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DE19928200A1 - Verfahren zur Steuerung des Farbniveaus im Farbkasten einer Bogenoffsetdruckmaschine - Google Patents

Verfahren zur Steuerung des Farbniveaus im Farbkasten einer Bogenoffsetdruckmaschine

Info

Publication number
DE19928200A1
DE19928200A1 DE1999128200 DE19928200A DE19928200A1 DE 19928200 A1 DE19928200 A1 DE 19928200A1 DE 1999128200 DE1999128200 DE 1999128200 DE 19928200 A DE19928200 A DE 19928200A DE 19928200 A1 DE19928200 A1 DE 19928200A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
color
ink
controlling
zone
ink fountain
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1999128200
Other languages
English (en)
Inventor
Arndt Jentzsch
Uwe Becker
Bernd Patzelt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Koenig and Bauer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koenig and Bauer AG filed Critical Koenig and Bauer AG
Priority to DE1999128200 priority Critical patent/DE19928200A1/de
Publication of DE19928200A1 publication Critical patent/DE19928200A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/02Ducts, containers, supply or metering devices
    • B41F31/022Ink level control devices

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung des Farbniveaus im Farbkasten einer Bogenoffsetdruckmaschine, bei dem der Farbbedarf je Farbzone ermittelt wird und auf dieser Grundlage eine bedarfsgerechte Versorgung der Farbzonen erfolgt. DOLLAR A Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Steuern des zonalen Farbverbrauchs zu entwickeln, bei dem mit geringem Aufwand vor Beginn des Druckauftrages der farbzonenspezifische Farbbedarf ermittelt wird und während des Druckens die Farbzonen entsprechend ihres Bedarfs versorgt werden. DOLLAR A Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die unverändert bleibenden maschinenbezogenen Daten in einem zentralen Rechner abgelegt werden, die veränderlichen maschinenbezogenen Daten permanent ermittelt werden und ebenfalls dem zentralen Rechner zur Verfügung gestellt werden, der zentrale Rechner den Farbbedarf pro Farbzone für den laufenden Druckauftrag ermittelt, daraus den zeitbezogenen lokalen Farbbedarf pro Farbzone errechnet, diesen in Dosiereinheiten pro Zeit und pro Farbzone umrechnet und einer Farbdosiereinrichtung zur Verfügung stellt, die entsprechend des lokalen Farbbedarfs die Farbzonen mit Farbe versorgt.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung des Farbniveaus im Farbkasten einer Bo­ genoffsetdruckmaschine, bei dem der Farbbedarf je Farbzone ermittelt wird und auf dieser Grundlage eine bedarfsgerechte Versorgung der Farbzonen erfolgt.
Es ist üblich, die Farbe zum Einfärben der Druckplatte einer Bogenoffsetdruckmaschine in einem Farbkasten bereitzustellen. An diesem Farbkasten ist ein Farbduktor angestellt. Der Farbduktor übernimmt die Farbe aus dem Farbkasten und überträgt diese über eine Reihe von Farbauftragwalzen auf die Druckplatte.
Das gedruckte Bild hängt im wesentlichen von der Dicke des Farbauftrags auf der Druck­ platte ab. Dieser wird neben anderer Einflußgrößen auch zum Teil durch das Farbniveau im Farbkasten bestimmt. Daher wird angestrebt, diesen Wert konstant zu halten. Hinzu kommt, dass ein möglichst niedriger Stand der Farbe vorhanden sein soll bzw. das Farbniveau so ge­ steuert werden soll, daß beim Beenden des Farbauftrags wenig Farbe im Farbkasten ist.
In der DE 44 24 591 C1 wird eine Lösung für eine Bogenoffsetmaschine gezeigt, bei der ein geleerter Farbkasten am Ende eines Druckauftrages erreicht werden soll. Hier wird der Bedarf einzelner Farbzonen während des laufenden Druckauftrages über die Breite des Farbkastens ermittelt und so ein Farbprofil erstellt. Dabei ist eine verfahrbare Farbspendeeinrichtung - in der Regel eine Farbkartusche -, angeordnet, die mit einem mitfahrenden Füllstandssensor ver­ bunden ist. Die Farbe wird entsprechend des Farbverbrauchs der einzelnen Farbzonen zonal dosiert und hierzu die Farbspendeeinrichtung in die entsprechende Position gefahren.
Weiterhin ist ein Vorwahlzähler vorgesehen, der die Anzahl der zu verarbeitenden Bögen erfaßt. Dieser ist mit der Farbspendeeinrichtung schaltungstechnisch gekoppelt, so dass die Farbzufuhr in Abhängigkeit von der zu verdruckenden vor Ende des Druckauftrag gestoppt werden kann.
Diese Lösung hat den Nachteil, dass nicht alle wesentlichen von Einflußgrößen auf den Farbverbrauch werden. Aus der DE 38 35 221 C2 ist eine Lösung bekannt, um den erforderli­ che Farbverbrauch im voraus über eine Formel zu berechnen. Dabei werden die an der Druckmaschine vorhandenen Steilsysteme für die Farbspaltöffnung und für die Drehge­ schwindigkeit des Farbduktors erfaßt unter Einbeziehung einer Konstanten die Menge der zugeführten Farbe pro Zeiteinheit oder pro Druckprodukt proportional berechnet. Unter Ein­ beziehung eines variablen Faktors für einstellungsspezifische Einflüsse, wie Farbtemperatur, Viskosität, Papierart u. ä., der durch rechnerische Modellbildung oder durch Probeläufe er­ mittelt und in die Rechnung einbezogen wird, kann nunmehr der momentane, insgesamt an­ gelaufene oder der voraussichtliche Farbverbrauch errechnet und angezeigt werden. Dieser wird mit der in den Farbkasten eingebrachten Farbmenge verglichen.
