenkwellen 5, 5 in
einer vorbestimmten Richtung jeweils verschwenkt. Dann werden die Verschiebungswel
len 7, 7 jeweils so geneigt, daß die Umfangsflächen 8a, 8a der Kraftrollen 8, 8, wie in Fig.
1 gezeigt ist, jeweils mit einem mittelpunktnahen Bereich der Innenfläche 2a der ein
gangsseitigen Scheibe 2 und mit einem außenumfangsnahen Bereich auf der Innenflä
che 4a der ausgangsseitigen Scheibe 4 in Kontakt gebracht werden.
Wenn andererseits die Drehzahl zwischen der Eingangs- und Ausgangswelle 1 und 3
beschleunigt wird, werden die Drehzapfen 6, 6 jeweils um die Schwenkwellen 5, 5 in der
entgegengesetzten Richtung zu der vorbestimmten Richtung verschwenkt. Dann werden
die Verschiebungswellen 7, 7 jeweils so geneigt, daß die Umfangsflächen 8a, 8a der
Kraftrollen 8, 8, wie in Fig. 2 gezeigt, jeweils mit einem außenumfangsnahen Bereich der
Innenfläche 2a der eingangsseitigen Scheibe 2 und einem mittelpunktnahen Bereich auf
der Innenfläche 4a der ausgangsseitigen Scheibe 4 in Kontakt gebracht werden können.
Wenn die Neigungswinkel der Verschiebungswellen 7, 7 auf die Mitte der Neigungswin
kel, die in den Fig. 1 und 2 gezeigt sind, festgelegt werden, dann kann ein zwischenlie
gendes Übersetzungsverhältnis zwischen den Eingangs- und Ausgangswellen 1 und 3
erzielt werden.
Ein spezifisches Beispiel des stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes ist in den Fig. 3
und 4 gezeigt. Dieses Getriebe ist in der ungeprüften japanischen Gebrauchsmuster
veröffentlichung Nr. Hei-1-173552 offenbart, das auf Mikrofilm aufgenommen ist. Wie
gezeigt ist, werden eine eingangsseitige Scheibe 2 und eine ausgangsseitige Scheibe 4
drehbar um eine zylindrische Eingangswelle 15 mit Hilfe von Nadelrollenlagern 16, 16,
die dazwischen eingesetzt sind, gelagert. Eine Nockenplatte 10 ist über ein Keilprofil mit
der Außenumfangsfläche des Endbereiches (in Fig. 3 der linke Endbereich) der Ein
gangswelle 15 in Eingriff, und durch einen Flanschbereich 17 wird verhindert, daß sie
sich in einer Richtung wegwärts von der eingangsseitigen Scheibe 2 bewegt. Ferner
bilden die Nockenplatte 10 und die Rollen 12, 12 eine Preßvorrichtung eines Bela
stungsnockentyps. Die Preßvorrichtung 9 dreht entsprechend zu der Drehung der Ein
gangswelle 15 die eingangsseitige Scheibe 2, während sie gegen die eingangsseitige
Scheibe 2 zu der ausgangsseitigen Scheibe 4 hin preßt. Ein Ausgangszahnrad 18 ist so
mit der ausgangsseitigen Scheibe 4 mittels Paßfedern 19, 19 so gekoppelt, daß die
ausgangsseitige Scheibe 4 und das Ausgangszahnrad 18 synchron gedreht werden.
Ein Paar Drehzapfen 6, 6, insbesondere deren jeweiligen Endbereiche derselben, wer
den auf einem Paar Stützplatten 20, 20 in einer solchen Weise gestützt, daß sie in der
Axialrichtung (in Fig. 3 in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung, oder in Fig. 4 den Hori
zontalrichtungen) derselben verschwenkt und verschoben werden können. Zwei Ver
schiebungswellen 7, 7 werden jeweils in kreisförmigen Löchern 21, 21 gestützt, welche
jeweils in den Mittelbereichen des Paares von Drehzapfen 6, 6 ausgebildet sind. Die
beiden Verschiebungswellen 7, 7 schließen jeweils Stützwellenbereiche 22, 22 und
Schwenkwellenbereiche 23, 23 ein, die sich parallel zueinander erstrecken, aber exzen
trisch zueinander befindlich sind. Die Stützwellenbereiche 22, 22 werden drehbar inner
halb der kreisförmigen Löcher 21, 21 über Radialnadelrollenlager 24, 24 jeweils gelagert.
Auch sind Kraftrollen 8, 8 jeweils in den Peripherien der Schwenkwellenbereiche 23, 23
über andere Radialnadelrollenlager 25, 25 gelagert.
Wie in den Fig. 5 und 6 im Detail gezeigt ist, ist jedes der Radialnadelrollenlager 25, 25
mit einer Mehrzahl von Nadeln (needle roller) 45, 45 und käfigförmigen fensterförmigen
Abstandhaltern 53 zum walzbaren Halten der Nadeln 45, 45 aufgebaut. In diesem Fall
dient die Außenumfangsfläche des Schwenkwellenbereiches 23 als eine zylindrische
Innenlaufbahn des Radialnadelrollenlagers 25, und die Innenumfangsfläche der Kraftrol
le 8 dient als die Außenlaufbahn 55 des Radialnadelrollenlagers 25.
Das Paar der Verschiebungswellen 7, 7 ist jeweils auf 180° getrennten gegenüberlie
genden Seiten bezüglich der Eingangswelle 15 angeordnet. Auch eine Richtung, in
welcher die Schwenkwellenbereiche 23, 23 der Verschiebungswellen 7, 7 exzentrisch zu
den Stützwellenbereichen 22, 22 sind, ist in der gleichen Weise bezüglich der Drehrich
tung der eingangs- und ausgangsseitigen Scheiben 2 und 4 festgesetzt. Auch ist die
Exzentrizitätsrichtung fast in rechten Winkeln zu der Richtung festgesetzt, in welcher die
Eingangswelle 15 angeordnet ist. Daher werden die Kraftrollen 8, 8 in einer solchen
Weise gelagert, daß sie etwas in der Anordnungsrichtung der Eingangswelle 15 ver
schoben werden können. Als ein Ergebnis dessen wird, auch wenn aufgrund der Sum
mierung der Maßtoleranzen der Bauteile die eingangs- und ausgangsseitigen Scheiben
2 und 4 von den Drehzapfen 6, 6 in der Axialrichtung der Eingangswelle 15 (in Fig. 3 die
Horizontalrichtung oder in Fig. 4 die Vorwärts-Rückwärtsrichtung) in einem bestimmten
Grad verschoben werden, ein ausreichender Kontakt der Innenfläche 2a und der Innen
fläche 4a der Scheiben 2 und 4 mit den Umfangsflächen 8a der Kraftrollen 8 abgesi
chert. Wenn ferner die Bauteile durch große Belastungen verformt werden, die darauf im
Übertragungszustand der Rotationskraft übertragen werden, und als ein Ergebnis der
Verformung, auch wenn die Kraftrollen 8, 8 wahrscheinlich in der Axialrichtung der Ein
gangswelle 15 verschoben werden, kann diese Verschiebung der Kraftrollen 8, 8 ohne
Aufbringen von übermäßiger Kraft auf die Bauteile aufgenommen werden.
Auch zwischen den Außenflächen der Kraftrollen 8, 8 und den Innenflächen der Mittelbe
reiche der Drehzapfen 6, 6 sind Druckkugellager 26, 26 zwischengesetzt, und Druckna
delrollenlager 27 sind in dieser Reihenfolge von den Außenflächen der Kraftrollen 8
angeordnet. Die Druckkugellager 26, 26 werden jeweils verwendet, um den Kraftrollen 8,
8 zu ermöglichen, sich zu drehen, während die Last gestützt wird, die auf die Kraftrollen
in der Druckrichtung aufgebracht wird. Die Druckkugellager 26, 26 bestehen jeweils aus
einer Mehrzahl von Kugeln 56, 56, ringförmigen Abstandhaltern 57, 57 zum wälzbaren
Halten der Kugeln 56, 56 darin und ringförmigen Außenlaufringen 28, 28. Die Innenlauf
bahnen der Druckkugellager 26, 26 sind jeweils auf den Außenflächen der Kraftrollen 8,
8 ausgebildet, wogegen die Außenlaufbahnen derselben jeweils auf den Innenflächen
der Außenlaufringe 28, 28 ausgebildet sind.
Jedes der Drucknadelrollenlager 27, 27 besteht aus einem Laufring 58, einem Abstand
halter 59 und Nadeln 60, 60. Der Laufring 58 und der Abstandhalter 59 sind in einer
solchen Weise miteinander kombiniert, daß sie etwas in der Rotationsrichtung verscho
ben werden können. Die Drucknadelrollenlager 27, 27 haben die Laufringe 58, zwischen
den Innenflächen der Drehzapfen 6, 6 und den Außenflächen der Außenlaufringe 28, 28
in einem solchen Zustand zwischengesetzt, daß die Laufringe 58, 58 in Kontakt mit den
Innenflächen der Drehzapfen 6, 6 sind. Die Drucknadelrollenlager 27, 27 ermöglichen
den Schwenkwellenbereichen 23, 23 und den Laufringen 28, 28, sich um die Stützwel
lenbereiche 22, 22 zu drehen, während eine Drucklast (thrust load), die auf die Außen
laufringe 28, 28 aufgebracht wird, aufgenommen wird.
Antriebsstäbe 29, 29 sind jeweils mit einem Endbereich (linkes Ende in Fig. 4) der Dreh
zapfen 6, 6 gekoppelt. Antriebskolben 30, 30 sind jeweils stabil mit der Außenfläche der
Mittelposition der Antriebsstäbe 29, 29 gekoppelt. Die Antriebskolben 30, 30 sind öldicht
innerhalb von Antriebszylindern 31, 31 angeordnet. Eine Größe der Verschiebung jeder
der Drehzapfen 6, 6, welche durch Zuführen von Öl in und Ablassen von jeder der An
triebszylinder 31, 31 bewirkt wird, wird durch einen Präzessionsnocken (nicht gezeigt)
nachgewiesen, der mit dem anderen Endbereich der Drehzapfen 6, 6 befestigt ist.
Eine Schmieröl-Zuführvorrichtung, wie in Fig. 7 gezeigt ist, ist im Inneren des Antriebs
stabes 29, des Drehzapfens 6 und der Verschiebungswelle 7 vorgesehen. Die Schmier
öl-Zuführvorrichtung führt eine geeignete Menge an Schmieröl in die Lager 25 und 26,
um die Lebensdauer des Radialnadelrollenlagers 25 und des Druckkugellagers 26 ab
zusichern. Die Schmieröl-Zuführvorrichtung besteht aus einem einspeisungsseitigen
Zuführdurchlaß 42, der im Inneren des Antriebsstabes 29 und des Drehzapfens 6 vorge
sehen ist, aus Ölzuführlöchern 43, 43, die in dem Außenring 28 des Druckkugellagers 26
ausgebildet sind und aus einem aufnahmeseitigen Ölzuführdurchlaß 44, der im Inneren
des Schwenkwellenbereiches 23 vorgesehen ist, welcher die erste Hälfte der Verschie
bungswelle 7 bildet. Wenn das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe im Betrieb befind
lich ist, führt die Schmieröl-Zuführvorrichtung Schmieröl in den speiseseitigen Ölzuführ
durchlaß 42 mit Hilfe einer Pumpe (nicht gezeigt), die in dem Getriebe montiert ist, um
dadurch die Lager 25 und 26 zu schmieren.
In dem so aufgebauten stufenlosen Toroidalgetriebe wird eine Drehung der Eingangswel
le 15 auf die eingangsseitige Scheibe 2 über die Preßvorrichtung 9 übertragen. Eine
Drehung der eingangsseitigen Scheibe 2 wird über das Paar der Kraftrollen 8, 8 auf die
ausgangsseitige Scheibe 4 übertragen, und eine Drehung der ausgangsseitigen Scheibe
4 wird von dem Ausgangszahnrad 18 abgegeben. Um das Drehzahländerungsverhältnis
(rotational speed changing ratio) zwischen der Eingangswelle 15 und dem Ausgangs
zahnrad 18 zu ändern, werden die Antriebskolben 30, 30 in den entgegengesetzten
Richtungen zueinander verschoben. In Übereinstimmung mit der Verschiebung der
Antriebskolben 30, 30 verschiebt sich das Paar von Drehzapfen 6, 6 in entgegengesetz
te Richtungen, so daß die untere Kraftrolle 8, die in der unteren Seite von Fig. 4 ange
ordnet ist, nach rechts verschoben wird, während gleichzeitig die obere Kraftrolle 8, die
an der oberen Seite von Fig. 4 angeordnet ist, nach links verschoben wird. Entspre
chenderweise wird die Richtung der Kräfte in der Tangentialrichtung, welche auf Kon
taktpositionen wirken, wo die Umfangsflächen 8a, 8a der Kraftrollen 8, 8 in Kontakt mit
der Innenfläche 2a der eingangsseitigen Scheibe 2 und der Innenfläche 4a der aus
gangsseitigen Scheibe 4 in Kontakt ist, verändert. Entsprechend der Änderung der
Richtung der Kräfte werden die Drehzapfen 6, 6 um die Schwenkwellen 5, 5, welche
durch die Stützplatten 20, 20 gestützt werden, in entgegengesetzte Richtung zueinander
verschwenkt. Als ein Ergebnis werden, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, die Kontakt
positionen, wo die Umfangsflächen 8a, 8a der Kraftrollen 8, 8 in Kontakt mit der Innenflä
chen 2a und der Innenfläche 4a der eingangs- und ausgangsseitigen Scheiben 2 und 4
sind, verschoben, wodurch das Drehzahländerungsverhältnis zwischen der Eingangswel
le 15 und dem Ausgangszahnrad 18 verändert wird. Die Steuerung des Drehzahlände
rungsverhältnisses auf einen gewünschten Wert wird in einer Weise so durchgeführt,
daß die Größen der Verschiebungen der Drehzapfen 6, 6 in den Axialrichtungen der
Schwenkwellen 5, 5, welche durch den Präzessionsnocken nachgewiesen werden, durch
Einstellen der Mengen an unter Druck stehendem Öl, das zu den und von den Antriebs
zylindern 31, 31 eingespeist und abgelassen wird, eingestellt wird.
