Die Erfindung betrifft eine schwingungsentkoppelnde Flanschver
bindung im Abgasstrang von Kraftfahrzeugen gemäß dem Oberbe
griff des Anspruches 1.
Schwingungsentkoppelnde Flanschverbindungen der vorgenannten
Art sind aus der Praxis bekannt und werden insbesondere zwi
schen Teilen des Abgasstranges vorgesehen, die zueinander ge
lenkig beweglich dichtend zu verbinden sind. Auf die
Flanschverbindung wirken dabei teilweise erhebliche Kräfte, da
der Abgasstrang mit dem Motor des Fahrzeuges gekoppelt ist und
einen vom Motor abragenden "Hebel" bildet, der ebenso wie der
Motor elastisch beweglich gegenüber Rahmen bzw. Karosserie des
Fahrzeuges abgestützt ist und damit zu Lagestabilisierung des
Motores innerhalb des Fahrzeuges beiträgt, wobei der Motor im
Hinblick auf innermotorische Kräfte und Momente, Antriebsmomen
te und Massenkräfte zu stabilisieren ist. Dies bedingt einer
seits eine entsprechend stabile Ausbildung der Flanschverbin
dung und andererseits eine Ausgestaltung, durch die Winkelfeh
ler und Montagetoleranzen bis zu einem gewissen Grad kompen
siert werden und sowie die Auswirkungen von Schwingungen der
Abgasanlage wie auch von in die Abgasanlage eingeleiteten
Schwingungen und Lastwechselreaktionen reduziert werden können.
Um diesbezüglich eine gewisse Entkopplung in der Flanschverbin
dung zu erreichen, wird diese federnd verspannt.
Hierzu ist es bekannt, tellerfederartige, die Flansche über ih
ren ganzen Umfang umschließende und daher nicht in den ge
schlossenen Abgasstrang einsetzbare Spannelemente zu verwenden,
die ihrerseits unter entsprechender Vorspannung verbunden wer
den, wobei die Verbindung über in Richtung des Abgasstranges
sich erstreckende, mit einem der Spannelemente einstückige und
gegenüber dem anderen der Spannelemente verhakbare Laschen er
folgt, so daß der Grad der elastischen Nachgiebigkeit allein
von der Federhärte der tellerfederartigen Spannelemente ab
hängt. Derartige Spannvorrichtungen sind zwar in ihrer Funktion
zufriedenstellend, bedingen aber einen relativ hohen Bedarf an
teurem Federstahl und können vor allen Dingen nicht in den ge
schlossenen Abgasstrang eingesetzt werden, so daß beispielswei
se eine Beschädigung oder ein Versagen der Spannelemente hohe
Reparaturkosten nach sich zieht. Darüber hinaus bedingt die
voll umschließende Bauweise auch einen relativ großen Raumbe
darf, so daß ungeachtet des funktional durchaus befriedigenden
Ergebnisses solcher Spannvorrichtungen ein Bedarf für Spannvor
richtungen der im Oberbegriff genannten Art gegeben ist, die
ihrerseits in den geschlossenen Abgasstrang einsetzbar sind.
Solche in den geschlossenen Abgasstrang einsetzbare Spannvor
richtungen sind als einstückige, U-förmige Flanschklammern aus
gebildet, deren Klammerschenkel an ihrem einen Ende über einen
Steg verbunden sind und an ihrem anderen Ende frei auslaufen,
wobei die Klammerschenkel jeweils gegabelt sind und zwei Arme
aufweisen, die, aufgeschoben auf den Abgasstrang, diesen beid
seitig übergreifen und sich auf der zugehörigen Flanschseite
abstützen. Die Beaufschlagung der zu verspannenden Flansche
über die sich jeweils entsprechenden Arme der Schenkel erfolgt
in Spannbereichen, die in Längsrichtung der Arme versetzt sind,
wobei die Arme im jeweiligen Spannbereich als Abstützung eine
Ausprägung oder dergleichen aufweisen, durch die auch der für
die Federwirkung notwendige Freigang zwischen jeweiligem
Flansch und dem gegen diesen abgestützten Arm erreicht wird.
Derartige Lösungen bauen raumsparend und sind montagemäßig auch
unter Reparaturgesichtspunkten günstig, bedingen aber in der
Festlegung der Spannbereiche und in der Positionierung der ent
sprechenden Abstützungen gewisse Einschränkungen, die das Er
reichen der angestrebten Schwingungsentkopplung bei betriebssi
cherer Flanschverbindung erschweren.
Durch die Erfindung soll eine Flanschverbindung der eingangs
genannten Art insbesondere unter Berücksichtigung dieser Ge
sichtspunkte verbessert werden.
