DE19923353A1 - Virtuelle Visitenkarte - Google Patents
Virtuelle VisitenkarteInfo
- Publication number
- DE19923353A1 DE19923353A1 DE1999123353 DE19923353A DE19923353A1 DE 19923353 A1 DE19923353 A1 DE 19923353A1 DE 1999123353 DE1999123353 DE 1999123353 DE 19923353 A DE19923353 A DE 19923353A DE 19923353 A1 DE19923353 A1 DE 19923353A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- card
- issuer
- business
- address
- user
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06Q—INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G06Q99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
Landscapes
- Business, Economics & Management (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Business, Economics & Management (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)
- Credit Cards Or The Like (AREA)
Abstract
Ein Verfahren zum Empfangen und Ausgeben von Information, insbesondere von Daten, wie sie üblicherweise auf Visitenkarten im geschäftlichen Verkehr aufgedruckt sind, ist dadurch gekennzeichnet, daß auf einer physisch vorhandenen Karte eines Emittenten eine elektronisch oder mechanisch lesbare Adresse eines an ein Telekommunikationsnetz angeschlossenen Servers gespeichert wird, daß die Karte von einem Benutzer einem Terminal zugeführt wird, welches die gespeicherte Adresse liest und über diese Adresse Kontakt mit dem Server aufnimmt, DOLLAR A daß der angesprochene Server aus einer Visitenkarten-Datenbank emittentenspezifische Information ausliest und an das Terminal des Benutzers sendet, DOLLAR A und daß das Terminal die empfangene emittentenspezifische Information nach Art einer Visitenkarte des Emittenten optisch aufbereitet auf einer Ausgabe- oder Anzeigeeinheit ausgibt. Damit wird trotz physischen Austauschens von Visitenkarten ein möglichst zeitnahes "Updating" der auf der Visitenkarte vorhandenen Informationen ermöglicht, wobei eine erheblich höhere Datenmenge als bei "klassischen" Visitenkarten vom Emittenten der Karte an die jeweiligen Empfänger übermittelbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Empfangen und Ausgeben von Information,
insbesondere von Daten, wie sie üblicherweise auf Visitenkarten im geschäftlichen
Verkehr aufgedruckt sind, eine entsprechende Visitenkarte sowie ein Terminal zur
Durchführung des Verfahrens.
Ein solches Verfahren ist beispielsweise bekannt aus der US-A 5,774,117.
In der Geschäftswelt ist es bei persönlichen oder geschäftlichen Kontakten heute
üblich, daß Visitenkarten ausgetauscht werden und daß Prospekte oder ähnliches
Material verteilt wird.
Zur Erweiterung der Speicher- und Abrufmöglichkeiten von Daten werden
entsprechend den Fortschritten in der Elektronik und Mikroelektronik eine Reihe von
Verbesserungen der herkömmlichen Visitenkarten angeboten:
So soll nach der DE 297 09 648 U1 die Visitenkarte aus einer Compact Disk (CD) der maximalen Ausmaße von 110 mm × 70 mm bestehen, auf der alle gewünschten Geschäftsdetails optisch gespeichert sind. Damit können derzeit bis zu 500 Mbytes an Information gespeichert werden.
So soll nach der DE 297 09 648 U1 die Visitenkarte aus einer Compact Disk (CD) der maximalen Ausmaße von 110 mm × 70 mm bestehen, auf der alle gewünschten Geschäftsdetails optisch gespeichert sind. Damit können derzeit bis zu 500 Mbytes an Information gespeichert werden.
In der BE 10 078 28 A7 wird eine Plastik-Kreditkarte vorgeschlagen, die einen
elektronischen Chip zum Generieren von Tönen aufweist, und die gleichzeitig als
Visitenkarte mit Werbeinformation, Zeichnungen, Fotos, Adressen und dergleichen
dienen kann. Der elektronische Chip auf der Karte soll es außerdem ermöglichen, die
Telefonnummer des Karten-Emittenten durch einfaches Pressen der Karte in einen
geeigneten Sitz zu ermöglichen.
Ebenfalls eine Visitenkarte mit integriertem IC wird in der DE 298 10 101 U1
vorgeschlagen. Dabei soll der IC als ROM-Speicher ausgeführt sein, welcher
alphanumerische Benutzerinformation sowie Daten zur graphischen Darstellung von
Bildern oder fotografischen Sequenzen enthält. Auch Audioinformation soll auf einem
solchen Chip speicherbar und abrufbar sein.
