DE19925725A1 - Vorrichtung zur Kühlung eines Displays - Google Patents
Vorrichtung zur Kühlung eines DisplaysInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Kühlung eines Displays, insbesondere eines Plasmadisplays. Sie weist einen Ventilator, einen Temperaturfühler und eine mit dem Temperaturfühler verbundene Steuersignalerzeugungseinheit auf. Der Temperaturfühler mißt die Temperatur eines Meßobjektes. Die gemessene Temperatur wird in der Steuersignalerzeugungseinheit zur Erzeugung eines Steuersignals für den Ventilator verwendet, der eine das Display kühlende Luftströmung erzeugt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Kühlung eines Displays, mit einem
Ventilator zur Erzeugung einer das Display kühlenden Luftströmung, einem
Temperaturfühler und einer mit dem Temperaturfühler verbundenen
Steuersignalerzeugungseinheit.
Aus der Zeitschrift RFE, Heft 2, 1997, Seiten 18-20, sind bereits die
grundsätzliche Funktionsweise und die wesentlichen Eigenschaften eines von
der Anmelderin entwickelten Fernsehgerätes mit einem Plasmadisplay bekannt.
Ein Nachteil derartiger Plasmadisplays ist deren vergleichsweise hohe
Leistungsaufnahme, aufgrund derer Maßnamen notwendig sind, die zu einer
Abkühlung des Displays führen.
In diesem Zusammenhang ist es bereits bekannt, im Bereich des
Plasmadisplays einen Temperaturfühler vorzusehen, mittels dessen die im
Bereich des Displays herrschende Temperatur erfaßt wird. Überschreitet diese
Temperatur einen vorgegebenen Temperatur-Schwellenwert, dann wird ein
Steuersignal für einen Ventilator erzeugt, mittels dessen eine das Display
kühlende Luftströmung erzeugt wird.
Ein Nachteil dieser Vorgehensweise besteht darin, daß die die Abkühlung
hervorrufende Luftströmung erst dann erzeugt wird, wenn die gemessene
Temperatur im Bereich des Displays schon vergleichsweise hoch ist. Dies führt
bei einem Betrieb des Displays über einen langen Zeitraum dazu, daß die der
Wärme ausgesetzten Bauteile schneller als nötig altern. Diese Alterung
wiederum führt zu häufigeren Ausfällen von Bauteilen bzw. zu Gerätedefekten.
In der nicht vorveröffentlichten Patentanmeldung DE 197 54 804.0 ist eine
Vorrichtung zur Kühlung eines Displays beschrieben, welche eine Schaltung zur
Auswertung des dem Display zugeführten Videosignals aufweist. Diese ist
ausgangsseitig mit einer Steuersignalerzeugungseinheit verbunden, die ein
Steuersignal für einen Ventilator unter Berücksichtigung des Ausgangssignals
der Schaltung zur Auswertung des dem Display zugeführten Videosignals
erzeugt.
Weiterhin ist aus der nicht vorveröffentlichten Patentanmeldung
DE 197 56 653.7 eine Vorrichtung zur Vermeidung einer Überhitzung eines
Plasmadisplays bekannt. Diese weist eine Meßeinheit zur Erzeugung einer
Information über die Leistungsaufnahme des Displays auf, die ausgangsseitig
mit einer Steuersignalerzeugungseinheit zur Erzeugung eines Steuersignals
verbunden ist. Das Steuersignal beaufschlagt eine Schaltung zur Reduzierung
der Helligkeit der auf dem Display dargestellten Bildsignale. Weiterhin weist die
bekannte Vorrichtung einen Temperaturfühler zur Erfassung der im Bereich des
Displays herrschenden Temperatur auf, dessen Ausgangssignal zur Erzeugung
des genannten Steuersignals beiträgt.
