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DE19921542C1 - Befestigungsschraube - Google Patents

Befestigungsschraube

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DE19921542C1
DE19921542C1 DE19921542A DE19921542A DE19921542C1 DE 19921542 C1 DE19921542 C1 DE 19921542C1 DE 19921542 A DE19921542 A DE 19921542A DE 19921542 A DE19921542 A DE 19921542A DE 19921542 C1 DE19921542 C1 DE 19921542C1
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screw
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opening
section
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Aleksander Kalovljevic
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DUVE UMFORMTECHNIK GmbH
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DUVE UMFORMTECHNIK GmbH
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    • E04D3/36Connecting; Fastening
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Abstract

Eine Befestigungsschraube mit einem ein Gewinde 7 tragenden und an einen Schraubenkopf 3 grenzenden Schaftabschnitt 5 und mit einem dem Schaftabschnitt 5 zugeordneten Halteabschnitt 9 zum Anordnen eines flachen, sich an dem Gewinde 7 des Schaftabschnittes 9 abstützenden Gegenstandes 2 ist dadurch bestimmt, daß der Halteabschnitt 9 in Richtung zur Schraubenspitze 6 hin durch einen durch eine Einspringöffnung 11 unterbrochenen Gewindegang 10 begrenzt ist, welche Einspringöffnung 11 an ihrer, bezogen auf die Steigung des Gewindes 7, zur Schraubenspitze 6 hin unteren Begrenzung durch einen an dem Gewindegang 10 angeformten, von der vorderen Gewindeflanke 12 abragenden zur Schraubenspitze 6 gerichteten Ganganschlag 13 begrenzt ist.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsschraube mit einem ein Gewinde tragenden und an einen Schraubenkopf grenzenden Schaftabschnitt und mit einem dem Schaftabschnitt zugeordneten Halteabschnitt zum Anordnen eines flachen, sich an dem Gewinde des Schaftabschnittes abstützenden Ge­ genstandes.
Derartige Befestigungsschrauben werden beispielsweise zum Fixieren von Dachbahnen aus einem weichen Isolations- oder Dämmstoffmaterial an festen Unterlagen eingesetzt. Derartige Schrauben werden daher auch als Dachbauschrauben bezeichnet. Diese Dachbauschrauben bestehen üblicherweise aus einem Schraubenschaft mit einem unteren, an eine Bohrspitze grenzenden Schneidgewinde, mit dem die Dachbauschraube in die feste Unterlage, beispielsweise ein Trapezblech eingeschraubt werden kann. An dieses Gewinde grenzt üblicherweise ein gewindefreier Schaftabschnitt, da zum Befestigen der Dachbauschraube in dem Unterlager nur eine gewisse Schraubenlänge mit einem Gewinde zur Verfügung stehen muß. Oberseitig ist der Schaftabschnitt der Schraube durch einen Schraubenkopf begrenzt, der Mittel zum Angreifen eines Werkzeuges umfaßt, beispielsweise mit einem Außen- oder Innensechs­ kant ausgebildet sein kann.
Da mit einer solchen Befestigungsschraube ein weiches Material an ei­ nem harten Unterlager befestigt werden soll, werden großflächige Unter­ legteller eingesetzt, um ein Einreißen der Deckfolie und eine bestim­ mungsgemäße Fixierung des Isolations- oder Dämmstoffmaterials zu ge­ währleisten. Dabei ist vorgesehen, daß ein solcher Unterlegteller eine zentrisch angeordnet Vertiefung zur Aufnahme des Schraubenkopfes aufweist, so daß der Schraubenkopf in dem Unterlegteller versenkt ist.
