DE19922514A1 - Schwenkbares Gleitlager - Google Patents
Schwenkbares GleitlagerInfo
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Abstract
Die Erfindung beschreibt ein schwenkbares Gleitlager, bestehend aus einem Außenring (1) und einem Innenring, welcher in der sphärischen Gleitfläche schwenkbar gelagert ist, dessen Gleitschicht des Innenrings bei Verschleiß oder Defekt mit geringem Montageaufwand innerhalb kürzester Zeit ohne den zugehörigen Außenring (1) gewechselt und optional speziellen Aufgabenstellungen angepaßt werden kann. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Innenring aus mindestens drei Kugelkalottensegmenten (4) besteht, deren Außenkontur die sphärische Gleitfläche bilden und deren Innenkontur zur formschlüssigen Fixierung an einer Formbüchse (2) mit prismatischer Bohrung (3) dient, wobei nach Entfernung aller Kugelkalottensegmente (4) die Formbüchse (2) aus dem Außenring (1) herausnehmbar ist. Der Innenring kann auch aus Kugelkalottensegmenten (4) bestehen und die Fixierung der Kugelkalottensegmente (4) erfolgt ausschließlich durch die prismatische Achse (12), der Innenring kann zudem aus zwei Kugelkalottensegmenten (4) gebildet sein.
Description
Die Erfindung bezeichnet ein schwenkbares Gleitlager, das
in weiten Bereichen der mobilen Antriebstechnik angewendet
werden kann und insbesondere auf dem Gebiet der Hydraulik
und Pneumatik als Gelenkkopf mit kardanischer Lagerung ein
setzbar ist.
Aus der Internationalen Patentklassifikation (IPC) sind
einstellbare Lager zum Ausrichten oder Positionieren be
kannt, deren Einordnung in die Klasse F16C 23/00 erfolgt,
Gleitlager mit dieser Eigenschaft werden in der Klasse F16C
23/02 eingeordnet. Die selbsteinstellenden Gleitlager sind
in der Klasse F16C 23/04 erfaßt.
Selbsteinstellende Gleitlager können als kardanische Gelenk
lager ausgeführt sein, die aus einem monolithischen Innen
ring und einem radial geschlossenen Außenring bestehen. Ge
wöhnlich weist der Außenring eines Gelenklagers an seinem
Innendurchmesser zumeist eine, passend zur teilkugeligen
Oberfläche des Innenrings sphärisch gekrümmte, als Tragflä
che dienende, Innenfläche auf und beide Oberflächen stehen
in ständigem Gleitkontakt, wobei diese zueinander beweglich
sind. Sie besitzen im Schnittpunkt der drei Raumachsen des
schwenkbaren Gleitlagers den Freiheitsgrad drei und können
bei der Bewegungsübertragung größere Kräfte aufnehmen. Dem
jeweiligen Anwendungszweck zugeordnet sind die verschieden
sten Materialpaarungen für Innen- und Außenring im Ge
brauch. In der Technik wird zwischen wartungspflichtigen,
wartungsfreien und den wartungsarmen Gelenklagern unter
schieden. Wartungspflichtige Gelenklager werden über eine
am Außenring eingebrachte radial umlaufende Nut mittels ei
ner Schmierungsbohrung in dieser mit Schmiermitteln ver
sorgt.
Neben den Gelenklagern, die eine formschlüssige Kopplung
der Achse oder Welle über die Oberfläche der zylindrischen
Büchse mit dem Innenring aufweisen, sind auch Ausführungen
bekannt, bei denen die Bohrung des Innenrings als zusätzli
ches Loslager dient und Axialbewegungen zuläßt. Zur Vermin
derung der Verunreinigung der Gleitflächen können insbeson
dere am Außenring Lippendichtungen angeordnet sein.
Wartungsfreie schwenkbare Gleitlager sind mit einer hoch
verschleißfesten Gleitschicht auf der sphärischen Innenflä
che des Außenrings ausgerüstet, zumeist auf Basis von Poly
tetrafluorethylen, gefüllt mit den jeweiligen Anforderungen
angepaßten Füllstoffen.