Wenn die Rotationskraft zwischen der Eingangswelle 15 und dem Ausgangszahnrad 18
basierend auf der elastischen Verformung der Bauteile übertragen wird, werden die
Kraftrollen 8, 8 in der Axialrichtung der Eingangswelle 15 verschoben. Als ein Ergebnis
dessen werden die Verschiebungswellen 7, 7, welche schwenkbar die Kraftrollen 8 stüt
zen, geringfügig um die jeweiligen Stützwellenbereiche 22 gedreht. Verursacht durch das
Drehen der Verschiebungswellen 7, 7 werden die Außenflächen der Außenlaufringe 28,
28 der Druckkugellager 26, 26 relativ zu den Innenflächen der Drehzapfen 6, 6 verscho
ben. Eine Kraft, die für die relative Verschiebung erforderlilch ist, ist klein, da die Druck
nadelrollenlager 27 zwischen den Außenflächen der Laufringe 28, 28 und den Innenflä
chen der Drehzapfen 6, 6 vorhanden sind. Dieser Fakt bedeutet, daß eine Kraft zum
Ändern eines Neigungswinkels jeder der Verschiebungswellen 7, 7 klein ist.
Kehrt man zurück zu den Fig. 8 und 9, sind dort stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe
gezeigt, die in ihrem übertragbaren Drehmoment erhöht wurden. Wie gezeigt ist, sind ein
Paar von Eingangsscheiben 2A und 2B und ein Paar Ausgangsscheiben 4, 4 Seite an
Seite um eine Eingangswelle 15a in Getriebeübertragungsrichtung angeordnet. In jedem
Aufbau (Fig. 8 und 9) ist ein Ausgangszahnrad 18a in einen Mittelbereich der Eingangs
welle 15a angeordnet, um um die Eingangswelle herum 15a drehbar gestützt zu sein.
Die Ausgangsscheiben 4, 4 sind an beiden Enden einer zylindrischen Hülse 32, die in
dem Mittelbereich des Ausgangszahnrades 18a vorgesehen ist, über ein Keilprofil in
Eingriff. Nadelrollenlager 16, 16 sind jeweils zwischen den Innenumfangsflächen der
Ausgangsscheiben 4, 4 und der Außenumfangsfläche der Eingangswelle 15a vorgese
hen. Mit dem Vorsehen der Nadelrollenlager 16 werden die Ausgangsscheiben 4, 4 um
die Eingangswelle 15a herum gelagert, um drehbar um die Eingangswelle 15a, und
beweglich in der Axialrichtung der Eingangswelle 15a zu sein. Die Eingangsscheiben 2A
und 2B werden an beiden Enden der Eingangswelle 15a gelagert, während sie drehbar
zusammen mit der Eingangswelle 15a sind. Die Eingangswelle 15a wird drehbar durch
eine Antriebswelle 33 über die Preßvorrichtung 9 des Nockenbelastungstyps angetrie
ben. Ein Radiallager 34, wie z. B. ein Gleitlager oder ein Nadelrollenlager, ist zwischen
der Außenumfangsfläche des Kopfendes (tip end) (rechtes Ende in den Fig. 8 und 9) der
Antriebswelle 33 und der Innenumfangsfläche des Basisendes (linkes Ende in den Fig. 8
und 9) der Eingangswelle 15a angeordnet. Daher sind die Antriebswelle 33 und die
Eingangswelle 15a konzentrisch miteinander kombiniert, solcherart, daß die Wellen
geringfügig in der Rotationsrichtung beweglich sind.
Die hintere Fläche der eingangsseitigen Scheibe 2A (auf der rechten Seite in den Fig. 8
und 9 angeordnet) wird gegen eine Belastungsmutter 35 direkt (in dem in Fig. 9 gezeig
ten Aufbau) oder mit einer konischen Tellerfeder 36 gedrückt, die eine große Federwir
kung hat und dazwischen angeordnet ist (in dem in Fig. 8 gezeigten Aufbau), um da
durch im wesentlichen die Verschiebung der eingangsseitigen Scheibe 2A in den Axial
richtungen (Horizontalrichtungen in den Fig. 8 und 9) der Eingangswelle 15a zu verhin
dern. Andererseits wird die eingangsseitige Scheibe 2B, die der Nockenplatte 10 gegen
überliegt, gestützt, um in der Axialrichtung der Eingangswelle 15a mit Hilfe einer Kugel
keilverbindung (ball spline) 37 beweglich zu sein. Eine konische Tellerfeder 38 und ein
Drucknadelrollenlager 39 sind nacheinander zwischen der hinteren Fläche (rechte Flä
che in den Fig. 8 und 9) der eingangsseitigen Scheibe 2B und der vorderen Fläche
(rechte Fläche in den Fig. 8 und 9) der Nockenplatte 10 angeordnet. Die konische Teller
feder 38 funktioniert so, daß sie eine Vorspannung auf die Kontaktbereiche überträgt, wo
die Innenflächen 2a der eingangsseitigen Scheiben 2A und 2B und die Innenfläche 4a
der ausgangsseitigen Scheibe 4 in Kontakt mit den Umfangsflächen 8a, 8a der Kraftrol
len 8, 8 sind. Das Drucknadelrollenlager 39 ermöglicht der eingangsseitigen Scheibe 2B
sich relativ zu der Nockenplatte 10 zu drehen, wenn die Preßvorrichtung 9 in Betrieb
befindlich ist.
In dem Aufbau von Fig. 8 wird das Ausgangszahnrad 18a auf einer Trennwand 40, die
innerhalb des Gehäuses vorgesehen ist, durch ein Paar Schrägkugellager 41, 41 dreh
bar gelagert, während die axiale Verschiebung desselben verhindert wird. In dem Aufbau
von Fig. 9 ist das Ausgangszahnrad 18a axial verschiebbar. In dem stufenlos verstellba
ren Toroidalgetriebe des Doppelhohlraumtyps, in welchem das Paar von eingangsseiti
gen Scheibe 2A und 2B und das Paar von ausgangsseitigen Scheiben 4, 4 Seite an
Seite in der Kraftübertragungsrichtung angeordnet sind, wie in den Fig. 8 und 9 gezeigt
ist, ist eine der eingangsseitigen Scheiben 2A und 2B, welche der Nockenplatte 10 ge
genüberliegt oder beide von ihnen sind axial beweglich in bezug auf die Eingangswelle
15a mittels der Kugelkeilverbindung 37, 37a. Der Grund dafür ist, daß der Getriebeauf
bau so gestaltet ist, um den eingangsseitigen Scheiben 2A und 2B zu ermöglichen, sich
in den Axialrichtungen der Eingangswelle 15a zu verschieben, während die synchronen
Drehungen der eingangsseitigen Scheiben 2A und 2B basierend auf der elastischen
Verformung der in Beziehung stehenden Bauteile verursacht durch die Arbeitsweise der
Preßvorrichtung 9 abgesichert wird.
Die Kugelkeilverbindung 37 und die Kugelkeilverbindung 37a schließen Innendurchmes
ser-Kugelkeilnuten 62 ein, die in den Innenumfangsflächen der eingangsseitigen Schei
ben 2A und 2B ausgebildet sind, Außendurchmesser-Kugelkeilnuten 63, die in den In
nenumfangsflächen des Zwischenbereiches der Eingangswelle 15a ausgebildet ist und
eine Mehrzahl von Kugeln 64, 64, die wälzbar zwischen den Innendurchmesser-
Kugelkeilnuten 62 und den Außendurchmesser-Kugelkeilnuten 63 vorgesehen sind, ein.
Wie für die Kugelkeilsverbindung 37 zum Stützen der eingangsseitigen Scheibe 2B, die
näher an die Preßvorrichtung 9 angeordnet ist, wird ein Sperring 66 in einer Sperrnut 65
festgehalten, die in einem Bereich der Innenumfangsfläche der eingangsseitigen Schei
be 2A ausgebildet ist, die näher zu der Innenfläche 2a derselben ist, um dadurch die
Kugeln 64, 64 beim verschieben zu der Innenfläche 2a der eingangsseitigen Scheibe 2B
zu begrenzen. Ferner verhindert dieser, daß die Kugeln 64, 64 von dem Bereich zwi
schen den Innendurchmesser-Kugelkeilnuten 62 und den Außendurchmesser-
Kugelkeilnuten 63 wegrutschen. Wie für die Kugelkeilverbindung 37a zum Stützen der
eingangsseitigen Scheibe 2A, die entfernt von der Preßvorrichtung 9 in dem Getriebe
aufbau von Fig. 8 angeordnet ist, wird ein Sperring 66a in einer Sperrnut 65a festgehal
ten, die in der Außenumfangsfläche (einem Bereich näher zu dem linken Ende in Fig. 8)
der Eingangswelle 15a ausgebildet ist, um dadurch die Kugeln 64, 64 beim Verschieben
zu der Innenfläche 2a der eingangsseitigen Scheibe 2A zu begrenzen.
In dem bekannten oder vorgeschlagenen stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebe wird
wenig Aufmerksamkeit den Exzentrizitätsgrößen (eccentric quantities) der Verschie
bungswelle 7, 7 zum jeweiligen Stützen der Kraftrollen 8, 8 auf den Innenflächen der
Zwischenbereiche der Drehzapfen 6, 6 geschenkt. Der Stützwellenbereich 22, 22 und
der Schwenkwellenbereich 23, 23 sind parallel zueinander, wobei aber der erstgenannte
exzentrisch zu dem letztgenannten ist, nämlich ihre Mitten sind nicht koinzident mitein
ander (Fig. 13, 24 und 25). Nur wenig qualitative Betrachtungen wurden zu einer Exzen
trizitätsgröße L7 ausgeführt, die zwischen dem Stützwellenbereich und dem Schwenkwel
lenbereich 23, 23 vorhanden ist. Die Untersuchung durch den Erfinder bzw. die Erfinder
zu dem stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebe zeigte den folgenden Fakt: Um ge
wünschte Betriebsverhalten des stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes zu extrahieren,
ist es wichtig, die Exzentrizitätsgröße L7 innerhalb eines geeigneten Bereiches der Ex
zentrizitätsgrößenwerte zu positionieren. Dieser Fakt wird unter Verwendung eines Falles
beschrieben, wo das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe des Doppelhohlraumtyps,
wie in Fig. 10 gezeigt ist, in einem maximalen Verzögerungszustand ist, wo ein Auftreten
von Störungen am häufigsten ist.
Wenn die Exzentrizitätsgröße L7 übermäßig klein ist, verschiebt sich das Drehzahlände
rungsverhältnis des stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes von einem gewünschten
Drehzahländerungsverhältnis aus folgendem Grund. Um die Maßtoleranzen der Bauteile
und die elastischen Verformungen jener Teile während der Kraftübertragung aufzuneh
men, läuft der Schwenkwellenbereich 23, der jede Verschiebungswelle 7 bildet, um den
Stützwellenbereich 22 herum. Zum Beispiel drückt zum Zeitpunkt der Kraftübertragung
eine Schublast (thrust load), die durch die Preßvorrichtung 9 erzeugt wird, an die aus
gangsseitige Scheibe 4. Die ausgangsseitige Scheibe 4 wird elastisch von einer Position
(gepunktete Linie in Fig. 11) zu einer anderen Position (durchgehende Linie in Fig. 11)
verschoben, und die eingangsseitige Scheibe 2B wird zu der ausgangsseitigen Scheibe
4 hin verschoben (rechte Seite in Fig. 11). Entsprechend der Verschiebung bewegt sich
die Kraftrolle 8, die zwischen der Innenfläche 2a der eingangsseitigen Scheibe 2B und
der Innenfläche 4a der ausgangsseitigen Scheibe 4 gehalten wird, in der Axialrichtung
(zur Vereinfachung der Erläuterung als X-Richtung bezeichnet) der Eingangswelle 15a.
Mit der Bewegung ändert sich der Drehzapfen 6, die Verschiebungswelle 7 und die
Kraftrolle 8 aus ihrer Anordnung von Fig. 12A in eine andere Anordnung von Fig. 12B.
Die Änderung der Anordnung jener Komponenten resultiert aus der Umdrehung des
Schwenkwellenbereiches 23 in bezug zu dem Stützwellenbereich 22. Daher bewegt sich
der Schwenkwellenbereich 23 und die Kraftrolle 8 auch in der Axialrichtung (zur Verein
fachung der Erläuterung als Y-Richtung bezeichnet) der Schwenkwellen 5, 5, die
schwenkbar den Drehzapfen 6 ebenfalls in der X-Richtung stützt, wie in den Fig. 13A
und 13B gezeigt ist.
Die Bewegung des Schwenkwellenbereiches 23 und der Kraftrolle 8 in der Y-Richtung,
wie aus der obigen Beschreibung zu sehen ist, ist die gleiche wie die Arbeitsweise in
einem Falle, wo die Drehzapfen 6 in der Axialrichtung der Schwenkwellen 5, 5 durch
Bewegen der Antriebsstäbe 29 vorwärts und rückwärts (siehe Fig. 4) verschoben wer
den, um einen Neigungswinkel der Kraftrolle 8 zum Zwecke der Änderung des Dreh
zahländerungsverhältnisses der eingangsseitigen Scheibe 2B und der ausgangsseitigen
Scheibe 4 zu verändern. Wenn entsprechenderweise sich die Kraftrolle 8 in der X-
Richtung verschiebt auf der Basis der Verschiebung in der Y-Richtung, die gleichzeitig
aufgebracht wird, wird die Kraftrolle 8 um einen Abstand entsprechend zu der Verschie
bung in der Y-Richtung verschoben, die durch die Umdrehung verursacht wird, obwohl
der Drehzapfen 6 per se sich nicht in der Y-Richtung verschiebt. Wenn ein Grad der
Drehzahländerung (Drehzahländerungsgröße), welche durch eine Verschiebung der
Kraftrolle bewirkt wird, klein ist, tritt kein Problem auf. Wenn dieser viel zu groß ist, kann
das Drehzahlverhältnis nicht, wie gewünscht, gesteuert werden.
