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DE19926671A1 - Wasserfreie gelförmige Zusammensetzung - Google Patents

Wasserfreie gelförmige Zusammensetzung

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DE19926671A1
DE19926671A1 DE1999126671 DE19926671A DE19926671A1 DE 19926671 A1 DE19926671 A1 DE 19926671A1 DE 1999126671 DE1999126671 DE 1999126671 DE 19926671 A DE19926671 A DE 19926671A DE 19926671 A1 DE19926671 A1 DE 19926671A1
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cosmetic
ester
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DE1999126671
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Ingrid Huth
Rudolf Bimczok
Ilse Diehl
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Procter and Gamble Deutschland GmbH
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Wella GmbH
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine wasserfreie Zusammensetzung, enthaltend Fettalkoholerstern, öllösliche UV-Filter und Siliciumoxid.

Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine wasserfreie, transparente gelförmige Zusammensetzung, welche aus einer Ölphase besteht, wobei die Ölphase mindestens einen Fettalkohol und/oder Fettalkoholester und Siliciumdioxid enthält.
Aus Ölen oder Fettkörpern bestehende gelförmige Zusammensetzungen werden allgemein als Ölgele bezeichnet und finden insbesondere im dermatologischen Bereich als Träger pharmazeutischer oder kosmetischer Wirkstoffe Verwendung. Beispielsweise als Sonnenschutzmittel.
Ölgele sind aus dem Stand der Technik bekannt und bestehen aus einem Ölkörper bzw. einer Öl- oder Fettphase und einem viskositätserhöhenden Mittel, beispielsweise Cellulosederivate, Zuckerpolymere, Stärke.
Diese Art Ölgele haben jedoch insbesondere den Nachteil, daß sie in flüssigem Zustand vorliegen und somit leicht tropfen, auf einer Oberfläche (zum Beispiel Haut) schnell verlaufen können und zusätzlich meist noch klebrige Eigenschaften aufweisen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher eine insbesondere für den dermatologischen Bereich verwendbare gelförmige Zusammensetzung bereitzustellen, welche verbesserte Eigenschaften gegenüber den bekannten gelförmigen Zusammensetzungen aufweist und die Nachteile des Standes der Technik beseitigt.
Die Aufgabe wurde erfindungsgemäß durch Bereitstellen einer wasserfreien, Zusammensetzung gemäß Anspruch 1 gelöst, wonach die Zusammensetzung aus einer hydrophoben Phase besteht, enthaltend eine Kombination aus mindestens einem Fettalkohol und/oder Fettalkoholester und Siliciumdioxid.
Überaschenderweise wurde gefunden, daß die Verwendung einer Kombination aus mindestens einem Fettalkohol und/oder Fettalkoholester und Siliciumdioxid in einer wasserfreien, hydrophoben Phase ein transparentes, stabiles Gel ausbildet, welches ganz ausgezeichnete Eigenschaften hinsichtlich Hautverträglichkeit, Handhabbarkeit, Verwendbarkeit und Aussehen aufweist.
Es wurde festgestellt, daß die erfindungsgemäße Zusammensetzung ein verbessertes Hautgefühl, hervorragende Hautpflegeeigenschaften und hohe Hautverträglichkeit entfaltet. Außerdem zeichnet sich die erfindungsgemäße Zusammensetzung durch eine hohe Wasserfestigkeit aus. Darüber hinaus wird auch eine vorteilhafte Handhabbarkeit und multiple Verwendbarkeit erreicht, beispielsweise als nichttropfender oder nichtverfließender Träger pharmazeutischer oder kosmetischer Wirkstoffe. Durch die Transparenz erlangt die erfindungsgemäße Zusammensetzung außerdem ein vorteilhaftes Aussehen.
Insofern kann die erfindungsgemäße Zusammensetzung in hervorragender Weise verwendet werden als Trägermaterial für öllösliche kosmetische und/oder pharmazeutische Wirkstoffe, beispielsweise als Trägermaterial für öllösliche Sonnenschutzmittel oder in der Dermatologie üblicher Wundheilmittel.
