DE19929701A1 - Objektiv mit Kristall-Linsen - Google Patents
Objektiv mit Kristall-LinsenInfo
- Publication number
- DE19929701A1 DE19929701A1 DE19929701A DE19929701A DE19929701A1 DE 19929701 A1 DE19929701 A1 DE 19929701A1 DE 19929701 A DE19929701 A DE 19929701A DE 19929701 A DE19929701 A DE 19929701A DE 19929701 A1 DE19929701 A1 DE 19929701A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lenses
- lens
- caf
- baf
- projection
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03F—PHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- G03F7/00—Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
- G03F7/70—Microphotolithographic exposure; Apparatus therefor
- G03F7/70216—Mask projection systems
- G03F7/70225—Optical aspects of catadioptric systems, i.e. comprising reflective and refractive elements
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B1/00—Optical elements characterised by the material of which they are made; Optical coatings for optical elements
- G02B1/02—Optical elements characterised by the material of which they are made; Optical coatings for optical elements made of crystals, e.g. rock-salt, semi-conductors
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B13/00—Optical objectives specially designed for the purposes specified below
- G02B13/14—Optical objectives specially designed for the purposes specified below for use with infrared or ultraviolet radiation
- G02B13/143—Optical objectives specially designed for the purposes specified below for use with infrared or ultraviolet radiation for use with ultraviolet radiation
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03F—PHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- G03F7/00—Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
- G03F7/70—Microphotolithographic exposure; Apparatus therefor
- G03F7/70216—Mask projection systems
- G03F7/70241—Optical aspects of refractive lens systems, i.e. comprising only refractive elements
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Toxicology (AREA)
- Lenses (AREA)
- Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)
Abstract
Ein Objektiv mit Linsen aus zwei verschiedenen Kristallen, insbesondere CaF¶2¶ und BaF¶2¶, eignet sich besonders als refraktives Projektionsobjektiv der Mikrolithographie bei 157 nm. Derartige Projektionsobjektive für 193/248 nm mit Quarzglas und Achromatisierung mit CaF¶2¶ werden mit BaF¶2¶ Compaction-resistent. Mit anderen Fluoriden und teilweise katadioptrischen Objektiven werden Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlagen im Wellenlängenbereich 100-200 nm möglich.
Description
Die Erfindung betrifft ein Objektiv mit Kristall-Linsen. Derartige Objektive sind seit über
hundert Jahren als Apochromat-Mikroskopobjektive von Carl Zeiss mit Flußspat (CaF2)-
Linsen bekannt.
In jüngerer Zeit werden refraktive Projektionsobjektive für die Mikrolithographie im DUV
bei 248 oder 193 nm Wellenlänge realisiert, die Linsen aus Quarzglas und CaF2 enthalten.
Aus DD 222 426 B5 ist ein optisches System mit optischen Gläsern und BaF2-Einkristall
als optische Medien bekannt, das für Wellenlängen von 150 bis 104 nm eingesetzt werden
kann. Das Ausführungsbeispiel ist ein Planapochromat für 480 bis 800 nm mit mehreren
verschiedenen Gläsern und BaF2.
Die Materialauswahl für UV-Mikrolithographieobjektive - mit Schwerpunkt auf der
Wellenlänge 248 nm - ist in G. Roblin, J. Optics (Paris), 15 (1984) pp. 281-285
beschrieben.
Im Ergebnis werden nur Kombinationen von Quarzglas mit CaF2 oder LiF als brauchbar
eingestuft.
In U. Behringer, F + M (München) 107 (1999), 57-60 sind für die 157 nm
Mikrolithographie Fluoride wie CaF2, MgF2 und LiF als geeignet beschrieben, mit
Vorbehalten wegen der Doppelbrechung von MgF2 und wegen der Handhabung von LiF.
In K. F. Walsh et al., SPIE Vol. 774 (1987), 155-159 werden u. a. die Excimer-Laser für
248, 193 und 157 nm Wellenlänge vorgestellt und für 248 nm Quarzglas, CaF2, BaF2 und
MgF2 als einzig brauchbare Linsenmaterialien benannt. Für Wellenlängen unter 248 nm
wird Quarzglas als einzig brauchbares Material erwartet.
In US 5,031,977 wird ein katadioptrisches 1 : 1 Projektionsobjektiv für die
Mikrolithographie bei 248 nm beschrieben, das einen Konkavspiegel, eine Quarzglaslinse,
eine LiF-Linse und zwei Umlenkprismen aus CaF2 enthält. Argumente zur
Materialauswahl sind ebensowenig angegeben wie Hinweise zu Abwandlungen der
speziellen Konstruktion.
Nahe bei 157 nm liegt jedoch die Absorptionskante von Quarzglas. CaF2 transmittiert bei
157 nm noch brauchbar, hat aber eine zu hohe Dispersion für ein reines CaF2-Objektiv der
Mikrolithographie, auch für einen spektral eingeengten F2-Excimer-Laser. Bisher sind
daher Objektive für Wellenlängen unter 193 nm nur als katadioptrische- vgl.
DE 196 39 586 A des gleichen Erfinders und Anmelders und US Prov. Appln. Ser. No.
60/094,579 vom 29. Juli 1998 des gleichen Anmelders - oder katadioptrische - vgl.
US 5,686,728-Systeme bekannt. Dabei gibt US 5,686,728 ein reines Spiegelobjektiv für die
VUV-Mikrolithographie mit beispielsweise 126 nm, 146 nm oder 157 nm Excimer-Laser
an.
Aufgabe der Erfindung ist die Angabe eines alternativen Objektivkonzepts mit einer
Materialzusammenstellung, die neue Anwendungsmöglichkeiten, insbesondere in der
Mikrolithographie bei niedrigen Wellenlängen eröffnet.
Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Objektiv nach Anspruch 1, ein Projektionsobjektiv
der Mikrolithographie nach Anspruch 4, oder 9, 11, 12 und eine
Projektionsbelichtungsanlage nach Anspruch 16, 17 oder 18. Vorteilhafte
Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche 2, 3, 5-8, 10, 14-16, 19-21 und
23.
Einen Teilaspekt gibt Anspruch 13 an.
Ein Verfahren zur Herstellung mikrostruktuierter Bauteile gemäß Anspruch 22 sieht vor,
daß ein mit einer lichtempfindlichen Schicht versehenes Substrat mittels einer Maske und
einer Projektionsbelichtungsanlage nach mindestens einem der Ansprüche 17 bis 21 - und
damit mit einem Objektiv nach einem der vorangehenden Ansprüche - durch ultraviolettes
Licht belichtet wird und gegebenenfalls nach Entwickeln der lichtempfindlichen Schicht
entsprechend einem auf der Maske enthaltenen Muster strukturiert wird.
