DE19922105A1 - Umformmaschine - Google Patents
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Abstract
Verfahren und Maschine zum Axial-Umformwalzen oder Prägen von Werkstücken, wobei auf einer gemeinsamen Achse zwei Rotore angebracht sind, die synchron angetrieben werden und deren Stirnflächen um einen Winkel alpha zueinander geneigt sind. An jedem Rotor sind eine gleiche Anzahl von ein oder mehreren Umformwerkzeugen angeordnet, die stirnseitig zusammenwirken. Der Arbeitshub entsteht durch die Neigung der rotierenden Stirnflächen zueinander.
Description
Das Umformen, Kalibrieren und Prägen einzelner Werkstücke wird in der Regel mit
Maschinen gemacht, auf denen die Werkzeuge und Gesenke eine hin- und
hergehende Bewegung machen. Solche Umform-Pressen sind wegen der Hubwege
und der damit verbundenen Bewegung, von im allgemeinen schweren Massen, in
der Geschwindigkeit und damit bei der Hubzahl je Minute begrenzt. Der Rückhub
des Pressen- oder Gesenkstössels bedeutet Leerlauf für die Maschine. Diese Zeit
ist jedoch notwendig für den Werkstückwechsel im Werkzeug.
Die Erfindung erfüllt nun die Forderung aus dem taktweisen einen kontinuierlichen
Arbeitsprozeß zu machen. Der hin- und hergehende Pressen-Gesenkstössel wird
durch zwei synchron angetriebene Axial-Umformwalzen ersetzt. Im Gegensatz zu
bekannten Walzeinrichtungen, bei denen der Werkstoff oder das Werkstück mit dem
Umfang der Walzen umgeformt wird, erfolgt hierbei die Umformung an den
Stirnseiten der Walzen. Die beiden Axial-Umformwalzen sind jede für sich auf einer
gemeinsamen Achse gelagert und werden jede für sich synchron zueinander
angetrieben, wobei jedoch die Antriebsbewegung von einer gemeinsamen Quelle,
beispielsweise von einem Elektromotor, ausgehen kann.
Die beiden Axial-Umformwalzen sind leicht zueinander geneigt, so daß die beiden
direkt gegenüberliegenden Stirnseiten der Walzen sich an einem Punkt ihres
Außendurchmessers berühren und die diametral gegenüberliegende Stelle um
etwas mehr als die Höhe des Rohteiles das umzuformende Werkstück
auseinanderklafft. Bei gleichsinniger, synchroner Drehung der beiden Walzen
gleichen Durchmessers bewegt sich, in der Seitenansicht betrachtet, ein Punkt am
Walzenumfang vom Ausgangspunkt, wo die Walzen am weitesten
auseinanderstehen, entlang einer sich keilförmig verjüngenden Bahn, nach einer
Drehung um 180°, bis zur Berührung mit dem entsprechenden Punkt am Umfang der
gegenüberliegenden Walze. Diese Schließbewegung, bei der zweiten Drehung um
180° ist dies eine Öffnungsbewegung, entspricht dem Stösselhub einer Hubpresse.
Am Außenumfang der Axial-Umformwalzen sind jeweils genau gegenüberliegend
mehrere Werkzeuge am Umfang verteilt angeordnet, die sich bei Berührung der
Walzen zu einem geschlossenen Hohlraum, der der Form des Werkstückes
entspricht, schließt. Abhängig vom Durchmesser der Axial-Umformwalzen und der
Größe der Werkstücke bzw. Werkzeuge können mehr Werkzeuge angeordnet
werden, so daß je Walzenumdrehung entsprechend viele Werkstücke umgeformt
werden. Zum Beispiel würden bei einer Walzendrehzahl von 500 Umdrehungen pro
Minute und 6 Werkzeugen gleichmäßig am Umfang verteilt
3000 Werkstücke pro Minute umgeformt werden.
Die Zuführung der Rohteile und Abführung der Fertigteile kann ebenfalls
kontinuierlich, beispielsweise mittels sich drehender, scheibenförmiger
Fördereinrichtungen, geschehen. Die Zuführ- und Abführstellen in und aus den
Umformwerkzeugen liegen vorteilhaft symmetrisch ca. 20°-40° links und rechts von
der Stelle, wo die Axial-Umformwalzen am weitesten klaffen, so daß sich in der
Draufsicht gesehen ein etwa U-förmiger Durchlauf der Werkstücke durch die engste
Stelle der Walzen ergibt.
