DE19927589A1 - Ablagebefestigungsvorrichtung - Google Patents
AblagebefestigungsvorrichtungInfo
- Publication number
- DE19927589A1 DE19927589A1 DE1999127589 DE19927589A DE19927589A1 DE 19927589 A1 DE19927589 A1 DE 19927589A1 DE 1999127589 DE1999127589 DE 1999127589 DE 19927589 A DE19927589 A DE 19927589A DE 19927589 A1 DE19927589 A1 DE 19927589A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- unit
- holding unit
- storage
- attachment device
- base unit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B96/00—Details of cabinets, racks or shelf units not covered by a single one of groups A47B43/00 - A47B95/00; General details of furniture
- A47B96/06—Brackets or similar supporting means for cabinets, racks or shelves
- A47B96/063—C-shaped brackets for gripping the shelf edge
Landscapes
- Assembled Shelves (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Ablagebefestigungsvorrichtung zur Befestigung einer Ablageeinheit, insbesondere einer Garderobenablageplatte, an einer Wand. Die Ablagebefestigungsvorrichtung besitzt eine an der Wand befestigbare Sockeleinheit und eine an der Sockeleinheit montierbare Halteeinheit, die jeweils wenigstens ein Einhakelement und wenigstens ein Rastelement aufweisen, wobei die Ablageeinheit an der Halteeinheit befestigt oder befestigbar ist, wobei ferner unter Zusammenwirken jeweils der Einhakelemente miteinander und der Rastelemente miteinander die Halteeinheit mit der Sockeleinheit verhakbar und verrastbar ist, und wobei die Rastelemente bezüglich der Einhakelemente in Richtung der an der montierten Ablageeinheit wirkenden Gewichtskraft versetzt angeordnet sind.
Description
Die Erfindung betrifft eine Ablagebefestigungsvorrichtung zur Befestigung
einer Ablageeinheit, insbesondere einer Garderobenablageplatte, an einer
Wand.
Es ist bekannt, Ablageplatten für Garderoben mittels eines Winkels an der
Wand zu befestigen. Hierfür wird der eine Schenkel des Winkels mit der
Wand und der andere Schenkel mit der Ablageplatte verschraubt. Nach
teilig hieran ist, daß die Befestigung der Ablageplatte an der Wand ver
gleichsweise aufwendig ist. Außerdem ist es bei bekannten Ablagebefesti
gungsvorrichtungen nicht möglich, die Ablageeinheit beispielsweise für
Reinigungszwecke schnell und einfach kurzzeitig von der Wand abzuneh
men und wieder daran zu befestigen.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Ablagebefestigungsvorrichtung der
eingangs genannten Art zu schaffen, die ein schnelles und einfaches Befe
stigen und Loslösen der Ablageeinheit an bzw. von der Wand ermöglicht.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Ablagebefestigungsvorrichtung mit
einer an der Wand befestigbaren Sockeleinheit und einer an der Sockel
einheit montierbaren Halteeinheit, die jeweils wenigstens ein Einhak
element und wenigstens ein Rastelement aufweisen, wobei die Ablageein
heit an der Halteeinheit befestigt oder befestigbar ist, wobei ferner unter
Zusammenwirken jeweils der Einhakelemente miteinander und der
Rastelemente miteinander die Halteeinheit mit der Sockeleinheit verhak
bar und verrastbar ist, und wobei die Rastelemente bezüglich der Einhak
elemente in Richtung der an der montierten Ablageeinheit wirkenden Ge
wichtskraft versetzt angeordnet sind.
Diese Ablagebefestigungsvorrichtung besitzt also eine Sockeleinheit, die
einmalig an der Wand befestigt wird. Außerdem ist eine Halteeinheit vor
gesehen, die als Verbindungsglied zwischen Wand und Ablageeinheit zum
einen mit der Ablageeinheit verbunden ist und zum anderen an der an der
Wand befestigten Sockeleinheit eingehakt und verrastet werden kann.
Die Befestigung der Ablageeinheit an der Wand erfolgt erfindungsgemäß
also in zwei einfachen Schritten:
Zunächst wird die vorzugsweise flache Sockeleinheit an der Wand befe stigt, beispielsweise verschraubt. Dies ist insofern besonders einfach, als zu diesem Zeitpunkt die Ablageeinheit noch nicht mit der Sockeleinheit verbunden ist und somit den Befestigungsvorgang nicht behindert.