Zum Anordnen derartiger Teller ist in der US 3 478 639 vorgeschlagen worden, einen solchen Unterlegteller unmittelbar unterhalb des Schrau­ benkopfes innerhalb des ersten Gewindeganges des an den Schrauben­ kopf anschließenden Gewindes anzuordnen. Bei diesem Gewinde handelt es sich üblicherweise um ein von dem zuvor beschriebenen Befesti­ gungsgewinde unterschiedliches Gewindes, welches nur wenige Gewin­ degänge aufweist und ausschließlich zur Halterung des Unterlegtellers dient. Zum Erzielen einer bestimmungsgemäßen Anordnung des Unter­ legtellers ist die zentrische Öffnung des Unterlegtellers durch diametral in unterschiedliche Richtungen aufgebogene Randabschnitte angepaßt. Da­ durch ist sichergestellt, daß die Ebene des Unterlegtellers rechtwinklig zur Schraubenachse angeordnet ist. Aufgrund der hohen Schaftlänge derarti­ ger Dachbauschrauben bedingt durch die Stärke des zu durchdringenden Isolations- oder Dämmstoffmaterials sind derartige Schrauben nicht uner­ heblichen Bewegungen ausgesetzt, insbesondere wenn die aufgebrachte Isolations- oder Dämmstoffschicht zum weiteren Aufbau des Daches oder zum Durchführen von Reparaturarbeiten begangen werden muß. Ent­ sprechendes gilt auch für Windeinflüsse. Aufgrund der starren Anordnung des Unterlegtellers beim Gegenstand der US 3 478 639 zur Befesti­ gungsschraube kann es bei solchen Bewegungen vorkommen, daß sich der Unterlegteller randlich in die Schutzfolie des Isolations- oder Dämm­ stoffmaterials einschneidet, so daß eine bestimmungsgemäße Fixierung nicht mehr gegeben ist.
Diesem Nachteil begegnet die aus der DE 34 20 863 C2 bekannte Dach­ bauschraube dadurch, daß unmittelbar an die Unterseite des Schrauben­ kopfes ein gewindeloser Schaftabschnitt grenzt. Unterseitig wird dieser gewindeloser Schaftabschnitt durch ein Gewinde begrenzt, über welches der Unterlegteller aufgeschraubt werden muß, um in den gewindelosen Schaftabschnitt zu gelangen. Da die Öffnung des Unterlegtellers geringfügig größer ist als der Außendurchmesser des gewindelosen Schaftab­ schnittes ist eine Verkippung des Unterlegtellers relativ zur Schrauben­ längsachse ähnlich einem Kugelgelenk möglich. Diese Beweglichkeit des Unterlegtellers gewährleistet, daß bei auftretenden Bewegungen des Iso­ lations- oder Dämmstoffmaterials der Unterlegteller die Bewegungen der Oberseite dieses Materials durch entsprechendes Kippen mitmacht und somit nicht die Gefahr besteht, daß sich die Randbereiche des Unterleg­ tellers einschneiden. Der Unterlegteller stützt sich unterseitig an dem Ende des auf den gewindefreien Schaftabschnittes folgenden Gewinde­ abschnittes ab. Der gewindefreie Schaftabschnitt dient somit zum Halten des Unterlegtellers und ist im Rahmen dieser Ausführungen als Halteab­ schnitt bezeichnet.
Auch wenn mit der aus der DE 34 20 863 C2 bekannten Dachbau­ schraube Bewegungen der Oberseite der Isolations- oder Dämmstoff­ schicht ausgeglichen werden können, so kann es vorkommen, daß bei­ spielsweise bei unregelmäßigen, windbedingten Bewegungen der Unter­ legteller mit seiner Öffnung in den Bereich des Gewindeansatzes des den Halteabschnitt begrenzenden Gewindes gelangt. Folglich stützt sich der Unterlegteller dann nicht mehr auf dem Ende des Gewindes ab, sondern auf dem nächstfolgenden Gewindegang. Nachfolgende Bewegungen können zu einem Ausschrauben des Unterlegtellers führen, so daß der Schraubenkopf aus der in dem Unterlegteller vorgesehenen Vertiefung heraustritt. Ist die Isolations- oder Dämmstoffschicht nicht oder noch nicht abgedeckt, stellt eine solche hervorspringende Schraube ein Gefahren­ potential dar. Ist die Isolations- oder Dämmstoffschicht nach ihrer Fixie­ rung durch die Befestigungsschrauben mit einer Schutzfolie bedeckt, kann sich der Schraubenkopf in die Schutzfolie eindrücken und dieses beschä­ digen.
Ausgehend von diesem diskutierten Stand der Technik liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, eine eingangs genannte gattungsgemäße Befestigungsschraube dergestalt weiterzubilden, daß bei dieser die Ge­ fahr eines unbeabsichtigten Ausschraubens des Unterlegtellers vermie­ den ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Halteab­ schnitt in Richtung zur Schraubenspitze hin durch einen durch eine untere Einspringöffnung unterbrochenen unteren Gewindegang begrenzt ist, welche untere Einspringöffnung an ihrer bezogen auf die Steigung des Gewindes zur Schraubenspritze hin unteren Begrenzung durch einen an dem unteren Gewindegang angeformten, von der vorderen Gewindeflanke abragenden zur Schraubenspitze gerichteten unteren Ganganschlag begrenzt ist.