In der DE 298 07 297 U1 wird eine Visitenkarte vorgeschlagen, die die üblichen
Daten im geschäftlichen Umfeld des Emittenten auf der Oberfläche aufgedruckt
haben soll. Zusätzlich soll die Karte einen Magnetstreifen und einen eingelagerten IC
aufweisen, der wiederum als Speicher für Firmen- und Kommunikationsdaten dienen
soll.
In der US-A-5,483,052 wird eine Visitenkarte vorgeschlagen, die neben
aufgedruckten Geschäftsdaten auch einen Barcode aufweist, der ebenfalls
verschlüsselt Geschäftsdaten enthalten soll. Dazu wird ein transportabler Barcode-
Leser angeboten, an den ein Computer zur Speicherung und Manipulation der Daten
angeschlossen ist.
Einen ganz anderen Weg schlägt die eingangs zitierte US-A-5,774,117 vor, in
welcher ein computergestütztes Konferenz-Managingsystem vorgeschlagen wird,
welches unter anderem Datensätze und Formate für "virtuelle Visitenkarten"
elektronisch erzeugt und unter den Teilnehmern einer PC-Konferenz "austauscht".
Die Verwendung von physisch vorhandenen Visitenkarten wird damit überflüssig.
Nun kommt es aber bei persönlichen Geschäftskontakten, bei denen heutzutage
immer noch physisch vorhandene Visitenkarten ausgetauscht werden sollen, vielfach
vor, daß sich gerade nach dem Druck von Visitenkarten, Prospekten und sonstigen
Untelagen irgend etwas ändert, z. B. die Telefon- oder Faxnummer, das Firmenlogo,
die Firmenzugehörigkeit, technische Inhalte von Produktinformationen etc.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren der eingangs
beschriebenen Art dahingehend weiterzuentwickeln, daß trotz physischen
Austausches von Visitenkarten ein möglichst zeitnahes "Updating" der auf der
Visitenkarte vorhandenen Information ermöglicht wird, wobei eine erheblich höhere
Datenmenge als bei "klassischen" Visitenkarten vom Emittenten der Karte an die
jeweiligen Empfänger übermittelbar sein soll.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe auf ebenso überraschend einfache wie
wirkungsvolle Art und Weise dadurch gelöst, daß auf einer physisch vorhandenen
Karte eines Emittenten eine elektronisch oder mechanisch lesbare Adresse eines an
ein Telekommunikationsnetz angeschlossenen Servers gespeichert wird, daß die
Karte von einem Benutzer einem Terminal zugeführt wird, welches die gespeicherte
Adresse liest und über diese Adresse Kontakt mit dem Server aufnimmt, daß der
angesprochene Server aus einer Visitenkarten-Datenbank emittentenspezifische
Information ausliest und an das Terminal des Benutzers sendet, und daß das
Terminal die empfangene emittentenspezifische Information nach Art einer
Visitenkarte des Emittenten optisch aufbereitet auf einer Ausgabe- oder
Anzeigeeinheit ausgibt.
Mit der Einführung von neuen Technologien wie z. B. Kartenlesern für Magnet- und
Chipkarten, die in Telefonen, PCs und anderen audiovisuellen Terminals eingesetzt
werden können, gibt es neue Möglichkeiten, die mit der erfindungsgemäßen
"virtuellen Visitenkarten" genutzt werden können. Wie bisher wird von der
Kontaktperson (= Emittent) eine Karte verteilt. Diese Karte ist im Unterschied zur
"klassischen" Visitenkarte eine intelligente Visitenkarte und beispielsweise als Chip-
oder Magnetkarte aufgebaut. Als Aufdruck enthält die Karte nicht, wie heute üblich,
die gesamte Information, sondern nur minimale Infos, z. B. Name und Firma des
Emittenten.
Will der Empfänger der Visitenkarten nun mehr wissen, dann kann er die
erfindungsgemäße Visitenkarte durch ein Lesegerät an einem Telefon oder einem
PC ziehen. Dadurch wird ihm ermöglicht, mittels der gespeicherten Adresse Kontakt
mit einem Server aufzunehmen, der ihm erheblich mehr Information bieten kann, als
herkömmliche Karten, wobei diese Information, da sie ja nicht auf der Karte selbst
abgespeichert ist, ständig vom Emittenten aktualisiert werden kann, und wobei ein
Unbefugter zu dieser extern und getrennt von der Visitenkarte gespeicherten
Information keinen Zutritt hat.