Die Erfindung geht aus von der Erkenntnis, daß sich durch die Verwendung zweier
verschiedener Kristalle in einem Objektiv neuartige Objektiveigenschaften bereitstellen
lassen. Insbesondere gehört dazu die Möglichkeit der Achromatisierung bei niedrigen
Wellenlängen, bei denen jedes bekannte Glas, auch Quarzglas, stark absorbiert. Die in der
Mikrolithographie gegen BaF2 vorhandenen Vorbehalte beziehen sich auf 248 nm und
Quarzglas als Partner.
Alkali- und Erdalkalihalogenide, speziell deren Fluoride, wie auch andere Fluoride sind als
Optik-Werkstoff bekannt. Ihre zum Teil schwierigen Werkstoffeigenschaften haben bisher
dazu geführt, daß ihre hervorragenden Transmissionseigenschaften im tiefen UV nur
ansatzweise ausgenutzt wurden. Erfindungsgemäß wurde gezeigt, daß mit diesen und
ähnlichen Materialien die optische Mikrolithographie bis zu ca. 100 nm Wellenlänge nach
unten ausgedehnt werden kann.
Mit der Paarung zweier Fluoridkristalle, insbesondere von CaF2, BaF2, SrF2 LiF, NaF, oder
KF, aber auch von Mischkristall-Fluoriden kann erstmals ein Materialpaar zur
Achromatisierung von 157 nm-Optiken angegeben werden. Die Materialien sind bereits in
der Optik-Fertigung bekannt, wie der angegebene Stand der Technik belegt. Bariumfluorid,
Strontiumfluorid oder Natriumfluorid wird dabei entsprechend Anspruch 6 vorzugsweise
für Negativlinsen verwendet, und zwar nur für einzelne, weil das genügen kann.
Kalziumfluorid findet dann gemäß Anspruch 7 nicht nur für die Positivlinsen, sondern
auch für die restlichen Negativlinsen Verwendung.
Besonders vorteilhaft ist es gemäß Anspruch 8, daß numerische Aperturen über 0,5, auch
bei 157 nm, erreicht werden. Das folgende Beispiel mit der numerischen Apertur von 0,8
belegt dies deutlich. Damit wird der Auflösungsvorsprung der EUV-Mikrolithographie
durch ca. 1/10 der Wellenlänge teilweise kompensiert, da ca. die dreifache NA erreicht
wird. Gegenüber 193 nm kann mit 109 nm aber die Auflösung fast halbiert werden, da das
Niveau der NA gehalten wird. Für die Bearbeitungsgenauigkeit hat die zehnfache
Wellenlänge gegenüber EUVL drastische Vorteile.
Das Stitching-Verfahren (zeilenweise Belichten des Chips) gemäß Anspruch 20, welches
neuerdings in der Mikrolithographie bei sehr niedrigen Wellenlängen ins Gespräch kommt,
erlaubt verkleinerte Bildfelder als Rechtecke mit mäßigem Aspektverhältnis und sorgt so
für eine drastische Verkleinerung der Objektive. Letzteres entspannt die
Herstellungsprobleme für die Linsenkristalle drastisch.
Eine ganz andere Ausführungsart der Erfindung gemäß den Ansprüchen 9 und 10 wurde
überraschend gefunden:
Bei der DUV-Mikrolithographie mit 248 nm oder 193 nm tritt im Dauerbetrieb ein als "Compaction" bezeichneter Alterungsprozeß bei Quarzglas auf, durch den das Material verdichtet wird und in Folge Brechungsindex und Form der Linse verändert werden. Dies verschlechtert natürlich die Abbildungsleistung des Objektivs. Neben der Kompensation durch stellbare Glieder wurde erkannt, daß die am höchsten belasteten und betroffenen bildseitigen Linsen statt aus Quarzglas aus Kristall, nämlich vorzugsweise CaF2, SrF2 oder BaF2 gefertigt werden können, die wesentlich stabiler gegen UV-Strahlung sind.
Bei der DUV-Mikrolithographie mit 248 nm oder 193 nm tritt im Dauerbetrieb ein als "Compaction" bezeichneter Alterungsprozeß bei Quarzglas auf, durch den das Material verdichtet wird und in Folge Brechungsindex und Form der Linse verändert werden. Dies verschlechtert natürlich die Abbildungsleistung des Objektivs. Neben der Kompensation durch stellbare Glieder wurde erkannt, daß die am höchsten belasteten und betroffenen bildseitigen Linsen statt aus Quarzglas aus Kristall, nämlich vorzugsweise CaF2, SrF2 oder BaF2 gefertigt werden können, die wesentlich stabiler gegen UV-Strahlung sind.
In der Patentanmeldung DE 198 55 157.6 des Anmelders vom gleichen Anmeldetag sind
mehrere Ausführungsbeispiele mit derartigem Einsatz von Kalziumfluorid-Linsen
enthalten, welche Teil der Offenbarung auch dieser Anmeldung sein sollen.
Dabei hat BaF2 wie SrF2 an dieser Stelle nach Anspruch 9 den - im Umfeld der
Achromatisierung als Nachteil geltenden - Vorteil, sich in seinen optischen Eigenschaften
wesentlich weniger von Quarzglas zu unterscheiden als CaF2 (vgl. Roblin am angegebenen
Ort). Die Designänderungen eines Projektionsobjektivs bei Austausch von Quarzlinsen
gegen BaF2- oder SrF2-Linsen in Bildnähe sind daher minimal. Das Projektionsobjektiv
wird so durch den Einsatz von zwei kristallinen Materialien - CaF2 für die
Achromatisierung, BaF2 oder SrF2 gegen die Compaction - optimiert.
Für ein 157 nm-Objektiv, rein refraktiv und aus einem Material, also CaF2, wären
Laserbandbreiten bis hinter zu 0,1 pm notwendig, abhängig von Apertur und Bildfeldgröße.
Es ist nicht zu erwarten, daß diese Werte einfach erreicht werden können beim Wechsel
von 193 auf 157 nm. Alles wird nochmals anspruchsvoller, Materialdurchlässigkeit,
Schichtverfügbarkeit, Gitter für die Laserkomponenten.
Erfindungsgemäß wurde mit BaF2 ein Material gefunden, welches bei 157 nm transparent
und isotrop ist, welches eine merklich höhere Dispersion bei 157 nm als CaF2 besitzt und
sich mit diesem zum Achromaten ergänzen läßt. BaF2 absorbiert erst bei etwa 130 nm
vollständig. Die Nähe der Absorptionskante zu 157 nm ist verantwortlich für den raschen
Verlauf der Brechzahländerung (starke Dispersion) bei 157 nm. Entsprechendes gilt für
andere Fluoride wie SrF2.
