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DE19920265C1 - Schließvorrichtung für Möbel - Google Patents

Schließvorrichtung für Möbel

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Publication number
DE19920265C1
DE19920265C1 DE19920265A DE19920265A DE19920265C1 DE 19920265 C1 DE19920265 C1 DE 19920265C1 DE 19920265 A DE19920265 A DE 19920265A DE 19920265 A DE19920265 A DE 19920265A DE 19920265 C1 DE19920265 C1 DE 19920265C1
Authority
DE
Germany
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key
cylinder
locking device
rotary handle
cylinder housing
Prior art date
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DE19920265A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Peter Engelberth
Rolf Groenwoldt
Hans-Friedrich Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huwil Werke GmbH
Original Assignee
Huwil Werke GmbH
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/003Locks or fastenings with special structural characteristics with key ejection means
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B13/00Devices preventing the key or the handle or both from being used
    • E05B13/10Devices preventing the key or the handle or both from being used formed by a lock arranged in the handle
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    • E05B13/108Devices preventing the key or the handle or both from being used formed by a lock arranged in the handle for handles pivoted about an axis perpendicular to the wing the lock coaxial with spindle
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B1/00Knobs or handles for wings; Knobs, handles, or press buttons for locks or latches on wings
    • E05B1/0092Moving otherwise than only rectilinearly or only rotatively

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schließvorrichtung für Möbel. Sie umfaßt einen Schließzylinder, der durch einen Zylinderschlüssel betätigbar ist, sowie eine Drehhandhabe, die den Zylinderschlüssel vollständig aufnimmt, so daß er stirnseitig versenkt in diesen eintaucht, wenn er in den Schlüsselkanal von der Stirnseite entfernt angeordneten Zylinderkern eintaucht. Die Drehhandhabe ist axial verlagerbar gestaltet und weist mindestens einen Axialanschlag auf, der mit der Reide zusammenarbeitet und der den Zylinderschlüssel aus dem Schlüsselkanal herausbewegt, wenn an der Drehhandhabe gezogen wird.

Description

Die Erfindung betrifft eine Schließvorrichtung für Möbel mit ei­ nem Schließzylinder und einer Drehhandhabe.
Die DE 44 25 016 C1 betrifft eine solche Schließvorrichtung. Da­ bei dient der Schließzylinder zur Betätigung eines Riegelschlos­ ses. Die Drehhandhabe ist drehfest mit dem Zylinderkern des Schließzylinders verbunden, während das Zylindergehäuse an der Decke des Schloßkastens festgelegt ist. Die Drehhandhabe weist eine Aufnehmung auf, durch die der Zylinderschlüssel hindurch in den Schlüsselkanal des Zylinderkerns einführbar ist. Er ragt mit einem Teil seiner Reide axial aus der Drehhandhabe heraus, so daß er wieder herausgenommen werden kann. Um unterschiedlich starke Türen mit der Schließvorrichtung ausrüsten zu können, oh­ ne daß die Drehhandhabe hieran angepaßt werden müßte, ist diese mit einem Abschirmteil versehen, das ringförmig gestaltet ist und in der Drehhandhabe in Richtung auf die Vorderfläche der Tür, an der die Schließvorrichtung angebracht ist, durch eine Feder verstellbar ist. Die Bewegung des Zylinderkerns von der Schließ- in die Offenposition und umgekehrt erfolgt unmittelbar durch die fest mit dem Zylinderkern verbundene Drehhandhabe. Der Zylinderschlüssel dient lediglich dazu, die Zuhaltungen des Schließzylinders in eine entriegelte Position zum Zylindergehäu­ se zu überführen, beziehungsweise diese für ein Einrasten mit dem Zylindergehäuse freizugeben. Der nur geringe Überstand der Reide des Zylinderschlüssels über das Ende der Drehhandhabe gibt