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DE19926272A1 - Jalousie - Google Patents

Jalousie

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DE19926272A1
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coating
slats
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DE1999126272
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English (en)
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DE19926272C2 (de
Inventor
Werner Isfort
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CONATIS GMBH, 63773 GOLDBACH, DE
Original Assignee
TV MAINROLLO GmbH
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/38Other details
    • E06B9/386Details of lamellae

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Blinds (AREA)

Abstract

Jalousie mit Lamellen, die im allgemeinen horizontal oder vertikal, parallel zueinander angeordnet sind und einzeln oder gruppenweise um eine Achse, die parallel zu ihrer jeweiligen Längsachse orientiert ist, verschwenkbar sind, wobei die Lamellen (1) aus einem transparenten Material bestehen, und die Lamellen (1) auf ihrer Vorder- und/oder Rückseite mit einer Beschichtung versehen sind, und die Beschichtung einen festgelegten Anteil des elektromagnetischen Spektrums reflektiert.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Jalousie mit Lamellen, die im allgemeinen horizontal oder verti­ kal, parallel zueinander angeordnet sind, und ein­ zeln oder gruppenweise um eine Achse, die parallel zu ihrer jeweiligen Längsachse orientiert ist, ver­ schwenkbar sind.
Jalousien sind in den verschiedensten Ausführungen seit langem bekannt und gebräuchlich. Sie werden u. a. aus Metall, Kunststoff oder Holz hergestellt und bestehen aus parallel zueinander angeordneten Lamellen, die einzeln und/oder gruppenweise um eine Achse parallel zur Längsachse der jeweiligen La­ melle verschwenkbar sind. Üblicherweise sind sie horizontal ausgerichtet, es sind jedoch auch andere Orientierungen bekannt und vom Fachmann ausführbar. Die Lamellen sind an Schnüren oder ähnlichem befe­ stigt und haben eine Zugvorrichtung zum Aufziehen und Herunterlassen und eine zweite Vorrichtung zum Einstellen des Neigungswinkels um ihre jeweilige Längsachse. Man unterscheidet Außen- und Innenja­ lousien, sowie zwischen den Scheiben eines Verbund­ fensters liegende Jalousien. Sie werden an Fen­ stern, Fensterflächen oder -türen installiert. Ihre, Wirkungsweise beruht darauf, daß aufgrund der ver­ änderbar festlegbaren Neigung der im wesentlichen undurchsichtigen Lamellen nur ein bestimmter Anteil des Tageslichts in das Innere eines Raums gelangt. Damit wird einerseits ein Sichtschutz gegen ein un­ erwünschtes Einsehen von Außen erreicht, und ande­ rerseits die Aufheizung des Innenraums durch den infraroten Anteil des Sonnenlichts zumindest teil­ weise verhindert. Bei Bewölkung oder geringer Lich­ tintensität können sie durch Hochziehen aus der Fensterfläche entfernt werden.
Der Nachteil der bisher bekannten Jalousien besteht darin, daß die Lamellen selbst aus undurchsichtigem Material bestehen. Damit ist zwar eine Regulierung der in das Rauminnere gelangenden Lichtmenge gut möglich, jedoch führen sie zu großen Einschränkun­ gen der freien Sicht nach Außen, besonders wenn die Lamellen in eine annähernd senkrechte Lage ver­ schwenkt sind. Dies ist beispielsweise in Büroräu­ men nach der Arbeitsstättenverordnung nicht zuläs­ sig, die eine ungehinderte, freie Sicht nach außen fordert. Auch ist eine Lichtlenkung, d. h. eine Än­ derung der Strahlungsrichtung des von Außen auf die Lamellen treffenden natürlichen Sonnenlichts, bis­ her nicht möglich.
Ausgehend vom Stand der Technik hat sich die Erfin­ dung zur Aufgabe gestellt, eine Jalousie derart zu gestalten, daß eine Regulierung des in das Raumin­ nere gelangenden Lichts bzw. eines bestimmten An­ teils davon, möglich ist, und gleichzeitig die Ja­ lousie die Sicht möglichst wenig einschränkt, und zudem gestattet, das Licht gezielt in das Innere von Räumen oder Gebäuden umzulenken.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Lamellen aus einem transparenten Material bestehen, und die Lamellen auf ihrer Vorder- und Rückseite mit einer Beschichtung versehen sind, und die Beschichtung einen festgelegten Bereich des elektromagnetischen Spektrums reflektiert.