Bei 193 nm ist die Achromatisierung durch die Kombination von CaF2 und Quarzglas
etabliert. BaF2 hat eine nur unwesentlich höhere Dispersion als CaF2 und liegt in der
Dispersion sozusagen nutzlos zwischen der Dispersion von CaF2 und Quarzglas.
Für 157 nm ändert sich die Situation, da Quarzglas erhöhte Absorption zeigt. Nach
bisheriger allgemeiner Meinung gab es nun für CaF2 keinen geeigneten Partner zur
Achromatisierung.
Dies ist nicht der Fall: Der Dispersionsabstand zwischen CaF2 und BaF2 bei 157 nm fällt
zwar kleiner aus als zwischen CaF2 und Quarzglas bei 193 nm, aber es läßt sich unter
moderatem Einsatz von BaF2 immer noch sehr gut teilachromatisieren, auf ähnlichem
Niveau wie bei 193 nm, z. B. 50% Farblängsfehlerreduktion.
Bei 193 nm wird allgemein nur eine Teilachromatisierung durchgeführt, um das eingesetzte
CaF2 Volumen aus Gründen der Kosten, der Verfügbarkeit und der Materialeigenschaften
klein zu halten. Bei 157 nm wird man den Partner BaF2 im Volumen kleinhalten wollen, da
er ein höheres spezifisches Gewicht hat und sich die BaF2-Linsen dadurch unter der
Schwerkraft stärker durchbiegen.
Bei 193 nm möchte man möglichst alles aus Quarzglas machen, bei 157 nm möglichst alles
aus CaF2. Da die Zahl der positiven Linsen im refraktiven Lithographie-Objektiv deutlich
größer ist als die der negativen, wäre es vorteilhaft bei 193 nm, wenn Quarzglas eine kleine
Dispersion hätte. Es ist aber umgekehrt, CaF2 hat die kleinere Dispersion und kann nicht
bzw. soll nicht in allen positiven Linsen eingesetzt werden. Es werden also positive Linsen
aus Quarzglas gemacht, was den Grad der Achromatisierung drückt.
Bei 157 nm ist es ebenfalls wünschenswert, daß das bevorzugte Material, hier CaF2, eine
kleinere Dispersion als der Partner hat.
Im Gegensatz zu 193 nm ist dies bei 157 nm mit BaF2 der Fall. Fast alle Linsen, sicher alle
positiven Linsen, können aus dem Kron, nämlich CaF2, sein. Einige wenige Negativlinsen
werden aus BaF2 gemacht, alternativ aus SrF2, denn dafür gilt qualitativ das gleiche wie für
BaF2.
Natürlich gelten die obigen Aussagen auch für Linsen in einem katadioptrischen Objektiv,
insbesondere auch für dabei verwendete refraktive Teilobjektive. Das erfindungsgemäße
Objektiv kann also auch katadioptrisch sein. Wichtig ist, daß Linsen, und nicht nur
optische Hilfselemente wie Umlenkprismen oder Planplatten aus Kristall bestehen.
Möchte man Lithographie mit einer kürzeren Wellenlänge als 157 nm und gleichzeitig mit
sehr hoher numerischer Apertur betreiben, begegnet man einer Fülle schon bekannter
Probleme in verschärfter Form. Zunächst muß man sich im Klaren sein, daß nur bei
Excimer-Laserwellenlängen eine geeignete Bandbreite und Ausgangsleistung der
Lichtquelle zu erwarten ist. Die Spektren der Edelgase emittieren zwar auch etwa ab
60 nm, nur sind diese sehr breitbandig und damit nur reinen Spiegelsystemen zugänglich.
Reine Spiegelsysteme mit wirklich ausgedehntem Feld zwischen 10 und 26 mm haben bis
jetzt keine Apertur größer NA = 0,6.
Excimer-Laser können auf folgenden Wellenlängen unterhalb von 157 nm betrieben
werden:
| NeF | 109 nm |
| Ar2 | 126 nm |
| ArKr | 134 nm |
| Kr2 | 147 nm |
Bei der Materialfrage ist ein bekannter Kandidat mit sehr guter Transmission für 134 und
147 nm CaF2. Für 134 und 147 nm sind katadioptrische Objektive mit ausschließlich CaF2
als Linsenmaterial denkbar und stellen somit nichts Neues dar. Möchte man refraktive
Objektive mit mehr Apertur bekommen, wie 0,80/0,85/0,90, so erschließt sich die
Wellenlänge 147 nm noch durch das oben für 157 nm angegebene Materialsystem: Positive
Linsen vorwiegend aus CaF2, einige negative Linsen aus BaF2. Da die Absorptionskante
von BaF2 etwa bei 134,5 nm liegt, ist man noch etwa 13 nm bei 147 nm entfernt. Dies
bedeutet eine erhöhte Absorption, ermöglicht aber eine entspanntere
Farblängsfehlerkorrektion, da BaF2 bei 147 nm nun eine stärkere Dispersion hat als bei
157 nm, und zwar mit höherer Zunahme als CaF2, da die Absorptionskante von CaF2 bei
125 nm liegt.
Mit anderen Worten: bei gleich guter Bandbreite der Laser von 157 nm und 147 nm liefert
bei einem rein refraktiven Objektiv ein Materialpaar CaF2 und BaF2 bei 147 nm das
bessere Ergebnis hinsichtlich Farbkorrektur. Die Absorptionsverluste sind allerdings höher.
Auch bei 134 nm wurde bisher kein Materialpaar zur Achromatisierung rein refraktiver
Systeme angegeben. Erfindungsgemäß wurde dies in dem Materialpaar CaF2-SrF2
gefunden. Der Abstand zur Absorptionskante von SrF2 bei 130 mn muß aber als sehr
gering eingestuft werden. Die erhöhte Absorption läßt den Kristall nur für sehr dünne und
kleine Negativlinsen sinnvoll erscheinen. Deshalb wird ein derartiges System nur für
kleinere Bildfelder, etwa ein Halbfeldsystem (Stitching) realistisch sein.
Bei 126 nm scheidet auch CaF2 vollständig aus, da der Abstand zur Absorptionskante nur
noch 1 nm beträgt.
Es bleiben als bekannte Werkstoffe MgF2 und LiF. MgF2 ist auch bei 126 nm stark
doppelbrechend und damit ungeeignet. LiF ist bei 126 nm zwar durchlässig, gilt aber für
kleinere Durchmesser als ungeeignet, da die Strahlungsbelastung steigt und das Material
sich dadurch unzulässig verändert (Transmission und Brechzahl). Selbst ein
katadioptrisches System kommt im Bereich der höchsten Apertur (vor der Bildebene) nicht
ohne Material im Durchtritt aus. Somit würde man für 126 nm kein hochgeöffnetes
Lithographieobjektiv mit großem Feld mehr bauen können.
