DE19923824C5 - Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von Belastungsdaten eines über einen Hydromotor angetriebenen Getriebes - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von Belastungsdaten eines über einen Hydromotor angetriebenen Getriebes Download PDFInfo
- Publication number
- DE19923824C5 DE19923824C5 DE1999123824 DE19923824A DE19923824C5 DE 19923824 C5 DE19923824 C5 DE 19923824C5 DE 1999123824 DE1999123824 DE 1999123824 DE 19923824 A DE19923824 A DE 19923824A DE 19923824 C5 DE19923824 C5 DE 19923824C5
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hydraulic motor
- pressure
- sensor
- sizes
- output
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims abstract description 20
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 title claims abstract description 10
- 230000036962 time dependent Effects 0.000 claims abstract description 4
- 238000012545 processing Methods 0.000 claims description 9
- 238000005259 measurement Methods 0.000 claims description 3
- 230000000052 comparative effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000013461 design Methods 0.000 claims description 2
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 6
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000010992 reflux Methods 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/54—Safety gear
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/02—Driving gear
- B66D1/08—Driving gear incorporating fluid motors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)
Abstract
Verfahren
zur Bestimmung von Lebensdauerdaten bei Hebezeugen mit einem über einen
Hydromotor angetriebenen Getriebe, bei dem die an- oder abtriebsseitige
Drehzahl des Getriebes und eine weitere Meßgröße zeitabhängig erfaßt werden, die nachfolgend
nach einem Zählverfahren
zur Ermittlung von Beanspruchungskollektiven klassiert werden, woraufhin
die klassierten Größen mit
zulässigen
Größen verglichen
und schließlich
das Vergleichsergebnis bereitgestellt oder ausgegeben wird, dadurch
gekennzeichnet, daß als
weitere Meßgröße der Druck
im Druckmittelkreislauf des Hydromotors ermittelt wird, um Belastungsdaten
zu bestimmen.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Bestimmung von Lebensdauerdaten bei Hebezeugen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 6.
- Ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung sind aus der
DE 195 12 103 C2 bekannt. - Nach geltenden Sicherheitsbestimmungen ist eine Wartung oder ein Austausch des Getriebes, beispielsweise bei einer Winde oder einem Hubwerk, bei Erreichen einer gewissen Verschleißgrenze vorgeschrieben. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, Belastungsdaten des Antriebes zu erfassen, um diese mit der theoretischen Nutzungsdauer zu vergleichen und entsprechende Servicemaßnahmen daraus abzuleiten.
- In der Praxis werden hierzu die Betriebsstunden manuell oder automatisch mittels Betriebsstundenzähler erfaßt. Weiterhin ist es möglich, die Betriebsstunden über die mittlere tägliche Laufzeit der Antriebsanordnung zu schätzen. Die Lebenserwartung der Antriebsanordnung, d. h. der Termin einer Wartung oder eines Austauschs, läßt sich in Abhängigkeit von der Belastungsart vorzugsweise nach FEM-Norm 9.755 (06/1993) bestimmen. Diese FEM-Norm klassifiziert jedes Hebezeug in vier verschiedene Belastungsarten, von leicht bis schwer. Jede Belastungsart charakterisiert die Ausnutzung der maximalen Traglast und den Lastwechselbetrieb. Unter Berücksichtigung der mittleren Laufzeit pro Arbeitstag läßt sich diejenige FEM-Gruppe feststellen, welche die Lebenserwartung als absolute Zeitdauer ab Inbetriebnahme bestimmt. Die auf diese Art und Weise bestimmte Lebenserwartung kann jedoch stark von der tatsächlichen Lebenserwartung abweichen. Im Laufe des Betriebes des Hebezeuges kann es sich ergeben, daß tatsächlich eine längere Laufzeit pro Arbeitstag stattfindet und/oder eine Belastung erfolgt, die einer höheren Belastungsart entspricht, so daß die Gefahr besteht, daß die so ermittelte Lebenserwartung stark verkürzt ist und in Folge dessen Schäden auftreten können.