Zunächst wird die vorzugsweise flache Sockeleinheit an der Wand befe stigt, beispielsweise verschraubt. Dies ist insofern besonders einfach, als zu diesem Zeitpunkt die Ablageeinheit noch nicht mit der Sockeleinheit verbunden ist und somit den Befestigungsvorgang nicht behindert.
Danach wird die Ablageeinheit über die mit ihr verbundene Halteeinheit
an der Sockeleinheit eingehakt und verrastet. Diese Einhak-/ Rast
verbindung wird vorteilhaft einfach ohne Zuhilfenahme von Werkzeug be
werkstelligt. Außerdem kann diese Einhak-/ Rastverbindung ohne weiteres
gelöst und nachfolgend wieder hergestellt werden, beispielsweise um die
Ablageeinheit oder die betreffende Wand zu reinigen. Für dieses Loslösen
der Halteeinheit mitsamt Ablageeinheit kann die Sockeleinheit an der
Wand montiert bleiben, um für das erneute Einhaken und Verrasten der
Halteeinheit als Gegenstück zur Verfügung zu stehen.
Trotz der erläuterten einfachen Einhak-/Rastverbindung zwischen Halte
einheit und Sockeleinheit ist die Befestigung der Ablageeinheit an der
Wand ausreichend stabil, da lediglich die Einhakelemente so gewählt wer
den müssen, daß sie die vertikal nach unten gerichteten Gewichtskräfte,
die an der Ablageeinheit angreifen, aufnehmen können.
Indem die Rastelemente bezüglich der Einhakelemente in Richtung der an
der montierten Ablageeinheit wirkenden Gewichtskraft versetzt sind und
die Gewichtsbelastung dementsprechend zumindest im wesentlichen von
den Einhakelementen aufgenommen wird, können die Rastelemente auch
bei Ablage von vergleichsweise schweren Gegenständen auf der Ablageein
heit eine dauerhaft stabile Rastverbindung zwischen Halteeinheit und
Sockeleinheit gewährleisten.
Demgegenüber sind die zusammenwirkenden Rastelemente der Soc
keleinheit und der Halteeinheit für die Stabilisierung der rastbefestigten
Halteeinrichtung gegenüber anderen, üblicherweise vergleichsweise gerin
gen Kräften ausreichend.
Vorzugsweise sind das Einhakelement und das Rastelement der Sockel
einheit einander genau in vertikaler Richtung gegenüberstehend angeord
net. Das Einhakelement kann dann zur Aufnahme der an der Ablageein
heit angreifenden Gewichtskräfte dienen, während das Rastelement ein
Loslösen der Halteeinheit von der an der Wand montierten Sockeleinheit
lediglich bei einer bestimmten vertikal nach oben gerichteten und somit
der Gewichtskraft entgegengesetzten Krafteinwirkung ermöglicht.
In entsprechender Weise können auch das Einhakelement und das Rast
element der Halteeinheit in vertikaler Richtung zueinander versetzt an der
Halteeinheit angeordnet sein.
Die Rastelemente müssen allerdings nicht ausschließlich in Richtung der
an der montierten Ablageeinheit wirkenden Gewichtskraft versetzt ange
ordnet sein bezüglich des jeweiligen Einhakelements der betreffenden
Einheit, sondern sie können zusätzlich in einer zu der Gewichtskraft quer
verlaufenden Richtung versetzt angeordnet sein.
Beispielsweise können die Sockeleinheit und die Halteeinheit jeweils meh
rere Einhakelemente oder Rastelemente besitzen. In diesem Fall müssen
die Einhakelemente bzw. Rastelemente nicht unbedingt vertikal unterein
ander angeordnet sein, sondern können zum Zwecke einer symmetrischen
Verteilung der Gewichtskraft beispielsweise in einer Dreiecksanordnung
vorgesehen sein.