Um das Drehzahlverhältnis des stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes zu steuern,
entscheidet ein Steuergerät ein Ziel-Geschwindigkeitsänderungsverhältnis basierend auf
einem Signal, das eine Drosselklappenposition, eine Motordrehzahl oder eine Fahrge
schwindigkeit repräsentiert, wobei ein Befehlssignal, das das Ziel-
Geschwindigkeitsänderungsverhältnis angibt, auf einen in Beziehung dazu stehenden
Elektromotor aufgebracht wird und das Schalten eines Hydraulikdruck-Steuerventils
steuert und somit die Antriebskolben 30 betätigt (Fig. 4). Die Kontaktpositionen, wo die
Umfangsflächen 8a der Kraftrollen 8 in Kontakt mit der Innenfläche 2a der eingangsseiti
gen Scheibe (2A, 2B) in Kontakt sind, und die Innenfläche 4a der ausgangsseitigen
Scheibe 4 werden in andere Positionen verschoben, um die Neigungswinkel der Kraftrol
len 8 zu verändern. Wo jedoch eine Größe Y8 einer Verschiebung der Kraftrolle 8 in der
Y-Richtung, bewirkt durch die Umdrehungsbewegung, erhöht wird, existiert keine andere
Wirkung, die nicht durch die Signale bewirkt werden, wie oben angegeben, zusätzlich zu
der Wirkung der Änderung des Drehzahländerungsverhältnisses, welches durch die
Antriebskolben 30, 30 bewirkt wird. Daher ändert das stufenlos verstellbare Toroidalge
triebe sein Drehzahländerungsverhältnis. Ferner weicht ein tatsächliches Drehzahlände
rungsverhältnis stark von dem Ziel-Drehzahländerungsverhältnis ab, und das stufenlos
verstellbare Toroidalgetriebe arbeitet in einem Bereich außerhalb eines optimalen Berei
ches seiner Kennlinie, wo der Kraftstoffverbrauch durch den Motor effizient und die Aus
gangsleistung des Motors hoch ist. Diese Situation sollte vermieden werden.
Bei dem herkömmlichen Verfahren wird berücksichtigt, daß der bevorzugte Weg zur
Unterdrückung der Y-gerichteten Bewegung der Kraftrolle 8, welche erzeugt wird, wenn
die Kraftrolle 8 in der X-Richtung bewegt wird, darin besteht, die Exzentrizitätsgröße L7
des Stützwellenbereiches 22, 22 von den Schwenkwellenbereichen 23, 23 so groß wie
möglich abzusichern. Ferner wurde erkannt, daß, wenn die Exzentrizitätsgröße L7 über
mäßig groß ist, eine Querschnittsfläche des Verbindungsbereiches, wo die Stützwellen
bereiche 22, 22 und die Schwenkwellenbereiche 23, 23 miteinander verbunden sind,
klein ist, und als ein Ergebnis dessen ist eine Spannung, die in dem Verbindungsbereich
erzeugt wird, groß, und in diesem Zustand ist es sehr schwierig, eine befriedigende
Lebensdauer der Verschiebungswellen 7, 7 abzusichern. Daher berücksichtigt der Kon
strukteur, daß die Exzentrizitätsgröße L7 bestimmte Werte mit einer oberen Grenze hat,
und bestimmt die Exzentrizitätsgröße L7 auf der Basis des besten Ausgleiches zwischen
der Absicherung der Lebensdauer der Verschiebungswelle und der Unterdrückung der
Y-gerichteten Komponente.
Wie oben beschrieben, basiert die herkömmliche Auslegung der Exzentrizitätsgröße L7
zwischen den Stützwellenbereichen 22, 22 und den Schwenkwellenbereichen 23, 23, die
die Verschiebungswellen 7, 7 bilden, nicht auf eindeutigen Regeln, konstruiert unter
Berücksichtigung des Betriebsverhaltens auf das Drehzahländerungsverhältnisses des
stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes. Der Erfinder bzw. die Erfinder entdeckten, daß
eine spezifische Wechselbeziehung zwischen der Exzentrizitätsgröße L7 und dem Dreh
zahländerungsverhältnis-Betriebsverhalten des stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes
vorhanden ist, und daß die Exzentrizitätsgröße L7 mit einem spezifischen Bereich ein
befriedigendes Drehzahländerungsverhältnis-Betriebsverhalten schafft.
Ferner wurden beim Entwerten des herkömmlichen stufenlos verstellbaren Toroidalge
triebes bestimmte Betrachtungen zu Oberflächenbeschaffenheiten der Verschiebungs
wellen 7 getroffen, die zum Stützen der Kraftrollen 8, 8 auf den Drehzapfen 6, 6 in dreh
bare und verschiebbare Weise verwendet werden. Daher wird eine befriedigende Le
bensdauer des Getriebes nicht immer garantiert, wo das Getriebe unter harten Bedin
gungen verwendet wird. Der Grund dafür wird unter Bezugnahme auf die Fig. 14 bis 17
beschrieben. Wenn das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe in Betrieb befindlich ist,
wird die Kraftrolle 8 stark zwischen der eingangsseitigen Scheibe 2 und der ausgangs
seitigen Scheibe 4 zusammengedrückt, wie in Fig. 14 gezeigt ist. Entsprechenderweise
wird die Zentrierbohrung der Kraftrolle 8 verformt, daß sie elliptisch ist, wie übertrieben in
Fig. 15 dargestellt ist. In diesem Zustand wird der Schwenkwellenbereich 23 der Ver
schiebungswelle 7 stark in den Richtungen gedrückt, in welchen die eingangsseitige
Scheibe 2 und die ausgangsseitige Scheibe 4 angeordnet sind.
Wenn die Kraftrolle 8 zwischen der eingangsseitigen Scheibe 2 und der ausgangsseiti
gen Scheibe 4 stark zusammengedrückt wird, drückt eine starke Kraft die Kraftrolle 8
nach außen in den Radialrichtungen der eingangsseitigen Scheibe 2 und der ausgangs
seitigen Scheibe 4, wenn in Querschnittsrichtung gesehen wird, da die Umfangsflächen
8a der Kraftrolle 8 in Eingriff mit der Innenfläche 2a der eingangsseitigen Scheibe 2 und
der Innenfläche 4a der ausgangsseitigen Scheibe 4 sind. Verursacht durch die Schub
kräfte wird der Drehzapfen 6, der die Kraftrolle 8 auf seiner Innenfläche stützt, elastisch
aus der Konfiguration, die in Fig. 16A gezeigt ist, in die Konfiguration, die in Fig. 16B
gezeigt ist, verformt. Da der Stützwellenbereich 22 der Verschiebungswelle 7 etwas von
der Mitte des Drehzapfens 6 versetzt ist, wird die Verschiebungswelle 7 durch die elasti
sche Verformung des Drehzapfens 6 geneigt. Die Neigung der Verschiebungswelle 7
führt zu einem partiellen Kontakt der Außenumfangsfläche des Schwenkwellenbereiches
23 der Verschiebungswelle 7 mit den Nadeln 45, 45, die das Radialnadelrollenlager 25
bilden. Mehr im besonderen, wie durch schräge Gitterlinien in Fig. 17 gezeigt ist, werden
die Wälzflächen der Nadeln 45, 45 stark gegen die Außenumfangsfläche des Schwenk
wellenbereiches 23 gepreßt.
Der partielle Kontakt durch die elastische Verformung der Kraftrolle 8 und der partielle
Kontakt durch die Neigung der Verschiebungswelle 7 werden summiert, so daß die
Belastungsbereiche, wie durch schräge Gitterlinien in Fig. 18 angegeben ist, in den
Schwenkwellenbereichen 23 erscheinen. In diesen Belastungsbereichen wird ein großer
Flächendruck von den Wälzflächen der Nadeln 45, 45 auf die Außenumfangsflächen der
Schwenkwellenbereiche 23 aufgebracht. Die Oberflächenrauheit der Wälzfläche (die
Innen- und Außen-Laufbahnbereiche sind in Kontakt mit den Wälzflächen der Nadeln
45, 45) eines allgemeinen Radialnadelrollenlagers, das in einem Hochdrehzahlbereich
von 10 000 U/min oder höher verwendet wird, ist etwa 0,4 µmRa. Da jedoch die Wälzflä
chen der Nadeln 45, 45 stark mit der Außenumfangsfläche des Schwenkwellenbereiches
23 in den obigen Belastungsbereichen kontaktieren, ist es schwierig, einen Ölfilm auf
den Kontaktbereichen zu bilden, wenn die Oberflächenrauhheit der Außenumfangsflä
che etwa 0,4 µmRa ist.
In den Bereichen, auf welche ein großer Flächendruck ausgeübt wird, wird eine große
Wärmemenge erzeugt entsprechend der Arbeitsweise des stufenlos verstellbaren Toroi
dalgetriebes. Jene Bereiche sind auch nahe zu den Rollreibungsbereichen angeordnet,
wo die Umfangsflächen 8a der Kraftrolle 8 in Kontakt mit der Innenfläche 2a der ein
gangsseitigen Scheibe 2 und der Innenfläche 4a der ausgangsseitigen Scheibe 4 sind.
Eine Erhöhung der Temperatur, die durch die Wärme bewirkt wird, die in den Rollrei
bungsbereichen erzeugt wird, ist groß. Entsprechenderweise ist es erforderlich, die
Wärmebeständigkeit jener Bereiche, die den großen Flächendruck aufnehmen, abzusi
chern, um eine befriedigende Lebensdauer der Verschiebungswelle 7 abzusichern.
Zusätzlich sind bei dem herkömmlichen stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebe die
Radialnadelrollenlager 25, die drehbar die Kraftrollen 8 um die Schwenkwellenbereiche
23 der Verschiebungswellen 7 lagern, nicht immer in ihrer Lebensdauer zufriedenstel
lend. Der Grund dafür wird nachstehend beschrieben.
Wo das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe für eine Getriebeeinheit eines Kraftfahr
zeuges verwendet wird, wird eine Kraftfahrzeugleistung (automotive power), die von dem
Motor zu den Eingangswellen 15, 15a abgegeben wird, auf die ausgangsseitige Scheibe
4 über die eingangsseitige Scheibe 2, 2A, 2B und die Kraftrollen 8, 8 übertragen. Das
stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe kann in der Form von Radialnadelrollenlagern 25
betrachtet werden, welche die Kraftrollen 8, 8 um die jeweiligen Schwenkwellenbereiche
23 lagern. In diesem Fall wird es betrieben in einer Außenring-Rotationsbetriebsart, bei
der die Kraftrolle 8, die die Außenlaufbahn 55 aufweist, umläuft. Eine Last, die auf das
Radialnadelrollenlager 25 aufgebracht wird, ist eine Radialkomponente einer Kraft, d. h.,
eine Rollreibungskraft (traction force), die auf die Rollreibungsbereiche der Kraftrolle 8,
gelagert durch das Radialnadelrollenlager 25, aufgebracht wird, nämlich die Kontaktbe
reiche, wo die Innenflächen 2a der Eingangsscheiben 2A und 2B und die Innenfläche 4a
der ausgangsseitigen Scheibe 4 in Kontakt mit den Umfangsfläche 8a der Kraftrollen 8
sind.
Die radiale Last, die auf das Radialnadelrollenlager 25 aufgebracht wird, ändert sich in
Abhängigkeit von der Ausgangsleistung (insbesondere des Drehmomentes) des Motors
und eines Änderungszustandes des Drehzahländerungsverhältnisses des stufenlos
verstellbaren Toroidalgetriebes. Im Fall eines normalen Ansaugmotors mit einem Hub
raum von 2000 bis 3000 cm3 ist die radiale Last annähernd 500 bis 700 kgf (5000 bis
7000 N) unter der Bedingung, daß das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe in einem
maximalen Verzögerungszustand und einem maximalen Drehmomenteingangszustand
befindlich ist. Im Falle des natürlichen Ansaugmotors mit 800 cm3 bis 1500 cm3 Hubraum
ist sie annähernd 200 bis 400 kgf (2000 bis 4000 N) im selben Zustand wie oben.
Das Radialnadelrollenlager 25 ist in der Lage, solch eine radiale Last in genügender
Weise auszuhalten, wenn es in einem allgemeinen Last-Belastungszustand befindlich
ist. Die Kraftrolle 8 jedoch, welche als die Außenlaufbahn des Radialnadelrollenlagers 25
arbeitet, wird wiederholt elastisch verformt verursacht durch die Belastungen von der
Innenfläche 2a der eingangsseitigen Scheibe 2, 2A, 2B und der Innenfläche 4a der aus
gangsseitigen Scheibe 4. Daher wirkt ein übermäßiger Flächendruck auf einen Teil der
Wälzkontaktfläche, und die Haltbarkeit der Kraftrolle 8 geht möglicherweise verloren.
Dieses wird unter Bezugnahme auf die Fig. 19 bis 22 beschrieben.
Wenn das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe in Betrieb befindlich ist, werden Lasten,
die durch einen Pfeil α in den Fig. 19 bis 20 angegeben sind, auf beide entgegengesetz
te Positionen auf jeder der Kraftrollen 8, 8 von der Innenfläche 2a der eingangsseitigen
Scheibe 2, 2A, 2B und der Innenfläche 4a der ausgangsseitigen Scheibe 4 übertragen.
Wie aus den Fig. 19 bis 20 zu sehen ist, werden jene Lasten zu den Positionen auf den
Kraftrollen 8, 8, näher zu den Drehzapfen 6, 6 gerichtet. Wenn die Lasten, die zu dem
Pfeil α gerichtet sind, im Wert vergrößert werden, werden die Innendurchmesser der
Kraftrollen 8, 8 elastisch verformt, wie übertrieben in Fig. 21 gezeigt ist. Die Außenlauf
bahn 55 wird verformt, um im Querschnitt elliptisch zu sein, wie übertrieben in Fig. 22
dargestellt ist. In diesem Fall wird die Größe der Verformung der Außenlaufbahn 55 nicht
in der Axialrichtung des Radialnadelrollenlagers 25 bewirkt und erhöht sich in der Größe
zu den Drehzapfen 6, 6 hin in bezug zu der Radialrichtung derselben. An einem spezifi
schen Bereich in der Umfangsrichtung der Außenlaufbahn 55 wird die elastische Ver
formung nach innen in der Radialrichtung derselben zweimal während einer Drehung
jeder Kraftrolle 8 durchgeführt.
Als das Ergebnis der elastischen Verformung der Außenlaufbahn 55 wird der Abstand
zwischen der Innenlaufbahn 54 und der Außenlaufbahn 55 des Radialnadelrollenlagers
25 schmaler an den beiden entgegengesetzten Positionen in der Radialrichtung, wo es
der Innenfläche 2a der eingangsseitigen Scheibe 2, 2A, 28 und der Innenfläche 4a der
ausgangsseitigen Scheibe 4 gegenüberliegt, und ist nahe zu dem Drehzapfen 6. In
diesen Positionen werden die Nadeln 45, 45 des Radialnadelrollenlagers 25 gewaltsam
zwischen der Innenlaufbahn 54 und der Außenlaufbahn 55 zusammengedrückt. Als ein
Ergebnis dessen wird ein übermäßiger Flächendruck, welcher durch eine Kantenpres
sung (edge load) verursacht wird, auf Teile der Innenlaufbahn 54 und der Außenlauf
bahn 55 aufgebracht, welcher der Enden der Nadeln 45, 45 gegenüberliegen (wenn
axial gesehen). Der übermäßige Flächendruck bewirkt ein frühes Abblättern (flaking-off)
auf jene Bereiche.