Der Kerngedanke der Erfindung besteht darin, daß transparente, auf ihrer Vorder- und/oder Rückseite beschichtete Lamellen für die Jalousie verwendet werden. Unter dem Begriff transparent ist hier eine Durchlässigkeit für elektromagnetische Strahlung im sichtbaren Bereich zu verstehen. Die Mechanik der Jalousie, d. h. Aufhängung und Schwenkmechanismus der Lamellen, ist in konventioneller, dem Fachmann geläufiger Weise ausgeführt und nicht Gegenstand der Erfindung. Die Beschichtung wird auf Vorder- und/oder Rückseite der Lamelle aufgebracht und re­ flektiert einen bestimmten Bereich des elektroma­ gnetischen Spektrums, d. h. daß der Anteil des re­ flektierten Lichts wesentlich größer ist als der durchgelassene, wie es weiter unten beispielhaft dargestellt ist. In geeigneter Ausführung reflek­ tiert sie bei senkrechter Ausrichtung der Lamellen das von Außen auftreffende Sonnenlicht nahezu voll­ ständig, erlaubt jedoch gleichzeitig eine nur ge­ ringfügig eingeschränkte Sicht nach Außen. Hier­ durch entsteht in der Funktion in etwa ein halb­ durchlässiger Spiegel. Die hierzu erforderlichen Beschichtungen werden weiter unten beschrieben.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß mit der Jalousie die in das Gebäude- bzw. Rauminnere gelangende Lichtintensität in einem gewünschten Be­ reich regulierbar ist, und gleichzeitig, bei ge­ eigneter Ausführung der Beschichtung, sich nur ge­ ringfügige Sichtbehinderungen ergeben, und die An­ forderungen hinsichtlich der Arbeitsstättenverord­ nung erfüllt werden. Außerdem kann die Jalousie mit spiegelnd ausgeführten und entsprechend gekrümmten Lamellen zur Lichtlenkung des Sonnenlichts von Au­ ßen nach Innen verwendet werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Ge­ genstand von Unteransprüchen.
Neben anderen transparenten Werkstoffen, wie z. B. Glas, wird vorgeschlagen, die Lamellen aus Poly­ ester oder Polycarbonat oder Polymethylmethacrylat anzufertigen. Diese Kunststoffe sind dem Fachmann bekannt und in vielfältigen, transparenten Ausge­ staltungen seit langem in Verwendung. Sie können von ihm mit der für eine Lamelle erforderlichen Stabilität, Lichtechtheit und Kratzfestigkeit aus­ geführt werden. Außerdem sind sie in Herstellung und Verarbeitung sehr kostengünstig und eignen sich gut als Trägermaterial für eine Beschichtung mit den gewünschten Eigenschaften.
Erfindungsgemäß ist das Profil der Lamellen frei wählbar, doch besteht eine vorteilhafte Ausgestal­ tung darin, es als Ausschnitt eines Kreisbogens, einer Parabel oder Hyperbel auszuformen. Mit einer spiegelnden Beschichtung und geeigneter Ausrichtung zur Sonne ist es dann möglich, wie aus der Optik bekannt, von Außen auftreffendes Licht geringer In­ tensität einzufangen, zu bündeln und nach Innen zu lenken. Ebenso kann die konvexe Seite der Lamellen dazu verwendet werden, das Licht zur Decke eines Raumes zu reflektieren, um eine indirekte und für Menschen angenehme Beleuchtung zu erhalten. Prinzi­ piell ist es möglich, verschiedenen Lamellen einer Jalousie mit unterschiedlichen Krümmungen und/oder Beschichtungen zu versehen.
Vorteilhafterweise ist die Beschichtung, die auf Vorder- und/oder Rückseite der Lamelle aufgebracht ist, eine Metall- oder Metalloxidschicht. Es sind dem Fachmann verschiedenste Verfahren zur Metalli­ sierung der Oberfläche eines Bauteils aus Kunst­ stoff bekannt. Das Metall kann z. B. aufgedampft oder aufgesputtert oder als Oxid aus einer Metall­ salzlösung auf der Oberfläche abgeschieden werden. Die Dicke der Schicht beträgt im allgemeinen wenige Nanometer, im Gegensatz zur Dicke der Lamelle, die in der Größenordnung einiger Millimeter liegt. Zur Erzeugung einer spiegelnden Oberfläche ist es be­ kannt Aluminium, Silber oder Gold aufzutragen, für infrarotundurchlässige Beschichtungen finden Indium oder Zinkoxid Anwendung, die aber aufgrund ihrer geringen Dicke für das sichtbare Licht noch durch­ lässig sind. Die Dicke der Beschichtung bzw. die Anzahl der Atome oder Moleküle pro Flächeneinheit auf der Lamelle bestimmt das Reflexionsvermögen und den Anteil des durchgelassenen Lichts und kann vom Fachmann für verschiedene Bereiche des Spektrums in gewünschter Größe festgelegt werden.
Alternativ dazu kann die Beschichtung aus einer transparenten Kunststoffolie, z. B. aus Polyethylen oder Polyester, bestehen, deren Herstellung und Verarbeitung dem Fachmann ebenfalls bekannt sind. Sie ist mit Hilfe geeigneter transparenter Kleb­ stoffe auf der Lamelle befestigbar, und es ist dem Fachmann möglich, sie ohne Einschluß von Luftblasen und ohne Verzerrungen in der Folie darauf zu fixie­ ren, um optische Beeinträchtigungen zu vermeiden. Bei dieser Ausgestaltung ist die Folie selbst mit einer oben beschriebenen Beschichtung versehen, um der Lamelle die gewünschten Eigenschaften zu ver­ leihen. Insbesondere wird vorgeschlagen, die Be­ schichtung zwischen zwei Folien nach Art eines La­ minats anzubringen, um sie gegen Beschädigungen durch äußere Einflüsse, Oxidation durch Luftkontakt etc., zu schützen.