Es ist bevorzugt, wenn das Einhakelement der Sockeleinheit durch einen
im montierten Zustand nach oben und/oder zur Wand hin gerichteten
Haken gebildet ist, und wenn als hiermit zusammenwirkendes Einhak
element der Halteeinheit eine entsprechende Hakenaufnahme vorgesehen
ist. In diesem Fall wird die Halteeinheit mit der Hakenaufnahme an dem
Haken der Sockeleinheit eingehängt, so daß der Haken die Gewichtsbela
stung durch die Ablageeinheit aufnimmt oder zumindest ein Loslösen der
Halteeinheit von der Wand weg verhindert. Die dem Haken entsprechende
Hakenaufnahme an der Halteeinheit kann beispielsweise durch eine Stu
fenvertiefung, einen hinterschnittenen Steg oder eine Öse gebildet sein.
Weiterhin ist es bei dieser Ausführungsform bevorzugt, wenn das Rast
element der Sockeleinheit durch eine rückfedernde hinterschnittene Rast
nase gebildet ist und wenn das hiermit zusammenwirkende Rastelement
der Halteeinheit eine entsprechende Rastvertiefung aufweist.
Selbstverständlich können alternativ auch das Einhakelement und das
Rastelement der Halteeinheit als Haken bzw. Rastnase und die hiermit zu
sammenwirkenden Einhak- und Rastelemente der Sockeleinheit als ent
sprechende Gegenelemente ausgebildet sein.
Es ist von Vorteil, wenn das Einhakelement und das Rastelement der
Halteeinheit oder der Sockeleinheit identisch ausgebildet sind, während
das Einhakelement und das Rastelement lediglich der jeweils anderen
Einheit voneinander verschieden geformt sind. In diesem Fall kann die
betreffende Einheit mit identischem Einhak- und Rastelement flexibler
verwendet werden. Insbesondere ist es möglich, die betreffende Einheit
symmetrisch aufzubauen bezüglich der Mittenebene, die zwischen dem
Einhakelement und dem Rastelement verläuft. Bei einem derartigen Auf
bau kann die betreffende Einheit, beispielsweise die Halteeinheit, auch in
einer um 180° verdrehten Lage an der jeweils anderen Einheit, beispiels
weise der Sockeleinheit, eingehakt und verrastet werden.
Weiterhin ist es bevorzugt, wenn die Sockeleinheit und die Halteeinheit
zusätzlich zu den Einhakelementen und Rastelementen zusammenwir
kende Stabilisierungselemente, insbesondere Stabilisierungsflächen auf
weisen. Diese Stabilisierungselemente können die mit der Sockeleinheit
verhakte und verrastete Halteeinheit zusätzlich gegen eine von der
Einhak- bzw. Rastbewegung abweichende Bewegung sichern und ein un
beabsichtigtes Spiel zwischen Halteeinheit und Sockeleinheit beseitigen.
Außerdem ist es natürlich möglich, mehrere der beschriebenen Ablagebe
festigungsvorrichtungen für eine einzige Ablageeinheit zu verwenden.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielhaft unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen erläutert; in diesen zeigen:
Fig. 1a bis 1c eine Frontansicht, eine Mittenquerschnittsansicht
bzw. eine teilweise aufgeschnittene Draufsicht ei
ner Sockeleinheit,
Fig. 2a bis 2c eine Rückansicht, eine Querschnittsansicht ent
lang der Ebene IIb-IIb bzw. eine Draufsicht eines
Teils einer Halteeinheit,
Fig. 3a und 3b eine Draufsicht bzw. eine Rückansicht einer Abla
geeinheit,
Fig. 4 die Sockeleinheit, die vollständige Halteeinheit
sowie die Ablageeinheit in montiertem Zustand im
Querschnitt, und
Fig. 5 eine Perspektivansicht der montierten Vorrichtung
gemäß Fig. 4.
Fig. 1a bis 1c zeigen eine als Sockeleinheit dienende runde Sockelplatte
11. Diese besitzt an ihrem Umfang einen nach außen hervorstehenden
Haken 13 sowie hierzu diametral gegenüberstehend eine Rastnase 15, die
aufgrund einer Hinterschneidung 17 rückfedernd ausgebildet ist.
Die Sockelplatte 11 besitzt zwei Befestigungslanglöcher 19 sowie eine
längliche Zentralvertiefung 21 mit einer umlaufenden Einführfase 23.
