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DE19925856A1 - Vorrichtung zur Währungsumrechnung - Google Patents

Vorrichtung zur Währungsumrechnung

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Publication number
DE19925856A1
DE19925856A1 DE1999125856 DE19925856A DE19925856A1 DE 19925856 A1 DE19925856 A1 DE 19925856A1 DE 1999125856 DE1999125856 DE 1999125856 DE 19925856 A DE19925856 A DE 19925856A DE 19925856 A1 DE19925856 A1 DE 19925856A1
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DE
Germany
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Withdrawn
Application number
DE1999125856
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English (en)
Inventor
Alex Zuckermann
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Fimor SA
Original Assignee
Fimor SA
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Publication date
Application filed by Fimor SA filed Critical Fimor SA
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Priority to EP00250098A priority patent/EP1039393A3/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F15/00Digital computers in general; Data processing equipment in general
    • G06F15/02Digital computers in general; Data processing equipment in general manually operated with input through keyboard and computation using a built-in program, e.g. pocket calculators
    • G06F15/025Digital computers in general; Data processing equipment in general manually operated with input through keyboard and computation using a built-in program, e.g. pocket calculators adapted to a specific application
    • G06F15/0258Digital computers in general; Data processing equipment in general manually operated with input through keyboard and computation using a built-in program, e.g. pocket calculators adapted to a specific application for unit conversion

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Abstract

Vorrichtung zur Währungsumrechnung zwischen einer ersten und mindestens zwei weiteren, von der ersten verschiedenen Währungen, umfassend eine Eingabeeinheit mit Eingabeelementen, eine damit verbundene Verarbeitungseinheit zur Durchführung der Umrechnung und zur Steuerung der Ausgabe mittels einer mit der Verarbeitungseinheit verbundenen Ausgabeeinheit, einen mit der Verarbeitungseinheit verbundenen Speicher zur Aufnahme von Umrechnungskonstanten für die weiteren Währungen, mindestens ein erstes Auswahlelement zur Bestimmung einer der weiteren Währungen für die Umrechnung, mindestens ein zweites Auswahlelement zur Auswahl der Umrechnungsrichtung von der ersten Währung in die ausgewählte weitere bzw. umgekehrt. Erfindungsgemäß sind Mittel zur Erfassung der Betätigungsdauer und/oder einer Mehrfachbetätigung mindestens eines Eingabeelementes und/oder Auswahlelementes und zur Steuerung des Zugriffs auf zumindest die genannten Funktionsmerkmale der Vorrichtung in Abhängigkeit von der Betätigungsdauer und/oder Betätigungshäufigkeit und durch Mittel zur Anzeige von Zeichen zur Symbolisierung jeweils der ersten und der ausgewählten weiteren Währung vorgesehen.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Währungsumrechnung zwischen einer ersten und mindestens zwei weiteren, von der ersten verschiedenen Währungen, mit einer Eingabeeinheit, einer damit verbundenen Verarbeitungseinheit zur Durch­ führung der Umrechnung und zur Steuerung der Ausgabe mittels einer mit der Ver­ arbeitungseinheit verbundenen Ausgabeeinheit, einem mit der Verarbeitungseinheit verbundenen Speicher zur Aufnahme von Umrechnungskonstanten für die weiteren Währungen, mindestens einem ersten Auswahlelement zur Auswahl einer der weiteren Währungen, mindestens einem zweiten Auswahlelement zur Auswahl der Umrechnungsrichtung von der ersten Währung in die ausgewählte weitere bzw. umgekehrt.
In den an der Währungsumstellung beteiligten zehn Ländern der Europäischen Union wird ab dem Jahr 2002 die Währung Euro das alleinige gesetzliche Zahlungsmittel sein. Damit wird den Bürgern dieser Länder eine Umstellung auf ein neues finanzielles Bezugssystem abverlangt. Die Beurteilung beispielsweise von ausschließlich in Euro angegebenen Preisen wird in der Umstellungsphase dadurch erschwert, daß die bisher verwendeten Maßstäbe zum Preisvergleich nur nach im Kopf nicht leicht durchführbaren Umrechnungen verwendbar sind. Um diese Umstellung durch den Vergleich mit den jeweiligen bisherigen Währungsbeträgen zu erleichtern, sind zahlreiche Umrechnungsvorrichtungen angegeben worden, die im alltäglichen Gebrauch einen Vergleich der Währungsbeträge in Euro und einer jeweiligen Landeswährung ermöglichen sollen.
