DE19927325A1 - Stigmatisch abbildender Toroidspiegel-Plangitter-Monochromator - Google Patents
Stigmatisch abbildender Toroidspiegel-Plangitter-MonochromatorInfo
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Abstract
Ein Monochromator wird vorgestellt, der im nutzbaren Wellenlängenbereich die ortsfeste Eintrittsblende stigmatisch näherungsweise im Verhältnis 1 : 1 auf die ortsfeste Austrittsblende abbildet, indem beim Verstellen der Wellenlänge der Toroidspiegel, das ebene Reflexionsgitter sowie der gegebenenfalls als Option aufgenommene Planspiegel miteinander verkoppelt so bewegt werden, daß der am Reflexionsgitter auftretende Astigmatismus durch den am Toroidspiegel erzeugten Astigmatismus gerade kompensiert wird. Der zusätzliche Planspiegel erlaubt sogar eine Anordnung der optischen Elemente, in welcher die Achse des einfallenden Strahlenbündels mit der Achse des ausfallenden Strahlenbündels zusammenfallen.
Description
Das Reflexionsvermögen der für Spiegel und Reflexionsgitter benutzten Materialien
hat im Bereich des Vakuum-Ultravioletts (VUV) für Einfallswinkel zwischen 0° und ca. 60°
typischerweise Werte zwischen 0,05 und 0,5. In VUV-Monochromatoren werden deshalb
häufig Reflexionsgitter mit kugel- oder toroidförmigen Oberflächen verwendet, welche die
dispergierenden und abbildenden Eigenschaften in einem optischen Element vereinen und so
die bei mehrfacher Reflexion auftretenden hohen Intensitätsverluste vermeiden. Bei dem
bekannten Seya-Namioka-Monochromator, der ein Rowland-Gitter mit kugelförmiger Ober
fläche benutzt, tritt allerdings starker Astigmatismus auf, welcher die Auflösung begrenzt
und zu Intensitätsverlusten führt.
Ein Beispiel für einen VUV-Plangitter-Monochromator, der bei nahezu streifender
Inzidenz und damit geringen Reflexionsverlusten arbeitet, hat H. Petersen in der am
20. 01. 1983 veröffentlichten Patentschrift DE 30 45 931 C2 angegeben. Das Gerät arbeitet
mit ortsfesten Eintritts- und Austrittsblenden und erzeugt an der Austrittsblende einen
meridionalen Fokus. Der Einfallswinkel auf dem zur Abbildung verwendeten Rotations
ellipsoidspiegel ist der für die stigmatische Abbildung des einen Brennpunktes in den
anderen erforderliche Sollwinkel; der durch die nichtparallele Beleuchtung des Gitters
verursachte Astigmatismus wird damit nicht kompensiert, der sagittale Fokus liegt deshalb
weit hinter der Austrittsblende. Ein weiterer Schwachpunkt dieses Monochromators ist der
Ellipsoidspiegel, dessen Mittelpunkt weit vom Scheitelkreis des Rototionsellipsoids entfernt
ist. Solche Oberflächen sind nur schwer mit der erforderlichen Genauigkeit herzustellen, sie
lassen sich außerdem nur in sehr grober Näherung durch die erheblich leichter zu fertigenden
toroidalen Oberflächen ersetzen.
Im Gegensatz zum Petersen-Monochromator verwendet der hier vorgestellte
Monochromator gemäß Anspruch 1 einen Toroidspiegel, dessen Mittelpunkt auf dem
Scheitelkreis des durch ihn sehr gut angenäherten Rotationsellipsoids liegt; die Verwendung
eines dort sehr viel leichter mit hoher Genauigkeit herstellbaren Rotationsellipsoids ist
ebenso möglich. Außerdem wird als Einfallswinkel auf dem Toroidspiegel gerade nicht der
Sollwinkel τ0 = arccos[(ρ1/ρ2)1/2] gewählt, welcher die stigmatische 1 : 1 Abbildung der
Brennpunkte durch das Rotationsellipsoids bewirkt, dessen Halbachsen a0 und b0 über ρ1 =
b0 und ρ2 = a 2|0b0 mit den Radien ρ2 < ρ1 des Toroids verknüpft sind. Für einen
Einfallswinkel τ ≠ τ0 wird die meridionale Abbildung von der in der Meridionalebene
liegenden Ellipse mit den Halbachsen a und b bestimmt, die durch ρ2 = a2/b und cos(τ) = b/a
festgelegt sind, während für die sagittale Abbildung nach wie vor der Radius ρ1 = b0
maßgebend ist. Der damit für τ ≠ τ0 vom Toroidspiegel erzeugte Astigmatismus wird gemäß
Anspruch 1 gerade so gewählt, daß er den am Reflexionsgitter entstehenden Astigmatismus
für alle Wellenlängen innerhalb des Wellenlängenbereichs des Monochromators kompen
siert. Der Astigmatismus des Gitters ist durch die Beziehung |r/r'| = [cos(ϕ ± ε)/cos(ϕ ∓ ε)]2
gegeben, wobei das obere bzw. untere Vorzeichen für konvergente bzw. divergente
Beleuchtung des Gitters gilt und |r| der Abstand des virtuellen meridionalen Fokus vom
Gittermittelpunkt ist, r' der entsprechende Abstand des reellen meridionalen Fokus.