Die beiden Werkzeughälften bewegen sich nicht parallel gegeneinander, sondern
führen dabei scharnierartig eine leichte Kippbewegung während des Schließ- und
Öffnungsvorganges aus. Diese Kippbewegung, die maximal gleich dem
Öffnungswinkel zwischen den beiden Axial-Umformwalzen entspricht, muß bei der
Formgestaltung der Umfangs-Konturflächen im Werkzeug berücksichtigt werden.
Preß- und Gesenkformen mit nicht kreisförmigen und nicht zylindrischen bzw.
geraden Flächen können berechnet und auf NC-gesteuerten Maschinen hergestellt
werden.
Es ist aber auch möglich, die Umformwerkzeuge kippbar auszuführen, so daß
Werkzeugformen, wie bei Hubpressen üblich, verwendet werden können. Mittels
Kugelpfannen als Werkzeuglagerungen kann eine sphärische Kippfreiheit
ermöglicht werden. Sehr oft genügt es, wenn beiden Werkzeughälften in tangentialer
Richtung parallel zueinander stehen. Dies kann mit einem Kippgelenk erreicht
werden, wobei die Lage der Werkzeughälften zwangsweise gesteuert werden kann.
Der Umformmaschine müssen einzelne Rohteile zugeführt werden, die aus umform
baren Werkstoffen bestehen. Die Umformbarkeit kann deutlich verbessert werden,
wenn, wie zum Beispiel bei Stahl, im Halbwarm- oder Warmbereich gearbeitet wird.
Die am Außenumfang der Axial-Umformwalzen angebrachten Werkzeuge lassen
sich mit geeigneten Maßnahmen wirkungsvoll kühlen.
Sinnvoll wird die erfindungsgemäße Umformmaschine für die Massenteilfertigung
verwendet, da die Produktivität sehr hoch ist. Auf der selben Maschine sollten
vorteilhaft in den Abmessungen ähnliche Teile verarbeitet werden, bei denen auch
die Rohteile vergleichbar hoch sind.
Die erfindungsgemäße Maschine ist in der Abb. 1-6 beschrieben.
Fig. 1 Seitenansicht, teilweise im Schnitt, mit Abstützung der Druckkräfte
auf der Welle
Fig. 2 Seitenansicht, teilweise im Schnitt, mit Abstützung der Axial
kräfte am Gestell
Fig. 3 Umformwerkzeug sphärisch gelagert
Fig. 4 Umformwerkzeug in Tangentialrichtung pendelnd zwangsgeführt
Fig. 5 Werkstückzu- und Abführung mit Einstoßer
Fig. 6 Werkstückzuführung mittels Taschenscheibe
Wie in Fig. 1 dargestellt, besteht die Umformmaschine aus einer Achse 1, die in
einem Gestell 2 gelagert ist. Auf der Achse 1 sind zwei Rotore 3 drehbar gelagert,
die über Zahnräder 4 von einer gemeinsamen Ritzelwelle 5 in gleicher Drehrichtung
synchron angetrieben werden. Die Rotore 3 sind jeweils mittels Radiallager 6 und
einem besonders hoch belastbarem Axiallager 7, das sich axial über eine Mutter 8
auf der Achse abstützt, drehbar gelagert. Die für beide Rotore 3 gemeinsame Achse
1 ist genau symmetrisch um den Winkel α hälftig geknickt. Der Winkel α bestimmt
sich aus dem durch die Höhe der Rohteile vorgegebenem Öffnungsmaß H und dem
Teilkreisdurchmesser der Umformwerkzeuge 9. Die Achse 1 kann aus einem Stück
bestehen, oder in der Mitte zusammengeflanscht sein. Die Rotore 3 sind axial
gegeneinander so angestellt, dass sie an der durch die Schrägstellung um α
bedingten engsten Stelle vollkommen aneinander anliegen. Die Mittellinien der
beiden Hälften der Umformwerkzeuge 9 bilden an dieser Stelle eine Linie. Die
Öffnungshöhe H verringert sich entlang einer halben Drehung der Rotore 3 auf den
Betrag 0 und die beiden Hohlräume der Umformwerkzeuge 9 schließen die Form der
Werkstücke nach dem Axial-Umformwalzvorgang ein.
Die Umformkräfte stützen sich als Kippkraft über die Radiallager und die Axialkraft
über die Muttern 8 symmetrisch auf der Achse 1 ab, so dass ein in sich vollkommen
geschlossener Kräftefluß entsteht. Während der Drehung der auf den Rotoren 3
befestigten Werkzeugträger 10 in die engste Stelle umschließen die beiden
Werkzeughälften 9 das Rohteil zunehmend, bis diese geschlossen sind und das
Rohteil die Werkzeugform vollkommen ausfüllt und damit die gewünschte
Werkstückform erhält. Für den in der Regel vorhandenen Materialüberschuß des
Rohteils muss im Umformwerkzeug ein Freiraum vorhanden sein, wo es hinfließen
kann.