Eine mögliche Ausgestaltung der Beschichtung be­ steht darin, daß sie im gesamten sichtbaren Spek­ trum der elektromagnetischen Strahlung reflektiert. Damit wird eine Jalousie erhalten, deren Lamellen als Spiegel fungieren, um z. B. bei südseitiger Ex­ ponierung und senkrecht orientierten Lamellen die Intensität des Tageslichts auf ein gewünschtes Maß zu reduzieren, da ein vorher festgelegter Anteil des Lichts die Reflexionsschicht passieren kann. Außerdem können die spiegelnden Lamellen zur Licht­ lenkung, bei geeigneter Krümmung, von Außen nach Innen verwendet werden.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Jalousie be­ steht darin, die Lamellen mit einer im infraroten Spektrum der elektromagnetischen Strahlung undurch­ lässigen Beschichtung zu versehen. Die hierzu er­ forderlichen Maßnahmen sind dem Fachmann geläufig.
Diese Jalousie bietet den Vorteil, daß die Aufhei­ zung des Innenraums durch infrarote Wärmestrahlung mit Hilfe der im wesentlichen senkrecht ausgerich­ teten Lamellen unterbunden ist, gleichzeitig aber die Sicht nach außen, aufgrund der Transparenz für sichtbares Licht, gewährleistet bleibt.
Zur Vermeidung der Schädigung von ungeschützter menschlicher Haut durch das Sonnenlicht kann die Beschichtung in dem Fachmann bekannter Weise un­ durchlässig für Strahlung im ultravioletten Bereich ausgeführt werden. Insbesondere wird vorgeschlagen, die Lamelle mit zwei unterschiedlichen Beschichtun­ gen auf ihrer Vorder- und Rückseite zu versehen, z. B. eine infrarotundurchlässige auf einer Seite und eine ultraviolettundurchlässige auf der Anderen.
Es ist dem Fachmann bekannt, eine Beschichtung der Lamelle derart auszuführen, daß mindestens 80% der auftreffenden Strahlung reflektiert wird, bzw. ma­ ximal 20% der Strahlung die Lamelle passieren und ins Innere eines Raumes gelangen. Dabei ist hier aber nur der Teil des elektromagnetischen Spektrums betroffen, für den die Beschichtung ausgelegt ist. Es ist also möglich, daß in einem Bereich, z. B. im infraroten, die Strahlung nahezu vollständig re­ flektiert und eine Aufheizung des Raumes vermieden wird, die Jalousie aber dennoch für sichtbares Licht transparent ist. Eine andere Ausführung be­ steht darin, daß das sichtbare Licht reflektiert wird bzw. nur zu einem geringen Anteil die Jalousie passieren kann. Damit wird eine Reduzierung der Lichtintensität erreicht, wie es beispielsweise bei südseitiger Orientierung und starkem Sonnenschein gewünscht ist. Die Jalousie erfüllt also in etwa die Funktion einer Sonnenbrille.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Er­ findung lassen sich dem nachfolgenden Beschrei­ bungsteil entnehmen, in dem anhand von Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine Jalousie mit Lamellen im Querschnitt,
Fig. 2 eine einzelne Lamelle mit einer aufgeklebten Folie.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbei­ spiel der Erfindung handelt es sich um eine Jalou­ sie mit horizontal angeordneten, transparenten La­ mellen (1). Zur Vereinfachung der Zeichnung ist die Aufhängung beziehungsweise der Schwenkmechanismus nur durch zwei vertikal verlaufende Seile oder Schnüre (4) angedeutet, an denen die Lamellen (1) aufgehängt sind. Es sind dem Fachmann aber ver­ schiedenste Möglichkeiten zur Verschwenkung der La­ mellen bekannt. Sie weisen auf ihrer konvexen Ober­ seite eine Beschichtung auf, die hier als direkt auf den Kunststoff aufgebrachte Metallschicht (2) mit Punktierungen angedeutet ist. Sie verleiht der Lamelle (1) die gewünschten Eigenschaften hinsicht­ lich des Reflexionsvermögens in bestimmten Berei­ chen des elektromagnetischen Spektrums. Mit einer z. B. aufgedampften Silberbeschichtung können die Lamellen (1) zur Reflektierung des von Außen (A) auftreffenden Lichts nach Innen (I) eingesetzt wer­ den. Es ist dem Fachmann möglich, die Lamellen (1) in einem bestimmten Winkel zum natürlichen Sonnen­ licht einzustellen, damit die spiegelnd ausgeführ­ ten Oberseiten der Lamellen (1) das Licht an die Zimmerdecke im Innenraum reflektieren und eine für Menschen angenehme, indirekte Beleuchtung erzielt wird.
In Fig. 2 ist eine einzelne Lamelle (1) in Quer­ schnittsdarstellung wiedergegeben, die mit einem transparenten Laminat aus zwei Kunststoffolien (3), zwischen denen eine Metallschicht (2) angeordnet ist, auf ihrer konkaven Seite versehen ist. Die Größenverhältnisse, insbesondere die Dicken von Fo­ lie (3) und Lamelle (1) sind nicht maßstabsgetreu. Die Wirkungsweise der Jalousie wird nicht davon be­ einflußt, auf welcher Seite die Beschichtung bzw. die Folie aufgebracht ist. Bei dieser Ausrichtung der Lamelle (1), die mit einem beliebig ausführba­ ren Schwenkmechanismus erreichbar ist, und einer für das sichtbare Licht ein und lenken es ins In­ nere (I) eines Raumes um, wie es durch den Pfeil für einen einzelnen Lichtstrahl angedeutet ist. Be­ sonders an Tagen mit geringer Helligkeit, z. B. im Winter oder bei geschlossener Wolkendecke, werden die Jalousien mit den derart ausgerichteten Lamel­ len (1) zur Aufhellung von Räumen beitragen, ohne daß zusätzliche Beleuchtungseinrichtungen notwendig sind.