Der Anspruch 2 betrifft eine für die Fertigung und die Anwendung bedeutsame
näherungsweise Verwirklichung der erfindungsgemäß erforderlichen Bewegung der opti
schen Elemente. In Anspruch 3 wird ein Beispiel für einen Monochromator nach Anspruch 1
vorgestellt, der nur das Toroid und das Gitter als reflektierende Komponenten enthält, und
dieser Monochromator wird in Anspruch 4 so modifiziert, daß durch Hinzunahme eines orts
festen Planspiegels die Achsen des einfallenden und des ausfallenden Strahlenbündels
zusammenfallen. In Anspruch 5 wird ein Monochromator nach den Ansprüchen 1 und 2 mit
zusammenfallenden Achsen des einfallenden und des ausfallenden Bündels spezifiziert, in
welchem der Toroidspiegel ortsfest bleibt und die allgemeineren Bewegungen des Refle
xionsgitters und des Planspiegels durch Drehungen um Achsen senkrecht zur Meridio
nalebene ersetzt werden, die nicht durch die Mittelpunkte der beiden Elemente gehen. Die in
den angegebenen Beispielen erfüllte Bedingung gw ≈ bw zwischen Gegenstands- und
Bildweite bewirkt, daß die bei stärkerem Abweichen vom 1 : 1 Abbildungsverhältnis am
Toroid auftretenden Abbildungsfehler vernachlässigbar bleiben. Die Transmission der
angegebenen Monochromatoren wird außerdem durch die in den Wellenlängenbereich
fallende Blazewellenlänge optimiert.
Claims (5)
1. Ein Monochromator für elektromagnetische Strahlung mit fest vorgegebenen
Positionen der Eintritts- und der Austrittsblende sowie ebenfalls fest vorgegebenen
Achsen des einfallenden und des ausfallenden Strahlenbündels, der ein ebenes
Reflexionsgitter mit der Gitterkonstanten d und dem Blazewinkel εb, einen durch die
Radien ρ2 < ρ1 bestimmten Toroidspiegel oder einen von ihm angenäherten, durch die
Krümmungsradien ρ2 < ρ1 festgelegten Rotationsellipsoidspiegel sowie als Option
einen weiteren Planspiegel enthält. Die Einfallsebenen der genannten optischen
Elemente fallen in der Meridionalebene zusammen, die Striche des Reflexionsgitters
stehen senkrecht auf der Meridionalebene, welche auch die Mittelpunkte der
genannten optischen Elemente sowie die Rotationsachse des Ellipsoid- bzw.
Toroidspiegels enthält. Die in der Meridionalebene entlang der Bündelachsen gemes
senen Lichtwege zwischen dem Mittelpunkt des Toroid- oder Ellipsoidspiegels und
der Eintritts- bzw. Austrittsblende sind die Gegenstands- bzw. Bildweiten gw und bw.