Um das Einsatzgebiet einer solchen Vorrichtung so groß wie möglich zu machen, wurden Währungsumrechner entwickelt, die Umrechnungskonstanten zwischen der Währung Euro und mehreren oder allen Währungen der beteiligten Länder in einem Speicher enthalten bzw. mit entsprechend programmierbaren Speichern ausgestat­ tet sind. Durch die Betätigung von Auswahlelementen wird bestimmt, mit welcher Landeswährung verglichen wird. So ist aus der Druckschrift DE 297 03 630 U1 ein Rechner bekannt, bei dem zusätzlich zu einer Zifferntastatur paarweise angeordnete Auswahltasten für die Bestimmung jeweils einer Währung und der Umrechnungs­ richtung vorgesehen sind. Dabei ist die erste Taste eines solchen Tastenpaares mit einem Buchstabenkürzel einer Landeswährung beschriftet und die zweite Taste mit "Euro".
Nachteilig ist, daß durch das Hinzufügen einer Anzahl von Auswahltasten die Umrechnungsvorrichtung zum einen unübersichtlich und zum anderen aufwendig in der Herstellung wird. Um alle beteiligten Währungen auswählen zu können, müssen bei einem solchen Gerät nicht weniger als zwanzig Auswahltasten vorgesehen sein.
Nachteilig ist weiterhin, daß dem Benutzer eines solchen Gerätes nicht intuitiv klar wird, welche genaue Funktion die genannten Auswahltasten haben. So ist durch die Beschriftung einer Taste mit einem Währungskürzel nicht unmittelbar ersichtlich, ob nach Betätigung der Taste die Eingabe oder die Ausgabe in der betreffenden Währung erfolgen soll.
Weiterhin ist bei der genannten Vorrichtung vorgesehen, durch gleichzeitige Betätigung zweier Auswahltasten über eine vorbestimmte Zeit in einen Program­ miermodus umzuschalten, in dem eine Eingabe des Wechselkurses zwischen den den betätgten Auswahltasten zugeordneten Währungen erfolgen muß. Auf diese Weise wird der Nutzer dieses Gerätes jedoch verwirrt, weil er eine derartige Programmiermöglichkeit für die inzwischen festgelegten Wechselkurse zwischen den einzelnen Landeswährungen und dem Euro nicht erwartet. Da eng benachbarte Tasten eines Rechners auch ohne Absicht gleichzeitig gedrückt werden können, besteht die Gefahr, daß der Nutzer unwissentlich den Programmiermodus einschaltet und einen Umrechnungskurs verändert. Nach der Entdeckung dieses Fehlers muß zunächst der richtige, nur vergleichsweise wenigen bekannte Umrechnungskurs ermittelt und programmiert werden, bevor das Gerät wieder richtig arbeitet.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine gattungsgemäße Vorrichtung zur Währungsumrechnung anzugeben, die die genannten Nachteile nicht aufweist und besonders einfach bedienbar ist.
Die Aufgabe wird für eine Vorrichtung der eingangs genannten Art gelöst durch Mittel zur Erfassung der Betätigungsdauer und/oder einer Mehrfachbetätigung mindestens eines Eingabeelementes und/oder Auswahlelementes und zur Steuerung des Zugriffs auf zumindest die genannten Funktionsmerkmale der Vorrichtung in Ab­ hängigkeit von der Betätigungsdauer und/oder Betätigungshäufigkeit und durch Mittel zur Anzeige von Zeichen zur Symbolisierung jeweils der ersten und der ausgewählten weiteren Währung.
