DE3017179A1 - Waermeschutzelement - Google Patents
WaermeschutzelementInfo
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Classifications
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/02—Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
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Landscapes
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Description
- Wärmeschutzelement
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Wärmeschutzelement aus Kunststoffprof-il für Rolläden oder Jalousien insbesondere zum Schutz von verglasten Fenstern oder Türen gegen einen unerwünschten Wärmeübergang. Dieses Element bewirkt in energiesparender Kombination eine erhebliche Verminderung der Wärmeverluste eines Gebäudes durch Fe#nster und Türen bei kühler Witterung und bei hoher Sonneneinstrahlung eine unerwünschte Aufheizung der Innenräume eines Gebäudes, wobei es jedoch eine Wärmegewinnung durch Sonneneinstrahlung an sonnenreichen Winter tagen in einfacher Weise zuläßt.
- Rolläden oder Jalousien aus zahlreichen, miteinander verbundenen Kunststoffprofilen sind bekannt als Lichtschutz und auch als Wärmeschutz für Türen und Fenster. Die aus meist unsymmetrischen Hohlprofilen bestehenden Rolläden dienen darüber hinaus vielfach dem Einbruchs- und Schallschutz und werden bei Nichtgebrauch oberhalb von Tür oder Fenster aufgewickelt.
- Jalousien bestehen aus Kunststoff- oder Leichtmetallprofilen, sie können seitlich in besonderen Nuten oder auf gespannten Drähten geführt werden Und können bei Nichtgebrauch oberhalb von Fenster oder Tür zusammengeschoben werden. Um den Lichteinfall zu verändern, kann man den Neigungswinkel der einzelnen Profile einer Jalousie verändern. Bei senkrechter Stellung dieser Elemente wird die größte Licht schutzwirkung erreicht. Die Wärmeschutzwirkung von Rolläden und Jalousien ist bekannt aber noch verbesserungsfähig.
- Sie wirken in erster Linie als zusätzliche Isolation der Fenster oder Türen in einer Gebäudewand einerseits durch die geschlossene Materialschicht der Elementfläche (bei Rolläden meist doppelwandige Hohlprofile) und andererseits durch das zwischen der geschlossenen Elementschicht und der Glasfläche eingeschlossene Luftpolster. Bei Wärmestrahlung wirken sie wie andere feste Kröper auch, die auf der bestrahlten Seite die Wärmestrahlung zu einem geringen Teil reflektieren, zu einem-anderen Teil absorbieren und einen Teil der Wärme auf der ande#ren, nicht bestrahlten Seite wieder an die Umgebung abgeben. Trotz ihrer wärmeisolierenden Wirkung haben die bisherigen Elemente für Rolläden und Jalousien bei großen Temperaturdifferenzen, wie sie entweder bei kalter Witterung oder bei starker Sonneneinstrahlung auftreten, -einenimmer noch unerwünscht großen Wärmedurchgang durch die Absorbtion der Wärmestrahlung im Elementmaterial und die Weiterleitung dieser Wärme an die gegenüberliegende Elementfläche, wo sie durch Strahlung und Konvektion an die Umgebung wieder abgegeben wird.-Darüber hinaus ist die wärmeisolierende Funktion von undurchsichtigen Rollädenelementen wegen ihrer Lichtundurchlässigkeit nur bei Dunkelheit gegeben und damit praktisch nur nachts anwendbar, wenn man von einer mit gesundheitlichen und wirtschaftlichen Nachteilen verbundenen, künstlichen Beleuchtung von Wohn-, Arbeits- und Aufenthaltsräumen tagsüber absieht. Die auf dem Markt erhältlichen transparenten Rolladenelemente verbessern die wärmeisolierenden Eigenschaften von Rolläden wesentlich, da sie aufgrund ihrer Lichtdurchlässigkeit auch tagsüber vor Fenstern von Arbeits-, Wohn- und Aufenthaltsräumen anwendbar sind. Ihre Durchlässigkeit für die ein- oder abstrahlende Wärme nimmt jedoch entsprechend ihrer Lichtdurchlässigkeit zu, so daß ihr Gesamtisolationsgrad gegenüber nicht transparenten Rolläden oder den erfindungsgemäßen Wärmeschutzelementen, insbesondere bei großen Temperaturunterschieden sowohl im Winter wie im Sommer erheblich geringer ist.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist ein Wärmeschutzelement aus Kunststoffprofil für Rolläden oder Jalousien, das nicht nur in bekannter Weise den Konvektionswärmeübergang verringert, sondern auch den Wärmeübergang durch Strahlung. Eine spezielle Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist ein Wärmeschutzelement, das tagsüber bei hoher Sonneneinstrahlung den Strahlungswärmeübergang erheblich verringert und dennoch in den geschützten Räumen eine angenehme, natürliche Helligkeit z-uläßt.
