DE19921517C2 - Vorrichtung zum Verschließen einer Fahrzeugtür - Google Patents
Vorrichtung zum Verschließen einer FahrzeugtürInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen
einer mit einem Türschloß versehenen Fahrzeugtür, Motorhaube,
Kofferraumdeckel, Heckklappe o. dgl., wobei die Vorrichtung
ein auf einem Trägerteil angeordnetes bolzen- oder bügelför
miges Schließelement umfaßt, und wobei das Schließelement
einerseits mit Hilfe einer einen Antriebsmotor mit nachge
schaltetem Getriebe enthaltenden Antriebseinrichtung gegen
den Druck mindestens einer Feder von einer Ent- in eine
Verriegelungsstellung bewegbar ist und andererseits in der
Entriegelungsstellung durch eine dem Türschloß zugeordnete
schwenkbare Gabelfalle umgreifbar ist, so daß das Schließele
ment bei seiner Bewegung in die Verriegelungsstellung über
die Gabelfalle die Fahrzeugtür etc. in deren geschlossene
Stellung zieht.
Eine derartige Schließ- bzw. Zuziehhilfe für Fahrzeugtüren
etc. ist beispielsweise aus der DE 197 37 996 A1 bekannt. Bei
dieser bekannten Vorrichtung wird das Trägerteil des Schließ
elementes mittels einer Antriebseinrichtung verschoben, die
einen Exzenter mit einem Steuernocken antreibt, welcher di
rekt auf die Randbereiche einer Ausnehmung des Trägerteiles
einwirkt. Um sicherzustellen, daß bei einem manuellen
Schließen der Fahrzeugtür keine Behinderung durch den Exzen
ter erfolgt, weist die Ausnehmung in Bewegungsrichtung des
Trägerteiles ein lichtes Maß auf, das dem Außendurchmesser
der Bewegungsbahn des Exzenters entspricht.
Nachteilig bei dieser bekannten Vorrichtung ist unter ande
rem, daß das Trägerteil des Schließelementes relativ auf
wendig aufgebaut ist, weil es einerseits eine der Bewegungs
bahn des Exzenters entsprechend breite Ausnehmung aufweist
und andererseits eine ausreichende Stabilität besitzen muß.
Nachteilig ist ferner, daß zum Verschließen der Fahrzeugtür
bei Ausfall der Antriebseinrichtung eine separate Handein
stelleinrichtung vorgesehen ist, mittels welcher das Träger
teil des Schließelementes manuell in die Verriegelungsstel
lung verschoben und in dieser Stellung dann anschließend
fixiert werden muß.
Aus der DE 196 16 655 A1 ist ebenfalls eine als Schließhilfe
für Fahrzeugtüren dienende gattungsgemäße Vorrichtung be
kannt, bei welcher die Verschiebung des das Schließelement
aufnehmenden Trägerteiles durch eine direkt auf das Träger
teil wirkende Antriebsvorrichtung erfolgt. Dabei drückt ein
von der Antriebsvorrichtung gedrehter Nocken so lange gegen
einen an dem Trägerteil angeordneten Mitnehmer, bis das Trä
gerteil durch einen schwenkbaren federbelasteten Fanghebel in
seiner Verriegelungsstellung fixiert wird. Anschließend wird
der Nocken dann noch so lange weitergedreht, bis er nicht
mehr im Eingriff mit dem Mitnehmer ist.
Um das Trägerteil wieder von der Ver- in die Entriegelungs
stellung zu verschieben, wird der Fanghebel entweder mittels
eines separaten Antriebes oder über ein mit der Antriebsein
richtung verbundenes Getriebe aus der Fixierstellung heraus
geschwenkt.
