DE19921542C1 - Befestigungsschraube - Google Patents
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Abstract
Eine Befestigungsschraube mit einem ein Gewinde 7 tragenden und an einen Schraubenkopf 3 grenzenden Schaftabschnitt 5 und mit einem dem Schaftabschnitt 5 zugeordneten Halteabschnitt 9 zum Anordnen eines flachen, sich an dem Gewinde 7 des Schaftabschnittes 9 abstützenden Gegenstandes 2 ist dadurch bestimmt, daß der Halteabschnitt 9 in Richtung zur Schraubenspitze 6 hin durch einen durch eine Einspringöffnung 11 unterbrochenen Gewindegang 10 begrenzt ist, welche Einspringöffnung 11 an ihrer, bezogen auf die Steigung des Gewindes 7, zur Schraubenspitze 6 hin unteren Begrenzung durch einen an dem Gewindegang 10 angeformten, von der vorderen Gewindeflanke 12 abragenden zur Schraubenspitze 6 gerichteten Ganganschlag 13 begrenzt ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf
eine Befestigungsschraube mit einem ein Gewinde tragenden
und an einen Schraubenkopf grenzenden Schaftabschnitt und mit einem
dem Schaftabschnitt zugeordneten Halteabschnitt zum Anordnen eines
flachen, sich an dem Gewinde des Schaftabschnittes abstützenden Ge
genstandes.
Derartige Befestigungsschrauben werden beispielsweise zum Fixieren
von Dachbahnen aus einem weichen Isolations- oder Dämmstoffmaterial
an festen Unterlagen eingesetzt. Derartige Schrauben werden daher auch
als Dachbauschrauben bezeichnet. Diese Dachbauschrauben bestehen
üblicherweise aus einem Schraubenschaft mit einem unteren, an eine
Bohrspitze grenzenden Schneidgewinde, mit dem die Dachbauschraube
in die feste Unterlage, beispielsweise ein Trapezblech eingeschraubt
werden kann. An dieses Gewinde grenzt üblicherweise ein gewindefreier
Schaftabschnitt, da zum Befestigen der Dachbauschraube in dem
Unterlager nur eine gewisse Schraubenlänge mit einem Gewinde zur
Verfügung stehen muß. Oberseitig ist der Schaftabschnitt der Schraube
durch einen Schraubenkopf begrenzt, der Mittel zum Angreifen eines
Werkzeuges umfaßt, beispielsweise mit einem Außen- oder Innensechs
kant ausgebildet sein kann.
Da mit einer solchen Befestigungsschraube ein weiches Material an ei
nem harten Unterlager befestigt werden soll, werden großflächige Unter
legteller eingesetzt, um ein Einreißen der Deckfolie und eine bestim
mungsgemäße Fixierung des Isolations- oder Dämmstoffmaterials zu ge
währleisten. Dabei ist vorgesehen, daß ein solcher Unterlegteller eine
zentrisch angeordnet Vertiefung zur Aufnahme des Schraubenkopfes
aufweist, so daß der Schraubenkopf in dem Unterlegteller versenkt ist.
Zum Anordnen derartiger Teller ist in der US 3 478 639 vorgeschlagen
worden, einen solchen Unterlegteller unmittelbar unterhalb des Schrau
benkopfes innerhalb des ersten Gewindeganges des an den Schrauben
kopf anschließenden Gewindes anzuordnen. Bei diesem Gewinde handelt
es sich üblicherweise um ein von dem zuvor beschriebenen Befesti
gungsgewinde unterschiedliches Gewindes, welches nur wenige Gewin
degänge aufweist und ausschließlich zur Halterung des Unterlegtellers
dient. Zum Erzielen einer bestimmungsgemäßen Anordnung des Unter
legtellers ist die zentrische Öffnung des Unterlegtellers durch diametral in
unterschiedliche Richtungen aufgebogene Randabschnitte angepaßt. Da
durch ist sichergestellt, daß die Ebene des Unterlegtellers rechtwinklig zur
Schraubenachse angeordnet ist. Aufgrund der hohen Schaftlänge derarti
ger Dachbauschrauben bedingt durch die Stärke des zu durchdringenden
Isolations- oder Dämmstoffmaterials sind derartige Schrauben nicht uner
heblichen Bewegungen ausgesetzt, insbesondere wenn die aufgebrachte
Isolations- oder Dämmstoffschicht zum weiteren Aufbau des Daches oder
zum Durchführen von Reparaturarbeiten begangen werden muß. Ent
sprechendes gilt auch für Windeinflüsse. Aufgrund der starren Anordnung
des Unterlegtellers beim Gegenstand der US 3 478 639 zur Befesti
gungsschraube kann es bei solchen Bewegungen vorkommen, daß sich
der Unterlegteller randlich in die Schutzfolie des Isolations- oder Dämm
stoffmaterials einschneidet, so daß eine bestimmungsgemäße Fixierung
nicht mehr gegeben ist.