Die Vorteile der Erfindung werden durch die folgende Beschreibung von Aus­ führungsbeispielen anhand der Zeichnung deutlich. Darin zeigen
Fig. 1 bis 4 Draufsichten verschiedener Ausführungsbeispiele der erfin­ dungsgemäßen Vorrichtung.
Anhand der in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Draufsichten werden im folgenden die Funktionsweisen verschiedener Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert. Die zur Realisierung der erläuterten Funktionsweisen erforderlichen technischen Mittel sind dem Fachmann bekannt. Hierzu sei auch auf die vorangehenden Patentanmel­ dungen DE 198 14 278 und EP 0886223 der Anmelderin verwiesen.
Fig. 1 zeigt die Bedienungs- und Anzeigeoberfläche eines ersten Ausführungsbei­ spiels 10 der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 zur Währungsumrechnung. Zur Spannungsversorgung ist ein in ihr Gehäuse eingebettetes Solarzellenfeld 12 vorgesehen, bei dem eine Anzahl photovoltaischer Elemente in Serie geschaltet ist. Durch die Versorgung mittels Solarzellen und eine entsprechend niedrige Dimensio­ nierung des Stromverbrauchs der Vorrichtung entsteht bei einer späteren Entsorgung keine Umweltbelastung durch Batteriebestandteile. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, bei der Herstellung eine herkömmliche Energieversorgung mittels Batterien oder Akkumulatoren, oder eine Kombination dieser Varianten mit einem Solarzellenfeld vorzusehen.
Ebenfalls in das Gehäuse eingebettet ist ein LCD-Display 14 mit zwei 8-stelligen, numerischen LCD-Zeilen 16 und 18, die für die Anzeige von Währungsbeträgen in Euro und in einer auswählbaren, zweiten Währung vorgesehen sind. Die obere Zeile 16 ist für die Darstellung von Währungsbeträgen in Euro vorgesehen und hat neben sechs numerischen Anzeigeelementen für den ganzzahligen Anteil zwei rechts davon hinter einem Dezimalpunkt angeordnete, kleinere und hochgestellte Anzeigeelemente für die Cent-Anzeige. Zur unmittelbaren Verdeutlichung der Zuordnung zwischen Währung und Währungsbetrag im Display 14 ist links neben der oberen LCD-Zeile 16 ein Euro-Symbol 20 dargestellt. Dieses ist der Einfachheit halber auf das Außenfenster des LCD-Displays aufgedruckt, kann aber auch hinter diesem angeordnet, beispielsweise von der Innenseite her aufgeklebt sein. Links neben der unteren LCD-Zeile 18 und unterhalb des Euro-Symbols 20 ist im Display 14 ein Paar alphanumerischer LCD-Anzeigeelemente 22 vorgesehen, das die ausgewählte Landeswährung mit Hilfe zweier Zeichen, vorzugsweise Buchstaben anzeigt.
Rechts neben dem LCD-Display sind zwei Auswahltasten 24 und 26 untereinander angeordnet. Die obere Auswahltaste ist mit dem Eurosymbol gekennzeichnet, die untere mit dem Buchstaben "N", der als Anfangsbuchstabe des Wortes "Nation" in allen Sprachen der an der Gemeinschaftswährung beteiligten Länder intuitiv verständlich ist.
Mit etwas Abstand zum LCD-Display 14 und den Auswahltasten 24 und 26 ist unterhalb eine Tastatur 28 angeordnet. Ihre Tasten sind jeweils mit einer der Ziffern von 0 bis 9, einem Kommazeichen bzw. dem Buchstaben "C" gekennzeichnet. Schräg unterhalb der Zifferntasten "0" bis "9" sind jeweils in unmittelbarer Nähe aus drei Buchstaben zusammengesetzte Währungskürzel dargestellt. Als pars pro toto ist das für den Französischen Franc stehende Kürzel "FRF" rechts unterhalb der Zifferntaste "6" mit dem Bezugszeichen 30 gekennzeichnet. Die Währungskürzel 30 symbolisieren die Landeswährungen der zehn an der Währungsunion beteiligten Staaten.