Zwar besitzt diese bekannte Vorrichtung gegenüber der DE 197 37 996 A1 unter anderem die
Vorteile, daß eine Ausnehmung in dem Trägerteil des Schließelementes für einen Exzenter nicht
erforderlich ist und daß zum Verschließen der Fahrzeugtür bei Ausfall der Antriebseinrichtung ein
manuelles Verschieben des Trägerteiles in die Verriegelungsstellung entfallen kann, weil der
Fanghebel diese Funktion mit übernimmt, doch ist bei der bekannten Vorrichtung eine relativ
platzaufwendige Antriebseinrichtung erforderlich.
Aus der nicht vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung 199 10 031.4 ist eine gattungsge
mäße Vorrichtung bekannt, bei der zwischen dem von der Antriebseinrichtung betätigten Steuer
nocken und dem Trägerteil des Schließelementes ein laschenförmiges Koppelelement vorgesehen
ist, welches eine erste Ausnehmung enthält, in die der Steuernocken formschlüssig eingreift und
welches eine als Langloch ausgebildete zweite Ausnehmung enthält, in die eine mit dem Trägerteil
des Schließelementes verbundene zapfenförmige Verlängerung eingreift. Die Länge des Langlo
ches ist dabei derart gewählt, daß das in der Entriegelungsstellung befindliche Schließelement ma
nuell ohne Behinderung durch den Steuernocken in seine Verriegelungsstellung verschiebbar ist.
Auch diese Vorrichtung ist relativ platzaufwendig, da das gesamte Trägerteil des Schließelemen
tes verschiebbar gelagert sein muß.
Aus der DE 37 21 963 C1 ist ferner eine als Schließhilfe für Fahrzeugtüren dienende Vor
richtung bekannt, bei der die Verschiebung des das Schließelement aufnehmenden Träger
teiles mit Hilfe eines um eine Drehachse schwenkbaren Hebelarmes erfolgt. Die Schwenk
bewegung des Hebelarmes wird dabei durch einen Nockenantrieb bewirkt, der über ein
verschwenkbares Koppelelement an dem der Drehachse abgewandten Ende des Hebelar
mes angreift.
Nachteilig bei dieser Schließhilfe ist unter anderem, daß bei einem manuellen Schließen der
Fahrzeugtür (z. B. beim Ausfallen der Antriebseinrichtung) die Fahrzeugtür nicht vollstän
dig geschlossen werden kann. Vielmehr verbleibt in diesem Fall zwischen Türdichtung und
Kraftfahrzeugtür ein Luftspalt.
Aus der EP 0 038 226 B1 ist eine Vorrichtung zum Verschließen einer Heckklappe bekannt,
bei der ein motorgesteuertes Türschloß an dem Chassis des Fahrzeuges und ein ortsfestes
Schließelement an der Heckklappe befestigt sind. Die Betätigung der Drehfalle und der zu
geordneten Sperrklinke des Türschlosses erfolgt bei dieser Vorrichtung mittels auskuppel
barer Schubstangen, die von dem Motor angetrieben werden.
Schließlich ist aus der DE 37 25 075 C1 ein Türschloß bekannt, welches einen elektrischen
Antrieb umfaßt, mittels dessen die Kraftfahrzeugtür mit einer auf die Andrückkraft ange
stimmten Betätigungskraft verschließbar ist.
Ausgehend von der DE 37 21 963 C1 liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung anzugeben, die einfach und platzsparend ausgestaltet ist und bei der auch bei
einem manuellen Schließen der Fahrzeugtür diese vollständig geschlossen werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere, be
sonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.
Die Erfindung beruht im wesentlichen auf dem Gedanken, als Trägerteil für das Schließ
element einen mindestens zweiarmigen Umlenkhebel zu verwenden, an dessen ersten He
belarm ein in axialer Richtung verschiebbares und durch einen Nockenantrieb betätigtes,
stangenförmig ausgebildetes Koppelelement angreift und an dessen zweiten Hebelarm das
Schließelement angeordnet ist. Ferner ist ein schwenkbarer federbeaufschlagter Fanghebel
vorgesehen, der den ersten Hebelarm des Trägerteiles (und damit auch das Schließelement)
nach Erreichen der Verriegelungsstellung fixiert, so daß bei einem manuellen Zuschlagen
der Fahrzeugtür - unabhängig davon, ob die Antriebseinrichtung ausgefallen ist oder nicht -
diese sicher verschlossen wird.
Abgesehen davon, daß ein derart verschwenkbares Trägerteil einfach zu fertigen und platzspa
rend an dem Fahrzeug zu montieren ist, weist es den Vorteil auf, daß durch entsprechende Zuord
nung von Koppel- und Schließelement auf einfache Weise eine Anpassung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung an die vorgegebenen Raumverhältnisse vorgenommen werden kann. Insbesondere
hat es sich als vorteilhaft erwiesen, das Koppelelement und das Schließelement derart an dem
Trägerteil anzuordnen, daß sich bei einer axialen Verschiebung des Koppelelementes das Schließ
element in einer zur Bewegungsrichtung des Koppelelementes etwa senkrechten Richtung be
wegt.
Um den Fanghebel auf einfache Weise in seine Ausgangslage zu
rückzuschwenken, wenn das Schließelement von der Ver- in die
Entriegelungsstellung verschoben werden soll, hat es sich als
zweckmäßig erwiesen, wenn an dem Koppelelement ein Steuerhe
bel angeordnet ist, der bei Drehung des Nockenrades von der
Ver- in die Entriegelungsstellung den Fanghebel in seine
Freigabestellung verschwenkt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus den folgenden anhand von Figuren erläuterten Ausführungs
beispielen. Es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
mit Nockenrad und einem bolzenförmigen Schließelement,
wobei sich das Schließelement in seiner Entriegelungs
stellung befindet;
Fig. 2 den Längsschnitt der in Fig. 1 dargestellten erfindungs
gemäßen Vorrichtung entlang der dort mit II-II bezeich
neten Schnittlinie;
Fig. 3-12 den Fig. 1 und 2 entsprechende Ansichten der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung bei unterschiedlichen Stellun
gen des Nockenrades;
Fig. 13 und 14 zwei Seitenansichten einer weiteren erfindungs
gemäßen Vorrichtung mit einem bügelförmigen Schließele
ment, wobei sich das Schließelement zum einen in seiner
Entriegelungsstellung (Fig. 13) und zum anderen in sei
ner Verriegelungsstellung (Fig. 14) befindet.
In Fig. 1 ist mit 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung bezeich
net, die z. B. als Schließhilfe für das Verschließen der Heck
klappe eines nicht dargestellten Kraftfahrzeuges verwendet
wird.
Die Vorrichtung 1 wird dabei an der heckseitigen Karosserie
des Fahrzeuges in dem Bereich der Heckklappenöffnung befe
stigt, der dem Türschloß der Heckklappe gegenüberliegt.
Die Vorrichtung 1 umfaßt eine Antriebseinrichtung 2 mit einem
Antriebsmotor 3 (Fig. 2) und einem dem Motor nachgeschalteten
Getriebe 4. Das Getriebe 4 besitzt ein Nockenrad 5 mit exzen
trisch zur Mittelachse 6 angeordnetem Steuernocken 7, der in
eine erste Ausnehmung 8 eines in axialer Richtung verschieb
baren stangenförmigen Koppelelementes 9 formschlüssig ein
greift.
Das Koppelelement 9 besitzt ferner ein sich in axialer Rich
tung erstreckendes Langloch 10, in welches ein mit dem ersten
Hebelarm 11 eines Umlenkhebels 12 verbundener Zapfen 13 ein
greift. An dem zweiten Hebelarm 14 des Umlenkhebels 12 ist
ein Schließbolzen 15 befestigt, welcher von einer gestrichelt
dargestellten, dem Türschloß zugeordneten Gabelfalle 16 um
griffen ist. Der Umlenkhebel 12 wird durch eine Drehfeder 17
in seiner in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausgangslage (Entrie
gelungsstellung) gehalten, wobei der erste Hebelarm 11 an
einem mit 18 bezeichneten Anschlag anliegt und der Zapfen 13
sich an dem einen Ende 19 des Langloches 10 abstützt.