- Bei der Abschätzung der Laufzeit nach o. g. Methode ist also Vorsicht geboten. Eine demgegenüber sichere Methode besteht darin, daß die Betriebsstunden manuell oder automatisch mittels Betriebsstundenzähler erfaßt werden. Ist zudem die Last protokolliert, läßt sich die Belastung des Hebezeuges konkreter ermitteln, so daß sich dessen rechnerische Lebensdauer voll ausschöpfen läßt. Gemäß der vorstehend genannten FEM-Norm wird eine sichere Betriebsperiode als Wartungszeitraum derart bestimmt, daß der Quotient aus der tatsächlichen Nutzung durch die theoretische Nutzung ≤ 1 ist. Die theoretische Nutzung ist die rechnerische Gesamtlaufzeit des Hebezeuges, d. h. die Laufzeit, in der ein sicherer Betrieb möglich ist. Die tatsächliche Nutzung beschreibt die effektive Nutzung insbesondere anhand von Betriebsstunden und Lastkollektiven. Hieran läßt sich dann bestimmen, ob die Nutzung des Hebezeuges noch innerhalb der sicheren Betriebsperiode erfolgt.
- Aus dem Artikel "Elektronik macht Hebezeuge sicherer" der Zeitschrift "Industrieanzeiger" (Ausgabe 50 in 1997 S.n 74–75) ist eine elektronische Einrichtung bekannt, mit der Betriebsdaten von Hebezeugen zur Bestimmung der Lebenserwartung erfassbar sind. Es werden die zu diesem Zweck wichtigen Parameter – wie Betriebsstunden, Belastung etc. – protokolliert. Aus diesen Größen kann der Anwender per PC mit einer entsprechenden Software Statistiken erzeugen und u. a. auch die Lebenserwartung bestimmen. In Ergebnis dessen ist eine fällige Wartung anhand der tatsächlichen Belastung einfach feststellbar.
- Die bekannte elektronische Einrichtung ist jedoch für ein Hebezeug vorgesehen, dessen Getriebe von einem Elektromotor angetrieben wird. Als Meßgrößen gehen somit elektromotorspezifische Parameter – wie Spannungsabfall oder Stromstärke – in die Bestimmung der Belastungsdaten mit ein. Die bekannte elektronische Einrichtung kann somit in Verbindung mit einem Hebezeug, bei dem das Getriebe über einen Hydromotor angetrieben ist, nicht betrieben werden. Hierbei steht allenfalls ein automatischer Betriebsstundenzähler zur Verfügung. Antriebsbezogene Belastungsdaten – wie die Lastwechselzahl, die anhand der Drehzahl ermittelt wird – können nicht gewonnen werden.
- Aus der o.g.
DE 195 12 103 C2 ist ein gattungsgemäßes Verfahren sowie eine gattungsgemäße Vorrichtung zur Bestimmung von Belastungsdaten eines über einen Hydromotor angetriebenen Getriebes bekannt. Hierfür wird neben der Drehzahl als erste Meßgröße, das Drehmoment an einer Seiltrommel als weitere Meßgröße verwendet. Die Verwendung der weiteren Meßgröße Drehmoment hat jedoch den Nachteil, daß in die Berechnung nicht die tatsächliche Nutzung des Hebezeuges im Zusammenhang mit den geleisteten Betriebsstunden einfließt, sondern die Belastung der Seiltrommel, die auch bei nicht eingeschaltetem Antrieb aufgrund der Last noch vorhanden ist. Somit kann hier keine allein durch die Betriebsstunden des Antriebs verursachte Abnutzungserscheinung im Getriebe ermittelt werden. - Die
DE 40 01 306 A1 zeigt einen Hydromotor, in dessen Druckmittelkreislauf ein Drucksensor zur Ermittlung des Drucks eingesetzt wird. Dieses erfolgt jedoch im Rahmen eines Regelkreises, um bei Abfall des Systemdrucks den Druck über eine entsprechende Anstellung des Hydromotors wieder entsprechend der Sollwertvorgabe aufzubauen. - Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 6 dahingehend weiterzubilden, dass zuverlässig die tatsächliche Nutzung des Hebezeuges im Zusammenhang mit den geleisteten Betriebsstunden bestimmbar ist.
- Die Aufgabe wird verfahrensgemäß durch den Patentanspruch 1 und vorrichtungsgemäß durch den Patentanspruch 6 gelöst. Die jeweils rückbezogenen Unteransprüche geben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung an.
- Es wird der hydromotorspezifische Betriebsparameter Druck in die Bestimmung der Belastungsdaten einbezogen und es ist insgesamt möglich, auf diese Weise zuverlässig die tatsächliche Nutzung des Hebezeuges im Zusammenhang mit den geleisteten Betriebsstunden zu erfassen, um den Zeitpunkt einer erforderlichen Wartung oder eines Austausches des Antriebes zu ermitteln.