Die Tastatur 28 ist als Gummi- oder Kunststofftastatur ausgebildet und im Gehäuse eingebettet. Es kann aber ebenso jede andere gängige Tastaturart verwendet werden, beispielsweise eine Folientastatur.
Der Währungsumrechner 10 kann in verschiedenen Größen und Formaten und mit den unterschiedlichsten farblichen Gestaltungen der seiner Oberfläche produziert werden. Wesentlich ist jedoch das Konzept der Anordnung der verschiedenen Tasten und Anzeigeelemente auf der Oberfläche und die damit einhergehende, besonders einfache und im folgenden dargestellte Bedienungsweise. Diese korrespondiert in für den Fachmann unmittelbar einsichtiger Weise mit dem inneren Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung, also den verwendeten Bauelementen und ihrer Verschaltung.
Der Währungsumrechner 10 wird durch Betätigung einer der Auswahltasten 24 oder 26 angeschaltet. Wird die Taste 24 gedrückt, so erscheint zunächst in der oberen LCD-Zeile eine "0" an der niedrigstwertigen Stelle der Euro-Anzeigeelemen­ te. Die hochgestellten Cent-Anzeigeelemente sind zunächst nicht aktiviert. Die zweite LCD-Zeile 18 ist zunächst ebenfalls leer. Lediglich das Währungssymbol der vor dem Abschalten zuletzt ausgewählten Währung wird durch die alphanumeri­ schen Anzeigeelemente 22 dargestellt. Auf diese Weise ist dem Benutzer zu diesem Zeitpunkt unmittelbar klar, daß eine nachfolgende Zahleneingabe über die Zifferntasten vom Währungsumrechner als Währungsbetrag in Euro interpretiert wird.
Bei einer Eingabe eines Währungsbetrages wird nach jeder Betätigung einer Zifferntaste sofort nach dem Loslassen der Taste der dem in der ersten LDC-Zeile 16 angezeigten Betrag in Euro entsprechende Betrag in der ausgewählten Landeswährung angezeigt. Wird beispielsweise zunächst die Zifferntaste "5" gedrückt, erscheint unmittelbar darauf in der oberen LCD-Zeile 16 eine "5" und in der unteren LCD-Zeile der Ausdruck "32.80". Wird darauf hin die Zifferntaste "2" betätigt, ist in der oberen LCD-Zeile 16 die Zahl "52" sichtbar, in der unteren erscheint unmittelbar der entsprechende Betrag in Französischen Franc, nämlich "341.10". Der Währungsumrechner 10 greift beim Umrechnungsvorgang mit seiner Verarbeitungseinheit auf eine in einem Festwertspeicher abgelegte Umrechnungs­ konstante zu.
Eine versehentliche Eingabe kann durch Betätigen der "C"-Taste rückgängig gemacht werden. Wird also etwa im gerade erläuterten Beispiel nach Betätigung der Zifferntaste "2" die "C"-Taste gedrückt, springt die obere LCD-Anzeige 16 zurück auf "5" und die untere LCD-Anzeige 18 zurück auf "32.80".
Soll ein neuer Betrag umgerechnet werden, wird entsprechend der gewünschten Umrechnungsrichtung erneut eine der Betätigungstasten gedrückt. Wird wieder die Umrechnung von Euro in Französische Franc gewünscht, so wird die mit dem Euro- Symbol gekennzeichnete Auswahltaste 24 gedrückt. Daraufhin springen die LCD- Anzeigen 16 und 18 zurück in die oben beschriebene anfängliche Einstellung.