eine optisch bessere Wirkung. Darüber hinaus kann der Zylinder­ schlüssel im eingesteckten Zustand nicht verbogen werden. Von Nachteil ist jedoch, daß es schwierig ist, den nur teilweise he­ rausragenden Schlüssel zu ergreifen und aus der Drehhandhabe und dem Zylinderkern herauszuziehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schließvorrich­ tung für Möbel zu schaffen, bei der die Handhabung des Zylinder­ schlüssels zur Betätigung des Schließzylinders vereinfacht wird und bei der darüber hinaus der Zylinderschlüssel sicher in der Drehhandhabe aufgenommen wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Schließvorrichtung für Möbel mit einem Schließzylinder, welcher ein Zylindergehäuse und einen Zylinderkern mit einem Schlüsselkanal, in den ein Zy­ linderschlüssel einführbar ist, aufweist, wobei der Zylinderkern relativ zum Zylindergehäuse zwischen einer Schließposition und einer Offenposition mittels des in den Schlüsselkanal eingeführ­ ten Zylinderschlüssels um eine Längsachse verschwenkbar ist, in Richtung der Längsachse zum Zylindergehäuse unverschieblich ge­ halten ist und zur Betätigung eines Riegels und/oder von Dreh­ stangen dient, mit einer Drehhandhabe, die eine Aufnahme für den Zylinderschlüssel aufweist, die von einer Öffnung im Bereich der dem Schlüsselkanal entfernten Stirnseite der Drehhandhabe aus­ geht, welche dem größten Querschnitt der Reide des Zylinder­ schlüssels angepaßt ist und diese in Drehrichtung formschlüssig hält, und wobei die Aufnahme von der Öffnung entfernt mindestens einen Axialanschlag, der mit der Reide zusammenarbeitet, auf­ weist und der Zylinderschlüssel einschließlich der Reide voll in die Stirnseite der Drehhandhabe versenkt eintaucht, die ferner relativ zum Zylindergehäuse zumindest über einen begrenzten Schwenkweg schwenkbar und des weiteren von einer Position, in der der Axialanschlag dem Schlüsselkanal angenähert ist, in eine Position, in der dieser dem Schlüsselkanal entfernt ist, entlang der Längsachse verlagerbar ist und dabei zumindest über einen Teilweg des Axialanschlages die Reide im Sinne des Ausziehens des Zylinderschlüssels aus dem Schlüsselkanal beaufschlagt, ge­ löst.
Von Vorteil bei dieser Ausbildung ist, daß trotz der vollständig versenkten Anordnung des Zylinderschlüssels eine einfache Betä­ tigung möglich ist. Durch Ziehen an der Drehhandhabe wird der Zylinderschlüssel durch Beaufschlagung der Reide durch zumindest einen Axialanschlag aus dem Schlüsselkanal herausgeführt. Wird dann die Drehhandhabe losgelassen, kehrt sie aufgrund der auf sie einwirkenden Federkraft wieder in die Ursprungslage zurück. Dabei behält jedoch der Zylinderschlüssel seine vollständig oder teilweise aus dem Schlüsselkanal herausgezogene Position bei und steht, nachdem die Drehhandhabe in ihre Ursprungslage zurückge­ kehrt ist, soweit über diese vor, daß die Reide des Zylinder­ schlüssels sicher von Hand ergriffen und der Schlüssel vollstän­ dig herausgezogen werden kann. Durch die vollständig versenkte Anordnung des Schlüssels in der Stirnseite der Drehhandhabe wird auch eine optisch günstige Gestaltung erzielt. Es gibt keinen überstehenden Schlüssel. Darüber hinaus ist auch das Verbiegen des Schlüssels ausgeschlossen. Beim Öffnen der Tür, an der die Schließvorrichtung angebracht werden kann, kann es auch nicht bei eingestecktem Schlüssel zu Beschädigungen durch den Schlüs­ sel an Gegenflächen kommen.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die drehfeste Verbindung zur Betätigung des Zylinderkerns ausschließlich unter Vermitt­ lung des Zylinderschlüssels erfolgt. Befindet sich der Zylinder­ schlüssel nicht in der Drehhandhabe, besteht keine Verbindung zum Zylinderkern. Darüber hinaus liegt der Zylinderkern verdeckt und ist vor einem unbefugten Eingriff geschützt untergebracht. Eine solche Anordnung führt also zu einer erhöhten Sicherheit.