- Als Zählverfahren zur Ermittlung von Beanspruchungskollektiven wird vorzugsweise die allgemein bekannte Klassengrenzenüberschreitungszählung oder Bereichspaarzählung oder Momentanwertzählung oder Verweildauerzählung verwendet.
- Eine die Erfindung bei Einsatz eines verstellbaren Hydromotors verbessernde Maßnahme besteht darin, daß zusätzlich zu den Meßgrößen Druck und Drehzahl die Meßgröße Verstellwinkel des Hydromotors erfaßt wird und in die nachfolgende Klassierung mit einfließt. Der Verstellwinkel gibt Aufschluß über die den Hydromotor durchfließende Druckmittelmenge pro Zeiteinheit und ist Ausdruck der Belastung des Hydromotors. Über die Variation des Verstellwinkels ist eine kleine Drehzahl des Antriebs mit großem Drehmoment erzeugbar. Die Faktoren Drehzahl und Drehmoment sind bei der Lebensdauerberechnung ausschlaggebend. Ist das Drehmoment im Falle des verstellbaren Hydromotors nicht konstant, so ist es von Vorteil, dieses in die Lebensdauerberechnung mit einzubeziehen. Ersatzweise kann hierzu auch eine Schätzung des mittleren Betriebsdrehmomentes erfolgen, was jedoch zu einer ungenaueren Lebensdauerberechnung führt.
- Das erfindungsgemäße Verfahren kann mittels einer Vorrichtung realisiert werden, bei der ein Drehzahlsensor auf der Antriebs- oder der Abtriebsseite des Getriebes und ein Drucksensor am Druckmittelkreislauf des Hydromotors angeordnet ist. Die davon ausgehenden Meßsignale gehen eingangsseitig einer die Meßsignale zur Berechnung der Lebensdauer zeitabhängig in Kollektiven klassierende und mit zulässigen Größen vergleichende Signalverarbeitungseinheit zu. Das von der Signalverarbeitungseinheit erzeugte Ergebnissignal wird von einer Ausgabeeinheit angezeigt oder bereitgestellt.
- Damit ist eine automatische Bestimmung der Lebensdauerdaten des Hebezeuges möglich. Die relativ einfache Erfassung der Meßgrößen Drehzahl und Druck erlaubt eine einfach aufgebaute Sensorik, deren Ausgangsdaten mittels eines Mikroprozessors auf einfache Weise weiterverarbeitbar sind.
- Vorzugsweise ist der Drucksensor nach Art eines Differenzdrucksensors aufgebaut, dessen Meßsignal sich aus dem Hochdruck und dem Niederdruck im Druckmittelkreislauf des Hydromotors bildet. Die zulässigen Größen können in Form einer Kennlinie in einer Speichereinheit hinterlegt sein. Es ist von Vorteil, wenn zwischen dem Drucksensor und dem Drehzahlsensor einerseits und der Signalverarbeitungseinheit andererseits ein Anpaßverstärker vorgesehen ist. Zur Anzeige des Ergebnissignals kann die Ausgabeeinheit als numerische oder symbolische Anzeige – beispielsweise mittels Leuchtdioden – ausgestaltet sein.