Ferner ist aus der nicht vorveröffentlichten Patentanmeldung DE 198 00 846.5
eine Vorrichtung zur Vermeidung einer Überhitzung eines Displaytreiber-
Bausteins eines Plasmadisplays bekannt. Dieser Displaytreiber-Baustein weist
mehrere Displaytreiber-Elemente auf, von denen jedes einem Bildbereich des
auf dem Display darzustellenden Bildes zugeordnet ist. Mittels einer
Steuersignalerzeugungseinheit wird ein bildbereichsweises Meßsignal des
darzustellenden Bildes generiert. Ein die Helligkeit der auf dem Display
dargestellten Signale reduzierendes Steuersignal wird dann erzeugt, wenn das
einem Bildbereich zugehörige Meßsignal einen vorgegebenen Schwellenwert
übersteigt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine Vorrichtung zur Kühlung eines Displays anzugeben, mittels
derer eine verbesserte Kühlung des Displays erreicht wird.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den im Anspruch 1
angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, daß durch die
Auswertung der Temperatur eines Meßobjektes genauere Aufschlüsse über die
Notwendigkeit einer Kühlung des Displays gewonnen werden können als bei
bekannten Vorrichtungen, bei denen der Temperaturfühler an anderer Stelle im
Display vorgesehen ist. Ist bei einer bekannten Vorrichtung beispielsweise die
Darstellung eines Bildinhalts mit nur wenigen hellen Anteilen und vielen dunklen
Anteilen vorgesehen und befindet sich der Temperaturfühler in der Nähe des
Displaybereiches, auf welchem die hellen Bildanteile dargestellt werden, dann
wird mittels des Temperaturfühlers das Vorliegen einer hohen Temperatur
detektiert und der Ventilator eingeschaltet oder dessen Drehzahl erhöht, um
eine das Display kühlende Luftströmung zu erzeugen. Dies wäre aber gar nicht
nötig, da die Gesamttemperatur des Displays nicht so hoch ist, als daß es einer
Kühlung bedarf. Ist hingegen die Darstellung eines Bildinhalts mit nur wenigen
dunklen Anteilen und vielen hellen Anteilen vorgesehen und befindet sich der
Temperaturfühler in der Nähe des Displaybereiches, auf welchem die dunklen
Bildanteile dargestellt werden, dann wird mittels des Temperaturfühlers das
Vorliegen einer niedrigen Temperatur detektiert und die an und für sich
notwendige Kühlung nicht aktiviert. Dies kann zu einem Ausfall des Displays
führen. Wird hingegen erfindungsgemäß mittels eines Temperaturfühlers die
Temperatur eines geeigneten Meßobjektes des Displays gemessen und zur
Ansteuerung des Ventilators verwendet, dann wird die tatsächliche
Leistungsaufnahme des Displays besser erfaßt. Dadurch kann sichergestellt
werden, daß eine Kühlung des Displays dann und nur dann erfolgt, wenn sie
auch notwendig ist.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich, daß die zur Kühlung verwendeten Ventilator bei
Erfassung der Temperatur einer relevanten Komponente des Displays erst
dann mit erhöhter Drehzahl laufen müssen, wenn die Temperatur der
relevanten Komponente eine kritische Temperatur erreicht hat. Folglich ist in
der Einschaltphase die Geräuschentwicklung durch die Ventilatoren gering und
steigert sich über die Zeit allmählich. Hierdurch wird ein Nutzer subjektiv die
Geräuschentwicklung als "angenehmer" aufnehmen und sich diese nicht in den
Vordergrund drängen, als wenn die Ventilatoren bereits beim Einschalten mit
hoher Drehzahl laufen.
Weitere vorteilhafte Eigenschaften der Erfindung ergeben sich aus der
Erläuterung von Ausführungsbeispielen anhand der Figuren.
Es zeigt:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel für eine Vorrichtung zur Kühlung
eines Displays,
Fig. 2 ein Diagramm zur Erläuterung der Funktionsweise der in der Fig. 1
gezeigten Vorrichtung,
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel für eine Vorrichtung zur Kühlung
eines Displays, und
Fig. 4 ein drittes Ausführungsbeispiel für eine Vorrichtung zur Kühlung
eines Displays.