Als hydrophobe Phase wird im Rahmen der Erfindung eine Öl-, Lipid-, oder Fettphase verstanden, die üblicherweise in der pharmazeutischen und kosmetischen Industrie zur Herstellung von Zusammensetzungen mit hydrophoben Phasen verwendet werden können. Insbesondere zählen hierzu pflanzliche, tierische, mineralische, synthetische oder semisynthetische Öle, welche hydrogeniert vorliegen können, oder Wachse und Gemische hiervon, Ester von gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder linearen Alkancarbonsäuren mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen oder aromatischen Carbonsäuren (beispielsweise Benzoesäure) mit gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder linearen Fettalkoholen mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen oder Alkoholen mit 6 bis 26 Kohlenstoffatomen, Paraffine, Lanolin, welches auch hydrogeniert oder acetyliert sein kann, Silikonöle. Desweiteren kommen in Betracht Guerbetalkohole auf Basis von Fettalkoholen mit 6 bis 18 Kohlenstoffatomen, Ester von linearen und/oder verzweigten Fettsäuren mit mehrwertigen Alkoholen (beispielsweise Propylenglycol) und/oder Guerbetalkoholen, Triglyceride oder flüssige Mono-/Di-/Triglyceridmischungen auf Basis von Fettsäuren mit 6 bis 20 Kohlenstoffatomen.
Die hydrophobe Phase der erfindungsgemäßen Zusammensetzung, welche Fettalkohol und/oder Fettalkoholester enthält, aber auch weitere öllösliche Wirkstoffe und bei Raumtemperatur flüchtige niedere Alkohole enthalten kann, liegt in einer Menge zwischen 90,0 und 99,5 Gew.-% vor, wobei eine Menge zwischen 93,0 und 97,0 Gew.-% bevorzugt ist. Die Mengenangaben sind bezogen auf die Gesamtzusammensetzung.
Die hydrophobe Phase kann aber auch allein aus Fettalkoholen und/oder Fettalkoholestern bestehen, also bis 99,5 Gew.-% aus Fettalkoholen und/oder Fettalkoholestern.
Insofern können die Fettalkohole und/oder Fettalkoholester zwischen 0,1 Gew.-% und 99,5 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge der Zusammensetzung, in der hydrophoben Phase enthalten sein, wobei ein Mengenbereich zwischen 10,0 Gew.-% und 99,0 Gew.-%, insbesondere zwischen 30,0 Gew.-% und 95,0 Gew.-% bevorzugt ist.
Als Fettalkohole, die erfindungsgemäß verwendet werden können, kommen alle dem Fachmann bekannten Fettalkohole mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen in Frage, die für pharmazeutische und/oder kosmetische Präparationen üblicherweise Verwendung finden.
Typische Beispiele für erfindungsgemäß verwendbare Fettalkohole sind:
Caprylalkohol, Caprinalkohol, Laurylalkohol, Myristylalkohol, Cetylalkohol, Palmoleylalkohol, Oleylalkohol, Stearylalkohol, Isostearylalkohol, Kokosfettalkohol, Cetearylalkohol, Talgfettalkohol.
Als Beispiele seien genannt: Eutanol® G (INCI Bezeichnung: Octyldodecanol), aber auch Zusätze von festen Alkoholen wie beispielsweise Lanette® O (INCI Bezeichnung: Cetearyl Alcohol).
Fettalkoholester im Sinne der vorliegenden Erfindung umfassen alle bekannten Esteröle, die in pharmazeutischen und/oder kosmetischen Präparationen üblicherweise verwendet werden. Hierzu zählen beispielsweise Methylmyristat, Ethylmyristat, Isopropylmyristat, Myristylpropionat, Ethylpalmitat, Methylpalmitat, Isopropylpalmitat, Isopropylstearat, Octylstearat, Isopropyloleat, Diisopropyladipat, 2- Ethylhexylhexanoat, 2-Ethylhexyloctanoat, 2-Ethylhexylpalmitat, 2-Ethylhexyllaurat, 2-Hexyldecylstearat, 2-Octyldodecylpalmitat, 2-Ethylhexyl-2-ethylhexanoat, Ethyllaurat, Hexyllaurat, Isohexyllaurat, Isodecylneopentanoat, Isobutylmyristat, Butylmyristat, n-Decyioleat, n-Butylstearat, Isononylisononanoat, Isononylstearat, Ester aus Benzoesäure und Alkoholen mit 6 bis 26 Kohlenstoffatomen, Ester von Fettsäuren mit Pentaerythrol, Mischester von Glycerin mit Fettsäuren, wobei auch Gemische dieser Fettalkoholester verwendet werden können.