Die Vorrichtung 1 umfaßt ferner einen schwenkbar angeordneten
Fanghebel 20, der durch eine Druckfeder 21 gegen den ersten
Hebelarm 11 des Umlenkhebels 12 gedrückt wird. Außerdem ist
an dem Koppelelement 9 ein Steuerhebel 22 verschwenkbar ange
ordnet, dessen Funktion nachfolgend noch näher beschrieben
wird.
Die Fig. 1 und 2 zeigen den Schließbolzen 15 in der Entriege
lungsstellung. Dabei sei die Heckklappe des nicht dargestell
ten Fahrzeuges an dessen heckseitiger Karosserie angelehnt
und das Türschloß möge sich in seiner Vorraststellung befin
den, bei der die Gabelfalle 16 den Schließbolzen 15 umfaßt
und durch eine nicht dargestellte Sperrklinke gesichert ist.
Gleichzeitig mit der Sicherung der Gabelfalle 16 durch die
Sperrklinke wird über einen z. B. im Türschloß befindlichen
Mikroschalter der Antriebsmotor 3 (Fig. 2) der erfindungsge
mäßen Vorrichtung 1 aktiviert und das Nockenrad 5 dreht sich
aus der in Fig. 1 dargestellten Stellung entgegen dem Uhrzei
gersinn (Fig. 3-8).
Dabei drückt der Steuernocken 7 gegen das stangenförmige Kop
pelelement 9 und verschiebt dieses in Richtung seiner Längs
achse 23. Das als Anschlag wirkende Ende 19 des Langloches 10
drückt gegen den Zapfen 13 und verschwenkt dadurch den Um
lenkhebel 12 gegen den Druck der Drehfeder 17 in Richtung des
mit 24 bezeichneten Pfeiles (Fig. 1). Hierbei nimmt der
Schließbolzen 15 die Gabelfalle 16 des Türschlosses mit, so
daß die Heckklappe des entsprechenden Fahrzeuges definiert
gegen die zwischen Heckklappe und Karosserie befindliche
(nicht dargestellte) Gummidichtung gezogen wird.
Sobald die Heckklappe geschlossen und damit die Verriege
lungsstellung des Schließbolzens 15 erreicht ist (Fig. 7 und
8), rastet der als Sperrnase 25 ausgebildete Endbereich des
Fanghebels 20 in eine Rastnut 26 des ersten Hebelarmes 11 des
Umlenkhebels 12 ein (Fixierstellung des Fanghebels) und der
Antriebsmotor 3 (Fig. 2) wird über einen nicht dargestellten
Mikroschalter wieder abgeschaltet.
Zur Entriegelung des Schließbolzens 15 wird beispielsweise
durch Betätigung eines Griffes oder des Schließzylinders der
Heckklappe der Antriebsmotor 3 wiederum aktiviert und dreht
das Nockenrad 5 weiter entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 9-12).
Dabei verharrt der Schließbolzen 15 zunächst in seiner Ver
riegelungsstellung, bis der Steuerhebel 22 den Fanghebel 20
erreicht und den Umlenkhebel 12 freigibt (Fig. 9 und 10).
Anschließend wird der Umlenkhebel 12 zurückverschwenkt, bis
der Zapfen 13 gegen das als Anschlag wirkende Ende 19 des
Langloches 10 des Koppelelementes 9 stößt (Fig. 11 und 12) und
dann durch das Koppelelement 9 zwangsgeführt wird, bis die
Entriegelungsstellung des Schließbolzens (Fig. 1 und 2) er
reicht ist und der Antriebsmotor 3 automatisch ausgeschaltet
wird.
Die Heckklappe des entsprechenden Fahrzeuges kann auch manu
ell geschlossen werden, so daß der Schließbolzen 15 manuell
von der Ent- in die Verriegelungsstellung gedrückt wird.