In anderen schwenkbaren Gleitlagern werden auch die klassi
schen Gleitlagerwerkstoffe, die gute Notlaufeigenschaften
aufweisen, wie zum Beispiel Rotguß, eingesetzt.
Der Außenring kann in besonderen Fällen axial geteilt und
über lösbare Verbindungselemente miteinander verbunden
sein.
Ein derartiges Gelenklager wird im Gebrauchsmuster DE
90 16 971 beschrieben. Das, insbesondere für Stangenköpfe
ausgebildete Gelenklager besteht aus einem quer zur Achs
richtung geteilten Außenring mit jeweils einem, an dessen
Außenseite umlaufenden, radial nach innen gerichteten Steg
geringer axialer Breite, dessen Hälften durch axiale Steh
bolzen miteinander verbunden sind und einem Innenring mit
sphärischer Mantelfläche. Im montierten Zustand des Gelenk
lagers liegen die Stege unter Vorspannung auf der Mantel
fläche des Innenrings an. Die Gleitfläche des Innenrings
wird vom Außenring nicht vollflächig getragen. Mit einem
derartigen Gelenklager lassen sich deshalb im Verhältnis
zur Lagergröße nur geringere Kräfte übertragen. Zum Aus
tausch des Innenrings ist der Außenring zumindest teilweise
zu demontieren.
In der Offenlegungsschrift DE 30 39 023 wird ein aus einem
Rohrstück hergestellter Innenring eines Gelenklagers be
schrieben, dessen teilkugelige Lauffläche im mittleren Be
reich am Umfang eine nach innen gerichtete Sicke aufweist.
Der Innendurchmesser des Rings ist gleich dem Innendurch
messer im Bereich der Sicke. Die Sicke dient im Bereich der
Lauffläche zur Versorgung mit Schmiermittel. Nachteilig an
dieser Lösung ist insbesondere die Aufnahme der Welle oder
Achse an nur drei Mantellinien des Innenrings, die nicht in
allen Fällen den auftretenden Belastungen gewachsen ist.
Eine spezielle Möglichkeit zur Ausbildung der sphärischen
Tragfläche im Außenring einer Kugelgelenklagereinheit be
schreibt DE 42 22 803. Der Außenring dieser schmiermittel
freien Kugelgelenklagereinheit ist mit einer, an ihrer In
nenseite gute Schmiereigenschaften aufweisenden, mehr
schichtigen Gleitbüchse versehen, die mit diesem fest ver
bunden ist. Bei Verschleiß ist das Auswechseln der Gleit
büchse nicht möglich, der Innenring ist auch nicht auswech
selbar.
Weiterhin bekannt sind auch geteilte Außenlagerbüchsen, die
aus mehreren Segmenten, die auch kippbar sein können, be
stehen. Mit diesen Lagersegmenten läßt sich kein Innenring
für ein schwenkbares Gleitlager realisieren.
Allen bisher bekannten Lösungen ist gemeinsam, daß bei Ver
schleiß das Gelenklager als ganze Einheit gewechselt werden
muß, lediglich bei Gelenklagern mit geteiltem Außenring ist
das Wechseln des Innenrings, jedoch unter zumindest teil
weiser Demontage des Außenrings, möglich. In beiden Fällen
ist entsprechender Montageaufwand erforderlich, der neben
den hohen Kosten für Ersatzteile und Arbeitsaufwand erheb
liche Ausfallzeiten der betroffenen Ausrüstungen verur
sacht.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher in der Realisierung
eines schwenkbaren Gleitlagers, dessen Gleitschicht des In
nenrings bei Verschleiß oder Defekt mit geringem Montage
aufwand innerhalb kürzester Zeit ohne den zugehörigen Au
ßenring gewechselt werden kann. Ein wesentlicher Aspekt der
Erfindung besteht in der Möglichkeit, zusätzlich die Lager
büchse zu wechseln, wodurch diese speziellen Aufgabenstel
lungen angepaßt werden kann.
