DE19919667A1 - Farb-/Reinigungsflüssigkeitszuführsystem für eine Kammerrakel - Google Patents
Farb-/Reinigungsflüssigkeitszuführsystem für eine KammerrakelInfo
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Abstract
Eine Flüssigkeitszuführapparatur zum gleichmäßigen Aufbringen einer Flüssigkeitszusammensetzung auf die Umfangsfläche einer sich drehenden Übertragungswalze umfaßt einen Farbkasten mit einer Kammer. Ein Ablauf befindet sich in einem unteren Teil der Kammer in der Nähe eines Endes. Rakeln dosieren auf die Oberfläche der Aniloxwalze. Eine Mehrzahl Einlaßöffnungen führt Flüssigkeit in die Kammer ein. Jede Einlaßöffnung ist nach unten zum Ablauf abgewinkelt, so daß durch die Einlaßöffnung fließende Flüssigkeit Flüssigkeit im unteren Teil der Kammer zum Ablaufende der Kammer verdrängt.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Farb-/Reini
gungsflüssigkeitszuführsystem für eine Kammerrakel. Die Erfin
dung findet besonders im Zusammenhang mit Kammerrakeln mit ab
gewinkelten Einlaßdüsen Verwendung, die eine gleichmäßige Zir
kulation durch die Farbkastenkammer sicherstellen und die Wirk
samkeit des Spülens stark erhöhen. Die vorliegende Erfindung
ist auch in anderem Zusammenhang brauchbar, wo es gewünscht
wird, in einer Kammer eine gleichmäßige Flüssigkeitszufuhr auf
recht zu erhalten. Obschon die Erfindung im Zusammenhang mit
einer Flexodruckmaschine beschrieben wird, so ist die Erfindung
nicht auf die Verwendung in derartigen Vorrichtungen be
schränkt.
Flexodruck ist ein Rotationsdruckverfahren, das herkömmlicher
weise biegsame Druckplatten aus Gummi oder einem anderen Ela
stomer und eine flüssige, schnelltrocknende Druckfarbe verwen
det. Der Vorteil des Flexodrucks ist das einfache Farbvertei
lungssystem.
Unter Bezug auf Fig. 1 und 2 wird in einer Flexodruckvorrich
tung 110 ein zu bedruckendes Band 100 zwischen einem Druckzy
linder 112 und einem Platten- oder Druckzylinder 114 hindurch
geführt, von dem die Farbe auf das Band 100 übertragen wird.
Die Farbe wird durch eine Übertragungs- oder Aniloxdosierwalze
116 in genau kontrollierten Mengen auf den Plattenzylinder 114
aufgebracht. Die Umfangsfläche der Aniloxwalze 116 ist in eine
sehr große Zahl kleiner Zellen (typischerweise 15 000 Zellen je
Quadratzentimeter) aufgeteilt. Die Oberfläche der Aniloxwalze
116 wird mit Farbe geflutet, wodurch die Zellen auf der Walzen
oberfläche gefüllt werden. Der Aniloxwalze 116 wird durch einen
Farbkasten 118 Druckfarbe zugeführt. Typischerweise erstreckt
sich der Farbkasten 118 über die gesamte Länge der Aniloxwalze
116 und des Plattenzylinders 114.
Ein gemeinhin verwendeter Farbkasten umfaßt eine Rakel 122b mit
umgekehrtem Anstellwinkel, die auf die Oberfläche der Anilox
walze 116 dosiert, und eine zweite Rakel 122a, die zwischen den
beiden Klingen eine geschlossene Farbkammer 120 bildet. Dieses
System benützt die Oberflächenspannung der Farbe selbst zum
Auftragen der Farbe auf die Aniloxwalze 116, so daß die Kammer
120 nicht mit Druck beaufschlagt werden muß. Typischerweise
wird durch ein paar unterer Einlässe 126 Farbe auf den Boden
der Kammer 120 gepumpt. Wenn die Farbe in die Kammer gepumpt
wird, steigt der Farbspiegel innerhalb der Kammer bis zur Höhe
der Überlaufauslässe 128 an, wo sie zurück zur Farbzuführung
läuft. Der Farbfluß wird durch ein Pumpsystem mit Schwer
kraftrückführung aufrecht erhalten.