Damit sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, um mit Beginn des Druckauf­ trags den voraussichtliche Farbverbrauch zu ermitteln und die erforderliche Farbmenge in den Farbkasten einfüllen zu können, so dass der Farbkasten mit Ende des Druckauftrages leerge­ fahren ist.
Wenn der Farbkasten eine Mehrzahl von Farbdosiereinheiten aufweist, werden - nach Weiter­ bildung der Erfindung - die Farbspaltöffnungen, die entsprechend des zonalen Verbrauchs unterschiedlich sind, gemessen. Aus diesen Meßwerten sollen dann die diskreten Farbschicht­ dicken bestimmt werden, so dass ein Farbschichtdickenprofil über die gesamte Druckbreite der Berechnung der Gesamtfarbmenge zugrunde gelegt werden.
Diese Lösung ist sehr aufwendig, da eine große Menge Daten erfaßt und in die Berechnung einbezogen werden müssen. Die Menge der momentan im Farbkasten befindlichen Farbe wird nicht erfaßt, so dass eine Rückmeldung der tatsächlich verbrauchten Farbe nicht möglich ist. Diese Menge kann nur über den gewählten variablen Faktor berechnet werden. Wird durch einen Bedienfehler ein falscher Faktor eingegebenen oder kommt es zu Abweichungen der dem variablen Faktor zugrundeliegenden Werte, kann es zum Leerfahren des Farbkastens während des Druckes kommen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zum Steuern des zonalen Farbverbrauchs zu entwickeln, bei dem mit geringen Aufwand vor Beginn des Druckauftrages der farbzonen­ spezifische Farbbedarf ermittelt wird und während des Druckens die Farbzonen entsprechend ihres Bedarfs versorgt werden.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des 1. Anspruchs gelöst.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, dass im Lauf des Druckvorganges über die gesamte Breite des Farbkastens ein bedarfsgerechtes Farbprofil aufrecht erhalten wird. Es wird immer mit einer minimalen Farbmenge im Farbkasten gearbeitet, so dass am Ende des laufenden Auftrags nur eine geringe Farbmenge im Farbkasten verbleibt.
Die Erfindung soll nachfolgend an Hand von einem Ausführungsbeispiel näher erläutert wer­ den.
Es wird von einer Bogenoffsetdruckmaschine ausgegangen, bei der Farbzonen mit unter­ schiedlichen Farbbedarf im Farbkasten vorhanden sind. Vor Beginn des Druckauftrags wer­ den die auf diesen Auftrag bezogenen Daten in einen zentralen Rechner, das ist in der Regel der Leitstandsrechner der Druckmaschine, eingegeben. Diese auftragsbezogene Daten können die für den Druckauftrag bekannten Vorstufendaten sein. Es ist auch möglich, diese Daten mit Hilfe eines bekannten Plattenscanners zu ermitteln.
Neben diesen auftragsbezogenen Daten werden die unverändert bleibende maschinenbezoge­ ne Daten, wie zum Beispiel die Größe des Farbkastens oder der Durchmesser des Farbduk­ tors, im zentralen Rechner abgelegt werden.
Während des Druckvorganges werden die veränderlichen maschinenbezogenen Daten, wie die Drehzahl des Druckzylinders und/oder die Drehzahl des Farbduktors, permanent ermittelt und dem Rechner zur Verfügung gestellt.
Weiterhin wird über einen installierten Füllstandssensor in regelmäßigen Abständen das Farbniveau im Farbkasten ermittelt und dem Rechner mitgeteilt. Das erfolgt vorzugsweise in der Farbzone, für die der Rechner den größten lokalen Farbbedarf aus den bekannten auf­ tragsbezogenen Daten ermittelt hat.
Aus den nunmehr vorhandenen Daten ermittelt der Rechner in einem hier nicht dargestellten Algorithmus den gesamten Farbbedarf pro Farbzone für den laufenden Druckauftrag, um zum Beispiel einen Farbkartuschenwechsel einleiten zu können oder um zu einem gegebenen Zeitpunkt vor Ende des Druckauftrages die Farbzufuhr zu stoppen und somit weitgehend den Farbkasten leerfahren zu können.
Aus den Farbbedarf pro Farbzone kann der Rechner einen zeitbezogener lokaler Farbbedarf, also den Farbbedarf pro Zeiteinheit für die betreffende Farbzone ermitteln.
Um eine bedarfsgerechte Dosierung der Farbe in die Farbzonen durchführen zu können, wird die zu dosierende Menge in Dosiereinheiten eingeteilt. Dabei ist eine Dosiereinheit eine über den Druckauftrag gleichbleibende definitiv festgelegte diskrete Menge an Farbe. Der Rechner ist nunmehr in der Lage, zu bestimmen, wieviel Dosiereinheiten pro Zeiteinheit in die betref­ fende Farbzone gebracht werden müssen.
Dieser Wert wird nun einer Dosiereinrichtung zur Verfügung gestellt, die in der Lage ist, die erforderliche Farbmenge in die bedürftige Farbzone zu bringen. Dabei ist es unerheblich, ob die Farbkartusche selbst auf einer Schiene oberhalb des Farbkastens verfahrbar und so selbst zur Dosiereinrichtung wird oder ob die Farbkartusche ortsfest angeordnet ist und die Farbe von dort in die betreffende Farbzone verbracht wird. Die letztere Möglichkeit kann dadurch realisiert werden, dass eine Farbspachtel längs des Farbduktors verfahrbar angeordnet ist und die Dosiereinheiten in die betreffende Farbzonen schiebt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, einen Schlauch an der Farbkartusche anzuschließen, dessen Farbaustrittsöffnung zu der zu versorgenden Farbzone gefahren wird.