Ferner besitzt die Sockelplatte 11 an derjenigen Umfangskante, die an der
in Fig. 1a gezeigten Oberseite verläuft, eine Aufsetzfase 25, die lediglich
am Haken 13, an der Rastnase 15 und an der Hinterschneidung 17 un
terbrochen ist.
Fig. 2a bis 2c zeigen ein Hohlkugelsegment 27, das zusammen mit einem
identischen Hohlkugelsegment als Halteeinheit für die Befestigung einer
Ablageeinheit an der Sockelplatte 11 dient.
Das Hohlkugelsegment 27 besitzt im wesentlichen die Form eines 90°-
Segments einer Hohlkugel, wobei eine der beiden Radialflächen zu einem
flächigen Klemmsteg 29 geschlossen ist, der fast bis zum Durchmesser
der Hohlkugelsegmentform reicht. Der Klemmsteg 29 weist an seiner dem
Innenraum des Hohlkugelsegments 27 zugewandten Längskante eine
Einführfase 31 auf.
An dem Klemmsteg 29 ist außerdem ein Rastzapfen 33 angeformt, der von
dem Innenraum des Hohlkugelsegments 27 weg gerichtet ist. Ferner be
sitzt der Klemmsteg 29 in einer zu der Lage des Rastzapfens 33 spiegel
symmetrischen Anordnung eine Aufnahmeöffnung 35.
In mittiger Lage dem Klemmsteg 29 gegenüberstehend ist an der Innen
seite der Kugelfläche des Hohlkugelsegments 27 eine Hakenaufnah
me/Rastvertiefung 37 in der Form eines Stufenabsatzes ausgebildet.
Fig. 3a und 3b zeigen eine Ablageeinheit in Form einer an der Wand zu
befestigenden Ablageplatte 39. Diese besitzt die Form einer halben Kreis
scheibe mit zwei Einstecklöchern 41. Die dem Durchmesser der Halb
kreisform entsprechende Stirnkante der Ablageplatte 39 (Fig. 3b) ist in ei
nem zentralen Bereich zu einem Zwischensteg 43 zurückversetzt.
Die Sockelplatte 11 gemäß Fig. 1a bis 1c und zwei Hohlkugelsegmente 27
gemäß Fig. 2a bis 2c bilden zusammen eine Ablagebefestigungsvorrich
tung zur Befestigung der Ablageplatte 39 an einer Wand. Hierfür wird
verfahren wie folgt:
Zunächst wird die Ablageplatte 39 zwischen den beiden Hohlkugelseg menten 27 eingeklemmt. Hierfür wird der Rastzapfen 33 des jeweils einen Hohlkugelsegments 27 durch eines der beiden Einstecklöcher 41 der Ab lageplatte 39 in die Aufnahmeöffnung 35 des jeweils anderen Hohlkugel segments 27 derart eingesteckt und mit dieser Aufnahmeöffnung 35 ver rastet, daß der Zwischensteg 43 der Ablageplatte 39 zwischen den Klemm stegen 29 der beiden Hohlkugelsegmente 27 eingeklemmt ist und daß die in Fig. 2a gezeigte offene Radialfläche der Hohlkugelsegmente 27 jeweils parallel und benachbart zu der in Fig. 3b gezeigten Durchmesserstirn kante der Ablageplatte 39 verläuft.
Zunächst wird die Ablageplatte 39 zwischen den beiden Hohlkugelseg menten 27 eingeklemmt. Hierfür wird der Rastzapfen 33 des jeweils einen Hohlkugelsegments 27 durch eines der beiden Einstecklöcher 41 der Ab lageplatte 39 in die Aufnahmeöffnung 35 des jeweils anderen Hohlkugel segments 27 derart eingesteckt und mit dieser Aufnahmeöffnung 35 ver rastet, daß der Zwischensteg 43 der Ablageplatte 39 zwischen den Klemm stegen 29 der beiden Hohlkugelsegmente 27 eingeklemmt ist und daß die in Fig. 2a gezeigte offene Radialfläche der Hohlkugelsegmente 27 jeweils parallel und benachbart zu der in Fig. 3b gezeigten Durchmesserstirn kante der Ablageplatte 39 verläuft.