Die Aufgabe wird durch die in den Patentansprüchen 1, 10
und 11 aufgeführten Merkmale gelöst. Bevorzugte Weiterbil
dungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Das Wesen der Erfindung liegt in der aus Kugelkalottenseg
menten gebildeten Gleitfläche des Innenrings eines schwenk
baren Gleitlagers mit geschlossenem Außenring, der aus min
destens drei Kugelkalottensegmenten besteht, die an deren
Außenkontur die Gleitfläche bilden. Die Innenkontur dient
zur Aufnahme einer Formbüchse mit Fixierelementen, vorteil
haft axialen Stegen und prismatischer, zumeist zylindri
scher Bohrung, wobei die Formbüchse so dimensioniert ist,
daß deren Außendurchmesser die Kugelkalottensegmente in die
Gleitebene drückt und formschlüssig in dieser hält. Die
Formbüchse weist hierbei zu den Kugelkalottensegmenten al
ternierend Stege auf, deren Breite die formschlüssige Lage
zuordnung der Kugelkalottensegmente am Umfang der Formbüch
se gewährleistet. Die axiale Länge der Stege entspricht
vorteilhaft der axialen Länge der Formbüchse, deren Kontur
an den beiden axialen Enden vorteilhaft dem sphärischen
Querschnitt angepaßt ist. Der größte äußere Durchmesser der
Formbüchse über die Stege ist vorteilhaft dem kleinsten In
nendurchmesser der Kontur des Außenrings angepaßt.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Gleitfläche des Innen
rings des schwenkbaren Gleitlagers kann aus einer Kombina
tion von Kugelkalottensegmenten unterschiedlicher Eigen
schaften, z. B. hoher statischer Tragfähigkeit neben solchen
mit begünstigenden Schmiereigenschaften, bestehen, so daß
wartungsarme schwenkbare Gleitlager hoher Tragfähigkeit
ausführbar sind.
Durch geeignete Wahl der Materialpaarung der Gleitflächen
des Innenrings und der Gleitfläche des Außenrings werden
die Kugelkalottensegmente des Innenrings als Verschleißtei
le ausgebildet. Verschlissene Kugelkalottensegmente können
nach Herausschwenken des Innenrings aus der radialen Ebene
des Außenrings einzeln ausgetauscht werden. Hierdurch wird
es möglich, insbesondere den gesamten Reparaturaufwand zu
vermindern, der sonst beim kompletten Wechsel eines
schwenkbaren Gleitlagers, oder bei geteilten Lagern dessen
Innenrings, erforderlich wäre. Die wirtschaftliche Verfüg
barkeit der mit derartigen Lagern ausgestatteten Ausrüstun
gen wird erhöht.
Vorteilhaft läßt sich ebenfalls die Formbüchse wechseln.
Günstigerweise läßt sich auch ein Baukastensystem aus be
liebig angepaßten Formbüchsen und Kugelkalottensegmenten
mit speziellen Eigenschaften zur Ausbildung schwenkbarer
Gleitlager herstellen, die bei gleicher Ausbildung des Au
ßenrings verschiedene Bohrungsdurchmesser aufweisen. Die
Büchse selbst kann als zusätzliches Gleitlager ausgebildet
sein. Mit der Auswahl und Kombination von verschiedenen Ku
gelkalottensegmenten ist die sofortige Anpassung von
schwenkbaren Gleitlagern an besondere Einsatzgebiete sowie
Anforderungen möglich.
Vorteilhaft lassen sich die Stege der Formbüchse auch als
Depotkammern zur zusätzlichen Aufnahme von Schmiermittel
und besseren Versorgung der Gleitfläche zwischen Innen- und
Außenring ausbilden.
Des weiteren besteht eine vorteilhafte Weiterbildung in der
Ausbildung des Außenrings als Bestandteil eines Getriebe
glieds, indem die teilkugelige Innenkontur in das Getriebe
glied selbst eingearbeitet sein kann.