Obwohl für die Funktion der erfindungsgemäßen Drehhandhabe keine Feder, die diese in eine Stellung, bei der sie dem Schlüsselka­ nal angenähert ist, verstellt, vorhanden zu sein braucht, ist es jedoch zweckmäßig, eine solche vorzusehen, um zu gewährleisten, daß die Drehhandhabe immer eine eindeutige Position von sich aus einnimmt.
Ferner ist es möglich, die Öffnung zur Einführung des Schlüssels unmittelbar in der Stirnseite der Drehhandhabe vorzusehen. Sie kann jedoch auch in einem separaten Einsatz vorgesehen sein, der die Mittel zur Drehmitnahme zwischen dem Zylinderschlüssel und der Drehhandhabe aufweist. Dabei kann der Einsatz zusätzlich axial gegen Federkraft in die Drehhandhabe hinein verlagerbar sein. Er ist mit dieser jedoch drehfest verbunden, um die Dreh­ bewegung ausgehend von Drehhandhabe über den Einsatz und den Schlüssel auf den Zylinderkern übertragen zu können. Durch die axiale Verlagerbarkeit des Einsatzes ist es möglich, die erfin­ dungsgemäße Schließvorrichtung bei Türen unterschiedlicher Stär­ ke einzusetzen. Bei Türen großer Stärke ragt das Zylindergehäu­ se, das von hinten zusammen mit dem Schloß in eine Bohrung der Möbeltür eingeführt ist, im Verhältnis zu einer dünneren Tür nicht oder nur wenig über die Vorderfläche hinaus. Daraus folgt, daß die Stirnseite der Drehhandhabe, die freiliegt, d. h. nicht unmittelbar an die Türaußenfläche der Möbeltür angrenzt, weiter vom Schlüsselkanal entfernt ist, als bei einer dünneren Tür. Durch die axiale Verlagerbarkeit des Einsatzes ist es möglich, den Schlüssel ordnungsgemäß in den Schlüsselkanal einzuführen, da der Einsatz zusammen mit dem Schlüssel in die Drehhandhabe hinein verlagerbar ist. Aufgrund der Federkraft kehrt er aber nach dem Einführen wieder in die Ursprungsposition zurück. Die Dickenvariation ist bei der Lage des Axialanschlages berücksich­ tigt. Bei einer relativ dicken Tür liegt der Axialanschlag be­ reits in unmittelbarer Nähe zu der entsprechenden Anlagefläche der Reide, während er bei einer dünnen Tür entsprechend weiter von dieser entfernt ist. Bei einer ziehenden Betätigung der Drehhandhabe wird zunächst ein Leerweg zurückgelegt, bis der Axialanschlag an der entsprechenden Anschlagfläche der Reide zur Anlage kommt und den Schlüssel aus dem Schlüsselkanal herausbe­ wegt.
Vorzugsweise ist der mindestens eine Axialanschlag einem separa­ ten Auswerferring zugeordnet, der in der Drehhandhabe, insbeson­ dere in einem hülsenförmigen Abschnitt derselben, festgelegt ist. Zur Verbindung der Drehhandhabe mit dem Zylindergehäuse ist vorzugsweise ein Träger vorgesehen. Dieser ist ringförmig ge­ staltet. Die Drehhandhabe ist auf diesem drehbar und axial ver­ stellbar gelagert, wozu auch der Auswerferring, falls er vorge­ sehen ist, genutzt werden kann. Darüber hinaus ist der Träger in Drehrichtung und in Richtung der Längsachse am Schließzylinder, insbesondere dem Schließzylindergehäuse, festlegbar.
Um darüber hinaus die Drehhandhabe sowohl bei Linksflügeln als auch Rechtsflügeln einsetzen zu können, ist ein Haltering vorge­ sehen, der am Zylindergehäuse gegen Federkraft axial verlagerbar und undrehbar gehalten ist. An diesem ist der Träger in zwei un­ terschiedlichen Drehpositionen festlegbar. Zur axialen Festle­ gung des Trägers am Zylindergehäuse dient eine Verzahnung. Diese Verzahnung ist so ausgelegt, daß sie eine Drehverstellung des Trägers zuläßt, ohne daß daraus eine Axialverstellung resul­ tiert. Es handelt sich um auf einem Teilumfang des Zylinderge­ häuses entlang der Längsachse hintereinander angeordnete Zähne, in die der Träger mit entsprechenden Zähnen eingreift. Die Dreh­ handhabe weist einen Kanal auf, durch den unter Nutzung der Öff­ nung für den Zylinderschlüssel ein Stift in Richtung auf den Haltering einführbar ist. Der Haltering kann damit axial außer Eingriff zu dem Träger gebracht werden. Der Träger kann sodann in die zweite Drehstellung überführt werden und rastet mit dem Haltering ein, wenn die weitere Position erreicht ist. Somit ist eine Umstellung zwischen den Drehpositionen, für die Benutzung bei einem Linksflügel beziehungsweise Rechtsflügel möglich.