- Die im ersten Anspruch vorgeschlagene Schicht besteht z. B. in an sich bekannter Weise aus einer Metallfolie oder einer aufgedampften Metallschicht, die auf die Elementoberfläche aufgebracht ist und die Wärmestrahlung zum überwiegenden Teil wieder reflektiert, wodurch die Absorption der eingestrahlten Wärme im Element und damit die Wärmeübertragung durch Wärmeleitung und Konvektion wesentlich reduziert und somit die wärmeisolierende Wirkung von Rolläden- und Jalousieanlagen erheblich gesteigert wird. Gegen Beschädigung und Verschmutzung kann die Reflektionsschicht durch eine dünne, transparente Kunststoffschicht geschützt werden.
- Im zweiten Anspruch wird ein Wärmeschutzelement vorgeschlagen, das neben einer erheblichen Verbesserung seiner wärmeisolierenden Eigenschaften durch Wärmestrahl ungsrefl ekt ion - weitere energiesparende Vorteile bietet, da seine wärmeisolierende Nutzungsmöglichkeit. nicht nur nachts, sondern auch tagsüber sowohl bei heißer wie auch kalter Witterung gegeben ist. Weil das Element für Rolläden oder Jalousien in an sich bekannter Weise aus einem für sichtbares Licht transparenten Kunststoff-Material z. B. PVC besteht, kann man diese Elemente während des ganzen Tages geschlossen halten und dabei mit voller Isolationswirkung eine angenehme, natürliche Tageslichtbeleuchtung der Aufenthaltsräume erreichen, wobei durch die lichtdurchlässige, wärmestrahlenreflektierende Schicht bei kalter Witterung die Wärmeverluste durch Strahlung von innen nach außen erheblich reduziert und bei hoher Sonneneinstrahlung eine unerwünschte Aufheizung der Innenräume eines Gebäudes durch die Reflektion der Strahlungswärme nach außen verhindert wird. Dabei schützen diese Elemente tagsüber nicht nur vor Strahlungswärme, sondern auch, was in heißen Ländern von Bedeutung ist, vor einem unerwünschten Wärmeübergang durch Konvektion. Die vorgeschlagene Schicht besteht in an sich bekannter Weise aus einem auf das Element direkt oder auf einen Zwischenträger aus transparenter Kunststofffolie aufgedampften Metall, das in ebenfalls bekannter Weise das sichtbare Licht hindurchläßt, aber die Wärmestrahlen reflektiert. Das Trägermaterial kann aus einer oder mehreren Schichten Polyester oder Polypropylen bestehen und wird von mehreren Firmen seit längerem beispielsweise als Klebefolie angeboten.
- Diese Folien werden auf die Innenseite von Glasscheiben geklebt, um den Strahlungswärmeübergang erheblich zu verringern. Die Aufbringung solc#her Folien, insbesondere auf großen Glasflächen,-ist mit einem# erheblichen Aufwand verbunden. Wenn diese Folien nach längerem Gebrauch verkratzt oder beschädigt sind, trauben sie die Fensterdurchsicht. Ihre Entfernung ist sehr mühsam.
- Darüber hinaus verhindern sie nicht nur die Einstrahlung der Sonnenwärme im Sommer, sondern auch in unerwünschter Weise an sonnigen Wintertagen, da sie mit der beschichteten Glasscheibe eine Einheit bilden. Demgegenüber hat das erfindungsgemäße Wärmeschutzelement den wesentlichen Vorteil, daß es auf bewegliche Rolläden oder Jalousien angebracht ist und jederzeit angehoben werden kann, um den freien Durchblick zu gestatten oder bei Bedarf die gewünschte Wärmeeinstrahlung bei sonnenreicher aber kühler Witterung zu ermöglichen.
- Außerdem ist die Aufbringung der Schicht auf einem Kunststoffprofil für Rolläden oder Jalousien wesentlich einfacher, da diese Aufbringung fabrikmäßig und mit geeigneten Vorrichtungen durchgeführt werden kann.
