DE19920310A1 - Verschluß - Google Patents
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Abstract
Verschluß für einen Rohrflansch (1), insbesondere für einen Ventilflansch (1) eines KEG-Fasses, mit einer Verschlußkappe (3) zum Aufstecken auf die Mündungsöffnung des Rohrflanschs (1), wobei die Verschlußkappe (3) mindestens ein Rastelement (4) aufweist, das im aufgesteckten Zustand der Verschlußkappe (3) in eine entsprechende Aufnehmung an dem Rohrflansch (1) einrastet und die Verschlußkappe (3) auf dem Rohrflansch (1) fixiert, wobei die Verschlußkappe (3) mit einem Sicherungselement (5) verbunden ist, das im montierten Zustand des Verschlusses an dem Rohrflansch (1) befestigt ist, um ein einer vorübergehenden Abnahme der Verschlußkappe (3) von dem Rohrflansch (1) einen Verlust der Verschlußkappe (3) zu vermeiden und ein Wiederaufsetzen der Verschlußkappe (3) zu ermöglichen.
Description
Die Erfindung betrifft einen Verschluß für die Mündungsöff
nung eines Rohrflanschs, insbesondere für den Ventilflansch
eines sogenannten KEG-Fasses, gemäß dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Bei den sogenannten KEG-Fässern handelt es sich um Metall
fässer, die im Gastronomiebereich zur Aufnahme von Bier
verwendet werden, wobei in der oberen Stirnseite der KEG-
Fässer ein Ventilflansch angeordnet ist, auf den eine Zapf
vorrichtung aufgesetzt werden kann.
Während des Transports und der Lagerung eines KEG-Fasses
wird die Mündungsöffnung des Ventilflanschs üblicherweise
durch eine Verschlußkappe abgedeckt, die aus der Deutschen
Offenlegungsschrift DE 34 17 812 A1 bekannt ist.
Zum einen schützt eine derartige Verschlußkappe das in dem
Ventilflansch befindliche Ventil während des Transports und
der Lagerung des KEG-Fasses vor einer Verschmutzung und ei
ner daraus möglicherweise resultierenden Undichtigkeit des
Ventils.
Zum anderen bewirkt der bekannte Verschluß eine Versiege
lung des KEG-Fasses nach der Befüllung, so daß der Käufer
eines KEG-Fasses am unversehrten Zustand der Verschlußkappe
sofort erkennen kann, daß noch kein Bier aus dem KEG-Faß
entnommen wurde. Die Versiegelung des KEG-Fasses wird bei
der bekannten Verschlußkappe durch Rastelemente bewirkt,
die beim Aufstecken der Verschlußkappe auf den Ventil
flansch in entsprechende Aufnehmungen an dem Ventilflansch
einrasten und die Verschlußkappe auf dem Ventilflansch fi
xieren. Beim Abziehen der Verschlußkappe werden die Raste
lemente zerbrochen oder zumindest sichtbar deformiert, so
daß eine vorherige Abnahme der Verschlußkappe auch nach ei
nem späteren Wiederaufstecken am Zustand der Rastelemente
erkannt werden kann.
Nach dem Zapfvorgang wird die Verschlußkappe dann wieder
auf den Ventilflansch aufgesteckt, um auch beim Rücktrans
port des KEG-Fasses zu der Brauerei eine Beschädigung oder
Verschmutzung des in dem Ventilflansch befindlichen Ventils
zu verhindern.
Nachteilig an der vorstehend beschriebenen bekannten Ver
schlußkappe ist jedoch die Tatsache, daß die Verschlußkappe
während des Zapfvorgangs meist abhanden kommt, so daß der
Ventilflansoh des KEG-Fasses beim Rücktransport zur Braue
rei meist ungeschützt ist.
Der Erfindung liegt also die Aufgabe zugrunde, einen Ver
schluß für einen Ventilflansch eines KEG-Fasses zu schaf
fen, der während des Zapfvorgangs nicht abhanden kommt.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von dem eingangs beschriebe
nen bekannten Verschluß gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1, durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 ge
löst.