Wenn sich die Aniloxwalze 116 dreht, streifen die Rakelklingen
122a und 122b überschüssige Farbe von der Oberfläche der
Aniloxwalze 116 ab, so daß Farbe nur im Zelleninneren der
Walzenoberfläche und nicht auf den erhabenen Flächen zwischen
den Zellen mitgeführt wird. Dies führt zu einem gleichmäßig
abgemessenen Farbfilm, der auf die Oberfläche des Platten
zylinders 114 aufgebracht wird.
Stehende Wellen und zähflüssige Bereiche sind bei diesen her
kömmlichen Kammerrakelsystemen üblich, die nur eine oder zwei
nicht abgewinkelte Zufuhreinlaßöffnungen aufweisen, und führen
bei der der Aniloxwalze zugeführten Farbe zu geringerer Wieder
anfeuchtbarkeit und chemischer Gleichförmigkeit.
Außerdem ist das Spülen des Farbwerks (der Farbkammer 118 und
der Aniloxwalze 116) herkömmlicher Kammerrakel-Flexodruck
maschinen zeitraubend und kostspielig. Das Spülen wird als der
größte Teil einer Arbeitsumstellung angesehen. Immer wenn die
Farbe in der Maschine geändert wird (der Farbe, Konsistenz,
usw. wegen), muß die alte Farbe entfernt werden. In der Vergan
genheit ist es notwendig gewesen, zum Sprühreinigen der Anilox
walze eine getrennte Hochdruckwasserquelle einzusetzen. Ein
derartiges Reinigungsverfahren weist die Möglichkeit der Ober
flächenzerstörung von Walzen mit einer hohen Zahl Zellen je
Zoll auf.
Die vorliegende Erfindung stellt eine gleichmäßige Farbzirku
lation in der Kammer sicher und verstärkt durch Beseitigen der
Notwendigkeit einer getrennten Hochdruckwasserquelle zum Sprüh
reinigen der Aniloxwalze die Wirksamkeit der Spülung sehr.
Eine Flüssigkeitszuführapparatur zum gleichförmigen Aufbringen
einer Flüssigkeitszusammensetzung auf die Umfangsfläche einer
sich drehenden Übertragungswalze umfaßt ein Farbwerk mit einer
Kammer. Ein Ablauf ist in einem unteren Teil der Kammer in der
Nähe eines Endes angeordnet. Rakeln dosieren auf der Oberfläche
der Aniloxwalze. Eine Mehrzahl Einlaßöffnungen führt Flüssig
keit in die Kammer ein. Jede Einlaßöffnung ist zum Ablauf ab
wärts gewinkelt angeordnet, so daß durch die Einlaßöffnung
fließende Flüssigkeit Flüssigkeit im unteren Teil der Kammer
zum Ablaufende der Kammer hin verdrängt.
Die Flüssigkeitszuführapparatur kann ein Mittel zum Zuführen
von Farbe und ein Mittel zum Zuführen einer Reinigungsflüssig
keit zu den Einlaßöffnungen umfassen. Ein Verteiler kann zur
Flüssigkeitskommunikation mit den Einlaßöffnungen und dem Farb
zuführmittel vorgesehen sein. Eine Düse kann zum Einspritzen
von Flüssigkeit in die Kammer in jeder Einlaßöffnung angeordnet
sein. Eine Überlauföffnung kann zum Ablassen von Flüssigkeit
aus der Kammer in einem oberen Teil der Kammer vorgesehen sein.
Zusätzliche Merkmale und Vorteile der Erfindung werden für den
Fachmann bei Berücksichtigung der folgenden genauen Beschrei
bung der bevorzugten Ausführungsform deutlich, die die derzeit
als am besten empfundene Durchführungsweise der Erfindung ver
anschaulicht. Die genaue Beschreibung bezieht sich besonders
auf die begleitenden Zeichnungen.
Zum Zwecke der Veranschaulichung der Erfindung wird in den
Zeichnungen eine Form dargestellt, die derzeit bevorzugt ist,
wobei es sich versteht, daß diese Erfindung nicht auf die dar
gestellte genaue Anordnung und Ausrüstung beschränkt ist.