Diesem Nachteil begegnet die aus der DE 34 20 863 C2 bekannte Dach
bauschraube dadurch, daß unmittelbar an die Unterseite des Schrauben
kopfes ein gewindeloser Schaftabschnitt grenzt. Unterseitig wird dieser
gewindeloser Schaftabschnitt durch ein Gewinde begrenzt, über welches
der Unterlegteller aufgeschraubt werden muß, um in den gewindelosen
Schaftabschnitt zu gelangen. Da die Öffnung des Unterlegtellers geringfügig
größer ist als der Außendurchmesser des gewindelosen Schaftab
schnittes ist eine Verkippung des Unterlegtellers relativ zur Schrauben
längsachse ähnlich einem Kugelgelenk möglich. Diese Beweglichkeit des
Unterlegtellers gewährleistet, daß bei auftretenden Bewegungen des Iso
lations- oder Dämmstoffmaterials der Unterlegteller die Bewegungen der
Oberseite dieses Materials durch entsprechendes Kippen mitmacht und
somit nicht die Gefahr besteht, daß sich die Randbereiche des Unterleg
tellers einschneiden. Der Unterlegteller stützt sich unterseitig an dem
Ende des auf den gewindefreien Schaftabschnittes folgenden Gewinde
abschnittes ab. Der gewindefreie Schaftabschnitt dient somit zum Halten
des Unterlegtellers und ist im Rahmen dieser Ausführungen als Halteab
schnitt bezeichnet.
Auch wenn mit der aus der DE 34 20 863 C2 bekannten Dachbau
schraube Bewegungen der Oberseite der Isolations- oder Dämmstoff
schicht ausgeglichen werden können, so kann es vorkommen, daß bei
spielsweise bei unregelmäßigen, windbedingten Bewegungen der Unter
legteller mit seiner Öffnung in den Bereich des Gewindeansatzes des den
Halteabschnitt begrenzenden Gewindes gelangt. Folglich stützt sich der
Unterlegteller dann nicht mehr auf dem Ende des Gewindes ab, sondern
auf dem nächstfolgenden Gewindegang. Nachfolgende Bewegungen
können zu einem Ausschrauben des Unterlegtellers führen, so daß der
Schraubenkopf aus der in dem Unterlegteller vorgesehenen Vertiefung
heraustritt. Ist die Isolations- oder Dämmstoffschicht nicht oder noch nicht
abgedeckt, stellt eine solche hervorspringende Schraube ein Gefahren
potential dar. Ist die Isolations- oder Dämmstoffschicht nach ihrer Fixie
rung durch die Befestigungsschrauben mit einer Schutzfolie bedeckt, kann
sich der Schraubenkopf in die Schutzfolie eindrücken und dieses beschä
digen.
Ausgehend von diesem diskutierten Stand der Technik liegt der Erfindung
daher die Aufgabe zugrunde, eine eingangs genannte gattungsgemäße
Befestigungsschraube dergestalt weiterzubilden, daß bei dieser die Ge
fahr eines unbeabsichtigten Ausschraubens des Unterlegtellers vermie
den ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Halteab
schnitt in Richtung zur Schraubenspitze hin durch einen durch eine untere
Einspringöffnung unterbrochenen unteren Gewindegang begrenzt ist,
welche untere Einspringöffnung an ihrer bezogen auf die Steigung des
Gewindes zur Schraubenspritze hin unteren Begrenzung durch einen an
dem unteren Gewindegang angeformten, von der vorderen
Gewindeflanke abragenden zur Schraubenspitze gerichteten unteren
Ganganschlag begrenzt ist.
Bei der erfindungsgemäßen Befestigungsschraube ist der Halteabschnitt
unterseitig und somit in Richtung zur Schraubenspitze hin durch einen
Gewindegang begrenzt. Dieser untere Gewindegang kann der erste Gang
eines Gewindes oder auch ein beliebiger Gewindegang sein. Dieser den
Halteabschnitt begrenzende Gewindegang ist durch eine als den
Gewindegang lückende untere Einspringöffnung gekennzeichnet. Die
untere Begrenzung der Einspringöffnung bezogen auf die Steigung des
Gewindes in Richtung zur Schraubenspitze hin umfaßt einen von der
vorderen Gewindeflanke des die Einspringöffnung unterseitig
begrenzenden Gewindeganges abragenden unteren Ganganschlag.