Die Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel für eine Vorrichtung zur
Kühlung eines Displays. Bei diesem Display handelt es sich um ein
Plasmadisplay 1, welches im unteren Bereich der Rückseite
Lufteintrittsöffnungen 2 und auf der Oberseite Luftaustrittsöffnungen 3 aufweist.
Weiterhin ist das Plasmadisplay 1 in seinem Innenbereich mit einem Meßobjekt
4 versehen, bei welchem es sich vorzugsweise um einen Kühlkörper des
Netzteils des Displays oder um einen Hochspannungstreiber-Baustein des
Displays handelt. Bei diesem Meßobjekt handelt es sich um ein Bauteil,
welches die Gesamttemperatur des Displays repräsentiert.
Eine Änderung der Temperatur der durch die Lufteintrittsöffnungen zugeführten
Luft führt unmittelbar zu einer proportionalen Änderung der Temperatur des
Meßobjektes 4. Auch eine Änderung des Bildinhalts ergibt eine direkt
vergleichbare Änderung der Temperatur des Meßobjektes 4. Ändert sich
beispielsweise der Bildinhalt von dunkel nach hell, dann resultiert daraus eine
durch die höhere Stromaufnahme verursachte höhere Temperatur des
Meßobjektes 4. Im Falle der Abdeckung der Luftaustrittsöffnungen 3 erhöht sich
die Temperatur des Meßobjektes 4 bis auf einen unzulässigen Wert.
Die am Meßobjekt 4 vorliegende Temperatur wird mittels eines
Temperaturfühlers 5 erfaßt und an eine Steuersignalerzeugungseinheit 6
gemeldet. Diese erzeugt ein Steuersignal für einen Ventilator 7, dessen
Drehzahl in Abhängigkeit von der gemessenen Temperatur verändert wird.
Steigt die gemessene Temperatur, dann führt dies zu einer Erhöhung der
Drehzahl des Ventilators 7, um eine stärker kühlende Luftströmung zu
erzeugen. Erniedrigt sich die gemessene Temperatur, dann wird die Drehzahl
des Ventilators 7 ebenfalls erniedrigt. Erkennt die
Steuersignalerzeugungseinheit, daß die Steigung der Temperatur des
Meßobjektes 4 einen vorgegebenen Schwellenwert für Steigung übersteigt,
dann erzeugt sie ein Steuersignal, welches zum Ausschalten des Displays
verwendet wird und dies dem Nutzer beim Wiedereinschalten über OSD (On-
Screen-Display) als Meldung mitgeteilt wird.
Die Fig. 2 zeigt ein Diagramm zur Erläuterung der Funktionsweise der in der
Fig. 1 gezeigten Vorrichtung. Auf der Abszisse ist dabei die Zeit t und auf der
Ordinate die Temperatur ϑ aufgetragen.
Der Kurvenverlauf k1 entspricht der Temperatur des durch die
Lufteintrittsöffnungen 2 zugeführten Luftstromes. Dieser Luftstrom weist vom
Zeitpunkt t = 0 bis zum Zeitpunkt t1 eine Temperatur von 20°C auf. Diese erhöht
sich dann bis zum Zeitpunkt t2 linear auf 30°C und bleibt dann bis zum
Zeitpunkt t5 konstant.
Der Kurvenverlauf k2 zeigt die Temperatur des Meßobjektes. Diese liegt
zwischen den Zeitpunkten t = 0 und t1 konstant bei 50°C. Danach steigt sie bis
zum Zeitpunkt t2 linear auf 60°C an und folgt demnach den Veränderungen der
Lufteintrittstemperatur. Vom Zeitpunkt t2 bis zum Zeitpunkt t3 bleibt die
Temperatur am Meßobjekt konstant bei 60°C. Zum Zeitpunkt t3 werden die
Luftaustrittsöffnungen des Displays abgedeckt. Dies führt zu einem steilen
Anstieg der Temperatur des Meßobjektes, die zum Zeitpunkt t4 bei 100°C liegt.