Fig. 1 zeigt eine Flexodruckmaschine des Standes der Technik
mit einem Kammerrakel-Farbwerk;
Fig. 2 zeigt eine vergrößerte Teilansicht der Aniloxwalze und
des Farbwerks der Vorrichtung des Standes der Technik;
Fig. 3, 3A und 3B zeigen schematisch ein Farb-/Reinigungs
flüssigkeitszuführsystem für eine Kammerrakel gemäß einer Form
der vorliegenden Erfindung und
Fig. 4 zeigt eine Teilquerschnittsansicht des Farbwerks und der
Aniloxwalze der vorliegenden Erfindung.
Unter Bezug auf die Zeichnungen, bei denen gleiche Zahlen glei
che Bauteile bezeichnen, veranschaulichen Fig. 3A und 3B eine
schematische Darstellung eines Farb-/Reinigungsflüssigkeitszu
führsystems für eine Kammerrakel 10 gemäß der vorliegenden Er
findung. Das Zuführsystem 10 schließt ein Farbwerk 12 in dich
tem Eingriff mit einer Aniloxwalze 14 (Fig. 4) ein. Die Anilox
walze 14 ist in der Technik beschrieben und bekannt und braucht
nicht genauer beschrieben zu werden, außer, daß anzumerken ist,
daß sich die Aniloxwalze 14 wie zuvor beschrieben auf ihrer
Achse bezüglich des Farbwerks 12 dreht.
Unter Bezug auf Fig. 4 umfaßt das Farbwerk 12 eine obere Rakel
16 und eine untere (oder umgekehrte) Rakel 18. Die Rakeln 16
und 18 berühren die Oberfläche der Aniloxwalze 14 und dosieren
die der Aniloxwalze 14 durch das Farbwerk 12 zugeführte Druck
farbe. Ein hohler Kanal 20 ist entlang der Länge des Farbwerk
körpers 12 ausgebildet. Die Oberfläche der Aniloxwalze 14, die
Rakeln 16 und 18 und der Kanal 20 definieren eine geschlossene
Kammer oder Vorratsbehälter 21 zur Aufnahme der Farbe. Eine
Reihe räumlich auseinanderliegender Einlaßdüsen 24 (in Fig. 4
ist nur eine dargestellt) ist auf der Rückseite 26 des
Farbwerkkörpers 12 zum Einspritzen von Farbe in die Kammer 21
über eine Mehrzahl Einlaßöffnungen 47 vorgesehen, die sich
durch den Farbwerkskörper 12 erstrecken. Ein normalerweise ge
schlossener Ablauf 27 ist in einem unteren Abschnitt des
Farbwerkkörpers 12 in der Nähe eines Endes der Kammer 21 zum
Ablassen von Flüssigkeit aus der Kammer vorgesehen.
Unter Bezug auf Fig. 3A und 3B wird ein Farbzuführsystem zum
Überführen von Farbe zur Farbwerkskammer 21 bereitgestellt.
Farbe wird mittels einer Pumpe 28 aus einem Farbvorrat wie etwa
einem Eimer 30 gepumpt. Die Farbe läuft durch die Farbzufuhr
leitung 32 und durch die Kammerzufuhrleitung 34 zu einem äuße
ren Zufuhrverteiler 22, der an die Einlaßdüsen 24 angeschlossen
ist.
Ein in der Farbzuführleitung 32 befindliches Farbzufuhr-Sicher
heitsventil 36 regelt den Farbdurchfluß durch die Farbzufuhr
leitung 32. Ähnlich steuert ein Kammerzufuhr-Sicherheitsventil
38 den Farbdurchfluß durch die Kammerzufuhrleitung 34.
Ein Reinigungsflüssigkeitszufuhrsystem ist zum Einspritzen von
Reinigungsflüssigkeit in die Kammer 21 vorgesehen. Das Reini
gungsflüssigkeitszufuhrsystem schließt eine Reinigungsflüssig
keit-Zufuhrleitung 40 ein, die zum Leiten einer Reinigungs
flüssigkeit wie etwa Wasser und eine Detergenslösung zum äuße
ren Verteiler 22 mit der Farbzufuhrleitung 32 und der Kammerzu
fuhrleitung 34 über die Flüssigkeit verbunden ist. Ein selbst
spülendes Sicherheitsventil 42 steuert den Durchfluß von Rei
nigungsflüssigkeit durch die Zufuhrleitung 40. Wenn die Sicher
heitsventile 36 und 38 geöffnet werden und Sicherheitsventil 42
geschlossen wird, wird Farbe aus dem Eimer 30 durch die Pumpe
28 zu dem Verteiler 22 und über die Düsen 24 in die Kammer 21
zugeführt.
Wie in Fig. 4 zu sehen, kommuniziert der Einlaß 44 jeder Düse
24 mit dem Verteiler 22. Der Auslaß 46 jeder Düse 24 kommuni
ziert mit der entsprechenden Einlaßöffnung 47 des Farbwerk
körpers 12 (am besten in Fig. 3 zu erkennen). Die Einlaßöff
nungen 47 sind entlang der Länge des Farbwerkkörpers 12 räum
lich auseinanderliegend angeordnet und erstrecken sich durch
die Rückseite 26 des Farbwerkkörpers in die Kammer 21.
Jede Einlaßöffnung 47 ist in einem festen Verbundwinkel bezüg
lich des Farbwerkkörpers 12 so angeordnet, daß durch die Ein
laßöffnungen fließende Flüssigkeit Flüssigkeit im unteren Teil
der Kammer zum Ablauf hin verdrängt. Die Einlaßöffnungen 47
sind im Winkel nach unten in der allgemeinen Richtung der
Dosierrakel 18 angeordnet. Wie am besten in Fig. 3 zu sehen
ist, sind die Einlaßöffnungen 47 auch zum Kammerende 61 ab
gewinkelt, in dem der Ablauf 27 zum Verdrängen von Flüssigkeit
im unteren Teil der Kammer zum Ablauf 27 hin angeordnet ist.
Die Richtströmung der abgewinkelten Einlaßöffnungen 47 besei
tigt stehende Wellen und zähflüssige Bereiche, die in Kammer
rakelsystemen mit nur einer oder zwei nicht abgewinkelten Ein
laßöffnungen üblich sind. Die Richtströmung erzeugt ferner eine
Bodenströmung, die das Zirkulieren hochviskoser Farbe durch die
Kammer 21 erlaubt, ohne in den Ecken am Ende der Kammer zu
stocken, was die Wiederanfeuchtbarkeit und chemische Gleichför
migkeit der der Aniloxwalze 14 zugeführten Druckfarbe stark
verbessert.
Wenn der Kammer 21 über die Einlaßöffnungen 47 Farbe zugeführt
wird, steigt der Farbspiegel innerhalb der Kammer an, bis er
die in den oberen Ecken des Farbwerkkörpers 12 befindlichen
Überlauföffnungen 50 erreicht. Die Überlauföffnungen 50 sind
über eine Rückleitung 52 mit einem Rücklaufbehälter 54 über die
Flüssigkeit verbunden. Farbe fließt durch die Schwerkraft aus
der Kammer 21 über die Überlauföffnungen 50 zum Vorratsbehälter
54. Eine Rücklaufpumpe 56 pumpt die Farbe durch eine Rückführ
leitung 58 zurück in den Vorratseimer 30, wo sie in die Kammer
21 zurückgepumpt werden kann. Auf diese Weise wird der Farb
spiegel innerhalb der Kammer 21 konstant gehalten, wenn Farbe
zudosiert wird.
Ein Ablaufrohr 62 verbindet den Ablauf 27 mit der Rückleitung
52. Der Ablauf 27 wird zum Absaugen von Farbe aus der Kammer 21
zu Beginn eines Farbwechsels oder eines Spülganges benützt. Ein
im Ablaufrohr 62 befindliches Ablaufsicherheitsventil 64 steu
ert den Flüssigkeitsdurchfluß. Eine im Ablaufrohr 62 befindli
che Ablaufpumpe 66 pumpt die Flüssigkeit vom Ablauf 27 zum
Rücklaufbehälter 54.
Die Ablaufanordnung kann auch zum Erhalt einer Zufuhr frischer
Farbe in die Kammer 21 verwendet werden. In regelmäßigen Zeit
abständen wird das Ablaufsicherheitsventil 64 geöffnet und die
Ablaufpumpe 66 wird angeschaltet. Farbe wird vom Boden der Kam
mer 21 über den Ablauf 27 und zurück zur Farbzufuhr 30 gepumpt.