Wenn die Bereiche durch ein solches Druckabblättern (pressure flaking) beschädigt
werden, werden Geräusche und Schwingungen, die an dem Radialnadelrollenlager 25
erzeugt werden, groß. Als ein Ergebnis dessen werden die Geräusche und Schwingun
gen, nicht nur durch das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe, die die Radialnadelrol
lenlager aufweisen, die darin montiert sind, sondern auch die Getriebeeinheit, die das
stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe aufweist, erhöht. Dies beeinflußt nachteilig das
Fahrgefühl des Fahrzeugs, das die Getriebeeinheit aufweist. Wenn ferner Plättchen
(flakes), die von den Laufbahnen abgetrennt werden, in den Rollreibungsbereich eintre
ten, der die Kraftfahrzeugleistung überträgt, wächst der Flächendruck übermäßig an.
Dieses bewirkt möglicherweise Schäden, wie das Abblättern im frühen Zustand an der
Innenfläche 2a der eingangsseitigen Scheibe 2, 2A, 2B und der Innenfläche 4a der aus
gangsseitigen Scheibe 4 und den Umfangsflächen 8a, 8a der Kraftrollen 8, 8, welche
den Rollreibungsbereich bilden. Darüber hinaus können der Ölfilter und die Filter mit den
Plättchen, die so verursacht werden, verstopft werden. Dieses resultiert in einer Vermin
derung der Fördermenge der Pumpe zum Zuführen des Schmieröls, einer mangelhaften
Schmierung und Verminderung der Lebensdauer anderer Teile.
Entsprechenderweise ist ein erstes Ziel der vorliegenden Erfindung, ein stufenlos ver
stellbares Toroidalgetriebe zu schaffen, bei welchem die Exzentrizitätsgröße zwischen
dem Stützwellenbereich und dem Schwenkwellenbereich im Wert optimiert wird und
daher ein gutes Drehzahlverhältnis-Betriebsverhalten abgesichert wird.
Ferner ist es ein zweites Ziel der vorliegenden Erfindung, ein stufenlos verstellbares
Toroidalgetriebe mit Schwenkwellenbereichen zu schaffen, welches eine hohe Lebens
dauer und Zuverlässigkeit hat, dadurch, daß es leicht gemacht wird, einen Ölfilm auf den
Kontaktbereichen zu bilden, wo die Außenumfangsflächen der Schwenkwellenbereiche mit
den Wälzflächen der Nadeln in Kontakt gebracht werden, und durch Erhöhung der Le
bensdauer der Verschiebungswelle, die den Schwenkwellenbereich einschließt, durch
Verbesserung der Wärmebeständigkeit der Außenumfangsflächen der Schwenkwellen
bereiche.
Entsprechenderweise ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Eingangsschei
beneinheit eines stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes zu schaffen, welches erfolg
reich ist bei der Lösung der Probleme, die sich aus der radialen Belastung der Radial-
Nadelrollenlager ergeben.
Entsprechend dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein stufenlos verstell
bares Toroidalgetriebe geschaffen, welches einschließt: zumindest ein Paar von Schei
ben, von denen jede eine Fläche in der Axialrichtung eine konkave Fläche hat, die im
Querschnitt bogenförmig ist, wobei die Scheiben konzentrisch aufeinander angeordnet
sind und drehbar unabhängig voneinander in einem Zustand gestützt werden, bei der die
konkaven Flächen gegenüberliegend zueinander sind, einen Drehzapfen, der um eine
Schwenkwelle schwenkbar ist, die an einer Torsionsbeziehung bezüglich zu einer Mitte
lachse des Paares der Scheiben gelegen ist, wobei der Drehzapfen ein kreisförmiges
Loch aufweist, das in einer Richtung senkrecht zu der Axialrichtung der Schwenkwelle in
einem Mittelbereich derselben ausgebildet ist, eine Verschiebungswelle, die einen
Stützwellenbereich und einen Schwenkwellenbereich einschließt, die parallel und exzen
trisch zueinander sind, wobei der Stützwellenbereich drehbar zu der Innenfläche des
kreisförmigen Loches über ein Radiallager gelagert wird, wobei der Schwenkwellenbe
reich von einer Innenfläche des Mittelbereiches des Drehzapfens hervorsteht, eine Kraf
trolle, die eine bogenförmige konvexe Fläche auf der Umfangsfläche derselben aufweist,
wobei die Kraftrolle zwischen die konkaven Flächen des Paares der Scheiben geklemmt
ist, während sie drehbar auf einer Außenumfangsfläche des Schwenkwellenbereiches
gelagert sind, und ein Drucklager, das zwischen der Kraftrolle und der Innenfläche des
Mittelbereiches der Drehzapfen angeordnet ist, wobei eine Exzentrizitätsgröße der Ver
schiebungswelle, die ein Abstand zwischen dem Stützwellenbereich und dem Schwenk
wellenbereich ist, innerhalb eines Bereiches von 5 mm bis 15 mm liegt.
Das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe überträgt, wie das herkömmliche, eine Rota
tionskraft zwischen der eingangsseitigen Scheibe und der ausgangsseitigen Scheibe
und verändert das Drehzahlverhältnis der eingangsseitigen Scheibe und der ausgangs
seitigen Scheibe durch Ändern des Neigungswinkels des Drehzapfens.
Im Falle des stufenlos verstellbaren Getriebes nach der Erfindung wird die Exzentrizi
tätsgröße der Verschiebungswelle, die die Kraftrolle auf dem Drehzapfen stützt, inner
halb eines vorbestimmten Bereiches gesteuert. Daher kann der Neigungswinkel des
Drehzapfens und der Kraftrolle um die Schwenkwellen exakt in Übereinstimmung mit der
Verschiebungsgröße des Drehzapfens über die Axialrichtung der Schwenkwelle einge
stellt werden. Als ein Ergebnis dessen kann das Drehzahlverhältnis der eingangs- und
ausgangsseitigen Scheiben präzise, wie gewünscht, eingestellt werden, um dadurch das
Drehzahl-Betriebsverhalten des stufenlos verstellbaren Getriebes zu verbessern.
Entsprechend dem zweiten Aspekt der Erfindung ist ein stufenlos verstellbares Toroidal
getriebe vorgesehen, welches einschließt: zumindest ein Paar von Scheiben, von denen
eine Fläche in Axialrichtung eine konkave Fläche hat, die im Querschnitt bogenförmig ist,
wobei die Scheiben konzentrisch aufeinander angeordnet sind und drehbar unabhängig
voneinander in einem Zustand gestützt werden, bei der die konkaven Flächen gegen
überliegend zueinander sind, einen Drehzapfen, der um eine Schwenkwelle ver
schwenkbar ist, die in einer Torsionsbeziehung bezüglich einer Mittelachse des Paares
der Scheiben gelegen ist, wobei der Drehzapfen ein kreisförmiges Loch aufweist, das in
einer Richtung senkrecht zu der Axialrichtung der Schwenkwelle in einem Mittelbereich
derselben ausgebildet ist, eine Verschiebungswelle, die einen Stützwellenbereich und
einen Schwenkwellenbereich einschließt, die parallel zu exzentrisch zueinander sind,
wobei der Stützwellenbereich drehbar auf der Innenfläche des kreisförmigen Loches
über ein Radiallager gelagert wird, wobei der Schwenkwellenbereich von einer Innenflä
che des Mittelbereiches des Drehzapfens hervorsteht, eine Kraftrolle, die eine bogen
förmige konvexe Fläche auf der Umfangsfläche derselben aufweist, wobei die Kraftrolle
zwischen den konkaven Flächen des Paares der Scheiben geklemmt ist, während sie
drehbar auf einer Außenumfangsfläche des Schwenkwellenbereiches über ein Radial
nadelrollenlager gelagert wird, und ein Drucklager, das zwischen der Kraftrolle und der
Innenfläche des Mittelbereiches der Drehzapfen angeordnet sind, wobei ein Bereich der
Außenumfangsfläche des Schwenkwellenbereiches mit den Wälzflächen der Nadeln des
Radialnadelrollenlagers in Kontakt bringbar sind, der eine geglättete Oberfläche mit einer
Oberflächenrauhheit von 0,2 µmRa oder weniger hat und durch Feinstziehschleifen
ausgebildet ist.
Ferner sind bei dem stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebe der Erfindung die Verschie
bungswellen aus Stahl hergestellt, wobei die Außenumfangsfläche zumindest des
Schwenkwellenbereiches der Verschiebungswelle mit einer Karbonitrierungsschicht
ausgebildet ist, die 0,8 bis 1,5 Gew.-% Kohlenstoff und 0,05 bis 0,5 Gew.-% Stickstoff
enthält und wobei zumindest die Außenumfangsfläche nach dem Karbonitrierungspro
zeß abgeschreckt und angelassen ist.
Ferner sind bei dem stufenlos verstellbaren Getriebe die Verschiebungswellen aus Stahl
hergestellt, und eine Karbonitrierungsschicht, die 0,8 bis 1,5 Gew.-% Kohlenstoff und
0,05 bis 0,5 Gew.-% Stickstoff enthält, ist auf einem Oberflächenbereich der Außenum
fangsfläche zumindest der Antriebswelle der Verschiebungswelle ausgebildet, und
nachfolgend zu dem Karbonitrierungsprozeß ist zumindest der Oberflächenbereich ab
geschreckt und angelassen.
Das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe überträgt, wie das herkömmliche, eine Rota
tionskraft zwischen der eingangsseitigen Scheibe und der ausgangsseitigen Scheibe
und ändert ein Drehzahlverhältnis der eingangsseitigen Scheibe und der ausgangsseiti
gen Scheibe durch Ändern des Neigungswinkels des Drehzapfens.
Bei dem stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebe entsprechend dem zweiten Aspekt der
Erfindung ist ein Ölfilm leicht auf dem Kontaktbereich zu bilden, wo die Außenumfangs
fläche des Schwenkwellenbereiches in Kontakt mit den Wälzflächen der Nadeln des
Radialnadelrollenlagers ist. Der wirksam ausgebildete Ölfilm verhindert Schäden (z. B.
frühes Abblättern) der Außenumfangsfläche der Schwenkwellenbereiche.
Da die Karbonitrierungsschicht auf der Außenumfangsfläche der Schwenkwellenberei
che ausgebildet wird, ist deren Wärmebeständigkeit hoch genug, um eine Schädigung
der Außenumfangsfläche, wie z. B. das frühe Abblättern (early flakes), zu verhindern.
Darüber hinaus wird gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung ein stufenlos verstellba
res Toroidalgetriebe geschaffen, welches einschließt: erste und zweite Scheiben, die
konzentrisch aufeinander angeordnet sind und drehbar über eine gegenseitige Mitte
lachse gestützt werden, wobei die erste und zweite Scheibe jeweils bogenförmige kon
kave Fläche aufweisen, welche gegenüberliegend zueinander sind, Drehzapfen, die
schwenkbar um eine Schwenkwelle sind, die in einer Torsionsbeziehung gelegen ist,
welche sich nicht mit der Mittelachse schneidet und in einer Position senkrecht zu der
Mittelachse ist, eine Verschiebungsweile, die auf einem Mittelbereich des Drehzapfens
angeordnet ist und in einer solchen Weise gestützt wird, daß sie von einer Innenfläche
des Drehzapfens hervorsteht, und eine Kraftrolle, die auf einer Innenfläche des Drehzap
fens angeordnet ist und zwischen den ersten und zweiten Scheiben in einer solchen
Weise geklemmt ist, daß sie drehbar auf dem Umfang der Verschiebungswelle über ein
Radiallager gestützt wird, wobei die Umfangsfläche der Kraftrolle eine bogenförmige
konvexe Fläche hat, die mit den konkaven Flächen der ersten und zweiten Scheiben
kontaktierbar sind, wobei das Radiallager ein Radialnadelrollenlager mit einem Abstand
halter und einer Mehrzahl von Nadeln ist, wobei die Nadeln an beiden Endbereichen in
der Axialrichtung derselben ballig sind und wobei eine Balligkeitsgröße der Nadel 0,15
bis 0,65% des Außendurchmessers des Mittelbereiches der Nadel in der Axialrichtung
derselben in einer Position näher zu dem Mittelbereich der Nadel von einer Endfläche
derselben um 5 bis 15% der axialen Länge der Nadel ist.
Das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe überträgt, wie das herkömmliche, eine Rota
tionskraft zwischen der eingangsseitigen Scheibe und der ausgangsseitigen Scheibe
und verändert ein Drehzahlverhältnis der eingangsseitigen Scheibe und der ausgangs
seitigen Scheibe durch ein Drehzahlverhältnis der eingangsseitigen Scheibe und der
ausgangsseitigen Scheibe durch Ändern des Neigungswinkels des Drehzapfens.