Bei der erfindungsgemäßen Befestigungsschraube ist der Halteabschnitt unterseitig und somit in Richtung zur Schraubenspitze hin durch einen Gewindegang begrenzt. Dieser untere Gewindegang kann der erste Gang eines Gewindes oder auch ein beliebiger Gewindegang sein. Dieser den Halteabschnitt begrenzende Gewindegang ist durch eine als den Gewindegang lückende untere Einspringöffnung gekennzeichnet. Die untere Begrenzung der Einspringöffnung bezogen auf die Steigung des Gewindes in Richtung zur Schraubenspitze hin umfaßt einen von der vorderen Gewindeflanke des die Einspringöffnung unterseitig begrenzenden Gewindeganges abragenden unteren Ganganschlag. Dieser von der vorderen Gewindeflanke abragende Ganganschlag ver­ hindert ein Ausschrauben eines in den Halteabschnitt eingesetzten fla­ chen Gegenstandes, beispielsweise eines Unterlegtellers, da beim Aus­ schrauben der Unterlegteller durch die vordere Gewindeflanke des Ge­ windes geführt ist und bei Erreichen des unteren Ganganschlages gegen diesen stößt. Ein weiteres Ausschrauben ist somit verhindert. Da der untere Ganganschlag bezogen auf die Steigung des Gewindes unterseitig die Einspringöffnung begrenzt, wird bei einer weiteren Bewegung des flachen Gegenstandes dieser mit seiner Öffnung in den Halteabschnitt zurückgebracht. Ein Einschrauben des flachen Gegenstandes in den Halteabschnitt ist dagegen ohne weiteres möglich, da beim Einschrauben die hintere Gewindeflanke die führende Gewindeflanke ist.
Es ist zweckmäßig, die Gangteilung des Gewindes im Bereich des Halte­ abschnittes so vorzusehen, daß die Gangteilung etwa der doppelten Stärke eines in den Halteabschnitt aufzunehmenden flachen Gegenstan­ des entspricht und die von der Gewindeflanke abragende Höhe des Ganganschlages kleiner als die halbe Gangteilung ist.
Der Halteabschnitt einer solchen Befestigungsschraube kann beispiels­ weise oberseitig durch die Unterseite eines Schraubenkopfes begrenzt sein. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, daß der Halteabschnitt, wie in einem Ausführungsbeispiel vorgesehen, auch oberseitig und somit in Richtung zum Schraubenkopf hin durch eine entsprechende Maßnahme begrenzt ist, wobei der den Halteabschnitt diesseitig begrenzende obere Gewindegang ebenfalls eine Einspringöffnung aufweist, deren bezogen auf die Steigung des Gewindes zum Schraubenkopf hin obere Begrenzung durch einen an diesem Gewindegang angeformten, von der hinteren Gewindeflanke abragenden oberen Ganganschlag begrenzt ist. Bei einer solchen Befestigungsschraube ist der Halteabschnitt durch zwei gegensinnig ausgebildete Ganganschläge - einem oberen Ganganschlag sowie einem unteren Ganganschlag - gekennzeichnet. Der Halteabschnitt einer solchen Befestigungsschraube kann sich an beliebiger Stelle im Bereich des Schraubenschaftes befinden. Ist eine Befestigungsschraube jedoch als Dachbauschraube vorgesehen, ist es zweckmäßig, daß sich der Halteabschnitt im Bereich des unterhalb des Schraubenkopfes beginnenden Gewindes befindet. Um eine ausreichende Verkippung des als flachen Gegenstandes bei einer solchen Schraube eingesetzten Unterlegtellers zu gewährleisten, ist der Durchmesser der zentrischen Öffnung dem Unterlegteller geringfügig größer als der Außendurchmesser des Schraubenschaftes.
Zum erleichterten Einbringen eines solchen flachen Gegenstandes in den Halteabschnitt kann vorgesehen sein, ein zweigängiges Gewinde vorzu­ sehen, welches als sogenanntes High-Low-Gewinde ausgebildet ist. Da­ bei stellen die Gewindegänge mit den größeren Flankenhöhen das Ge­ winde zum Begrenzen des Halteabschnittes dar. Das Gewinde mit der kleineren Flankenhöhe dient lediglich als Führung und Einschraubhilfe für den flachen Gegenstand, beispielsweise den Unterlegteller.