Dabei wird der Umlenkhebel 12 in Richtung des Pfeiles 24
(Fig. 1) verschwenkt und die Sperrnase 25 des Fanghebels 20
rastet in der Verriegelungsstellung des Schließbolzens 15 in
die Rastnut 26 des Umlenkhebels 12 ein (Fig. 7). Der Antriebs
motor 3 dreht anschließend das Nockenrad 5 so lange, bis der
Steuernocken 7 über die in den Fig. 3-6 dargestellten Zwi
schenstellungen in die in Fig. 7 dargestellte Stellung bewegt
wird.
Bei einer elektrischen Fehlfunktion ist die erfindungsgemäße
Vorrichtung in jeder Position mechanisch verriegelbar. Dabei
erfolgt die Verriegelung des Schließbolzens 15 über einen
entsprechenden Druck auf die Heckklappe.
Wie den Fig. 1-12 zu entnehmen ist, ist der Umlenkhebel 12
über einen Verbindungshebel 27 mit einem Betätigungshebel 28
verbunden, welcher ein Verschwenken des Steuerhebels 22
unmittelbar nach Freigabe des Umlenkhebels 12 bewirkt (vgl.
insbesondere die Fig. 9-12). Mittels dieser Hebelanordnung
wird erreicht, daß bei einem direkt nach dem Umschwenken des
Steuerhebels 22 auftretenden Stromausfall der Schließbolzen
manuell wieder in die Position "geschlossen" gebracht werden
kann.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das vorstehend
beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann bei
spielsweise das schwenkbare Trägerteil auch ein Verschieben
eines Schließbügels bewirken. Ein entsprechendes Ausführungs
beispiel geben die Fig. 13 und 14 wieder, wobei Fig. 13 den mit
29 bezeichneten Schließbügel in seiner Entriegelungsstellung
und Fig. 14 den Schließbügel in seiner Verriegelungsstellung
zeigt.
Zum Verschieben des Schließbügels 29 ist sein erster Schenkel
30 an einem verschwenkbaren scheibenförmigen Trägerteil 31
angeordnet, welches im wesentlichen dem in den Fig. 1-12 mit
12 bezeichneten Umlenkhebel entspricht. Der zweite Schenkel
32 des Schließbügels 29 ist hingegen an einer zusätzlichen,
ebenfalls schwenkbaren Flanschplatte 33 befestigt. Die Wir
kungsweise dieser Vorrichtung entspricht im wesentlichen der
im Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 12 beschriebenen erfin
dungsgemäßen Vorrichtung.
1
Vorrichtung
2
Antriebseinrichtung
3
Antriebsmotor
4
Getriebe
5
Nockenrad
6
Mittelachse (Nockenrad)
7
Steuernocken
8
erste Ausnehmung
9
Koppelelement
10
Langloch, Ausnehmung
11
erster Hebelarm
12
Umlenkhebel, Trägerteil
13
Zapfen
14
zweiter Hebelarm
15
Schließbolzen, Schließelement
16
Gabelfalle
17
Drehfeder, Feder
18
Anschlag
19
Ende (Langloch)
20
Fanghebel
21
Druckfeder
22
Steuerhebel
23
Längsachse
24
Pfeil
25
Sperrnase
26
Rastnut
27
Verbindungshebel
28
Betätigungshebel
29
Schließbügel, Schließelement
30
erste Schenkel
31
Trägerteil
32
zweite Schenkel
33
Flanschplatte
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Verschließen einer mit einem Türschloß versehenen Fahrzeugtür, Motor
haube, Kofferraumdeckel, Heckklappe o. dgl., wobei die Vorrichtung (1) ein auf einem Trä
gerteil (12; 31) angeordnetes bolzen- oder bügelförmiges Schließelement (15; 29) umfaßt,
und wobei das Schließelement (15; 29) einerseits mit Hilfe einer einen Antriebsmotor (3) mit
nachgeschaltetem Getriebe (4) enthaltenden Antriebseinrichtung (2) gegen den Druck min
destens einer Feder (17) von einer Ent- in eine Verriegelungsstellung bewegbar ist und an
dererseits in der Entriegelungsstellung durch eine dem Türschloß zugeordnete schwenkbare
Gabelfalle (16) umgreifbar ist, so daß das Schließelement (15; 29) bei seiner Bewegung in
