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DE10316764A1 - Schließbügelantrieb - Google Patents

Schließbügelantrieb Download PDF

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Publication number
DE10316764A1
DE10316764A1 DE2003116764 DE10316764A DE10316764A1 DE 10316764 A1 DE10316764 A1 DE 10316764A1 DE 2003116764 DE2003116764 DE 2003116764 DE 10316764 A DE10316764 A DE 10316764A DE 10316764 A1 DE10316764 A1 DE 10316764A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
closing
lever
locking
drive according
striker
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2003116764
Other languages
English (en)
Inventor
Jürgen Ehret
Raimund Friedrich
Hendrik Powileit
Alfred Wipfler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Automotive GmbH
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE2003116764 priority Critical patent/DE10316764A1/de
Publication of DE10316764A1 publication Critical patent/DE10316764A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B81/00Power-actuated vehicle locks
    • E05B81/12Power-actuated vehicle locks characterised by the function or purpose of the powered actuators
    • E05B81/20Power-actuated vehicle locks characterised by the function or purpose of the powered actuators for assisting final closing or for initiating opening
    • E05B81/22Power-actuated vehicle locks characterised by the function or purpose of the powered actuators for assisting final closing or for initiating opening by movement of the striker

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Abstract

Ein Schließbügelantrieb besitzt einen Antrieb, der auf einen beweglich gelagerten Schließbügel (12, 14) einer Fahrzeugtür oder -klappe wirkt, um diese zwischen einer ersten teiloffenen Stellung und einer vollständig geschlossenen Stellung zu bewegen. Um die Möglichkeit eines manuellen Eingriffes zu schaffen und dennoch einen sicheren Halt des Schließbolzens (12), insbesondere in der geschlossenen Stellung, zu schaffen, ist ein Rastelement (22) vorgesehen, das den Schließbügel in einer Stellung einrastet und linear beweglich geführt ist, wobei es mit Hilfe eines Federelements (28) in Richtung seiner eingerasteten Stellung vorbelastet ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung befasst sich mit einem Schließbügelantrieb mit einem Antrieb, der auf einen beweglich gelagerten Schließbügel, unter dem hier auch ein einfacher Schließbolzen zu verstehen ist, einer Tür oder Klappe eines Fahrzeuges wirkt, um diese zwischen einer ersten Stellung, in welcher sich die Tür oder Klappe bei mit dem Schließbügel verrastetem Türschloss in einer leicht geöffneten Stellung befindet und einer zweiten Stellung zu verstellen, in welcher die Tür oder Klappe vollständig geschlossen ist.
  • Derartige Zuziehhilfen werden seit einiger Zeit verwendet, um das Schließen und Öffnen von Fahrzeugtüren oder -klappen zu vereinfachen, da die Schließ- und Öffnungskräfte für das Türschloss bzw. die Tür selbst erheblich kleiner sind, wenn diese lediglich in die Vorraststellung gebracht werden muss und das eigentliche Zuziehen oder geringfügige Öffnen durch den Schließbügelantrieb erfolgen kann.
  • Es sind bereits Lösungen bekannt, bei denen türschlossseitig eine Vorraststellung einer Drehfalle ermöglicht und das Zuziehen durch Antreiben der Drehfalle erfolgt, wobei der Schließbügel karosserieseitig starr festgelegt ist. Derartige Zuziehhilfen verkomplizieren die ohnehin mechanisch recht aufwendig aufgebauten Türschlösser, insbesondere wenn diese auch noch eine Reihe von Zentralverriegelungsfunktionen zu erfüllen haben. Auch die Crashsicherheit ist u. U. bei solchen Lösungen schwieriger zu beherrschen.
