DE19921244A1 - Anlage zur Bearbeitung von Wafern - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Ablage zur Bearbeitung von Wafern in wenigstens einem Reinraum (1) mit einer Anordnung von Fertigungseinheiten (2) zur Durchführung einzelner Fertigungsschritte und einem Transportsystem zum Transport der Wafer zwischen unterschiedlichen Fertigungseinheiten (2). Zudem ist wenigstens ein Leitstand (7) zur automatischen Verfolgung und Steuerung des Materialflusses der Wafer vorgesehen, wobei von den Fertigungseinheiten (2) und/oder dem Transportsystem Prozeßdaten in den Leitstand (7) eingelesen werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Bearbeitung von Wafern
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Anlagen umfassen eine Vielzahl von Fertigungsein
heiten, mit welchen unterschiedliche Fertigungsprozesse
durchgeführt werden. Bei diesen Fertigungsprozessen handelt
es sich insbesondere um Ätzprozesse, Naßchemieverfahren, Dif
fusionsprozesse sowie diverse Reinigungsverfahren wie zum
Beispiel CMP-Verfahren (Chemical Mechanical Polishing). Für
jeden dieser Prozesse sind eine oder mehrere Fertigungsein
heiten vorgesehen. Zudem können in diesen oder in separaten
Fertigungseinheiten auch Meß- und Kontrollvorgänge durchge
führt werden.
Der gesamte Fertigungsprozeß unterliegt strengen Reinheitsan
forderungen, so daß die Fertigungseinheiten in einem Reinraum
oder in einem System von Reinräumen angeordnet sind.
Die Wafer werden in Kassetten in vorbestimmten Losgrößen über
ein Transportsystem den einzelnen Fertigungseinheiten zuge
führt. Auch der Abtransport der Kassetten nach Bearbeitung
dieser Wafer erfolgt über das Transportsystem.
Das Transportsystem weist typischerweise ein Fördersystem
auf, welches beispielsweise in Form von Rollenförderern aus
gebildet ist. Die Kassetten mit den Wafern werden dabei auf
den Rollenförderern aufliegend transportiert. Alternativ kann
das Fördersystem von Hängeförderern oder dergleichen gebildet
sein.
Zur Lagerung der Kassetten weist das Transportsystem mehrere
Stocker auf. Dort erfolgt eine Zwischenlagerung der Kassetten
mit den Wafern.
Der Materialfluß der Kassetten wird dezentral über die Ferti
gungseinheiten gesteuert. Hierzu weisen die einzelnen Ferti
gungseinheiten Bedieneinheiten auf. Diese Bedieneinheiten
weisen typischerweise Rechnereinheiten auf, welche vom Be
dienpersonal bedient werden. Die Bedieneinheiten sind dabei
jeweils an der diesem zugeordneten Fertigungseinheit instal
liert.
Die Disposition der Wafer für eine Fertigungseinheit erfolgt
üblicherweise über das Bedienpersonal. Je nach Bedarf und
Vorgabe durch das Bedienpersonal wird eine bestimmte Anzahl
von Kassetten mit Wafern aus einem Stocker entnommen und der
Fertigungseinheit zugeführt. Diese Art der Disposition erfor
dert einen hohen Zeitaufwand für das Bedienpersonal der Fer
tigungseinheiten.
Nachteilig ist ferner, daß von einer Bedienperson jeweils die
für die entsprechende Fertigungseinheit benötigte Anzahl von
Kassetten disponiert werden kann, ohne daß eine Abstimmung
mit dem Bedarf für andere Fertigungseinheiten erfolgt. Diese
mangelnde Abstimmung führt zu großen Stillstandszeiten ein
zelner Fertigungseinheiten und großen Durchlaufzeiten der Wa
fer durch die Anlage.
Zudem ist nachteilig, daß die Verfolgung einzelner Wafer oder
Kassetten mit Wafern äußerst aufwendig ist. Da die einzelnen
Fertigungseinheiten von unterschiedlichen Bedienpersonen be
trieben werden, besteht die Gefahr von Fehlzuordnungen und
Verwechslungen einzelner Kassetten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Anlage der ein
gangs genannten Art so auszubilden, daß diese eine möglichst
hohe Produktivität bei der Bearbeitung von Wafern aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1
vorgesehen. Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen be
schrieben.