Wird dagegen eine Umrechnung von Französischen Franc nach Euro gewünscht, so wird die N-Taste betätigt, woraufhin die LCD-Anzeige 16 erlischt und in der LCD- Anzeige 18 eine "0" erscheint. Nun kann analog zum oben gegebenen Beispiel ein Betrag in Französischen Franc eingegeben werden, wobei, wie beschrieben, nach jedem Tastendruck "simultan" das Umrechnungsergebnis in der oberen LCD-Zeile 16 angezeigt wird. Der Währungsumrechner hat hierzu entweder eine mit der "N"- Taste 26 gekoppelte Umschaltvorrichtung, die die Verarbeitungseinheit veranlaßt, bei der Umrechnung statt wie zuvor mit dem Umrechnungsfaktor zu multiplizieren, nun durch ihn zu dividieren. Entsprechend erfolgt beim Betätigen der "Euro"-Taste 16 eine Rückstellung auf die Multiplikation. Alternativ kann jedoch auch beim Umschalten der Umrechnungsrichtung auf eine zweite, zur ersten reziproke Umrechnungskonstante zugegriffen werden, mit der die Verarbeitungseinheit den eingegebenen Betrag multipliziert.
Es wird deutlich, daß die Auswahltasten 24 und 26 in intuitiver Weise zum einen zur Bestimmung der Umrechnungsrichtung dienen und zum anderen der Rechner durch ihre Betätigung zurückgesetzt wird und für die Eingabe eines neuen Betrages in der durch den entsprechenden Tastendruck angezeigten Währung vorbereitet wird.
Zur Auswahl der umzurechnenden Landeswährung wird bei angeschaltetem Rechner erfindungsgemäß eine der mit einem Währungskürzel 30 versehenen Tasten, also eine Zifferntaste über eine längere Zeitspanne niedergedrückt. Diese Zeitspanne beträgt beispielsweise zwei Sekunden. Wird also zum Beispiel die Zifferntaste "3" mindestens zwei Sekunden lang ununterbrochen betätigt (je nach Tastaturart also niedergedrückt oder lediglich berührt), so springt die LCD-Anzeige 22 um und zeigt ein der Deutschen Mark entsprechendes Währungssymbol an, beispielsweise "DM". Die Verarbeitungseinheit des Währungsumrechners 10 greift nun auf die Umrechnungskonstante zwischen Euro und Deutscher Mark zu. Wichtig hierbei ist, daß der erfindungsgemäße Umrechner so konstruiert ist, daß die Verarbeitung erst nach dem Loslassen und der beschriebenen Auswertung der Zeitspanne der Betätigung einer Zifferntaste gestartet wird.
War vor dem Wechsel der ausgewählten Währung ein Betrag in den numerischen Anzeigen 16 und 18 dargestellt, so springt je nach Umrechnungsrichtung eine der beiden Zeilen um. War wie beim zuvor beschriebenen Beispiel etwa der Betrag "52" Euro zur Umrechnung in Französische Franc eingegeben worden, so springt die untere LCD-Zeile 18 nun von "341.10" auf "101.70". War zuvor der Betrag "341.10" in Französischen Franc zur Umrechnung in Euro eingegeben worden, so springt die obere LCD-Zeile 16 nach Auswahl der Währung Deutsche Mark auf "174.40" um.
Während der Vergleich eines festen Euro-Betrages mit den entsprechenden Beträgen in verschiedenen Landeswährungen eine in der Praxis häufig auftretende Fragestel­ lung ist, wird die Umrechnung eines in verschiedenen Landeswährungen gleichen Betrages in den entsprechenden Euro-Betrag wenig praxisrelevant sein und möglicherweise verwirrend wirken. In einer Variante dieses Ausführungsbeispiels ist daher vorgesehen, die LCD-Zeilen 16 und 18 bei Auswahl einer anderen Landeswährung zurückzusetzen, wenn zuvor in Landeswährung eingegeben worden war. Das heißt, im zuletzt erwähnten Beispiel wird nach langer Betätigung der Zifferntaste "3" die obere LCD-Zeile 16 gelöscht, während in der unteren LCD-Zeile 18 neben dem Währungszeichen "DM" eine "0" an der niedrigstwertigen Stelle erscheint.