- Weitere die Erfindung verbessernde Maßnahmen sind in den weiteren Unteransprüchen angegeben bzw. werden nachstehend gemeinsam mit der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zeigt:
-
1 eine Prinzipdarstellung eines über einen Hydromotor angetriebenen Hebezeuges mit angeschlossener Sensorik, und -
2 ein Blockschaltbild, das die Signalverarbeitung von der Sensorik bis zur Ergebnisausgabe darstellt. - Ein Hebezeug in Form einer Seilwinde gemäß
1 besteht im wesentlichen aus einem Hydromotor1 mit angeflanschtem Getriebe2 . Das Getriebe2 ist als Planetengetriebe ausgestaltet, dessen äußeres Zahnrad koaxial mit einer drehend gelagerten Seiltrommel3 in Verbindung steht, von der aus ein Seil4 abgeht, an dem eine Last heb- und senkbar ist. Das Getriebe2 untersetzt eine schnelle Drehzahl des Hydromotors1 ins Langsame, so daß auf die Seiltrommel3 ein dem Übersetzungsverhältnis entsprechend höheres Moment aufbringbar ist, über das in Abhängigkeit vom Durchmesser der Seiltrommel3 eine Hubkraft ausübbar ist, um die Last zu bewegen. Das Heben der Last erfolgt über ein Aufwickeln des Seils4 auf die Seiltrommel3 ; das Senken der Last geschieht durch Abwickeln. - Der Hydromotor
1 wird über einen Hydraulikkreislauf angetrieben und besitzt zu diesem Zweck einen Zuflußanschluß5 und einen Rückflußanschluß6 . Parallel zu den Anschlüssen5 und6 ist ein Drucksensor7 vorgesehen. Der Drucksensor7 ist ein Differenzdrucksensor, dessen Hochdruckanschluß dem Zulaufanschluß5 und dessen Niederdruckanschluß dem Rücklaufanschluß6 des Hydromotors1 zugeordnet ist. Der Drucksensor7 stellt an dem Ausgang8 ein elektrisches Drucksignal zur Verfügung. Daneben erfaßt ein Drehzahlsensor9 die Drehzahl der Seiltrommel3 , die der Abtriebsdrehzahl des Getriebes2 entspricht. Ausgangsseitig stellt der Drehzahlsensor9 ein elektrisches Drehzahlsignal ebenfalls am Ausgang8 zur Weiterverarbeitung bereit. - Die Weiterverarbeitung erfolgt gemäß dem Blockschaltbild nach
2 derart, daß die Signale der zumindest die Drehzahl und den Druck erfassenden Sensorik10 einem Verstärker11 zum Zweck der Anpassung an das nachfolgende Bauelement zugeführt werden. Zusätzlich kann die Sensorik10 auch den Verstellwinkel des Hydromotors1 erfassen. Diese Option wird bei einem verstellbaren Hydromotor genutzt. Dem Verstärker11 folgt eine Mikroprozessoreinheit12 . Die Mikroprozessoreinheit12 nimmt zuerst eine Klassierung der von der Sensorik10 gelieferten Meßgrößen zum Zweck der Datenreduzierung vor. Dabei wird ein Klassierverfahren, beispielsweise die Momentanwertzählung, angewendet, um die beanspruchungsgerechte Lebensdauer zu ermitteln. Abschließend vergleicht die Mikroprozessoreinheit12 die klassierten Meßgrößen mit in einer Speichereinheit13 als Kennlinie hinterlegten zulässigen Größen für die Grenzlebensdauer, die sich an genormten Auslegungskollektiven nach FEM-Norm 9.755 orientieren. Das Vergleichsergebnis ist die Restlebensdauer, welche in einer Ausgabeeinheit14 zur Anzeige gebracht wird. Die Ausgabeeinheit14 besteht zu diesem Zweck aus einer numerischen Anzeige, die mit einer symbolischen Anzeige kombiniert ist, welche nach Ablauf der zulässigen Lebensdauer eine erforderliche Wartung oder einen Austausch des Antriebes signalisiert.
Claims (12)
- Verfahren zur Bestimmung von Lebensdauerdaten bei Hebezeugen mit einem über einen Hydromotor angetriebenen Getriebe, bei dem die an- oder abtriebsseitige Drehzahl des Getriebes und eine weitere Meßgröße zeitabhängig erfaßt werden, die nachfolgend nach einem Zählverfahren zur Ermittlung von Beanspruchungskollektiven klassiert werden, woraufhin die klassierten Größen mit zulässigen Größen verglichen und schließlich das Vergleichsergebnis bereitgestellt oder ausgegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß als weitere Meßgröße der Druck im Druckmittelkreislauf des Hydromotors ermittelt wird, um Belastungsdaten zu bestimmen.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zählverfahren das Verfahren der Klassengrenzenüberschreitungszählung oder der Bereichspaarzählung oder der Momentanwertzählung oder der Verweildauerzählung verwendet wird.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu den Meßgrößen Druck und Drehzahl die Meßgröße Verstellwinkel des Hydromotors erfaßt wird und in die nachfolgende Klassierung mit einfließt.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zulässigen Größen aus einem Auslegungskollektiv nach der FEM-Norm 9.755 gewonnen werden.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zulässigen Größen für den Vergleich mit den klassierten Größen als abgespeicherte Kennlinie hinterlegt werden.