Als Fettalkoholester kommen beispielsweise in Betracht: Cetiol® 868 (INCI Bezeichnung: Octyl Stearate), Cetiol® SN (INCI Bezeichnung: Cetearyl Isononanoate), Crodamol® PTIS (INCI Bezeichnung: Pentaerythrityl Tetraisostearate), Finsolv® TN (INCI Bezeichnung: C12-15 Alkyl Benzoate) oder Myritol® 318 (INCI Bezeichnung: Caprylic/Capric Triglyceride), einzeln oder als Gemisch.
Bevorzugt werden erfindungsgemäß solche Fettalkohole und/oder Fettalkoholester, die bei Raumtemperatur, also zwischen 20°C und 25°C, in flüssigem Zustand vorliegen. Die erfindungsgemäße Verwendung solcher Fettalkohole und/oder Fettalkoholester läßt nicht nur ganz besonders vorteilhafte Zusammensetzungen hinsichtlich ihrer Konsistenz entstehen, sondern hat auch den weiteren Vorteil, daß die daraus herstellbaren Ölgele ohne zusätzliche Wärmezufuhr gebildet werden können.
Das Siliciumdioxid (SiO2) oder Modifikationen hiervon können vorzugsweise in einer Menge von 1,0 bis 10,0 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge der Zusammensetzung, enthalten sein, insbesondere in einer Menge zwischen 3,0 bis 7,0 Gew.-%.
Geeignete Produkte sind vorzugsweise solche aus der Aerosil®- oder CAB-O-SIL® Reihe, beispielsweise Aerosil® 130, Aerosil® 200, Aerosil® 255, Aerosil® 300, Aerosil® 380, Aerosil®R 202, Aerosil®US 202, Aerosil®R 812, Aerosil®R 972, Aerosil®R 974, CAB-O-SIL® Fumed Silica, CAB-O-SIL® HS-5, CAB-O-SIL® EH-5, CAB-O-SIL® LM-130, CAB-O-SlL® MS-55 oder CAB-O-SIL® M-5.
Überraschenderweise wurde auch gefunden, daß die erfindungsgemäße Zusammensetzung einen vergleichsweise hohen Lichtschutzfaktor (LSF) aufweist und insbesondere einen sehr guten Schutz gegen UV-B Strahlen bewirkt.
Bevorzugt wird demzufolge eine wasserfreie Zusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung, welche als Sonnenschutzmittel vorliegt. In diesem Fall kann der Zusammensetzung als weitere Komponente vorteilhafterweise mindestens eine öllösliche UV-Filtersubstanz hinzugefügt werden.
Als öllösliche UV-Filtersubstanzen können alle bekannten öllöslichen UVA-, UVB- oder UVA/UVB-Filter, einzeln oder in Kombination miteinander, verwendet werden, die üblicherweise in bekannten kosmetischen und/oder dermatologischen Zubereitungen enthalten sind.
Für UVA-Filter kommen zum Beispiel die Derivate des Dibenzoylmethans (beispielsweise Parsol 1789 von Givaudan/Roure, INCI-Bezeichung: Butyl Methoxydibenzoylmethane) in Betracht.
Als Beispiele für UVB-Filter können die folgenden Verbindungen genannt werden: Benzylidencampher oder Derivate davon, insbesondere Methylbenzylidencampher (beispielsweise 3-Benzylidencampher, 3-(4-Methylenbenzyliden)-dl-campher), Derivate und Ester der Zimtsäure, insbesondere Derivate und Ester der Methoxyzimtsäure (beispielsweise 4-Methoxyzimtsäureoctylester oder 4- Methoxyzimtsäureisopentylester), Derivate und Ester der Benzoesäure, insbesondere der 4-Aminobenzoesäuren, Polyhydroxybenzoesäuren (beispielsweise Polyhydroxybenzoesäuremethylester oder Polyhydroxybenzoesäurepropylester), Ester der Salicylsäure (beispielsweise Salicylsäure(2-ethylhexyl)ester oder Salicylsäure(4-isopropylbenzyl)ester), Acrylsäureester (beispielsweise Octocrylene). Als Beispiele können genannt werden: Neo Heliopan® BB (INCI-Bezeichung: Benzophenone-3), Neo Heliopan® AV (INCI-Bezeichnung: Octyl Methoxycinnamate), Neo Heliopan® MBC (INCI-Bezeichung: 4-Methylbenzylidene Camphor), Neo Heliopan® Type 303 (INCI-Bezeichnung: Octocrylene).