Nach diesem Schritt, der vorzugsweise bereits werksseitig durchgeführt
wird, sind die beiden Hohlkugelsegmente 27 und die Ablageplatte 39 also
aneinander befestigt: Die beiden Hohlkugelsegmente 27 dienen somit als
die bereits erwähnte Halteeinheit.
Außerdem wird die Sockelplatte 11 dergestalt an der Wand befestigt, daß
die Rastnase 15 von der Wand weg zeigt und vertikal unterhalb des Ha
kens 13 angeordnet ist. Hierfür werden zwei Schrauben 45 (Fig. 4) durch
die Befestigungslanglöcher 19 geführt und in der Wand verschraubt.
Anschließend werden die beiden Hohlkugelsegmente 27 mitsamt dazwi
schen eingeklemmter Ablageplatte 39 auf die an der Wand befestigte Soc
kelplatte 11 aufgesetzt. Hierfür wird zunächst eine der beiden Hakenauf
nahmen/Rastvertiefungen 37 an dem Haken 13 der Sockelplatte 11 ange
setzt und eingehakt. Danach wird die über das betreffende Hohlkugelseg
ment 27 eingehakte Ablageplatte 39 nach unten gekippt, bis die Rastnase
15 der Sockelplatte 11 mit der Hakenaufnahme/Rastvertiefung 37 des
anderen Hohlkugelsegments 27 verrastet. Dieses Aufsetzen der Hohlku
gelsegmente 27 auf die Sockelplatte 11 wird durch die an der Sockelplatte
11 umlaufende Aufsetzfase 25 erleichtert.
Das Ergebnis dieser vorteilhaft einfachen Montage ist in den Fig. 4 und 5
in einer der Ansicht gemäß Fig. 2b entsprechenden Querschnittsansicht
bzw. in einer Perspektivansicht gezeigt.
Die Ablageplatte 39 ist über die beiden Hohlkugelsegmente 27 und die
Sockelplatte 11 in einer horizontalen Lage in der Wand befestigt. In dieser
montierten Lage sind die Rastnase 15 und die untere Hakenaufnahme/Rast
vertiefung 37 jeweils genau in Richtung 47 (Fig. 4) der Gewichtskraft
der Ablageplatte 39 - also vertikal nach unten - bezüglich des Hakens 13
bzw. der Hakenaufnahme/Rastvertiefung 37 versetzt angeordnet.
Die derartig montierte Ablageplatte 39 kann innerhalb einer Garderobe als
Ablage dienen. Die Gewichtskraft 47 der Ablageplatte 39 und gegebenen
falls darauf abgelegter Gegenstände wirkt sich stabilisierend für die Befe
stigung aus, da das bezüglich der Darstellung gemäß Fig. 4 obere Hohlku
gelsegment 27 weiterhin an dem Haken 13 eingehakt bleibt, während das
untere Hohlkugelsegment 27 bei stärkerer an der Ablageplatte 39 angrei
fenden Gewichtskraft 47 noch stärker in Richtung der Sockelplatte 11
kippbelastet wird und den Rastschluß zwischen Rastnase 15 und Haken
aufnahme/Rastvertiefung 37 entlastet.
Gegen andere Relativbewegungen zwischen der Sockelplatte 11 und den
beiden Hohlkugelsegmenten 27 ist die montierte Ablageplatte 39 durch
Stabilisierungsflächen gesichert, die an der Sockelplatte 11 und an den
Hohlkugelsegmenten 27 ausgebildet sind und jeweils aneinanderliegen.
Beispielsweise liegt der von den beiden Hohlkugelsegmenten 27 gebildete
Kreisumfang flächig an der Umfangskante der Sockelplatte 11 an. Außer
dem greifen die den Zwischensteg 43 der Ablageplatte 39 umgebenden
Klemmstege 29 der beiden Hohlkugelsegmente 27 derart in die Zentral
vertiefung 21 der Sockelplatte 11 hinein, daß ihre Einführfasen 31 an der
umlaufenden Einführfase 23 der Zentralvertiefung 21 anliegen. Somit ist
ein stabiler und spielfreier Sitz der Hohlkugelsegmente 27 bzw. der Abla
geplatte 39 an der Sockelplatte 11 gewährleistet.