Die Blazewellenlänge λb, die sich in der Beugungsordnung m aus der Gittergleichung
mλ = 2dcos(ϕ)sin(ε) für ε = εb ergibt, fällt in den Wellenlängenbereich des
Monochromators, wobei ϕ+ ε der von der Gitternormalen gemessene Einfallswinkel
ist und ϕ- ε der entsprechende Ausfallswinkel. Dieser Monochromator ist
dadurch gekennzeichnet,
daß im gesamten Wellenlängenbereich des Monochromators die Eintrittsblen
de stigmatisch auf die Austrittsblende mit gw ≈ bw abgebildet wird, indem mit der zur
Einstellung der Wellenlänge λ erforderlichen Rotation des Reflexionsgitters um eine
Achse, welche senkrecht auf der Meridionalebene steht und welche den Mittelpunkt
des Gitters enthält, zweckentsprechend analoge Rotationen der anderen sowie Trans
lationen der Mittelpunkte aller optischen Elemente in der Meridionalebene verknüpft
werden, wobei sich die zweckentsprechenden Bewegungen der zwei bzw. drei ge
nannten optischen Elemente unter Beachtung der oben aufgeführten geometrischen
Bedingungen aus der für die erfindungsgemäße stigmatische Abbildung erforderlich
en Kompensation des bei nichtparalleler Beleuchtung am Gitter entstehenden Astig
matismus mit dem für den Einfallswinkel τ ≠ arccos[(ρ1/ρ2)1/2] vom Toroidspie
gel erzeugten Astigmatismus ergeben. Der Astigmatismus des Gitters ist durch die
Beziehung |r/r'| = [cos(ϕ ± ε)/cos(ϕ ∓ ε)]2 gegeben, wobei das obere bzw. untere
Vorzeichen für konvergente bzw. divergente Beleuchtung des Gitters gilt und |r| der
Abstand des virtuellen meridionalen Fokus vom Gittermittelpunkt ist, r' der entspre
chende Abstand des reellen meridionalen Fokus. Für τ ≠ τ0 wird die meridionale
Abbildung des Toroidspiegels durch 2/a = 1/gw + 1/bm mit ρ2 = a2/b und b/a = cosτ
beschrieben, seine sagittale Abbildung durch 2cosτ/ρ1 = 1/gw + 1/bs, wobei die
Bildweiten bm und bs den Abstand der meridionalen und sagitalen Bildpunkte auf der
Achse des reflektierten Bündels vom Mittelpunkt des Toroidspiegels angeben.
2. Ein Monochromator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweckentsprechende Kombination der Drehung um eine senkrecht zur
Meridionalebene stehende und den Mittelpunkt des betreffenden optischen Elements
enthaltende Achse mit einer Verschiebung dieses Mittelpunkts in der Meridional
ebene für den Wellenlängenbereich des Monochromators näherungsweise ersetzt wird
durch eine reine Drehung um eine senkrecht zur Meridionalebene stehende Achse,
welche den Mittelpunkt des betreffenden optischen Elements nicht enthält.
3. Ein Monochromator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Achse des einfallenden Strahlenbündels durch den Mittelpunkt des durch ρ1 = 174,4 mm und ρ2 = 697.4 mm gekennzeichneten Toroidspiegels geht und daß für die Werte mλ = 265,3 nm, 150 nm und 127,9 nm die Gegenstandsweiten gw = 347.8 mm, 383.7 mm und 410.7 mm und die dazugehörigen Einfallswinkel τ = 63,38°, 62,97° und 62,09° betragen,
daß die Strahlung vom Toroidspiegel auf das Reflexionsgitter mit der Gitter konstanten d = 833,3 nm fällt, wobei sich beim Verdrehen des Gitters dessen Mittel punkt entlang der raumfesten Achse des ausfallenden Strahlenbündels bewegt, daß für die drei angegebenen Werte von mλ der Abstand h seines Mittelpunktes von der Achse des einfallenden Strahls die Werte h = 82,64 mm, 60,00 mm und 43,31 mm annimmt, daß die dazugehörigen Winkel die Werte ϕ= 37,30°, 36,89° und 36,01° so wie ε = 11,55°, 8,63° und 5,44° haben, daß wegen des 8,63° betragenden Blazewinkels des Gitters die Blazewellenlänge des Monochromators durch mλb = 200,0 nm gegeben ist, daß für mλ = 200,0 nm außerdem gw = bw gilt, wodurch auch die im Gegensatz zum Gittermittelpunkt ortsfeste Lage der Austrittsblende spezifiziert ist
und daß dieser Monochromator erfindungsgemäß innerhalb des Wellen längenbereichs von mλ = 128 nm bis mλ = 265 nm für jede eingestellte Wellenlänge an der Austrittsblende ein stigmatisches Bild der Eintrittsblende erzeugt.