Erfindungsgemäß weist die Anlage einen Leitstand zur automa
tischen Verfolgung und Steuerung des Materialflusses der Wa
fer auf. Hierzu werden von den Fertigungseinheiten und/oder
dem Transportsystem die Wafer, die Fertigungseinheiten und/
oder das Transportsystem kennzeichnende Prozeßdaten in den
Leitstand eingelesen.
Die die Fertigungseinheiten kennzeichnenden Prozeßdaten um
fassen insbesondere, ob eine Fertigungseinheit funktionsfähig
ist oder nicht. Zudem werden Informationen über den Ausla
stungsgrad der Fertigungseinheit an den Leitstand übermit
telt. Dabei wird insbesondere an den Leitstand weitergegeben,
ob eine Fertigungseinheit auf die Anlieferung von Wafern war
tet und daher momentan stillsteht.
Desweiteren wird an den Leitstand die Anzahl von Kassetten
mit Wafern gemeldet, welche in der gesamten Anlage in Umlauf
sind. Dabei werden von den Fertigungseinheiten die Kassetten
an den Leitstand gemeldet, welche Kassetten in der Ferti
gungseinheit gerade bearbeitet werden und welche Kassetten an
die Fertigungseinheit angeliefert worden sind und zur Bear
beitung bereit stehen.
Desweiteren werden vom Transportsystem die Kassetten mit Wa
fern an den Leitstand gemeldet, welche zu dem jeweiligen
Zeitpunkt auf dem Fördersystem transportiert werden und die
in den Stockern oder anderen Speichersystemen zwischengela
gert sind.
Zur Erfassung der in der Anlage befindlichen Kassetten mit
Wafern können beispielsweise optische Erfassungssysteme vor
gesehen sein, welche die einzelnen Kassetten an vorgegebenen
Orten der Anlage erfassen. Beispielsweise können die Erfas
sungssysteme als Codelesegeräte ausgebildet sein, welche auf
den Kassetten aufgebrachte Codes lesen und identifizieren.
Anhand dieser Codes ist eine eindeutige Zuordnung der Kasset
ten möglich.
Schließlich werden insbesondere von den Fertigungseinheiten
Informationen über den Ausarbeitungszustand der Wafer an den
Leitstand gemeldet. Dabei wird insbesondere von einer Ferti
gungseinheit an den Leitstand gemeldet, ob die Bearbeitung
von Wafern einer Kassette fehlerfrei erfolgte oder ob ein
Teil der Wafer nachgearbeitet oder sogar als Ausschuß aus dem
Fertigungsprozeß ausgegliedert werden muß.
Anhand der in den Leitstand eingelesenen Prozeßdaten wird der
Materialfluß der Wafer in der gesamten Anlage verfolgt. Zudem
erfolgt nach Auswertung der Prozeßdaten eine Steuerung der
Fertigungsprozesse zentral über den Leitstand. Insbesondere
wird dabei der Materialfluß vom Transportsystem zu den Ferti
gungseinheiten gesteuert. Zudem können auch Fertigungsparame
ter für die Fertigungseinheiten über den Leitstand vorgegeben
werden.
Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Anlage besteht
darin, daß die Steuerung der Anlage zentral über den Leit
stand in Abhängigkeit sämtlicher wesentlicher Prozeßdaten der
Wafer, der Fertigungseinheiten und des Transportsystem er
folgt. Somit wird der Materialfluß nicht in kleinen Einzelbe
reichen der Anlage sondern für die gesamte Anlage optimiert.
Unnötige Stillstandszeiten von Fertigungseinheiten werden auf
diese Weise vermieden, wodurch der Auslastungsgrad der Ferti
gungseinheiten erheblich vergrößert wird. Zudem erfolgt die
zentrale Steuerung durch den Leitstand mit einem Minimum an
Personaleinsatz.