die Verriegelungsstellung über die Gabelfalle (16) die Fahrzeugtür in deren geschlossene
Stellung zieht, mit den Merkmalen:
- a) das Getriebe (4) der Antriebseinrichtung (2) umfaßt ein Nockenrad (5) mit einem ex zentrisch zur Mittelachse (6) angeordneten Steuernocken (7);
- b) das Trägerteil (12; 31) des Schließelementes (15; 29) ist mit einem stangenförmig aus gebildeten Koppelelement (9) verbunden, welches durch den Steuernocken (7) in axialer Richtung verschiebbar ist und welches eine als Langloch ausgebildete Ausneh mung (10) enthält, in die ein mit dem Trägerteil (12; 31) verbundener Zapfen (13) ein greift, der sich an dem einen Ende (19) des Langloches (10) abstützt, derart, daß bei Drehung des Nockenrades (5) über eine entsprechende Verschiebung des Koppelele mentes (9) das Schließelement (15; 29) von der Ent- in die Verriegelungsstellung und umgekehrt bewegbar ist;
- c) das Trägerteil (12; 31) des Schließelementes (15; 29) ist schwenkbar ausgebildet, so daß eine Verschiebung des Koppelelementes (9) ein entsprechendes Verschwenken des Schließelementes (15; 29) bewirkt;
- d) die Länge des Langloches (10) des Koppelelementes (9) ist derart gewählt, daß das in der Entriegelungsstellung befindliche Schließelement (15; 29) manuell ohne Behinde rungen durch den Steuernocken (7) in seine Verriegelungsstellung verschiebbar ist;
- e) das Trägerteil (12) ist als mindestens zweiarmiger Umlenkhebel ausgebildet, wobei an dem ersten Hebelarm (11) über den Zapfen (13) das Koppelelement (9) und an dem zweiten Hebelarm (14) das Schließelement (15; 29) angeordnet ist, und
- f) die Vorrichtung (1) umfaßt einen schwenkbar angeordneten federbeaufschlagten Fanghebel (20), der das Trägerteil (12; 31) des Schließelementes (15; 29) nach Er reichen der Verriegelungsstellung des Schließelementes (15; 29) in dieser Stellung fixiert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein an dem Koppelelement
(9) angeordneter Steuerhebel (22) vorgesehen ist, derart, daß nach Erreichen der Verriege
lungsstellung des Schließelementes (15; 29) der Steuerhebel (22) bei Weiterdrehung des
Nockenrades (5) den Fanghebel (20) aus seiner Fixierstellung drückt, so daß das Schließ
element (15; 29) wieder in seine Entriegelungsstellung verschiebbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Koppelelement
(9) und das Schließelement (15; 29) derart an dem Trägerteil (12; 31) angeordnet sind, daß
sich bei einer axialen Verschiebung des Koppelelementes (9) das Schließelement (15; 29) in
einer zur Bewegungsrichtung des Koppelelementes (9) etwa senkrechten Richtung bewegt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei
dem Schließelement (29) um einen Schließbügel handelt, dessen erster Schenkel (30) an
dem schwenkbar angeordneten Trägerteil (31) und dessen zweiter Schenkel (32) an einer
schwenkbar angeordneten Flanschplatte (33) befestigt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Um
lenkhebel (12) über einen Verbindungshebel (27) mit einem Betätigungshebel (28) verbun
den ist, welcher ein Verschwenken des Steuerhebels (22) unmittelbar nach Freigabe des
Umlenkhebels (12) bewirkt, so daß bei einem direkt nach dem Umschwenken des Steuerhe
bels (22) auftretenden Stromausfall das Schließelement (15; 29) manuell wieder in die Posi
tion "geschlossen" gebracht werden kann.
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