Die erfindungsgemäße, schwingungsentkoppelnde Flanschverbindung
geht davon aus, daß abhängig von den jeweiligen fahrzeugspezi
fischen Gegebenheiten die angestrebte Schwingungsentkoppelung
eine individuelle Festlegung der Spannkraft der Spannvorrich
tung in den einzelnen Spannbereichen bedingt, um einerseits die
gegebenen Kräfte aufnehmen zu können und andererseits bezogen
auf gegebene Schwingungsverläufe und Schwingungsebenen die an
gestrebte Schwingungsentkoppelung zu erreichen, zumal die bau
lichen Gegebenheiten häufig nur ein Aufschieben der Spannvor
richtung auf den Abgasstrang in einer vorgegebenen Position zu
lassen. Eine diesbezügliche Optimierung erweist sich zunehmend
als notwendig, da einerseits aus Gewichtsgründen eine möglichst
leichte Bauweise auch des Abgasstranges angestrebt wird, ande
rerseits das zunehmende Komfortbedürfnis eine gute Schwingungs
entkoppelung unter akustischen Gesichtspunkten nötig macht, zu
mal zumindest für bestimmte Fahrzeugtypen auch ein gewisser
"Sound" angestrebt wird und diesbezüglich störende Geräusche,
insbesondere blechartige Geräusche generell vermieden werden
sollen.
Diese individuelle Anpassung der Spannvorrichtung an die jewei
ligen Gegebenheiten wird erfindungsgemäß desweiteren bei einer
einstückigen U-förmigen Flanschkammer mit den Armen zugeordne
ten Abstützungen dadurch ermöglicht, daß jeder Arm nur eine Ab
stützung trägt, so daß allein durch die Anpassung der verblei
benden Querschnittsvariablen die angestrebte Anpassung der
Spannkräfte erreichbar ist. Bezogen auf eine im Querschnitt U-
förmige Spannklammer erweist es sich im Hinblick auf deren Aus
bildung mit drei Spannbereichen als zweckmäßig, die Arme im Be
reich des Steges der Spannklammer über einen zum Steg weitge
hend freiliegenden Stützsteg zu verbinden und diesem Stützsteg
einen Spannbereich zuzuordnen, so daß insgesamt drei Spannbe
reiche verwirklicht sind, die bezüglich ihrer Spannkräfte indi
viduell festgelegt werden können, wobei bevorzugt bei einer
derartigen Ausgestaltung die den Armen zugeordneten Abstützun
gen im Bereich der freien Enden der Arme und die dem Stützsteg
zugeordnete Abstützung im Mittelbereich des Stützsteges liegt,
der seinerseits gegenüber dem die Schenkel verbindenden Steg
freigeschnitten ist und im Bereich der Ansätze der Arme in der
Verbindung zum die Schenkel verbindenden Steg gehalten ist. Ei
ne derartige Ausgestaltung der Flanschverbindung bzw. von deren
Spannvorrichtung ist insbesondere dann zweckmäßig, wenn die
Spannvorrichtung nicht sehr hoch belastet ist.
Insbesondere für Spannvorrichtungen, die auch hohe Spannkräfte
aufzubringen haben, erweist es sich als zweckmäßig, die Arme
der Klammerschenkel im Bereich ihrer vom Klammersteg abgelege
nen Enden lösbar zu verbinden, was in einfachster Weise über
eine Rastverbindung erfolgen kann, die dadurch gebildet wird,
daß das Ende des einem Schenkel zugeordneten Armes in eine in
Richtung auf den entsprechenden Arm des anderen Schenkels abge
winkelte Lasche übergeht, die ihrerseits gegenüber diesem Arm
verhakbar ist. In Verbindung mit einer solchen Lösung ist es
von Vorteil, die Spannklammer so auszubilden, daß die Abstüt
zungen beiderseits der quer zu den Armen verlaufenden Längsmit
telebene des Abgasstranges im Bereich der Flanschverbindung
liegen, wobei die Abstützungen bevorzugt ausgestellten, den
Flansch beaufschlagenden Zungen zugeordnet sind, so daß über
die Bestimmung des Zungenquerschnittes das Verhältnis der
Spannkräfte in den einzelnen Abstützungen zusätzlich beeinfluß
bar ist. Insbesondere muß durch die Gestaltung der Abstützungen
auch sichergestellt sein, daß die Schenkelarme gegenüber den
benachbarten Flanschseiten einen für Federbewegungen ausrei
chenden Freigang aufweisen.
Im Hinblick auf einen möglichst geringen Materialverbrauch für
die insbesondere aus Federstahl bestehende Spannvorrichtung so
wie eine einfache Herstellbarkeit derselben kann es zweckmäßig
sein, die die Spannvorrichtung bildende Flanschklammer mehrtei
lig auszubilden, wobei eine diesbezüglich mögliche erfindungs
gemäße Ausgestaltung darin besteht, den über die Spannvorrich
tung zu beaufschlagenden Flanschseiten jeweils einen in der
Draufsicht einem zweiarmigen Schenkel entsprechenden Klammerbo
gen zuzuordnen und die beiden einer Spannvorrichtung zugehöri
gen Klammerbögen über Rast- und/oder Haltevorrichtungen mitein
ander zu verbinden. Hierbei erweist es sich als zweckmäßig,
kombiniert Steck- und/oder Rastverbindungen vorzusehen, so daß
nach Herstellung der Steckverbindung zwischen den beiden Klam
merbögen durch Verschwenken derselben gegeneinander die Lagesi
cherung durch Verrastung vorgenommen werden kann, was die Mon
tage erleichtert. Hierzu können den Klammerbögen entsprechende
Steckzungen zugeordnet sein, die in Aufnahmeöffnungen von La
schen einrasten, sowie Laschen vorgesehen sein, die mit ent
sprechenden Rastnasen das Gegenstück hintergreifen.