Claims (9)

1. Jalousie mit Lamellen, die im allgemeinen hori­ zontal oder vertikal, parallel zueinander angeord­ net sind, und einzeln oder gruppenweise um eine Achse, die parallel zu ihrer jeweiligen Längsachse orientiert ist, verschwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - die Lamellen (1) aus einem transparenten Material bestehen,
  • - die Lamellen (1) auf ihrer Vorder- und/oder Rück­ seite mit einer Beschichtung versehen sind.
  • - die Beschichtung einen festgelegten Bereich des elektromagnetischen Spektrums reflektiert.
2. Jalousie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Lamellen (1) aus Polyester oder Poly­ carbonat oder Polymethylmethacrylat bestehen.
3. Jalousie nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Profil der Lamellen (1) dem Aus­ schnitt eines Kreisbogens oder einer Parabel oder einer Hyperbel entspricht.
4. Jalousie nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung eine auf die Lamelle (1) aufgebrachte Metall- und/oder Metalloxidschicht (2) ist.
5. Jalousie nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung eine mit Metall und/oder Metalloxid beschichtete, transparente Kunststoffolie (3) ist, insbesondere die Metall- und/oder Metalloxidschicht zwischen zwei Folien angeordnet ist.
6. Jalousie nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung im gesamten sichtbaren Bereich des elektromagneti­ schen Spektrums reflektiert.
7. Jalousie nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung im infraroten Spektrum der elektromagnetischen Strahlung undurchlässig ist.
8. Jalousie nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung im ultravioletten Spektrum der elektromagnetischen Strahlung undurchlässig ist.
9. Jalousie nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung mindestens 80% der auftreffenden Strahlung reflek­ tiert.
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