Die Erfindung schließt die allgemeine technische Lehre ein,
zur Abdeckung der Mündungsöffnung eines Rohrflanschs eine
Verschlußkappe vorzusehen, die durch ein Sicherungselement
mit dem Rohrflansch verbunden ist, so daß die Verschlußkap
pe auch im abgenommenen Zustand während des Zapfvorgangs
nicht abhanden kommt.
Der Begriff Sicherungselement ist hierbei und im folgenden
allgemein zu verstehen und umfaßt alle Art von Verbindungs
elementen, welche die Verschlußkappe während des Zapfvor
gangs mit dem Ventilflansch verbinden und dadurch einen
Verlust der Verschlußkappe verhindern.
In einer vorteilhaften Variante der Erfindung besteht das
Sicherungselement im wesentlichen aus einem flexiblen Si
cherungsband, das zum einen mit der Verschlußkappe und zum
anderen mit dem Rohrflansch verbunden ist. Die Verbindung
des Sicherungsbandes mit dem Rohrflansch erfolgt vorzugs
weise, indem das Sicherungsband den Rohrflansch umschlingt.
Bei einer Ausführungsform dieser Variante wird das freie
Ende des Sicherungsbandes bei der Montage des erfindungsge
mäßen Verschlusses um den Rohrflansch herumgeschlungen und
nach einer Umschlingung an einem anderen Abschnitt des Si
cherungsbandes befestigt, wobei die Befestigung beispiels
weise durch Druckknöpfe oder ähnliches erfolgen kann.
Bei einer anderen Ausführungsform dieser Variante weist das
Sicherungsband dagegen im Bereich seines freien Endes eine
Öse auf, die einfach über den Rohrflansch geschoben wird.
Vorteilhaft an der erfindungsgemäßen Variante mit einem Si
cherungsband zur Verbindung der Verschlußkappe mit dem
Rohrflansch ist die Möglichkeit einer Anpassung an unter
schiedliche dicke Rohrflansche, indem die Schlinge des Si
cherungsbandes entsprechend eng zugezogen wird.
In einer anderen Variante der Erfindung weist das Siche
rungselement dagegen einen Sicherungsring auf, der bei der
Montage des erfindungsgemäßen Verschlusses auf den Rohr
flansch aufgeschoben und durch mindestens ein Rastelement
so an dem Rohrflansch befestigt wird, daß der Sicherungs
ring auch bei einem Abziehen der Verschlußkappe vor dem-
Zapfvorgang auf dem Rohrflansch verbleibt und dadurch die
Verschlußkappe sichert.
Die Verbindung der Verschlußkappe mit dem Sicherungsring
kann bei dieser Variante der Erfindung beispielsweise durch
ein biegeelastisches Sicherungsband erfolgen, das einer
seits mit der Verschlußkappe und andererseits mit dem Si
cherungsring verbunden ist, wobei das Sicherungsband vor
zugsweise einstückig an die Verschlußkappe und den Siche
rungsring angeformt ist.
Gemäß einer anderen Ausführungsform dieser Variante ist zur
Verbindung der Verschlußkappe mit dem Sicherungsring dage
gen ein Scharnier oder ein Gelenk vorgesehen, das ein Ab
klappen der Verschlußkappe ermöglicht.
Die Erfindung ist jedoch hinsichtlich der Art der Verbin
dung von Verschlußkappe und Sicherungsring nicht auf die
vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen gekennzeichnet bzw. werden nachstehend
zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführungs
form der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es
zeigen:
Fig. 1a eine Querschnittsdarstellung eines erfindungsge
mäßen Verschlusses für ein KEG-Faß mit einem Si
cherungsband zur Verbindung der Verschlußkappe
mit dem Ventilflansch des KEG-Fasses im demon
tierten Zustand,
Fig. 1b eine Seitenansicht eines Ventilflanschs eines
KEG-Fasses,
Fig. 1c eine Aufsicht auf den erfindungsgemäßen Ver
schluß,
Fig. 1d eine Detailansicht des in Fig. 1c mit I bezeich
neten Ausschnitts,
Fig. 1e eine Querschnittsdarstellung der erfindungsgemä
ßen Verschlusses im montierten Zustand,
Fig. 2a eine Querschnittsdarstellung eines weiteren Aus
führungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Ver
schlusses für ein KEG-Faß mit einem Sicherungs
band zur Verbindung der Verschlußkappe mit dem
Ventilflansch des KEG-Fasses,
Fig. 2b eine Aufsicht auf den in Fig. 2a dargestellten
Verschluß,
Fig. 2c eine Querschnittsdarstellung des in den Fig.