Die öllöslichen UVA-, UVB- und/oder UVB/UVA-Filter können in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung in einer Gesamtmenge zwischen 0,1 bis 30,0 Gew.-%, insbesondere zwischen 0,5 bis 20,0 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 1,0 und 15,0 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge der Zusammensetzung, enthalten sein.
Neben dem Siliciumdioxid als UV-Licht absorbierendes Pigment können auch andere UV-Licht absorbierende anorganische Pigmente in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung enthalten sein. Insbesondere kommen hierfür in Wasser schwerlösliche oder unlösliche Metallverbindungen oder Halbmetallverbindungen in ionischer als auch nicht-ionischer oder in oxidierter Form in Betracht. Als Beispiele hierfür seien genannt Titanoxide (beispielsweise TiO2), Zinkoxide (beispielsweise ZnO), Aluminiumoxide (beispielsweise Al2O3), Eisenoxide (beispielsweise Fe2O3), Manganoxide (beispielsweise MnO), oder Gemische davon.
Auch kommen Pigmente in Betracht, die primär keine UV-Licht absorbierende Funktion ausüben, sondern optische Effekte ausüben, beispielsweise Glimmerpigmente.
Diese zusätzlichen anorganischen Pigmente können in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung in einer Gesamtmenge zwischen 0,01 bis 5,0 Gew.-% enthalten sein.
Die weiteren öllöslichen Wirkstoffe, die für die erfindungsgemäße Zusammensetzung verwendet werden können, sind beispielsweise Vitamin A-Palmitat, Tocopherol oder Tocopherylacetat (Vitamin E und dessen Derivate), Bisabolol, Karottenöl, Nussöle, Carotin.
Betreffend bei Raumtemperatur flüchtige niedere Alkohole kommen einwertige primäre, sekundäre oder tertiäre aliphatische Alkohole mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in Betracht, beispielsweise Ethanol, Propanol oder Isopropanol.
Es hat sich herausgestellt, daß sich mit Zusatz von Ethanol eine ganz besonders vorteilhafte Zusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung herstellen läßt, welche sich durch ein besonders transparentes Ölgel auszeichnet. Ethanol ist daher bevorzugt.
Vorteilhafterweise kann die erfindungsgemäße Zusammensetzung zusätzlich mindestens ein synthetisches Polymer enthalten. Die synthetischen Polymere sind vorzugsweise solche aus der Gruppe der Siloxane und Silicone (beispielsweise Abil Wax® 9801D, INCI-Bezeichnung: Cetyl Dimethicone) oder der PVP-Polymere und Copolymere (beispielsweise Antaron® V 216, INCI-Bezeichnung: PVP/Hexadecene Copolymer). Bevorzugt sind jedoch Polymere aus der Gruppe der Siloxane und Silicone.
Der Zusatz solcher Polymere kann die Wasserfestigkeit der erfindungsgemäßen Zusammensetzung weiter verbessern, was letztlich auch vorteilhaft Einfluß auf die Beständigkeit und die Erhöhung des LSF nehmen kann.
Die betreffenden synthetischen Polymere können in einer Gesamtmenge zwischen 1,0 und 35 Gew.-%, insbesondere zwischen 5,0 und 30,0 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge der Zusammensetzung, enthalten sein.
Ferner hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die erfindungsgemäße Zusammensetzung keinen Emulgator enthält. Hierdurch wird erreicht, daß die Zusammensetzung sehr hautverträglich wird, hervorragende Hautpflege- Eigenschaften entfaltet und ein angenehmes Gefühl vermittelt.
Bekannt ist, daß Emulgatoren allergische Reaktionen auslösen und unter UV-Licht Dermatosen verursachen oder die unerwünschte Penetration von chemischen Substanzen in die Haut fördern können.
Eine emulgatorfreie Zusammensetzung im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist daher ein bevorzugter Gegenstand.
Die erfindungsgemäße Zusammensetzung weist eine gelförmige Struktur auf, so daß damit eine besonders vorteilhafte Handhabung erreicht wird. So wird beispielsweise ein Verlaufen auf der Haut oder ein Abtropfen bei der Verwendung verhindert. Selbstverständlich kann die erfindungsgemäße Zusammensetzung alle für Haut- und Haarkosmetika üblichen und bekannten Zusatz-, Hilfs- und Trägerstoffe enthalten.