Bei dem stufenlos verstellbaren Getriebe entsprechend dem dritten Aspekt der Erfindung
werden geeignete Balligkeitsgrößen auf die Nadeln der Radialnadelrollenlager aufge
bracht, welche drehbar die Kraftrollen auf den Verschiebungswellen stützen. Daher
verhindert die Erfindung, daß ein übermäßiger Flächendruck auf die Bauteile des Ra
dialnadelrollenlagers aufgebracht wird.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht, die schematisch einen grundlegenden Aufbau eines
herkömmlichen stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes zeigt, wenn es in einem maxi
malen Verzögerungszustand befindlich ist,
Fig. 2 eine Seitenansicht, die schematisch den grundlegenden Aufbau des stufen
los verstellbaren Toroidalgetriebes zeigt, wenn es in einem maximalen Beschleuni
gungszustand befindlich ist,
Fig. 3 eine Teilschnittansicht, die einen spezifischen Aufbau eines herkömmlichen
ersten stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes zeigt, auf welches die Erfindung gerich
tet ist,
Fig. 4 eine Querschnittsansicht, die entlang der Linie IV-IV in Fig. 3 verläuft,
Fig. 5 eine Querschnittsansicht, die einen Hauptbereich des herkömmlichen stu
fenlos verstellbaren Toroidalgetriebes zeigt, bei welchem die Kraftrollen in einem freien
Zustand sind,
Fig. 6 eine Querschnittsansicht, die auf der Linie XI-XI in Fig. 5 verläuft,
Fig. 7 eine Querschnittsansicht, die einen Hauptbereich zeigt, in welchem ein
Schmieröl-Zuführpfad darin untergebracht ist,
Fig. 8 eine teilweise Querschnittsansicht, die einen spezifischen Aufbau eines
herkömmlichen zweiten stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes zeigt, auf welches die
Erfindung gerichtet ist,
Fig. 9 eine teilweise Querschnittsansicht, die einen spezifischen Aufbau eines
herkömmlichen dritten stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes zeigt, auf welches die
Erfindung gerichtet ist,
Fig. 10 eine Querschnittsansicht, die schematisch das stufenlos verstellbare
Toroidalgetriebe von Fig. 8 zeigt, wenn es in einem maximalen Verzögerungszustand ist,
Fig. 11 eine vergrößerte Ansicht, die einen oberen linken Bereich von Fig. 10
zeigt,
Fig. 12A eine Querschnittsansicht, die einen Aufbau zeigt, der einen Drehzapfen
und eine Kraftrolle einschließt, wenn in Richtung eines Pfeiles B in Fig. 11 gesehen wird,
in einem Zustand, bei der keine Leistung übertragen wird,
Fig. 12B eine Schnittansicht, die einen Aufbau zeigt, der einen Drehzapfen und
eine Kraftrolle einschließt, gesehen in Richtung eines Pfeiles B in Fig. 11 in einem Zu
stand, bei der eine große Leistung übertragen wird,
Fig. 13A und 13B Diagramme zum Erläutern einer Verschiebung des Mittelpunk
tes der Drehung der Kraftrolle in einem Zustand, bei der eine große Leistung übertragen
wird,
Fig. 14 eine teilweise Querschnittsansicht zum Erläutern einer Last, die auf die
Kraftrolle aufgebracht wird, wenn das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe in Betrieb
befindlich ist,
Fig. 15 eine Querschnittsansicht, die auf der Linie XV-XV in Fig. 14 verläuft,
Fig. 16A und 16B Querschnittsansichten, die eine Verformung des Drehzapfens
zeigt, wenn das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe in Betrieb befindlich ist,
Fig. 17 eine Querschnittsansicht zum Erläutern der Lastbereiche des Schwenk
wellenbereiches, verursacht durch eine Neigung der Schwenkwelle,
Fig. 18 eine graphische Darstellung, die Lastbereiche der Schwenkwellenberei
che, verursacht durch die Neigung der Schwenkwellen und eine Verformung der Kraftrol
len, zeigt,
Fig. 19 eine Querschnittsansicht zum Erläutern der Lasten, die auf die Kraftrollen
aufgebracht werden, wenn das stufenlos verstellbare Getriebe ähnlich zu dem in Fig. 3
gezeigten Aufbau in Betrieb befindlich ist,
Fig. 20 eine Querschnittsansicht zum Erläutern von Lasten, die auf die Kraftrollen
aufgebracht werden, wenn das stufenlos veränderliche Getriebe ähnlich zu dem Aufbau,
das in Fig. 13 gezeigt ist, in Betrieb befindlich ist,
Fig. 21 eine Querschnittsansicht, die einen Hauptbereich des herkömmlichen
stufenlos verstellbaren Getriebes, das in Fig. 5 gezeigt ist, in einem Zustand zeigt, bei
dem die Kraftrolle verformt ist,
Fig. 22 eine Querschnittsansicht, die entlang einer Linie XXII-XXII in Fig. 21 ver
läuft,
Fig. 23 einen Graph, der zeigt, wie die Umdrehung der Schwenkwelle entspre
chend einer Exzentrizitätsgröße der Verschiebungswelle eine Verschiebung der Kraftrol
le in der Axialrichtung der Schwenkwelle entsprechend einer ersten Ausführungsform der
Erfindung beeinflußt,
Fig. 24A und 24B graphische Darstellungen, die die Verschiebungswelle zeigt,
gesehen von der Axialrichtung der eingangsseitigen Scheibe und der ausgangsseitigen
Scheibe zum Erläutern einer Kraft, die auf die Verschiebungswelle während der Lei
stungsübertragung wirkt,
Fig. 25 eine Querschnittsansicht, die entlang einer Linie XXV-XXV in Fig. 8 ver
läuft,
Fig. 26A und 26B graphische Darstellungen, die die beiden spezifischen Ver
schiebungswellen zeigen, die zum gleichen Zweck wie von Fig. 24 dargestellt sind,
Fig. 27A und 27B Ansichten, die die Beziehung der Exzentrizitätsgrößen mit den
Querschnittsbereichen und dem Flächenträgheitsmoment der Verbindungsbereiche zeigt
und die Verformungsgrößen der Verschiebungswellen in der Axialrichtung der
Schwenkwellen zeigt, in bezug zu den beiden Verschiebungswellen, die in den Fig. 26A
und 26B gezeigt sind, von denen jede drei unterschiedliche Exzentrizitätsgrößen hat,
Fig. 28 einen Graph, der zeigt, wie die elastische Verformung entsprechend der
Exzentrizitätsgröße die Verschiebungsgröße der Verschiebungswelle in der Axialrichtung
der Schwenkwelle in Beziehung zu der Verschiebungswelle, die in Fig. 26A gezeigt ist,
bewirkt,
Fig. 29 einen Graph, der zeigt, wie die elastische Verformung entsprechend der
Exzentrizitätsgröße die Verschiebungsgröße der Verschiebungswelle in der Axialrichtung
der Schwenkwelle in bezug zu der Verschiebungswelle, die in Fig. 26B gezeigt ist, be
wirkt,
Fig. 30 eine graphische Darstellung, die eine zweite Ausführungsform eines stu
fenlos verstellbaren Toroidalgetriebes gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, bei
welchem eine Verschiebungswelle aus der gleichen Richtung, wie in Fig. 4 zu sehen ist,
Fig. 31 eine Querschnittsansicht, die einen Aufbau zeigt, die eine Kraftrolle und
ein Druckkugellager entsprechend der zweiten Ausführungsform einschließt,
Fig. 32 eine Querschnittsansicht, die einen Hauptbereich einer dritten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung zeigt, bei welcher eine Kraftrolle in einem freien
Zustand ist,
Fig. 33 eine Querschnittsansicht, die die Kraftrolle zeigt, die elastisch verformt
wird, entsprechend der dritten Ausführungsform,
Fig. 34 ist eine Querschnittsansicht, die entlang einer Linie XXXIV-XXXIV in Fig.
33 verläuft,
Fig. 35 eine Querschnittsansicht, die eine Nadel des Radialnadelrollenlagers
zeigt,
Fig. 36 einen Graph, der eine Beziehung zwischen einer Lebensdauer des Ra
dialnadelrollenlagers und einer Balligkeitsgröße zeigt, die in einem ersten Test erzielt
wurden, und
Fig. 37 einen Graph, der eine Beziehung zwischen einer Lebensdauer des Ra
dialnadelrollenlagers und einer Balligkeitsgröße zeigt, die in einem zweiten Test erzielt
wurde.
Einige bevorzugte Ausführungsformen eines stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes,
die entsprechend der vorliegenden Erfindung aufgebaut sind, werden unter Bezugnah
me auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
[Erste Ausführungsform]
Das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe einer ersten Ausführungsform kann dadurch
gekennzeichnet werden, daß eine Exzentrizitätsgröße (eccentric quantity) L7 zwischen
dem Stützwellenbereich 22 und dem Schwenkwellenbereich 23, die die Verschiebungs
welle 7 bilden, zum Stützen der Kraftrolle 8 bezüglich zu dem Drehzapfen 6, innerhalb
eines vorbestimmten Bereiches von Quantitätswerten ausgewählt ist, wobei ein Dreh
zahlverhältnis der eingangsseitigen Scheibe 2 (2A, 2B) zu der ausgangsseitigen Scheibe
4 auf ein gewünschtes Verhältnis festgelegt ist. Der restliche Aufbau des stufenlos ver
stellbaren Getriebes ist im wesentlichen der gleiche wie der des herkömmlichen oder
vorgeschlagenen stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes, welches schon unter Bezug
nahme auf die Fig. 3 bis 8 beschrieben wurde. Aus diesem Grund wird keine weitere
Beschreibung und Abbildung des Aufbaus gegeben, außer in einigen Bereichen, die zur
Erläuterung der Erfindung erforderlich sind. Eine Beschreibung des Prozesses wird
gegeben, bei dem der Erfinder bzw. die Erfinder die Tatsache entdeckten, daß, wenn die
Exzentrizitätsgröße L7 des Stützwellenbereiches 22 in bezug zu dem Schwenkwellenbe
reich 23 so ausgewählt ist, daß er innerhalb eines Bereiches von 5 bis 15 mm ist, das
Drehzahlverhältnis auf ein gewünschtes Verhältnis festgelegt werden kann.
Die entdeckte Tatsache ist gültig, wenn ein stufenlos verstellbares Toroidalgetriebe für
eine Getriebeeinheit eines allgemeinen Kraftfahrzeuges verwendet werden kann, und
wenn die Bauteile des stufenlos verstellbaren Getriebes die folgenden Abmessungen
haben:
- - Außendurchmesser der eingangs- und ausgangsseitigen Scheiben 2 (2A, 2B) und 4:
80 bis 200 mm
- - Außendurchmesser der Kraftrolle 8: 50 bis 120 mm
- - Außendurchmesser des Stützwellenbereiches 22: 10 bis 40 mm
- - Außendurchmesser des Schwenkwellenbereiches 23: 10 bis 40 mm
- - Stützlänge der Kraftrolle 8, wenn sie durch den Schwenkwellenbereich 23 gestützt
wird (= L23 in Fig. 25, was später angegeben wird): 10 bis 40 mm
- - Drehmoment, das in das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe einzuleiten ist: 3 bis
70 kg.m.
Eine erste Aufmerksamkeit wurde darauf gerichtet, wie die Exzentrizitätsgröße L7 einen
Neigungswinkel der Kraftrolle 8 beeinflußt, welche direkt mit dem Drehzahlverhältnis
verbunden ist. Um die Maßtoleranzen der Bauteile und die elastischen Verformungen
jener Teile während der Leistungsübertragung aufzunehmen, dreht sich der Schwenk
wellenbereich 23 der Verschiebungswelle 7 um die Mitte des Stützwellenbereiches 23
desselben, wie in Fig. 13A gezeigt ist, und die Mitte des Schwenkwellenbereiches 23
wandert von einem Punkt zu einem anderen Punkt von Fig. 13A. In diesem Fall
verbleibt die Mitte des Stützwellenbereiches 24 an einem Punkt von Fig. 13A. Eine
Verschiebung des Schwenkwellenbereiches 23, die erzeugt wird, wenn der Schwenkwel
lenbereich 23 sich um den Stützwellenbereich 22 dreht, wie in Fig. 13A gezeigt wird,
kann unter Bezugnahme auf Fig. 13B analysiert werden. In Fig. 13B ist L7 eine Exzen
trizitätsgröße des Schwenkwellenbereiches 23 von dem Stützwellenbereich 22, x8 ist
eine Verschiebung der Kraftrolle 8 zu der ausgangsseitigen Scheibe 4, und y8 ist eine
Verschiebung der Kraftrolle 8, die erzeugt wird, wenn sie zu der Schwenkwelle 5 ver
schoben wird, welche schwenkbar den Drehzapfen 6 stützt, in Übereinstimmung mit der
Verschiebung der Kraftrolle 8 zu der ausgangsseitigen Scheibe 4 hin. In der graphischen
Darstellung von Fig. 13B wird die folgende Gleichung eingesetzt:
L7 2 = (L7 - y8)2 + x8 2
Stellt man die obige Gleichung nach y8 um, dann haben wir
y8 2 - 2L7y8 + x8 2 = 0
Eine Verschiebung y8 zu der Schwenkwelle 5 wird gegeben durch
y8 = L7 - √(L7 2 - x8 2)
Die Gestaltung und der Test verschiedener stufenlos verstellbarer Toroidalgetriebe von
kleiner Leistung bis zu großer Leistung wurden ausgeführt. Die Erfahrung zeigt, daß in
dem Fall des stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes für Kraftfahrzeuge, wenn es in
einem maximalen Verzögerungszustand ist und in einem maximalen Drehmomentein
gangszustand ist, wie schon in Fig. 10 gezeigt wurde, die Verschiebung x8 innerhalb von
annähernd 1,5 bis 2,5 mm als die Summe der Maßtoleranzen und der Verformungen der
Bauteile des stufenlos verstellbaren Getriebes ist. Das heißt, die Verschiebung x8 im
Falle des stufenlos verstellbaren Getriebes für eine kleine Leistung ist im wesentlichen
1,5 mm, und die Verschiebung x8 im Falle des stufenlos verstellbaren Getriebes für eine
große Leistung ist im wesentlichen 2,5 mm. Der Wert der Verschiebung x8 wird aus den
elastischen Verformungsgrößen der Bauteile berechnet, die durch eine FEM-Analyse
berechnet wurde, und wurde durch eine Messung unter Verwendung eines tatsächlich
zusammengebauten stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes bestätigt. Bei der Mes
sung waren die Außenflächen (gegenüberliegend zu den Kraftrollen 8) der Außenlauf
bahnen 28, 28 (Fig. 3 bis 11) der Druckkugellager 26, 26 geschwärzt und das stufenlos
verstellbare Toroidalgetriebe wurde tatsächlich betrieben. Die Verschiebung x8 wurde
aus den Kontaktspuren bestätigt, die auf den Außenflächen hinterlassen wurden, welche
aus ihrem Kontakt mit den Drucknadelrollenlagern 27, 27 resultieren (Fig. 3, 4, 10 und
11).
Die Verschiebung x8 der Kraftrolle 8 zu der außenseitigen Scheibe 4 hin ist 1,5 bis 2,5
mm, wie gerade erwähnt. Die Größen der Verschiebung y8, bewirkt durch die Verschie
bung x8, wurden unter Verwendung der obigen Gleichung berechnet, und das Ergebnis
der Berechnungen ist graphisch in Fig. 23 dargestellt. In dem Graph von Fig. 23 sind die
Größen der Verschiebung y8 graphisch dargestellt, um drei Verschiebungen x8 von 1,5
mm, 2,0 mm und 2,5 mm. Wie von dem Graph der Verschiebung x8 zu ersehen ist, die
innerhalb des Bereiches vom 1,5 mm bis 2,5 mm ist, erhöht sich die Verschiebung y8,
wenn die Exzentrizitätsgröße L7 innerhalb von 7 mm ist, ungeachtet der Werte der Ver
schiebung x8. Besonders wenn die Exzentrizitätsgrößen L7 kleiner als 5 mm ist, hat die
Verschiebung y8 einen großen Wert. Daraus ist zu sehen, daß zum Vermindern der
Verschiebung y8 die Exzentrizitätsgröße L7 5 mm oder größer ist, bevorzugterweise 7
mm oder größer.