daß die Achse des einfallenden Strahlenbündels durch den Mittelpunkt des durch ρ1 = 174,4 mm und ρ2 = 697.4 mm gekennzeichneten Toroidspiegels geht und daß für die Werte mλ = 265,3 nm, 150 nm und 127,9 nm die Gegenstandsweiten gw = 347.8 mm, 383.7 mm und 410.7 mm und die dazugehörigen Einfallswinkel τ = 63,38°, 62,97° und 62,09° betragen,
daß die Strahlung vom Toroidspiegel auf das Reflexionsgitter mit der Gitter konstanten d = 833,3 nm fällt, wobei sich beim Verdrehen des Gitters dessen Mittel punkt entlang der raumfesten Achse des ausfallenden Strahlenbündels bewegt, daß für die drei angegebenen Werte von mλ der Abstand h seines Mittelpunktes von der Achse des einfallenden Strahls die Werte h = 82,64 mm, 60,00 mm und 43,31 mm annimmt, daß die dazugehörigen Winkel die Werte ϕ= 37,30°, 36,89° und 36,01° so wie ε = 11,55°, 8,63° und 5,44° haben, daß wegen des 8,63° betragenden Blazewinkels des Gitters die Blazewellenlänge des Monochromators durch mλb = 200,0 nm gegeben ist, daß für mλ = 200,0 nm außerdem gw = bw gilt, wodurch auch die im Gegensatz zum Gittermittelpunkt ortsfeste Lage der Austrittsblende spezifiziert ist
und daß dieser Monochromator erfindungsgemäß innerhalb des Wellen längenbereichs von mλ = 128 nm bis mλ = 265 nm für jede eingestellte Wellenlänge an der Austrittsblende ein stigmatisches Bild der Eintrittsblende erzeugt.
4. Ein Monochromator nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich ein ortsfester Planspiegel eingeführt wird, dessen Mittelpunkt
mit dem Schnittpunkt der Achsen des einfallenden und des ausfallenden Strahlenbün
dels zusammenfällt und der die Strahlung in die dann auf der Verlängerung der Achse
des einfallenden Strahlenbündels in der Bildweite bw montierte Austrittsblende leitet.
5. Ein Monochromator nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittelpunkte der Eintrittsblende (2) und der Austrittsblende (3) auf der Achse des einfallenden Strahlenbündels liegen und einem Abstand von 816,4 mm voneinander haben,
daß die Achse des einfallenden Strahlenbündels durch den Mittelpunkt des durch ρ1 = 174,4 mm und ρ2 = 697.4 mm gekennzeichneten Toroidspiegels (4) geht und daß die Gegenstandsweite gw = 422.7 mm, d. h. der Abstand des Mittelpunktes dieses Toroidspiegels von der Eintrittsblende (2) ebenso unabhängig von der eingestellten Wellenlänge ist wie der Einfallswinkel τ = 65.64° der Achse des auf ihn treffenden Bündels,
daß die Strahlung vom Toroidspiegel auf das Reflexionsgitter (5) mit der Gitterkonstanten d = 833,3 nm fällt und daß dieses Gitter entsprechend der einzustel lenden Wellenlänge um eine Achse verdreht wird, welche durch den Punkt (6) in der Meridionalebene geht und auf dieser Ebene senkrecht steht, wobei die parallel zur Achse des einfallenden Bündels und senkrecht dazu zur Seite des Gitters hin gemes senen Abstände des Punktes (6) von der Eintrittsblende 388,4 mm und 73, 7 betragen,
daß die Strahlung vom Reflexionsgitter auf den Planspiegel (7) fällt, der durch eine an die Drehung des Gitters gekoppelte Rotation um die durch den Punkt (8) in Meridionalebene gehende und senkrecht auf ihr stehende Achse so verdreht wird, daß für das eingestellte λ die Achse des von ihm zur Austrittsblende (3) hin reflektierten Strahlenbündels mit der Achse des einfallenden Bündels zusammenfällt und daß die wie oben gemessenen Abstände des Punktes (8) von der Eintrittsblende 408,1 mm und 32,0 mm betragen,
daß für mλ = 150 nm der Mittelpunkt des Reflexionsgitters einen Abstand von 43,0 mm von der Achse des einfallenden Bündels hat,
daß die Winkel ϕund ε für mλ = 251,1 nm, 150,0 nm und 100,5 nm die Werte ϕ= 42,56°, 53,14° und 60,24° sowie ε = 11,80°, 8,63° und 6,98° annehmen, daß wegen des 8,63° betragenden Blazewinkels des Gitters die Blazewellenlänge des Monochromators durch das Produkt mλb = 150,0 nm gegeben ist, daß für mλ = 150,0 nm außerdem gw = bw gilt
und daß dieser Monochromator erfindungsgemäß innerhalb des Wellen längenbereichs von mλ = 100 nm bis mλ = 250 nm für jede eingestellte Wellenlänge an der Austrittsblende ein stigmatisches Bild der Eintrittsblende erzeugt.