Claims (7)

1. Verfahren zur Steuerung des Farbniveaus im Farbkasten von Bogenoffsetdruckmaschi­ nen, wobei das Farbniveau im Farbkasten während des laufenden Druckauftrages über­ wacht wird, die auf den aktuellen Druckauftrag bezogenen Daten und die unverändert bleibenden maschinenbezogene Daten in einem zentralen Rechner abgelegt werden, die veränderlichen maschinenbezogene Daten permanent ermittelt werden und ebenfalls dem zentralen Rechner zur Verfügung gestellt werden, der zentrale Rechner den Farbbedarf pro Farbzone für den laufenden Druckauftrag ermittelt, daraus den zeitbezogenen lokalen Farbbedarf pro Farbzone errechnet, diesen in Dosiereinheiten pro Zeit und pro Farbzone umrechnet und einer Farbdosiereinrichtung zur Verfügung stellt, die entsprechend des lokalen Farbbedarfs die Farbzonen mit Farbe versorgt.
2. Verfahren zur Steuerung des Farbniveaus im Farbkasten von Bogenoffsetdruckmaschi­ nen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auftragsbezogene Daten in Form von Vorstufendaten und/oder vom Plattenscanner eingelesene Daten dem zentralen Rechner zur Verfügung gestellt werden.
3. Verfahren zur Steuerung des Farbniveaus im Farbkasten von Bogenoffsetdruckmaschi­ nen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als veränderliche maschinenbezoge­ ne Größen die Drehzahl des Druckzylinders und/oder die Drehzahl des Farbduktors er­ faßt und an den Leitstandsrechner übermittelt wird.
4. Verfahren zur Steuerung des Farbniveaus im Farbkasten von Bogenoffsetdruckmaschi­ nen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dosiereinheit eine über den Druckauftrag gleichbleibende definitiv festgelegte diskrete Menge ist.
5. Verfahren zur Steuerung des Farbniveaus im Farbkasten von Bogenoffsetdruckmaschi­ nen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass je nach Farbbedarf die erforderliche Menge von Dosiereinheiten pro Zeiteinheit in die bedürftige Farbzone verbracht wird.
6. Verfahren zur Steuerung des Farbniveaus im Farbkasten von Bogenoffsetdruckmaschi­ nen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Farbzone mit dem größten lo­ kalen Farbbedarf das Niveau im Farbkasten überwacht wird.
7. Verfahren zur Steuerung des Farbniveaus im Farbkasten von Bogenoffsetdruckmaschi­ nen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Rechner der Leitstands­ rechner der Bogenoffsetdruckmaschine ist.
DE1999128200 1999-06-19 1999-06-19 Verfahren zur Steuerung des Farbniveaus im Farbkasten einer Bogenoffsetdruckmaschine Ceased DE19928200A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013003923A1 (de) 2012-04-05 2013-10-10 Heidelberger Druckmaschinen Ag Verfahren zum Zuführen von Farbe in einem Aniloxfarbwerk mit einer Rasterwalze und einem Rakelfarbkasten
CN112009098A (zh) * 2019-05-28 2020-12-01 海德堡印刷机械股份公司 亮油消耗预测

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