Prinzipiell kann die Formbüchse ohne axiale Stege ausge
führt sein, indem Fixierungselemente zum Eingriff in ent
sprechende Aussparungen der Kugelkalottensegmente zur form
schlüssigen Kopplung mit der Formbüchse vorhanden sind.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des schwenkbaren Gleitla
gers besteht in der Ausbildung des Innenrings aus Kugelka
lottensegmenten, wobei nur zur Montage und Demontage eine
prismatische Montageformbüchse, welche anstelle der Achse
eingeführt ist, mit einer axialen Länge entsprechend der
Breite des Außenrings verwendet wird und bei funktionsgemä
ßer Anwendung die Fixierung der Kugelkalottensegmente aus
schließlich durch die prismatische Achse erfolgt.
Es ist vorstellbar, daß der Innenring des schwenkbaren
Gleitlagers mit seiner sphärischen Gleitfläche aus nur zwei
Kugelkalottensegmenten besteht, die an ihren Trennflächen
aus der radialen Lage gegeneinander schwenkbar und somit
separat austauschbar sind.
Des Weiteren besteht auch die Möglichkeit die Kugelkalot
tensegmente des Innenrings des schwenkbaren Gleitlagers in
zweigeteilter Form mit einer Formbüchse mit Stegen auszu
führen, wobei die Summe der beiden Segmenthöhen nicht grö
ßer als der kleinste Innendurchmesser des Außenrings ist.
Die Erfindung wird als Ausführungsbeispiel an Hand von
Fig. 1 als Teilschnitt des schwenkbaren Gleitlagers
Fig. 2 als Halbschnitt des schwenkbaren Gleitlagers
Fig. 3 als Halbschnitt eines Gelenkkopfs
näher erläutert.
Nach Fig. 1 und Fig. 2 besteht ein schwenkbares Gleitlager
aus einem Außenring 1 mit einem Innenring, welcher aus ei
ner Formbüchse 2 mit prismatischer Bohrung 3, vorzugsweise
zylindrisch, an deren Umfang je drei Kugelkalottensegmente
4 mit einer Gleitschicht 5 alternierend mit Stegen 6 ange
ordnet sind, gebildet wird. Die Kugelkalottensegmente 4
bilden die sphärische Gleitfläche des Innenrings, wobei
sich alternierend zwischen den einzelnen Kugelkalottenseg
menten 4 die Stege 6 mit Depotkammern 7 für Schmiermittel
befinden. Die Zufuhr geeigneter Schmiermittel kann bei Er
fordernis durch eine Schmiermittelbohrung 8 im Außenring 1
erfolgen. Zum Austausch der Kugelkalottensegmente 4 des In
nenrings wird dieser gedreht und soweit aus der radialen
Ebene des schwenkbaren Gleitlagers herausgekippt, daß eines
der Kugelkalottensegmente 4 von der Formbüchse 2 abgenommen
werden kann. Die anderen Kugelkalottensegmente 4 sind nach
Verdrehen der Formbüchse 2 ebenso entnehmbar und können
problemlos ausgetauscht werden. Die Formbüchse 2 kann op
tional aus dem Außenring 1 entnommen werden. Die Montage
erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Nach Fig. 3 besteht eine mögliche Variante zur Ausbildung
eines schwenkbaren Gleitlagers aus einem Gelenkkopf 9 in
dessen flachem Endstück eine Lagerbohrung mit sphärischer
Innengleitfläche 10 eingearbeitet ist, die als Außenring 1
dient, in dem der Innenring, bestehend aus der Formbüchse 2
und den Kugelkalottensegmenten 4 dreh- und schwenkbar gela
gert ist. Der Gelenkkopf 9, der mit einem Hydraulikzylinder
11 verbunden ist, überträgt dessen aufgebrachte Kräfte über
den Innenring des schwenkbaren Gleitlagers auf eine, mit
der Bohrung 3 der Formbüchse 2 formschlüssig verbundenen
Achse 12, auf ein Getriebeglied 13.
1
Außenring
2
Formbüchse
3
prismatische Bohrung
4
Kugelkalottensegment
5
Gleitschicht
6
Steg
7
Depotkammer
8
Schmiermittelbohrung
9
Gelenkkopf
10
sphärische Innengleitfläche
11
Hydraulikzylinder
12
Achse
13
Getriebeglied
Claims (12)
1. Schwenkbares Gleitlager, bestehend aus einem Außenring
(1) und einem Innenring, welcher in der sphärischen Gleit
fläche schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenring aus mindestens drei Kugelkalottensegmen
ten (4) besteht, deren Außenkonturen die sphärische Gleit
fläche bilden und deren Innenkontur zur formschlüssigen Fi
xierung an einer Formbüchse (2) mit prismatischer Bohrung
(3) dient und so dimensioniert ist,
daß einzelne Kugelkalottensegmente (4) durch Drehung und
Schwenkung des Innenrings austauschbar sind.
2. Schwenkbares Gleitlager nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet,
daß nach Entfernung aller Kugelkalottensegmente (4) die
Formbüchse (2) aus dem Außenring (1) herausnehmbar ist.
3. Schwenkbares Gleitlager nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet,
daß die Gleitfläche des Innenrings des schwenkbaren Gleit
lagers aus einer Vielzahl von Kugelkalottensegmenten (4)
unterschiedlicher Eigenschaften besteht.
4. Schwenkbares Gleitlager nach den Ansprüchen 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet,
daß die Außenkontur der Kugelkalottensegmente (4) des In
nenrings als Verschleißteile ausgebildet werden.
5. Schwenkbares Gleitlager nach den Ansprüchen 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet,
daß bei gleichem Außenring (1) der Innenring aus einem Bau
kastensystem mit maßlich verschiedenen Formbüchsen (2) und
Kugelkalottensegmenten (4) ausgebildet werden kann, wobei
die Formbüchsen (2) unterschiedliche prismatische Bohrungs
durchmesser und/oder Außendurchmesser aufweisen können
und/oder für verschiedene Kugelkalottensegmentanzahlen aus
geführt sind.
6. Schwenkbares Gleitlager nach den Ansprüchen 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet,
daß die Stege (6) der Formbüchse (2) als Depotkammer (7)
für Schmiermittel ausgebildet sind.
7. Schwenkbares Gleitlager nach den Ansprüchen 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die sphärische Innenkontur des Außenrings (1) Bestand
teil eines Gelenkkopfes (9) ist, der als Getriebeglied (13)
einer kinematischen Kette in Anwendung ist.
8. Schwenkbares Gleitlager nach den Ansprüchen 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
- 1. daß die sphärische Innenkontur des Außenrings (1) direkt in ein Getriebeglied eingearbeitet ist.
9. Schwenkbares Gleitlager nach den Ansprüchen 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet,
daß die prismatische Bohrung (3) der Formbüchse (2) als zu
sätzliches Gleitlager ausgebildet ist.
10. Schwenkbares Gleitlager, bestehend aus einem Außenring
(1) und einem Innenring, welcher in der sphärischen Gleit
fläche schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenring aus Kugelkalottensegmenten (4) besteht,
die Fixierung der Kugelkalottensegmente (4) ausschließlich
durch die prismatische Achse (12) erfolgt.
11. Schwenkbares Gleitlager, bestehend aus einem Außenring
(1) und einem Innenring, welcher in der sphärischen Gleit
fläche schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenring aus zwei Kugelkalottensegmenten (4) ge
bildet ist.
12. Schwenkbares Gleitlager nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet,
daß die Kugelkalottensegmente (4) an einer Formbüchse mit
Stegen (6) ausgeführt sind, wobei die Summe der beiden Seg
menthöhen nicht größer als der kleinste Innendurchmesser
des Außenrings (1) ist.
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