Grundsätzlich ist dem Fachmann bekannt, welche Zusatz-, Hilfs- und Trägerstoffe in der Haar- und Hautkosmetik verwendet werden, so daß die näheren Ausführungen nur beispielhaften Charakter haben und nur zur weiteren Veranschaulichung der vorliegenden Erfindung dienen sollen.
Im übrigen kann hierzu auf die vorliegende Literatur verwiesen werden, die den allgemeinen Aufbau von kosmetischen Zusammensetzungen beschreiben, beispielsweise SCHRADER, K., Grundlagen und Rezepturen der Kosmetika, 2. Auflage, 1989, oder DOMSCH, A., Die kosmetischen Präparate, Verlag für chemische Industrie (H. Ziolkowsky, Ed.), 4. Auflage, 1992, oder LOWE, N. J. & SHAAT, N. A., Suncreens, Development, Evaluation and Regulatory Aspects, Marcel Dekker Inc., 1990.
Als Zusatz-, Hilfs- und Trägerstoffe seien daher beispielhaft nur einige genannt, wobei diese Aufzählung nicht abschließend ist: Pflegestoffe (wie zum Beispiel Lanolinderivate, Vitamine oder Provitamine), Antifettwirkstoffe, Konservierungsmittel (wie zum Beispiel Parahydroxybenzoesäure-Ester), nichtwässrige Lösungsmittel, Antioxidantien (wie zum Beispiel Tocopherole oder Ester davon), Farbstoffe sowie Duftstoffe bzw. Parfüme.
Die Zusatz-, Hilfs- und Trägerstoffe können in den für den Fachmann bekannten üblichen Mengen verwendet und nach an sich bekannten Methoden eingearbeitet werden.
Die folgenden Beispiele sollen die vorliegende Erfindung näher erläutern, wobei die angegebenen Prozente Gewichtsprozente darstellen und auf die Gesamtmenge bzw. das Gesamtgewicht der Zusammensetzungen bezogen sind.
Die in den Beispielen angegebenen Einzelsubstanzen und Rohstoffe sind kommerziell erhältlich. Auch kann auf bekannte Literatur verwiesen werden, beispielsweise auf International Cosmetic Ingredient Dictionary and Handbook, Seventh Edition, 1997.
Beispiele 1-6
Beispiel 7
Beispiel 8
Das fertige Gel mit Silica aus Beispiel 7 wurde mit 6,0% Ethanol versetzt, es blieb dabei klar und gelförmig
Beispiel 9
Beispiel 10
Beispiel 11
Beispiel 12
Beispiel 13
Beispiel 14
Beispiel 15
Beispiel 16
Beispiel 17
Beispiel 18

Claims (12)

1. Wasserfreie Zusammensetzung bestehend aus einer hydrophoben Phase, enthaltend eine Kombination aus mindestens einem Fettalkohol- und/oder Fettalkoholester und Siliciumdioxid.
2. Wasserfreie Zusammensetzung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Fettalkohol- und/oder Fettalkoholester bei Raumtemperatur flüssig sind.
3. Wasserfreie Zusammensetzung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hydrophobe Phase in einer Gesamtmenge zwischen 90,0 und 99,5 Gew.-% vorliegt.
4. Wasserfreie Zusammensetzung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Siliciumoxid in einer Gesamtmenge zwischen 1,0 und 10,0 Gew.-% vorliegt.
5. Wasserfreie Zusammensetzung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich mindestens einen einwertigen primären, sekundären oder tertiären aliphatischen Alkohol mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen enthält.
6. Wasserfreie Zusammensetzung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Alkohol Ethanol ist.
7. Wasserfreie Zusammensetzung nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Sonnenschutzmittel vorliegt.
8. Wasserfreie Zusammensetzung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die hydrophobe Phase des Sonnenschutzmittels zusätzlich mindestens eine öllösliche UV-Filtersubstanz enthält.
9. Wasserfreie Zusammensetzung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der öllösliche UV-Filter eine UVA-, UVB oder ein UVA/UVB-Filtersubstanz oder ein Gemisch davon ist.
10. Wasserfreie Zusammensetzung nach Ansprüchen 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich mindestens eine anorganische, partikuläre UV-Filtersubstanz enthält.
11. Wasserfreie Zusammensetzung nach Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie emulgatorfrei ist.
12. Verwendung einer wasserfreien Zusammensetzung nach Ansprüchen 1 bis 11 als Trägermaterial für kosmetische und/oder pharmazeutische Wirkstoffe.
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