Bevorzugte Anwendung findet das Axialumformwalzen bei ringförmigen Teilen, wo
der Materialüberschuß sich in Form einer schmalen Innenwulst ansammelt, die bei
der Weiterverarbeitung entfernt wird. Die Werkzeughälften 9 müssen nicht gleich
und beide auch keine Hohlräume, wie in der Fig. 1 dargestellt, sein.
Eine Werkzeughälfte kann also auch aus einer glatten Fläche bestehen oder auch
erhaben sein.
Fig. 2 zeigt im Prinzip die gleiche Umformmaschine mit dem Unterschied, dass hier
die beim Umformprozeß auftretenden Axialkräfte am Maschinengestell über das
Axiallager 7 und den Stützring 35 abgestützt werden. Dies setzt ein sehr kräftig
dimensioniertes und an möglichst drei Seiten geschlossenes Gestell voraus, deren
Hälften 2 und 11 mit ausreichend bemessenen Schrauben und Zugankern
zusammengehalten werden. Bei sehr großen Axialkräften bekommt diese
Ausführung den Vorzug, da dass Muttergewinde 8 in Fig. 1 nur eine begrenzte Kraft
aufnehmen kann.
In Fig. 2 ist auch gezeigt, dass zur Montage der Umformmaschine, in einer
Gestellhälfte, ein zur Ritzelwelle 5 achsparalleler Flansch 12 vorhanden sein muss.
Dargestellt ist in Fig. 2 ein für sehr hohe zu übertragende Drehmomente besonders
geeigneter zentrischer Schneckenradantrieb 13. Dieser ist hier wegen der
einfacheren Darstellung in der senkrechten Schnittebene gezeigt, er kann aber
vorteilhaft zu dieser Ebene geschwenkt sein.
Die in Fig. 1 und 2 beispielhaft dargestellten Umformwerkzeuge 9 sind fest mit den
Werkzeughaltern 10 verbunden. Das bedeutet, die Mittellinien der beiden
Werkzeughälften 9 machen während der Drehung von H zur engsten Stelle eine
räumliche Kippbewegung um den Winkel α zueinander. Das bedeutet, dass
während der halben Rotordrehung bis zum vollständigen Schließen der beiden
Werkzeughälften, an der engsten Stelle, wo sich beide Rotore berühren, diese über
das Werkstück klappen und die in Drehrichtung vordere Hälfte des Werkstückes
fertigformen. Umgekehrt klappen beim Öffnen der beiden Werkzeughälften, während
der zweiten Hälfte der Rotordrehung, die Werkzeughälften auseinander und formen
die zweite Hälfte des Werkstückes fertig. Der Umformvorgang ist somit von einer
Walzbewegung überlagert. Um Partien am Werkstück die nahezu zylindrisch oder
parallel zur Werkzeugachse sind in die geforderte Form zu bringen, muss die
Werkzeugkontur korrigiert werden. Die am tiefsten über bzw. in das Werkstück
eintauchenden Werkzeugkanten bewegen sich der Klappbewegung folgend entlang
eines flachen Kreisbogens. Um eine Kollision zwischen angestrebter Werkstückform
und Werkzeug zu vermeiden müssen sich deshalb Hohlformen der
Umformwerkzeuge axial nach aussen leicht tulpenförmig erweitern.
Diese Formkorrektur ist unterschiedlich, je nachdem in welchem Abstand sie sich zur
Drehachse befindet.
Als Alternative dazu werden, wie in Fig. 3 dargestellt, die Werkzeugaufnahmen 14
als Halbkugeln ausgeführt, die in Kugelpfannen in den Werkzeughaltern 10 allseitig
kippbar gelagert sind, wobei der Werkzeugmittelpunkt ortsfest ist. Die beiden
Werkzeugaufnahmen 14, 14a werden durch federnde Elemente 15, 15a in den
Haltern 10, 10a in einer vorbestimmten Ausgangslage gehalten. Die Reibung in der
Kugelpfanne kann reduziert werden durch ein Schmiersystem, bestehend aus einer
oder mehrerer Schmiernuten 19 und einem Bohrungssystem 20, durch das das
Schmiermittel zugeführt wird. Die sphärisch beweglichen Werkzeugaufnahmen 14,
14a richten sich jeweils zueinander so aus, dass die Kippkräfte null sind.