Weitere Vorteile der Erfindung sind Bestandteil der übrigen Unteransprü­ che sowie der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die beigefügte Fig. 1, die eine Dachbauschraube 1 zum Fixieren von Dachbahnen einer Isolations- oder Dämmstoffschicht auf einem festen Unterlager in einer Seitenansicht und einen der Dach­ bauschraube 1 zugeordneten, im Schnitt dargestellten Unterlegteller 2 zeigt.
Die Dachbauschraube 1 besteht im wesentlichen aus einem Schraubenkopf 3, mit einem Außensechskant, an den unterseitig ein Flansch 4 an­ geformt ist. Der Schraubenkopf 3 geht über in einen Schraubenschaft 5, dessen unteres Ende als Bohrspitze 6 ausgebildet ist. Der Schrauben­ schaft 5 trägt zwei eingängige Gewinde 7, 8, die als sogenanntes High- Low-Gewinde ausgebildet sind. Das Gewinde 7 ist dasjenige Gewinde des High-Low-Gewindes mit der größeren Flankenhöhe. Die Gewinde 7, 8 können sich von der Bohrspitze 6 bis zum Schraubenkopf 3 erstrecken; es kann jedoch auch vorgesehen sein, daß der mittlere Schaftabschnitt der Dachbauschraube 1 gewindelos ausgebildet ist. In einem solchen Fall dient das an die Bohrspitze 6 grenzende Gewinde als Befestigungsge­ winde und das an den Schraubenkopf 3 grenzende Gewinde als Gewinde zum Halten des Unterlegtellers 2. Bei einer solchen Ausgestaltung kann ebenfalls vorgesehen sein, den unteren Gewindeabschnitt mit nur einem zweigängigen Gewinde auszustatten.
In einem Abschnitt unterhalb des Schraubenkopfes 3 weist die Dachbau­ schraube 1 einen Halteabschnitt 9 auf. Der Halteabschnitt 9 dient zum Halten des Unterlegtellers 2 in einer bestimmten Position auf dem Schraubenschaft 5. Begrenzt wird der Halteabschnitt 9 unterseitig und somit in Richtung zur Bohrspitze 6 hin durch einen unteren Gewindegang 10, der eine diesen Gewindegang 10 unterbrechende untere Einspringöffnung 11 aufweist. Der bezogen auf die Steigung des Gewindeganges 10 die untere Einspringöffnung 11 unterseitig begrenzende Abschnitt des Gewindeganges 10 weist einen von der vorderen, zur Bohrspitze 6 weisenden Gewindeflanke 12 abragenden unteren Ganganschlag 13 auf. Die zur unteren Einspringöffnung 11 weisende Fläche des unteren Ganganschlages 13 ist zur unteren Einspringöffnung 11 hin geneigt ausgebildet, so daß diese Anschlagfläche als Führungsfläche zum Zurückführen der unteren Unterlegtellerabschnitte in den Halteabschnitt 9 dienen, wenn diese gegen den unteren Ganganschlag 13 bewegt werden. Zu diesem Zweck ist die obere Begrenzung der unteren Einspringöffnung 11 ebenfalls angeschrägt ausgebildet. Die obere Begrenzung des Halteabschnittes 9 ist in entspre­ chender Weise ausgebildet, wobei der den Halteabschnitt 9 oberseitig begrenzende obere Gewindegang 14 eine obere Einspringöffnung 15 aufweist und die bezogen auf die Steigung des oberen Gewindeganges 14 obere Begrenzung der oberen Einspringöffnung 15 einen von der hinteren, zum Schraubenkopf 3 weisenden Gewindeflanke 16 abragenden oberen Ganganschlag 17 aufweist. Der obere Ganganschlag 17 ist zur oberen Einspringöffnung 15 hin geneigt; entsprechend ist die untere Begrenzung der oberen Einspringöffnung 15 ausgebildet.
Durch die beschriebene Ausbildung des unteren Ganganschlages 13 und des oberen Ganganschlages 17 ist der in den Halteabschnitt 9 eingebrachte Unterlegteller 2 wie in einer Falle gehalten. Bei einer relativen Drehbewegung zwischen dem Unterlegteller 2 und der Dachbauschraube 1 ist ein Heraus- oder Hereinschrauben des Unterleg­ tellers 2 dadurch verhindert, daß dessen Mündungsbereich in Abhängig­ keit von der Drehbewegung entweder an dem unteren Ganganschlag 13 oder an dem oberen Ganganschlag 17 anstößt und entweder durch die untere Einspringöffnung 11 oder die obere Einspringöffnung 15 wieder in den Halteabschnitt 9 zurückgeführt wird.