Erfindungsgemäß kann nun ein weiteres Material speziell für die hochbelasteten kleinen
Durchmesser angegeben werden. Die Konfiguration bei 126 nm besteht aus einem
katadioptrischen Lithographieobjektiv, welches hauptsächlich aus LiF besteht. In den mit
hoher Strahlungsintensität belasteten Linsen besteht es jedoch aus der isotropen amorphen
Form von BeF2. Die kristalline Form ist ähnlich dem kristallinen Quarz doppelbrechend.
Die glasig erstarrte Form, ähnlich dem Quarzglas, ist bei entsprechender Herstellung
isotrop. Da BeF2 bei 126 nm deutlich laser-resistenter ist als LiF, ist es das geeignete
Material in wenigen Linsen entweder in einer Strahltaille oder mehreren Strahltaillen
und/oder am bildseitigen Ende des Objektivs. Die geringe Zahl von BeF2-Linsen ist
letztlich anzustreben, da BeF2 als starkes Atemgift und schwächeres Kontaktgift eingestuft
werden muß. Für den Infrarotbereich gibt es schon lange Fertigungslinien, die den Umgang
mit giftigen optischen Komponenten beherrschen. Trotzdem ist es vorteilhaft, die Zahl der
BeF2-Linsen auf das Allernotwendigste zu beschränken. Es handelt sich also um ein
refraktives oder katadioptrisches Lithographieobjektiv aus mindestens einem kristallenem
und einem glasigen Fluorid.
BeF2 muß wasserfrei hergestellt und bearbeitet werden, da es zu H2O-Aufnahme neigt und
das H2O sofort die Wellenlänge 126 nm sperrt.
Besonders H2O-anne BeF2-Herstellung macht auch die HeF-Laserwellenlänge bei 109 nm
zugänglich. Beide Komponenten in hochreiner Form, LiF und BeF2, ermöglichen ein
katadioptrisches Objektiv bei 109 nm.
Optische Materialien großer Dispersion werden herkömmlich als Flint(glas), solche
geringer Dispersion als Kron(glas) bezeichnet.
Für die verschiedenen DUV bis VUV-Wellenlängen werden gemäß Obengesagtem die im
folgenden kompakt wiedergegebenen Materialkombinationen vorgeschlagen:
| AL=L<- 193 nm: | ||
| - CaF2 Kron | KF Flint | |
| - CaF2 Kron | KF + SiO2-Glas Flint | |
| - LiF +, CaF2 Kron | KF Flint | |
| - LiF +, CaF2 Kron | KF + SiO2-Glas Flint | |
| AL=L CB=2<- 157 + 147 nm:@ | CaF2 und/oder LiF Kron | NaF, BaF2, und/oder SrF2 Flint |
| AL=L CB=2<- 134 nm:@ | - CaF2 Kron | SrF2 Flint |
| - CaF2 Kron | NaF Flint | |
| - LiF Kron | SrF2 Flint | |
| - LiF Kron | NaF Flint | |
| - LiF Kron | NaF + SrF2 Flint |
dabei SrF2 für kleine Durchmesser, da strahlungsbeständiger als NaF
Die oben genannten Systeme können mit Dünnschichtsystemen aus MgF2 und LaF3
entspiegelt werden. Für 193 nm eignen sich zudem auch SiO2 und Al2O3 als
Antireflexschichten.
Diese Möglichkeit der Entspiegelung ist eine wichtige Voraussetzung für die
Realisierbarkeit von vielgliedrigen refraktiven Objektiven, da sonst pro Linsenfläche
ca. 10% Reflexionsverlust auftritt.
Da für 126 nm und 109 nm keine Antireflex-Schichten bekannt sind, ist dies ein weiterer
Grund, warum hier katadioptrische Systeme mit wenigen (z. B. 3-5) Linsen vorzuziehen
sind, entsprechend Anspruch 12.
Beim Achromatisieren mit LiF und NaF bietet sich eine Möglichkeit, Grenzflächen
Kristall-Gas einzusparen, damit auch Antireflexschichten bzw. Reflexionsverluste, gemäß
den Ansprüchen 13 und 14.
Die Wärmeleitfähigkeit und die Wärmeausdehnung beider Stoffe sind sehr ähnlich:
| Wärmeleitfähigkeit | |
| Ausdehnung | |
| LiF 4,01 W/m/K | 37,0.10-6/C |
| NaF 3,75 W/m/K | 36,0.10-6/C |
Damit kann ein "Kittglied" durch Ansprengen geschaffen werden, das je eine + und -Linse
oder zwei + und eine -Linse enthält. Da die Brechzahlen beider Kristalle sehr niedrig sind
und die Entspiegelung daher schwierig, ist diese Kittgliedbildung besonders hilfreich.
Neben einzelnen solcher Kittglieder könnte das Objektiv ansonsten aus CaF2-Linsen
bestehen.
Auch angesprengte Glieder aus CaF2 und BaF2 sind möglich:
| Wärmeleitfähigkeit | |
| Ausdehnung | |
| CaF2 19,71 W/m/K | 18,8.10-6/C |
| BaF2 11,72 W/m/K | 18,1.10-6/C |
Erst die ausgezeichneten Wärmeleitfähigkeiten der Kristalle gegenüber Gläsern läßt
derartige Ansprengungen sicher erscheinen, insbesondere bei unterschiedlicher Absorption
(und damit Erwärmung).
Als weitere Kristalle sind vor allem Mischkristalle des Fluor geeignet, darunter solche mit
Alkali oder Erdalkali und anderen Elementen, wie Zinn, Zink oder Aluminium. Hohe
Dispersion und gute Lichtbeständigkeit bei hoher Transmission im VUV sind dabei die
Auswahlkriterien, bei Meidung von Doppelbrechung.
Natürlich gelten die obigen Aussagen auch für Linsen in einem katadioptrischen Objektiv,
insbesondere auch für dabei verwendete refraktive Teilobjektive. Das erfindungsgemäße
Objektiv kann also auch katadioptrisch sein. Wichtig ist, daß Linsen, und nicht nur
optische Hilfselemente wie Umlenkprismen oder Planplatten aus Kristall bestehen.