- Vorrichtung zur Bestimmung von Lebensdauerdaten bei Hebezeuge mit einem über einen Hydromotor (
1 ) angetriebenen Getriebe, wobei ein Drehzahlsensor (9 ) auf der Antriebs- oder der Abtriebsseite des Getriebes (2 ) angeordnet ist und ein weiterer Sensor vorgesehen ist, deren ausgangsseitigen Meßsignale eingangsseitig einer die Meßsignale zur Berechnung der Lebensdauer zeitabhäng in Kollektiven klassierende und mit zulässigen Größen vergleichende Signalverarbeitungseinheit (12 ) zugehen, deren Ergebnissignal eine Ausgabeeinheit (14 ) anzeigt oder bereitstellt, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Sensor ein Drucksensor (7 ) ist, welcher am Druckmittelkreislauf des Hydromotors (1 ) angeordnet ist. - Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Drucksensor (
7 ) nach Art eines Differenzdrucksensors aufgebaut ist, dessen Meßsignal sich aus dem Hochdruck und dem Niederdruck im Druckmittelkreislauf des Hydromotors (1 ) bildet. - Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zulässigen Größen in Form einer Kennlinie in einer Speichereinheit (
13 ) hinterlegt sind. - Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Drucksensor (
7 ) und dem Drehzahlsensor (9 ) einerseits und der Signalverarbeitungseinheit (12 ) andererseits ein Anpaßverstärker (11 ) vorgesehen ist. - Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anzeige des Ergebnissignals die Ausgabeeinheit (
14 ) als numerische und/oder als symbolische Anzeige ausgestaltet ist. - Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Stellmotors als Hydromotor (
1 ) zusätzlich der Verstellwinkel als Meßgröße der Signalverarbeitungseinheit (12 ) zugeht. - Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (
2 ) als Planetengetriebe ausgestaltet ist, dessen äußeres Zahnrad direkt mit einer Seiltrommel (3 ) verbunden ist und dessen Sonnenrad von dem Hydromotor (1 ) angetrieben ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999123824 DE19923824C5 (de) | 1999-05-17 | 1999-05-17 | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von Belastungsdaten eines über einen Hydromotor angetriebenen Getriebes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999123824 DE19923824C5 (de) | 1999-05-17 | 1999-05-17 | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von Belastungsdaten eines über einen Hydromotor angetriebenen Getriebes |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19923824A1 DE19923824A1 (de) | 2000-12-07 |
| DE19923824C2 DE19923824C2 (de) | 2002-12-19 |
| DE19923824C5 true DE19923824C5 (de) | 2006-05-24 |
Family
ID=7909066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999123824 Expired - Fee Related DE19923824C5 (de) | 1999-05-17 | 1999-05-17 | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von Belastungsdaten eines über einen Hydromotor angetriebenen Getriebes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19923824C5 (de) |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10257793A1 (de) * | 2002-12-11 | 2004-07-22 | Daimlerchrysler Ag | Modellbasierter Lebensdauerbeobachter |
| DE102004007504B4 (de) * | 2004-02-13 | 2009-11-05 | Demag Cranes & Components Gmbh | Hebezeug, insbesondere Kettenzug oder Seilzug |
| DE102008063927B4 (de) | 2007-12-21 | 2025-07-24 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren zur Bestimmung von Lastkollektiven von hydrostatischen Maschinen sowie entsprechendes Steuergerät |
| DE102008063925B4 (de) | 2007-12-21 | 2019-09-05 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren zur Ermittlung einer Restlebensdauer einer hydrostatischen Maschine und Steuergerät |
| CN103395712B (zh) * | 2013-08-19 | 2016-02-24 | 金华诺王液压控制科技有限公司 | 一种输出特性可调的液压绞盘电液控制系统 |
| CN104709838B (zh) * | 2015-02-07 | 2017-03-08 | 浙江双鸟机械有限公司 | 一种葫芦限载器调试装置 |
| US10633230B2 (en) | 2018-04-10 | 2020-04-28 | Goodrich Corporation | Integrated hoist maintenance and method of hoist operation |