Nach einem voreingestellten Zeitraum wird das Ablaufsicher
heitsventil 64 wieder in die geschlossene Stellung gebracht und
die Ablaufpumpe 66 wird abgeschaltet. Dieser zeitweise "Pumpen
spüllauf" verbessert die Farbbewegung entlang des Bodens der
Kammer 21 weiter und hält die Zufuhr frischer Farbe innerhalb
von Kammer 21 aufrecht.
Es versteht sich, daß anstatt eines einzelnen, an einem Kammer
ende befindlichen Ablaufs sich ein Ablaufpaar an den Kammer
enden befinden kann. Bei einer derartigen Anordnung ist es von
Vorteil, daß jede Einlaßöffnung zum nächsten Ablauf abgewinkelt
ist.
Während eines Spülgangs wird Reinigungsflüssigkeit zum Entfer
nen der alten Farbe in Kammer 21 durch das System gepumpt. Was
ser wird der Kammer 21 von einer äußeren Wasserquelle über eine
mit der Reinigungsmittelzufuhrleitung 40 über die Flüssigkeit
verbundene Wasserleitung 68 zugeführt. Ein in der Wasserleitung
68 befindliches Wasserzufuhrventil 70 steuert den Wasserdurch
fluß.
Detergens aus einem Versorgungstank 72 mit konzentriertem
Detergens wird einem Detergensvorratsgefäß wie etwa einem Eimer
74 über ein Dosierventil 76 zugeführt. Im Detergenseimer 74
wird das Detergens mit Wasser gemischt, das über eine Wasserzu
fuhrleitung 75 und ein Wasserventil 77 zugeführt wird. Das
Detergensgemisch wird anschließend über eine Detergenspumpe 78
durch eine mit der Wasser- und Reinigungsmittelzufuhrleitung 40
verbundene Detergenszufuhrleitung 80 in die Kammer 21 des
Farbkastenkörpers 12 gepumpt.
Während eines automatischen Waschganges entleert die Ablauf
pumpe 66 Farbe aus der Kammer 21 in den Farbeimer 30. Während
die Farbe abläuft wird die Farbzuführpumpe 28 automatisch in
eine Waschkabine 82 verbracht, die eine Reinigungsflüssigkeit
wie etwa Wasser und Detergenslösung enthält.
Zu Beginn des Waschgangs wird das Farbzufuhr-Sicherheitsventil
36 geschlossen und das Selbstwaschsicherheitsventil 42 wird
geöffnet. Wasser wird über den äußeren Verteiler 22 und über
die Düsen 24 in die Kammer 21 zugeführt. Die Detergenspumpe 78
setzt ferner die Detergenslösung aus dem Eimer 74 der Kammer 21
zu. Der Wasser- und Detergenslösungsdruck wird durch das Ventil
70 und die Pumpe 78 so gesteuert, daß die Reinigungslösung
durch die Düsen 24 als Strahl und nicht als Sprühnebel einge
spritzt wird.
Da die Düsen 24 zum Abfluß 27 abgewinkelt sind, treibt die
durch die Düsen fließende Flüssigkeit die Flüssigkeit in der
Kammer zum Abfluß 27 zur Absaugung. Die durch die Düsen 24 in
die Kammer 21 eintretende Reinigungsflüssigkeit erzeugt ferner
in der Kammer 21 eine Wirbelströmung. Diese Wirbelströmung
stellt eine wirkungsvolle Reinigungswirkung auf der Oberfläche
der Aniloxwalze 14 sicher und beseitigt die Notwendigkeit einer
getrennten Hochdruckwasserquelle zur Sprühreinigung der
Aniloxwalze 14.
Nach Abschluß des Spülgangs wird die Reinigungsflüssigkeit
durch die Ablaufpumpe 66 über den Ablauf 27 vollständig aus der
Kammer 21 entleert. Die Farbzufuhrpumpe 28 wird der Waschkabine
82 entnommen und dem Farbvorratseimer 30 wieder zugeführt. Die
Reinigungsflüssigkeit in der Waschkabine 82 wird anschließend
über ein Ablaufventil 84 abgelassen und zum Abschluß des
Schritts wird wieder frische Reinigungsflüssigkeit aufgefüllt.
