DE19919893A1 - Vor- und Fertigschleifen einer Kurbelwelle in einer Aufspannung - Google Patents
Vor- und Fertigschleifen einer Kurbelwelle in einer AufspannungInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schleifen einer zentrisch eingespannten Kurbelwelle (1), eine Kurbelwellen-Schleifmaschine zur Durchführung des Verfahrens sowie eine Kurbelwelle aus hochlegiertem Stahl oder Guß. Das Verfahren sieht vor, daß Hublager und Hauptlager der Kurbelwelle (1) in einer Aufspannung derart geschliffen werden, daß zunächst zumindest die Hauptlager vorgeschliffen und anschließend die Hublager und danach die Hauptlager fertiggeschliffen werden. Die Kurbelwellen-Schleifmaschine bildet ein Bearbeitungszentrum, mittels welchem in einer einzigen Aufspannung ein entsprechendes Vorschleifen und Fertigschleifen möglich ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schleifen einer zentrisch
eingespannten Kurbelwelle sowie eine Kurbelwellen-Schleifmaschine zur
Durchführung des Verfahrens.
Das Schleifen von Kurbelwellen erfolgt in bekannten Verfahren in mehreren
Stufen auf unterschiedlichen Maschinen in mehreren Arbeitsgängen auf speziell
dafür ausgerüsteten Schleifmaschinen. Ein anderes Verfahren sowie eine
entsprechende Vorrichtung sind aus der DE 43 27 807 bekannt. Dort wird eine
Kurbelwelle mit axialem Zug zwischen Aufnahmespitzen eines
Werkstückspindel- und Reitstockes einer Schleifmaschine eingespannt. In dieser
Aufspannung werden alle Lager, Hublager, Flansche, Zapfen und Stirnflächen der
Kurbelwelle fertiggeschliffen. Eingesetzt werden dabei mindestens zwei
entsprechend konturierte Schleifscheiben.
Damit ist aus dem Stand der Technik bekannt, daß zum einen die Kurbelwelle in
mehreren Bearbeitungsstufen auf mehreren Schleifmaschinen hergestellt oder in
einer Aufspannung fertiggeschliffen wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zum Schleifen von
Kurbelwellen und eine Vorrichtung zu entwickeln, mit welchen Maß-, Form- und
Bearbeitungstoleranzen der Kurbelwelle verbessert werden sowie die
Bearbeitungszeit reduziert wird.
Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren zum Schleifen einer zentrisch
eingespannten Kurbelwelle mit den Merkmalen des Anspruches 1, mit einer
Kurbelwellen-Schleifmaschine zur Durchführung des Verfahrens mit den
Merkmalen des Anspruches 12 sowie durch eine Kurbelwelle aus hochlegiertem
Stahl oder Gußwerkstoff mit den Merkmalen des Anspruches 19 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Schleifen einer zentrisch eingespannten
Kurbelwelle sieht vor, daß deren Hublager und Hauptlager in einer Aufspannung
derart geschliffen werden, daß zunächst zumindest die Hauptlager vorgeschliffen
und anschließend die Hublager und danach die Hauptlager fertiggeschliffen
werden. Nach einer beispielsweisen spanenden Vorbearbeitung wird somit zur
Erreichung einer geforderten Qualität in bezug auf vorgegebene Maß-, Form- und
Lagetoleranzen die Kurbelwelle für mehrere Bearbeitungsstufen in einer
Aufspannung vom Vorschleifen bis zum anschließenden Fertigschleifen auf
Fertigmaß belassen. Zum einen wird auf diese Weise Zeit eingespart, die
ansonsten zum Umrüsten der Maschine bzw. zum Ein- und Wiederausspannen der
Kurbelwelle benötigt werden würde. Zum anderen gelingt es durch die
beanspruchte Vorgehensweise des Schleifens, daß die während des Schleifens der
Lager frei werdenden Spannungen im Material soweit kompensiert werden, daß
nach der Bearbeitung ein Verzug der Kurbelwelle eliminiert ist.
Eine Weiterbildung sieht vor, daß neben den Hauptlagern auch die Hublager
vorgeschliffen werden. Vorteilhafterweise erfolgt das Vorschleifen der Hublager
nach dem Vorschleifen der Hauptlager. Da Lagerstellen verschiedener
Kurbelwellen zumeist unterschiedliche Formen aufweisen, wie beispielsweise mit
seitlichen Radien oder Einstichen, gelingt es durch ein Vorschleifen der
Kurbelwelle, wie oben aufgezeigt, den aus freiwerdenden Spannungen in der
Kurbelwelle resultierenden Verzug am Fertigprodukt zu vermeiden. Beim Vor-
wie Fertigschleifen können dabei die Planseiten mitgeschliffen werden, ohne daß
nach dem Fertigschleifen die gewünschten Toleranzwerte überschritten werden.