Dieser von der vorderen Gewindeflanke abragende Ganganschlag ver
hindert ein Ausschrauben eines in den Halteabschnitt eingesetzten fla
chen Gegenstandes, beispielsweise eines Unterlegtellers, da beim Aus
schrauben der Unterlegteller durch die vordere Gewindeflanke des Ge
windes geführt ist und bei Erreichen des unteren Ganganschlages gegen
diesen stößt. Ein weiteres Ausschrauben ist somit verhindert. Da der
untere Ganganschlag bezogen auf die Steigung des Gewindes unterseitig
die Einspringöffnung begrenzt, wird bei einer weiteren Bewegung des
flachen Gegenstandes dieser mit seiner Öffnung in den Halteabschnitt
zurückgebracht. Ein Einschrauben des flachen Gegenstandes in den
Halteabschnitt ist dagegen ohne weiteres möglich, da beim Einschrauben
die hintere Gewindeflanke die führende Gewindeflanke ist.
Es ist zweckmäßig, die Gangteilung des Gewindes im Bereich des Halte
abschnittes so vorzusehen, daß die Gangteilung etwa der doppelten
Stärke eines in den Halteabschnitt aufzunehmenden flachen Gegenstan
des entspricht und die von der Gewindeflanke abragende Höhe des
Ganganschlages kleiner als die halbe Gangteilung ist.
Der Halteabschnitt einer solchen Befestigungsschraube kann beispiels
weise oberseitig durch die Unterseite eines Schraubenkopfes begrenzt
sein. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, daß der Halteabschnitt, wie
in einem Ausführungsbeispiel vorgesehen, auch oberseitig und somit in
Richtung zum Schraubenkopf hin durch eine entsprechende Maßnahme
begrenzt ist, wobei der den Halteabschnitt diesseitig begrenzende obere
Gewindegang ebenfalls eine Einspringöffnung aufweist, deren bezogen
auf die Steigung des Gewindes zum Schraubenkopf hin obere
Begrenzung durch einen an diesem Gewindegang angeformten, von der
hinteren Gewindeflanke abragenden oberen Ganganschlag begrenzt ist.
Bei einer solchen Befestigungsschraube ist der Halteabschnitt durch zwei
gegensinnig ausgebildete Ganganschläge - einem oberen Ganganschlag
sowie einem unteren Ganganschlag - gekennzeichnet. Der Halteabschnitt
einer solchen Befestigungsschraube kann sich an beliebiger Stelle im
Bereich des Schraubenschaftes befinden. Ist eine Befestigungsschraube
jedoch als Dachbauschraube vorgesehen, ist es zweckmäßig, daß sich
der Halteabschnitt im Bereich des unterhalb des Schraubenkopfes
beginnenden Gewindes befindet. Um eine ausreichende Verkippung des
als flachen Gegenstandes bei einer solchen Schraube eingesetzten
Unterlegtellers zu gewährleisten, ist der Durchmesser der zentrischen
Öffnung dem Unterlegteller geringfügig größer als der Außendurchmesser
des Schraubenschaftes.
Zum erleichterten Einbringen eines solchen flachen Gegenstandes in den
Halteabschnitt kann vorgesehen sein, ein zweigängiges Gewinde vorzu
sehen, welches als sogenanntes High-Low-Gewinde ausgebildet ist. Da
bei stellen die Gewindegänge mit den größeren Flankenhöhen das Ge
winde zum Begrenzen des Halteabschnittes dar. Das Gewinde mit der
kleineren Flankenhöhe dient lediglich als Führung und Einschraubhilfe für
den flachen Gegenstand, beispielsweise den Unterlegteller.
Weitere Vorteile der Erfindung sind Bestandteil der übrigen Unteransprü
che sowie der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles
unter Bezugnahme auf die beigefügte Fig. 1, die eine Dachbauschraube
1 zum Fixieren von Dachbahnen einer Isolations- oder Dämmstoffschicht
auf einem festen Unterlager in einer Seitenansicht und einen der Dach
bauschraube 1 zugeordneten, im Schnitt dargestellten Unterlegteller 2
zeigt.
