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DE19928494C2 - Handgriff für Eisenbahngüterwagen - Google Patents

Handgriff für Eisenbahngüterwagen

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Publication number
DE19928494C2
DE19928494C2 DE19928494A DE19928494A DE19928494C2 DE 19928494 C2 DE19928494 C2 DE 19928494C2 DE 19928494 A DE19928494 A DE 19928494A DE 19928494 A DE19928494 A DE 19928494A DE 19928494 C2 DE19928494 C2 DE 19928494C2
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DE
Germany
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handle
joint piece
eyelet
pull rod
bar
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DE19928494A
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DE19928494A1 (de
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Eckhard Prasuhn
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Railion Deutschland AG
Original Assignee
DB Cargo AG
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Publication date
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Priority to EP00112826A priority patent/EP1063140B1/de
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Priority to DE50000611T priority patent/DE50000611D1/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/16Wagons or vans adapted for carrying special loads
    • B61D3/20Wagons or vans adapted for carrying special loads for forwarding containers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
  • Handcart (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen federnd abklappbaren Handgriff für Eisenbahngüterwagen ohne Aufbauten, wie sie insbesondere zum Transport von Containern eingesetzt werden. Derartige Güterwagen sind im Bereich der Rangierertritte mit abklappbaren Handgriffen ausgestattet, welche dem Rangierer ein Besteigen des Trittes sowie ein sicheres Festhalten ermöglichen und bei Nichtgebrauch in Richtung Wagenmitte umgeklappt werden können. Damit nicht umgeklappte Handgriffe beim Be- und Entladen durch anstoßende Ladung nicht beschädigt werden, sind diese federnd in alle Richtungen kippbar. Durch Verlängerung und Vergrößerung der standardisierten Handgriffe kann es durch die veränderten Hebelverhältnisse zu einem Verdrehen des Handgriffs um seine Längsachse kommen. An einer eigentlich verdrehfesten Zugstange im Handgriffhalter kommt es dabei zu bleibenden Deformierungen, so daß der abgeklappte Handgriff unzulässig in den Rangiererschutzraum ragt. Ein erfindungsgemäß verändertes Führungsstück verhindert durch ausgebildete Nasen ein Verdrehen des Handgriffs.