Dementsprechend ist eine Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens besonders
bevorzugt, bei der die Daten der Visitenkarten-Datenbank ständig, insbesondere
automatisch aktualisiert werden.
Zur verbesserten Präsentation des Emittenten der Karte oder seiner Firma ist eine
Verfahrensvariante bevorzugt, bei der übermittelte emittentenspezifische Information
neben Textinformation auch graphische Information und/oder akustische Information
umfaßt. Dabei können auch andere Sinne angesprochen werden, indem
beispielsweise Geruchssignale, thermische oder taktile Informationen übermittelt
werden.
Ganz besondere bevorzugt ist eine Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei
der zusammen mit der Übermittlung der emittentenspezifischen Information auch die
Möglichkeit zur Eröffnung eines interaktiven Dialoges zwischen dem Terminal des
Benutzers und dem angesprochenen Server angeboten wird. Hierdurch ergeben sich
ganz erheblich viel mehr Möglichkeiten der Kommunikation als beispielsweise mit der
Verteilung von "klassischen" Visitenkarten.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung dieser Verfahrensvariante kann der Benutzer im
interaktiven Dialog mit dem angesprochenen Server weitere vom Emittenten der
Karte bereitgestellte Information, beispielsweise Zusatzinformation über den
Emittenten, dessen Firma oder von dieser angebotene Produkte, z. B. Prospekte,
detaillierte Produktunterlagen, Referenzen etc. anfordern.
Um einen unberechtigten Zugriff auf vertrauliche Informationen abzuwehren, kann
bei einer Weiterbildung der Benutzer bestimmte Zusatzinformationen nur dann
abrufen, wenn er ein entsprechendes Passwort eingibt und/oder wenn die Adresse
seines Terminals in einer, beispielsweise vom Emittenten der Karte erstellten
Positivliste (= white list) gespeichert ist, auf die der angesprochene Server Zugriff hat.
Ganz besonders nützlich ist auch eine Weiterbildung der oben beschriebenen
Verfahrensvariante, bei der der Benutzer im interaktiven Dialog mit dem
angesprochenen Server wirksam eine Bestellung von Produkten bzw.
Dienstleistungen an den Emittenten der Karte oder dessen Firma aufgeben kann. Auf
diese Weise wird mit ganz einfachen Mitteln und ohne große technische oder
psychologische Hindernisse eine direkte Geschäftsbeziehung zwischen dem
Emittenten der Karte bzw. seiner Firma und einem Benutzer, an den die Karte verteilt
wurde, aufgebaut (electronic shopping).
Um eine persönliche Betreuung zu ermöglichen, wird bei einer weiteren bevorzugten
Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens mit der Übermittlung der
emittentenspezifischen Information auch die Möglichkeit zur Herstellung eines
direkten Kontaktes, insbesondere eines Telefonkontaktes, eines PC-Phone-
Kontaktes oder eines Email-Kontaktes zwischen dem Benutzer und dem Emittenten
oder einem Beauftragten des Emittenten der Karte angeboten. Auch der Aufbau
einer Bildtelefon-Verbindung oder der Kontakt mit einer persönlichen Webpage des
Emittenten im Internet sind möglich.
Von großem Interesse für den Emittenten der Karte bzw. für dessen Firma ist eine
Verfahrensvariante, bei der der angesprochene Server bei jeder Kontaktaufnahme
mit einem Benutzer die Adresse des Terminals des kontaktsuchenden Benutzers
ermittelt und in einer für den Emittenten der Karte zugänglichen Datenbank,
insbesondere zusammen mit dem Datum und ggf. der Uhrzeit der Kontaktaufnahme,
speichert. Damit wird dem Kartenemittenten eine Möglichkeit an die Hand gegeben,
den Rücklauf bzw. das Publikumsinteresse aufgrund einer Kartenverteilungsaktion
objektiv zu ermitteln und zu überwachen.
Zum Zwecke des Datenschutzes sieht eine Verbesserung dieser Verfahrensvariante
vor, daß eine Speicherung der Adresse des Benutzerterminals nur nach vorheriger
Nachfrage durch den Server und entsprechende Freigabe durch den
kontaktsuchenden Benutzer erfolgen kann.