Als besonders bevorzugtes Einsatzgebiet des Verfahrens sowie der Kurbelwellen-
Schleifmaschine hat sich die Herstellung von Kurbelwellen aus vergütetem Stahl
erwiesen. Bei einer vorhergehenden Wärmebehandlung besteht bei diesen eine
besonders große Gefahr, daß sich aufgrund von während des Schleifvorganges
freiwerdenden Spannungen im Werkstück sich die Kurbelwelle verzieht. Durch
die beanspruchte Vorgehensweise wird dieser Verzug beim Fertigschleifen wieder
eliminiert.
Eine Ausgestaltung des Verfahrens sieht vor, daß das Vorschleifen und das
Fertigschleifen mit einer einzigen Schleifscheibe erfolgt. Ein weiteres Verfahren
sieht vor, daß das Vorschleifen und das Fertigschleifen mit jeweils einer
Schleifscheibe erfolgt. Dagegen erlaubt es die Verwendung einer Schleifscheibe
zum Vorschleifen und einer Schleifscheibe zum Fertigschleifen, unterschiedliche
Schleifscheibenspezifikationen und -abmessungen für die jeweils
unterschiedliche Bearbeitung ausnutzen zu können. Eine weitere Ausgestaltung
des Verfahrens sieht vor, daß die Hauptlager und die Hublager mit jeweils einer
Schleifscheibe vor- und fertiggeschliffen werden. Hublager wie Hauptlager
können unterschiedliche Bearbeitungstoleranzen aufweisen. Durch eine
entsprechende Zuordnung von einer Schleifscheibe zu einer zu bearbeitenden Art
von Lagern der Kurbelwelle ist es möglich, eine entsprechende Abstimmung der
verwendeten Schleifscheibenspezifikation vornehmen zu können.
Es ist vorteilhaft, wenn mit einer CBN-Schleifscheibe geschliffen wird. Zum
einen erlaubt diese hohe Schnittgeschwindigkeiten, zum anderen weist diese
Scheibe nur einen geringen Verschleiß auf. Die Standzeit der Schleifscheibe und
damit die Summe der möglichen Eingriffszeit erhöht sich damit beträchtlich.
Weiterhin gestattet die CBN-Schleifscheibe, höchste Toleranzvorgaben einhalten
zu können. Anstatt CBN-Schleifscheiben können aber auch
Korundschleifscheiben zum Einsatz kommen.
Besonders gute Ergebnisse bezüglich einer Verbesserung von Toleranzen haben
sich ergeben, wenn man eine CBN-Schleifscheibe mit einer
Schnittgeschwindigkeit zwischen 40 m/sec und 140 m/sec, vorzugsweise
zwischen 80 m/sec bis 120 m/sec einstellt und bei galvanischen CBN-Scheiben
zwischen 80 m/sec und 200 m/sec, vorzugsweise zwischen 100 m/sec bis 140 m/sec.
Desweiteren lassen sich auch Korundschleifscheiben in einem Bereich von
vorzugsweise 35 m/sec bis 100 m/sec, insbesondere 45 m/sec bis 70 m/sec
einsetzen. Diese Werte können leicht nach oben wie auch nach unten abweichen,
zum Beispiel in Abhängigkeit von den Abmessungen der Kurbelwelle sowie der
an dieser zu bearbeitenden Geometrien, von der genauen Zusammensetzung der
Schleifscheibe, von der geforderten Oberflächengüte etc.
Bei längeren Kurbelwellen tritt das Problem auf, daß bei der Bearbeitung die
Kurbelwelle zum Schwingen neigt. Gemäß einer Weiterbildung des Verfahrens
wird daher zur Unterdrückung von Schwingungen und zur Abstützung der
Kurbelwelle gegen Biegung durch die Bearbeitungskräfte beim Vorschleifen der
Hauptlager zumindest ein Hauptlager als Lünettensitz geschliffen. Auf diese
Weise wird der nicht gelagerte Bereich der Kurbelwelle verkürzt. Weiterhin
gestattet die Verwendung der Lünette ein Durchbiegen aufgrund des
Eigengewichtes der Kurbelwelle in Verbindung mit der Rotation bei der
Bearbeitung zu verhindern.
Insbesonders lange Kurbelwellen sind in einem Stück mit hohen
Genauigkeitsanforderungen nach obigem Verfahren herstellbar, wie sie
beispielsweise für PKW- und LKW-Motoren mit einer Länge von über 300
Millimeter benötigt werden. Andererseits eignet sich das obige Verfahren ebenso
zur Herstellung von Kurbelwellen für beispielsweise Kleinmotoren, die eine
Länge vom 100 Millimeter und mehr aufweisen.
Weiterhin stellt die Erfindung eine Kurbelwellen-Schleifmaschine zur
Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11 mit einem
Reitstock und einem Werkstückspindelstock zur Verfügung. Zwischen dem
Reitstock und dem Werkstückspindelstock ist eine Kurbelwelle mit Hauptlagern
und Hublagern zentrisch einspannbar. Weiterhin hat die Kurbelwellen-
Schleifmaschine zumindest einen Schleifspindelstock und zumindest eine
Schleifscheibe. Die Schleifmaschine bildet ein Bearbeitungszentrum, mittels
welchem in einer einzigen Aufspannung zumindest die Hauptlager der
Kurbelwelle vorschleifbar und danach deren Hublager und anschließend deren
Hauptlager mit der zumindest einen Schleifscheibe fertigschleifbar sind.
Die Kurbelwellen-Schleifmaschine ist deswegen ein Bearbeitungszentrum, da die
Kurbelwelle zum Vor- und Fertigschleifen nicht aus- und in eine andere Maschine
eingespannt werden muß. Zum anderen stellt die Kurbelwellen-Schleifmaschine
die für das Vor- und Fertigschleifen notwendigen Arbeitsmittel zur Verfügung.
Weitere, von dem Bearbeitungszentrum getrennt vorhandene Arbeitsmittel
werden nicht benötigt. Vorzugsweise wird als Schleifscheibe eine CBN-Scheibe
eingesetzt. Diese erlaubt, mit hoher Qualitätsgenauigkeit geringe
Bearbeitungszeiten zu ermöglichen.
Eine Weiterbildung der Kurbelwellen-Schleifmaschine sieht vor, daß an dem
Schleifspindelstock eine erste und eine zweite Schleifscheibe angeordnet sind,
wobei die Kurbelwelle mittels der ersten Schleifscheibe vorschleifbar und mittels
der zweiten Schleifscheibe fertigschleifbar ist. Auf diese Weise gestattet die
Kurbelwellen-Schleifmaschine, daß zum einen verschiedene Schleifscheiben
eingesetzt werden, zum anderen auch mit unterschiedlicher Schnitt- wie auch
Verfahrgeschwindigkeiten angepaßt an die jeweilige Schleifscheibe die
Kurbelwelle herstellbar ist. Vorzugsweise ist die Kurbelwellen-Schleifmaschine
so konstruiert, daß mittels der ersten Schleifscheibe die Hauptlager vor- und
fertigschleifbar und mittels der zweiten Schleifscheibe die Hublager vor- und
fertigschleifbar sind. Auf diese Weise kann je nach geforderter Toleranzbreite die
verwendete Schleifscheibe und deren Bearbeitungsvorgang genau abgestimmt
werden. Dieses erlaubt, hohe Standzeiten der verwendeten Schleifscheiben bei
hoher Bearbeitungsqualität zu erzielen.
Eine weitere Ausgestaltung der Kurbelwellen-Schleifmaschine sieht vor, daß
zumindest zwei Spindelstöcke mit zumindest jeweils einer Schleifscheibe
vorgesehen sind, wobei die Kurbelwelle mit beiden Schleifscheiben vor- und
fertigschleifbar ist. Eine Weiterbildung dieser Ausgestaltung sieht vor, daß zwei
Spindelstöcke auf einer Seite der Schleifmaschine und ein weiterer Spindelstock
auf der dieser Seite gegenüberliegenden Seite der Schleifmaschine angeordnet
sind und jeweils zumindest eine Schleifscheibe tragen. Dieses gestattet den
gleichzeitigen Eingriff von verschiedenen Seiten an der Kurbelwelle. Dadurch
läßt sich die Bearbeitungszeit weiter verkürzen. Je nach Länge der zu
bearbeitenden Kurbelwelle ist die Kurbelwellen-Schleifmaschine auch
entsprechend um weitere Spindelstöcke erweiterbar. Das Bearbeitungszentrum ist
dafür modular aufgebaut, so daß an verschiedene Kurbelwellen angepaßt, die zum
Einsatz kommenden Vorrichtungen wie Werkstückspindelstock, Reitstock,
Schleifspindelstock etc. ausgewählt und eingebaut werden können.
Bei der Bearbeitung kann aufgrund des Eingriffes von einer oder mehr
Schleifscheiben an der Kurbelwelle über deren Länge Torsion auftreten. Diese
führt zu einer Lageabweichung von Teilen der Kurbelwellen während der
Bearbeitung, was die Qualität der Bearbeitung vermindert. Es hat sich
herausgestellt, daß diese zwar geringen, aber für das zu erzielende Fertigmaß sich
doch erheblich auswirkenden Torsionskräfte darüber kompensierbar sind, daß der
Reitstock einen Antrieb aufweist, welcher elektrisch mit einem Antrieb des
Werkstückspindelstockes so gekoppelt ist, daß beide Antriebe synchron laufen.
Auftretende Schnittkräfte an der Kurbelwelle werden so aufgefangen, und eine
Torsion über die Länge der Kurbelwelle vermieden.
Hohe Qualitätsanforderungen sind für eine Kurbelwelle aus Guß oder
hochlegiertem Stahl bei Herstellung in dem Bearbeitungszentrum erreichbar, bei
welcher in einer einzigen Aufspannung zumindest die Hauptlager vor- und danach
die Hublager und die Hauptlager fertiggeschliffen sind. Dies ist insbesondere bei
einer Länge von mindestens 100 Milimeter, insbesondere mindestens 300
Millimeter der Kurbelwelle aufgrund der erzielten Toleranzgüten feststellbar. Eine
Kurbelwelle, die in dieser Art hergestellt worden ist, weist insbesondere maximale
Rundlaufloleranzen für die Hauptlager auf, die 0,01 mm und weniger betragen.
Das oben angesprochene Vorschleifen durch die Kurbelwellen-Schleifmaschine
ist in zwei Varianten möglich:
- 1. Vorschleifen vom Rohteil auf ein Zwischenmaß zum Fertigschleifen, vorzugsweise mit einer galvanisch belegten CBN-Schleifscheibe und
- 2. Vorschleifen nach zuvor erfolgter spanender Bearbeitung am Lager auf ein Zwischenmaß und anschließendem Fertigschleifen, wobei vorzugsweise eine keramisch gebundene CBN-Schleifscheibe eingesetzt wird.
Für das folgende, in der Zeichnungsbeschreibung beschriebene
Bearbeitungsbeispiel wird das Vorschleifen wie unter Punkt 2 beschrieben,
angewendet. Es kann jedoch durch unterschiedliche Kombination der
Schleifscheiben- und Schleifscheibenanordnungen ebenfalls ein Vorschleifen, wie
unter Punkt 1 aufgezeigt, verwirklicht werden. Nach dem Vorschleifen gemäß der
Punkte 1, 2 wird die Kurbelwelle gemäß dem oben beschriebenen Verfahren
fertiggeschliffen.
Die folgende Zeichnung zeigt die Erfindung anhand eines Beispieles und erläutert
diese sowie weitere, vorteilhafte Merkmale, die mit den bisher schon erwähnten
kombiniert werden können. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Darstellung einer eingespannten Kurbelwelle zur Verdeutlichung der
Problematik der Erzielung hoher Qualität,
Fig. 2 ein Hauptlager mit seitlichen Einstichen gemäß Ausschnitt Y aus Fig. 1,
Fig. 3 ein Hublager mit seitlichen Radien und geschliffenen Flanken gemäß
Ausschnitt W aus Fig. 1,
Fig. 4 einen Querschnitt einer ersten Lagerstelle,
Fig. 5 einen Querschnitt einer zweiten Lagerstelle,
Fig. 6 eine vereinfachte Draufsicht auf eine erste Kurbelwellen-Schleifmaschine,
Fig. 7 eine Ausgestaltung eines Schleifspindelstockes und
Fig. 8 eine vereinfachte Draufsicht auf eine zweite Kurbelwellen-
Schleifmaschine.
Fig. 1 zeigt eine Darstellung einer eingespannten Kurbelwelle 1. Diese ist in
einem Spannfutter 2 eingespannt, welches auf einer Werkstückspindel 3 eines
nicht näher dargestellten Werkstückspindelstockes aufgeflanscht ist. Im Zentrum
des Spannfutters 2 befindet sich eine erste Spitze 4, auf der die Kurbelwelle 1
zentrisch ausgerichtet ist. Eine Radialmitnahme der Kurbelwelle 1 erfolgt durch
Spannbacken 5 des Spannfutters 2, welche auf einem Außenumfang eines
Flansches 6 der Kurbelwelle 1 spannen. Ein anderes Wellenende der Kurbelwelle
1 ist durch eine zweite Spitze 7 eines Reitstockes 9 abgestützt. Die zweite Spitze 7
des Reitstockes 9 ist auf einer axial verschiebbaren Pinole 8 aufgesetzt. Der
Reitstock 9 kann auch, wie hier allerdings nicht dargestellt, anstatt mit einer
zweiten Spitze 7 mit einem weiteren Spannfutter wie am Werkstückspindelstock
ausgestattet sein. Die Spannbacken dieses Spannfutters spannen dann auf einem
Zapfenende 21 der Kurbelwelle 1. Die Kurbelwelle 1 kann unter leichtem Druck,
drucklos oder auch unter axialem Zug eingespannt sein. Ein Antrieb der
Kurbelwelle 1 erfolgt gemäß der in Fig. 1 dargestellten Ausführung in der Art,
daß die Kurbelwelle 1 um ein Hauptlager 11 zentrisch umlaufend durch die
Werkstückspindel 3 mit dem Spannfutter 2 angetrieben wird. Der Antrieb ist als
CNC-Achse ausgeführt, vgl. Pfeil C1. In einer erweiterten Ausführung kann auch
der Reitstock 9 anstatt nur mit einer zweiten Spitze 7 mit einer angetriebenen
Reitstockpinole (CNC-Achse C2) ausgestattet sein. Des weiteren ist eine
Schleifspindel 30 mit einer Schleifscheibe 31 dargestellt. Die Schleifspindel 30
wird von einem nicht näher dargestellten Schleifspindelstockgehäuse
aufgenommen, das in Richtung der Achse X mittels einer CNC-Achse verfahrbar
ist. Der Werkstückspindelstock mit dem Spannfutter 2 und der Reitstock 9 sind
auf einem nicht näher dargestellten Schleiftisch montiert, der in Richtung einer Z-
Achse verfahrbar ist. Die Kurbelwelle 1 ist derart eingespannt, daß deren
Mittelachse 13 exakt mit den Mittelachsen der Werkstückspindel 3 und der
Reitstockpinole 8 fluchtet. Eine Abstützung der Kurbelwelle 1 erfolgt
beispielsweise mittels einer Lünette 10, die auf dem Schleiftisch aufgebaut ist.
Die Lünette 10 kann in axialer Richtung an einem vorbestimmten Hauptlager 11
angesetzt werden. Das Schleifen der Kurbelwelle 1 ist mit unterschiedlichen
Varianten von Schleifspindelanordnungen ausführbar, so daß unterschiedliche
Kurbelwellen-Schleifmaschinen-Aufbauvarianten möglich sind. Einige Varianten
gehen aus den nachfolgenden Fig. 6 bis 8 hervor.
Wie in Fig. 1 dargestellt, greift die Schleifscheibe 31 an der Kurbelwelle 1 ein.
Besonders bei hochlegiertem Stahl, beispielsweise mit entsprechendem Anteil von
Chrom, Molybdän und Vanadium oder auch einer entsprechenden Gußqualität,
beispielsweise GGG 60/70/80, besteht die Gefahr, daß aufgrund der Bearbeitung
ein Verzug an der Kurbelwelle 1 über ihre Länge auftritt. Dabei sind
Abweichungen von bis zu 0,4 mm gemessen worden. Dementsprechend ist es
nicht möglich gewesen, bei hochwertigen Werkstoffen, die bei der Bearbeitung
äußerst verzugsanfällig sind, die geforderten hohe Qualitäten bezüglich
vorgegebener Toleranzen einhalten zu können. Dadurch, daß nun zumindest die
Hauptlager vor- und danach die Hublager und die Hauptlager fertiggeschliffen
werden, sind die bei der Bearbeitung durch die freiwerdenden Spannungen so
eliminierbar, daß der auftretende Verzug im nachfolgenden Arbeitsgang eliminiert
wird und beispielsweise sogar Rundlauftoleranzen von 0,01 mm und weniger an
den Hauptlagern eingehalten werden können. Die Rundlauftoleranz wird dabei
vorzugsweise zwischen dem ersten und dem letzten Hauptlager gemessen. Sofern
nur zwei Hauptlager vorhanden sind, wird die Rundlauftoleranz vorzugsweise
durch Messung zwischen den beiden Spitzen ermittelt. Die Einhaltung einer
maximalen Rundlauftoleranz ist insbesondere daher wichtig, da aufgrund der
Lagerung im Motor dort nur kleine Toleranzen zulässig sind. Toleranzen am
Hublager in Bezug auf die Hubhöhe können jedoch gegebenenfalls größer
ausfallen, da diese im Motor lediglich die Lage des oberen Totpunktes und des
unteren Totpunktes bestimmen.
Bei der Auswahl des Materials der Kurbelwelle ist weiterhin zu beachten, daß
unter anderem davon wie auch von dem Härteverfahren der Kurbelwelle es
abhängig ist, ob das Vor- und Fertigschleifen der Hublager in einem einzigen
Arbeitsschritt erfolgt. Dabei ist zu beachten, daß insbesondere bei Gußwellen
geringere Spannungen und daraus resultierender Verzug auftreten.
Fig. 2 zeigt ein Hauptlager 11 mit seitlichen Einstichen gemäß eines Ausschnittes
Y aus Fig. 1. Dargestellt wird anhand des Hauptlagers 11 der Kurbelwelle 1, wie
mit dem Verfahren bzw. der Kurbelwellen-Schleifmaschine auch bisher schon
bekannte Konturen erzielt werden können. Die seitlichen Einstiche rühren von der
spanenden Vorbearbeitung. Ein Rohmaß der Kurbelwelle 1 wird durch eine
strichpunktierte Linie 203 dargestellt. Beim Vorschleifen mit einer Schleifscheibe
104, die einen Schleifbelag 205 aufweist, wird auf ein Vormaß 202
vorgeschliffen. Das Vormaß 202 ist im Durchmesser größer als das zu erzielende
Fertigmaß. Dieses ist mit einer Kontur 201 für das Hauptlager 11 eingezeichnet.
Die beiden Planseiten 206 des Hauptlagers 11 der Kurbelwelle 1 werden bei
diesem Anwendungsbeispiel nicht mitgeschliffen.
Fig. 3 zeigt ein Hublager 12 mit seitlichen Radien und geschliffenen Flanken
gemäß Ausschnitt W aus Fig. 1. Das Hublager 12 weist seitliche Radien auf, die
ebenso wie eine niedrige Planschulter vorgeschliffen werden. Beim
Fertigschleifen wird der Radius nicht mehr komplett mitgeschliffen, da er nicht in
der Lagerschale des Motorgehäuses bei eingebauter Kurbelwelle 1 anliegt. Die in
den Fig. 2 und 3 dargestellten Lager können gleicherweise auch umgekehrt für ein
Hublager bzw. Hauptlager ausgeführt werden.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt einer Lagerstelle der Kurbelwelle 1. Dieses ist
vorzugsweise ein Hublager, wobei die Lagerstelle komplett mit den seitlichen
Radien und den dazugehörigen Planseiten geschliffen wird.
Fig. 5 zeigt einen weiteren Querschnitt einer Lagerstelle. Eine strichpunktierte
Mittellinie stellt eine Mantellinie eines Zylinders dar. Dazu um wenige
Mikrometer verschoben, weist die Lagerlauffläche eine ballige Form auf,
angedeutet durch die gestrichelte Linie. Die durchgezogene Linie zeigt eine
entgegengesetzte Form der Lagerlauffläche. Diese weist in ihrem maximalen
Abstand zur Mittellinie der Mantellinie ebenfalls nur einige wenige Mikrometer
auf. Eine derartige konvexe bzw. konkave Form ist über eine entsprechende
Abrichtung des entsprechend des oben dargestellten Verfahrens eingesetzten
Schleifscheibe herstellbar.
Um bestmögliche Ergebnisse in bezug auf die Qualität zu erreichen, sind mehrere
Varianten gemäß des Verfahrens zum Schleifen der Haupt- und Hublager
möglich: beispielsweise werden zuerst alle Hauptlager inklusive dem Lünettensitz
vorgeschliffen. Anschließend werden mit der gleichen oder einer zweiten
Schleifscheibe die Hublager vorgeschliffen. Nach dem Vorschleifen der Hublager
werden diese dann auf Fertigmaß fertiggeschliffen und anschließend die
Hauptlager fertiggeschliffen. Das Vor- und Fertigschleifen der Hublager kann je
nach Kurbelwellentyp auch in einem Arbeitsgang erfolgen. Allen Varianten
gemein ist es, daß unabhängig von der jeweils gewählten Kurbelwellen-
Schleifmaschine alle Haupt- und Hublager der Kurbelwelle in einer Aufspannung
auf Vor- bzw. Fertigmaß bearbeitet werden.
Fig. 6 zeigt eine vereinfachte Draufsicht auf eine erste Kurbelwellen-
Schleifmaschine 43. Auf einem Maschinenbett sind auf einem nicht dargestellten
Schleiftisch ein Werkstückspindelstock 40 und der Reitstock 9 montiert. Der
Schleiftisch ist in an sich bekannter Weise in Richtung der CNC-Achse z
verfahrbar. Ein Schleifspindelstock 42 dient zur Aufnahme einer Schleifspindel
30, die eine Schleifscheibe aufnimmt. Der Schleifspindelstock 42 ist auf einer
Führung, die in Richtung der x-Achse verfahrbar ist, angeordnet. Die CNC-
Achsrichtungen X und Z sind vorzugsweise rechtwinklig zueinander angeordnet.
Das dargestellte Bearbeitungszentrum ermöglicht, daß eine einmal aufgespannte
Kurbelwelle 1 gemäß dem oben beschriebenen Verfahren vor- und
fertiggeschliffen wird, ohne daß ein Umspannen notwendig ist. Dadurch gelingt
die Einhaltung auch geringer Toleranzfelder.