Um die gemäß Fig. 4 und 5 montierte Ablageplatte 39 von der Sockelplatte
11 wieder abzunehmen, ist es lediglich erforderlich, die Ablageplatte 39
mitsamt der Hohlkugelsegmente 27 um den Haken 13 als Drehpunkt ver
tikal nach oben zu kippen, um den Rastschluß zwischen der Rastnase 15
und der zugeordneten Hakenaufnahme/Rastvertiefung 37 zu überwinden.
Die Ablageplatte 39 kann danach ohne weiteres wieder auf die beschrie
bene Weise an der Sockelplatte 11 befestigt werden.
Da die Hakenaufnahmen/Rastvertiefungen 37 der Hohlkugelsegmente 27
identisch ausgebildet sind, kann die Einheit aus den beiden Hohlkugel
segmenten 27 und der dazwischen verklemmten Ablageplatte 39 auch oh
ne weiteres von der Sockelplatte 11 abgenommen und mit vertauschter
Ober- und Unterseite wieder an der Sockelplatte befestigt werden. Da
durch kann beispielsweise bei unterschiedlicher Farbgebung von Ober-
und Unterseite der Ablageplatte 39 oder von den beiden Hohlkugelseg
menten 27 der optische Farbeindruck leicht geändert werden.
Erwähnenswert ist schließlich, daß die Sockelplatte 11 und die Hohlku
gelsegmente 27 als Kunststoff-Spritzteile gefertigt sein können und selbst
verständlich die für Kunststoff-Spritzteile üblichen Materialausnehmun
gen und Versteifungsrippen an geeigneten Stellen aufweisen können. Au
ßerdem können an der Sockelplatte 11 und an den Hohlkugelsegmenten
27 Stabilisierungszapfen und zugeordnete Aufnahmen vorgesehen sein,
um die Relativlage dieser Teile 11, 27 zueinander zu stabilisieren.
11
Sockelplatte
13
Haken
15
Rastnase
17
Hinterschneidung
19
Befestigungslangloch
21
Zentralvertiefung
23
Einführfase
25
Aufsetzfase
27
Hohlkugelsegment
29
Klemmsteg
31
Einführfase
33
Rastzapfen
35
Aufnahmeöffnung
37
Hakenaufnahme/Rastvertiefung
39
Ablageplatte
41
Einsteckloch
43
Zwischensteg
45
Schraube
47
Richtung der Gewichtskraft
Claims (12)
1. Ablagebefestigungsvorrichtung zur Befestigung einer Ablageeinheit
(39), insbesondere einer Garderobenablageplatte, an einer Wand,
mit einer an der Wand befestigbaren Sockeleinheit (11) und einer an
der Sockeleinheit (11) montierbaren Halteeinheit (27), die jeweils
wenigstens ein Einhakelement (13, 37) und wenigstens ein Rast
element (15, 37) aufweisen,
wobei die Ablageeinheit (39) an der Halteeinheit (27) befestigt oder befestigbar ist,
wobei ferner unter Zusammenwirken jeweils der Einhakelemente (13, 37) miteinander und der Rastelemente (15, 37) miteinander die Halteeinheit (27) mit der Sockeleinheit (11) verhakbar und verrast bar ist, und
wobei die Rastelemente (15, 37) bezüglich der Einhakelemente (13, 37) in Richtung (47) der an der montierten Ablageeinheit (39) wir kenden Gewichtskraft versetzt angeordnet sind.
wobei die Ablageeinheit (39) an der Halteeinheit (27) befestigt oder befestigbar ist,
wobei ferner unter Zusammenwirken jeweils der Einhakelemente (13, 37) miteinander und der Rastelemente (15, 37) miteinander die Halteeinheit (27) mit der Sockeleinheit (11) verhakbar und verrast bar ist, und
wobei die Rastelemente (15, 37) bezüglich der Einhakelemente (13, 37) in Richtung (47) der an der montierten Ablageeinheit (39) wir kenden Gewichtskraft versetzt angeordnet sind.
2. Ablagebefestigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einhakelement (13) und das Rastelement (15) der Sockel
einheit (11) einander gegenüber angeordnet sind und / oder im mon
tierten Zustand der Ablagebefestigungsvorrichtung ausschließlich in
vertikaler Richtung (47) zueinander versetzt angeordnet sind.
3. Ablagebefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einhakelement (37) und das Rastelement (37) der Halteein
heit (27) einander gegenüber angeordnet sind und/oder im mon
tierten Zustand der Ablagebefestigungsvorrichtung ausschließlich in
vertikaler Richtung (47) zueinander versetzt angeordnet sind.
4. Ablagebefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einhakelement (13) der Sockeleinheit (11) durch einen Ha
ken und das zusammenwirkende Einhakelement (37) der Halteein
heit (27) durch eine entsprechende Hakenaufnahme gebildet ist,
oder umgekehrt.
5. Ablagebefestigungsvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einhakelement (13) der Sockeleinheit (11) durch einen im
montierten Zustand der Sockeleinheit nach oben und/oder zur
Wand hin gerichteten Haken gebildet ist.
6. Ablagebefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Rastelement (15) der Sockeleinheit (11) durch eine rückfe
dernde, hinterschnittene Rastnase und das zusammenwirkende
Rastelement (37) der Halteeinheit (27) durch eine entsprechende
Rastvertiefung gebildet ist, oder umgekehrt.
7. Ablagebefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einhakelement (37) und das Rastelement (37) der Halteein
heit (27) oder der Sockeleinheit zumindest im wesentlichen iden
tisch ausgebildet sind.
8. Ablagebefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteeinheit (27) oder die Sockeleinheit (11) bezüglich der
zwischen dem Einhakelement (13, 37) und dem Rastelement (15, 37)
verlaufenden Mittenebene zumindest im wesentlichen symmetrisch
ausgebildet ist.
9. Ablagebefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Sockeleinheit (11) und an der Halteeinheit (27) einander
entsprechende Stabilisierungselemente, insbesondere Stabilisie
rungsflächen (23, 31), vorgesehen sind, welche die mit der Soc
keleinheit (11) verhakte und verrastete Halteeinheit (27) gegen eine
seitliche Bewegung und/oder eine Drehbewegung relativ zu der
Sockeleinheit (11) sichern.
10. Ablagebefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sockeleinheit (11) durch eine runde Sockelplatte gebildet ist
mit genau einem Haken (13) als Einhakelement und genau einer
Rastnase (15) als Rastelement, wobei der Umfang der Sockelplatte
als Stabilisierungsfläche für die Halteeinheit (37) dient.
11. Ablagebefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteeinheit aus zwei miteinander verbundenen, insbeson
dere verrasteten Teilen, vorzugsweise Hohlkugelsegmenten (27) ge
bildet ist, wobei die Ablageeinheit (39) zwischen den beiden Teilen
(27) der Halteeinheit eingeklemmt ist.
12. Ablagebefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sockeleinheit (11), die Halteeinheit (27) und/oder die Abla
geeinheit (39) als Kunststoff-Spritzteile gefertigt sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999127589 DE19927589A1 (de) | 1999-06-16 | 1999-06-16 | Ablagebefestigungsvorrichtung |
| EP00110452A EP1060693A1 (de) | 1999-06-16 | 2000-05-16 | Ablagebefestigungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999127589 DE19927589A1 (de) | 1999-06-16 | 1999-06-16 | Ablagebefestigungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19927589A1 true DE19927589A1 (de) | 2000-12-21 |
Family
ID=7911510
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999127589 Withdrawn DE19927589A1 (de) | 1999-06-16 | 1999-06-16 | Ablagebefestigungsvorrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP1060693A1 (de) |
| DE (1) | DE19927589A1 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITAN20060011U1 (it) * | 2006-04-03 | 2007-10-04 | Broglia Benito | Struttura a mensola auto-portante |
| CN102949073B (zh) * | 2012-11-27 | 2014-09-10 | 钟晓文 | 一种带有自锁结构的挂座 |