Im Rahmen der Erfindung ist es desweiteren möglich, lediglich
mit einen Umfangswinkel von kleiner 180° abdeckenden Klammerbö
gen zu arbeiten und diese Klammerbögen über querverlaufende
Verbindungsjoche gegeneinander zu verspannen. Den gleichen
Spannbereichen zugeordnete Klammerbögen, also in Spannrichtung
miteinander zusammenwirkende Klammerbögen können durch entspre
chende, passende Aufnahmeöffnungen in den Jochen in ihrem Ab
stand zueinander festgelegt sein, so daß die Spannfunktion ge
währleistet ist, oder sie können auch untereinander beispiels
weise durch einen Steg verbunden sein, so daß über die Querjo
che lediglich noch die Sicherung der Klammerbögen gegeneinander
quer zur Spannrichtung vorzunehmen ist. Diese Jochfunktion der
Lagesicherung für die Klammerbögen kann im Rahmen der Erfindung
auch von in Verlängerung der Stege sich in Umfangsrichtung er
streckenden Laschen übernommen werden, die miteinander zu ver
binden sind, wobei die Spannfunktion bei einer derartigen Vor
richtung dadurch realisiert ist, daß die in entsprechenden
Spannbereichen einander gegenüberliegenden Abstützungen einem
Bauteil zugeordnet sind und dieses Bauteil randseitig auf die
Flansche aufgeschoben wird und in der jeweiligen Spannlage
durch Verspannung in Umfangsrichtung fixiert ist.
Die erfindungsgemäßen Spannvorrichtungen sind in Verbindung mit
bekannten Anschlußverbindungen zwischen im Abgasstrang aufein
ander folgenden Teilen realisierbar.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich
aus den Ansprüchen. Ferner wird die Erfindung mit weiteren
Merkmalen nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen erläu
tert. Es zeigen:
Fig. 1 eine vereinfachte Darstellung der Spannvor
richtung einer schwingungsentkoppelnden
Flanschverbindung im Abgasstrang von Kraft
fahrzeugen, wobei die über die Flanschverbin
dung zu koppelnden, die Flanschen tragenden
Teile als Rohrteile strichliert angedeutet
sind,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine weitere Ausgestaltungsform einer Spann
vorrichtung einer schwingungsentkoppelten
Flanschverbindung, wobei die Arme der ein
stückigen, U-förmigen Spannklammer im Bereich
ihrer vom die Arme tragenden Steg abgelegenen
Endes miteinander zu verbinden sind,
Fig. 4 einen Schnitt gemäß Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine erste Ausführungsform einer mehrteiligen
Flanschklammer, die als Spannvorrichtung Be
standteil einer schwingungsentkoppelnden
Flanschverbindung ist und die zwei den Spann
bereichen zugehörige Abstützungen tragende
Klammerbögen aufweist, die in Spannrichtung
verspannbar und gegeneinander fixierbar sind,
Fig. 6 eine vereinfachte Schnittdarstellung durch
die Spannvorrichtung einer Flanschverbindung
gemäß Fig. 5, wobei die Flansche und die sie
tragenden, hier als Rohre angedeuteten Teile
strichliert angedeutet sind,
Fig. 7 einen Schnitt gemäß Linie VII-VII in Fig. 5,
Fig. 8 eine weitere Ausführungsform einer mehrteili
gen Flanschverbindung mit in Draufsicht U-
förmigen und gegeneinander verspannbaren
Klammerbögen,
Fig. 9 bis 11 den in Fig. 8 angegebenen Schnitten gemäß
Linie IX-IX, X-X und XI-XI entsprechende
Schnittdarstellungen,
Fig. 12 entsprechend den Fig. 1, 3, 5 und 8 eine
vereinfachte Draufsichtsdarstellung auf die
Spannvorrichtung einer schwingungsentkoppeln
den Flanschverbindung in dem Abgasstrang ei
nes Kraftfahrzeuges, wobei die Spannvorrich
tung mehrteilig ausgebildet ist und einander
gegenüberliegende Klammerbögen aufweist, die
über Querjoche lösbar in Spannrichtung wie
auch quer hierzu gegeneinander verspannt
sind,
Fig. 13 eine Schnittdarstellung gemäß Linie XIII-XIII
in Fig. 12,
Fig. 14 eine der Fig. 12 funktional ähnliche Ausge
staltung einer Spannvorrichtung, bei der in
Spannrichtung zusammenwirkende Klammerbögen
über Stege verbunden sind und in Verlängerung
ihrer Stege liegende, sich in Umfangsrichtung
erstreckende Verbindungslaschen aufweisen,
Fig. 15 einen Schnitt gemäß Linie XV-XV in Fig. 14,
und
Fig. 16 bis 19 Beispiele für Flanschgestaltungen im Ab
gasstrang von Kraftfahrzeugen, auf die Spann
vorrichtungen gemäß der Erfindung ansetzbar
sind.