Dieser Temperaturwert ist ein Schwellenwert, bei dessen Erreichen die
Steuersignalerzeugungseinheit 6 das das Display ausschaltende Steuersignal
erzeugt. Nach dem Ausschalten des Displays nimmt die Temperatur am
Meßobjekt 4 wieder ab.
Beim obigen Ausführungsbeispiel führen folglich sowohl Änderungen der
Temperatur der dem Display 1 durch die Lufteintrittsöffnungen 2 zugeführten
Luftströmung als auch Änderungen der Hell-/Dunkel-Anteile des Bildinhalts als
auch eine Abdeckung der Luftaustrittsöffnungen zu einer Veränderung der
Temperatur, die mittels des Temperaturfühlers 5 an einem Meßobjekt 4
gemessen werden kann. Die derart gemessene Temperatur wird in einer
Steuersignalerzeugungseinheit 6, die als Mikrocomputer realisiert sein kann, in
ein Steuersignal umgesetzt, welches zu einer Veränderung der Drehzahl des
Ventilators 7 oder - beim Überschreiten vorgegebener Schwellenwerte - auch
zu einer Ausschaltung des Displays verwendet werden kann und dies dem
Nutzer sofort oder beim Wiedereinschalten über OSD (On-Screen-Display) als
Meldung mitgeteilt wird.
Die Fig. 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel für eine Vorrichtung zur
Kühlung eines Displays, bei welchem es sich ebenfalls um ein Plasmadisplay 1
handelt. Auch dieses Plasmadisplay weist Lufteintrittsöffnungen 2 und
Luftaustrittsöffnungen 3 auf. In seinem Innenbereich ist das Plasmadisplay 1 mit
Meßobjekten 4a, 4b, 4c versehen, deren jeweilige Temperatur mittels eines
Temperaturfühlers 5a, 5b, 5c erfaßt und an eine Steuersignalerzeugungseinheit
6 gemeldet wird. Diese erzeugt nach einer Auswertung der ihr zugeführten
Temperatursignale Steuersignale für Ventilatoren 7a, 7b, 7c.
Für jeden der Temperaturfühler 5a, 5b, 5c ist das Temperaturintervall bekannt,
in welchem die jeweils gemessene Temperatur liegen kann. Dadurch ist es
möglich, die gezeigte Vorrichtung im Sinne einer Fehlerüberwachung
einzusetzen. Tritt beispielsweise ein Ventilatorkurzschluß auf, dann wird dies
von der Steuersignalerzeugungseinheit 6 erkannt. Da in diesem Fall die
gemessenen Temperaturen sehr schnell auf unzulässig hohe Werte ansteigen,
setzt die Steuersignalerzeugungseinheit 6 alle Ventilatoren außer Betrieb.
Weiterhin initiiert sie über eine nicht gezeichnete OSD-Schaltung (On-Screen-
Display) die Anzeige einer Fehlermeldung auf dem Display und sorgt für eine
Ausschaltung des Gerätes.
Auch dann, wenn ein Ventilator blockiert, abgedeckt oder elektrisch nicht
verbunden ist, steigen die gemessenen Temperaturen auf unzulässig hohe
Werte. Dies wird von der Steuersignalerzeugungseinheit erkannt, die in einem
solchen Fall ebenfalls für eine Anzeige einer Fehlermeldung auf dem Display
und eine Ausschaltung des Geräts sorgt.