daß die Mittelpunkte der Eintrittsblende (2) und der Austrittsblende (3) auf der Achse des einfallenden Strahlenbündels liegen und einem Abstand von 816,4 mm voneinander haben,
daß die Achse des einfallenden Strahlenbündels durch den Mittelpunkt des durch ρ1 = 174,4 mm und ρ2 = 697.4 mm gekennzeichneten Toroidspiegels (4) geht und daß die Gegenstandsweite gw = 422.7 mm, d. h. der Abstand des Mittelpunktes dieses Toroidspiegels von der Eintrittsblende (2) ebenso unabhängig von der eingestellten Wellenlänge ist wie der Einfallswinkel τ = 65.64° der Achse des auf ihn treffenden Bündels,
daß die Strahlung vom Toroidspiegel auf das Reflexionsgitter (5) mit der Gitterkonstanten d = 833,3 nm fällt und daß dieses Gitter entsprechend der einzustel lenden Wellenlänge um eine Achse verdreht wird, welche durch den Punkt (6) in der Meridionalebene geht und auf dieser Ebene senkrecht steht, wobei die parallel zur Achse des einfallenden Bündels und senkrecht dazu zur Seite des Gitters hin gemes senen Abstände des Punktes (6) von der Eintrittsblende 388,4 mm und 73, 7 betragen,
daß die Strahlung vom Reflexionsgitter auf den Planspiegel (7) fällt, der durch eine an die Drehung des Gitters gekoppelte Rotation um die durch den Punkt (8) in Meridionalebene gehende und senkrecht auf ihr stehende Achse so verdreht wird, daß für das eingestellte λ die Achse des von ihm zur Austrittsblende (3) hin reflektierten Strahlenbündels mit der Achse des einfallenden Bündels zusammenfällt und daß die wie oben gemessenen Abstände des Punktes (8) von der Eintrittsblende 408,1 mm und 32,0 mm betragen,
daß für mλ = 150 nm der Mittelpunkt des Reflexionsgitters einen Abstand von 43,0 mm von der Achse des einfallenden Bündels hat,
daß die Winkel ϕund ε für mλ = 251,1 nm, 150,0 nm und 100,5 nm die Werte ϕ= 42,56°, 53,14° und 60,24° sowie ε = 11,80°, 8,63° und 6,98° annehmen, daß wegen des 8,63° betragenden Blazewinkels des Gitters die Blazewellenlänge des Monochromators durch das Produkt mλb = 150,0 nm gegeben ist, daß für mλ = 150,0 nm außerdem gw = bw gilt
und daß dieser Monochromator erfindungsgemäß innerhalb des Wellen längenbereichs von mλ = 100 nm bis mλ = 250 nm für jede eingestellte Wellenlänge an der Austrittsblende ein stigmatisches Bild der Eintrittsblende erzeugt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1999127325 DE19927325B4 (de) | 1999-06-15 | 1999-06-15 | Stigmatisch abbildender Toroidspiegel-Plangitter-Monochromator |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1999127325 DE19927325B4 (de) | 1999-06-15 | 1999-06-15 | Stigmatisch abbildender Toroidspiegel-Plangitter-Monochromator |
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| DE19927325A1 true DE19927325A1 (de) | 2000-12-28 |
| DE19927325B4 DE19927325B4 (de) | 2013-06-20 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19927325B4 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CZ307169B6 (cs) * | 2016-10-21 | 2018-02-14 | Fyzikální Ústav Av Čr, V. V. I. | Kompaktní systém pro charakterizaci spektra a profilu intenzity svazku krátkovlnného záření |
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|---|---|---|---|---|
| DE3045931C2 (de) * | 1980-12-05 | 1983-01-20 | Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung mbH, 1000 Berlin | Bei streifendem Einfall arbeitender Plangitter-Monochromator |
| US4490041A (en) * | 1981-12-02 | 1984-12-25 | Carl-Zeiss-Stiftung, D/B/A Carl Zeiss | Device for applying radiation at adjustable angles |
-
1999
- 1999-06-15 DE DE1999127325 patent/DE19927325B4/de not_active Expired - Lifetime
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3045931C2 (de) * | 1980-12-05 | 1983-01-20 | Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung mbH, 1000 Berlin | Bei streifendem Einfall arbeitender Plangitter-Monochromator |
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| CZ307169B6 (cs) * | 2016-10-21 | 2018-02-14 | Fyzikální Ústav Av Čr, V. V. I. | Kompaktní systém pro charakterizaci spektra a profilu intenzity svazku krátkovlnného záření |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19927325B4 (de) | 2013-06-20 |
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Effective date: 20130921 |
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