Die Fig. 16 bis 19 zeigen in weitgehend schematisierter Dar
stellung Schnitte durch einen Teilbereich eines Abgasstranges 1
eines Kraftfahrzeuges, wobei der Abgasstrang 1 im gezeigten
Teilbereich Strangteile 2, 3 umfaßt, die beispielshalber durch
Rohrabschnitte gebildet sind und die jeweils im Endbereich aus
gestellte Flansche 4, 5 aufweisen, die über eine Spannvorrich
tung, beispielsweise eine Spannvorrichtung gemäß den Ausgestal
tungen in den Fig. 1, 3, 5, 8, 12 oder 14 axial zu verspan
nen und relativ zueinander zu positionieren sind.
Die Flansche 4, 5 können, wie Fig. 16 bis 19 zeigen, in un
terschiedlicher Weise ausgebildet sein und über Dichtungen ge
geneinander abgestützt sein (Fig. 16 bis 18). Eine weitere
Ausgestaltung zeigt Fig. 19, bei der die Flansche 4, 5 als ge
sonderte, die Strangteile 2, 3 umschließende Ringe gebildet
sind, die sich gegen entsprechend aufgeweitete Bereiche der
Strangteile 2, 3 abstützen, wobei die Strangteile 2, 3 gemäß
Fig. 19 im Überdeckungsbereich zwischen den Flanschen 4, 5 ei
ne dichtende Kugelverbindung 7 bilden.
In Verbindung mit Flanschausbildungen, wie sie beispielsweise
die Fig. 16 bis 19 als an sich bekannte Lösungen zeigen,
lassen sich erfindungsgemäße Spannvorrichtungen einsetzen, wie
sie nachstehend anhand der Fig. 1 bis 15 näher erläutert
werden.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 ist eine eintei
lige Spannvorrichtung 10 dargestellt, und es ist diese Spann
vorrichtung 10 in ihrer Zuordnung zu den zu verbindenden
Strangteilen 2 und 3 in Fig. 2 angedeutet, wobei die Strang
teile 2, 3 und die diesen zugeordneten Flansche 4, 5
strichliert angedeutet sind.
Fig. 1 und 2 zeigen, daß die als Flanschklammer 11 ausgebil
dete Spannvorrichtung 10 zur Herstellung der schwingungsentkop
pelnden Verbindung zwischen den Strangteilen 2, 3 bzw. deren
Flanschen 4, 5 seitlich auf die Flansche 4, 5 aufschiebbar ist,
so daß der Abgasstrang 1 zum Aufsetzen der Spannvorrichtung 10
nicht aufgetrennt werden muß.
Die im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 einstückige,
U-förmige Flanschklammer 11 weist einen Klammersteg 12 auf, der
die Klammerschenkel 13 und 14 trägt, die die Flansche 4 und 5
auf ihren voneinander abgewandten Seiten beaufschlagen und ge
geneinander verspannen. Die Klammerschenkel 13 bzw. 14 sind,
wie in der Fig. 1 in Draufsicht für den Klammerschenkel 14 er
sichtlich, ebenfalls U-förmig gestaltet und weisen zwei vom
Steg 12 abragende Arme 15, 16 auf, wobei diese Schenkelarme 15,
16 die als Rohre ausgebildeten Strangteile 2, 3 seitlich über
greifen und sich auf dem zugehörigen, in Fig. 1 ebenfalls
strichliert angedeuteten Flansch 5 abstützen. Bezogen auf die
zum Steg 12 parallele Längsmittelebene 17 der Strangteile 2, 3
stützen sich die Schenkelarme 15, 16 im vom Steg 17 abgelegenen
Bereich ab, wobei die entsprechenden Spannbereiche den freien
Enden der Schenkelarme 15, 16 zugeordnet sind, die Abstützungen
18, 19 bilden.
Zwischen den Armen 15, 16 weist die Flanschklammer 11 im Be
reich des Steges 12 einen weiteren Spannbereich auf, der durch
die Abstützung 20 symbolisiert ist, welche einem Stützsteg 21
zugeordnet ist, der im Anschlußbereich der Schenkelarme 15, 16
an den Steg 12 mit diesem verbunden ist, zwischen den Armen 15,
16 gegenüber dem parallel verlaufenden Steg 12 aber freige
schnitten ist.
Die Abstützungen 18 bis 20 liegen damit symmetrisch zu einer
zum Steg 12 senkrechten Längsmittelebene 22 und in etwa glei
chem Winkelabstand zueinander, wobei eine bevorzugte Lösung be
zogen auf die drei Abstützungen 18 bis 20 gleiche Winkelabstän
de von 120° vorsieht.
Wie die Schnittdarstellung gemäß Fig. 2 zeigt, wird die dem
Stützsteg 21 zugeordnete Abstützung 20 durch einen eingezogenen
Mittelbereich des Stützsteges gebildet.