Die Dachbauschraube 1 besteht im wesentlichen aus einem Schraubenkopf
3, mit einem Außensechskant, an den unterseitig ein Flansch 4 an
geformt ist. Der Schraubenkopf 3 geht über in einen Schraubenschaft 5,
dessen unteres Ende als Bohrspitze 6 ausgebildet ist. Der Schrauben
schaft 5 trägt zwei eingängige Gewinde 7, 8, die als sogenanntes High-
Low-Gewinde ausgebildet sind. Das Gewinde 7 ist dasjenige Gewinde
des High-Low-Gewindes mit der größeren Flankenhöhe. Die Gewinde 7, 8
können sich von der Bohrspitze 6 bis zum Schraubenkopf 3 erstrecken; es
kann jedoch auch vorgesehen sein, daß der mittlere Schaftabschnitt der
Dachbauschraube 1 gewindelos ausgebildet ist. In einem solchen Fall
dient das an die Bohrspitze 6 grenzende Gewinde als Befestigungsge
winde und das an den Schraubenkopf 3 grenzende Gewinde als Gewinde
zum Halten des Unterlegtellers 2. Bei einer solchen Ausgestaltung kann
ebenfalls vorgesehen sein, den unteren Gewindeabschnitt mit nur einem
zweigängigen Gewinde auszustatten.
In einem Abschnitt unterhalb des Schraubenkopfes 3 weist die Dachbau
schraube 1 einen Halteabschnitt 9 auf. Der Halteabschnitt 9 dient zum
Halten des Unterlegtellers 2 in einer bestimmten Position auf dem
Schraubenschaft 5. Begrenzt wird der Halteabschnitt 9 unterseitig und
somit in Richtung zur Bohrspitze 6 hin durch einen unteren Gewindegang
10, der eine diesen Gewindegang 10 unterbrechende untere
Einspringöffnung 11 aufweist. Der bezogen auf die Steigung des
Gewindeganges 10 die untere Einspringöffnung 11 unterseitig
begrenzende Abschnitt des Gewindeganges 10 weist einen von der
vorderen, zur Bohrspitze 6 weisenden Gewindeflanke 12 abragenden
unteren Ganganschlag 13 auf. Die zur unteren Einspringöffnung 11
weisende Fläche des unteren Ganganschlages 13 ist zur unteren
Einspringöffnung 11 hin geneigt ausgebildet, so daß diese Anschlagfläche
als Führungsfläche zum Zurückführen der unteren Unterlegtellerabschnitte
in den Halteabschnitt 9 dienen, wenn diese gegen den unteren
Ganganschlag 13 bewegt werden. Zu diesem Zweck ist die obere
Begrenzung der unteren Einspringöffnung 11 ebenfalls angeschrägt
ausgebildet. Die obere Begrenzung des Halteabschnittes 9 ist in entspre
chender Weise ausgebildet, wobei der den Halteabschnitt 9 oberseitig
begrenzende obere Gewindegang 14 eine obere Einspringöffnung 15
aufweist und die bezogen auf die Steigung des oberen Gewindeganges
14 obere Begrenzung der oberen Einspringöffnung 15 einen von der
hinteren, zum Schraubenkopf 3 weisenden Gewindeflanke 16
abragenden oberen Ganganschlag 17 aufweist. Der obere Ganganschlag
17 ist zur oberen Einspringöffnung 15 hin geneigt; entsprechend ist die
untere Begrenzung der oberen Einspringöffnung 15 ausgebildet.
Durch die beschriebene Ausbildung des unteren Ganganschlages 13 und
des oberen Ganganschlages 17 ist der in den Halteabschnitt 9
eingebrachte Unterlegteller 2 wie in einer Falle gehalten. Bei einer
relativen Drehbewegung zwischen dem Unterlegteller 2 und der
Dachbauschraube 1 ist ein Heraus- oder Hereinschrauben des Unterleg
tellers 2 dadurch verhindert, daß dessen Mündungsbereich in Abhängig
keit von der Drehbewegung entweder an dem unteren Ganganschlag 13
oder an dem oberen Ganganschlag 17 anstößt und entweder durch die
untere Einspringöffnung 11 oder die obere Einspringöffnung 15 wieder in
den Halteabschnitt 9 zurückgeführt wird.