Weist ein Temperaturfühler einen Kurzschluß auf oder liegt eine Unterbrechung
der elektrischen Verbindung zwischen einem Meßobjekt und der-
Steuersignalerzeugungseinheit vor, dann bleibt der jeweilige Eingangswert der
Steuersignalerzeugungseinheit konstant. Tritt dieser Fall beispielsweise für eine
Zeitdauer von 20 Minuten auf, dann kann die Steuersignalerzeugungseinheit
entweder für ein Ausschalten des Gerätes oder eine Erhöhung der
Ventilatordrehzahl auf den zulässigen Maximalwert sorgen. Weiterhin kann die
Steuersignalerzeugungseinheit den Ventilator, der dem ausgefallenen
Temperaturfühler zugeordnet ist, mittels eines Steuersignals ansteuern,
welches aus einem oder mehreren der weiteren Temperaturfühlersignale
abgeleitet ist. Auch in diesem Fall ist die Anzeige einer entsprechenden
Fehlermeldung auf dem Display vorgesehen.
Ist einer der Temperaturfühler 5a, 5b, 5c nicht mehr mit dem jeweiligen
Meßobjekt 4a, 4b, 4c kontaktiert, dann erreicht die gemessene Temperatur den
zu erwartenden Wert nicht, d. h. sie liegt außerhalb des oben genannten
Temperaturintervalls. In einem solchen Fall kann ebenso vorgegangen werden,
wie es im vorherigen Absatz beschrieben wurde.
Die Anzeige einer Fehlermeldung auf dem Display bleibt in vorteilhafter Weise
auch nach einem Aus- und Wiedereinschalten des Gerätes erhalten und kann
nur durch einen Fachhändler gelöscht werden, nachdem dieser das Gerät einer
sorgfältigen Prüfung unterzogen hat.
Die Fig. 4 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel für eine Vorrichtung zur
Kühlung eines Displays, bei welchem es sich ebenfalls um ein Plasmadisplay 1
handelt. Auch dieses Plasmadisplay weist Lufteintrittsöffnungen 2 und
Luftaustrittsöffnungen 3 auf. In seinem Innenbereich ist das Plasmadisplay 1 mit
Meßobjekten 4a, 4b, 4c versehen, deren jeweiligen Temperatur mittels eines
Temperaturfühlers 5a, 5b, 5c erfaßt und an eine Steuersignalerzeugungseinheit
6 gemeldet wird. Diese erzeugt nach einer Auswertung der ihr zugeführten
Temperatursignale Steuersignale für Ventilatoren 7a, 7b, 7c.
Jede Meßobjekt-/Ventilatoreinheit ist einer bestimmten Baugruppe des Gerätes
zugeordnet. Beispielsweise sind das Meßobjekt 4a und der Ventilator 7a einer
Baugruppe 8 zugeordnet, die dem Display-Netzteil entspricht. Das Meßobjekt
4b und der Ventilator 7b sind einer Baugruppe 9 zugeordnet, die dem
Audioverstärker entspricht. Das Meßobjekt 4c und der Ventilator 7c sind einer
Baugruppe 10 zugeordnet, die einer Signalverarbeitungseinheit entspricht.
In diesem Fall leiten die Temperaturfühler 5a, 5b, 5c Temperatursignale von
Meßobjekten ab, die unterschiedlichen Baugruppen angehören. Die
Ventilatoren 7a, 7b, 7c haben einen Durchmesser, der in etwa der gesamten
Displaybreite entspricht. Diese Displaybreite ist - wie sich aus der rechten
Darstellung in der Fig. 4 ergibt - in zwei Bereiche D und E aufgeteilt, von
denen der eine ein mit Elektronik versehener Bereich E und der andere der
eigentliche Displaybereich D ist. Diese beiden Bereiche sind über eine
temperaturisolierende Zwischenwand voneinander getrennt, die sich bis knapp
unterhalb des Bereiches erstreckt, in welchem der Ventilator angeordnet ist.
Folglich wird mittels des Ventilators sowohl der Elektronikbereich als auch der
Displaybereich gekühlt.
Wenn nun die zu den einzelnen Baugruppen gehörigen Ventilatoren mit einer
Drehzahl arbeiten, die jeweils der dazugehörigen Temperatur entspricht, ergibt
sich für das Plasmadisplay 1 insgesamt ein unterschiedliches Temperaturprofil.
Da jedoch die Helligkeit eines Plasmadisplays temperaturabhängig ist, muß die
Plasmadisplaykühlung gleichmäßig erfolgen. Aus diesem Grund erzeugt die
Steuersignalerzeugungseinheit 6 ein für alle Ventilatoren gemeinsames
Steuersignal, welches der höchsten gemessenen Temperatur zugeordnet ist.
Bei einer derartigen Ableitung der Drehzahl der Ventilatoren in Abhängigkeit
von der höchsten gemessenen Temperatur wird sichergestellt, daß die Kühlung
des Plasmadisplays gleichmäßig erfolgt, ohne daß eine Überhitzung einzelner
Baugruppen auftritt.
Claims (14)
1. Vorrichtung zur Kühlung eines Displays, mit
- - einem Ventilator zur Erzeugung einer das Display kühlenden Luftströmung,
- - einem Temperaturfühler und
- - einer mit dem Temperaturfühler verbundenen Steuersignalerzeugungseinheit,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Meßobjekt (4) ein die Gesamttemperatur des Displays (1)
repräsentierendes Bauteil ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Meßobjekt (4) ein Kühlkörper des Netzteils des Displays oder der
Hochspannungstreiberbaustein ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuersignalerzeugungseinheit (6) bei einer Veränderung der
Temperatur des Meßobjekts ein Steuersignal erzeugt, welches zu einer
Veränderung der Drehzahl des Ventilators (7) dient.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuersignalerzeugungseinheit (6) ein das Display ausschaltendes
Steuersignal erzeugt, wenn die Steigung der Temperatur des Meßobjektes oder
die Temperatur des Meßobjektes einen vorgegebenen Schwellenwert
übersteigt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie mehrere Meßobjekte (4a, 4b, 4c) und mehrere Temperaturfühler (5a,
5b, 5c) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedem der Temperaturfühler (5a, 5b, 5c) ein eigener Ventilator (7a, 7b, 7c)
zugeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Temperaturfühler (5a, 5b, 5c) einer anderen Baugruppe (8, 9, 10)
des Displays zugeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausgangssignale der Temperaturfühler (5a, 5b, 5c) der
Steuersignalerzeugungseinheit (6) zugeführt sind und die
Steuersignalerzeugungseinheit (6) in Abhängigkeit vom die höchste Temperatur
anzeigenden Ausgangssignal ein gemeinsames Steuersignal für alle
Ventilatoren (7a, 7b, 7c) erzeugt.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuersignalerzeugungseinheit (6) beim Erkennen eines fehlerhaften
Eingangssignals die Anzeige einer Fehlermeldung auf dem Display initiiert.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzeige der Fehlermeldung auf dem Display auch bei einem
Wiedereinschalten des Gerätes erhalten bleibt.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
das Display ein Fernsehgerät mit Flachdisplay ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
das Display ein Monitor mit Flachdisplay ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Display ein Plasmadisplay ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19925725A DE19925725B4 (de) | 1999-06-07 | 1999-06-07 | Vorrichtung zur Kühlung eines Displays |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19925725A DE19925725B4 (de) | 1999-06-07 | 1999-06-07 | Vorrichtung zur Kühlung eines Displays |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19925725A1 true DE19925725A1 (de) | 2000-12-21 |
| DE19925725B4 DE19925725B4 (de) | 2005-06-09 |
Family
ID=7910307
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19925725A Expired - Lifetime DE19925725B4 (de) | 1999-06-07 | 1999-06-07 | Vorrichtung zur Kühlung eines Displays |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19925725B4 (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19925725B4 (de) | 2005-06-09 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: GRUNDIG AG, 90471 NUERNBERG, DE |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: GRUNDIG MULTIMEDIA B.V., AMSTERDAM, NL |
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| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: PROELL, J., RECHTSANW., 90471 NUERNBERG |
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R082 | Change of representative | ||
| R071 | Expiry of right |