Fig. 7 zeigt eine Ausgestaltung eines Schleifspindelstockes 36. Der
Schleifspindelstock 36 hat eine erste Schleifspindel I und eine zweite
Schleifspindel II. Diese sind in einem Schleifspindelstockgehäuse aufgenommen
und können dadurch in einer horizontalen Richtung verschwenkt werden. Zum
einen gestattet dies, daß wahlweise die erste Schleifspindel I oder die zweite
Schleifspindel II eingesetzt wird. Zum anderen erlaubt dies auch, daß eine erste
Spindel 32 gegenüber einer zweiten Spindel 34 unterschiedlich ausgeführt sein
kann. Beispielsweise sind damit unterschiedliche Geschwindigkeitsbereiche
konstruktiv vorgebbar. Weiterhin erlaubt der Schleifspindelstock 36, daß
unterschiedliche Schleifscheiben eingesetzt werden können. Beispielsweise kann
eine erste Schleifscheibe 33 eine Korundscheibe sein, während eine z weite
Schleifscheibe 35 eine CBN-Scheibe ist. Ebenfalls gestattet die Konstruktion des
Schleifspindelstockes 36, daß unterschiedliche Durchmesser von Schleifscheiben
an einem Schleifspindelstock verwendet werden. Bei entsprechender räumlicher
Aufteilung der Konstruktion erlaubt es der Schleifspindelstock 36 auch, daß eine
Schleifscheibe sich im Eingriff an der Kurbelwelle befindet, während die andere
Schleifscheibe frei ist. Dazu ist der Schleifspindelstock 36 horizontal
verschwenkbar. Neben unterschiedlichen Abmessungen bzw. unterschiedlichen
Materialien können die Schleifscheiben sich außerdem auch bezüglich ihrer zu
erzielenden Qualität unterscheiden. So kann die eine eine Schruppscheibe sein,
während die andere ein Schlichtscheibe ist.
Fig. 8 zeigt eine zweite Kurbelwellen-Schleifmaschine 44. Diese verwirklicht ein
Maschinenkonzept, bei dem das Bearbeitungszentrum zwei Schleifspindelstöcke
aufweist. Jeder Schleifspindelstock hat voneinander unabhängige CNC-Achsen X
und Z. Das bedeutet, die jeweilige Schleifscheibe eines Schleifspindelstockes
kann unabhängig von der anderen an einer unterschiedlichen Lagerstelle der
Kurbelwelle gemäß eines CNC-Programmes eingesetzt werden. Dieses
Maschinenkonzept ist um weitere Schleifspindelstöcke erweiterbar. Insbesondere
zur Raumausnutzung ist es vorteilhaft, wenn den beiden Schleifspindelstöcken
beispielsweise von beiden gegenüber entgegengesetzt ein zusätzlicher
Schleifspindelstock angeordnet wird. Eine derartige Anordnung bei
gleichzeitigem Eingriff hat den Vorteil, daß an der Kurbelwelle entgegengesetzt
angreifende Kräfte sich gegenseitig aufheben. Die räumliche Ausgestaltung des
Bearbeitungszentrums ist auch so nutzbar, daß einem Schleifspindelstock auf
einer Seite der Kurbelwelle ein Schleifspindelstock auf einer entgegengesetzten
Seite der Kurbelwelle direkt gegenüberliegt.
1
Kurbelwelle
2
Spannfutter
3
Werkzeugspindel
4
erste Spitze
5
Spannbacken
6
Flansch
7
zweite Spitze
8
Pinole
9
Reitstock
10
Lünette
11
Hauptlager
12
Hublager
13
Mittelachse
21
Zapfenende
30
Schleifspindel
31
Schleifscheibe
32
erste Spindel
33
erste Schleifscheibe
34
zweite Spindel
35
zweite Schleifscheibe
36
Schleifspindelstock
40
Werkstückspindelstock
41
Maschinenbett
42
Schleifspindelstock
43
erste Kurbelwellen-Schleifmaschine
44
zweite Kurbelwellen-Schleifmaschine
201
Kontur
202
Vormaß
203
Rohmaß
204
Schleifscheibe
205
Schleitbelag
206
Planseite
I erste Schleifspindel
II zweite Schleifspindel
C1 Antrieb der CNC-Achse der Werkzeugspindel
C2 Antrieb der CNC-Achse der Reitstockspinole
X CNC-Achse
Z CNC-Achse
I erste Schleifspindel
II zweite Schleifspindel
C1 Antrieb der CNC-Achse der Werkzeugspindel
C2 Antrieb der CNC-Achse der Reitstockspinole
X CNC-Achse
Z CNC-Achse
Claims (21)
1. Verfahren zum Schleifen einer zentrisch eingespannten Kurbelwelle (1)
(1), deren Hublager (12) und Hauptlager (11) in einer Aufspannung derart
geschliffen werden, daß zunächst zumindest die Hauptlager (11)
vorgeschliffen und anschließend die Hublager (12) und danach die
Hauptlager (11) fertiggeschliffen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem auch die Hublager (12)
vorgeschliffen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, bei welchem die Hublager (12) nach dem
Vorschleifen der Hauptlager (11) vorgeschliffen werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei welchem das
Vorschleifen und das Fertigschleifen mit einer einzigen Schleifscheibe
(31; 204) erfolgen.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei welchem das
Vorschleifen und das Fertigschleifen mit jeweils einer Schleifscheibe (31;
204) erfolgen.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei welchem zumindest die
Hauptlager (11) und die Hublager (12) mit jeweils einer Schleifscheibe
(31; 204) vor- und fertiggeschliffen werden.