Für den Fall, daß kein Träger vorgesehen ist, sondern die Dreh­ handhabe unmittelbar auf dem Zylindergehäuse drehbar gelagert ist, ist es möglich an der Drehhandhabe und am Zylindergehäuse zusätzliche Anschläge vorzusehen, durch die die Drehrichtung be­ stimmt wird.
Dabei ist es möglich, den dem Zylindergehäuse zugehörigen An­ schlag in zwei Drehpositionen am Zylindergehäuse festlegbar zu gestalten. Der Freigang, um den die Drehhandhabe im Verhältnis zu dem Anschlag des Zylindergehäuses verstellbar ist, ist in der Drehhandhabe vorgesehen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 die erfindungsgemäße Schließvorrichtung teilweise in Extrusionsdarstellung und
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemä­ ßen Schließvorrichtung, teilweise geschnitten.
Bei der nachfolgenden Beschreibung wird auf beide Figuren gleichzeitig Bezug genommen.
Aus der Zeichnung ist ein Schloß 1 erkennbar, daß durch die Schloßdecke 2 abgedeckt ist. Mit der Schloßdecke 2 ist das Zy­ lindergehäuse 4 des Schließzylinders 3 verbunden. Dabei kann die Schloßdecke 2 einstückig mit dem Zylindergehäuse 4 ausgeführt sein. Bei dem Schloß 1 kann es sich um ein Riegelschloß mit ei­ nem Seitenriegel oder um ein Drehstangenschloß oder um ein kom­ biniertes Riegel- und Drehstangenschloß oder ein Schubstangen­ schloß handeln. Die Betätigung des Schlosses 1 erfolgt mittels des im Zylindergehäuse 4 einsitzenden Zylinderkerns 5, der in zwei unterschiedlichen Drehpositionen zum Zylindergehäuse 4 durch Zuhaltungen, die durch einen Zylinderschlüssel 7 betätigt werden, festgelegt werden kann (Offen- oder Schließposition). Dazu kann der Zylinderschlüssel 7 in den Schlüsselkanal 6 des Zylinderkerns 5 eingeführt werden. Die am Schaft 8 des Zylinder­ schlüssels 7 vorgesehenen Einschnitte betätigen die Zuhaltungen, beispielsweise in Form von Plättchen. Die Verschwenkung des Zy­ linderkerns 5 erfolgt dabei durch Einleitung einer Drehbewegung über die Reide 9 des Zylinderschlüssels 7. Der Zylinderschlüssel 7 weist darüber hinaus eine vom Zylinderkern 5 weg weisende End­ fläche 10 und angrenzend an den Schaft 8 zwei dem Zylinderkern 5 zugewandte schaftseitige Endflächen 11 auf. Das Zylindergehäu­ se 4 ist an einer Seite mit einer Abflachung 14 versehen. Des weiteren ist eine sich entlang der Längsachse 20 erstreckende Nut 18 vorhanden. Darüber hinaus ist eine Verzahnung 19 vorge­ sehen, die sich über einen Teilumfang der zylindrischen Außen­ fläche des Zylindergehäuses 4 erstreckt und aus entlang der Längsachse 20 in hintereinander angeordneten Ebenen abwechselnd angebrachten Vertiefungen und Erhebungen besteht.
Koaxial um das Zylindergehäuse 4 herum ist eine Druckfeder 16 angeordnet, die mit einem Ende gegen die Schloßdecke 2 anliegt. Das andere Ende stützt sich gegen einen Haltering 12 ab, der ebenfalls auf dem Zylindergehäuse 4 angeordnet ist und durch die Feder 16 zu einer von der Schloßdecke 2 weg verschobenen Posi­ tion beaufschlagt wird. Der Haltering 12 ist über eine Fläche 15, die an der Abflachung 14 anliegt, auf dem Zylindergehäuse 4 undrehbar gehalten. Die Nase 17, die zu der Nut 18 in Eingriff ist, begrenzt die Verschiebung des Halteringes 12 auf dem Zylin­ dergehäuse 4. Darüber hinaus besitzt der Haltering 12 einen von der Schloßdecke 2 weg gerichtet vorstehenden Ansatz 13.
Auf dem Zylindergehäuse 4 ist darüber hinaus ein Träger 21 fest­ legbar, der teilweise ringförmig gestaltet ist und ansonsten von der Schloßdecke 2 weg gerichtet vorstehende ringförmige Ansätze besitzt. Er besitzt darüber hinaus zwei Rastausnehmungen 22, 23 und in seiner Bohrung eine Verzahnung, die zu der Verzahnung 19 passend gestaltet ist. Der Träger 21 sitzt mit seiner Verzahnung auf der Verzahnung 19 auf, und zwar so weit, daß eine seiner Rastausnehmungen 22, 23 mit der im Ansatz 13 in Eingriff ist. Durch Verlagerung des Halteringes 12 in Richtung zur Schloßdecke 2 kann der Ansatz 13 außer Eingriff zu der zugehörigen Rastaus­ nehmung, beispielsweise der Rastausnehmung 22 gebracht werden. Sodann kann der Träger 21 für eine Umstellung von Rechts- auf Linksflügel um 90° gedreht werden, und aufgrund der Wirkung der Feder 16 kommt der Haltering 12 mit dem Ansatz 13 in der näch­ sten Rastausnehmung 23 zum Eingriff. Die beiden vorstehenden Ab­ schnitte des Trägers 21 besitzen eine Ringnut 24. Des weiteren sind zwei Verdickungen vorgesehen, in denen Sackbohrungen 25 vorhanden sind, die sich parallel zur Längsachse 20 erstrecken. Die Lagerbohrung 26 dient zur Führung des Trägers 21 auf der Au­ ßenfläche des Zylindergehäuses 4. Schließlich ist ein Kragen 28 vorgesehen, der über die Außenfläche des Trägers 21 vorsteht und an dem der Schloßdecke 2 entfernten Ende des Trägers 21 ange­ bracht ist. Die beiden Sackbohrungen 25 dienen zur Aufnahme von Druckfedern 27, die über diese nach außen vorstehen. Auf dem Träger 21 ist die als Hülse und mit einem an der Stirnseite 30, die der Schloßdecke 2 entfernt ist, angeformten Kragen gestalte­ te Drehhandhabe 29 drehbar aufgenommen. Die der Schloßdecke 2, beziehungsweise dem Schlüsselkanal 6, nahe Stirnseite ist mit 31 bezeichnet. In der Bohrung 32 der Drehhandhabe 29 sind zwei um 180° um die Längsachse 20 versetzte und parallel zu dieser ver­ laufende Nuten 33 vorgesehen. Diese enden jedoch vor der ersten Stirnseite 30 und sind bis in die Stirnseite 31 hineingeführt. In dieser Bohrung 32 ist ein Einsatz 34 aufgenommen. Der Einsatz 34 weist einen im wesentlichen kreisförmigen Abschnitt mit der Öffnung 35 in Form eines Schlitzes auf. Von dieser kreisförmigen Abschnitt bzw. Scheibe stehen zwei Ansätze 39, die zu den Nuten 33 passen, radial vor und sind mit den Nuten 33 in Eingriff, so daß eine drehfeste Verbindung zwischen der Drehhandhabe 29 und dem Einsatz 34 erzielt wird. Von dem scheibenförmigen und zur Stirnseite 30 hin angeordneten Teil erstreckt sich in Richtung auf die Schloßdecke 2 ein hülsenförmiger, wenn auch auf dem Um­ fang unterbrochener Führungsabschnitt 38, der zu der Ringnut 24 im Träger 21 in Eingriff ist. Wie insbesondere aus Fig. 2 er­ kennbar ist, sind an dem scheibenförmigen Abschnitt des Einsat­ zes in Richtung auf die Schloßdecke 2 zu verlaufend jeweils beidseitig der schlitzförmigen Öffnung 35 Stützlappen 37 an­ geordnet. Der Querschnitt der Öffnung 35 ist dem des größten Querschnittes der Reide 9 des Zylinderschlüssels 7 angepaßt. Die Federn 27, die aus den Sackbohrungen 25 vorragen, stützen sich gegen die innere Stirnfläche 36 des Einsatzes 34 ab und beauf­ schlagen diesen in Richtung von der Schloßdecke 2 weg zur Ein­ nahme einer Position, bei der der Einsatz mit seinem scheiben­ förmigen Teil im wesentlichen mit der Stirnseite 30 der Dreh­ handhabe 29, die hülsenförmig gestaltet ist, abschließt. Die Druckfeder 40 ist koaxial um den Träger 21 herum angeordnet. Sie stützt sich mit ihrem der Schloßdecke 2 entfernten Ende gegen den Kragen 28 ab. Deren anderes Ende stützt sich gegen einen Auswerferring 41 ab, der von der zweiten Stirnseite 31 her in die Drehhandhabe 29 eingeschoben und in dieser in Drehrichtung und in Richtung der Längsachse 20 festgelegt ist. Hierdurch wird die Drehhandhabe 29 zur Einnahme einer der Schloßdecke 2 angenä­ herten Position hin beaufschlagt. Darüber hinaus besitzt der Auswerferring 41 zwei nach innen vorstehende Axialanschläge 42, die den schaftseitigen Endflächen 11 des Zylinderschlüssels 7 dann, wenn er in den Schlüsselkanal 6 des Zylinderkerns 5 ein­ geführt ist, gegenüberliegen. Wird nun der Zylinderschlüssel 7 in die Öffnung 35 des Einsatzes 34 eingeführt, gelangt er mit seinem Schaft 8 in Richtung auf den Schlüsselkanal 6 und in die­ sen hinein. Sollte der Zylinderschlüssel 7 mit seinem Schaft 8 aufgrund einer größeren Stärke einer Tür, an der die Schließvor­ richtung angebracht ist, nicht ausreichend tief in den Schlüs­ selkanal 6 hineinreichen, daß eine Drehbetätigung möglich ist, kann auf den Einsatz 34 drückend soweit eingewirkt werden, daß eine Verlagerung in die Drehhandhabe 29 hinein erfolgt, bis der Zylinderschlüssel 7 die richtige Eingriffsposition erzielt hat. Der Zylinderschlüssel 7 wird mit seiner Reide 9 über die Stütz­ lappen 37 und die Begrenzung der Öffnung 35 mit dem Einsatz 34 drehfest verbunden, wobei dieser wiederrum über die Sicherungs­ ansätze 39 und die Nuten 33 eine drehfeste Verbindung zur Dreh­ handhabe 29 bewirkt. Der Zylinderkern 5 kann nunmehr über die Drehhandhabe 29 durch den Schlüssel 9 betätigt werden, um das Schloß 1 in eine Schließ- oder Offenposition zu überführen. Um den Zylinderschlüssel 7 abziehen zu können, beispielsweise nach­ dem mittels der Drehhandhabe 29 die Schließposition durch Dreh­ betätigung eingenommen wurde, kann ziehend auf die Drehhandhabe 29 eingewirkt werden, so daß sich die erste Stirnseite 30 und damit der Einsatz 34 von der Schloßdecke 2, beziehungsweise dem Schlüsselkanal 6 entfernt. Dabei kommen die Axialanschläge 42 in Anlage zu den schaftseitigen Endflächen 7 der Reide 9 des Zylin­ derschlüssels 7 und nehmen diesen auf dem weiteren Wege axial mit, so daß er zumindest teilweise aus dem Schlüsselkanal 6 he­ rausgezogen wird. Wird da­ nach die Drehhandhabe 29 losgelassen, so daß sie unter der Wir­ kung der Feder 40 wieder in ihre Ausgangslage zurückkehrt, d. h. ihre zweite Stirnfläche 31 sich der Schloßdecke 2 wieder annä­ hert, verbleibt der Zylinderschlüssel 7 relativ zum Zylinderkern 5 in Ruhe, so daß er aus der Öffnung 35 vortritt und seine Reide 9 erfaßt werden kann. Der Zylinderschlüssel 7 kann herausgezogen werden. Damit wird auch die Drehhandhabe 29 leer drehbar.