Die Flanschklammer 11 ist bevorzugt bezüglich des freien Ab
standes zwischen den freien Enden der einem Klammerschenkel 13
bzw. 14 zugehörigen Schenkelarme 15, 16 so bemessen, daß dieser
gleich, bevorzugt geringfügig kleiner als der Durchmesser der
Strangteile 2 bzw. 3 ist, die vom jeweiligen Klammerschenkel 13
bzw. 14 übergriffen werden, so daß sich zudem eine Sicherung
für die auf den Abgasstrang 1 aufgesteckte Flanschklammer 11
gibt, ungeachtet dessen, daß diese seitlich aufgeschoben ist.
Als Material findet für die Flanschklammer 11 bevorzugt Feder
stahlblech Verwendung, wobei der für die Federwirkung der
Flanschklammer 11 wesentliche Freigang der Schenkelarme 15, 16
bzw. des Stützsteges 21 gegenüber der benachbarten Flanschseite
dadurch sichergestellt ist, daß die Abstützungen 18 bis 20 die
se Flanschseite im Abstand zum Schenkelarm 15, 16 bzw. zum
Stützsteg 21 beaufschlagen.
Eine weitere erfindungsgemäße Ausgestaltung einer Spannvorrich
tung 10 ist in der Ausgestaltung gemäß Fig. 3 und 4 aufge
zeigt, wobei die hier gezeigte Flanschklammer mit 23 bezeichnet
ist und bezüglich der entsprechenden Teile gleiche Bezugszei
chen Verwendung finden.
Die Flanschklammer 23 ist ebenfalls einstückig ausgebildet,
weist im Querschnitt U-Form auf, und umfaßt in dieser Ausge
staltung den Klammersteg 12 sowie die Klammerschenkel 13 und
14. Der Klammerschenkel 14 ist in der Draufsicht gemäß Fig. 3
der sichtbare Schenkel und überdeckt den darunterliegenden
Schenkel 13, wobei die Klammerschenkel 13 und 14 jeweils Schen
kelarme 24 und 25 aufweisen, die zueinander beabstandet sind
und bezogen auf den jeweiligen Klammerschenkel 13 und 14 sich
beiderseits des Strangteiles erstrecken. Den Schenkelarmen 24,
25 sind jeweils Abstützungen 26 und 27 zugeordnet, die beider
seits der stegparallelen Längsmittelebene 17 liegen und die in
Richtung auf das jeweilige Strangteil 2 bzw. 3 bzw. den ent
sprechenden Flansch 4, 5 zum Schenkelarm 24 und 25 versetzt
liegen, so daß ein entsprechender Freigang des Schenkelarmes
24, 25 zum Flansch 4, 5 gegeben ist. Abweichend von der Dar
stellung gemäß Fig. 1 und 2 laufen die Schenkelarme 24 und
25 nicht frei aus, sondern sind im Bereich ihrer vom Steg 12
abgewandten Enden gegeneinander verspannt. Die Verspannung er
folgt im dargestellten Ausführungsbeispiel über jeweils eine
einem der Schenkelarme 24, 25 zugeordnete Spannlasche, die mit
28 bzw. 29 bezeichnet ist, die im dargestellten Ausführungsbei
spiel von den Schenkelarmen des Klammerschenkels 13 ausgeht und
in Richtung auf den Klammerschenkel 14 abgewinkelt ist, wobei
jede der Spannlaschen 28, 29 einen eingeschlagenen Endbereich
30 aufweist. Dieser Endbereich 30 ist hakenförmig gekrümmt und
übergreift im eingeschlagenen Zustand mit seinem Hakenende das
freie Ende des jeweils zugehörigen Schenkelarmes 24 bzw. 25 des
Klammerschenkels 14.
Die Flanschklammer 23 weist in sich hohe Stabilität auf und er
möglicht aufgrund der Verspannung auch im Bereich der Enden der
Schenkelarme 24 und 25 die Beherrschung höherer Spannkräfte,
wobei durch die Hebellängen der Abstützungen 26, 27 einerseits
zum jeweiligen Schenkelarm 24 und 25 und andererseits zum je
weils benachbarten, verspannten Armende, also zum Steg 24 bzw.
zur Spannlasche 27 bzw. 28 die jeweiligen Spannkräfte weitge
hend unabhängig voneinander individuell vorgegeben werden kön
nen.
Die Spannlaschen 28 und 29 ermöglichen in Verbindung mit dem
eingebogenen Endbereich 30 zudem eine einfache Montage, wobei
durch die Einbiegung des Endbereiches eine Führungsbahn ge
schaffen ist, und nach Überfahren des Endbereiches 30 durch die
in entsprechender Länge ausgeführten Schenkelarme durch Rückfe
derung der Spannlasche 28, 29 deren Spannstellung auch gesi
chert ist.
