DE4006272A1 - Kuehlbehaelter - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kühlbehälter mit einer Kühlgutkammer in einem
wärmeisolierenden Gehäuse, einer getrennt von der Kühlgutkammer in dem
Gehäuse angeordneten Kältemittelkammer für ein Kältemittel, vorzugsweise
Trockeneis, und einem von der Kältemittelkammer ausgehenden und zu dieser
zurückführenden Leitungssystem für gasförmiges Kühlmedium.
In der DE-OS 38 17 871 wird ein Kühlbehälter dieser Art beschrieben, der
es gestattet, das Kühlgut auch dann zumindest eine gewisse Zeitlang kühl zu
lagern, wenn kein Netzspannungsanschluß für ein elektrisches Kühlaggregat
zur Verfügung steht. Die getrennte Unterbringung des Kühlgutes und des Kältemittels
ermöglicht es, in der Kühlgutkammer eine Temperatur aufrechtzuerhalten,
die deutlich höher liegt als die sehr niedrige Verdampfungstemperatur
des Trockeneises.
Zur Regelung der Temperatur in der Kühlgutkammer wird bei dem bekannten
Behälter das durch Verdampfung des Trockeneises entstehende Kohlendioxid
mit Hilfe eines Lüfters in die Kühlgutkammer eingeblasen, und die erwärmte
Luft aus der Kühlgutkammer wird über eine Abluftleitung in die Kältemittelkammer
zurückgeleitet. Der Lüfter kann durch einen Thermostaten so
angesteuert werden, daß die Temperatur des Kühlgutes innerhalb enger
Grenzen, beispielsweise zwischen 0° und +3°C gehalten wird. Die in dem
wärmeisolierenden Gehäuse ausgebildeten Kammern für das Kühlgut und das
Kältemittel werden durch eine vertikale Trennwand aus wärmesisolierendem Material
voneinander getrennt und durch einen gemeinsamen Deckel abgedeckt. Das
Leitungssystem, der Lüfter und die zugehörigen Steuereinrichtungen sind in
dem Deckel angeordnet. Wenn bei diesem bekannten Behälter eine ausreichende
Kühlwirkung gewährleistet werden soll, darf der Deckel nur kurzfristig
geöffnet werden, um Kühlung einzulagern oder zu entnehmen.
Bei Kühlbehältern, die für den Verkauf von Tiefkühlkost oder Speiseeis eingesetzt
werden sollen, muß dagegen die Möglichkeit bestehen, den Deckel
über längere Zeit offen zu lassen, da bei starkem Kundenandrang ständig
Kühlgut entnommen werden muß. Für den Verkauf von Tiefkühlware werden
deshalb bisher ausschließlich offene Kühltruhen verwendet, die mit einem
leistungsfähigen Kühlaggregat ausgestattet sind. Wegen der Abhängigkeit der
Kühlaggregate von einer Energiequelle sind jedoch die Mobilität und die Einsatzmöglichkeiten
solcher Verkaufs-Kühlbehälter stark eingeschränkt. Bei
Verkaufsständen von Speiseeis unter freiem Himmel muß entweder für einen
Netzanschluß für das Kühlaggregat oder für eine netzunabhängige Energieversorgung,
beispielsweise durch ein Kraftfahrzeug, gesorgt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kühlbehälter zu schaffen,
der als über längere Zeit offener Verkaufsbehälter für Speiseeis oder andere
Tiefkühlwaren eingesetzt werden kann und bei dem die vorgeschriebene
Höchsttemperatur für das Kühlgut ohne netz- oder fahrzeugabhängiges Kühlaggregat
eingehalten werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Kühlbehälter der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die Kühlgutkammer durch einen oben offenen
Innenbehälter gebildet wird, der Seitenwände aus einem wärmeleitenden
Material aufweist, und daß das Leitungssystem wenigstens einen durch
einen Hohlraum zwischen einer Seitenwand des Innenbehälters und dem
Isoliermaterial des Gehäuses gebildeten Kühlkanal aufweist.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung strömt somit das durch Verdampfung des
Trockeneises gebildete Kohlendioxid in dem Kühlkanal außen an der eigentlichen
Kühlgutkammer vorbei, und die Kühlung erfolgt maßgeblich durch
Wärmeleitung in den Seitenwänden des Innenbehälters. Auf diese Weise ergibt
sich im Inneren der Kühlgutkammer eine stabile Luftschichtung, so daß
Kälteverluste durch eindringende Warmluft auch bei offenem Deckel weitgehend
vermieden werden. Bei dem in die Kältemittelkammer zurückgeleiteten
Gas handelt es sich um reines Kohlendioxid ohne Beimischungen von
Luft, so daß in dem Kältemittelkreislauf ein hoher CO₂-Partialdruck aufrechterhalten
bleibt und eine zu rasche Verdunstung des Trockeneises vermieden
wird.
Da die Kühlkanäle durch Hohlräume in dem wärmeisolierenden Material des
Gehäuses gebildet und einseitig durch die Wände des Innenbehälters begrenzt
werden, wird eine einfache Herstellung ermöglicht. Der Strömungswiderstand
des Leitungssystems ist vom Füllzustand der Kühlgutkammer unabhängig
und kann durch geeignete Wahl des Querschnitts der Kühlkanäle sehr
niedrig gehalten werden, so daß nur eine äußerst geringe Antriebsleistung
zur Umwälzung des Kühlmediums benötigt wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Bevorzugt wird das Kühlmedium mit in den Kühlkanälen angeordneten Lüftern
umgewälzt, so daß durch eine entsprechende Ansteuerung der Lüfter
eine einfache und genaue Regelung der Temperatur in der Kühlgutkammer
ermöglicht wird. Die Lüfter haben dabei nur eine relativ geringe Leistungsaufnahme
und können beispielsweise durch Solarzellen gespeist werden. Wahlweise
können die Kühlkanäle und die Kältemittelkammer auch so angeordnet
sein, daß der Kreislauf des Kühlmediums durch Konvektion aufrechterhalten
oder zumindest unterstützt wird.
Mit Vorteil sind die Seitenwände des Innenbehälters mit Durchbrücken versehen,
durch die ein Teil des Kühlmediums (CO₂) in die Kühlgutkammer eintreten
kann. Auf diese Weise wird der durch Verdunstung des Trockeneises
entstehende Überdruck in dem Kältemittelkreislauf abgebaut. Das durch die
Durchbrüche in die Kühlgutkammer eintretende Kohlendioxid ist spezifisch
dichter als Luft gleicher Temperatur und verdrängt deshalb die Luft aus der
Kühlgutkammer. Auf diese Weise wird eine noch stabilere Schichtung der Atmosphäre
in der Kühlgutkammer erreicht. Ein weiterer Vorteil besteht darin,
daß das Kühlgut in einer sauerstofffreien Atmosphäre lagert und somit
besser frisch gehalten wird.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand
der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Kühlbehälter,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1 und
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1.
Gemäß Fig. 1 weist ein Kühlbehälter 10 ein trogförmiges Gehäuse 12 aus einem
wärmeisolierenden Material, beispielsweise Styropor oder PU auf, in
dessen obere Öffnung ein wannenförmiger Innenbehälter 14, beispielsweise
aus Edelstahl, eingehängt ist. Das Innere des Innenbehälters 14 bildet eine
Kühlgutkammer 16. Unterhalb des Innenbehälters 14 befindet sich eine Kältemittelkammer
18, die gemäß Fig. 2 durch ein in das Gehäuse 12 eingelegtes,
an beiden Enden offenes doppelrohrförmiges Bauteil 20 begrenzt und in
zwei längsverlaufende Abteile 22, 24 unterteilt wird. Die Abteile 22, 24 der
Kältemittelkammer enthalten jeweils einen herausziehbaren Rost 26 und
können über zwei in einer Stirnwand des Gehäuses 12 angeordnete Türen 28
mit Trockeneis befüllt werden. In der Kältemittelkammer 18 kann auf diese
Weise insgesamt ein Trockeneis-Vorrat von bis zu 60 kg untergebracht werden.
Die Kühlgutkammer 16 ist gegenüber der Kältemittelkammer 18 durch einen
eingelegten Zwischenboden 30 isoliert. In die Stirn- und Seitenwände des
isolierenden Gehäuses 12 sind Kühlkanäle 32, 34 eingeformt, die jeweils mit
einem der Abteile 22, 24 der Kältemittelkammer in Verbindung stehen. Die
Kühlkanäle 32 verlaufen annähernd vertikal in den Stirnwänden des Gehäuses
12 und werden innen durch die Stirnwände des Innenbehälters 14 begrenzt.
Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, laufen die Kühlkanäle 32 nach oben
hin jedoch V-förmig auseinander, so daß eine Verbindung zu den längs der
Seitenwände des Innenbehälters 14 verlaufenden Kühlkanälen 34 geschaffen
wird. Auf diese Weise werden zwei getrennte Kältemittelkreisläufe gebildet,
die jeweils eines der Abteile 22, 24 der Kältemittelkammer, zwei der vertikalen
Kühlkanäle 32 und einen der längs verlaufenden Kühlkanäle 34 umfassen.
In den Kühlkanälen 34 sind Lüfter 36 vorgesehen, mit denen das durch Verdampfung
des Trockeneises in der Kältemittelkammer 18 entstehende gasförmige
Kohlendioxid in den beiden Kältemittelkreisläufen gegenläufig umgewälzt
wird. Die Kühlkanäle 32, die jeweils den aufsteigenden Ast des betreffenden
Kältemittelkreislaufes bilden, sind im unteren Bereich durch eine isolierende
Platte 38 gegenüber der Stirnwand des Innenbehälters 14 isoliert.
Das aus der Kältemittelkammer 18 austretende, noch sehr kalte Kohlendioxid
tritt deshalb erst im oberen Bereich des Innenbehälters 14 mit dessen Wänden
in Wärmekontakt, so daß sich im Inneren der Kühlgutkammer 16 in vertikaler
Richtung ein niedriger Temperaturgradient ergibt. Da sich die aufsteigenden
Äste der beiden Kältemittelkreisläufe, in denen das kalte Kohlendioxid
zugeführt wird, diagonal gegenüberliegen, wird auch eine weitgehend
gleichmäßige Temperaturverteilung über den Grundriß der Kühlgutkammer
erreicht.
Die Kühlkanäle 24 weisen gemäß Fig. 2 ein Hochkant-Rechteckprofil auf, so
daß sich eine große Wärmeübergangsfläche zu der Kühlgutkammer 16 ergibt.
Lediglich an den Stellen, an denen sich die Lüfter 36 befinden, sind die Kühlkanäle
34 etwas ausgebaucht, wie in Fig. 3 zu erkennen ist. Die Lüftergehäuse
brauchen nicht bündig mit dem Querschnitt der Kühlkanäle 34 abzuschließen,
denn in dem Kältemittelkreislauf tritt praktisch kein Druckgefälle auf,
so daß es nicht zu einer Rückströmung des Gases oberhalb und unterhalb des
Lüftergehäuses kommt. Die Kühlkanäle 32, 34 weisen einen relativ großen
Querschnitt und glatte, an Krümmungen abgerundete Wände auf, so daß sich
nur ein geringer Strömungswiderstand ergibt und Verwirbelungen des Gases
vermieden werden. In den Kühlkanälen wird durch die Lüfter 36 eine widerstandsarme
laminare Strömung erzeugt. In den Anteilen 22, 24 der Kältemittelkammer
18 verbleiben auch in gefülltem Zustand, insbesondere aufgrund
der Wirkung der Roste 26, genügend Hohlräume, durch die das gasförmige
Kohlendioxid zirkulieren kann. Auch wenn die Kühlgutkammer 16 offen
bleibt, genügt eine Leistungsaufnahme der Lüfter 36 von etwa 1 W, um eine
ausreichende Umwälzung des Kühlmediums zum Ersatz der Kälteverluste zu
gewährleisten und die Temperatur in der Kühlgutkammer 16 auf etwa -18°C
zu halten.
Die Wände des Innenbehälters 14 sind in Höhe des oberen Bereichs der
Kühlkanäle 34 mit Durchlässen 40 versehen, über die Kohlendioxid in das
Innere der Kühlgutkammer 16 eintreten kann. Die Durchbrüche 40 dienen
zur Druckentlastung der Kältemittelkreisläufe und erzeugen im Inneren der
Kühlgutkammer 16 ein relativ stabiles Kältebad aus Kohlendioxid, das auch
bei Luftbewegungen im Bereich der Öffnung der Kühlgutkammer nur wenig
gestört wird.
Die Temperatur im Inneren der Kühlgutkammer 16 wird mit Hilfe eines oder
mehrerer nicht gezeigter Temperaturfühler gemessen und durch entsprechende
Ansteuerung der Lüfter 36 auf einen konstanten Wert, beispielsweise
auf -18°C, geregelt. Weitere nicht gezeigte Temperaturfühler erfassen die
Vorlauftemperatur des Kohlendioxids in den aufsteigenden Ästen der beiden
Kühlmittelkreisläufe und erzeugen ein Alarmsignal, wenn bei fortgeschrittener
Verdampfung die Oberfläche des Kohlendioxids in der Kältemittelkammer
18 abnimmt und sich infolgedessen die Vorlauftemperatur über einen bestimmten
Wert erhöht. Mit einer vollständigen Trockeneis-Füllung der Kältemittelkammer
18 kann die Solltemperatur von -18°C in der etwa 160 l fassenden
Kühlgutkammer 16 auch bei sommerlichen Außentemperaturen wenigstens
achtundvierzig Stunden lang gehalten werden. Der Kühlbehälter 10
ist deshalb besonders geeignet als Verkaufsstand oder -wagen für Speiseeis.
Das Eis kann so beispielsweise in Fußgängerzonen, am Strand oder dergleichen
unmittelbar zum Verbraucher gebracht werden, und aufgrund der Unabhängigkeit
des Kühlsystems von einer externen Energieversorgung sind
Standortwechsel problemlos möglich. Dennoch wird eine zuverlässige Kühlung
des Speiseeises über einen langen Zeitraum hinweg gewährleistet, so
daß die vorgeschriebene Höchsttemperatur nicht überschritten wird.
Gemäß Fig. 2 sind an den Innenwänden des Innenbehälters 14 Halteleisten
42 aus Metall angebracht, die zur Aufnahme von Speiseeis-Boxen dienen und
zugleich als Kühlrippen wirken. Der obere Rand des Innenbehälters 14 ist
von einer Abdeckung 44 umgeben, die zur Verringerung der Wärmeleitung
entweder ganz aus Kunststoff besteht oder sich über ein Kunststoff-Zwischenstück
an den Innenbehälter 14 anschließt.
Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, müssen die Seitenwände des Gehäuses 12 im
Bereich der Kühlkante 34 eine relativ große Wanddicke aufweisen, damit
auch dort noch eine ausreichende Isolierung gewährleistet ist. Unterhalb der
Kühlkanäle 34 sind in den Seitenwänden des Gehäuses 12 außerhalb der Isolierung
Hohlräume ausgebildet, die zur Unterbringung von Tanks 46 für Wasser
zum Reinigen des Eis-Portionierers dienen. Außerdem sind Radgehäuse 48
für lösbar angebrachte Räder 50 in die Seitenwände eingelassen. Am unteren
Rand des Radgehäuses 50 ist jeweils eine Halteschiene 52 angebracht, die zur
Befestigung einer Verkleidungsplatte 54 sowie zur Befestigung der Radnabe
dient. Auf der Innenseite sind die Radnaben an unter dem Boden des Gehäuses
12 verlaufenden Stahlrohren 56 gehalten. Die Stahlrohre 56 dienen zugleich
zur lösbaren Befestigung weiterer Zusatzausrüstungen, beispielsweise
eines Standfußes, eines Sonnendaches und dergleichen. Wenn die Räder 50
und der Standfuß demontiert sind, dienen die Stahlrohre 56 als kufenartige
Füße des Gehäuses 12.
Die Befestigung der Räder, der Standfüße und sonstiger tragender Teile an
den Stahlrohren 56 hat den Vorteil, daß das Gehalt 12 selbst keine tragende
Funktion zu erfüllen braucht und einfach aus relativ leichtem wärmeisolierenden
Material hergestellt werden kann, das außen nur durch dünne Verkleidungsplatten
verkleidet ist.
Der Innenbehälter 14, der Zwischenboden 30 und das doppelrohrförmige
Teil 20 können aus dem Gehäuse 12 entnommen werden, so daß das wärmeisolierende
Gehäuse während der kalten Jahreszeit auch zu anderen
Zwecken, beispielsweise als Verkaufsstand für Heißwürstchen, Glühwein und
dergleichen genutzt werden kann. Die außen an dem Gehäuse 12 angebrachten
Verkleidungsplatten 54 sind vorzugsweise in nicht gezeigten Wechselrahmen
gehalten, so daß sie bei einer Umrüstung auf einen anderen Verwendungszweck
durch Verkleidungsplatten mit einer anderen Beschriftung ausgetauscht
werden können.
Claims (11)
1. Kühlbehälter mit:
- - einer Kühlgutkammer (16) in einem wärmeisolierenden Gehäuse (12),
- - einer getrennt von der Kühlgutkammer in dem Gehäuse (12) angeordneten Kältemittelkammer (18) für ein Kältemittel, vorzugsweise Trockeneis, und
- - einem von der Kältemittelkammer (18) ausgehenden und zu dieser zurückführenden Leitungssystem (32, 34) für gasförmiges Kühlmedium,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Kühlgutkammer (16) durch einen oben offenen Innenbehälter (14) gebildet wird, der Seitenwände aus einem wärmeleitenden Material aufweist, und
- - daß das Leitungssystem wenigstens einen durch einen Hohlraum zwischen der Seitenwand des Innenbehälters (14) und dem Isoliermaterial des Gehäuses (12) gebildeten Kühlkanal (32, 34) aufweist.
2. Kühlbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
einer der Kühlkanäle (34) über Durchbrüche (40) in der Seitenwand
des Innenbehälters (14) mit dem Inneren der Kühlgutkammer (16) verbunden
ist.
3. Kühlbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
in wenigstens einem Kühlkanal (34) ein Lüfter (36) zum Umwälzen des Kühlmediums
angeordnet ist.
4. Kühlbehälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kältemittelkammer (18) in zwei Abteile (22, 24) unterteilt ist und daß das Leitungssystem
zwei getrennte Kältemittelkreisläufe bildet, deren Kühlkanäle
(34) an entgegengesetzten Seiten des Innenbehälters (14) verlaufen und in
denen das Kühlmedium gegensinnig umgewälzt wird.
5. Kühlbehälter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Querschnitt des den Lufter (36) enthaltenen Kühlkanals (34) in der Richtung
parallel zur Seitenwand des Innenbehälters (14) über den Querschnitt
des Lüftergehäuses hinausgeht.
6. Kühlbehälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kältemittelkammer (16) unter dem Boden des Innenbehälters
(14) angeordnet und über wenigstens eine Tür (28) in der Wand
des Gehäuses (12) zugänglich ist.
7. Kühlbehälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenbehälter
(14) eine langgestreckte, annähernd quaderförmige Gestalt aufweist
und daß Kühlkanäle (34) im oberen Bereich des Innenbehälters (14) an
dessen Längsseitenwänden entlang verlaufen und über schräg aufsteigende
und abfallende Kühlkanäle (32) mit den entgegengesetzten Enden der Kältemittelkammer
(18) verbunden sind.
8. Kühlbehälter nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß
ein den Boden, die Decke und die Seitenwände der Kältemittelkammer (18)
bildendes rohrförmiges Teil (20), ein auf dieses aufgelegter isolierender Zwischenboden
(36) und der Innenbehälter (14) entnehmbar in dem Gehäuse
(12) angeordnet sind.
9. Kühlbehälter nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch in den
Außenflächen der Längsseitenwände des Gehäuses (12) ausgesparte Hohlräume,
die als Radgehäuse (48) oder zur Aufnahme von Wassertanks (46), Zubehörbehältern
und dergleichen ausgebildet sind.
10. Kühlbehälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch unter dem Boden des isolierenden Gehäuses (12) angebrachte
Träger (56) zur lösbaren Anbringung von Rädern (50), Standfüßen und ggf. eines
Sonnendaches.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904006272 DE4006272A1 (de) | 1990-02-28 | 1990-02-28 | Kuehlbehaelter |
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| DE19904006272 DE4006272A1 (de) | 1990-02-28 | 1990-02-28 | Kuehlbehaelter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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|---|---|---|---|
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Country Status (2)
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| EP (1) | EP0444668A3 (de) |
| DE (1) | DE4006272A1 (de) |
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