Claims (9)

1. Schließvorrichtung für Möbel,
mit einem Schließzylinder (3),
welcher ein Zylindergehäuse (4) und einen Zylinderkern (5) mit einem Schlüsselkanal (6), in den ein Zylinderschlüssel (7) einführbar ist, aufweist, wobei der Zylinderkern (5) relativ zum Zylindergehäuse (4) zwischen einer Schließposi­ tion und einer Offenposition mittels des in den Schlüssel­ kanal (6) eingeführten Zylinderschlüssels (7) um eine Längsachse (20) verschwenkbar ist, in Richtung der Längs­ achse (20) zum Zylindergehäuse (4) unverschieblich gehalten ist und zur Betätigung eines Riegels und/oder von Drehstan­ gen dient,
mit einer Drehhandhabe (29),
die eine Aufnahme für den Zylinderschlüssel (7) aufweist, die von einer Öffnung (35) im Bereich der dem Schlüssel­ kanal (6) entfernten Stirnseite (30) der Drehhandhabe (29) ausgeht, welche dem größten Querschnitt der Reide (9) des Zylinderschlüssels (7) angepaßt ist und diese in Drehrich­ tung formschlüssig hält, und wobei die Aufnahme von der Öffnung (35) entfernt mindestens einen Axialanschlag (42), der mit der Reide (9) zusammenarbeitet, aufweist und der Zylinderschlüssel (7) einschließlich der Reide (9) voll in die Stirnseite (30) der Drehhandhabe (29) versenkt ein­ taucht, und die ferner relativ zum Zylindergehäuse (4) zu­ mindest über einen begrenzten Schwenkweg schwenkbar und des weiteren von einer Position, in der der Axialanschlag (42) dem Schlüsselkanal (6) angenähert ist, in eine Position, in der dieser dem Schlüsselkanal (6) entfernt ist, entlang der Längsachse (20) verlagerbar ist und dabei zumindest über einen Teilweg des Axialanschlages (42) die Reide (9) im Sinne des Ausziehens des Zylinderschlüssels (7) aus dem Schlüsselkanal (6) beaufschlagt.
2. Schließvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehhandhabe (29) durch Federkraft (Feder 40) zur Einnahme der dem Schlüsselkanal (6) angenäherten Position beaufschlagt ist.
3. Schließvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (35) und die Mittel (37) der Aufnahme, die eine Drehmitnahme zwischen dem Zylinderschlüssel (7) und der Drehhandhabe (29) bewirken, Bestandteil eines Einsatzes (34) sind, der in der Drehhandhabe (29) axial gegen Feder­ kraft (Feder 27) verlagerbar und drehfest zu dieser geführt ist.
4. Schließvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Axialanschlag (42) einem separaten Auswerferring (41) zugeordnet ist, der in einem hülsenför­ migen Abschnitt der Drehhandhabe (29) festgelegt ist.
5. Schließvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehhandhabe (29) auf einem ringförmigen Träger (21) drehbar und axial verstellbar gelagert ist und daß der Träger (21) in Drehrichtung und in Richtung der Längsachse (20) am Schließzylinder (3), insbesondere dem Zylinderge­ häuse (4), festlegbar ist.
6. Schließvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Zylindergehäuse (4) ein gegen Federkraft axial ver­ lagerbarer Haltering (12) angebracht ist, der ansonsten un­ drehbar gehalten ist und an dem der Träger (21) in zwei un­ terschiedlichen Drehpositionen festlegbar ist.
7. Schließvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur axialen Festlegung des Trägers (21) eine Verzahnung (19) dient, die eine Drehverstellung zuläßt.
8. Schließvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehhandhabe (29) durch Anschläge begrenzt ver­ schwenkbar zum Zylindergehäuse (4) gehalten ist.
9. Schließvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem Zylindergehäuse (4) zugeordneter Anschlag dreh­ verstellbar ist.
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