Die Exzentrizitätsgröße L7 beeinflußt das Drehzahlverhältnis der eingangsseitigen
Scheibe 2 (2A, 2B) zu der ausgangsseitigen Scheibe 4 in Verbindung mit den Abmes
sungen des tatsächlichen stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes. Es wird nun der
Einfluß der Exzentrizitätsgröße berechnet. Die folgenden Vorbedingungen für die Be
rechnung wurden aufgestellt: 1) die Verschiebung x8 der Kraftrolle 8 zu der ausgangs
seitigen Scheibe 4 basierend auf den Maßtoleranzen der Bauteile und die elastischen
Deformationen jener Teile war 2 mm; 2) ein voller Drehzahländerungsverhältniswinkel
(full speed-change-ration angle) als ein Drehungswinkel der Kraftrolle 8 zwischen einer
maximalen Beschleunigungsposition (Fig. 1) und einer maximalen Verzögerungsposition
(Fig. 2) war 60°; und 3) eine Nockensteigung des Präzessionsnockens war 45 mm/360°
in Verbindung mit dem Drehungswinkel. Allgemein ist der Drehungswinkel (voller Dreh
zahländerungsverhältniswinkel) der Kraftrolle 8 auf innerhalb 50° bis 70° ausgewählt,
obwohl er von der Breite des Drehzahländerungsverhältnisses abhängt. Ein Test, der
durch die Firma der vorliegenden Patentanmeldung durchgeführt wurde, zeigte, daß
eine bevorzugte Nockensteigung von 40 mm/360° bis zu 60 mm/360° reicht.
Mit den obigen Bedingungen wird eine Berechnung über den Einfluß der Exzentrizitäts
größe L7 zu dem Drehzahländerungsverhältnis gemacht. Zum Berechnen wird ange
nommen, daß die Exzentrizitätsgröße L7 3 mm ist. Wenn die Kraftrolle 8 in der X-
Richtung 2 mm verschoben wird, verschiebt sich die Kraftrolle 8 um 0,764 mm in der Y-
Richtung bei der Umdrehung des Schwenkwellenbereiches 23 um den Stützwellenbe
reich 22. In diesem Fall ist ein Drehungswinkel des Drehzapfens 6, der durch die Y-
gerichtete Bewegung bewirkt wird, d. h., ein Drehzahländerungsverhältniswinkel von der
Kraftrolle 8 (0,764/45) × 360° = 6,112°.
Wenn dieser Wert mit 60° vom vollen Drehzahländerungsverhältniswinkel verglichen
wird, dann haben wir 6,1120/60° = 0,102. Diese Zahl lehrt, daß wenn der Schwenkwel
lenbereich 23 sich um den Stützwellenbereich 22 dreht, um die Kraftrolle 8 in der Y-
Richtung zu verschieben, sich der Drehzahländerungsverhältniswinkel der Kraftrolle 8
um 10,2% vom vollen Drehzahländerungsverhältniswinkel ändert. Diese Zahl, 10,2%,
ist sehr groß, und führt nicht zu der Ausführung eines gewünschten Drehzahländerungs
verhältnis-Betriebsverhaltens.
Wenn die Exzentrizitätsgröße 10 mm ist, bewegt sich die Kraftrolle 8 0,202 mm in der
Y-Richtung unter den gleichen Bedingungen, wie in dem obigen Fall. Ein Drehzahlände
rungsverhältniswinkel der Kraftrolle 8 entsprechend der Bewegung ist (0,202/45) × 360°
= 1,616°. Wenn dieser Wert mit dem Wert des vollen Drehzahländerungsverhältniswin
kels verglichen wird, dann ist er 1,6160/60° = 0,027. Dieser Wert ist sehr viel kleiner, als
der im Falle von L7 = 3 mm; eine Abweichung des Drehzahländerungsverhältniswinkels
ist nur 2,7%, und daher führt er zu der Ausführung eines gewünschten Drehzahlände
rungsverhältnis-Betriebsverhaltens. Wenn ferner L7 = 15 mm und L7 20 mm ist, sind die
Verschiebungen y8 der Kraftrolle in der Y-Richtung 0,134 mm und 0,100 mm, und die
Änderungsraten der Drehzahländerungsverhältniswinkel sind 1,8% und 1,3%. Dort
besteht keine große Differenz zwischen dem Rechenergebnis im Falle von L7 = 15 mm
und dem im Falle von L7 = 20 mm. Dieser Fakt lehrt, daß die Erhöhung der Exzentrizi
tätsgröße L7 auf einen Wert über 15 mm unbedeutet ist bei der Bewahrung des Dreh
zahländerungsverhältnis-Betriebsverhaltens durch das Unterdrücken der Verschiebung
y8 in der Y-Richtung.
Obwohl der Grund, warum die untere Grenze der Exzentrizitätsgröße L
7 auf 5 mm ge
setzt ist, bevorzugterweise 7 mm ist, wie oben erläutert wurde, wird die obere Grenze der
Exzentrizitätsgröße L
7 beschrieben. Der Stützwellenbereich
22 der Verschiebungswelle
7
wird durch die Radialnadelrollenlager
24 innerhalb der ringförmigen Löcher
21 gelagert,
welcher in dem Mittelbereich des Drehzapfens
6 vorgesehen ist. Die Verschiebungswelle
7 wird auf dem Drehzapfen
6 in einer freitragenden Weise gestützt, wie in
Fig. 24A ge
zeigt ist. Wenn das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe in Betrieb befindlich ist, wird
eine große Kraft in einer Pfeilrichtung von α von den
Fig. 24A und 25 auf die Kraftrollen
8,
8 aufgebracht, welche drehbar auf dem Schwenkwellenbereich
23 der Verschie
bungswelle
7 mittels des
Radialnadelrollenlagers
25 gelagert wird. Das heißt, eine Kraft, deren Richtung die Rota
tionsrichtung der eingangsseiten Scheibe
2 (
2A,
2B) ist, wird auf den Kontaktbereich
aufgebracht, wo die Innenfläche
2a der eingangsseitigen Scheibe
2 (
2A,
2B) in Kontakt
mit den Umfangsflächen
8a der Kraftrolle
8< 36020 00070 552 001000280000000200012000285913590900040 0002019929249 00004 35901/BOL< ist. Eine Kraft, deren Richtung gegenüberlie
gend zu der Rotationsrichtung der ausgangsseitigen Scheibe 4 ist (d. h., die gleiche wie
die Rotationsrichtung der eingangsseitigen Scheibe 2) wird auf den Kontaktbereich auf
gebracht, wo die Innenfläche 4a der ausgangsseitigen Scheibe 4 in Kontakt mit den
Umfangsflächen 8a der Kraftrolle 8 ist. Diese Kraft wird aufgebracht, wie in einer Pfeil
richtung von β in 24B gezeigt ist, auf die Mittelposition in der Axialrichtung des Radialna
delrollenlagers 25 auf der Mittelachse des Schwenkwellenbereiches 23, so daß die Kraft
so wirkt, daß sie die Verschiebungswelle 7 biegt. Wenn die Verschiebungswelle 7 eine
niedrige Festigkeit hat, wird die Verschiebungswelle 7 stark verformt, und es ist leicht, die
Kraftrolle 8, die auf der Verschiebungswelle 7 gelagert ist, in der Pfeilrichtung von α zu
verschieben (im wesentlichen koinzident mit der Y-Richtung).
Andererseits ist ein Bereich der Verschiebungswelle 7, wo die Festigkeit am niedrigsten
ist, der Verbindungsbereich, wo der Stützwellenbereich 22 mit dem Schwenkwellenbe
reich 23 verbunden ist. Eine Erhöhung der Exzentrizitätsgröße L7 zwischen dem
Stützwellenbereich 22 und dem Schwenkwellenbereich 23 führt zu einer Verminderung
der Querschnittsfläche des Verbindungsbereiches und vermindert daher die Festigkeit in
dem Verbindungsbereich. Wo die Exzentrizitätsgröße L7 klein ist, nimmt die Quer
schnittsfläche des Verbindungsbereiches die Form eines perfekten Kreises oder eine
Form ähnlich zu diesem ein. Da die Exzentrizitätsgröße L7 anwächst, wird die Quer
schnittsfläche in ihrer Form elliptisch oder wie ein Rugbyball geformt. Somit ändert mit
Anwachsen der Exzentrizitätsgröße L7 die Querschnittsfläche ihre Form von einem per
fekten Kreis zu der Ellipse oder dem Rugbyball. Das zweite Flächenträgheitsmoment des
Verbindungsbereiches ändert sich, so daß eine Verformung der Verschiebungswelle 7,
bewirkt durch die Kräfte, die die Richtungen von α und β haben, in ihrer Größe an
wächst. Der Fakt, daß diese Verformung in den α- und β-Richtungen groß ist, führt zu
der Tatsache, daß die Kontaktpunkte, wo die Umfangsfläche 8a der Kraftrolle 8 in Kon
takt mit der Innenfläche 2a der eingangsseitigen Scheibe und der Innenfläche 4a der
ausgangsseitigen Scheibe 4 ist, stark in der Y-Richtung bewegt wird. Es ist wünschens
wert, die Größen der Verformung in der α- und β-Richtung so klein wie möglich zu ver
mindern, sowie im Falle der Verschiebung in der Y-Richtung basierend auf der Exzen
trizitätsgröße L7.
Spezifische Konfigurationen und Abmessungen der Verschiebungswelle 7 werden be
schrieben. Zu diesem Zweck sind zwei Beispiele der Verschiebungswelle 7 in den Fig.
26A und 26B gegeben. Die Verschiebungswelle, die in Fig. 26A gezeigt ist, ist in einem
stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebe für den Motor einer relativ kleinen Leistung
einzubauen, und die Verschiebungswelle, die in Fig. 26B gezeigt ist, ist in ein stufenlos
verstellbares Toroidalgetriebe für den Motor einer relativ großen Leistung einzubauen. In
den Fig. 26A und 26B geben die Bezugszeichen die Außendurchmesser (in mm) der
Bereiche an, die durch Maßlinien angegeben sind. Die Fig. 27A und 27B zeigen jene
zwei Verschiebungswellen, von denen jede drei unterschiedliche Exzentrizitätsgrößen L7
haben zusammen mit spezifischen Werten der Querschnittsflächen S(mm2) und dem
Flächenträgheitsmoment I der Verbindungsbereiche, und die Verformungsgrößen
(deformation quantities) λ (mm) der Verschiebungswelle 7 in der Axialrichtung (Y-
Richtung) der Schwenkwellen.
Die Verformungsgröße λ der Verschiebungswelle 7 wird ausgedrückt durch
λ = PL23 3/(3EI).
In der obigen Gleichung ist P eine Last (load), die auf die Verschiebungswelle 7 aufge
bracht wird. Die Last P entspricht einer Kraftfahrzeugleistung, die durch die Kraftrolle 8
übertragen wird, d. h. eine Rollreibungskraft (traction force). L23 ist ein Abstand von einem
Punkt des Angriffs zu einem Drehpunkt der Last P, nämlich der Länge eines Arms, und
entspricht der Länge von dem Verbindungsbereich zwischen dem Stützwellenbereich 22
und dem Schwenkwellenbereich 23 zu der Mittelposition des Radialnadelrolfenlagers 25,
gesehen in der Axialrichtung. E ist ein Young'scher Elastizitätsmodul von einem Hartme
tall, z. B. Lagerstahl der Verschiebungswelle, und ist 21 000 kgf/mm2. Der Abstand L23
(von dem Kraftangriffspunkt zu dem Drehpunkt) und die Kraft P waren 25 mm und 250
kgf für die Verschiebungswelle 7 für den Motor kleiner Leistung, der in den Fig. 26A und
27A gezeigt ist, und 30 mm und 600 kgf für die Verschiebungswelle 7 für den Motor
großer Leistung, wie in den Fig. 26B und 27B gezeigt ist.
Unter den oben erläuteren Vorbedingungen wurde eine Berechnung für die Verfor
mungsgröße λ der Verschiebungswelle 7 entsprechend eines Einflusses der Exzentrizi
tätsgröße L7 ausgeführt. Fig. 28 zeigt eine Veränderung der Verformungsgröße λ der
Verschiebungswelle 7, die in einem stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebe für den
Motor kleiner Leistung montiert ist, die in Fig. 26A und 27B in bezug zu der Exzentrizi
tätsgröße L7 gezeigt ist. Fig. 29 zeigt eine Veränderung der Verformungsgröße λ der
Verschiebungswelle 7, die in einem stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebe für den
Motor großer Leistung montiert ist, die in Fig. 26B und 27B in bezug zu der Exzentrizi
tätsgröße L7 gezeigt ist. Wie aus den Fig. 28 und 29 zu sehen ist, steigt eine Kurve, die
eine Änderung der Verformungsgröße λ der Verformungswelle 7 repräsentiert, an, wenn
die Exzentrizitätsgröße L7 12 mm oder länger ist, ungeachtet der Größe der Verschie
bungswelle 7. Wenn die Exzentrizitätsgröße L7 15 mm oder größer ist, steigt die Kurve
stark an. Aus diesem Fakt ist zu sehen, daß die obere Grenze der Exzentrizitätsgröße L7
15 mm ist, bevorzugterweise 12 mm.
Aus der oben beschriebenen Analyse wird gefolgert, daß, wenn die Abmessungen des
stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes innerhalb der oben erläuterten Abmessungen
ist, die Exzentrizitätsgröße L7 des Schwenkwellenbereiches 23 der Verschiebungswelle 7
zu dem Stützwellenbereich 22 derselben so ausgewählt ist, daß sie in einem Bereich von
5 mm bis 15 mm liegt, (ungeachtet der Größe der Kraftfahrzeugleistung) (insbesondere
Drehmoment), das durch das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe übertragen wird,
oder der Größe der Verschiebungswelle 7. Somit kann eine Änderung des Drehzahlän
derungsverhältnisses, welche durch die Maßtoleranzen der Bauteile des stufenlos ver
stellbaren Getriebes und der elastischen Verformungen, die durch Schublasten bewirkt
werden, die während der Leistungsübertragungen aufgebracht werden, auf einen sol
chen Änderungspegel vermindert werden, daß sie kein Problem bei der praktischen
Verwendung verursachen.
Wie aus der vorhergehenden Beschreibung zu sehen ist, kann bei dem stufenlos ver
stellbaren Toroidalgetriebe, das wie oben erläutert, aufgebaut ist, dessen Drehzahlände
rungsverhältnis auf ein gewünschtes Verhältnis gesteuert werden, und daher werden bei
einem Kraftfahrzeug, das das stufenlos verstellbare Getriebe nach der Erfindung darin
eingebaut hat, die Verbesserung des Laufverhaltens und eines effizienten Kraftstoffver
brauches erzielt.