Näher erläutert wird die Erfindung anhand der Zeichnung, deren
Fig. 1 einen Linsenschnitt eines 157 nm Mikrolithographie-Projektionsobjektivs
mit BaF2-Linsen zeigt;
Fig. 2 einen Linsenschnitt eines 157 nm Mikrolithographie-Projektionsobjektivs
mit NaF-Linsen und Asphären zeigt;
Fig. 3 ein qualitatives Bild einer Projektionsbelichtungsanlage der
Mikrolithographie zeigt;
Fig. 4 schematisch ein Projektionsobjektiv mit Kittglied zeigt; und
Fig. 5 schematisch ein katadioptrisches Projektionsobjektiv zeigt.
Zu dem in Fig. 1 im Linsenschnitt gezeigten Ausführungsbeispiel gibt Tabelle 1 die
Daten an.
Es handelt sich um ein Mikrolithographie-Projektionsobjektiv für den F2-Excimer-Laser
bei 157 nm. Durch den Einsatz von CaF2 und BaF2 (für die Linsen 17, 18, 21, 24, 26, 28,
30) gelang es, bei einer Bandbreite von 0,5 µm, einem Stitching-gerechten Bildfeld von
8,0 × 13,0 mm2, einem Reduktionsfaktor von 4,0 : 1, einem Abstand Objekt Ob zu Bild Im
von 1000 mm und bei beidseitiger Telezentrie eine numerische Apertur von 0,8 zu
verwirklichen. Eine weitere Erhöhung der numerischen Apertur ist durchaus möglich. Der
Farblängsfehler wird um Faktor 3 gegenüber einem reinen CaF2 Objektiv reduziert. Er
beträgt noch CHL (500 pm) = 0,095 mm. Dieser Faktor kann durch zusätzliche CaF2-BaF2
Linsenpaare noch gesteigert werden. Der gesamte RMS-Fehler der Wellenfront im
Bild IM liegt für alle Bildhöhen bei RMS < 13 m λ, wobei ja die deutlich reduzierte
Wellenlänge als Bezugsmaß λ dient.
Die Brechzahlen bei der Hauptwellenlänge λ0 = 157,63 nm des F2-Excimer-Lasers und in
500 pm Abstand bei λ1 = 158,13 nm sind
| n0 = 1,5584 | n1 = 1,5571 für CaF2 |
| n0 = 1,6506 | n1 = 1,6487 für BaF2 |
| n0 = 1,5102 | n1 = 1,5097 für SrF2 |
| n0 = 1,4781 | n1 = 1,4474 für LiF |
| n0 = 1,4648 | n1 = 1,4629 für NaF |
| n0 = 1,5357 | n1 = 1,5328 für KF |
Daraus ergibt sich eine Abbe-Zahl (invers zur Dispersion):
CaF2 = 1219, BaF2 = 874, SrF2 = 392,
LiF = 674, NaF = 242, KF = 184.
CaF2 = 1219, BaF2 = 874, SrF2 = 392,
LiF = 674, NaF = 242, KF = 184.
Damit hat bei 157 nm BaF2 eine um 40% höhere Dispersion als CaF2. Im Vergleich hat bei
193 nm Quarzglas eine um 54% Dispersion als CaF2.
Das Projektionsobjektiv nach Fig. 1 und Tabelle 1 hat insgesamt 39 Linsen und eine
planparallele Abschlußplatte P. Sieben Negativlinsen 17, 18, 21, 24, 26, 28 und 30 sind zur
Achromatisierung aus BaF2 gemacht. Die Konstruktion steht in direkter Verwandtschaft zu
dem in der obengenannten nicht vorveröffentlichten Patentanmeldung DE 198 55 157.6
(deren Inhalt auch Teil dieser Anmeldung sein soll) beschriebenen Design.
Im Bereich der Systemblende AS ist eine - nicht stark eingeschnürte - dritte Taille T3 bei
der Linse 26 ausgebildet, folgend auf die schon klassische Folge von Bauch B1 an Linse 5,
Taille T1 an Linse 10, Bauch B2 an Linse 15, Taille T2 an Linse 18 und Bauch B3 an Linse
22, sowie gefolgt von Bauch B4. Besonders hoch entwickelt ist die Linsengruppe von
Linse 20 bis 39 mit dem Doppelbauch B3, B4.
Mehrere sphärisch überkorrigierende Lufträume mit größerer Dicke in der Mitte als am
Rand sind im Bereich der Blende AS zwischen den Linsen 23/24, 26/27 und 29/30, 30/31
als wesentliches Korrektionsmittel vorgesehen. Dieser Aufbau begrenzt auch bei größter
numerischer Apertur die Linsendurchmesser. Die in Tabelle 1 angegebenen Linsenradien -
entsprechend den jeweils größten Strahlhöhen - zeigen, daß der Linsendurchmesser
maximal 190 mm am Bauch B4 beträgt. Auch sind die Linsendurchmesser ziemlich
gleichmäßig verteilt, von Linse 13 im Bereich des zweiten Bauchs B2 bis Linse 34 nahe
dem Bild IM liegen alle Linsendurchmesser zwischen 140 mm und 190 mm.
Die negativen BaF2-Linsen 21, 24, 26, 28, 30 sind in klassischen + - Paaren mit positiven
CaF2-Linsen 22, 23, 25, 27, 29 abwechselnd im Bereich des Doppelbauchs B3, B4
vorwiegend vor der Blende AS angeordnet und werden durch zwei negative BaF2-Linsen
17, 18 im Bereich der zweiten Taille T2 ergänzt. Damit ergibt sich ein sehr wirksamer
Einsatz des zweiten Kristallmaterials zur Achromatisierung.
Der den Ansprüchen 9 oder 10 gemäße Einsatz zweier Kristall-Linsenwerkstoffe ergibt
sich ausgehend von den beispielsweise aus den Patentanmeldungen DE 198 55 108.8 und
DE 198 55 157.6 des Anmelders vom gleichen Anmeldetag und aus anderen Quellen
bekannten Objektivdesigns dadurch, daß bei einem DUV-Objektiv (300-180 nm) mit
überwiegend Quarzglas-Linsen und vorwiegend blendennahen, der Achromatisierung
dienenden CaF2-Linsen die dem Bild IM nächsten Linsen - entsprechend in Fig. 1 Linsen
39, 38 usw. - aus Quarzglas oder CaF2, jetzt durch BaF2- oder SrF2-Linsen ersetzt werden.
Die nur wenig anderen optischen Eigenschaften des BaF2 und des SrF2 gegenüber
Quarzglas erfordern nur routinemäßige Designänderungen mit einem Optik-Design-
Programm. Natürlich kann auch die Planplatte P sinnvoll aus BaF2 gemacht werden. Wird
sie jedoch - als Verschleiß- und Schutzelement - ohnedies öfters gewechselt, kann sie auch
aus Quarzglas bleiben (im oben genannten Wellenlängenbereich)
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 2 zeigt ein 157 nm-Vollfeld-Scanner-
Projektionsobjektiv auf der Basis von CaF2-Linsen, das durch den Einsatz von insgesamt
fünf Negativlinsen 218, 219, 220, 221; 232, 233, 234, 235; 236, 237; 249, 250; 257, 258
aus NaF in den beiden Taillen, im Blendenraum und im konvergierenden Strahlengang vor
der Bildebene Im achromatisiert ist.