Der Leitstand weist vorzugsweise eine Rechnereinheit auf,
welche einen Großteil der Optimierung des Materialflusses au
tomatisch abarbeitet. Das Bedienpersonal an den Fertigungs
einheiten braucht für die Steuerung des Materialflusses nicht
mehr beansprucht werden.
Schließlich ist vorteilhaft, daß Änderungen im Fertigungspro
zeß auf einfache Weise durch den Leitstand zentral vorgenom
men werden können, was die Flexibilität der Anlage erheblich
erhöht.
Die Erfindung wird im nachstehenden anhand der Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 Schematische Darstellung der räumlichen Anordnung
einer von einem Leitstand gesteuerten Anlage zur
Bearbeitung von Wafern.
Fig. 2 Anschlußschema der an den Leitstand gemäß Fig. 1
angeschlossenen Einheiten.
In Fig. 1 ist schematisch eine Anlage zur Bearbeitung von
Wafern dargestellt. Zur Durchführung der für die Bearbeitung
der Wafer erforderlichen Fertigungsprozesse sowie für die
Kontrolle der Bearbeitungsqualität der Fertigungsprozesse
sind in einem Reinraum 1 eine Vielzahl von Fertigungseinhei
ten 2 angeordnet. Alternativ können die Fertigungseinheiten 2
auch auf mehrere Reinräume 1 verteilt sein.
Die Fertigungsprozesse umfassen insbesondere Ätzprozesse,
Naßchemieverfahren, Diffusionsprozesse sowie Reinigungsver
fahren.
Jede der Fertigungseinheiten 2 weist eine Bedieneinheit 3
auf, welche vom Bedienpersonal der Anlage bedienbar ist. Im
vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Bedieneinheiten 3
unmittelbar an der jeweiligen Fertigungseinheit 2 angeordnet.
Alternativ können die Bedieneinheiten 3 in einem vom Reinraum
1 abgetrennten Raum angeordnet sein, in welchem keine Rein
raumbedingungen herrschen.
Die zu bearbeitenden Wafer werden in Kassetten 4 den einzel
nen Fertigungseinheiten 2 zugeführt. Als typische Lösgröße
sind 25 Wafer in einer Kassette 4 untergebracht. Für die Zu
führung der Kassetten 4 zu den Fertigungseinheiten 2 und den
Abtransport von den Fertigungseinheiten 2 ist ein Transport
system vorgesehen, welches ein Fördersystem und ein Speicher
system aufweist. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel sind als Fördersystem Rollenförderer 5 vorgese
hen. Die Kassetten 4 werden dabei auf den Rollen der Rollen
förderer 5 aufliegend transportiert. Das Speichersystem dient
der Zwischenlagerung der Kassetten 4, wobei als Speichersy
stem beispielsweise Stocker 6 eingesetzt werden. Einer dieser
Stocker 6 ist schematisch in Fig. 1 dargestellt.
Die Entnahme der Kassetten 4 von den Rollenförderern 5 und
die Zuführung zu einer Fertigungseinheit 2 oder einem Stocker
6 kann manuell oder über nicht dargestellte Handlingssysteme
erfolgen.
Zur Verfolgung und Steuerung des Materialflusses der Wafer in
der Anlage ist ein Leitstand 7 vorgesehen. Hierzu werden von
den Fertigungseinheiten 2 und/oder dem Transportsystem die
Wafer, die Fertigungseinheiten 2 und/oder das Transportsy
stem kennzeichnende Prozeßdaten in den Leitstand 7 eingele
sen.
Der Leitstand 7 selbst kann sich dabei prinzipiell im Rein
raum 1 befinden. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel befindet sich der Leitstand 7 in einem vom
Reinraum 1 abgetrennten Raum 8. Dies ist deshalb vorteilhaft,
weil in diesem Raum 8 keine Reinraumbedingungen herrschen
müssen, so daß dieser Raum 8 einfach und schnell für das Be
dienpersonal ohne Reinraumkleidung zugänglich ist. Prinzipi
ell können die Bedieneinheiten 3 der Fertigungseinheiten 2 in
demselben Raum 8 angeordnet sein, in welchem sich der Leit
stand 7 befindet.
Der Leitstand 7 weist eine oder mehrere nicht dargestellte
Rechnereinheiten auf, welche die Steuerung der Anlage über
nehmen. Hierzu sind die Rechnereinheiten des Leitstands 7 an
Einheiten der Anlage wie insbesondere die Fertigungseinheiten
2 angeschlossen.
Ein Beispiel eines derartigen Anschlußschemas ist in Fig. 2
dargestellt. Das Anschlußschema gemäß Fig. 2 stellt ein
Netzwerk dar, welches vom Leitstand 7 gesteuert wird.
An dieses Netzwerk sind zunächst sämtliche Fertigungseinhei
ten 2 der Anlage angeschlossen. Zweckmäßigerweise erfolgt der
Anschluß über die Bedieneinheiten 3 der Fertigungseinheiten
2. Zudem können den Fertigungseinheiten 2 nicht dargestellte
Betriebsdatenerfassungsgeräte zugeordnet sein, welche eben
falls an den Leitstand 7 angeschlossen sind.
Zudem können am Transportsystem mehrere dezentrale Rech
nereinheiten 9 vorgesehen sein, welche ebenfalls an den Leit
stand 7 angeschlossen sind. An diese dezentrale Rechnerein
heiten 9 können jeweils Erfassungssysteme angeschlossen sein,
welche den Materialfluß der Wafer erfassen. Diese Erfassungs
systeme können beispielsweise von Codelesern gebildet sein,
welche auf den Kassetten 4 aufgebrachten Codes zur Klassifi
kation der Wafer lesen.
Anhand der mit den Erfassungssystemen ermittelten Prozeßdaten
kann im Leitstand 7 ermittelt werden, wieviele Kassetten 4
mit Wafern in der Anlage im Umlauf sind. Zudem ist damit eine
genaue Verfolgung der Kassetten 4 mit den Wafern möglich.
Anhand der von den Bedieneinheiten 3 und den Betriebsdatener
fassungsgeräten in den Leitstand 7 eingelesenen Prozeßdaten
werden sämtliche wesentlichen Prozeßdaten der Fertigungsein
heiten 2, wie zum Beispiel Stillstandszeiten, Betriebsstörun
gen sowie Auslastungsgrad erfaßt und im Leitstand 7 ausgewer
tet. Zudem werden Informationen über den Bearbeitungszustand
der Wafer gewonnen. Beispielsweise wird dadurch im Leitstand
7 erfaßt, welche und wieviele Wafer an einer Fertigungsein
heit 2 zur Nachbearbeitung oder als Ausschuß ausgeschleust
werden müssen.
Anhand dieser Prozeßdaten wird der Materialfluß über den
Leitstand 7 zentral gesteuert. Insbesondere können über den
Leitstand 7 an die dezentralen Rechnereinheiten 9 am Trans
portsystem Steuerbefehle ausgegeben werden, durch welche eine
Umlenkung von Wafern über die Rollenförderer 5 erfolgt oder
bestimmte Kassetten 4 mit Wafern im Speichersystem eingela
gert oder aus diesem entnommen werden.
Zudem können vom Leitstand 7 auch Steuerbefehle oder Ferti
gungsparameter direkt an die Bedieneinheiten 3 der Ferti
gungseinheiten 2 übertragen werden. Damit werden insbesondere
die Betriebsparameter der betreffenden Fertigungseinheit 2
zur Anpassung des Materialflusses in geeigneter Weise einge
stellt. Alternativ können vom Leitstand 7 Bedienanweisungen
für das Bedienpersonal an die Bedieneinheiten 3 der Ferti
gungseinheiten 2 ausgegeben werden.
Weiterhin ist an den Leitstand 7 eine Rechnereinheit 10 für
die Instandhaltungseinrichtung der Anlage angeschlossen.
Zudem ist wenigstens eine Rechnereinheit 11 für die Verwal
tung des Ersatzteillagers für die Anlage an den Leitstand 7
angeschlossen.
Arbeitet eine der an den Leitstand 7 angeschlossenen Einhei
ten, insbesondere eine Fertigungseinheit 2, fehlerhaft oder
ist diese Einheit aufgrund eines Defekts ausgefallen, so wird
eine Störmeldung von dieser Einheit an den Leitstand 7 über
tragen.
Im Leitstand 7 wird diese Störmeldung ausgewertet. Zweckmäßi
gerweise wird in Abhängigkeit dieser Störmeldung ein Steuer
befehl an die entsprechende Einheit zur Beseitigung der Stö
rung übertragen, falls die Einheit noch insoweit funktionsfä
hig ist. Handelt es sich bei der Störung um eine Funktions
störung einer Fertigungseinheit 2, so kann ein entsprechender
Steuerbefehl vom Leitstand 7 an der Bedieneinheit 3 angezeigt
werden. Im einfachsten Fall kann das Bedienpersonal anhand
des an der Bedieneinheit 3 angezeigten Steuerbefehls die Stö
rung sofort vor Ort beseitigen.
Ist die Störung einer Fertigungseinheit 2 gravierender, ist
beispielsweise ein Teil der Fertigungseinheit 2 defekt, so
wird vom Leitstand 7 nach Erfassung der Störmeldung ein Steu
erbefehl an die Rechnereinheit 10 der Instandhaltungseinrich
tung der Anlage abgegeben. Dadurch kann das Bedienpersonal
mit einer sehr kurzen Reaktionszeit den Fehler an der Ferti
gungseinheit 2 lokalisieren und beseitigen.
Im Falle eines Defekts eines Teils einer Fertigungseinheit 2
kann als Anwort auf die Störmeldung der betreffenden Ferti
gungseinheit 2 zudem auch vom Leitstand 7 ein Steuerbefehl an
eine Rechnereinheit 11 des Ersatzteillagers der Anlage abge
sendet werden. Dies ermöglicht eine sehr schnelle Bereitstel
lung von Ersatzteilen, so daß die Fertigungseinheit 2 inner
halb sehr kurzer Zeit wieder lauffähig ist.
Zweckmäßigerweise werden die Betriebszustände sämtlicher an
den Leitstand 7 angeschlossenen Einheiten an wenigstens einer
Rechnereinheit des Leitstands 7 fortlaufend angezeigt. Beson
ders vorteilhaft werden die Betriebszustände an der Rech
nereinheit graphisch angezeigt. Das Bedienpersonal des Leit
stands 7 kann somit fortlaufend kontrollieren, ob die Anlage
einwandfrei arbeitet, oder ob sich kritische Zustände während
des Betriebs entwickeln.
Prinzipiell können anstelle eines zentralen Leitstands 7 für
die Anlage auch mehrere dezentral arbeitende Leitstände 7
vorgesehen sein, an welche jeweils eine vorgegebene Anzahl
von Einheiten angeschlossen ist.
1
Reinraum
2
Fertigungseinheit
3
Bedieneinheit
4
Kassetten
5
Rollenförderer
6
Stocker
7
Leitstand
8
Raum
9
Rechnereinheit
10
Rechnereinheit
11
Rechnereinheit
Claims (20)
1. Anlage zur Bearbeitung von Wafern in wenigstens einem
Reinraum mit einer Anordnung von Fertigungseinheiten zur
Durchführung einzelner Fertigungsschritte und einem Trans
portsystem zum Transport der Wafer zwischen unterschiedlichen
Fertigungseinheiten, dadurch gekennzeichnet, daß we
nigstens ein Leitstand (7) zur automatischen Verfolgung und
Steuerung des Materialflusses der Wafer vorgesehen ist, wobei
von den Fertigungseinheiten (2) und/oder dem Transportsy
stem die Wafer, die Fertigungseinheiten (2) und/oder das
Transportsystem kennzeichnende Prozeßdaten in den Leitstand
(7) eingelesen werden.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Leitstand (7) außerhalb des Reinraums (1) angeordnet
ist.
3. Anlage nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Leitstand (7) wenigstens eine
Rechnereinheit (10) aufweist, welche an die Fertigungseinhei
ten (2) und/oder an dezentrale Rechnereinheiten (9) am
Transportsystem angeschlossen ist.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Leitstand (7) an Betriebsdatener
fassungsgeräte angeschlossen ist.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch ge
kennzeichnet, daß wenigstens eine Rechnereinheit (10)
für die Instandhaltungseinrichtung der Anlage an den Leit
stand (7) angeschlossen ist.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch ge
kennzeichnet, daß wenigstens eine Rechnereinheit (11)
für die Verwaltung des Ersatzteillagers für die Anlage an den
Leitstand (7) angeschlossen ist.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch ge
kennzeichnet, daß von den an den Leitstand (7) ange
schlossenen Einheiten Störmeldungen an den Leitstand (7)
übertragen werden.
8. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß in Abhängigkeit einer Störmeldung einer an den Leitstand
(7) angeschlossenen Einheit vom Leitstand (7) ein Steuerbe
fehl zur Beseitigung der Störung übertragen wird.
9. Anlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß in Abhängigkeit einer Störmeldung einer an den Leitstand
(7) angeschlossenen Einheit vom Leitstand (7) ein Steuerbe
fehl an die Rechnereinheit (10) der Instandhaltungseinrich
tung übertragen wird.
10. Anlage nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß in Abhängigkeit einer Störmeldung einer an
den Leitstand (7) angeschlossenen Einheit vom Leitstand (7)
ein Steuerbefehl an die Rechnereinheit (11) des Ersatzteilla
gers zur Orderung von Ersatzteilen übertragen wird.
11. Anlage nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch ge
kennzeichnet, daß vom Leitstand (7) Steuerbefehle an die
Fertigungseinheiten (2) zu deren Steuerung übertragen werden.
12. Anlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß über den Leitstand (7) Fertigungsparameter an die Ferti
gungseinheiten (2) übertragen werden.
13. Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß über den Leitstand (7) an eine Fertigungseinheit (2) Be
dienanweisungen für das Bedienpersonal ausgegeben werden.
14. Anlage nach einem der Ansprüche 11-13, dadurch ge
kennzeichnet, daß jede Fertigungseinheit (2) eine Be
dieneinheit (3) aufweist, in welche die Steuerbefehle von dem
Leitstand (7) eingelesen werden.
15. Anlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bedieneinheit (3) an der Fertigungseinheit (2) ange
ordnet ist.
16. Anlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bedieneinheit (3) in einem außerhalb des Reinraums
(1) angeordneten Operatorraum angeordnet ist.
17. Anlage nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Operatorraum mehrere Bedieneinheiten (3) sowie der
Leitstand (7) angeordnet sind.
18. Anlage nach einem der Ansprüche 12-17, dadurch ge
kennzeichnet, daß vom Leitstand (7) das Transportsystem
in Abhängigkeit der Fertigungsparameter für die Fertigungs
einheiten (2) gesteuert wird.
19. Anlage nach einem der Ansprüche 1-18, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Betriebszustände der an den Leit
stand (7) angeschlossenen Einheiten am Leitstand (7) ange
zeigt werden.
20. Anlage nach einem der Ansprüche 1-19, dadurch ge
kennzeichnet, daß diese mehrere dezentral arbeitende
Leitstände (7) aufweist, wobei an jeden Leitstand (7) eine
vorgegebene Anzahl von Einheiten angeschlossen ist.
Priority Applications (4)
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| DE19921244A DE19921244A1 (de) | 1999-05-07 | 1999-05-07 | Anlage zur Bearbeitung von Wafern |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19921244A DE19921244A1 (de) | 1999-05-07 | 1999-05-07 | Anlage zur Bearbeitung von Wafern |
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Family
ID=7907410
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| Title |
|---|
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| WO2000068974A2 (de) | 2000-11-16 |
| TW480589B (en) | 2002-03-21 |
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