Die lichte Weite der unteren Öffnung 18 des Unterlegtellers 2 ist geringfü
gig größer als der Außendurchmesser des Schraubenschaftes 5 (ohne
auftragenden Gewindegängen). Das Gewinde 8 mit der geringeren Flan
kenhöhe dient bei dem in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiel
dazu, ein Einbringen des Unterlegtellers 2 in den Halteabschnitt 9 zu ver
einfachen.
Aus der Beschreibung der Erfindung wird deutlich, daß ein solcher Halte
abschnitt an beliebiger Stelle zum Halten eines flachen Gegenstandes auf
einem Schraubenschaft geeignet ist. Das Einsatzgebiet für eine solche
Befestigungsschraube ist daher sehr vielfältig und nicht allein auf den Ein
satz als Dachbauschraube, wie im Ausführungsbeispiel beschreiben, be
schränkt.
Claims (8)
1. Befestigungsschraube mit einem ein Gewinde (7) tragenden und
an einen Schraubenkopf (3) grenzenden Schaftabschnitt (5) und
mit einem dem Schaftabschnitt (5) zugeordneten Halteabschnitt (9)
zum Anordnen eines flachen, sich an dem Gewinde (7) des Schaft
abschnittes (9) abstützenden Gegenstandes (2), dadurch gekenn
zeichnet, daß der Halteabschnitt (9) in Richtung zur Schrauben
spitze (6) hin durch einen durch eine untere Einspringöffnung (11)
unterbrochenen unteren Gewindegang (10) begrenzt ist, welche
untere Einspringöffnung (11) an ihrer bezogen auf die Steigung des
Gewindes (7) zur Schraubenspritze (6) hin unteren Begrenzung
durch einen an dem unteren Gewindegang (10) angeformten, von
der vorderen Gewindeflanke (12) abragenden zur Schraubenspitze
(6) gerichteten unteren Ganganschlag (13) begrenzt ist.
2. Befestigungsschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Halteabschnitt (9) in Richtung zum Schraubenkopf (3)
hin ebenfalls durch einen durch eine obere Einspringöffnung (15)
unterbrochenen oberen Gewindegang (14) begrenzt ist, welche
obere Einspringöffnung (15) an ihrer bezogen auf die Steigung des
Gewindes (7) zum Schraubenkopf (3) hin oberen Begrenzung
durch einen an dem oberen Gewindegang (14) angeformten, von
der hinteren Gewindeflanke (16) abragenden zum Schraubenkopf
(3) gerichteten oberen Ganganschlag (17) begrenzt ist.
3. Befestigungsschraube nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Anschlagfläche des unteren Ganganschlages (13) zu
der diesem Ganganschlag (13) zugeordneten Einspringöffnung
(11) und die Anschlagfläche des oberen Ganganschlages (17) zu
der diesem Ganganschlag (17) zugeordneten oberen
Einspringöffnung (15) hin geneigt sind.
4. Befestigungsschraube nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gangteilung des Gewindes (7) im Bereich des
Halteabschnittes (9) etwa der doppelten Stärke eines in den Halte
abschnitt aufzunehmenden flachen Gegenstandes (2) entspricht
und die von einer Gewindeflanke (12, 16) abragende Höhe des
unteren Ganganschlages (13) sowie des oberen Ganganschlages
(17) jeweils kleiner als die halbe Gangteilung ist.
5. Befestigungsschraube nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gewinde (7, 8) des Schraubenschaftes
(5) ein zweigängiges Gewinde (7, 8) mit unterschiedlichen Flan
kenhöhen ist, wobei das zur Begrenzung des Halteabschnittes (9)
vorgesehene Gewinde (7) dasjenige mit der größeren Flankenhöhe
ist.
6. Befestigungsschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Öffnung (18) des in dem Halteabschnitt
(9) aufzunehmenden flachen Gegenstandes (2) geringfügig größer
ist als der Außendurchmesser des Schraubenschaftes (5).
7. Befestigungsschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Halteabschnitt (9) durch einen Gang des
Gewindes (7) von der Unterseite des Schraubenkopfes (3) beab
standet ist.
8. Verwendung einer Befestigungsschraube nach einem der
mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
daß die Befestigungsschraube (1) als Dachbauschraube zum
Fixieren von Dachbahnen einer Isolations- oder Dämmstoffschicht
an einem festen Unterlager eingesetzt und der flache, in dem
Halteabschnitt (9) aufgenommenen Gegenstand ein Unterlegteller
(2) ist.
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| DE19921542A DE19921542C1 (de) | 1999-05-11 | 1999-05-11 | Befestigungsschraube |
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| 8100 | Publication of patent without earlier publication of application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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