Insgesamt drei asphärische Linsenflächen 211, 221, 257, davon zwei auf NaF, tragen zur
guten Korrektur bei kompaktem, materialsparendem Bau des Objektivs bei.
Abbildungsmaßstab 1 : 4, Bildfelddurchmesser 27,2 mm für ein 8 × 26 mm Scanner-
Vollfeld und bildseitige numerische Apertur von NA = 0,77 sind wesentliche Kenndaten
des Objektivs, dessen RMS-Bildfehler über alle Bildhöhen unter 16 mλ liegt, bei einer
Laser-Bandbreite von Δλ = ± 0,2 pm. Die chromatische Längsaberration für den
Vergleichswert Δλ = 500 pm beträgt CHL (500 pm) = 0,153 mm. Die einzelnen
Geometriedaten sind in Tabelle 2 zusammengestellt. Der größte genutzte
Linsendurchmesser beträgt 46 mm an der Linse 247, 248.
Die Gestaltung und Nutzung der Asphären erfolgt hierbei nach den Grundsätzen der
Patentanmeldung DE 199 22 209.6 vom 14. Mai 1999 des gleichen Erfinders und
Anmelders, die hiermit als Teil der Offenbarung auch dieser Anmeldung gelten soll.
Die in Fig. 3 schematisch dargestellte Projektionsbelichtungsanlage der
Mikrolithographie umfaßt als Lichtquelle 301 einen Excimer-Laser, eine Einrichtung 302
zur Bandbreitenreduktion - die auch im Laser integriert sein kann -, ein
Beleuchtungssystem 303 mit Homogenisierungs- und Feldblendeneinrichtung u. a., einen
Maskenhalter 304 mit Positionier- und Bewegungseinrichtung 314. Ein erfindungsgemäßes
Projektionsobjektiv 305 umfaßt Linsen 315, 325 aus verschiedenen Kristallen bzw.
Fluoriden. In der Bildebene wird das Objekt auf einem Objekthalter 306 mit Positionier-
und Bewegungseinrichtung 316 bereitgestellt. In der Ausführung als Scanner werden
Masken- und Objekthalter synchron in um den Abbildungsmaßstab unterschiedlicher
Geschwindigkeit bewegt. Natürlich gehören die hier nicht dargestellten Einrichtungen einer
Projektionsbelichtungsanlage wie Steuer- und Regelsysteme, Autofokus, Wafer- und
Maskenwechselsysteme, Klimatisierung auch dazu.
Fig. 4 zeigt ein Objektiv 400 mit einem "Kittglied" 401, d. h. eine ohne Luftspalt getilgte
Linsengruppe, die in diesem tiefen UV-Bereich durch Ansprengen gehalten wird, da kein
strahlungsbeständiger Kitt/Kleber verfügbar ist. Wie oben gesagt, sind solche Glieder mit
positiven LiF und negativen NaF Linsen sinnvoll bzw. mit BaF2 und CaF2. Weitere Linsen
402 im Objektiv 400 sind dann z. B. aus CaF2 oder einem anderen der oben beschriebenen
Materialien gefertigt.
Fig. 5 zeigt schematisch ein erfindungsgemäßes katadioptrisches Objektiv, wie es für die
Lithographie mit 126 nm oder 109 nm vorgeschlagen wird.
Das Objekt Ob wird mittels 4 Spiegeln M1 bis M4 und 4 Linsen L1 bis L4 auf die
Bildebene Im abgebildet. Eine Linse L1 ist mit dem Spiegel M1 zu einem Mangin-Spiegel
vereinigt. Dies erleichtert die Fertigung und reduziert Reflexionsverluste und -störungen.
Die Linsen L1, L3, L4, in denen das Strahlungsbündel großen Querschnitt und damit
geringe Intensität aufweist, sind aus LiF gefertigt. Die bildnahe Linse L2, die zur
Steigerung der numerischen Apertur gebraucht wird, ist aber konzentrierter Strahlung
ausgesetzt. Hierfür wird amorphes BeF2 eingesetzt, wegen seiner höheren
Strahlungsbeständigkeit.
Das katadioptrische Objektiv soll wegen der Absorption und der relativ schwierigen
Herstellung der Linsenwerkstoffe nur wenige Linsen, d. h. 1 bis 10, enthalten. Derartige
Mikrolithographie-Projektionsobjektive sind z. B. für 193 nm bekannt, vgl. US 4,701,035
Fig. 12 und US 5,815,310 Fig. 3 mit NA = 0,6 und Quarzglas als Linsenmaterial. Von
solchen Systemen ausgehend können konkrete Ausführungen erfindungsgemäßer Objektive
abgeleitet werden, unter Vorgabe der optischen Eigenschaften der neu vorgegebenen
Materialien.
Auch für die anderen Objektivkonstruktionen der Erfindung ist grundsätzlich die
Detailkonstruktion mittels Design-Programmen aus vorhandenen Designs abzuleiten.
Dafür sind Brechzahl und Dispersion der Materialien bei den jeweiligen
Betriebswellenlängen einzusetzen.
Aus "Handbook of Optics", McGraw-Hill 1995, Ch. 33 Properties of Crystals and Glasses,
p. 33.64, ref. [125]
sind beispielsweise die Dispersionskurven von
LiF ab 100 nm
NaF ab 150 nm, mit Extrapolation ab 130 nm
KF ab 150 nm, mit Extrapolation ab 130 nm
bekannt.
LiF ab 100 nm
NaF ab 150 nm, mit Extrapolation ab 130 nm
KF ab 150 nm, mit Extrapolation ab 130 nm
bekannt.
Zu den Absorptionskanten von BaF2, CaF2, MgF2, SrF2 und LiF2 finden sich Informationen
in GB 1 276 700 betreffend ein Bandpaßfilter bei 130 nm.
Optische Konstanten der angesprochenen Antireflexschichten finden sich beispielsweise in
M. Zukic et al. Applied Optics 29 No. 28, Oct. 1980, p 4284-4292.
Die angegebenen Literaturstellen sind natürlich nur Beispiele. Außerdem können die
genauen optischen Eigenschaften auch durch Vermessung von Proben mit einem UV-
Spektrometer gewonnen werden.