| DE102022105430A1 (de) | 2022-03-08 | 2023-09-14 | J.D. Neuhaus Holding Gmbh & Co. Kg | Fluidbetriebenes Hebezeug sowie Verfahren zum Erfassen und Speichern von Betriebszuständen und -parametern eines fluidbetriebenen Hebezeugs |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4001306A1 (de) * | 1990-01-18 | 1991-07-25 | Bosch Gmbh Robert | Hydraulikanlage fuer ein kraftfahrzeug |
| DE19512103C2 (de) * | 1995-04-03 | 1997-06-05 | Rotzler Gmbh Co | Seilwinde mit Betriebsdatenerfassung |
-
1999
- 1999-05-17 DE DE1999123824 patent/DE19923824C5/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4001306A1 (de) * | 1990-01-18 | 1991-07-25 | Bosch Gmbh Robert | Hydraulikanlage fuer ein kraftfahrzeug |
| DE19512103C2 (de) * | 1995-04-03 | 1997-06-05 | Rotzler Gmbh Co | Seilwinde mit Betriebsdatenerfassung |
Non-Patent Citations (5)
| Title |
|---|
| Art. "Elektronik macht Hebezeuge sicherer" in "Industrieanzeiger", Ausgabe 50 in 1997 * |
| FEM 9.755, 06.1993 (D) * |
| FEM-Norm 9.755 (06/1993) * |
| Industrieanzeiger 50/97, S.74-75 * |
| Kopie aus Katalog Mannesmann Rexroth GmbH, April 1992, S.77-82 DIN 3990 Teil 6 (Februar 1994) * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19923824A1 (de) | 2000-12-07 |
| DE19923824C2 (de) | 2002-12-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2024712B1 (de) | Einrichtung zur messwertübertragung | |
| DE19956265B4 (de) | Vorrichtung zur Überwachung des Betriebs von Hubwinden | |
| EP1602617B1 (de) | Hebezeug mit Hublastmesseinrichtung und Verfahren zur Bestimmung der Hublast von Hebezeugen | |
| DE3911391A1 (de) | Verfahren zum erfassen von physikalischen kenngroessen eines aufzugs | |
| DE112014002813B4 (de) | Türeinrichtung und Türsteuerverfahren | |
| DE102008048956A1 (de) | Verfahren zum Überwachen eines Getriebes einer Windenergieanlage | |
| DE102014115420A1 (de) | Motorsteuerung zur Erfassung von Unregelmäßigkeiten einer Kraftübertragungseinheit zwischen Hauptspindel und Motor | |
| EP1607192B1 (de) | Verfahren und System zur Verschleissabschätzung von Achsen eines Roboterarmes | |
| DE19923824C5 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von Belastungsdaten eines über einen Hydromotor angetriebenen Getriebes | |
| DE19512103C2 (de) | Seilwinde mit Betriebsdatenerfassung | |
| EP2122177B1 (de) | Pumpenaggregat | |
| DE102019125477B4 (de) | Zustandsbestimmungsvorrichtung und zustandsbestimmungsverfahren | |
| WO2022242906A1 (de) | Prüfvorrichtung zur prüfung von zahnrädern | |
| EP4017826B1 (de) | Steuereinheit und verfahren zum betrieb eines fördermittels | |
| EP1607193A2 (de) | Verfahren und System zur Zustandsbewertung von wenigstens einem Achsgelenk | |
| EP0737851B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Erfassen von Belastungen von Hub- und Zugeinrichtungen | |
| WO2011088935A1 (de) | Verfahren zur zustandsüberwachung einer maschine und überwachungseinrichtung hierfür | |
| EP4208701B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum ermitteln einer effizienz und/oder zum kalibrieren eines drehmoments eines rotierenden antriebsstrangs, insbesondere einer windenergieanlage | |
| DE102018211304A1 (de) | Motorsteuerung | |
| DE102018123150B4 (de) | Drehgeber und Verfahren zum Betrieb eines Hebezeugs | |
| EP3853679B1 (de) | Verfahren zur zustandsanalyse eines elektromechanischen fügesystems und elektromechanisches fügesystem zur durchführung dieses verfahrens | |
| DE102020210904A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Überwachen eines Zustands einer Hubkette eines Hubarbeitswerkzeugs und Hubarbeitswerkzeug | |
| WO2022162113A1 (de) | Verfahren zur ermittlung der belastungen einer hebe- oder transportvorrichtung mit elektrischem antrieb | |
| EP1931890B1 (de) | Lebensdauerüberwachungssystem | |
| DE102015108477B4 (de) | Zahnradmotoreinheit mit Funktion zur Beschränkung einer Axiallast |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: LOHMANN & STOLTERFOHT GMBH, 58455 WITTEN, DE |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8366 | Restricted maintained after opposition proceedings | ||
| 8392 | Publication of changed patent specification | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20131203 |