2a und 2b dargestellten erfindungsgemäßen Ver
schlusses im montierten Zustand,
Fig. 2d die Klemmhülse für das Sicherungsband des in den
Fig. 2a bis 2c dargestellten Verschlusses,
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfin
dungsgemäßen Verschlusses für ein KEG-Faß mit ei
nem Sicherungsring, der an dem Ventilflansch
festrastet sowie
Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfin
dungsgemäßen Verschlusses für ein KEG-Faß mit ei
nem Sicherungsring, wobei Sicherungsring und Ver
schlußkappe durch ein Scharnier verbunden sind.
Das in den Fig. 1a bis 1e dargestellte Ausführungsbei
spiel eines erfindungsgemäßen Verschlusses dient zur Abdec
kung eines in Fig. 1b dargestellten Ventilflansches 1 ei
nes sogenannten KEG-Fasses, das im Gastronomiebereich zur
Aufnahme von Bier verwendet wird.
Aus der Seitenansicht des Ventilflanschs 1 in Fig. 1b ist
ersichtlich, daß der Ventilflansch 1 an seinem freien Ende
einen über den gesamten Umfang umlaufenden Vorsprung 2 auf
weist, der eine Fixierung des Verschlusses auf dem Ven
tilflansch 1 ermöglicht.
Hierzu weist der erfindungsgemäße Verschluß eine Verschluß
kappe 3 auf, die vor der Auslieferung des KEG-Fasses in der
Brauerei auf den Ventilflansch 1 aufgesteckt wird, um die
Mündungsöffnung des Ventilflanschs 1 abzudecken und das in
dem Ventilflansch 1 befindliche Ventil des KEG-Verschlusses
vor einer Verschmutzung und einer daraus möglicherweise re
sultierenden Undichtigkeit des Ventils zu schützen. Zur Be
festigung der Verschlußkappe 3 auf dem Ventilflansch 1
weist die Verschlußkappe 3 an ihrer Innenseite mehrere Ra
stelemente 4 auf, die als federnde Stege ausgebildet und
gleichmäßig über den Umfang der Verschlußkappe 3 verteilt
angeordnet sind. Beim Aufstecken der Verschlußkappe 3 auf
den Ventilflansch 1 werden diese Rastelemente 4 zunächst
von dem Vorsprung 2 nach außen gedrückt und federn an
schließend wieder nach innen zurück, so daß die Verschluß
kappe 3 während des Transports und der Lagerung des KEG-
Fasses sicher auf dem Ventilflansch 1 gehalten wird. Ein
späteres Abziehen der Verschlußkappe 3 von dem Ven
tilflansch 1 führt zu einem teilweisen Abreißen der Rast
elemente 4 bzw. zu einer sichtbaren und bleibenden Defor
mierung der Rastelemente 4, so daß der Käufer eines KEG-
Fasses an der Beschädigung der Rastelemente 4 eine vorheri
ge Öffnung des KEG-Fasses erkennen kann. Ein Abziehen der
Verschlußkappe 3 führt jedoch nur einer teilweisen Beschä
digung der Rastelemente 4, so daß die Verschlußkappe 3 nach
der Entleerung des KEG-Fasses und vor dem Rücktransport zur
Brauerei wieder auf den Ventilflansch 1 aufgesteckt werden
kann. Hierdurch wird das in dem Ventilflansch 1 befindliche
Ventil auch während des Rücktransports des KEG-Fasses zur
Brauerei geschützt.
Bei herkömmlichen Verschlüssen für KEG-Fässer besteht wäh
rend des Zapfvorgangs die Gefahr eines Verlusts der Ver
schlußkappe 3, da diese vor dem Zapfvorgang abgenommen wer
den muß und anschließend oftmals nicht wiedergefunden wird.
Der erfindungsgemäße Verschluß weist deshalb ein Siche
rungsband 5 auf, um einen Verlust der Verschlußkappe 3 wäh
rend des Zapfvorgangs zu vermeiden. Hierzu ist das aus ela
stischem Kunststoff bestehende Sicherungsband 5 einstückig
an die Verschlußkappe 3 angeformt und wird bei der Montage
mit seinem freien Ende um den Ventilflansch 1 unterhalb des
Vorsprungs 2 herumgeschlungen, so daß die Verschlußkappe 3
auch im abgenommenen Zustand mit dem Ventilflansch 1 ver
bunden bleibt und somit nicht abhanden kommen kann. Zur Be
festigung des Sicherungsbandes 5 an dem Ventilflansch 1
weist das Sicherungsband 5 in seinem mittleren Bereich ei
nen Steckknopf 6 auf, der bei der Montage des erfindungsge
mäßen Verschlusses in eine entsprechende Öffnung im freien
Ende des Sicherungsbandes 5 hineingesteckt wird, so daß die
von dem Sicherungsband 5 gebildete Schlaufe den Ven
tilflansch 1 umschließt und nicht über den Vorsprung 2 ab
rutschen kann.
Die Fig. 2a bis 2c zeigen ein weiteres Ausführungsbei
spiel eines erfindungsgemäßen Verschlusses für den Ven
tilflansch 1 eines KEG-Fasses, der sich von dem vorstehend
beschriebenen Verschluß im wesentlichen durch die Art der
Befestigung des Sicherungsbandes 5 an dem Ventilflansch 1
unterscheidet. Aufgrund der weitgehenden konstruktiven
Übereinstimmungen wird deshalb im folgenden zur Vermeidung
von Wiederholungen auf eine detaillierte Beschreibung des
Ventilflansches 1 und der Verschlußkappe 3 verzichtet und
diesbezüglich auf die voranstehende Beschreibung verwiesen.
Auch werden in sämtlichen Figuren dieselben Bezugszeichen
für baugleiche oder einander entsprechende Bauteile verwen
det.
Das Sicherungsband 5 ist hierbei ebenfalls einstückig an
die Verschlußkappe 3 angeformt und besteht aus biegeelasti
schem Kunststoff, um nach dem Abziehen der Verschlußkappe 3
ein seitliches Abklappen der Verschlußkappe 3 zu ermögli
chen. An seinem freien Ende weist das Sicherungsband 5 eine
Verbreiterung mit einer Öse 7 auf, deren Innenquerschnitt
größer als der Außenquerschnitt des Ventilflanschs im Be
reich des Vorsprungs ist, so daß die Öse 7 leicht in axia
ler Richtung auf den Ventilflansch 1 aufgesteckt werden
kann. Darüber hinaus ist an dem Sicherungsband 5 zwischen
der Verschlußkappe 3 und der Öse 7 eine Klemmhülse 8 ange
bracht, wobei die Klemmhülse 8 das Sicherungsband 5 voll
ständig umgreift und verschiebbar ist. Auf diese Weise kann
der Innenquerschnitt der Öse 7 durch eine Verschiebung der
Klemmhülse 8 so eingestellt werden, daß das Sicherungsband
5 nicht von dem Ventilflansch 1 rutschen kann.
Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel eines er
findungsgemäßen Verschlusses für den Ventilflansch 1 eine
KEG-Fasses stimmt ebenfalls weitgehend mit den vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispielen überein, so daß auf ei
ne detaillierte Beschreibung des Ventilflanschs 1 und der
Verschlußkappe 3 verzichtet wird und diesbezüglich auf die
vorstehende Beschreibung verwiesen wird.
Im Gegensatz zu den vorstehend beschriebenen Ausführungs
beispielen erfolgt die Sicherung der Verschlußkappe 3 hier
bei nicht durch eine um den Ventilflansch 1 herumgezogene
Schlaufe des Sicherungsbandes 5, sondern durch einen Siche
rungsring 9, der im montierten Zustand fest mit dem Ven
tilflansch 1 verrastet und mit der Verschlußkappe 3 durch
das biegeelastisches Sicherungsband 5 verbunden ist.
Darüber hinaus sind der Sicherungsring 9 und die Verschluß
kappe 3 auch durch kleine Stege 10 miteinander verbunden,
die über den Umfang verteilt angeordnet sind und in axialer
Richtung verlaufen. Zum einen fixieren die Stege 10 die
Verschlußkappe 3 und den Sicherungsring 10 bei der Montage
des Verschlusses relativ zueinander in einer axial fluch
tenden Stellung, so daß der gesamte Verschluß komplett auf
den Ventilflansch 1 aufgesteckt werden kann. Zum anderen
dienen die Stege 10 als Siegelelemente, die bei einem Ab
nehmen der Verschlußkappe 3 zerbrechen und dadurch eine
Öffnung des KEG-Fasses sichtbar machen.
Die Befestigung des Sicherungsrings 9 auf dem Ventilflansch
1 erfolgt hierbei ebenfalls durch federnde Stege 11, die
über den Umfang des Sicherungsrings 9 verteilt angeordnet
sind und im montierten Zustand an dem Vorsprung 2 des Ven
tilflanschs 1 einrasten.
Fig. 4 zeigt schließlich ein letztes Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Verschlusses für ein KEG-Faß, das
sich von dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
lediglich durch die Art der Verbindung zwischen dem Siche
rungsring 9 und der Verschlußkappe 3 unterscheidet, die
hier durch ein Scharnier 12 erfolgt.
Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf
die vorstehend angegebenen bevorzugten Ausführungsbeispie
le. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche
von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich anders
gearteten Ausführungen Gebrauch macht.
Claims (16)
1. Verschluß für einen Rohrflansch (1), insbesondere für
einen Ventilflansch (1) eines KEG-Fasses, mit
einer Verschlußkappe (3) zum Aufstecken auf die Mün dungsöffnung des Rohrflanschs (1), wobei die Verschlußkappe (3) mindestens ein Rastelement (4) aufweist, das im aufge steckten Zustand der Verschlußkappe (3) in eine entspre chende Aufnehmung an dem Rohrflansch (1) einrastet und die Verschlußkappe (3) auf dem Rohrflansch (1) fixiert, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußkappe (3) mit einem Sicherungselement (5, 9) verbunden ist, das im montierten Zustand des Verschlus ses an dem Rohrflansch (1) befestigt ist, um bei einer vor übergehenden Abnahme der Verschlußkappe (3) von dem Rohr flansch (1) einen Verlust der Verschlußkappe (3) zu vermei den und ein Wiederaufsetzen der Verschlußkappe (3) zu er möglichen.
einer Verschlußkappe (3) zum Aufstecken auf die Mün dungsöffnung des Rohrflanschs (1), wobei die Verschlußkappe (3) mindestens ein Rastelement (4) aufweist, das im aufge steckten Zustand der Verschlußkappe (3) in eine entspre chende Aufnehmung an dem Rohrflansch (1) einrastet und die Verschlußkappe (3) auf dem Rohrflansch (1) fixiert, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußkappe (3) mit einem Sicherungselement (5, 9) verbunden ist, das im montierten Zustand des Verschlus ses an dem Rohrflansch (1) befestigt ist, um bei einer vor übergehenden Abnahme der Verschlußkappe (3) von dem Rohr flansch (1) einen Verlust der Verschlußkappe (3) zu vermei den und ein Wiederaufsetzen der Verschlußkappe (3) zu er möglichen.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sicherungselement im wesentlichen aus einem flexi
blen Sicherungsband (5) besteht.
3. Verschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sicherungsband (5) den Rohrflansch (1) umschlingt.
4. Verschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sicherungsband (5) an der Verschlußkappe (3) ein
stückig angeformt ist.
5. Verschluß nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Sicherungsband (5) im Bereich seines
freien Endes zum Aufstecken auf den Rohrflansch (1) eine
Öse (7) aufweist.
6. Verschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußkappe (3) durch mehrere über den Umfang
verteilt angeordnete Stege im Bereich der Öse mit dem Si
cherungsband verbunden ist, um ein gemeinsames Aufstecken
von Verschlußkappe und Öse zu erleichtern, wobei die Stege
Sollbruchstellen aufweisen, die beim Abnehmen der Ver
schlußkappe zerbrechen.
7. Verschluß nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Innenquerschnitt der Öse (7) in dem
Sicherungsband (5) größer als der Außenquerschnitt des
Rohrflansches (1) ist, damit die Öse (7) einfach auf den
Rohrflansch (1) aufgeschoben werden kann, wobei auf dem Si
cherungsband (5) zwischen der Öse (7) und der Verschlußkap
pe (3) eine Klemmhülse (8) verschiebbar angebracht ist, um
den Innenquerschnitt der Öse (7) durch eine Verschiebung
der Klemmhülse (8) einstellen zu können.
8. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Sicherungsband (5) im montierten
Zustand mit seinem freien Ende den Rohrflansch (1) um
schlingt.
9. Verschluß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sicherungsband (5) an seinem freien Ende ein erstes
Befestigungselement und zu dem freien Ende beabstandet ein
zweites Befestigungselement (6) aufweist, wobei die beiden
Befestigungselemente im montierten Zustand des Verschlusses
miteinander verbunden sind und das Sicherungsband (5) den
Rohrflansch (1) umschlingt.
10. Verschluß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem freien Ende des Sicherungsbandes und/oder zu dem
freien Ende des Sicherungsbandes beabstandet mehrere Befe
stigungselemente angeordnet sind, um die Verschlußkappe (3)
auf Rohrflanschen (1) mit verschiedenen Außenquerschnitten
montieren zu können.
11. Verschluß nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß eines der beiden Befestigungselemente ein
Steckknopf (6) und das andere Befestigungselement entspre
chend eine Öffnung zur Aufnahme des Steckknopfs (6) ist.
12. Verschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Sicherungselement einen auf den Rohr
flansch aufsteckbaren Sicherungsring (9) aufweist, wobei
der Sicherungsring (9) mindestens ein Rastelement (11) auf
weist, das im aufgesteckten Zustand des Sicherungsringes
(9) in eine entsprechende Aufnehmung an dem Rohrflansch (1)
eingreift und den Sicherungsring (9) so auf dem Rohrflansch
(1) fixiert.
13. Verschluß nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußkappe (3) durch ein Gelenk oder ein Schar
nier (12) mit dem Sicherungsring (9) verbunden ist.
14. Verschluß nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußkappe durch ein Sicherungsband mit dem Si
cherungsring verbunden ist.
15. Verschluß nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe (3) durch mindestens
ein Siegelelement (10) mit dem Sicherungsring (9) verbunden
ist, wobei das Siegelelement (10) beim Abnehmen der Ver
schlußkappe (3) zerbricht.
16. Verschluß nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe durch mehrere über
den Umfang verteilt angeordnete Stege (10) mit dem Siche
rungsring (9) verbunden ist, um ein gemeinsames Aufstecken
von Verschlußkappe (3) und Sicherungsring (9) auf den Rohr
flansch (1) zu erleichtern, wobei die Stege (10) Sollbruch
stellen aufweisen, die beim Abnehmen der Verschlußkappe (3)
zerbrechen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999120310 DE19920310C2 (de) | 1999-05-03 | 1999-05-03 | Verschluß |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1999120310 DE19920310C2 (de) | 1999-05-03 | 1999-05-03 | Verschluß |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19920310A1 true DE19920310A1 (de) | 2000-11-16 |
| DE19920310C2 DE19920310C2 (de) | 2001-12-13 |
Family
ID=7906820
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999120310 Expired - Fee Related DE19920310C2 (de) | 1999-05-03 | 1999-05-03 | Verschluß |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19920310C2 (de) |
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|---|---|
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