DE19924000A1 - Kühlmöbel mit einer rauhen Oberflächenstruktur im Innenraum - Google Patents
Kühlmöbel mit einer rauhen Oberflächenstruktur im InnenraumInfo
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Abstract
Kühlmöbel, wie Kühlschränke, Tiefkühltruhen und -regale für die gewerbliche Nutzung und/oder den privaten Gebrauch, mit einem Innenraum, dessen Temperatur mit Hilfe einer Kühlvorrichtung unter die Umgebungstemperatur absenkbar ist, insbesondere einem Verdampfer, der in den Innenraum hineinragt, thermisch isolierten Wänden und/oder Boden und/oder Decke und/oder Türen und/oder Nachtrollos, deren nach innen weisende Oberflächen Grenzflächen zwischen Kalt und Warm darstellen, die gegenüber der Horizontalen geneigt sind, wobei die Oberfläche (5) und/oder der Verdampfer mit einer rauhen Oberflächenstruktur versehen ist, die aus Spitzen (1) und Senken (2) besteht, und die Rauhtiefe zwischen fünf und hundert Mikrometer und der gegenseitige Abstand der Spitzen (1) zwischen fünf und zweihundert Mikrometer liegt.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Kühlmöbel, wie Kühl
schränke, Tiefkühltruhen und -regale für die ge
werbliche Nutzung und/oder den privaten Gebrauch,
mit einem Innenraum, dessen Temperatur mit Hilfe
einer Kühlvorrichtung unter die Umgebungstemperatur
absenkbar ist, insbesondere einem Verdampfer, der
in den Innenraum hineinragt, thermisch isolierten
Wänden und/oder Boden und/oder Decke und/oder Türen
und/oder Nachtrollos, deren nach innen weisende
Oberflächen Grenzflächen zwischen Kalt und Warm
darstellen, die gegenüber der Horizontalen geneigt
sind.
Kühlmöbel sind in den unterschiedlichsten Ausfüh
rungen bekannt und gebräuchlich. In Geschäften die
nen sie der Lagerung und der Präsentation von Le
bensmitteln, die der Kunde selbst auswählt und ent
nimmt. Zur Senkung des Energiebedarfs können sie
mit transparenten Türen oder Klappen versehen sein,
die sich nach der Entnahme selbsttätig schließen,
und durch die der Kunde die angebotene Ware entneh
men kann. Es sind auch sogenannte Tiefkühlinseln
bekannt, die nach oben offen sind, und aus der die
Ware direkt entnommen wird, oder die mit einer,
meist horizontal verschiebbaren, Klappe verschließ
bar sind. Diese im Allgemeinen nach oben offenen
Kühlmöbel werden außerhalb der Verkaufszeiten mit
sogenannten Nachtrollos abgedeckt, um deren Ener
giebedarf durch einen Abschluß des gekühlten Innen
raums gegen die Umgebung zu senken. Im privaten Be
reich werden die Kühlmöbel zur, gegebenenfalls
langfristigen, Lagerung bzw. Bevorratung von Nah
rungsmitteln genutzt. Man unterscheidet zwischen
Kühlschränken, die üblicherweise bis zu einer Tem
peratur knapp oberhalb des Gefrierpunkts abkühlbar
sind, und Tiefkühltruhen oder -regalen, die bis -20°C
erreichen. Es sind mehrere Prinzipien bekannt,
nach denen der Innenraum der Kühlmöbel, der mit
thermisch isolierten Wänden, Boden, Türen und Decke
gegen die warme Umgebung isoliert ist, gekühlt
wird, beispielsweise das Umwälzen von Kaltluft, die
direkte Abkühlung zumindest eines Teils der Wandung
des Innenraums mit einer geeigneten Kühlvorrich
tung, oder die Kühlung mit Hilfe eines kühlmittel
durchflossenen Verdampfers, der in den Innenraum
hineinragt, bzw. der mit einem Leitblech thermisch
verbunden ist, das in den Innenraum hineinragt.