7. Verfahren nach Anspruch 4, 5 oder 6, bei welchem mit einer Korund-
Scheibe geschliffen wird.
8. Verfahren nach Anspruch 4, 5 oder 6, bei welchem mit einer CBN-Scheibe
geschliffen wird.
9. Verfahren nach Anspruch 7, bei welchem die Schnittgeschwindigkeit der
Korund-Scheibe im Bereich von 35 m/sec bis 100 m/sec, vorzugsweise 45 m/sec
bis 100 m/sec, insbesondere 45 m/sec bis 70 m/sec liegt.
10. Verfahren nach Anspruch 8, bei welchem die Schnittgeschwindigkeit für
keramische CBN-Scheiben bei 40 m/sec bis 140 m/sec, insbesondere 80 m/sec
bis 120 m/sec, und bei galvanischen CBN-Scheiben bei 80 m/sec bis
200 m/sec, insbesondere 100 in/sec bis 140 m/sec liegt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei welchem beim
Vorschleifen der Hauptlager (11) zumindest ein Hauptlager (11) als
Lünettensitz (10) geschliffen wird.
12. Kurbelwellen-Schleifmaschine (43; 44) zur Durchführung des Verfahrens
nach einem der Ansprüche 1 bis 11 mit einem Reitstock (9) und einem
Werkstückspindelstock (40), zwischen welchen eine Kurbelwelle (1) mit
Hauptlagern (11) und Hublagern (12) zentrisch einspannbar ist, mit
zumindest einem Schleifspindelstock (36) und zumindest einer
Schleifscheibe (31; 204),
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schleifmaschine (43; 44) ein Bearbeitungszentrum bildet, mittels
welchem in einer einzigen Aufspannung zumindest die Hauptlager (11)
der Kurbelwelle (1) vorschleifbar und danach deren Hublager (12) und
anschließend deren Hauptlager (11) mit der zumindest einen
Schleifscheibe (31; 204) fertigschleifbar sind.
13. Kurbelwellen-Schleifmaschine (43; 44) nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schleifscheibe (31; 204) eine CBN-Scheibe ist.
14. Kurbelwellen-Schleifmaschine (43; 44) nach Anspruch 11, 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schleifspindelstock (36) eine erste
(33) und eine zweite Schleifscheibe (35) angeordnet sind, wobei die
Kurbelwelle (1) mittels der ersten Schleifscheibe (33) vorschleifbar und
mittels der zweiten Schleifscheibe (35) fertigschleifbar ist.
15. Kurbelwellen-Schleifmaschine (43; 44) nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß mittels der ersten Schleifscheibe (33) die Hauptlager
(11) vor- und fertigschleifbar und mittels der zweiten Schleifscheibe (35)
die Hublager (12) vor- und fertigschleitbar sind.
16. Kurbelwellen-Schleifmaschine (43; 44) nach Anspruch 11, 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwei Spindelstöcke mit zumindest
jeweils einer Schleifscheibe vorgesehen sind, wobei die Kurbelwelle (1)
mit der einen der Schleifscheiben vorschleifbar und mit der anderen der
Schleifscheiben fertigschleifbar ist.
17. Kurbelwellen-Schleifmaschine (43; 44) nach Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei Spindelstöcke auf einer Seite der
Schleifmaschine und ein weiterer Spindelstock auf der dieser Seite
gegenüberliegenden Seite der Schleifmaschine angeordnet sind und
jeweils zumindest eine Schleifscheibe tragen.
18. Kurbelwellen-Schleifmaschine (43; 44) nach einem der Ansprüche 11 bis
17, dadurch gekennzeichnet, daß der Reitstock (9) einen Antrieb (C2)
aufweist, welcher elektrisch mit einem Antrieb (C1) des
Werkstückspindelstockes (40) so gekoppelt ist, daß beide Antriebe (C1,
C2) synchron laufen.
19. Kurbelwelle (1) aus hochlegiertem Stahl oder Gußwerkstoff, bei welcher
in einer einzigen Aufspannung zumindest die Hauptlager (11) vor- und
danach die Hublager (12) und die Hauptlager (11) fertiggeschliffen sind.
20. Kurbelwelle (1) nach Anspruch 19, welche eine Länge von mindestens
100 mm aufweist.
21. Kurbelwelle (1) nach Anspruch 19 oder 20, bei welcher die Hauptlager
(11) eine maximale Rundlauftoleranz von 0,01 mm aufweisen.
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