In einer weiteren Variante dieses Ausführungsbeispiels kann der Währungsumrech­ ner 10 auch zur Umrechnung einer Währung mit gegenüber dem Euro wechselndem Umrechnungsfaktor programmiert werden. Hierbei ist ein Schreib-Lese-Speicher zur Aufnahme des Umrechnungsfaktors vorgesehen. Neben der in der Tastatur unten rechts angeordnete ","-Taste wird in gleicher Weise wie die Währungskürzel an den Zifferntasten ein "X" dargestellt, das die Möglichkeit zur Umrechnung in eine "Fremdwährung" durch entsprechend langes Drücken der ","-Taste kennzeichnet.
Die Programmierung des Umrechnungsfaktors für die "Fremdwährung" erfolgt bei dieser Variante nach zweimaliger, kurz hintereinander erfolgter Betätigung der Taste "," über die Zifferntasten. Abschließend wird die ","-Taste erneut zweimal hintereinander kurz betätigt, woraufhin der eingegebene und dabei in der unteren LCD-Zeile 18 dargestellte Umrechnungsfaktor im Schreib-Lese-Speicher abgelegt wird und das Gerät zurück in den Umrechnungsmodus springt.
Die im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele unterscheiden sich nur in wenigen Merkmalen vom soeben dargestellten Währungsumrechner 10. Daher wird lediglich auf die wesentlichen Unterschiede eingegangen.
Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel 32 der Erfindung, das an seiner Oberfläche vom ersten lediglich im LCD-Display unterschieden ist, hier dem Bezugszeichen 14' gekennzeichnet. Das Display 14' ist in drei zeilenförmige Elemente 16', 18' und 22' unterteilt, deren Aufgabe dieselbe ist wie die der LCD- Zeilen 16 und 18 bzw. des Anzeigenelementpaares 22 beim oben beschriebenen Währungsumrechner 10. Die beiden oberen LCD-Zeilen und 18' sind gleichartig ausgebildet und haben an ihrem rechten Ende zwei kleinere, hochgestellte numerische Anzeigeelemente zur Darstellung von Bruchteilen eines Euros bzw. der Einheit einer Landeswährung (also Cent bzw. Centimes, Pfennige etc.). Ein drittes, darunter angeordnetes und zeilenförmiges LCD-Anzeigeelement 22' dient zur Anzeige von Währungssymbolen. Diese sind im Anzeigeelement 22' in zwei übereinanderstehenden Zeilen nebeneinander angeordnet. Auf die Darstellung des Euro-Symbols am linken Rand der Zeile 16' wird hier verzichtet. Die rechts neben den Zeilen angeordneten und mit dem Euro-Symbol bzw. dem Buchstaben "N" gekennzeichneten Auswahltasten ermöglichen dem Nutzer jedoch nach wie vor eine unmittelbare Zuordnung zwischen der Zeile und der darin angezeigten Währung. Je nach ausgewählter Währung ist das ihr entsprechende Symbol in der LCD-Zeile 18 sichtbar, während die anderen nicht sichtbar sind. Dabei sind zur Vereinfachung des Produktionsprozesses auch Symbole für verschiedene, nicht zur Währungsunion gehörende Landeswährungen (beispielsweise "GRD" für Griechische Drachmen) vorgesehen. Für den Vertrieb in diesen Ländern wird in einer hier nicht gezeigten Variante dieses Ausführungsbeispiels das entsprechende Symbol neben der Taste 34 für das Dezimalzeichen, hier ",", dargestellt. Die mit dieser Taste verknüpften Funktionalitäten sind ansonsten identisch mit den anhand von Fig. 1 beschriebe­ nen. Es versteht sich, daß der Rechner in seiner LCD-Zeile 18 auch mit nur einer Symbol-Zeile ausgestattet werden kann und entsprechend nur über fest eingespei­ cherte Umrechungsfaktoren für die Währungen der Mitgliedsländer der europäischen Währungsunion verfügt.