  • Als Lösung für einen angetriebenen Schließbügel ist es bereits bekannt, diesen in der Form eines Schließbolzens exzentrisch auf einer angetriebenen Scheibe anzuordnen, die den Schließbügel zwischen seinen beiden Stellungen verschwenkt. Neben den Relativbewegungen zwischen Schloss und Schließbolzen, die zu einem sichtbaren Verschleiß führen können, besteht hierbei der Nachteil, dass bei einem blockierten Antrieb kein vollständiges Schließen der Tür bzw. Klappe mehr möglich ist, da die Stellungen des Schließbügels durch die Stellung des Antriebes in Verbindung mit einer selbsthemmenden Kraftübertragung definiert sind.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Schließbügelantrieb zu schaffen, der für die Anwendung im Fahrzeugbereich besser geeignet ist.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch einen Schließbügelantrieb der eingangs beschriebenen Art gelöst, bei welchem der Schließbügel in einer Stellung mit Hilfe eines Rastelements eingerastet ist, das linear beweglich geführt und mit Hilfe eines Federelements in Richtung seiner eingerasteten Stellung vorbelastet ist.
  • Das separate Rastelement ermöglicht einerseits ein vom Antrieb unabhängiges Festlegen des Schließbügels in einer bestimmten Stellung, so dass Vorkehrungen für eine manuelle Verstellbarkeit des Schließbügels getroffen werden können, beispielsweise indem in diesem Zusammenhang der Antrieb manuell freigeschaltet wird. Insbesondere im Hinblick auf die Anforderungen zur Crashsicherheit ist die lineare bewegliche Führung des Rastelements hervorzuheben, die bei einem vorzugsweise senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schließbügels beweglichen Rastelement eine Belastung des beispielsweise als Verriegelungsbolzen ausgebildeten Rastelements rein auf Scherung erlaubt, so dass entsprechend hohe Belastungsreserven bei dennoch vergleichsweise kleinem Rastelement erreicht werden können.
  • Der Schließbügel ist vorzugsweise in seiner zweiten Stellung verrastet, wobei eine Rückstellfeder den Schließbügel in Richtung seiner ersten Stellung vorbelastet, d. h. die Bewegung des Schließbügels aus der vollständig geschlossenen Stellung in die leicht geöffnete Stellung der Tür erfolgt mit Hilfe der Vorspannkraft dieser Rückstellfeder.
  • Vorzugsweise ist auch der Schließbügel linear geführt, wobei er eine Schließbügelplatte aufweist, die in einer Linearführung karosserieseitig geführt ist. Bei einer solchen Führung des Schließbügels ergeben sich linear senkrecht zueinander stehende Führungen des Rastelements einerseits und des Schließbügels andererseits.
  • Für die Verstellung des Schließbügels in die vollständig geschlossene Stellung ist in weiterer bevorzugter Ausbildung der Erfindung ein Zuziehhebel vorgesehen, der in einer Ausnehmung der Schließbügelplatte eingreift oder an einer sonstigen Wirkfläche an dieser Platte angreift. Das Vorsehen eines schwenkbaren Zuziehhebels erlaubt eine einfache Übersetzung bei gleichzeitiger Änderung der Bewegungsrichtung, was unter den besonderen Bauraumgegebenheiten einen besonderen Vorteil darstellt.
  • Entsprechend kann zum Entriegeln des Schließbügels ein Entriegelungshebel vorgesehen sein, der das Rastelement gegen die Kraft des Federelements aus seiner verrasteten Stellung ausrückt. Aufgrund der senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schließbügels liegenden Bewegungsrichtung des Rastelements sind für die Entriegelungsbewegung in der Regel erheblich kleinere Kräfte erforderlich als für das Zuziehen über den Zuziehhebel.
  • Der Angriff des Entriegelungshebels am Rastelement kann bei einem Verriegelungsbolzen beispielsweise über einen seitlich von diesem vorspringenden Stift erfolgen.
  • Um ein vollständiges manuelles Schließen der Tür zu ermöglichen, bei welchem der Schließbügel aus der ersten in die zweite Stellung bewegt werden muss, ist in einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass der Entriegelungshebel zweiteilig mit einem antriebsseitigen Hebelarm und mit einem abtriebsseitigen, auf das Rastelement wirkenden Hebelarm ausgebildet ist und eine Kupplung aufweist, mit Hilfe derer die beiden Arme drehstarr verriegelbar bzw. voneinander entkoppelbar sind.
  • Mit Hilfe der Kupplung ist es möglich, den abtriebsseitigen Hebelarm für einen manuellen Schließvorgang abzukoppeln, damit das Rastelement zum Verriegeln des Schließbügels in seiner zweiten Stellung freigebbar ist. Die Verstellung der Kupplung kann dabei unmittelbar durch die Schließplatte erfolgen, beispielsweise durch eine an der Schließplatte vorgesehene Rampe, die auf ein Ausrückelement der Kupplung wirkt.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der Entriegelungshebel bzw, dessen beide Arme und der Zuziehhebel um eine gemeinsame Schwenkachse gelagert sind, wodurch sich die Mechanik raumsparend aufbauen lässt.
  • Der Entriegelungshebel und der Zuziehhebel sind vorzugsweise durch eine einzigen, bidirektional arbeitenden Antrieb verstellbar, der in einer Stellrichtung auf den Zuziehhebel und in der anderen Stellrichtung auf den Entriegelungshebel wirkt. Vorzugsweise ist dabei zwischen dem Antrieb und dem Zuziehhebel sowie zwischen dem Antrieb und dem Entriegelungshebel jeweils ein Spiel vorgesehen, das in der jeweiligen Be tätigungsrichtung für einen der beiden Hebel eine Betätigung des jeweils anderen Hebels vermeidet.
  • Nachfolgend wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher auf ein Ausführungsbeispiel der Erfindung eingegangen. Es zeigen:
  • 1 eine Ansicht eines Schließbügelantriebes in einer ersten Stellung;
  • 2 eine Ansicht des Schließbügelantriebes nach 1 in der zweiten, geschlossenen Stellung des Schließbügels;
  • 3 eine Zwischenstellung während eines Öffnungsvorganges des Schließbügelantriebes;
  • 4 eine Zwischenstellung des Schließbügelantriebes bei einem manuellen Schließvorgang.
  • In 1 ist ein Schließbügelantrieb 10 gezeigt, wobei der eigentliche Antrieb nicht dargestellt und entfernt von der gezeigten Mechanik angeordnet ist. Der Schließbügelantrieb 10 besitzt einen Schließbügel oder Schließbolzen 12, der an einer Schließbügelplatte 14 festgelegt ist, die ihrerseits in einer Linearführung 16 linear beweglich zwischen zwei Stellungen geführt ist, die karosserieseitig am Türrahmen angebracht ist. Der Schließbolzen 12 ist zwischen einer ersten, in 1 gezeigten Stellung, in welcher eine mit ihm über ihr Schloss verrastete Tür oder Klappe eines Fahrzeuges sich in einer leicht geöffneten Stellung befindet, und einer zweiten, in 2 gezeigten Stellung verstellbar, in welcher die eingerastete Tür oder Klappe vollständig geschlossen ist. Eine Rückstellfeder (nicht gezeigt) belastet dabei die Schließ bügelplatte 14 in Richtung ihrer ersten Stellung vor, d. h. bei vollständig geschlossener Tür oder Haube ist diese Rückstellfeder stärker vorgespannt. Die erste Stellung ist dabei durch einen Anschlag 18 (siehe 2) definiert, der sich unter der Wirkung der Rückstellfeder an eine Abstützfläche 20 an der Linearführung 16 anlegt.
  • Der Schließbügelantrieb besitzt ferner ein Rastelement 22 in der Form eines Verriegelungsbolzens, der in einer an der Linearführung 16 angeordneten zylindrischen Führung 24 senkrecht zur Bewegungsrichtung der Schließbügelplatte 14 beweglich geführt ist.
  • Bei der in 1 gezeigten ersten Stellung des Schließbolzens 12 liegt die konisch und/oder ballig ausgeformte Spitze des Verriegelungsbolzens 22 unter der Wirkung eines vorgespannten Federelements 28 auf der Oberseite der Schließbügelplatte 14 an. Diese besitzt eine dem Querschnitt des Verriegelungsbolzens entsprechende Bohrung 30, so dass bei in der zweiten, geschlossenen Stellung befindlichen Schließbolzen 12 und Schließbügelplatte 14 der Verriegelungsbolzen 22 unter der Wirkung der Rückstellfeder 28 in diese Bohrung einschnappen und die Schließbügelplatte 14 mit dem Schließbolzen 12 verrasten kann.
  • Zum Verstellen der Schließbügelplatte 14 in die geschlossene Stellung gemäß 2 ist ein Zuziehhebel 32 vorgesehen, der um eine Schwenkachse 33 schwenkbar gelagert ist und in eine Ausnehmung 34 der Schließbügelplatte 14 eingreift. Mit einem abtriebsseitigen Hebelarm greift er dabei an einer Druckfläche 38 an, die einen Rand der Ausnehmung 34 bildet. Durch Aufbringen einer Zugkraft auf einen antriebsseitigen, um 90° mit Bezug auf den abtriebsseitigen Arm 36 abgewinkelten Arm 40 in der in 1 durch den Pfeil skizzierten Richtung, kann folglich die Schließbügelplatte 14 in die in 2 ge zeigte verrastete Stellung bewegt werden, wobei während dieses Vorganges die Rückstellfeder der Schließbügelplatte 14 weiter vorgespannt wird.
  • Zum Entriegeln der Schließbügelplatte ist ein Entriegelungshebel 42 vorgesehen, der zweiteilig mit einem abtriebsseitigen Hebelarm 44 und einem antriebsseitigen Hebelarm 46 ausgebildet ist, die beide um die Schwenkachse 34 schwenkbar gelagert sind. Ein Kupplungselement 48 ist zwischen zwei durch ein Langloch 50 definierten Stellungen beweglich, wobei in einer ersten Stellung die beiden Hebelarme 44, 46 des Entriegelungshebels 42 drehstarr miteinander verriegelt und in der anderen Stellung diese beiden Hebelarme 44, 46 voneinander entkoppelt sind.
  • In der zweiten, der geschlossenen Tür oder Klappe entsprechenden Stellung des Schließbügels 12 befindet sich das Kupplungselement 48 in seiner die beiden Hebelarme 44, 46 miteinander verriegelnden Stellung. Möchte man folglich aus der in 2 gezeigten Schließstellung den Schließbügel 12 in seine erste Stellung bewegen, kann man durch Ausüben einer Druckkraft auf den antriebsseitigen Hebelarm 46 des Entriegelungshebels 42 den abtriebsseitigen Hebelarm 44 verschwenken. Dieser wirkt auf einen an dem Verriegelungsbolzen 22 angebrachten, seitlich hervorstehenden und durch eine Axialnut 52 in der zylindrischen Führung 24 ragenden Stift 54, so dass der Verriegelungsbolzen 22 gegen die Kraft des Federelements aus seiner mit der Schließbügelplatte 14 verrasteten Stellung aushebbar ist. Sobald die Freigabe der Schließbügelplatte 14 erfolgt ist, verlagert die Rückstellfeder die Schließbügelplatte 14 wiederum in ihre erste Stellung gemäß 1.
  • Da es ferner gewünscht ist, den Schließbolzen 12 manuell aus der leicht geöffneten Stellung in die zweite geschlossene Stellung bewegen zu können, wenn beispielsweise der Antrieb ausfällt, ist die bereits angesprochene Möglichkeit vorgesehen, die beiden Hebelarme 44, 46 des Entriegelungshebels 42 durch Bewegen des Kupplungselements 48 voneinander zu entkoppeln. Eine Rampe 56, die mit der Schließbügelplatte 14 verbunden ist, steuert dabei das Kupplungselement 48 so, dass in der ersten Stellung des Schließbolzens 12 das Kupplungselement 48 im Sinne der Darstellung angehoben ist, so dass der abtriebsseitige Hebelarm 44 von dem antriebsseitigen Hebelarm 46 entkoppelt ist und unter der Wirkung der Feder 28 des Verriegelungsbolzens 22 in die in 1 gezeigte Stellung fällt. Bei einem Verschieben des Schließbolzens 12 von Hand ist der Verriegelungsbolzen 22 folglich frei, wiederum in die Bohrung 30 in der Schließbügelplatte 14 einzuschnappen.
  • Als Antrieb für die beiden antriebsseitigen Hebelarme 40, 46 des Zuziehhebels 32 bzw. des Entriegelungshebels 42 kann der eigentliche, entfernt liegende Antrieb über ein Zugelement oder eine Stange wirken. Dabei kann die Verbindung ein Spiel aufweisen, um in der Zugrichtung zum Erreichen der in 2 gezeigten Stellung, das einen höheren Kraftaufwand erfordert, den Zuziehhebel 32 ohne Betätigung des Entriegelungshebels 42 und zum Entriegeln in der Druckrichtung mit niedrigerem Kraftaufwand den Entriegelungshebel 42 ohne Betätigen des Zuziehhebels 32 verstellen zu können.

Claims (14)

  1. Schließbügelantrieb mit einem Antrieb, der auf einen beweglich gelagerten Schließbügel (12, 14) einer Tür oder Klappe eines Fahrzeuges wirkt, um diese zwischen einer ersten Stellung, in welcher sich die Tür oder Klappe bei mit dem Schließbügel (12) verrasteten Türschloß in einer leicht geöffneten Stellung befindet, und einer zweiten Stellung zu verstellen, in welcher die Tür oder Klappe vollständig geschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schließbügel (12) in einer Stellung mit Hilfe eines Rastelements (22) eingerastet ist, das linear beweglich geführt ist und mit Hilfe eines Federelements (28) in Richtung seiner eingerasteten Stellung vorbelastet ist.
  2. Schließbügelantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schließbügel (12) in seiner zweiten Stellung verrastet ist und eine Rückstellfeder den Schließbügel (12, 14) in Richtung seiner ersten Stellung vorbelastet.
  3. Schließbügelantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement als Verriegelungsbolzen (22) ausgebildet ist.
  4. Schließbügelantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (22) senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schließbügels (12, 14) beweglich ist.
  5. Schließbügelantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schließbügel (12) eine Schließbügelplatte (14) aufweist, die in einer Linearführung (16) karosserieseitig geführt ist.
  6. Schließbügelantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verstellen des Schließbügels (12) in die vollständig geschlossene zweite Stellung ein Zuziehhebel (32) vorgesehen ist, der in eine Ausnehmung (34) in der Schließbügelplatte (14) eingreift.
  7. Schließbügelantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Entriegeln des Schließbügels (12, 14) ein Entriegelungshebel (42) vorgesehen ist, der das Rastelement (22) gegen die Kraft des Federelements (28) aus seiner den Schließbügel (12) verrastenden Stellung ausrückt.
  8. Schließbügelantrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsbolzen (22) einen seitlich vorspringenden Stift (54) besitzt, an welchem der Entriegelungshebel (42, 44) angreift.
  9. Schließbügelantrieb nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Entriegelungshebel (42) zweiteilig mit einem antriebsseitigen Hebelarm (46) und mit einem abtriebsseitigen, auf das Rastelement (22, 54) wirkenden Hebelarm (44) ausgebildet ist und eine Kupplung (48) aufweist, mit Hilfe derer die beiden Arme (44, 46) drehstarr verriegelbar bzw. voneinander entkoppelbar sind.
  10. Schließbügelantrieb nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (48) durch die Schließplatte (14, 56) verstellbar ist.
  11. Schließbügelantrieb nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung ein Ausrückelement (48) besitzt, das mit einer an der Schließplatte (14) vorgesehenen Rampe (56) zusammenwirkt.
  12. Schließbügelantrieb nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Entriegelungshebel (42) oder dessen beide Arme (44, 46) und der Zuziehhebel (32) um eine gemeinsame Schwenkachse (33) gelagert sind.
  13. Schließbügelantrieb nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein bidirektional wirkender Antrieb vorgesehen ist, der in einer Stellrichtung auf den Zuziehhebel (32) und in der anderen Stellrichtung auf den Entriegelungshebel (42, 46) wirkt.
  14. Schließbügelantrieb nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Antrieb und dem Zuziehhebel (32) sowie zwischen dem Antrieb und dem Entriegelungshebel (42) jeweils ein Spiel vorgesehen ist, das in der jeweiligen Betätigungsrichtung für einen der beiden Hebel (32, 42) eine Betätigung des jeweils anderen Hebels (32, 42) vermeidet.
DE2003116764 2003-04-10 2003-04-10 Schließbügelantrieb Withdrawn DE10316764A1 (de)

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Date Code Title Description
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8127 New person/name/address of the applicant

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