Diese Werkzeugausführung ermöglicht, dass die vorbestimmte Ausgangslage, z. B.
das Zuführen der Rohteile erleichtert und dass bei planparallelen Rohteilen die
beiden Umformwerkzeuge, während des Umformvorgangs senkrecht zueinander
ausgerichtet bleiben.
Während des Schließens der Hälften der Umformwerkzeuge erfolgt die Verkippung
dieser zu einem ganz erheblichen Anteil in tangentialer Richtung. Dies wird bei der
in Fig. 4 dargestellten Werkzeugausführung ausgenützt. Das Schwenken der
Werkzeughälften nur um eine radiale Drehachse erlaubt es, auf relativ einfache
Weise die Werkzeuge nach dem für die jeweilige Umformung günstigsten Ablauf
zwangsweise zu steuern. Die Steuerbewegung wird über einen Hebel 15, an dessen
Quertraverse 16 zwei Kurvenrollen 17 befestigt sind, die auf der um den Rotor 3
angeordneten Glockenkurve 33 abrollen, auf die Werkzeugaufnahme 18 mit
halbzylindrischer Außenform übertragen. Die gleiche Betätigungsvorrichtung ist an
der gegenüberliegenden Werkzeugaufnahme 18a angebracht. Die zylindrische
Schwenklagerung hat Schmiernuten 19, in die durch ein Bohrungssystem 20
Schmiermittel gedrückt wird.
Das Zu- und Abführen der Werkstücke 21, 22 in die Umformwerkzeuge 9 der sich
drehenden Rotore 3 wird in den Fig. 5 und Fig. 6 beispielhaft dargestellt. Bei der
linearen Zuführung in Fig. 5 werden die Rohteile 21 in einer Schiene geordnet
hintereinanderliegend taktweise vor den Zuführschieber 24 transportiert, der z. B.
von einem hydraulischen oder pneumatischen Zylinder betätigt, das Rohteil 21 in die
Position 25 schiebt, wo es vom sich vorbeibewegenden Umformwerkzeug 9
mitgenommen wird. Um den Einlegevorgang sicher zu machen wird das Rohteil 21
während des Vorschiebens durch ein an der Einlegevorrichtung angebrachtes, in
Werkzeugbereich nach unten gebogenes Federblech 26, in die eine Werkzeughälfte
gedrückt. Das umgeformte Teil 22 wird an der Entladestelle mittels eines Abstreifers
27 aus dem Rotorbereich gefördert und einer Ablaufrinne 28 zugeführt. Zum
Entladen des fertigen Teils 22 sind im Umformwerkzeug federnde Abdrückbolzen
bekannter Ausführung angebracht.
Besonders bei schneller Zuführfolge der Rohteile 21 ist eine Beladeeinrichtung mit
einer Taschenscheibe 29, wie in Fig. 6 gezeigt, vorteilhaft. Der Teilkreis der
Aufnahmen 30 für die Rohteile 21 in der Taschenscheibe 29, tangiert den Teilkreis
der Werkzeuge 9 an der Einlegestelle. Die beiden Teilkreise bewegen sich in die
gleiche Richtung und mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit. Die Bewegungen sind
so aufeinander abgestimmt, dass zum selben Zeitpunkt die aufeinanderfolgenden
Werkzeuge 9 und Taschen 30 mit den Rohteilen 21 in der Einlegestelle 31 sich
überdecken. Ein schrägstehendes Blechteil 32 drückt dabei das Rohteil 21 in die
eine Werkzeughälfte 9. Anstelle des Blechteils 32 kann auch eine keilförmige Leiste
angebracht sein, bei dem die Schräge die dem Rohteil zugewandte Seite ist. Die
Taschenscheibe 29 kann auch mit einem größeren Teilkreisdurchmesser ausgeführt
werden, wenn gleichzeitig die tangentialen Abstände der Taschen 30 kleiner sind als
die tangentialen Abstände der Werkzeuge 9. Die radiale Begrenzungen der Taschen
30 müssen dann in Drehrichtung entsprechend den unterschiedlichen
Geschwindigkeiten ausgestaltet sein, Taschenschräge 34, um ein Verklemmen der
Werkstücke 21 zwischen Werkzeug 9 und Tasche 30 zu verhindern.