- Im dritten Anspruch wird vorgeschlagen, die Schicht beispielsweise in Form der bereits erwähnten Folie auf dem Element aufzukleben. Dies erscheint zunächst als einfachste Lösung und kann auch bei fertigen und bereits benutzten Rolläden oder Jalousien angebracht werden. Da die bekannten Klebefolien aus mehreren dünnen Kunststoffschichten bestehen, zwischen denen das aufgedampfte Metall vor äußeren Einflüssen geschützt ist, ist zu erwarten, daß diese Metallschicht auch bei häufiger Betätigung von Rolläden oder Jalousien nicht beschädigt werden.
- Im vierten Anspruch wird vorgeschlagen, die Schicht auf dem Element aufzuschmelzen d.h. die Schicht im heißen Zustand und zwar im Anschluß an die Fertigung der stranggepreßten Profile aufzubringen.
- Im fünften Anspruch, der sich auf hohle Kunststoffprofile bezieht, wird vorgeschlagen, daß die Schicht, die beispielsweise aus einem flexiblen Folienstreifen besteht, im inneren des hohlen Profils enthalten ist.
- Diese Schicht läßt sich nachträglich bei vorhandenen hohlen Profilen anbringen und ist, wenn man-die Enden des Hohlprofils schließt, später vor jeder Beschädigung geschützt.
- Nach dem sechsten Anspruch ist die Schicht als Metall direkt auf das Element aufgedampft. Selbstverständlich kann auch diese Metallschicht durch eine Kunststoffschicht geschützt werden.
- Die Figuren 1 bis 3 zeigen bekannte Profile eines deutschen Herstellers, die mit der erfindungsgemäßen Schicht versehen sind.
- Figur 1 zeigt im Querschnitt ein unsymmetrisches, gekrümmtes Kunststoffprofil das auf seiner konkaven Seite mit der erfindungsgemäßen Schicht versehen ist.
- Dieses Profil hat in bekannter Weise an seiner oberen Seite ein hakenförmiges Profil und an~seiner Unterseite eine entsprechende Nut, so daß jeweils zwei dieser Profile flexibel miteinander verbunden und als Rolläden aufgewickelt werden können.
- Figur 2 zeigt das gleiche Profil ~wie in Figur 1, das jedoch auf seiner konvexen Seite mit der erfindungsgemäßen Schicht versehen ist. Die Schicht wird ztweckmäßigerweise auf der Seite angebracht, die das höheren Wärmestrahlung ausgesetzt ist.
- Figur 3 zeigt ebenfalls ein handelsübliches Profil, das in seinem Hohlraum einen Folienstreifen enthält, der erfindungsgemäß beschichtet ist. I)iese Ausführung ist besonders zweckmäßig für mechanisch stark beanspruchte Jalousien oder zum Nachrüsten vorhandener Elemente.
- Leers#eite
Claims (6)
- Wärmeschutzelement Ansprüche 1.) Wärmeschutzelement aus Kunststoffprofil für Rolläden oder Jalousien mit folgenden M e r k m a 1 e n: a) Das Element enthält eine Schicht, die Wärmestrahlen mehr reflektiert als absorbiert bzw. durchläßt.
- 2. Element nach Anspruch 1 mit folgenden M e r k m a 1 e n: a) Element und Schicht sind für sichtbares Licht durchlässig.
- 3. Element nach den Ansprüchen 1 oder 2 mit folgenden Merkmalen: a) Die Schicht ist auf dem Element aufgeklebt.
- 4. Element nach den Ansprüchen 1 und 2 mit folgenden Merkmalen: a) Die Schicht ist auf dem Element aufgeschmolzen, bzw. heißversiegelt.
- 5. Hohles Element nach Anspruch 2 mit folgenden Merkmalen: a) Das Element enthält im Inneren eine Folie mit einer Schicht nach Anspruch 1.
- 6. Element nach Anspruch 1 oder 2 mit folgenden M e r k m a l e n : a) Die Schicht ist als Metall direkt auf das Element aufgedampft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803017179 DE3017179A1 (de) | 1980-05-05 | 1980-05-05 | Waermeschutzelement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803017179 DE3017179A1 (de) | 1980-05-05 | 1980-05-05 | Waermeschutzelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3017179A1 true DE3017179A1 (de) | 1981-11-12 |
Family
ID=6101647
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803017179 Withdrawn DE3017179A1 (de) | 1980-05-05 | 1980-05-05 | Waermeschutzelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3017179A1 (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1980
- 1980-05-05 DE DE19803017179 patent/DE3017179A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: INTERATOM GMBH, 5060 BERGISCH GLADBACH, DE |
|
| 8130 | Withdrawal |