[Zweite Ausführungsform]
Kehrt man zurück zu den Fig. 30 bis 31, ist dort eine zweite Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung gezeigt. In dieser Ausführungsform, die nachstehend beschrieben
wird, ist die Erfindung auf die Verbesserung der Verschiebungswellen 7 zum drehbaren
Stützen der Kraftrollen 8 auf den Drehzapfen 6 gerichtet (Fig. 1 bis 7). Der verbleibende
Aufbau und die Arbeitsweise des stufenlos veränderlichen Getriebes sind im wesentli
chen zu dem herkömmlichen oder vorgeschlagenen stufenlos verstellbaren Toroidalge
triebe gleich, das schon beschrieben wurde. Aus diesem Grund wird eine Beschreibung
und Darstellung des gleichen Aufbaus weggelassen oder auf einfache Weise gegeben,
und ein Merkmal der Erfindung und ein Bereich, außer für den oben erläuterten, wird
gegeben.
Wie gezeigt, schließt die Verschiebungswelle 7 einen Stützwellenbereich 22 und einen
Schwenkwellenbereich 23 ein, welche parallel zueinander sind, wobei aber der erstge
nannte exzentrisch zu dem Letztgenannten ist. Ein Flanschbereich 46 ist auf einem
kontinuierlichen Bereich ausgebildet, wo der Stützwellenbereich 22 und der Schwenkwel
lenbereich 23 kontinuierlich sind. Der Außendurchmesser D47 eines basisseitigen Halb
teils 47 des Schwenkwellenbereiches 23, der näher zu dem Flanschbereich 46 angeord
net ist, ist größer, als der Außendurchmesser D48 des kopfseitigen Halbteils 48 dessel
ben (D47 < D48). Wenn der Außendurchmesser D47 des basisseitigen Halbteils 47 des
Schwenkwellenbereiches 23 vergrößert wird, werden die folgenden Vorteile erzeugt. Die
Querschnittsfläche des kontinuierlichen Bereiches zwischen dem Stützwellenbereich 22
und dem Schwenkwellenbereich 23 ist auf einem befriedigenden Pegel abgesichert. Eine
Biegesteifigkeit des kontinuierlichen Bereiches wird erhöht. Daher ist es schwierig, die
Verschiebungswelle 7 an diesem kontinuierlichen Bereich während der Arbeitsweise des
stufenlos verstellbaren Betriebes zu biegen, und die Verschiebungswelle 7 wird weniger
verformt, wenn sie einer Wärmebehandlung unterzogen wird.
Ferner ist in der Basisfläche des Stützwellenbereiches 22, d. h., der Basisfläche, die
näher zu dem Flanschbereich 46 angeordnet ist, ein abgeschrägter Teil 49 ausgebildet,
der an einem Bereich abgeschrägt ist, der nach außen von der Außenumfangsfläche
des Flanschbereiches 46 der Basisfläche in Radialrichtung des Stützwellenbereiches 22
hervorsteht. Der abgeschrägte Teil 49 verhindert die störende Beeinflussung mit dem
Außenlaufring 28 des Druckkugellagers 26, der die Kraftrolle 8 lagert, und schafft eine
glatte Oberfläche des kontinuierlichen Bereiches zwischen dem Stützwellenbereich 22
und dem Flanschbereich 46. Die glatte Fläche eliminiert die Formung der Verschie
bungswelle 7 während deren Wärmebehandlung. Ein Neigungswinkel θ des abgeschräg
ten Teils 49 ist bevorzugterweise innerhalb eines Bereiches von 10 bis 45°.
Andererseits ist eine Zentrierbohrung 50 in dem Mittelbereich des Außenlaufrings 28 des
Druckkugellagers 26 zum Stützen der Kraftrolle 8 ausgebildet, die drehbar durch die
Verschiebungswelle 7 gestützt wird, wie oben erläutert wurde. Die Zentrierbohrung 50
kann den Flanschbereich 46 und das basisseitige Halbteil 47 in einer Einpaßweise ohne
ein Rattern dazwischen aufnehmen. Die Zentrierbohrung schließt einen Bereich 51 mit
einem kleinen Durchmesser zum Aufnehmen des basisseitigen Halbteils 47 in eingepaß
ter Weise ein und schließt einen Bereich 52 mit einem großen Durchmesser zum Auf
nehmen des Flanschbereiches 46 in einer eingepaßten Weise ein. Die Tiefe D52 des
Bereiches 52 mit großem Durchmesser ist etwas größer als die Dicke T46 des Flanschbe
reiches 46 (D52 < T46). Mit einer solchen Abmessungsauswahl steht ein Teil des Flansch
bereiches 46 nicht von der Außenfläche (obere Fläche in Fig. 31) des Außenrings 28
hervor, wenn der Flanschbereich 46 und der Basisteil 47 in die Zentrierbohrung 50 ein
gepaßt sind. Dieses ist erforderlich, um zu verhindern, daß der Flanschbereich 46 eine
störende Beeinflussung mit dem Drucknadelrollenlager 27 hat (Fig. 3 bis 7), welches
zwischen dem Außenring 28 und der Innenfläche des Drehzapfens 6 angeordnet ist.
Die Kraftrolle 8 wird drehbar auf dem kopfseitigen Halbteil 48 des Schwenkwellenberei
ches 23 der so konfigurierten Verschiebungswelle 7 mittels des Radialnadelrollenlagers
25 gestützt (Fig. 4 bis 7). Ein Bereich der Außenumfangsfläche des kopfseitigen Halb
teils 48, d. h., in der Außenumfangsfläche des Schwenkwellenbereiches 23 ist eine Wälz
fläche derselben, mit welcher die Wälzflächen der Nadeln 45, 45 (gezeigt in den Fig. 3
bis 7 und Fig. 14 und 15) des Radialnadelrollenlagers 25 in Kontakt gebracht sind, ge
glättet, um eine Oberflächenrauhheit von 0,2 µmRa oder weniger durch Feinstziehschlei
fen (super finishing) zu haben. Eine Schleifbearbeitung, nicht Feinstziehschleifen, kann
0,2 µmRa erzeugen (Oberflächenrauhheit), wobei jedoch das Schleifverfahren schwierig
ist und dessen Kosten hoch sind. In bezug dazu wird die Verwendung des Feinstzieh
schleifens bevorzugt. Die Verschiebungswelle 7 wird aus Stahl hergestellt, z. B. aus
Chrom-Molybdän-Stahl (z. B. SCM 435 (JIS G 4105)) oder aus kohlenstoffreichem
Chrom-Lagerstahl (z. B. SUJ 2 (JIS G 4805)). Eine Karbonnitrierungsschicht, die 0,8 bis
1,5 Gew.-% Kohlenstoff und 0,05 bis 0,5 Gew.-% Stickstoff enthält, wird auf einem Ober
flächenbereich ausgebildet (tatsächlich die gesamte Oberfläche der Verschiebungswelle
7) der Außenumfangsfläche von zumindest dem unteren Teil 48 der Verschiebungswelle
7, die aus Stahl hergestellt ist. Nachfolgend zu dem Karbonitrierungsprozeß wird zumin
dest der Oberflächenbereich (tatsächlich die gesamte Oberfläche der Verschiebungswel
le 7) abgeschreckt und angelassen, um so die Härte des Oberflächenbereiches auf
HRc60 oder höher zu erhöhen.
Bei dem so aufgebauten stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebe ist es leicht, einen
Ölfilm auf dem Kontaktbereich zu bilden, wo die Außenumfangsfläche des unteren Teils
48 des Schwenkwellenbereiches 23 in Kontakt mit dem Wälzflächen der Nadeln 45, 45
des Radialnadelrollenlagers 25 ist. Der ausgebildete Ölfilm verhindert Schäden (z. B. ein
frühes Abblättern) der Außenumfangsfläche des kopfseitigen Halbteils 48. Die Tabelle 1
zeigt die Ergebnisse eines Lebensdauertests, der durch den Erfinder bzw. die Erfinder
durchgeführt wurde. Der Test wurde durchgeführt, um zu wissen, wie die Oberflächen
rauhheit der Außenumfangsfläche des kopfseitigen Halbteils 48 die Lebensdauer der
Außenumfangsfläche derselben beeinflußt. Musterstücke 1 bis 8 wurden unter den glei
chen Bedingungen getestet, welche anders sind, als die Oberflächenrauhheit der Au
ßenumfangsfläche des kopfseitigen Halbteils 48, wobei das Material, die Kohlenstoffdich
te und die Stickstoffdichte die gleichen waren, wie vom Musterstück 4 in Tabelle 2, die
später erläutert wird, und die Oberflächenhärte ist HRc62.
Die Testergebnisse zeigen, daß die Außenfläche des unteren Teils 48 nicht geschädigt
wird (z. B. nicht von einem frühen Abblättern betroffen wird), wenn die Außenfläche
feinstziehgeschliffen wird, um 0,2 µmRa oder weniger in der Oberflächenrauhheit zu
haben.
Die Oberflächenrauhheit der anderen Oberfläche als des kopfseitigen Halbteils 48
braucht nicht glatt bearbeitet zu werden, wie die von dem kopfseitigen Halbteil 48. Annä
hernd 1,6 µmRa ist für die Oberflächenrauhheit deren Außenfläche befriedigend, da der
Stützwellenbereich 22 genau auf dem Drehzapfen 6 gestützt wird, um so seine gering
fügige Schwenkverschiebung zu ermöglichen.
Da die Karbonitrierungsschicht auf dem Oberflächenbereich der Außenumfangsfläche
von zumindest dem kopfseitigen Halbteil 48 des Schwenkwellenbereiches 23 ausgebil
det ist, ist deren Wärmebeständigkeit hoch genug, um zu verhindern, daß die Außenum
fangsfläche einem frühen Abblättern unterworfen wird. Um zu wissen, wie der Kohlen
stoff- und der Stickstoffgehalt (Dichte) der Karbonitrierungsschicht, die auf dem Oberflä
chenbereich des unteren Teils 48 ausgebildet ist, die Lebensdauer der Außenumfangs
fläche beeinflußt, wurde ein Lebensdauertest (endurance test) durchgeführt. Die Tester
gebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt. In den Testmusterstücken 1 bis 7 waren die anderen
Bedingungen, als die Kohlenstoff- und Stickstoffgehalte (Dichten) der Karbonitrierungs
schicht, die auf der Außenumfangsfläche des kopfseitigen Halbteils 48 ausgebildet ist,
gleich, wobei das feinstziehgeschliffene Musterstück 6 in Tabelle 1 verwendet wurde.
Das so aufgebaute stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe ist bei der Verhinderung der
Schädigung, z. B. des Abblätterns in einem frühen Zustand, der Umfangsflächen der
Schwenkwellenbereiche der Verschiebungswellen zum Stützen der Kraftrollen auf den
Drehzapfen erfolgreich. Daher wird die Lebensdauer und die Zuverlässigkeit des stufen
los verstellbaren Getriebes verbessert.
[Dritte Ausführungsform]
Eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf die
Fig. 32 bis 35 beschrieben. In dieser Ausführungsform ist die vorliegende Erfindung auf
die Verbesserung der Radialnadelrollenlager 25a zum drehbaren Stützen der Kraftrollen
8 auf dem Umfang der Schwenkwellenbereiche 23, die die Verschiebungswellen 7 in
einem stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebe bilden, gerichtet. Der verbleibende Auf
bau und die Arbeitsweise des stufenlos verstellbaren Getriebes ist im wesentlichen
gleich zu dem herkömmlichen oder vorgeschlagenen stufenlos verstellbaren Toroidalge
triebe, das schon beschrieben wurde. Aus diesem Grund wird eine Beschreibung und
Darstellung des gleichen Aufbaus weggelassen oder auf einfache Weise gegeben. Die
Beschreibung der Ausführungsform wird so gemacht, daß ein Schwerpunkt auf deren
Merkmal gelegt wird.
Jedes Radialnadelrollenlager 25a ist aufgebaut mit einer Mehrzahl von Nadeln 45a, 45a
und einem käfigförmigen fensterartigen Abstandhalter 53 zum Rückhalten jener Nadeln
45, 45 in einem wälzbaren Zustand. In diesem Fall dient die Außenumfangsfläche des
Schwenkwellenbereiches 23 als die zylindrische Innenlaufbahn 54 des Radialnadelrollen
lagers 25, und die Innenumfangsfläche der Kraftrolle 8 dient als die Außenlaufbahn 55
des Radialnadelrollenlagers 25.
Im Falle des stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes, wie es in Fig. 35 gezeigt ist, sind
beide Enden der Nadeln 45a (wenn axial gesehen) konisch, um Balligkeiten (crownings)
68, 68 aufzuweisen. Eine Balligkeitgröße (crowning quantity) δ68 der Nadel 45a, nämlich
ein Abstand (radial erstreckend) der Außenfläche der Balligkeit 68 von der Außenum
fangsfläche der Nadel 45a (angenommen durch gerades Erstrecken von der Außenflä
che des zylindrischen Bereiches 69, welches in dem Mittelbereich der Nadel 45a in der
Axialrichtung vorgesehen ist) wird auf folgende Weise bestimmt. Es wird angenommen,
daß die Axiallänge der Nadel 45a L45a ist, der Außendurchmesser des zylindrischen
Bereiches 69 D69 ist, und ein Abstand von jeder Endfläche der Nadel 45a zu einem
Meßpunkt der Balligkeitsgröße δ69 L68 ist. Ferner wird angenommen, daß der Abstand L68
zu dem Meßpunkt so ausgewählt ist, daß er 5 bis 15% der Axiallänge L45a ist; L45a =
(0,05 bis 0,15) × L45a. Unter diesen Bedingungen ist die Balligkeitsgröße δ68 so ausge
wählt, daß sie 0,15 bis 0,65% des Außendurchmessers D69 des zylindrischen Bereiches
69 hat; δ68 = (0,0015 bis 0,0065) × D69.
Bei dem stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebe der Ausführungsform sind die Nadeln
45a des Radialnadelrollenlagers 25a zum drehbaren Stützen der Kraftrolle 8 auf den
Schwenkwellenbereichen 23 der Verschiebungswellen 7 ballig (bezeichnet durch Be
zugszahl 68) mit einer geeigneten Balligkeitsgröße. Auch wenn daher die Kraftrollen 8
große Schublasten während der Arbeitsweise des stufenlos verstellbaren Getriebes
aufnehmen und elastisch verformt werden, und als ein Ergebnis dessen, die Zwischen
raumbreite zwischen der Innenlaufbahn 54 und der Außenlaufbahn 55 des Radialnadel
rollenlagers 25a seine Gleichförmigkeit verliert, verhindert die Balligkeit der Nadeln 45a
effektiv das Aufbringen eines übermäßigen Flächendrucks auf die Bauteile des Radial-
Nadelrollenlagers 25a.