| CN104343222A (zh) * | 2013-07-29 | 2015-02-11 | 刘家荣 | 万能墙面安装挂件及其使用方法 |
| CN105193218B (zh) * | 2014-04-22 | 2017-09-26 | 绍兴纺织机械集团有限公司 | 一种洁具用固定装置的固定方法 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3330785A1 (de) * | 1983-04-11 | 1984-10-11 | Nicol-Möbel Vertriebsgesellschaft mbH & Co Wohnbadausstattungs KG, 3501 Fuldabrück | Vorrichtung zur halterung von einrichtungsgegenstaenden an einer wand |
| US5178353A (en) * | 1989-02-16 | 1993-01-12 | Caroma Industries Limited | Snap-on fixture |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH496902A (de) * | 1968-09-10 | 1970-09-30 | Bodenschatz Ag R | Stangenhalterung |
| DE7715957U1 (de) * | 1977-05-20 | 1977-09-08 | Turk U. Bolte, 5841 Suemmern | Halter fuer sanitaere ausstattungsarmaturen |
| DE8913507U1 (de) * | 1989-11-15 | 1990-03-22 | Schreiber, Klaus, 2000 Hamburg | Vorrichtung zur lösbaren Verbindung von Bauteilen |
| DE4428142A1 (de) * | 1994-08-09 | 1996-02-22 | Pauli & Sohn Gmbh | Klemmhalter |
-
1999
- 1999-06-16 DE DE1999127589 patent/DE19927589A1/de not_active Withdrawn
-
2000
- 2000-05-16 EP EP00110452A patent/EP1060693A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3330785A1 (de) * | 1983-04-11 | 1984-10-11 | Nicol-Möbel Vertriebsgesellschaft mbH & Co Wohnbadausstattungs KG, 3501 Fuldabrück | Vorrichtung zur halterung von einrichtungsgegenstaenden an einer wand |
| US5178353A (en) * | 1989-02-16 | 1993-01-12 | Caroma Industries Limited | Snap-on fixture |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| KEUCO-Solo, Anzeige aus DEZ: SHT 59, Aug.94 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP1060693A1 (de) | 2000-12-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60212812T2 (de) | Vertikal stabilisierte regalbügelgruppe | |
| DE2611754B2 (de) | Eckverbindungsbeschlag für rechtwinklig aneinander zu bauende Wandteile von Möbelstücken o.dgl | |
| EP1920680A2 (de) | Lagerungs-und Transportvorrichtung mit einem lösbaren Arretierungsmittel | |
| DE7834350U1 (de) | Halterung fuer wc-desodorantien | |
| DE69722577T2 (de) | Schnellkupplung, insbesondere zur Befestigung eines WC-Sitz-Deckels am Klosett | |
| DE202015103519U1 (de) | Aufhängevorrichtung für ein Möbel | |
| DE102010000260B4 (de) | Steckhalterung für einen oberen Befestigungspunkt eines hängend montierbaren Bauteils | |
| DE19927589A1 (de) | Ablagebefestigungsvorrichtung | |
| DE102012004653B4 (de) | Einhängegestell für ein Gargerät sowie Gargerät mit einem solchen Einhängegestell | |
| DE102022101720A1 (de) | Geländereinrichtung | |
| DE202013011421U1 (de) | Schubladenfrontanbindungselnheit | |
| DE20009028U1 (de) | Tragstangenanordnung | |
| DE202019100071U1 (de) | Vorrichtung zur Befestigung von Sportelementen oder anderen Anbauteilen für einen flexiblen Raum und Aufnahmevorrichtung | |
| DE3834448A1 (de) | Haltevorrichtung insbesondere fuer einbaugeraete in kraftfahrzeuge | |
| EP1293149B1 (de) | Halte- und Führungseinrichtung für Tafeln und dergleichen | |
| DE102005056973B4 (de) | Etage mit Einhängeösen | |
| DE202012102613U1 (de) | Werkzeugkasten | |
| DE102023130454A1 (de) | Universalgelenk zum tragen und drehen von elektronischen produkten mit stabiler struktur | |
| DE29902768U1 (de) | Montageplatte für Möbelscharniere | |
| DE69907996T2 (de) | Hakenvorrichtung zum Halten eines Flügels | |
| DE102025107831A1 (de) | Stecknusshalter | |
| DE102012109824B3 (de) | Werkzeugaufnahme mit einer Rastanordnung | |
| DE29805778U1 (de) | Aufhängevorrichtung | |
| DE202008016525U1 (de) | Wandbefestigung für eine sanitäre Ausstattungsarmatur | |
| DE102010063157B4 (de) | Moderationstafel mit Verschluss zum Einschieben und Arretieren der Füße |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |