-
Gebiet der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Peripherieprodukte für Computer,
insbesondere auf die Markenkennzeichnung von Dienstsoftware, welche
mit Peripherieprodukten für
Computer verbunden ist.
-
Hintergrund der Erfindung
-
Ein
wichtiger Punkt für
die Teilnehmer des Einzelhandelsmarktes für Computerbezogene Geräte ist der
Wiedererkennungswert von Marken und die Entwicklung von Markenwert.
Vielfach werden von einem Hersteller entwickelte Produkte von anderen Vertriebseinheiten
auf dem Vertriebskanal als deren eigene Produkte vermarktet und
verkauft. Die Markenkennzeichnung des Produktes zur Berücksichtigung
der kommerziellen Interessen der unterschiedlichen Parteien im Vertriebskanal
stellt eine logistische Herausforderung dar.
-
Zum
Beispiel auf dem Gebiet mobiler Endgeräte, wie u.a. tragbarer Computer-Geräte, könnte eine
einzige Firma mobile Endgeräte
herstellen, welche über
eine Zahl von Vertriebskanälen,
zum Beispiel für
verschiede mobile Netzbetreiber, verkauft werden können. Diese
Betreiber wollen, dass die Produkte welche sie verkaufen, ihre Markenzeichen und
Bezeichnung tragen.
-
In
Bezug auf die Hardware produziert der Hersteller typischerweise
so viele Varianten der Hardware wie Vertriebskanäle, um so auf der Hardware
die vertriebskanalspezifische Markierung zu ermöglichen. Neben der Markenkennzeichnung
sind auch andere vertriebskanalspezifische Anpassungen der Hardware
möglich.
-
Im
Fall von Peripherieprodukten für
Computer enthält
das Produkt sowohl das eigentliche Peripheriegerät, welches sich aus der Geräte-Hardware und
jeglicher auf der Hardware betriebenen Software zusammensetzt, als
auch zugehörige
Dienstsoftware für
die Installation und den Betrieb auf einem Computer oder Workstation,
an welche das Peripheriegeräte angeschlossen
werden soll. Die zugehörige
Dienstsoftware könnte
sich nur bezüglich
der nach den Wünschen
des Vertriebskanals angepassten Markenkennzeichnung unterscheiden.
Vertriebskanal–Teilnehmer
verlangen häufig,
dass ihr spezifisches Markenzeichen und ihre spezifische Bezeichnung
sowohl auf dem Peripheriegerät
selbst als auch in der Dienstsoftware gezeigt werden, so dass die Nutzerschnittstelle
auf dem Computer oder der Workstation die spezifische Marke des
Teilnehmers zeigt. Der Hersteller ist in dieser Situation mit den
Kosten und dem Problem der Erstellung, Speicherung und Verwaltung
einer Zahl von verschiedenen Versionen der Dienstsoftware konfrontiert,
um die kanalspezifische Markenkennzeichnung für die verschiedenen Vertriebskanäle zu ermöglichen.
Das führt
zu Problemen, unter anderem logistischen Schwierigkeiten, um sicherzustellen,
dass die korrekte Dienstsoftware mit dem korrekten angepassten Peripheriegerät verpackt
wird.
-
Es
wäre von
Vorteil, wenn die kundenspezifische Markenkennzeichnung ohne den
Zwang zur Erstellung, Speicherung und die Verteilung von kundenspezifischen
Versionen der Dienstsoftware möglich
wäre.
-
In
WO 01/86922 wird eine entfernbare
Gehäuseabdeckung
offenbart, welche abnehmbar an einem Mobiltelefon angebracht werden
kann und wobei die Gehäuseabdeckung
differenzierende Identifizierungsmittel hat, die mit dieser in Zusammenhang stehen,
und das Mobiltelefon einen Sensor ausweist, welcher diese differenzierenden
Identifizierungsmittel der Gehäuseabdeckung
erkennt, und einen Prozessor, welcher die Betriebsmerkmale des Gerätes bestimmt,
wobei die Anordnung derart funktioniert, dass die entfernbare Gehäuseabdeckung
im Betriebszustand auf dem Telefon befestigt ist und der Sensor
die Identifizierungsmöglichkeit
erkennt und einen erkannten Parameter der Identifizierungsmöglich keit
an den Prozessor liefert, wobei der Prozessor auf den erkannten
Parameter reagiert und ausgewählte
Betriebseigenschaften des Telefons verändert. In dieser Weise führt der
Wechsel des Telefongehäuses
zu einer Veränderung
der internen Betriebseigenschaften des Telefons.