Fig. 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel 36, bei dem zur Vereinfachung der Auswahl der umzurechnenden Währung eine zusätzliche Auswahltaste 38 vorgesehen ist. Die mit dem Buchstaben "S" gekennzeichnete Auswahltaste 38 veranlaßt den Rechner 36, in einen Auswahlmodus zu wechseln und die Eingabe einer Zifferntaste abzuwarten. Den Zifferntasten sind bei diesem Währungsumrech­ ner ebenso wie bei den vorangegangenen Ausführungsbeispielen Währungen zugeordnet. Wird nach Betätigung der Auswahltaste 38 eine Zifferntaste gedrückt, so reagiert der Währungsumrechner 36 wie bei der Auswahl der Währung im ersten Ausführungsbeispiel anhand von Fig. 1 beschrieben. Beim Währungsumrechner 36 wird zur Anzeige ein dreizeiliges LCD-Display 14" verwendet. Die beiden oberen Zeilen sind ähnlich wie bei den beiden oben dargestellten Ausführungsbeispielen ausgebildet. Die dritte Zeile 40 des LCD-Displays 14" ist in zwei Abschnitte 42 und 44 unterteilt. Der Abschnitt 42 enthält ein siebenstelliges numerisches Anzeigeele­ ment, das zur Anzeige des jeweils zur Umrechnung verwendeten Umrechnungs­ faktors dient. Der Abschnitt 44 enthält ein dreistelliges alphanumerisches Anzeigeelement, durch das wie beim Anzeigeelement 22 ein, hier jedoch dreistelliges, Währungskürzel zur Anzeige gebracht wird. Die dreistellige Anzeige hat den Vorteil, daß das dargestellte Kürzel mit einem der bei den Zifferntasten dargestellten Kürzel ist und der Nutzer nicht verschiedene Kürzel für ein und dieselbe Währung im Kopf haben muß.
In einer hier nicht weiter dargestellten Variante des dritten Ausführungsbeispiels wird zur Anzeige das anhand des zweiten Ausführungsbeispiels beschriebene, dreiteilige Display 14' verwendet. Auch das erste Ausführungsbeispiel kann selbstverständlich mit einem derartigen Display ausgestattet werden.
Fig. 4 zeigt als viertes Ausführungsbeispiel einen Währungsumrechner 46 mit einer anderen, sehr einfachen Methode zur Auswahl einer Landeswährung. Bei diesem Gerät ist unterhalb der oben beschriebenen Taste "N" zur Bestimmung der Umrechnungsrichtung eine Auswahltaste 48 angeordnet, die mit einem nach rechts weisenden Doppelpfeil-Symbol gekennzeichnet ist. Dieses Symbol ist von verschiedenen Geräten her, wie beispielsweise CD-Spielern, bekannt und wird allgemein mit "Weiter" oder "Vorwärts" assoziiert. Diese Auswahltaste ist rechts neben einem Anzeigelement angeordnet, das mit dem Anzeigelement 22' in Fig. 2 baugleich ist. Es ist daher mit demselben Bezugszeichen gekennzeichnet.
Die Auswahl der umzurechnenden Währung erfolgt bei diesem Währungsumrechner in einer von Mobiltelefonen oder Armbanduhren her bekannten, einer Menüsteue­ rung ähnlichen Weise. Auf eine Betätigung der Taste 48 hin wird im Anzeigeele­ ment 22' dasjenige Währungssymbol dauerhaft angezeigt, das unmittelbar rechts neben dem bis dahin angezeigten Währungssymbol angeordnet ist, welches gleichzeitig deaktiviert wird und nicht mehr sichtbar ist. Es ist also bei angeschalte­ tem Gerät immer nur ein Symbol angezeigt. Die Verarbeitungseinheit greift, wie oben anhand von Fig. 1 näher dargestellt, anschließend auf die dem dargestellten Währungssymbol zugeordnete Umrechnungskonstante zu, woraufhin die Anzeige des von ihr berechneten Währungsbetrages in der oben beschriebenen Weise geändert wird. Mit jeder Betätigung der Auswahltaste 48 wird zur im Symbolfeld des Anzeigeelementes 22' "benachbarten" Währung umgeschaltet. Am rechten Ende der ersten Zeile angelangt wird bei erneuter Betätigung das in der zweiten Zeile am weitesten links angeordnete Symbol aktiviert. Wird nach wiederholter Betätigung der Auswahltaste 48, das das rechte Ende der zweiten Symbolzeile erreicht, springt die Anzeige nach der nächsten Betätigung zurück auf das am linken Ende der ersten Symbolzeile angeordnete Währungssymbol.