Eine weitere Spannvorrichtung 10 gemäß der Erfindung zeigen die
Fig. 5 und 6, wobei hier die Flanschklammer 31 mehrteilig
ausgebildet ist und durch zwei Klammerbögen 32, 33 gebildet
ist, die in die Flansche 4, 5 über einen Umfangswinkel von mehr
als 180°, bevorzugt etwa 240° umschließen, wobei bevorzugt in
gleichmäßiger Verteilung drei Abstützbereiche über den Umfang
vorgesehen sind, denen drei Abstützungen 34, 35 und 36 zugeord
net sind von denen die Abstützungen 34 und 35 in den Endberei
chen der Klammerbögen 32 und 33 vorgesehen sind. Bezogen auf
etwa gleich große Spannkräfte in den Abstützungen 34 und 35
liegt die resultierende Spannkraft in einer durch die mittlere
Abstützung 35 gehenden Längsmittelebene 22, und für die Ver
spannung der Klammerbögen 32 und 33 erweist es sich als ausrei
chend, diese in lediglich zwei Punkten miteinander zu verbin
den, welche auf einer zur Längsmittelebene 22 senkrechten Ebene
37 liegen, in der auch die Resultierende der über die Abstüt
zungen 34 bis 36 übertragenen Spannkräfte verläuft.
Eine derartige Ausgestaltung führt zu einer sehr einfachen
Flanschklammer 31, die nur einen geringen Bearbeitungsaufwand
erfordert, und dies bei geringem Materialbedarf. Die Verbindung
der beiden Klammerbögen 32 und 33 kann in einfacher Weise, wie
insbesondere Fig. 6 und 7 zeigen, dadurch erfolgen, das ei
ner der Klammerbögen, nämlich der Klammerbogen 33 ausgestellte
Laschen 38 aufweist, die abgebogen in Richtung auf den der an
deren Flanschseite zugeordneten Klammerbogen 32 in verspanntem
Zustand mit ihrem Kopfteil 39 Zungen 40 übergreifen, die in ei
nem der Breite der Lasche 38 entsprechenden Abstand radial vom
Klammerbogen 32 abragen. Die Abstützungen 33 bis 35 können bei
dieser Ausgestaltung analog zu den Abstützungen 18 bis 20 gemäß
Fig. 1 und 2 ausgebildet sein.
Eine weitere erfindungsgemäße Ausgestaltungsform einer Spann
vorrichtung 10 in Form einer mehrteiligen Flanschklammer 41
zeigen Fig. 8 bis 11, wobei in Fig. 9 die Strangteile 2 und
3 in Verbindung mit einer im Querschnitt keilförmigen Dichtung
6 und entsprechend winklig aufeinander zulaufenden Flanschen 4
und 5, wie auch in Fig. 17 dargestellt, Verwendung finden, ge
gen die sich die beiden Klammerbögen 42 und 43 mit ihren Ab
stützungen 44 bis 46 gegen die Flansche 4 und 5 in den jeweili
gen Spannbereichen abstützen. In der Draufsicht weisen die
Klammerbögen 42, 43 jeweils U-förmige Grundform auf und sind
mit drei Abstützungen 44 bis 46 versehen, die über den Umfang
des jeweiligen Strangteiles bei einem Winkelabstand von etwa
120° gleichmäßig verteilt angeordnet sind derart, daß die eine
Abstützung 46 im Scheitelbereich zwischen den Armen 47 und 48
des jeweiligen Klammerbogens 42 bzw. 43 liegt, und die Abstüt
zungen 44 und 45 im Übergang zu dem auskragenden Endbereich 49,
50 des jeweiligen Armes 47 bzw. 48 angeordnet sind, wobei als
auskragender Endbereich 49, 50 die über die Flansche 4, 5 hin
auslaufenden Endteile der Arme 47 und 48 bezeichnet sind.
Auch bei dieser Lösung können die Klammerbögen 42 und 43 als im
wesentlichen ebene Federelemente hergestellt werden, die über
ihre Abstützungen 44 bis 46 die Flansche 4 und 5 von gegenüber
liegenden Seiten beaufschlagen und die gegeneinander verspannt
eine federnde Abstützung für die Flansche 4, 5 bilden. Die Ver
spannung der wie auch in den vorherigen Ausgestaltungen Federe
lemente bildenden Klammerbögen 42, 43 gegeneinander erfolgt
einmal in den Endbereichen 49, 50 der Arme 47 und 48 und zum
anderen im gegenüberliegenden Scheitelbereich der Klammerbögen
42, 43, wobei abweichend von der hier gezeigten Anordnung auch
eine weitere erfindungsgemäße Ausgestaltung möglich ist, bei
der die Verbindung der Klammerbögen 42, 43, die insgesamt sym
metrisch gestaltet sind, im Scheitelbereich über eine in dieser
Symmetrieebene liegende Halterung erfolgen könnte.
Im Ausführungsbeispiel sind, wie Fig. 8 in Verbindung mit
Fig. 10 zeigt, die den Endbereichen 49, 50 der Arme 47, 48 ge
genüberliegenden, verspannenden Halterungen durch vom Klammer
bogen 42 umfangsseitig auskragende und abgebogene Laschen 51
gebildet, die kopfseitig Ausnehmungen 52 aufweisen, in die am
anderen Klammerbogen 43 vorgesehene Steckzungen 52 einzufädeln
sind. Sind die beiden Klammerbögen 42 und 43 in ihrem scheitel
seitigen Bogenbereich auf diese Weise verbunden, so können die
jeweiligen Arme 47 bzw. 48 der Klammerbögen 42 und 43 die Flan
sche 4, 5 gegeneinander verspannend soweit gegeneinander ver
schwenkt werden, bis in den Endbereichen 49, 50 der Arme 47, 48
des Klammerbogens 42 vorgesehene, abgewinkelte Laschen 53 mit
ihren hakenförmigen Kopfteilen 54 den Klammerbogen 43 über und
hintergreifen, und somit die durch das Zusammenschwenken der
Klammerbögen 42 und 43 aufgebaute Federspannung sichern.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Spannvorrichtung 10 in
mehrteiliger Ausführung zeigen Fig. 12 und 13, wobei die
Teile der Spannvorrichtung hier besonders einfach zu gestalten
sind und in der gezeigten Gestaltung insbesondere auch beson
ders materialsparend, nahezu verschnittfrei herzustellen sind.
Dem kommt im Hinblick auf die verwendeten hochwertigen Materia
lien ebenso Bedeutung zu wie einer Herstellung mit möglichst
geringem Verformungsaufwand, und damit auch in möglichst wenig
Arbeitsgängen.
Die in Fig. 12 und 13 dargestellte Spannvorrichtung 10 ist
als gebaute Flanschklammer 56 gestaltet, bei der je Flanschsei
te zwei Klammerbögen 57 und 58 vorgesehen sind, die bevorzugt
gleich ausgebildet sind und bevorzugt zu einer Längsmittelebene
des von ihnen umschlossenen Strangteiles symmetrisch angeordnet
sind. Verbunden und in ihrer Lage zueinander fixiert sind die
einer Flanschseite zugeordneten Klammerbögen 57 bzw. 58, und
zusätzlich auch zu den der gegenüberliegenden Flanschseite zu
gehörigen, entsprechenden Klammerbögen festgelegt durch Spann
joche 59, 60, die, was in der Zeichnung nicht weiter darge
stellt ist, die Klammerbögen 57, 58 sowohl in Spannrichtung,
also im Sinne einer axialen Verspannung der Flansche 4, 5 wie
auch quer hierzu festlegen. Bevorzugt sind die Spannjoche 59,
60 mit schlitzförmigen Aufnahmen für die durch sie hindurchge
führten Enden der Klammerbögen 57, 58 versehen, wobei die
schlitzförmigen Aufnahmen in ihrer Höhe, also in Spannrichtung
an die Materialdicke der Klammerbögen 57, 58 angepaßt sind, um
eine entsprechende Führung zu gewährleisten. Die Klammerbögen
57, 58 sind in den jeweiligen Spannbereichen, wie anhand der
voraufgegangenen Ausführungsformen erläutert, mit entsprechen
den Abstützungen versehen, die bevorzugt in bezogen auf die
Klammerbögen auskragend ausgebildet sind und die Flansche 4
bzw. 5 beaufschlagen. Diesbezüglich wird auf die entsprechenden
Darlegungen in den anderen Ausführungsbeispielen verwiesen.
Zur Montage werden Spannvorrichtungen 10, die gemäß Fig. 12
und 13 als gebaute Flanschklammern 56 ausgebildet sind, bevor
zugt bezüglich ihrer Klammerbögen 57, 58 an ihrem einen Ende
durch ein entsprechendes Spannjoch 59 oder 60 verbunden und
nachfolgend gegenüberliegend in Umfangsrichtung der Flanschver
bindung zusammengedrückt, bis auch das jeweils gegenüberliegen
de Spannjoch verrastend mit den entsprechenden Enden des Klam
merbogens 57 bzw. 58 verbunden ist.
In Abweichung von der gezeigten Ausgestaltungsform können zwei
einander entsprechende, einander gegenüberliegende Klammerbögen
57 bzw. 58 auch über einen Steg verbunden sein, so daß die
axialen Spannkräfte über den Steg aufgenommen werden, und die
vorgesehene Jochverbindung nur noch der Abstützung in Umfangs
richtung und der Fixierung in der jeweiligen Montagestellung
dient.
Fig. 14 und 15 zeigen eine Ausgestaltungsform einer Spann
vorrichtung 10, wie sie der zuletzt angesprochenen, nicht dar
gestellten Weiterbildung der Ausgestaltung gemäß Fig. 12 und
13 im Prinzip entspricht. Die anhand der Fig. 14 und 15 er
läuterte Flanschklammer 61 umfaßt zwei Klammerbögen, wobei je
der der Klammerbögen, die mit 63 und 64 bezeichnet sind, ein U-
förmiges Spannelement bildet, das seitlich die zugehörigen
Flansche 4 und 5 übergreifend auf diese aufzuschieben ist, der
art, daß die den zu verbindenden Strangteilen 2, 3 zugehörigen
Flansche 4, 5 axial über die im Spannbereich der Klammerbögen
62 und 63 vorgesehenen Abstützungen 64 und 65 beaufschlagt und
verspannt werden. Die durch radiales Aufschieben der Klammerbö
gen 62 und 63 auf die Flansche erreichte axiale Verspannung
derselben wird dadurch sichergestellt, daß die Klammerbögen 62
und 63 gegeneinander festgelegt und dadurch daran gehindert
werden, die Flansche freizugeben. Die wechselseitige Sicherung
und Fixierung im Hinblick auf ihre Lage gegenüber den Flanschen
2, 3 wird für die Klammerbögen 62 und 63 dadurch erreicht, daß
die Klammerbögen 62, 63 ihre Stege 66, 67 stirnseitig verlän
gernde Laschen 68, 69 aufweisen, die für zwei einander gegen
überliegende Klammerbögen 62, 63 gegeneinander fixierbar sind.
Im Ausführungsbeispiel ist dies durch eine Verhakungsverbindung
70 veranschaulicht, bei der die Laschen 68, 69 im Überdeckungs
bereich mit einer Hake-Öse-Verbindung bekannter Art zusammenge
halten sind. Hierbei greifen die Haken insbesondere in Umfangs
richtung in entsprechende Ösen an der jeweils anderen Lasche
ein.
In Abwandlung der Ausführungsform gemäß Fig. 14 und 15 ist
es im Rahmen der Erfindung auch möglich, die Klammerbögen nicht
spiegelbildlich zur Längsmittelebene 17 auszubilden, sondern zu
einer - was nicht weiter dargestellt ist - Diagonalebene, der
art, daß je eine Lasche an einen der Stege angelenkt und gegen
über dem anderen Schenkel verhakbar ist.
Ferner ist es erfindungsgemäß eine fallweise zweckmäßige Ausge
staltung, beispielsweise bei einer Grundkonstruktion gemäß
Fig. 5, die Klammerbögen durch Verdrehen gegeneinander um die
Längsachse des Rohrstranges zu verspannen, wozu beispielsweise
einem der Klammerbögen - bezogen auf einen Verbindungsbereich -
eine Aufnahme zugeordnet sein kann, in die durch Verdrehen der
Klammerbögen gegeneinander der andere Klammerbogen mit einem
Steckteil in Eingriff gebracht werden kann. Dies läßt sich bie
spielsweise durch endseitiges Einrollen der Laschen auf unter
schiedliche Durchmesser erreichen, so daß die eine Lasche als
"Rollenzapfen" in die andere Lasche als geschlitzte
"Rollenbuchse" eingreift.
Eine einfache Verbindung bei durch Verdrehen gegeneinander zu
verspannenden Klammerbögen läßt sich auch durch höhenversetzte
Anordnung von Auflaufflächen erreichen, von den je eine einer
Lasche zugeordnet ist und die durch Verdrehen der Klammerbögen
gegeneinander zur Überdeckung gebracht werden können. Hierbei
ist es auch möglich die Auflauffläche winklig anzustellen, der
art, daß mit zunehmendem Übergriff eine zunehmende Spannkraft
verbunden ist. Durch entsprechende Verrastung lassen sich der
artige Laschenverbindungen auch leicht arretieren und sichern.
Die Erfindung offenbart verschiedene Ausgestaltungen von Spann
vorrichtungen für schwingungsentkoppelnde Flanschverbindungen
im Abgasstrang von Kraftfahrzeugen, die es ermöglichen, den
sehr unterschiedlichen baulichen und funktionalen Anforderungen
an derartige schwingungsentkoppelnde Flanschverbindungen ge
recht zu werden, wobei ein- oder mehrteilige Lösungen vorgese
hen sind, bei denen teils ein höherer Fertigungsaufwand für die
Spannvorrichtung im Hinblick auf eine leichtere Montage in Kauf
genommen wird, teils die Vorteile einer einfachen Fertigung ge
genüber gewissen Erschwernissen bei der Montage im Vordergrund
stehen. Insgesamt relativieren sich diese Unterschiede vor dem
Hintergrund unterschiedlicher Stückzahlen und baulich konstruk
tive Gegebenheiten am Fahrzeug, denen jeweils - als häufig kaum
abänderbaren Vorgaben - Rechnung getragen werden muß. Insbeson
dere bieten die aufgezeigten Lösungen sämtlich den Vorteil der
Nachrüstbarkeit ohne Eingriff in den Abgasstrang, so daß sie
insbesondere auch als Reparaturlösungen in Frage kommen, wobei
konstruktiv bezüglich der Anordnung der Spannbereiche und der
in diesen vorgesehenen Abstützungen weite Spielräume gegeben
sind, die eine Anpassung an die jeweiligen Schwingungs- und Be
lastungsverhältnisse ermöglichen und dadurch zu hinsichtlich
Festigkeit der Flanschverbindung wie auch schwingungsentkop
pelnder Wirkung derselben guten Ergebnissen führen, wobei der
geringe Raumbedarf derartiger erfindungsgemäßer Spannvorrich
tungen diese für sehr viele Einsatzfälle geeignet macht.