Die lichte Weite der unteren Öffnung 18 des Unterlegtellers 2 ist geringfü­ gig größer als der Außendurchmesser des Schraubenschaftes 5 (ohne auftragenden Gewindegängen). Das Gewinde 8 mit der geringeren Flan­ kenhöhe dient bei dem in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiel dazu, ein Einbringen des Unterlegtellers 2 in den Halteabschnitt 9 zu ver­ einfachen.
Aus der Beschreibung der Erfindung wird deutlich, daß ein solcher Halte­ abschnitt an beliebiger Stelle zum Halten eines flachen Gegenstandes auf einem Schraubenschaft geeignet ist. Das Einsatzgebiet für eine solche Befestigungsschraube ist daher sehr vielfältig und nicht allein auf den Ein­ satz als Dachbauschraube, wie im Ausführungsbeispiel beschreiben, be­ schränkt.

Claims (8)

1. Befestigungsschraube mit einem ein Gewinde (7) tragenden und an einen Schraubenkopf (3) grenzenden Schaftabschnitt (5) und mit einem dem Schaftabschnitt (5) zugeordneten Halteabschnitt (9) zum Anordnen eines flachen, sich an dem Gewinde (7) des Schaft­ abschnittes (9) abstützenden Gegenstandes (2), dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Halteabschnitt (9) in Richtung zur Schrauben­ spitze (6) hin durch einen durch eine untere Einspringöffnung (11) unterbrochenen unteren Gewindegang (10) begrenzt ist, welche untere Einspringöffnung (11) an ihrer bezogen auf die Steigung des Gewindes (7) zur Schraubenspritze (6) hin unteren Begrenzung durch einen an dem unteren Gewindegang (10) angeformten, von der vorderen Gewindeflanke (12) abragenden zur Schraubenspitze (6) gerichteten unteren Ganganschlag (13) begrenzt ist.
2. Befestigungsschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Halteabschnitt (9) in Richtung zum Schraubenkopf (3) hin ebenfalls durch einen durch eine obere Einspringöffnung (15) unterbrochenen oberen Gewindegang (14) begrenzt ist, welche obere Einspringöffnung (15) an ihrer bezogen auf die Steigung des Gewindes (7) zum Schraubenkopf (3) hin oberen Begrenzung durch einen an dem oberen Gewindegang (14) angeformten, von der hinteren Gewindeflanke (16) abragenden zum Schraubenkopf (3) gerichteten oberen Ganganschlag (17) begrenzt ist.
3. Befestigungsschraube nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Anschlagfläche des unteren Ganganschlages (13) zu der diesem Ganganschlag (13) zugeordneten Einspringöffnung (11) und die Anschlagfläche des oberen Ganganschlages (17) zu der diesem Ganganschlag (17) zugeordneten oberen Einspringöffnung (15) hin geneigt sind.
4. Befestigungsschraube nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Gangteilung des Gewindes (7) im Bereich des Halteabschnittes (9) etwa der doppelten Stärke eines in den Halte­ abschnitt aufzunehmenden flachen Gegenstandes (2) entspricht und die von einer Gewindeflanke (12, 16) abragende Höhe des unteren Ganganschlages (13) sowie des oberen Ganganschlages (17) jeweils kleiner als die halbe Gangteilung ist.
5. Befestigungsschraube nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinde (7, 8) des Schraubenschaftes (5) ein zweigängiges Gewinde (7, 8) mit unterschiedlichen Flan­ kenhöhen ist, wobei das zur Begrenzung des Halteabschnittes (9) vorgesehene Gewinde (7) dasjenige mit der größeren Flankenhöhe ist.
6. Befestigungsschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (18) des in dem Halteabschnitt (9) aufzunehmenden flachen Gegenstandes (2) geringfügig größer ist als der Außendurchmesser des Schraubenschaftes (5).
7. Befestigungsschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteabschnitt (9) durch einen Gang des Gewindes (7) von der Unterseite des Schraubenkopfes (3) beab­ standet ist.
8. Verwendung einer Befestigungsschraube nach einem der mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß daß die Befestigungsschraube (1) als Dachbauschraube zum Fixieren von Dachbahnen einer Isolations- oder Dämmstoffschicht an einem festen Unterlager eingesetzt und der flache, in dem Halteabschnitt (9) aufgenommenen Gegenstand ein Unterlegteller (2) ist.
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