In den Rahmen der vorliegenden Erfindung fällt auch eine Visitenkarte zur
Durchführung des oben geschilderten erfindungsgemäßen Verfahrens, die sich
dadurch auszeichnet, daß sie als Aufdruck, welcher ohne jegliche Hilfsmittel lesbar
ist, lediglich die Firma und eine weitere Charakteristik des Emittenten der Karte,
nämlich seine Funktion innerhalb der Firma und/oder seinen Namen enthält. Die
gesamte restliche, möglicherweise sich schnell ändernde Information wird
erfindungsgemäß über den Kontakt mit der auf der Karte gespeicherten, elektronisch
oder mechanisch lesbaren Adresse bezogen.
Vorzugsweise weist die erfindungsgemäße Visitenkarte die Abmaße einer
bedruckten Standard-Visitenkarte auf, insbesondere überschreiten ihre äußeren
Abmessungen nicht 110 mm × 70 mm, besonders bevorzugt 90 mm × 55 mm.
Die erfindungsgemäße Visitenkarte kann einen Mikrochip zur Speicherung der
elektronisch lesbaren Adresse aufweisen, wie es aus dem oben zitierten Stand der
Technik an sich bekannt ist.
Alternativ oder zusätzlich kann die Visitenkarte aber auch einen Magnetspeicher,
insbesondere in Form eines Magnetstreifens zur Speicherung der elektronisch
lesbaren Adresse aufweisen.
Eine weitere Möglichkeit der Speicherung der elektronisch lesbaren Adresse besteht
in einem entsprechenden Barcode-Aufdruck auf die erfindungsgemäße Visitenkarte,
welcher ebenfalls an sich aus dem Stand der Technik bereits bekannt ist.
Schließlich kann die Adresse auf der erfindungsgemäßen Visitenkarte auch in
mechanisch lesbarer Form, beispielsweise mittels eines Loch-Codes gespeichert
sein.
In den Rahmen der vorliegenden Erfindung fällt weiterhin ein Terminal zur
Durchführung des oben beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahrens, welches
sich dadurch auszeichnet, daß eine geeignete Leseeinrichtung zum elektronischen
oder mechanischen Auslesen der auf der Karte gespeicherten Adresse vorgesehen
ist.
Schließlich fällt in den Rahmen der vorliegenden Erfindung auch ein Server zur
Unterstützung und Erzeugung einer virtuellen Visitenkarte gemäß dem oben
beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahren, welcher an ein Telekommunikations-
Netz angeschlossen oder Teil von diesem ist.
Claims (18)
1. Verfahren zum Empfangen und Ausgeben von Information,
insbesondere von Daten, wie sie üblicherweise auf Visitenkarten im
geschäftlichen Verkehr aufgedruckt sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf einer physisch vorhandenen Karte eines Emittenten eine elektronisch oder mechanisch lesbare Adresse eines an ein Telekommunikationsnetz angeschlossenen Servers gespeichert wird,
daß die Karte von einem Benutzer einem Terminal zugeführt wird, welches die gespeicherte Adresse liest und über diese Adresse Kontakt mit dem Server aufnimmt,
daß der angesprochene Server aus einer Visitenkarten-Datenbank emittentenspezifische Information ausliest und an das Terminal des Benutzers sendet,
und daß das Terminal die empfangene emittentenspezifische Information nach Art einer Visitenkarte des Emittenten optisch aufbereitet auf einer Ausgabe- oder Anzeigeeinheit ausgibt.