Description

Die Erfindung betrifft einen Handgriff für Eisenbahngüterwagen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es betrifft einen abklappbaren und federnden Hand­ griff für Eisenbahngüterwagen ohne Aufbauten, wie sie insbe­ sondere zum Transport von Containern eingesetzt werden. Ein der­ artiger Eisenbahngüterwagen, der im Bereich des Rangierertrit­ tes mit einer Griffstange und oben daran ausgebildeter Griff­ schlaufe ausgestattet ist, ist aus der UIC 535-2 V, Neuauflage 37, 1996 Internationaler Eisenbahnverband, Paris, ISBN 2.901585.45.0 bekannt. Dem Rangierer wird dadurch ein Besteigen des Trittbretts sowie ein sicheres Festhalten im Rangierbetrieb ermöglicht. Ein am unteren Ende der Griffstange angeordnetes Gelenk gestattet es, nach Anhe­ ben einer Hülse, den Handgriff kraftlos nur in Richtung Wa­ genmitte umzulegen. In diesem Zustand ragt der Handgriff nicht in den sicherheitstechnisch vorgeschriebenen Rangierer­ schutzraum, den sogenannten "Berner Raum". Um jedoch bei Be- und Endladearbeiten und nicht abgeklapptem Handgriff eine Be­ schädigung desselben durch anstoßende Ladung zu vermeiden, sind die bekannten und standardisierten Handgriffkonstruktio­ nen so ausgebildet, daß bei einer Krafteinwirkung, die deut­ lich über der durch einen Rangierer aufzubringenden Kraft liegt, ein federndes Kippen des Handgriffes um 90° in alle Richtungen möglich ist. Die kraftabhängige Beweglichkeit des Handgriffes wird durch eine Druckfeder im Inneren des Hand­ griffhalters ermöglicht. Diese überträgt ihre Kraft auf eine verdrehfeste Zugstange, welche gelenkig an einem am unteren Ende des Handgriffs ausgebildeten kippbaren Führungsstück an­ greift und dadurch den Handgriff immer wieder aufrichtet und zentriert. Die verdrehfeste Anordnung der Zugstange verhin­ derte bisher ein Drehen des Handgriffs im Handgriffhalter.
Auf Grund von neuen internationalen Bauvorschriften über die Ausrüstung der Güterwagen mit verbesserten Tritten und Grif­ fen wurden die Arbeitsbedingungen für Lokrangierführer deut­ lich verbessert. Dazu wurde der bisherige standardisierte Handgriff deutlich verlängert und mit einer größeren Griff­ schlaufe versehen, in die sich der Lokrangierführer nun mit einem Arm praktisch "einhängen" kann, um daß Funkfernsteuer­ gerät bequem bedienen zu können und gleichzeitig einen siche­ ren Stand auf dem Tritt zu haben. Durch die veränderte Hebel­ wirkung des vergrößerten Handgriffs ist jedoch die Verdrehsi­ cherheit des Handgriffs nicht mehr gegeben, da sich der Hand­ griff ohne Schwierigkeiten unter Verformung der Zugstange um bis zu 90° um seine senkrechte Achse verdrehen läßt. Dadurch ragt er dann im abgeklappten Zustand erheblich in den Rangie­ rerschutzraum hinein.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den interna­ tional standardisierten Handgriff so zu verändern, daß ein Verdrehen sowohl in aufrechter wie auch in abgeklappter Stel­ lung sicher verhindert wird, wobei die federnde Kippfähigkeit weiterhin nach allen Richtungen gewährleistet sein muß.
Diese Aufgabe wird durch einen Handgriff mit den Merkmalen des Patentanspruchs gelöst.
Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, daß die Verdrehsicherheit des standardisierten Handgriffs mit äu­ ßerst wenig konstruktiven Änderungen gewährleistet wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 die Anordnung der Handgriffe an einem Güterwagen in zwei Ansichten
Fig. 2 einen Handgriff im Schnitt B-B in Fig. 3
Fig. 3 einen Handgriff im Schnitt A-A in Fig. 2
Fig. 4 die Draufsicht des Führungsstückes
Fig. 5 das Führungsstück im Schnitt B-B in Fig. 4
Fig. 6 das Führungsstück im Schnitt A-A in Fig. 4
An den Stirnseiten des Güterwagens sind im Bereich der Ran­ gierertritte 6 die rohrförmigen Handgriffhalter 7 befestigt (Fig. 1). Im Inneren eines Handgriffhalters befindet sich ei­ ne Druckfeder 8, welche sich oben an dem verschweißten Füh­ rungsstück 1 abstützt und unten gegen die verschiebbare aber verdrehgesicherte Druckscheibe 9 drückt. An der Druckscheibe 9 ist ebenfalls verdrehsicher die im Querschnitt viereckige Zugstange 5 verschraubt. Am oberen Ende der Zugstange 5 ist eine gebogene Öse 10 verschweißt, welche in die am Gelenk­ stück 2 ausgebildete abgerundete Öse 11 eingehängt ist. Die Ösen 10 und 11 bilden so ein Gelenk. Oben ist am Gelenkstück 2 ein Flansch ausgebildet, darunter befindet sich eine umlau­ fende Ringnut. Durch die Kraft der Druckfeder 8 wird das Ge­ lenkstück 2 mit seinem Flansch auf den Rand des Führungsstüc­ kes 1 gepreßt und somit der Handgriff 4 in aufrechter Stel­ lung gehalten. Die Kraft der Druckfeder 8 ist dabei so groß gewählt, daß ein Kippen des aufgerichteten Handgriffs 4 durch einen Rangierer unmöglich ist. Der Handgriff 4 ist mit seiner Griffstange am Gelenkstück 2 verschweißt. Die Griffstange ist mit einem Kippgelenk 12 versehen, so daß nach Anheben der Hülse 13 der Handgriff 4 kraftlos in Richtung des Wageninne­ ren umgeklappt werden kann.
Kollidiert nun beim Be- oder Entladen zum Beispiel ein Con­ tainer mit einem nicht abgeklappten Handgriff 4, kann sich dieser federnd um bis zu 90° umlegen. Dabei taucht der Rand des Führungsstückes (1) in die umlaufende Nut im Gelenkstück 2 ein, so daß der Handgriff 4 immer in einer definierten Lage gehalten wird, aus der er nach Wegfall der Krafteinwirkung wieder sicher und zentriert durch die Kraft der Druckfeder 8 aufgerichtet werden kann.
Bei dem Handgriff sind im Inneren des Führungsstücks 1 vier massive Nasen 3 ausgebildet (Fig. 4­ -6). Zwischen den Nasen 3 entstehen dadurch Freiräume in Form von sich kreuzenden Nuten, in welche die Öse 10 der Zug­ stange 5 und die Öse 11 des Gelenkstücks 2 ragen. Wirkt nun auf den Handgriff 4 im hochgeklappten oder im abgeklappten Zustand eine Kraft so ein, daß sich das Gelenkstück 2 um die senkrechte Achse drehen will, wird dies durch die Nasen 3 verhindert. Denn nach geringem, für die Kippfähigkeit des Handgriffs 4 notwendigem Spiel, schlägt die Öse 11 des Ge­ lenkstücks 2 an den Nasen 3 an. Ein deformierendes Verdrehen der Zugstange 5 um ihre Längsachse ist somit nicht mehr mög­ lich.
Um die Kippfähigkeit des Gelenkstücks 2, insbesondere in Längsrichtung der Öffnung der Öse 11, zu gewährleisten und um beim Zurückfedern eine Zwangsführung zu sichern, sind die Na­ sen 3 an den der Öse 11 zugewandten Seiten abgeschrägt (Fig. 6). Durch diese Abschrägungen einerseits und die abgerundete Form der Öse 11 andererseits, ist ein federndes Kippen des aufgerichteten Handgriffs 4 in alle Richtungen sowie ein de­ finiertes Aufrichten und Zentrieren möglich. Um die interna­ tional standardisierten Handgriffe mit der Verdrehsicherung zu versehen, ist nur der Einbau des Führungsstückes 1 notwendig.

Claims (1)

  1. Handgriff für Eisenbahngüterwagen, bestehend aus einer Griffstange und einer an ihrem oberen Ende ausgebildeten Griffschlaufe, wobei die Griffstange an ihrem unteren Ende starr an einem Gelenkstück angeordnet ist, mit welchem der Handgriff auf einem am oberen Ende eines rohrförmigen Hand­ griffhalters starr angeordneten Führungsstück federnd kipp­ bar, senkrecht gehalten wird, und die Federkraft durch eine in dem rohrförmigen Handgriffhalter angeordnete Druckfeder erzeugt und mittels einer Zugstange auf das Gelenkstück auf­ gebracht wird, wobei die Zugstange und das Gelenkstück durch ineinandergehakte Ösen gelenkig gekoppelt sind, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Führungsstück (1) in seinem zylindri­ schen Innenraum vier massive Nasen (3) aufweist, durch die sich kreuzende Nuten gebildet werden, in welche jeweils die Öse (10) der Zugstange (5) und die Öse (11) des Gelenkstücks (2) ragen, wobei die Nasen (3) ein Verdrehen des Gelenkstücks (2) verhindernde Anschläge bilden, und daß die der Öse (11) zugewandten Seiten der Nasen (3) nach oben verlaufende Ab­ schrägungen aufweisen.
DE19928494A 1999-06-22 1999-06-22 Handgriff für Eisenbahngüterwagen Expired - Fee Related DE19928494C2 (de)

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EP1063140A1 (de) 2000-12-27
DE50000611D1 (de) 2002-11-14
EP1063140B1 (de) 2002-10-09
ATE225724T1 (de) 2002-10-15

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