Die Umformmaschine kann sowohl mit vertikaler also auch, wie in Fig. 1 und 2
dargestellt, waagrechter Rotoranordnung ausgeführt sein. Die Anzahl der
Werkzeuge am Rohrumfang kann, abhängig vom Rotordurchmesser, dem
Werkstückdurchmesser und damit den Abmessungen der Werkzeughalter und den
erforderlichen Umformkräften, von eins bis acht und mehr betragen. Je
Rotorumdrehung werden der Anzahl der Werkzeuge entsprechend viele Werkstücke
erzeugt, sodass sehr hohe Stückleistungen, die weit über denen mit bekannten
Umformmaschinen erreichbaren liegen, produziert werden.
Im allgemeinen ist es von Vorteil, die sich aus der Anzahl der Werkzeuge mal
Rotordrehzahl ergebenden, periodischen Drehmomentspitzen des Antriebs zu
mindern bzw. zu glätten, dazu können die Rotore konstruktiv so gestaltet werden,
dass sie gleichzeitig als Schwungmasse wirken.
Die Synchronisation der beiden Rotore zueinander wird in den Abbildungen Fig. 1
und 2 durch einen gemeinsamen Antrieb, der gleichzeitig beide Rotore antreibt,
erreicht. Es ist jedoch auch möglich nur einen Rotor anzutreiben und den
dagegenstehenden zweiten Rotor über eine Stirnverzahnung mitzubewegen.
Claims (9)
1. Verfahren zum Umformen oder Prägen von Werkstücken, dadurch gekenn
zeichnet, dass an den mit einem Winkel α zueinander geneigten Stirn
flächen von auf einer gemeinsamen Achse angeordneten, synchron ange
triebenen Rotoren ein oder mehrere Umformwerkzeuge angeordnet sind,
wobei jedes Umformwerkzeug auf der einen Stirnfläche mit einem Um
formwerkzeug auf der anderen Stirnfläche zusammenwirkt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Umformen
kontinµierlich abläuft und getrennte Zu- und Abführpositionen für ein lage
richtiges und schonendes Handling der Werkstücke bei hoher Stückleistung
vorhanden sind.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass auf einer gemeinsamen Achse, die etwa in der Mitte
um den Winkel α geknickt ist, zwei Rotore drehbar gelagert angebracht sind,
die synchron und in gleicher Drehrichtung von einem gemeinsamen Antrieb
angetrieben werden, und dass sich an der engsten Stelle die Stirnseiten, bzw.
die auf den Rotoren befestigten Werkzeuge, berühren.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel α um
den die Achse geknickt ist, bzw. die Stirnflächen der Rotore zur Mittelebene
schräg stehen, so groß ist, dass in Nähe der weitesten auseinanderklaffenden
Stelle am Rotorumfang eine Öffnung vorbestimmter Größe H entsteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden leicht
zueinander schrägstehenden Stirnflächen der Rotore mit einer Stirnver
zahnung drehfest verbunden sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Umformwerkzeuge in den Werkzeughaltern sphärisch gelagert sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Umformwerkzeuge in den Werkzeughaltern kippbar gelagert sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 3, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die Umformwerkzeuge in den Werkzeughaltern über Hebel und Kurven
scheibe zwangsweise verkippt werden.
9. Vorrichtung nach Anspruch 3, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
Lagerstellen der Umformwerkzeuge in den Werkzeughaltern mit einer
Zwangsschmierung versehen sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999122105 DE19922105A1 (de) | 1999-05-17 | 1999-05-17 | Umformmaschine |
| DE1999153250 DE19953250A1 (de) | 1999-05-17 | 1999-11-04 | Umformmaschine |
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| DE1999122105 DE19922105A1 (de) | 1999-05-17 | 1999-05-17 | Umformmaschine |
Publications (1)
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| DE19922105A1 true DE19922105A1 (de) | 2000-11-30 |
Family
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19922105A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20210025167A1 (en) * | 2014-09-05 | 2021-01-28 | Hadley Industries Overseas Holdings Ltd. | Profiles |
| CN113210557A (zh) * | 2020-01-21 | 2021-08-06 | 大众汽车股份公司 | 用于制造冷却体的部分成型 |
| CN119016577A (zh) * | 2024-10-29 | 2024-11-26 | 金言实业集团有限公司 | 一种铝塑板冲压成型装置及其使用方法 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2356243A1 (de) * | 1973-06-29 | 1975-01-09 | Prins Nv | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von profilierten blechen |
-
1999
- 1999-05-17 DE DE1999122105 patent/DE19922105A1/de not_active Ceased
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2356243A1 (de) * | 1973-06-29 | 1975-01-09 | Prins Nv | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von profilierten blechen |
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| US11713575B2 (en) * | 2014-09-05 | 2023-08-01 | Hadley Industries Overseas Holdings Ltd. | Profiles |
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