-
Zusammenfassung der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung stellt eine Methode zur Anpassung von Markenkennzeichnungen
von Dienstsoftware nach Vertrieb zur Verfügung, welche auf Markendaten
basieren, welche auf dem Peripheriegerät gespeichert sind. Demzufolge
kann nur eine einzige Version der Dienstsoftware erstellt und mit verschiedenen
Versionen von Peripheriegeräten
vertrieben werden, wobei nach Installation durch den Benutzer auf
dem Computer oder der Workstation die Dienstsoftware dennoch eine
kundenspezifische Markenkennzeichnung aufweist.
-
Gemäß einem
Aspekt liefert die vorliegende Erfindung ein Computerperipherieprodukt
für den
Betrieb in Verbindung mit einem Computer. Das Computerperipherieprodukt
umfasst ein Peripheriegerät,
auf welchem Markenkennzeichnungsdaten gespeichert sind, sowie ein
Computer-lesbares Medium auf welchem Dienstsoftware für die Installation
auf dem Computer kodiert ist, wobei die Dienstsoftware ein Markenkennzeichenmodul
zum Empfang der Markenkennzeichnungsdaten vom Peripheriegerät und zur
Anpassung der Dienstsoftware basierend auf den Markenkennzeichnungsdaten
enthält.
-
Gemäß eines
anderen Aspektes sieht die vorliegende Erfindung eine Methode zur
Anpassung eines Computerperipherieproduktes vor, wobei das Computerperipherieprodukt
ein Peripheriegerät
und dazugehörige
Dienstsoftware enthält,
wobei auf dem Peripheriegerät
Markenkennzeichnungsdaten gespeichert sind und wobei die Dienstsoftware
zum Betrieb auf einem Computer vorgesehen ist und ein Markenkennzeichenmodul
enthält.
Die Methode umfasst die Schritte des Lesens der Markenkennzeichnungsdaten
und der Anpassung der Dienstsoftware in Abhän gigkeit von den Markenkennzeichnungsdaten,
welche vom Peripheriegerät
gelesen wurden.
-
Andere
Aspekte und Funktionalitäten
der vorliegenden Erfindung werden für den Fachmann aus der folgenden
Beschreibung in Zusammenhang mit den Figuren ersichtlich.
-
Kurze Beschreibung der Figuren
-
Im
Folgenden wird als Beispiel auf die beiliegenden Figuren verwiesen,
welche eine Ausfürungsform
der vorliegenden Erfindung zeigen, wobei
-
1 ein
Blockdiagramm eines Computerperipherieprodukts zeigt;
-
2 in
Diagrammformat das Peripheriegerät
zeigt, welches an einen Computer angeschlossen ist; und
-
3 in
Flussdiagramm-Format eine Methode zur Anpassung von Dienstsoftware
zeigt.
-
Ähnliche
Bezugszeichen werden in unterschiedlichen Figuren benutzt, um ähnliche
Komponenten zu kennzeichnen.
-
Beschreibung von spezifischen Ausführungsformen
-
Die
folgende Beschreibung von einer oder mehrerer spezifischen Ausführungsformen
der Erfindung beschränkt
nicht die Implementierung der Erfindung auf irgendeine bestimmte
Computersprache oder ein Computer-Betriebssystem. Alle beschriebenen
Beschränkungen,
welche aus einer bestimmten Computersprache oder einem bestimmten
Computer Betriebssystem herrühren,
sind nicht als Beschränkung
der vorliegenden Erfindung beabsichtigt.
-
Es
wird auf 1 Bezug genommen, welche ein
Blockdiagramm eines Computerperipherieproduktes 8, gemäß der vorliegenden
Erfindung, zeigt. Das Computerperipherieprodukt 8 enthält ein Peripheriegerät 10 und
dazugehörige
Dienstsoftware 12. Das Peripheriegerät 10 enthält Markenkennzeichnungsdaten 14.
Die Markenkennzeichnungsdaten 14 können auf dauerhaftem Speicher
auf dem Peripheriegerät 10,
wie zum Beispiel Flash-Speicher, gespeichert sein. In anderen Erscheinungsformen
können die
Markenkennzeichnungsdaten 14 auf magnetischen Medien, wie
zum Beispiel Diskettenlaufwerke oder auf Nur-Lese Speicher (ROM)
bereitgestellt werden. In bestimmten Erscheinungsformen kann es vorteilhaft
sein, die Markenkennzeichnungsdaten 14 auf einem nicht-entnehmbaren,
durch den Kunden nur-lesbares, Medium zu speichern, welches leicht im
Rahmen des Herstellungsprozesses programmierbar ist.
-
Die
Dienstsoftware 12 ist für
die Installation auf einem Computer oder einer Workstation vorgesehen,
an welchem das Peripheriegerät 10 angeschlossen
werden wird. Die Dienstsoftware 12 verwaltet die Kommunikation
zwischen dem Peripheriegerät 10 und
dem Computer oder der Workstation. Die Dienstsoftware 12 liefert
eine Nutzerschnittstelle auf dem Computer, welche es dem Nutzer
ermöglicht,
mit dem Peripheriegerät 10 über den
Computer zu kommunizieren oder Daten bzw. Informationen auf dem Peripheriegerät 10 zu
verwalten. In manchen Erscheinungsformen erlaubt die Dienstsoftware 12 die Synchronisation
des Peripheriegeräts 10 mit
dem Computer, wie es z.B. der Fall ist bei mobilen Peripheriegeräten für den drahtlosen
Empfang von elektronischen Nachrichten. Die Dienstsoftware 12 kann auch
Diagnoseprogramme oder andere Funktionen liefern.
-
Die
Dienstsoftware 12 enthält
ein Markenkennzeichnungsmodul 16 zur, auf den Markenkennzeichnungsdaten 14 basierenden,
kundenspezifischen Anpassung der Dienstsoftware 12. Insbesondere
passt das Markenkennzeichnungsmodul 16 die Nutzerschnittstelle
der Dienstsoftware 12 an, um kundenspezifische Markenkennzeichnungsinformationen
zu berücksichtigen,
welche einen bestimmten Ver triebskanal identifizieren. Die Dienstsoftware 12 kann
auf einem Computerlesbaren Medium, wie zum Beispiel einer Compact
Disk (CD), kodiert sein. In manchen Erscheinungsformen kann die
Dienstsoftware 12 auf einem Computerlesbaren Medium innerhalb
des Peripheriegeräts 10 selbst
kodiert sein. In weiteren Erscheinungsformen wird die Dienstsoftware 12 auf
einem entfernten Server zum Herunterladen über ein Netwerk, wie zum Beispiel
das Internet, bereitgestellt.
-
Es
wird nun auf 2 Bezug genommen, welche in
Diagrammform das Peripheriegerät 10 zeigt,
wie es an einen Computer 20 angeschlossen ist. Das Peripheriegerät 10 kann
mit dem Computer 20 über
die physikalische Verbindung 22, wie z.B. ein serielles
oder paralleles Anschlusskabel, oder über eine drahtlose Verbindung 24,
wie z.B. eine Infrarot, eine Bluetooth oder eine andere drahtlose
Kommunikationsverbindung, kommunizieren. In manchen Erscheinungsformen
ist der Computer 20 mit dem Netzwerk 26, wie z.B.
dem Internet, verbunden und kann sich daher mit einem entfernten
Server, ein geeignetes Kommunikationsprotokoll wie z.B. HTTP, FTP, etc.
nutzend, verbinden.
-
Der
Computer 20 hat ein Dateneingabegerät 30, wie z.B. ein
CD-Laufwerk, ein Diskettenlaufwerk oder einen USB-Anschluss. Wenn
ein Nutzer das Computerperipherieprodukt 8 erhält (1),
verbindet der Nutzer das Peripheriegerät 10 mit dem Computer 20.
Der Nutzer installiert auch die Dienstsoftware 12 (1)
auf dem Computer 20, indem er das Computer-lesbare Medium,
auf dem die Dienstsoftware 12 kodiert ist, in das Dateneingabegerät 30 einlegt.
Die Dienstsoftware 12 enthält ein Installationsmodul zur
Installation der Dienstsoftware 12 auf dem Computer 20 und
zur Herstellung der Nutzerschnittstelle mit dem Peripheriegerät 10.
Die Nutzerschnittstelle enthält
eine graphische oder Text-basierte Schnittstelle, welche dem Nutzer über den
Bildschirm 32 sichtbar gemacht wird. In manchen Erscheinungsformen
ist das Markenkennzeichnungsmodul 16 (1)
Teil des Installationsmoduls. In anderen Erscheinungsformen wird
das Markenkennzeichnungsmodul 16 im Installationsprozess
vom Installationsmodul aufgerufen. Es ist auch verständlich,
dass, wenn die Dienstsoftware 12 auf dem Peripheriegerät 10 selbst
gespeichert ist, dann durch die Verbindung des Peripheriegeräts 10 mit
dem Computer 20 das Herunterladen und die Installation
der Dienstsoftware 12 auf dem Computer eingeleitet werden
kann. Wenn die Dienstsoftware 12 auf einem entfernten Server gespeichert
ist und zum Herunterladen bereitgestellt wird, dann erhält der Nutzer
die Dienstsoftware 12 von dem entfernten Server über eine
Netzwerkverbindung und leitet die Installation der Dienstsoftware 12 auf
dem Computer 20 ein.
-
Während die
Dienstsoftware 12 installiert wird, liest das Markenkennzeichnungsmodul 16 die Markenkennzeichnungsdaten 14 (1)
von dem Peripheriegerät 10 über eine
physikalische Verbindung 22 oder eine drahtlose Verbindung 24.
Die Markenkennzeichnungsdaten 14 identifizieren den Vertriebskanal
mit welchem das Peripheriegerät 10 zusammengehört. Basierend
auf den Markenkennzeichnungsdaten 14 passt das Markenkennzeichnungsmodul 16 die
Dienstsoftware 12 anhand der kundenspezifischen Markenkennzeicheninformationen
für den
besagten Vertriebskanal an. In einer Erscheinungsform zeigt die
Nutzerschnittstelle, welche dem Nutzer auf dem Bildschirm 32 angezeigt
wird, folglich die passenden Logos, Handelsmarken, Slogans, Kontaktinformationen,
Farbzusammensetzung, oder andere Markenkennzeichen-spezifische Merkmale.
In anderen Erscheinungsformen kann die Kunden-Markenkennzeicheninformation
Veränderungen
in der Funktionalität
der Dienstsoftware 12 auslösen.
-
Wenn
das Peripheriegerät 10 während der Installation
nicht mit dem Computer 20 verbunden ist, dann kann der
Nutzer aufgefordert werden, das Peripheriegerät 10 zu verbinden
oder der Installationsprozess könnte
nicht vollständig
abgeschlossen werden bis das Peripheriegerät 10 angeschlossen
ist. In einer Erscheinungsform könnte
der Installationsprozess durch Einfügen von leeren Markenkennzeicheninformationen
in die Nutzerschnittstelle abgeschlossen werden, bis die Markenkennzeichnungsdaten 14 von
dem Peripheriegerät 10 gelesen
werden können, zu welchem
Zeitpunkt dann der Installationsprozess durch Einfügen der
Kunden-Markenkennzeicheninformation
in die Nutzerschnittstelle abgeschlossen wird.
-
Die
Markenkennzeichnungsdaten 14, welche auf dem Peripheriegerät 10 gespeichert
sind, können
von dem Markenkennzeichnungsmodul 16 auf verschiedene Weise
zur kundenspezifischen Anpassung der Nutzerschnittstelle der Dienstsoftware 12 genutzt
werden. In einer Erscheinungsform enthalten die Markenkennzeichnungsdaten 14 Kunden-Markenkennzeicheninformationen,
welche das Markenkennzeichnungsmodul 16 in die Nutzerschnittstelle
aufnimmt. Die Kunden-Markenkennzeicheninformation
kann eine Fülle
von markenkennzeichenspezifischen Informationen enthalten, wie unter anderem
Graphiken, wie z.B. Unternehmens-Logos, Handelsmarken, Designs,
Produktbezeichnungen und Slogans. Die Kunden-Markenkennzeicheninformation
kann auch andere Vertriebskanalabhängige Informationen, wie unter
anderem technische Unterstützung
und Kontaktdaten, umfassen. In manchen Erscheinungsformen kann die
Kunden-Markenkennzeicheninformation Produktmerkmalinformationen zur
kundenspezifischen Anpassung der Funktionalitäten der Dienstsoftware 12 enthalten.
Zum Beispiel können
Peripheriegeräte 10 mit
verschiedenen Funktionalitätsniveaus
mit verschiedenen Vertriebskanälen
und Märkten
in Verbindung gebracht werden und die Dienstsoftware 12 kann
angepasst werden, um ihre gezeigten Funktionalitäten mit den Möglichkeiten des
Peripheriegeräts 10 abzugleichen.