Stößt ein Luftmolekül gegen eine solche Grenzfläche
zwischen Kalt und Warm, gibt es einen Teil seiner
thermischen Energie an diese ab und wird dabei ab
gekühlt, und die Temperatur des Innenraums insge
samt abgesenkt. Die Luftmoleküle ihrerseits entzie
hen der eingelegten Ware nach dem gleichen Prinzip
die gespeicherte Wärmeenergie.
Als nachteilig bei den bisher bekannten Kühlmöbeln
ist anzusehen, daß am Verdampfer bzw. an den Berei
chen der Wandung, die direkt von außen gekühlt wer
den, sich die in der abgekühlten Luft enthaltene
überschüssige Feuchtigkeit, aufgrund des bei nied
rigeren Temperaturen kleineren Dampfdrucks des Was
sers niederschlägt, und die kondensierten Tröpf
chen, die in unmittelbarem Kontakt zu der kälteren
Grenzfläche stehen, ausfrieren. Dies führt dazu,
daß bei einer handelsüblichen Kühltruhe in Super
märkten, die ständig geöffnet und geschlossen wird,
wobei immer warme, wasserhaltige Luft in den Innen
raum gelangt, alle zwei bis drei Tage eine mehrere
Zentimeter dicke Eisschicht, die sich am Verdampfer
oder einer sonstigen Grenzfläche niedergeschlagen
hat, entfernt werden muß, die sonst zu einer Ver
kleinerung des Innenraums sowie erheblichen Ener
gieverlusten führt, da das Eis unnötigerweise mit
gekühlt und der Kältetransfer behindert wird. Auch
wenn der flächig ausgeführte Verdampfer eine senk
recht orientierte Fläche aufweist, die dem Innen
raum zugewandt ist, tritt dieses Phänomen auf, da
die Wassertropfen an den bisher bekannten glatten
Oberflächenstrukturen auch an senkrechten Flächen
solange ortsfest haften bleiben, bis sie angefroren
sind.
Ausgehend vom Stande der Technik liegt der Erfin
dung die Aufgabe zugrunde ein Kühlmöbel so zu ge
stalten, daß sich an den Grenzflächen zwischen Kalt
und Warm an der Wandung des Innenraums des Kühlmö
bels, bzw. an dem im Innenraum angeordneten Ver
dampfer, trotz der dort unumgänglichen Kondensation
der Luftfeuchtigkeit, kein Eis mehr bilden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß die Oberfläche und/oder der Verdampfer mit ei
ner rauhen Oberflächenstruktur versehen ist, die
aus Spitzen und Senken besteht, und die Rauhtiefe
zwischen fünf und hundert Mikrometer und der gegen
seitige Abstand der Spitzen zwischen fünf und zwei
hundert Mikrometer liegt.
Der Kerngedanke der Erfindung besteht darin, daß
die Oberflächen im Innenraum des Kühlmöbels, die
gegen die Horizontale geneigt sind, mit einer rau
hen Struktur versehen werden, die aus Spitzen und
Senken besteht, wobei die Rauhtiefe und der Abstand
der Spitzen wie oben angegeben gewählt ist. Unter
Rauhtiefe ist hierbei im Sinne der Erfindung die
Höhe einer Spitze vom tiefsten Punkt, also von der
Senke aus, zu verstehen. Bei dieser Ausgestaltung
der Oberfläche treten nur die Spitzen mit einem
kondensierten Wassertropfen, dessen Durchmesser von
derselben Größenordnung wie die Rauhtiefe ist, auf
einer relativ kleinen Fläche in Kontakt. Sie bewah
ren dabei ihre annähernd kugelförmige Gestalt, da
die umgebende Luft gegenüber dem Wasser ein hydro
phobes Medium ist, und er deshalb aus energetischen
Gründen bestrebt ist, seine Oberfläche möglichst
klein zu halten. Bei der oben angegebenen Oberflä
chengeometrie ist das Eindringen der Wassertropfen
in die Senken aus denselben Gründen verhindert, da
durch das Benetzen einer größeren Fläche, wie es in
einer Senke, in der sich ein Tropfen befindet, un
ausweichlich der Fall ist, dessen Oberfläche in un
zulässiger Weise vergrößert würde. Stehen die ein
zelnen Spitzen jedoch zu nahe beieinander, kann ein
Tropfen mehrere gleichzeitig berühren, d. h. er
sieht nur noch eine durchgehende Fläche, auf der er
haften bleibt. Sind die Spitzen zu weit voneinander
entfernt, kann der Tropfen in die Senke eindringen,
ohne seine Oberfläche sehr zu verändern. Daraus
folgt, daß die Haftung auf einer "rauhen" Oberflä
che dieser Ausgestaltung erheblich vermindert ist
gegenüber den bisher bekannten glatten Flächen, bei
denen man bestrebt war, möglichst keine Unebenhei
ten zuzulassen, und der Wassertropfen fließt auf
einer gegenüber der Horizontalen geneigten Fläche,
im Falle der Seitenwände sind die Flächen senkrecht
orientiert, aufgrund der Gewichtskraft nach unten
ab, wobei er praktisch immer nur in Kontakt mit ei
ner Spitze tritt. Es ist dem Fachmann möglich, auch
Boden und Decke oder das Nachtrollo eines Kühlmö
bels leicht geneigt auszuführen. Die Erstellung ei
ner rauhen Oberfläche mit den oben angeführten Pa
rametern ist dem Fachmann auf verschiedenste Weise
bekannt, z. B. mit Hilfe von chemischen Ätzungen,
mechanisches Einpressen einer netzartigen Struktur,
Einritzen von Vertiefungen oder das Aufstreuen und
beispielsweise Festkleben körniger Materialien mit
entsprechender Sieblinie auf eine ansonsten glatte,
d. h. mit einer kleineren Rauhtiefe versehenen
Oberfläche. Eine andere Möglichkeit besteht darin,
das Bauteil für einen Innenraum eines Kühlmöbels
schon bei der Produktion mit einer solchen Oberflä
che zu versehen, beispielsweise wenn beim Gießen,
Spritzgießen oder Tiefziehen eines Kunststoffteils
eine entsprechende Negativform verwendet wird. Auch
Flächen aus Metall, z. B. die Oberfläche eines Ver
dampfers oder eines Leitblechs im Innenraum, können
in bekannter Weise mit einer solchen Struktur aus
gestattet werden. Prinzipiell kann diese Erfindung
auch in Kühlhäusern, -räumen, -lastwagen, -zügen, -schiffen
oder sonstigen -behältern angewendet wer
den.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß beson
ders an einem Verdampfer, der im allgemeinen eine
senkrecht orientierte metallische Oberfläche auf
weist, die aus der Luft abkondensierten Wassertrop
fen nicht ausfrieren, da aufgrund der Oberflächen
geometrie die Kontaktfläche zwischen Tropfen und
Grenzfläche sehr klein ist, und deshalb praktisch
keine Wärmeenergie vom Tropfen abgegeben werden und
er somit nicht erstarren kann. Außerdem führt die
geringe Haftungskraft, des Tropfens an einer Spitze
dazu, daß er durch die auf ihn wirkende Gewichts
kraft praktisch sofort nach unten abläuft, wobei
das Kühlmöbel so gestaltet ist, daß alle Grenzflä
chen zwischen Kalt und Warm gegen die Horizontale
geneigt sind, so daß das Vereisen der Grenzflächen
bzw. des Verdampfers nicht mehr auftritt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Ge
genstand von Unteransprüchen.
Um das Abperlen bzw. das Nichthaften der Wasser
tropfen auf der Oberfläche zu unterstützen, wird
vorgeschlagen, sie aus einem hydrophoben Material
auszuführen, oder die bestehende Oberfläche dauer
haft zu hydrophobieren, d. h. mit einem dünnen
Überzug zu versehen, der die räumliche Struktur
nicht verändert. Die hierzu nötigen Maßnahmen sind
dem Fachmann bekannt, beispielsweise kann das ge
samte Bauteil aus einem Polymer-Kunststoff beste
hen, der in eine Form gegossen wird, die entspre
chend strukturiert ist, wobei die hydrophoben Reste
nach außen weisen und die eigentliche Oberfläche
bilden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, eine
nicht hydrophobe Fläche, z. B. bei einem schon vor
handenen Kühlmöbel, zu hydrophobieren, d. h. mit
einem dauerhaften Überzug zu versehen. Als Materia
lien hierfür kommen unter anderem Teflon oder Si
lane in Frage, die nicht nur lebensmittelecht sind,
sondern auch bei den geforderten Temperaturen ihre
Eigenschaften beibehalten. Durch diese chemische
Abstoßung werden auch kleinere Wassertropfen, die
gerade an einem Kondensationskeim entstanden sind,
bestrebt sein, ihre Kontaktfläche zur Oberfläche zu
verringern, was unter dem Einfluß der Schwerkraft
und der geneigten Oberfläche dazu führt, daß er
sich an einer Spitze anlagert und von dort dann
über die anderen Spitzen abfließt, und somit nicht
in einer Senke ausfriert.
Eine andere Möglichkeit der Ausgestaltung besteht
darin, die relativ glatte Oberfläche des Innenraums
eines bereits vorhandenen Kühlmöbels mit einer Fo
lie zu bekleben, die über die oben angeführte Ober
flächenstruktur und/oder -beschaffenheit verfügt.
Die Herstellung einer solchen Folie, beispielsweise
aus Kunststoff, und das Aufbringen und Befestigen,
z. B. Festkleben, ist dem Fachmann in vielfältiger
Weise möglich.
Bei Kühlregalen oder -truhen, die mit transparenten
Türen oder Klappen zum Verkaufsraum hin abgetrennt
sind, tritt an diesen Scheiben eine verstärkte Kon
denswasserbildung auf, die die freie Sicht des Kun
den auf die eingelagerte Ware behindert. Zur Ver
meidung wird vorgeschlagen, die Scheibe mit einer
transparenten Folien mit entsprechender Oberfläche,
d. h. Struktur und/oder Hydrophobie, zu versehen,
deren Herstellung, beispielsweise aus Polyethylen
mit einer rauhen Oberfläche, und das Festkleben
mittels eines transparenten Klebstoffs dem Fachmann
geläufig ist.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Er
findung lassen sich dem nachfolgenden Beschrei
bungsteil entnehmen, in dem anhand von Zeichnungen
zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung näher er
läutert sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine rauhe Oberfläche mit einem Wasser
tropfen im Querschnitt,
Fig. 2 eine rauhe Oberfläche mit einem hydrophoben
Überzug im Querschnitt.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbei
spiel einer rauhen Oberfläche (5) ist der gegensei
tige Abstand zweier Spitzen (1) durch die Länge der
Strecke b angegeben und liegt zwischen fünf und
zweihundert Mikrometer. Es ist dem Fachmann mög
lich, beispielsweise eine Kunststoffoberfläche so
auszuführen, daß auch die zwischen ihnen liegenden
Senken (2) immer denselben Abstand voneinander auf
weisen, d. h. daß sie eine regelmäßige Struktur, in
beiden Raumrichtungen in der Fläche, aufweist. Die
Rauhtiefe, d. h. die Höhe einer Spitze (1) über ei
ner Senke (2), ist durch die Länge a ausgewiesen
und liegt zwischen fünf und hundert Mikrometer. Der
Wassertropfen (3) tritt nur auf einer sehr kleinen
Fläche mit einer Spitze (1) in Kontakt. Dadurch ist
die Wärmeübertragung vom Tropfen auf die gekühlte
Oberfläche (5) weitestgehend unterbunden, und er
fließt durch die von der Gravitation auf ihn aus
geübten Gewichtskraft nach unten ab, wobei er sich
parallel zur Oberfläche (5) bewegt und immer nur
die Spitzen (1) berührt, da er aufgrund seiner
Oberflächenspannung und der ihn umgebenden hydro
phoben Luft nicht in die Senken (2) eindringen
kann. Sinnvollerweise ist das Kühlmöbel, dessen Bo
den, Decke und ggf. das Nachtrollo ebenfalls leicht
gegen die Horizontale geneigt sind, mit einem Ab
fluß versehen, durch den das Kondenswasser aus dem
gekühlten Innenraum austreten kann. Es ist dem
Fachmann möglich, nicht nur die Wandung des Innen
raums, die im allgemeinen aus Kunststoff besteht,
sondern auch die Oberfläche (5) eines Verdampfers,
bzw. eines Leitblechs, das in den Innenraum hinein
ragt, mit einer solchen Struktur zu versehen, so
daß der Innenraum eines Kühlmöbels nicht vom an den
Wänden oder am Verdampfer angelagerten Eis befreit
werden muß.
In Fig. 2 ist im Querschnitt eine rauhe Oberfläche
(5) dargestellt, die mit einer dünnen, hydrophoben
Schicht (4) versehen ist. Durch ihre geringe Dicke
verändert sie die räumliche Struktur der Oberfläche
(5) praktisch nicht, und zu der rein physikalischen
Abstoßung tritt auch eine chemische Abstoßung des
Wassertropfens (3), beziehungsweise der darin ent
haltenen Wassermoleküle, durch die hydrophoben Re
ste, die die Oberfläche der Schicht (4) bilden,
hinzu. Die nachträglich aufgetragene Schicht (4)
kann vom Fachmann in verschiedenster Weise ausge
führt werden.
Claims (4)
1. Kühlmöbel, wie Kühlschränke, Tiefkühltruhen und
-regale für die gewerbliche Nutzung und/oder den
privaten Gebrauch, mit einem Innenraum, dessen Tem
peratur mit Hilfe einer Kühlvorrichtung unter die
Umgebungstemperatur absenkbar ist, insbesondere ei
nem Verdampfer, der in den Innenraum hineinragt,
thermisch isolierten Wänden und/oder Boden und/oder
Decke und/oder Türen und/oder Nachtrollos, deren
nach innen weisende Oberflächen Grenzflächen zwi
schen Kalt und Warm darstellen, die gegenüber der
Horizontalen geneigt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Oberfläche (5) und/oder der Verdampfer mit ei
ner rauhen Oberflächenstruktur versehen ist, die
aus Spitzen (1) und Senken (2) besteht, und die
Rauhtiefe zwischen fünf und hundert Mikrometer und
der gegenseitige Abstand der Spitzen (1) zwischen
fünf und zweihundert Mikrometer liegt.
2. Kühlmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Oberfläche (5) aus einem hydrophoben
Material, insbesondere Polymeren mit einem hydro
phoben Rest, besteht, und/oder dauerhaft hydropho
biert sind.
3. Kühlmöbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Oberfläche (5) und/oder der
Verdampfer des Kühlmöbels mit Folien entsprechender
Oberflächenstruktur und/oder -beschaffenheit be
klebt sind.
4. Kühlmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie transpa
rent ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999124000 DE19924000A1 (de) | 1999-05-26 | 1999-05-26 | Kühlmöbel mit einer rauhen Oberflächenstruktur im Innenraum |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999124000 DE19924000A1 (de) | 1999-05-26 | 1999-05-26 | Kühlmöbel mit einer rauhen Oberflächenstruktur im Innenraum |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19924000A1 true DE19924000A1 (de) | 2000-11-30 |
Family
ID=7909170
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999124000 Withdrawn DE19924000A1 (de) | 1999-05-26 | 1999-05-26 | Kühlmöbel mit einer rauhen Oberflächenstruktur im Innenraum |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19924000A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2007033969A1 (de) * | 2005-09-22 | 2007-03-29 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Auszugkasten für ein kältegerät |
| WO2010020536A1 (de) * | 2008-08-22 | 2010-02-25 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Kältegerät und verdampfer |
-
1999
- 1999-05-26 DE DE1999124000 patent/DE19924000A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2007033969A1 (de) * | 2005-09-22 | 2007-03-29 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Auszugkasten für ein kältegerät |
| WO2010020536A1 (de) * | 2008-08-22 | 2010-02-25 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Kältegerät und verdampfer |
| CN102124287A (zh) * | 2008-08-22 | 2011-07-13 | Bsh博世和西门子家用器具有限公司 | 制冷设备和蒸发器 |
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