Anstelle einer Auswahltaste 48 mit der beschriebenen Funktionalität können auch zwei Auswahltasten vorgesehen sein, die vorzugsweise nebeneinander angeordnet sind. Da eine Anordnung neben dem Anzeigeelement 22 besonders intuitiv ist, sind die Auswahltasten vorzugsweise so klein ausgebildet, daß eine derartige Anordnung möglich ist. Die rechte der beiden Auswahltasten exakt mit den Funktionsmerkmale der beschriebenen Auswahltaste 48 aufweist und ebenfalls mit einem nach rechts weisenden Doppelpfeil gekennzeichnet ist. Die linke der beiden Auswahltasten jedoch ist mit einem nach links weisenden Doppelpfeil gekennzeichnet und erlaubt die Auswahl des jeweils links vom derzeitig aktivierten Währungssymbol angeord­ neten Zeichens. In ihrer Funktionsweise ergänzt sie also die beschriebene Aus­ wahltaste 48 und macht die Auswahl der Währung noch einfacher und schneller.
Zahlreiche Abänderungen der vorgestellten Ausführungsbeispiele sind möglich, ohne daß dadurch vom Erfindungsgedanken abgewichen wird.

Claims (2)

1. Vorrichtung zur Währungsumrechnung zwischen einer ersten und minde­ stens zwei weiteren, von der ersten verschiedenen Währungen, umfassend eine Eingabeeinheit (28) mit Eingabeelementen (34, 0 bis 9), eine damit verbundene Verarbeitungseinheit zur Durchführung der Umrechnung und zur Steuerung der Ausgabe mittels einer mit der Verarbeitungseinheit ver­ bundenen Ausgabeeinheit (14, 14', 14", 16, 16', 18, 18', 40, 42), einen mit der Verarbeitungseinheit verbundenen Speicher zur Aufnahme von Umrechnungskonstanten für die weiteren Währungen, mindestens ein erstes Auswahlelement zur Bestimmung einer der weiteren Währungen für die Umrechnung, mindestens ein zweites Auswahlelement (24, 26) zur Auswahl der Umrechnungsrichtung von der ersten Währung in die ausgewählte weitere bzw. umgekehrt, gekennzeichnet durch Mittel zur Erfassung der Betätigungsdauer und/oder einer Mehrfachbetätigung mindestens eines Eingabeelementes und/oder Auswahlelementes (24, 26) und zur Steuerung des Zugriffs auf zumindest die genannten Funktionsmerkmale der Vor­ richtung in Abhängigkeit von der Betätigungsdauer und/oder Betätigungs­ häufigkeit und durch Mittel (44, 22, 22') zur Anzeige von Zeichen zur Symbolisierung jeweils der ersten und der ausgewählten weiteren Währung.
2. Vorrichtung zur Währungsumrechnung zwischen einer ersten und minde­ stens zwei weiteren, von der ersten verschiedenen Währungen, umfassend eine Eingabeeinheit (28) mit Eingabeelementen (34, 0 bis 9), eine damit verbundene Verarbeitungseinheit zur Durchführung der Umrechnung und zur Steuerung der Ausgabe mittels einer mit der Verarbeitungseinheit ver­ bundenen Ausgabeeinheit (14, 14', 14", 16, 16', 18, 18', 40, 42), einen mit der Verarbeitungseinheit verbundenen Speicher zur Aufnahme von Umrechnungskonstanten für die weiteren Währungen, mindestens ein erstes Auswahlelement (48) zur Bestimmung einer der weiteren Währungen für die Umrechnung, mindestens ein zweites Auswahlelement (24, 26) zur Auswahl der Umrechnungsrichtung von der ersten Währung in die ausgewählte weitere bzw. umgekehrt, gekennzeichnet durch Mittel (22', 48) zur Auswahl der weiteren Währung nach Art einer Menüsteuerung.
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