In der Tabelle 3a sind die Abbezahlen einiger Fluoride und zum Vergleich von Quarzglas
für die Wellenlängen des ArF- und des F2-Excimerlasers angegeben.
Daraus abgeleitet sind die Quotienten der Abbezahlen in Tabelle 3b für verschiedene
Kron/Flint Kombinationen bei 157 nm angegeben. Großer Quotient bedeutet starke
Farbfehlerkorrektur mit wenig Flint.
Demnach wäre die Kombination Kron LiF, Flint KF ideal. Die schwierigen Eigenschaften
von KF sprechen aber dagegen (Absorption, Wasserempfindlichkeit).
Jedoch kann mit dem Kron CaF2 nur die Kombination mit NaF gegenüber den
Kombinationen mit LiF als Kron konkurrieren.
Sobald die Herstellung von Linsen aus LiF der von CaF2-Linsen vergleichbar gut möglich
ist, sind also Objektivkonstruktionen mit LiF als Kron vorzuziehen, in Kombination etwa
mit BaF2 oder NaF.
Der erfindungsgemäße Einsatz von Kristall-Linsen bringt auch bei katadioptrischen
Systemen im Wellenlängenbereich 130 bis 200 nm die gleichen Vorteile.
Eine Projektionsbelichtungsanlage mit erfindungsgemäßem Objektiv entspricht zum
Beispiel den aus den genannten Patentanmeldungen und anderen Quellen bekannten
Aufbauten, jetzt allerdings mit dem erfindungsgemäßen Objektiv.
Für 157 nm Systeme ist ein F2-Excimer-Laser mit moderatem Aufwand zur
Bandbreitenbegrenzung, ein angepaßtes Beleuchtungssystem z. B. nach der
Patentanmeldung DE 198 55 106, jedenfalls mit Fluorid und/oder Spiegel-Optik, aber auch
z. B. mit erfindungsgemäßem Objektiv, vorzusehen. Dazu kommen Masken- und Wafer-
Positionier- und Handlingssysteme usw. zu dem erfindungsgemäßen Projektionsobjektiv.
Die asphärischen Flächen werden durch die Gleichung:
beschrieben, wobei P die Pfeilhöhe als Funktion des Radius h (Höhe zur optischen Achse
7) mit den in den Tabellen angegebenen asphärischen Konstanten C1 bis Cn ist. R ist der in
den Tabellen angegebene Scheitelradius.
Claims (18)
1. Objektiv mit Linsen aus mindestens zwei verschiedenen Kristallen.
2. Objektiv nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Linsen aus mindestens
zwei verschiedenen Fluoriden, insbesondere aus CaF2, BaF2, SrF2, LiF, NaF, KF
bestehen.
3. Objektiv nach Anspruch 1 oder 2 mit zusätzlichen Linsen aus glasartigem Material,
insbesondere Quarzglas oder amorphem BeF2.
4. Projektionsobjektiv der Mikrolithographie, korrigiert für die Beleuchtung mit einem
F2-Excimer-Laser bei 157 nm, dadurch gekennzeichnet, daß es rein refraktiv ist und
Linsen aus BaF2, SrF2, NaF, LiF oder KF enthält.
5. Projektionsobjektiv nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als weiteres
Kristall-Linsenmaterial CaF2 eingesetzt ist.
6. Projektionsobjektiv nach Anspruch 4 oder S. dadurch gekennzeichnet, daß einzelne
Negativlinsen aus BaF2 oder SrF2 oder NaF gefertigt sind.
7. Projektionsobjektiv nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß alle
Positivlinsen und einzelne Negativlinsen aus CaF2 gefertigt sind.
8. Projektionsobjektiv nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die bildseitige numerische Apertur über 0,5, vorzugsweise über
0,6, beträgt.
9. Refraktives Projektionsobjektiv der Mikrolithographie, korrigiert für die Beleuchtung
mit Wellenlängen unter 360 nm, enthaltend Linsen aus Quarzglas, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens eine der beiden der Bildebene des Objektivs
nächsten Linsen aus Kristall, vorzugsweise CaF2, SrF2 oder BaF2, ausgeführt ist.
10. Objektiv nach Anspruch 3 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß es ein
mikrolithographisches Projektionsobjektiv, korrigiert für die Laser-Beleuchtung mit
einer Wellenlänge unter 360 nm, ist und die meisten Linsen aus Quarzglas, mehrere
positive Linsen vorzugsweise in Blendennähe, zur Achromatisierung aus CaF2 und
eine oder mehrere objektseitige Linsen zum Verhindern des Compaction-Einflusses
aus BaF2 oder einem anderen Fluorid, insbesondere SrF2, gefertigt sind.
11. Projektionsobjektiv der Mikrolithographie mit einer Arbeitswellenlänge von
100-180 nm mit Linsen aus mindestens zwei der Kristall-Materialien CaF2, BaF2,
LiF, NaF, SrF, KF oder des amorphen BeF2.
12. Projektionsobjektiv der Mikrolithographie, ausgeführt als katadioptrisches Objektiv
mit einer Arbeitswellenlänge von 100-130 nm enthaltend Linsen aus LiF und/oder
amphorem BeF2.
13. Achromat-Linsengruppe bestehend aus aneinander angesprengten Linsen aus
verschiedenen Fluoriden, insbesondere NaF und LiF oder CaF2 und BaF2.
14. Projektionsobjektiv mit mindestens einer Achromat-Linsengruppe nach Anspruch 13.
15. Objektiv nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine Linse eine asphärische Fläche aufweist.
16. Objektiv nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß Linsen eine Dünnschicht-Entspiegelung aus MgF2 und/oder LaF3 tragen.
17. Projektionsbelichtungsanlage mit 157 nm Lichtquelle und refraktivem
Projektionsobjektiv.
18. Projektionsbelichtungsanlage der Mikrolithographie
- - mit einer Lichtquelle, enthaltend einen Excimer-Laser mit 100-160 nm, vorzugsweise 100-150 nm Wellenlänge,
- - mit einem Beleuchtungssystem, enthaltend refraktive optische Elemente aus einem oder mehreren Fluoriden, insbesondere Alkali- oder Erdalkalifluoriden,
- - einem Retikel-Positionier- und Bewegungssystem
- - mit einem Projektionsobjektiv mit Linsen aus mindestens zwei der Kristall- Materialien CaF2, BaF2, LiF, NaF, SrF, KF oder des amorphen BeF2.
- - mit einem Objekt-Positionier- und Bewegungssystem.
- - Projektionsbelichtungsanlage, insbesondere nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Projektionsobjektiv nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15 ausgeführt ist.
- - Projektionsbelichtungsanlage nach mindestens einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß sie für das Stitching-Verfahren ausgelegt ist.
- - Projektionsbelichtungsanlage nach mindestens einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß ein Excimer-Laser mit 109, 126, 134, 146 oder 157 nm Wellenlänge als Lichtquelle eingesetzt ist.
- - Verfahren zur Herstellung mikrostrukturierter Bauteile, bei dem ein mit einer lichtempfindlichen Schicht versehenes Substrat mittels einer Maske und einer Projektionsbelichtungsanlage nach mindestens einem der Ansprüche 17 bis 21 durch ultraviolettes Laserlicht belichtet wird und einer Abbildung eines auf der Maske enthaltenen Musters strukturiert wird.
- - Objektiv nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einer Zerstreuungslinse ein Material eingesetzt ist, dessen Brechungsindex niedriger ist als der durchschnittliche Brechungsindex der in den Sammellinsen verwendeten Materialien.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19929701A DE19929701A1 (de) | 1998-11-30 | 1999-06-29 | Objektiv mit Kristall-Linsen |
| KR1019990042822A KR20000034967A (ko) | 1998-11-30 | 1999-10-05 | 수정-렌즈를 갖는 오브젝티브 및 투사 조명 장치 |
| EP99121434A EP1006373A3 (de) | 1998-11-30 | 1999-10-28 | Objektiv mit Kristall-Linsen und Projektionsbelichtungsanlage der Mikrolithographie |
| JP11337363A JP2000235146A (ja) | 1998-11-30 | 1999-11-29 | マイクロリソグラフィーの結晶レンズと投影形露光装置とを具備した対物レンズ |
| US09/451,505 US6683729B1 (en) | 1998-11-30 | 1999-11-30 | Objective with crystal lenses and projection exposure equipment for microlithography |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19855158 | 1998-11-30 | ||
| DE19908544 | 1999-02-27 | ||
| DE19929701A DE19929701A1 (de) | 1998-11-30 | 1999-06-29 | Objektiv mit Kristall-Linsen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19929701A1 true DE19929701A1 (de) | 2000-05-31 |
Family
ID=26050457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19929701A Withdrawn DE19929701A1 (de) | 1998-11-30 | 1999-06-29 | Objektiv mit Kristall-Linsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19929701A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10221386A1 (de) * | 2002-05-14 | 2003-11-27 | Zeiss Carl Smt Ag | Projektionsbelichtungssystem |
| US6697199B2 (en) | 2001-07-18 | 2004-02-24 | Carl Zeiss Smt Ag | Objective with lenses made of a crystalline material |
| EP1235092A3 (de) * | 2001-02-23 | 2004-06-23 | Nikon Corporation | Optisches Projektionssystem, Projektionsapparat und Projektionsbelichtungsmethode |
| US6801364B2 (en) | 1999-05-14 | 2004-10-05 | Carl Zeiss Smt Ag | Projection objective for microlithography |
-
1999
- 1999-06-29 DE DE19929701A patent/DE19929701A1/de not_active Withdrawn
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6801364B2 (en) | 1999-05-14 | 2004-10-05 | Carl Zeiss Smt Ag | Projection objective for microlithography |
| US7154677B2 (en) | 1999-05-14 | 2006-12-26 | Carl Zeiss Stiftung | Projection objective for microlithography |
| EP1235092A3 (de) * | 2001-02-23 | 2004-06-23 | Nikon Corporation | Optisches Projektionssystem, Projektionsapparat und Projektionsbelichtungsmethode |
| US6697199B2 (en) | 2001-07-18 | 2004-02-24 | Carl Zeiss Smt Ag | Objective with lenses made of a crystalline material |
| US6842284B2 (en) | 2001-07-18 | 2005-01-11 | Carl Zeiss Smt Ag | Objective with lenses made of a crystalline material |
| DE10221386A1 (de) * | 2002-05-14 | 2003-11-27 | Zeiss Carl Smt Ag | Projektionsbelichtungssystem |
| US6806942B2 (en) | 2002-05-14 | 2004-10-19 | Carl Zeiss Smt Ag | Projection exposure system |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1006373A2 (de) | Objektiv mit Kristall-Linsen und Projektionsbelichtungsanlage der Mikrolithographie | |
| EP1855160B1 (de) | Projektionsbelichtungsanlage, Projektionsbelichtungsverfahren und Verwendung eines Projektionsobjektivs | |
| DE10127227A1 (de) | Katadioptrisches Reduktionsobjektiv | |
| EP1097404A1 (de) | Projektionsobjektiv für die mikrolithographie | |
| DE69824658T2 (de) | Optisches System für Projektion | |
| DE19548805A1 (de) | REMA-Objektiv für Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlagen | |
| DE19653983A1 (de) | REMA-Objektiv für Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlagen | |
| DE102008040613A1 (de) | Optisches System einer mikrolithographischen Projektionsbelichtungsanlage | |
| DE3229442A1 (de) | Projektionsvorrichtung | |
| DE10029938A1 (de) | Optisches System für das Vakuum-Ultraviolett | |
| EP1304594A2 (de) | Projektionsbelichtungsanlage der Mikrolithographie für 200 nm | |
| DE19726058A1 (de) | Katadioptrisches System zur Photolithographie | |
| DE102005045862A1 (de) | Optisches System für Ultraviolettlicht | |
| DE102022205700A1 (de) | Projektionsobjektiv, Projektionsbelichtungsanlage und Projektionsbelichtungsverfahren | |
| DE10210782A1 (de) | Objektiv mit Kristall-Linsen | |
| DE69801731T2 (de) | Optisches system zur herstellung integrierter schaltungen | |
| WO2018184720A2 (de) | Projektionsobjektiv, projektionsbelichtungsanlage und projektionsbelichtungsverfahren | |
| EP1006388A2 (de) | Reduktions-Projektionsobjektiv der Mikrolithographie | |
| DE102009037077B3 (de) | Katadioptrisches Projektionsobjektiv | |
| WO2025257116A1 (de) | Achromatische abbildende optik | |
| DE19929701A1 (de) | Objektiv mit Kristall-Linsen | |
| DE102008015775A1 (de) | Chromatisch korrigiertes Lithographieobjektiv | |
| DE102024205432A1 (de) | Achromatische abbildende Optik | |
| DE69702830T2 (de) | Projektionsgerät mit ausrichtvorrichtung zur herstellung integrierter schaltungen | |
| DE102023200548A1 (de) | Chromatisch korrigierte abbildende Beleuchtungsoptik zum Einsatz in einer Projektionsbelichtungsanlage für die Lithografie |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: CARL ZEISS SMT AG, 73447 OBERKOCHEN, DE |
|
| 8141 | Disposal/no request for examination |