Die vorliegende Erfindung kann andere spezielle Formen umfas
sen, ohne von deren Geist oder wesentlichen Merkmalen abzuwei
chen und dementsprechend wird zur Angabe des Erfindungsumfanges
auf die angefügten Ansprüche statt auf die vorangehende Be
schreibung verwiesen.
Claims (13)
1. Flüssigkeitszuführapparatur zum gleichmäßigen Aufbringen
einer Flüssigkeit auf die Umfangsfläche einer sich drehenden
Übertragungswalze umfassend:
einen Farbkasten mit einer Kammer, einem in einem unteren Teil der Kammer in der Nähe eines Kammerendes befindlichen Ablauf zum Ablassen von Flüssigkeit daraus, wenigstens einer Rakel zum Dosieren auf die Oberfläche der Übertragungswalze und einer Mehrzahl Einlaßöffnungen zum Einführen von Flüssigkeit in die Kammer, wobei jede Einlaßöffnung nach unten abgewinkelt und zum Ablauf abgewinkelt ist, so daß durch die Einlaßöffnung fließen de Flüssigkeit Flüssigkeit im unteren Teil der Kammer zum Ab laufende der Kammer verdrängt.
einen Farbkasten mit einer Kammer, einem in einem unteren Teil der Kammer in der Nähe eines Kammerendes befindlichen Ablauf zum Ablassen von Flüssigkeit daraus, wenigstens einer Rakel zum Dosieren auf die Oberfläche der Übertragungswalze und einer Mehrzahl Einlaßöffnungen zum Einführen von Flüssigkeit in die Kammer, wobei jede Einlaßöffnung nach unten abgewinkelt und zum Ablauf abgewinkelt ist, so daß durch die Einlaßöffnung fließen de Flüssigkeit Flüssigkeit im unteren Teil der Kammer zum Ab laufende der Kammer verdrängt.
2. Flüssigkeitszuführapparatur gemäß Anspruch 1 weiter umfas
send Mittel zum Zuführen von Druckfarbe zu den Einlaßöffnungen.
3. Flüssigkeitszuführapparatur gemäß Anspruch 2 weiter umfas
send Mittel zum Zuführen einer Reinigungsflüssigkeit zu den
Einlaßöffnungen.
4. Flüssigkeitszuführapparatur gemäß Anspruch 2 weiter umfas
send einen über die Flüssigkeit mit den Einlaßöffnungen und dem
Farbzuführmittel kommunizierenden Verteiler.
5. Flüssigkeitszuführapparatur gemäß Anspruch 3 weiter umfas
send einen über die Flüssigkeit mit den Einlaßöffnungen, dem
Farbzuführmittel und dem Reinigungsflüssigkeitszuführmittel kom
munizierenden Verteiler.
6. Flüssigkeitszuführapparatur gemäß Anspruch 1 weiter umfas
send eine in jeder Einlaßöffnung angeordnete Düse zum Einsprit
zen von Flüssigkeit in die Kammer.
7. Flüssigkeitszuführapparatur gemäß Anspruch 3 weiter umfas
send eine in jeder Einlaßöffnung angeordnete Düse zum Einsprit
zen von Flüssigkeit in die Kammer.
8. Flüssigkeitszuführapparatur gemäß Anspruch 1 weiter umfas
send eine Überlauföffnung in einem oberen Teil der Kammer zum
Ablassen von Flüssigkeit aus der Kammer.
9. Verfahren zum gleichmäßigen Zuführen von Flüssigkeit zu
einer Kammerrakel umfassend die Schritte des:
Bereitstellens eines Farbkastens mit einer Kammer, einem in einem unteren Teil der Kammer in der Nähe eines Kammerendes befindlichen Ablauf zum Ablassen von Flüssigkeit daraus, wenig stens einer Rakel zum Dosieren auf die Oberfläche der Über tragungswalze und einer Mehrzahl Einlaßöffnungen zum Einführen von Flüssigkeit in die Kammer, wobei jede Einlaßöffnung nach unten abgewinkelt und zum Ablauf abgewinkelt ist,
Zuführens von Druckfarbe zu den Einlaßöffnungen, so daß durch die Einlaßöffnungen fließende Flüssigkeit Flüssigkeit im unte ren Teil der Kammer zum Ablauf verdrängt.
Bereitstellens eines Farbkastens mit einer Kammer, einem in einem unteren Teil der Kammer in der Nähe eines Kammerendes befindlichen Ablauf zum Ablassen von Flüssigkeit daraus, wenig stens einer Rakel zum Dosieren auf die Oberfläche der Über tragungswalze und einer Mehrzahl Einlaßöffnungen zum Einführen von Flüssigkeit in die Kammer, wobei jede Einlaßöffnung nach unten abgewinkelt und zum Ablauf abgewinkelt ist,
Zuführens von Druckfarbe zu den Einlaßöffnungen, so daß durch die Einlaßöffnungen fließende Flüssigkeit Flüssigkeit im unte ren Teil der Kammer zum Ablauf verdrängt.
10. Verfahren zum Zuführen von Flüssigkeit zu einer Kammerrakel
gemäß Anspruch 9 weiter umfassend den Schritt des Zuführens
einer Reinigungsflüssigkeit zu den Einlaßöffnungen, so daß die
Reinigungsflüssigkeit in der Kammer eine Wirbelströmung er
zeugt.
11. Verfahren zum Zuführen von Flüssigkeit zu einer Kammerrakel
gemäß Anspruch 9 weiter umfassend den Schritt des absatzweisen
Entleerens von Flüssigkeit aus der Kammer über den Ablauf und
ihr Zurückführen in die Kammer.
12. Flüssigkeitszuführapparatur zum gleichmäßigen Aufbringen
einer Flüssigkeit auf die Umfangsfläche einer sich drehenden
Übertragungswalze umfassend:
einen Farbkasten mit einer Kammer, einem in einem unteren Teil der Kammer in der Nähe eines Kammerendes befindlichen Ablauf zum Ablassen von Flüssigkeit daraus, wenigstens einer Rakel zum Dosieren auf die Oberfläche der Übertragungswalze und einer Mehrzahl Einlaßöffnungen zum Einführen von Flüssigkeit in die Kammer, wobei jede Einlaßöffnung nach unten zum Ablauf ab gewinkelt ist, so daß durch die Einlaßöffnung fließende Flüs sigkeit Flüssigkeit im unteren Teil der Kammer zum Ablaufende der Kammer verdrängt,
ein Farbzuführsystem zum Zuführen von Farbe zu den Einlaß öffnungen,
ein Reinigungsmittelzuführsystem zum Zuführen einer Reinigungs flüssigkeit zu den Einlaßöffnungen und
einen über die Flüssigkeit mit den Einlaßöffnungen, dem Farbzuführsystem und dem Reinigungsflüssigkeitszuführsystem kom munizierenden Verteiler zum Verteilen von Farbe und Reinigungs flüssigkeit an die Einlaßöffnungen.
einen Farbkasten mit einer Kammer, einem in einem unteren Teil der Kammer in der Nähe eines Kammerendes befindlichen Ablauf zum Ablassen von Flüssigkeit daraus, wenigstens einer Rakel zum Dosieren auf die Oberfläche der Übertragungswalze und einer Mehrzahl Einlaßöffnungen zum Einführen von Flüssigkeit in die Kammer, wobei jede Einlaßöffnung nach unten zum Ablauf ab gewinkelt ist, so daß durch die Einlaßöffnung fließende Flüs sigkeit Flüssigkeit im unteren Teil der Kammer zum Ablaufende der Kammer verdrängt,
ein Farbzuführsystem zum Zuführen von Farbe zu den Einlaß öffnungen,
ein Reinigungsmittelzuführsystem zum Zuführen einer Reinigungs flüssigkeit zu den Einlaßöffnungen und
einen über die Flüssigkeit mit den Einlaßöffnungen, dem Farbzuführsystem und dem Reinigungsflüssigkeitszuführsystem kom munizierenden Verteiler zum Verteilen von Farbe und Reinigungs flüssigkeit an die Einlaßöffnungen.
13. Flüssigkeitszuführapparatur gemäß Anspruch 12 weiter umfas
send eine Überlauföffnung in einem oberen Teil der Kammer zum
Ablassen von Flüssigkeit aus der Kammer.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| US09/071,339 US6012391A (en) | 1997-05-02 | 1998-05-01 | Ink/cleaning fluid delivery system for a chambered doctor blade |
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