daß auf einer physisch vorhandenen Karte eines Emittenten eine elektronisch oder mechanisch lesbare Adresse eines an ein Telekommunikationsnetz angeschlossenen Servers gespeichert wird,
daß die Karte von einem Benutzer einem Terminal zugeführt wird, welches die gespeicherte Adresse liest und über diese Adresse Kontakt mit dem Server aufnimmt,
daß der angesprochene Server aus einer Visitenkarten-Datenbank emittentenspezifische Information ausliest und an das Terminal des Benutzers sendet,
und daß das Terminal die empfangene emittentenspezifische Information nach Art einer Visitenkarte des Emittenten optisch aufbereitet auf einer Ausgabe- oder Anzeigeeinheit ausgibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
übermittelte emittentenspezifische Information neben
Textinformation auch graphische Information und/oder akustische
Information umfaßt.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Daten der Visitenkarten-Datenbank ständig
aktualisiert werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß zusammen mit der Übermittlung der
emittentenspezifischen Information auch die Möglichkeit zur
Eröffnung eines interaktiven Dialoges zwischen dem Terminal des
Benutzers und dem angesprochenen Server angeboten wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Benutzer im interaktiven Dialog mit dem angesprochenen Server
weitere vom Emittenten der Karte bereitgestellte Information,
beispielsweise Zusatzinformation über den Emittenten, dessen
Firma oder von dieser angebotene Produkte, z. B. Prospekte,
detaillierte Produktunterlagen, Referenzen etc. anfordern kann.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Benutzer bestimmte Zusatzinformationen nur dann abrufen kann,
wenn er ein entsprechendes Passwort eingibt und/oder wenn die
Adresse seines Terminals in einer Positivliste (= white list)
gespeichert ist, auf die der angesprochene Server Zugriff hat.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Benutzer im interaktiven Dialog mit dem
angesprochenen Server wirksam eine Bestellung von Produkten
bzw. Dienstleistungen des Emittenten der Karte oder dessen Firma
aufgeben kann.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß mit der Übermittlung der
emittentenspezifischen Information auch die Möglichkeit zur
Herstellung eines direkten Kontaktes, insbesondere eines
Telefonkontaktes, eines PC-Phone-Kontaktes oder eines Email-
Kontaktes zwischen dem Benutzer und dem Emittenten oder einem
Beauftragten des Emittenten der Karte angeboten wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der angesprochene Server bei jeder
Kontaktaufnahme mit einem Benutzer die Adresse des Terminals
des kontaktsuchenden Benutzers ermittelt und in einer für den
Emittenten der Karte zugänglichen Datenbank, insbesondere
zusammen mit dem Datum und ggf. der Uhrzeit der
Kontaktaufnahme, speichert.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Speicherung der Adresse des Benutzerterminals nur nach
vorheriger Nachfrage durch den Server und entsprechende
Freigabe durch den kontaktsuchenden Benutzer erfolgen kann.
11. Visitenkarte zur Durchführung des Verfahrens nach einem der
Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Karte als
ohne Hilfsmittel lesbaren Aufdruck lediglich die Firma sowie die
Funktion des Emittenten der Karte innerhalb der Firma und/oder den
Namen des Emittenten enthält.
12. Visitenkarte nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Karte die Abmaße einer bedruckten Standard-Visitenkarte aufweist.
13. Visitenkarte nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Karte einen Mikrochip zur Speicherung der
elektronisch lesbaren Adresse aufweist.
14. Visitenkarte nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Karte einen Magnetspeicher, insbesondere
in Form eines Magnetstreifens zur Speicherung der elektronisch
lesbaren Adresse aufweist.
15. Visitenkarte nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Karte einen Barcode-Aufdruck zur
Speicherung der elektronisch lesbaren Adresse aufweist.
16. Visitenkarte nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Karte einen Loch-Code zur Speicherung
der mechanisch lesbaren Adresse aufweist.
17. Terminal zur Durchführung des Verfahrens nach einem der
Ansprüche 1 bis 10 mit einer Karte nach einem der Ansprüche 11
bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine geeignete
Leseeinrichtung zum elektronischen oder mechanischen Auslesen
der auf der Karte gespeicherten Adresse vorgesehen ist.