-
In
manchen Fällen
kann die Menge an Kunden-Markenkennzeicheninformation aufgrund von
limitiertem Speicherplatz zu umfangreich für die Speicherung auf dem Peripheriegerät 10 selbst
sein. In manchen Erscheinungsformen enthalten die Markenkennzeichnungsdaten 14 Markenkennzeichenbezeichner.
Der Markenkennzeichenbezeichner kann eine beliebige Zeichenkette
sein, welche den spezifischen Vertriebskanal identifiziert, für welchen
die Dienstsoftware 12 kundenspezifisch angepasst werden
soll. Die Zeichenkette kann einen numerischen Kode, eine Produktseriennummer,
einen Unternehmensnahmen oder andere kennzeichnende Daten enthalten.
-
Nach
dem Lesen des Markenkennzeichenbezeichners kann das Markenkennzeichnungsmodul 16 mit
dem entfernten Server 28 eine Verbindung herstellen, um
die detaillierten Kunden-Markenkennzeicheninformationen über das
Netwerk 26 herunterzuladen. Der entfernte Server 28 pflegt
eine Datenbasis mit Kunden-Markenkennzeicheninformation
in Verbindung mit individuellen Markenkennzeichenbezeichnern. Durch
Mitteilung des Markenkennzeichenbezeichners, welcher vom Peripheriegerät 10 gelesen
wurde, an den entfernten Server 28, enthält das Markenkennzeichnungsmodul 16 die
passende Kunden-Markenkennzeicheninformation über das Netwerk 26.
Der Ort des entfernten Servers 28, d.h. seine Adresse in
dem Netwerk 26, kann in die Dienstsoftware 12 fest
einkodiert sein. Unter solchen Umständen wird der entfernte Server 28 wahrscheinlich durch
den Hersteller des Computerperipherieproduktes 8 (1)
gepflegt.
-
In
einer weiteren Erscheinungsform enthalten die Markenkennzeichnungsdaten 14 eine
Netzwerkadresse für
den entfernten Server 28. Das Markenkennzeichnungsmodul 16 stellt
dann aufgrund der Netzwerkadresse, welche auf dem Peripheriegerät gespeichert
ist, eine Verbindung zum entfernten Server 28 her. In diesem
Fall ist der entfernte Server 28 einem spezifischen Vertriebskanal
zugeordnet und er liefert die passende Kunden-Markenkennzeicheninformation
an das Markenkennzeichnungsmodul 16 über das Netwerk 26.
Unter diesen Umständen
können
die einzelnen Vertriebskanalteilnehmer ihren eigenen entfernten
Server pflegen und darüber direkt
den Inhalt der Kunden-Markenkennzeicheninformation steuern.
-
Fachleute
werden erkennen, dass es andere Wege gibt, um das Markenkennzeichnungsmodul 16 mit
Kunden-Markenkennzeicheninformationen zu versorgen, welche auf Markenkennzeichnungsdaten 14 basieren,
welche auf dem Peripheriegerät 10 gespeichert
sind.
-
Es
wird nun auf 3 Bezug genommen, welche in
Flussdiagrammformat eine, der vorliegenden Erfindung entsprechende,
Methode 100 zur kundenspezifischen Anpassung von Dienstsoftware zeigt.
-
Die
Methode 100 beginnt mit Schritt 102, wenn das
Peripheriegerät 10 (1)
mit dem Computer 20 (2) verbunden
wird. Im Schritt 104 wird dann die Dienstsoftware 12 (1)
auf dem Computer 20 installiert. Es ist zu bemerken, dass
diese Schritte 102 und 104 in anderer Reihenfolge
erfolgen können.
-
Wenn
der Installationsprozess in Schritt 104 zumindest gestartet
wurde und das Peripheriegerät 10 mit
dem Computer 20 verbunden ist, erhält in Schritt 106 das
Markenkennzeichnungsmodul 16 (1) die Markenkennzeichnungsdaten 14 (1) von
dem Peripheriegerät 10.
-
Es
ist verständlich,
dass in der Erscheinungsform, in welcher die Markenkennzeichnungsdaten 14 alle
Kunden-Markenkennzeicheninformationen enthält, welche zur kundenspezifischen
Anpassung der Nutzerschnittstelle der Dienstsoftware 12 erforderlich
sind, das Markenkennzeichnungsmodul 16 in Schritt 106 mit
der Anpassung der Nutzerschnittstelle fortfährt. In Erscheinungsformen,
in denen die Markenkennzeichnungsdaten 14 nicht alle Kunden-Markenkennzeicheninformationen
enthalten, sind weitere Schritte erforderlich, wie in Methode 100 in 3 gezeigt
wird.
-
Nach
Schritt 106 erstellt in Schritt 108 das Markenkennzeichnungsmodul 16 mit
dem entfernten Server 28 über das Netzwerk 26 (2)
eine Verbindung. Wie oben beschrieben ist in einer Erscheinungsform
die Adresse des entfernten Servers 28 (2)
vorbestimmt und in das Markenkennzeichnungsmodul 16 kodiert.
In einer anderen Erscheinungsform können die Markenkennzeichnungsdaten 14 selbst
die Adresse des entfernten Servers 28 enthalten. In beiden
Fällen
können
die Markenkennzeichnungsdaten 14 Markenkennzeichenbezeichner enthalten.
-
Der
entfernte Server 28 liefert in Schritt 110 dem
Markenkennzeichnungsmodul 16 Kunden-Markenkennzeicheninformationen.
In Schritt 112 benutzt dann das Markenkennzeichnungsmodul 16 die
Kunden-Markenkennzeicheninformationen, um die Nutzerschnittstelle
der Dienstsoftware 12 kundenspezifisch anzupassen.
-
Dementsprechend
kann das kundenspezifische Peripheriegerät 10 mit einer einzigen
Dienstsoftware-Anwendung vermarktet und vertrieben werden, welche
anhand von Markenkennzeichnungsdaten 14, welche in dem
kundenspezifischen Peripheriegerät 10 gespeichert
sind, kundenspezifisch angepasst wird, sobald die Dienstsoftware-Applikation
auf einem Computer oder einer Workstation installiert ist. Das ermöglicht dem
Hersteller sich auf die kundenspezifische Anpassung der Peripheriegeräte 10 zu beschränken und
diese nur mit einer einzigen Dienstsoftware Applikation zu packetieren.
-
In
einer Erscheinungsform ist das Peripheriegerät 10 ein drahtloses
mobiles Gerät,
wie zum Beispiel ein persönlicher
digitaler Assistent (PDA). Das drahtlose mobile Gerät wird als
Packet mit Tischcomputer-Software verkauft. Die Vertriebskanalteilnehmer
umfassen drahtlose Telekommunikationsnetzbetreiber, welche das drahtlose
mobile Gerät
mit der Markenkennzeichnung des Betreibers verkaufen. Die Tischcomputer
Software enthält
das Markenkennzeichnungsmodul 16, welches bei der Installation
auf dem Computer mit dem drahtlosen mobilen Gerät kommuniziert, um Markenkennzeichnungsdaten 14,
welche auf dem drahtlosen mobilen Gerät gespeichert sind, zu erhalten.
Basierend auf den Markenkennzeichnungsdaten 14 wird die
Kundenschnittstelle für
die Tischcomputer Software angepasst, damit die Markenzeichen des
drahtlosen Telekommunikationsbetreibers gezeigt werden.
-
Fachleute
werden bemerken, dass die vorliegende Erfindung nicht auf drahtlose
mobile Geräte beschränkt ist.
Es ist auch zu bemerken, dass die vorliegende Erfindung nicht auf
eine bestimmte Computerprogrammiersprache oder Computerarchitektur beschränkt ist.
-
Die
Programmierung des Markenkennzeichnungsmoduls 16 zum Erhalt
der Markenkennzeichnungsdaten 14 von dem Peripheriegerät 10,
zum Herunterladen der Kunden-Markenkennzeicheninformation von dem
entfernten Server 28 und zur kundenspezifischen Anpassung
der Nutzerschnittstelle zur Berücksichtigung
der Kunden-Markenkennzeicheninformation wird für einen Fachmann anhand der
vorhergehenden Beschreibung ausführbar
sein.
-
Die
vorliegende Erfindung kann in anderen spezifischen Formen erscheinen,
welche durch die angehängten
Ansprüche
abgedeckt sind. Bestimmte Anpassungen und Änderungen der Erfindung werden
für einen
Fachmann offensichtlich sein. Daher werden die vorhergehend beschriebenen
Erscheinungsformen als erläuternd
und nicht beschränkend angesehen,
wobei der Umfang der Erfindung durch die folgenden Ansprüche und
nicht durch die vorgehende Beschreibung angezeigt wird.