Das heißt, während der Arbeitsweise des stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes
nimmt die Kraftrolle 8 große Schubkräfte an beiden Positionen darauf auf, radial gegen
überliegend zueinander, von der Innenfläche 2a der eingangsseitigen Scheibe 2 und der
Innenfläche 4a der ausgangsseitigen Scheibe 4 (gezeigt in den Fig. 1 bis 3, 8, 9, 19 und
20), und verformt sich elastisch, wie übertrieben in den Fig. 33 und 34 dargestellt ist.
Auch wenn jedoch die Kraftrolle 8 somit elastisch verformt wird, um die Gleichförmigkeit
der Zwischenraumbreite zwischen der Innenlaufbahn 54 und der Außenlaufbahn 55 zu
verlieren, kommen die Enden der Nadeln 45a nicht in Kontakt mit der Innenlaufbahn 54
und der Außenlaufbahn 55. Dementsprechend wird bei dem stufenlos verstellbaren
Getriebe dieser Ausführungsform ein frühes Abblättern, verursacht durch die Kanten
pressung, verhindert.
Wie oben beschrieben, sind beide Enden jeder Nadel 45a (wenn axial gesehen) des
Radialnadelrollenlagers 25a auf geeignete Weise ballig (bezeichnet mit Bezugszahl 68).
Die Balligkeit verhindert das Auftreten der Kantenpressung, um dadurch die Lebensdau
er des Radialnadelrollenlagers 25a zu verbessern. Wenn die Außenlaufbahn 55, die
durch die Innenumfangsfläche der Kraftrolle 8 aufgebaut ist, elastisch verformt wird,
ändern die Nadeln 45a, die durch die Abstandhalter 53 rückgehalten werden, etwas ihre
Stellung, so daß die Wälzflächen der Nadeln 45a, 45a die Innenlaufbahn 54 und die
Außenlaufbahn 55 schaffen. Der Kontakt der Wälzflächen der Nadeln 45a, 45a mit der
Innenlaufbahn 54 und der Außenlaufbahn 55 ist in einem geeigneten Kontaktzustand
gebracht, um dadurch ein übermäßiges Anwachsen des Flächendrucks auf die Kontakt
bereiche zu unterdrücken.
Wenn in diesem Zusammenhang die Balligkeitsgröße δ68 zu klein ist, wird die Erzeugung
der Kantenpressung ungenügend unterdrückt. In diesem Fall wird die Lebensdauer des
Radialnadelrollenlagers 25a ungenügend verbessert. Wenn im Gegensatz dazu δ68 zu
groß ist, werden die Nadeln 45a, 45a des Radialnadelrollenlagers und die Kraftrolle 8,
die durch das Radialnadelrollenlager 25a gelagert wird, schräggestellt. Das Ergebnis hat
einen entgegengesetzten Effekt, daß die Kantenpressung leicht erzeugt wird und daß
das frühe Abblättern auf einfache Weise auftritt. Da zusätzlich die Kraftrolle 8 die Kraft
fahrzeugleistung überträgt, während sie sich mit einer hohen Geschwindigkeit in einem
Zustand dreht, wird die Kraftrolle 8 geneigt, verglichen mit der Normalstellung, wobei
dadurch große Geräusche und Schwingungen erzeugt werden. Das gesamte Getriebe
mit der Getriebeeinheit, das das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe enthält, erzeugt
starke Geräusche und Schwingungen, und beeinflußt somit nachteilig das Fahrgefühl für
das Fahrzeug, das die Getriebeeinheit aufweist.
Andererseits wird bei der vorliegenden Erfindung die Balligkeitsgröße δ68, wie oben be
schrieben, gesteuert, und daher wird die Erzeugung des Kantenpressung verhindert,
und die Kraftrollen 8 werden nicht während der Arbeitsweise des stufenlos verstellbaren
Getriebes geneigt.
Ein Test, der durch den Erfinder bzw. die Erfinder durchgeführt wurde, um die Ballig
keitsgröße δ68, wie oben beschrieben, festzulegen, wird beschrieben. Hochgeschwindig
keits-Lebensdauertests wurden unter Verwendung eines Motordynamos für zwei stufen
los verstellbare Toroidalgetriebe für eine kleine Motorleistung und für eine große Motor
leistung ausgeführt.
Für das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe für eine große Motorleistung wurde ein
stufenlos verstellbares Doppelhohlraum-Toroidalgetriebe verwendet, dessen Hohlraum
durchmesser D0 130 mm ist (Hohlraumdurchmesser D0 = Abstand zwischen Schwenk
wellen 5, 5, die an beiden Enden der Drehzapfen 6, 6 vorgesehen sind, Fig. 4). Die
Betriebsbedingungen in dem Test waren: die Anzahl der Umdrehungen jeder der ein
gangsseitigen Scheiben 2A und 2B waren 4000 Umdrehungen pro Minute; das Ein
gangsdrehmoment war 300 Nm; und das Geschwindigkeitsänderungsverhältnis war 0,5
(die Anzahl der Umdrehungen der ausgangsseitigen Scheibe 4½ der der Eingangs
scheiben). Die Abmessungen des Radialnadelrollenlagers 25a waren: der Durchmesser
eines einbeschriebenen Kreises jeder Nadel 45a war 25 mm; der Durchmesser eines
umschriebenen Kreises war 23 mm (Außendurchmesser des zylindrischen Bereiches 59
der Nadel 45a war 4 mm); und die Axiallänge L45a der Nadel 45a war 16,8 mm.
Unter den oben erläuterten Bedingungen wurde ein Test zum Bestätigen der Lebens
dauer des Radialnadelrollenlagers 25a durchgeführt, während die Balligkeitsgröße δ68
der Nadeln 45 verändert wurde (d. h., Verwendung der Balligkeitsgröße δ68 als ein Para
meter) und somit konnten geeignete Balligkeitsgrößen δ68 aus dem Test erzielt werden.
Beim Vorgehen im Hochgeschwindigkeits-Lebensdauertest wurde eine elastische Ver
formungsgröße der Kraftrolle 8 auf der Basis der Werte der Last, die auf die eingangs
seitige Scheibe 2 und die ausgangsseitige Scheibe 4 auf die Kraftrolle 8 während der
Arbeitsweise des stufenlos verstellbaren Getriebes aufgebracht wird, durch einen FEM-
Prozeß berechnet. Die Verformungsgröße, die erzielt wurde, wurde bei der Balligkeits
größe δ68 berücksichtigt. Eine Sollzeit für den Hochgeschwindigkeits-Lebensdauertest
wurde auf 200 Stunden festgelegt. Der Wert von 200 Stunden kann als ein Referenzwert
für die Dauerfestigkeit für die Lebensdauer der Getriebeeinheit des Fahrzeuggetriebes
verwendet werden.
Die Testergebnisse sind in Tabelle 3 und Fig. 36 gezeigt.
Das stufenlos verstellbare Toroidalgetriebe, das ein Einzelkleinhohlraumtyp ist, von dem
der Hohlraumdurchmesser D0 104 mm ist, wurde dem Hochgeschwindigkeits-
Lebensdauertest unterzogen. Die Betriebsbedingungen in dem Test waren: die Anzahl
der Umdrehungen der eingangsseitigen Scheibe 2 waren 4000 Umdrehungen pro Minu
te; das Eingangsdrehmoment war 60 Nm; und das Geschwindigkeitsänderungsverhältnis
war 0,5. Die Abmessungen des Radialnadelrollenlagers 25a waren: der Durchmesser
eines eingeschriebenen Kreises jeder Nadel 45a war 16 mm; der Durchmesser eines
umschriebenen Kreises war 20 mm (Außendurchmesser des zylindrischen Bereiches 69
der Nadel 45a war 2 mm); und die Axiallänge L45a war 13,8 mm.
Die Testergebnisse sind in Tabelle 4 und Fig. 37 gezeigt.
Wie aus den Testergebnissen zu sehen ist, wird, wenn der Außendurchmesser des
zylindrischen Bereiches 60 der Nadel 45a 4 mm ist, eine Soll-Lebensdauer in einem
Zustand abgesichert, bei der die Balligkeitsgröße δ68 innerhalb des Bereiches von 0,006
mm bis 0,026 mm ist. Wenn der Außendurchmesser 2 mm ist, wird die Soll-Lebensdauer
in einem Zustand abgesichert, bei der die Balligkeitsgröße δ68 innerhalb von 0,003 mm
bis 0,013 mm ist. In jenen Fällen muß zum Absichern einer befriedigenden Lebensdauer
die Balligkeitsgröße δ68 0,15% bis 0,65% des Außendurchmessers D69 des zylindri
schen Bereiches 69 der Nadel 45a sein.
Die Balligkeitsgröße δ68 wurde an einer Position näher zu der Mitte der Nadel 45a (axial
gesehen) von 5 bis 15% der Axiallänge L45a der Nadel 45a gemessen, gemessen von
der Endfläche derselben. Bei dem tatsächlichen Lebensdauertest war der Meßpunkt 2
mm (11,9%) von der Endfläche der Nadel beabstandet, wenn die Axiallänge L45a 16,8
mm ist (Außendurchmesser = 4 mm). Er war 1,5 mm (10,9%) von der Endfläche der
Nadel beabstandet, wenn die Axiallänge L45a 13,8 mm ist (Außendurchmesser = 2 mm).
Bei dem Musterstück E war die Axiallänge L45a 16,8 mm (Außendurchmesser = 4 mm),
die Balligkeitsgröße war 0,011 mm (0,275%) in einer Position 2,5 mm (14,9%) von der
Endfläche beabstandet. Die Balligkeitsgröße war auch 0,023 mm (0,58%) an einer
Position 0,9 mm (5,4%) von der Endfläche beabstandet. Jene Zahlen genügten den
Bedingungen, die im Patentanspruch angegeben sind. Im Musterstück D war die
Axiallänge L45a 13,8 mm, die Balligkeitsgröße war 0,005 mm (0,25%) an einer Position
2,0 mm (14,5%) von der Endfläche beabstandet. Die Balligkeitsgröße war auch 0,010
mm (0,5%) an einer Position 0,7 mm (5,1%) von der Endfläche beabstandet. Den im
Patentanspruch angegebenen Bedingungen wurden bei diesen Zahlen genügt.
Wenn ein anfänglicher Radialspalt des Radialnadelrollenlagers 25a so festgelegt ist, daß
er groß ist, ist eine Neigung der Kraftrolle 8 zu dem Schwenkwellenbereich 23 der Ver
schiebungswelle 7 groß, um dadurch ein unangenehmes Geräusch und unangenehme
Schwingungen während der Arbeitsweise des stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes
zu bewirken. Ferner wird aufgrund einer Änderung und des Wechsels des zu übertra
genden Drehmomentes durch das stufenlos verstellbare Getriebe (Wechsel: Umschalten
des Antriebszustandes auf einen und aus einem Motorbremszustand), die Kraftrolle 8
wiederholt auf einer Seite (gesehen in der Radialrichtung) durch einen Abstand entspre
chend zu dem Radialspalt vorbelastet. Dieses resultiert in einer Erhöhung einer nicht
reagierenden Zone (wo die Drehzahländerung nicht ausgeführt wird, auch wenn ein
Drehzahländerungssignal eingegeben wird), und diese Erscheinung bewirkt einen
Nachteil bei der Drehzahländerungssteuerung.
Aus diesem Grund wird bevorzugt, daß der tatsächliche Radialspalt, während die Ver
formungsgröße der Kraftrolle 8 berücksichtigt wird, etwas größer ist, als ein Spalt, der für
das Radialnadelrollenlager empfohlen wird, daß mit den Nadeln 45a, 45a und dem Ab
standhalter 53 (Käfig und Rolle) in einem Katalog jener Bauteile niedergeschrieben ist. In
einem Fall, bei dem der Außendurchmesser (der Durchmesser der Innenlaufbahn 54)
des Schwenkwellenbereiches 23 der Verschiebungswelle 7 15 bis 30 mm ist und der
Innendurchmesser (Durchmesser der Außenlaufbahn 55) der Kraftrolle 8 20 bis 40 mm
ist, ist ein bevorzugter Radialspalt im Anfangszustand (die Kraftrolle 8 ist frei) annähernd
0,020 bis 0,055 mm im Durchmesser. Für diese Werte ist der empfohlene Spalt entspre
chend dem Katalog annähernd 0,08 bis 0,035 mm.
Um das frühe Abblättern zu verhindern, wird bevorzugt, daß die Oberflächenrauhheit der
Kontaktbereiche in Kontakt mit den Wälzflächen der Nadeln 45a so festgelegt ist, daß
sie gut ist. Der Katalog empfiehlt, daß die Oberflächenrauhheit Rmax der Außenum
fangsfläche (Innenlaufbahn 54) des Schwenkwellenbereiches 23 der Verschiebungswel
le 7 1,6 S ist, und die Oberflächenrauhheit Rmax der Innenumfangsfläche
(Außenlaufbahn 54) der Kraftrolle 8 3,2 S ist. Es wird bevorzugt, daß jene tatsächliche
Oberflächenrauhheit so festgelegt ist, daß sie etwas kleiner, als die empfohlene Oberflä
chenrauhheit (glatter) ist. Die Oberflächenhärte der Innenlaufbahn 54 und der Außen
laufbahn 55 ist so festgelegt, daß sie gleich der der Wälzflächen der Nadeln 45a, 45a ist,
und ist auf HRc60 und höher festgelegt, als in dem Katalog empfohlen wird.
Mit dem so aufgebauten und betriebenen stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebe kann
die Erfindung eine ausgezeichnete Haltbarkeit schaffen, und kann somit die praktische
Verwendung des stufenlos verstellbaren Toroidalgetriebes begünstigen.
Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf den Anmeldungsgegenstand, der in den
japanischen Patentanmeldungen Nr. Hei. 10-6791, eingereicht am 16. Januar 1998, Hei.
10-11661, eingereicht am 23. Januar, und Hei. 11-3646, eingereicht am 11. Januar
1999, beziehen, welche ausdrücklich durch Bezugnahme in ihrer Gesamtheit einge
schlossen werden.
Während nur bestimmte Ausführungsformen der Erfindung spezifisch hierin beschrieben
wurden, ist es ersichtlich, daß zahllose Modifikationen gemacht werden können, ohne
den Geist und Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.