18. Server zur Unterstützung der Erzeugung einer virtuellen Visitenkarte
gemäß dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999123353 DE19923353A1 (de) | 1999-05-21 | 1999-05-21 | Virtuelle Visitenkarte |
| EP00440131A EP1054337A3 (de) | 1999-05-21 | 2000-05-09 | Virtuelle Visitenkarte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999123353 DE19923353A1 (de) | 1999-05-21 | 1999-05-21 | Virtuelle Visitenkarte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19923353A1 true DE19923353A1 (de) | 2000-11-23 |
Family
ID=7908747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999123353 Withdrawn DE19923353A1 (de) | 1999-05-21 | 1999-05-21 | Virtuelle Visitenkarte |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP1054337A3 (de) |
| DE (1) | DE19923353A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10121172A1 (de) * | 2001-04-30 | 2002-10-31 | Hans-Hermann Spies | Urkunde , insbesondere Geldschein |
| WO2011103974A1 (de) * | 2010-02-26 | 2011-09-01 | Barsdorf Gebr. Nachf. Kg | Verfahren zur übermittlung von personenbezogenen daten |
| DE102013015309A1 (de) * | 2013-09-16 | 2015-03-19 | Technologiezentrum Glehn GmbH | Verfahren zur Erstellung von personen- oder produktbezogenen Daten- oder Visitenkarten, sowie Daten- und Visitenkarten selbst |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2295939A (en) * | 1994-12-09 | 1996-06-12 | Charles Richards | Data communication |
| US5764736A (en) * | 1995-07-20 | 1998-06-09 | National Semiconductor Corporation | Method for switching between a data communication session and a voice communication session |
| KR100461269B1 (ko) * | 1996-11-25 | 2004-12-14 | 메트로로직 인스트루먼츠 인코포레이티드 | 정보관련 트랜잭션을 실행하기 위한 시스템 및 방법 |
| GB9908554D0 (en) * | 1998-06-03 | 1999-06-09 | Kaplan Robert | Method and apparatus for addressing a computer network |
-
1999
- 1999-05-21 DE DE1999123353 patent/DE19923353A1/de not_active Withdrawn
-
2000
- 2000-05-09 EP EP00440131A patent/EP1054337A3/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10121172A1 (de) * | 2001-04-30 | 2002-10-31 | Hans-Hermann Spies | Urkunde , insbesondere Geldschein |
| WO2011103974A1 (de) * | 2010-02-26 | 2011-09-01 | Barsdorf Gebr. Nachf. Kg | Verfahren zur übermittlung von personenbezogenen daten |
| DE102013015309A1 (de) * | 2013-09-16 | 2015-03-19 | Technologiezentrum Glehn GmbH | Verfahren zur Erstellung von personen- oder produktbezogenen Daten- oder Visitenkarten, sowie Daten- und Visitenkarten selbst |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP1054337A3 (de) | 2002-05-08 |
| EP1054337A2 (de) | 2000-11-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69327761T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Einsetzen von Marken in einem elektronischen Poststück | |
| DE69929548T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestellungsannahme und Herstellung von tonbegleiteten Photos | |
| DE69724893T2 (de) | Datenverarbeitungsgerät mit kommunikationsfunktion | |
| EP1168197A3 (de) | Verfahren zur Anzeige von Informationen und das Verfahren verwendendes Kommunikationssystem | |
| DE202015009885U1 (de) | Priorisierung von Nachrichten | |
| DE10296685T5 (de) | Staraufkleberverkaufsvorrichtung und ihr Informationsaktualisierungsverfahren | |
| DE69432281T2 (de) | Automatisches Bargeschäftssystem | |
| DE60220774T2 (de) | Digitales datenaustauschsystem | |
| DE19923353A1 (de) | Virtuelle Visitenkarte | |
| WO2002001494A2 (en) | Virtual unlocking of a trading card | |
| DE2739157A1 (de) | Transportables datensammel-, -speicher- und -verarbeitungsgeraet (aktentaschencomputer) | |
| DE19629852A1 (de) | Digitales Annonciersystem | |
| WO2000060545A1 (de) | Verfahren zur herstellung von wertzeichen | |
| WO2002039329A2 (de) | Verfahren und computersystem zur erlangung übermittlung und erstellung von individualisierungsauftragsdaten | |
| JP2002312269A (ja) | 通信端末を用いたバーコードによる情報提供システム | |
| DE10147902A1 (de) | Kommunikationssystem und mobiles Kommunikationsendgert für den Einsatz in einem solchen Kommunikati onssystem | |
| DE19819466A1 (de) | Vorrichtung zur Weitergabe personenbezogener Daten | |
| EP1261942B1 (de) | Für die organisation von messen bestimmtes verfahren zur elektronischen auswahl und sammlung von prospektunterlagen, sowie anordnung zur durchführung des verfahrens | |
| DE19508249C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Identifikationsdokumenten | |
| DE102020115928A1 (de) | System zum Bereitstellen und Weitergeben von spezifischen Informationen einer Person und/oder einer Sache | |
| WO2007025518A1 (de) | Verfahren zum bereitstellen und verwenden von informationen und kommunikationsgerät zum verwenden derartiger informationen sowie verwendung von visuellen und/oder akustischen ausgabemitteln | |
| JPH1185798A (ja) | デ−タ配信装置及びデ−タ配信方法並びに記憶媒体 | |
| DE102019104025A1 (de) | Verfahren und System zur Durchfühung einer Versicherungstransaktion | |
| DE10218191B4 (de) | Einstellbares Mobilfunkendgerät | |
| DE60315681T2 (de) | Computer-Peripheriegerät und Verfahren zum Kennzeichnen eines mit dem Gerät verbundenen Dienstprogramms |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |