DE19918161A1 - Kältemittelverdichteranlage - Google Patents
KältemittelverdichteranlageInfo
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Abstract
Um eine Kältemittelverdichteranlage, umfassend einen Antriebsmotor, einen vom Antriebsmotor angetriebenen Verdichter mit mehreren, V-förmig angeordneten Zylindern, und mit einer Exzenter tragenden Verdichterwelle zum Antrieb von in den jeweiligen Zylindern arbeitenden Kolben, derart zu verbessern, daß eine möglichst große Laufruhe bei jedem gewünschten V-Winkel erreichbar ist, wird vorgeschlagen, daß die Zylinder in einem V-Winkel von kleiner als 90 DEG angeordnet sind, daß die Verdichterwelle mit nur zwei Lagerabschnitten derselben in entsprechenden Verdichterwellenlagern gelagert ist, daß zwischen den Lagerabschnitten die Exzenter angeordnet sind und daß für jeden Kolben ein einzelner Exzenter vorgesehen ist, der im Abstand von den anderen einzelnen Exzentern für die jeweils anderen Kolben angeordnet ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Kältemittelverdichteranlage
umfassend einen Antriebsmotor, einen vom Antriebsmotor ange
triebenen Verdichter mit mehreren, V-förmig angeordneten
Zylindern und mit einer Exzenter tragenden Verdichterwelle
zum Antrieb von in den jeweiligen Zylindern arbeitenden
Kolben.
Derartige Kältemittelverdichteranlagen sind aus dem Stand der
Technik bekannt. Bei diesen werden üblicherweise die Exzenter
so ausgebildet, daß ein Exzenter zum Antrieb mehrere Zylinder
dient, um eine einerseits kompakt bauende und kostengünstige
Lösung zu erhalten.
Derartige Kältemittelverdichteranlagen haben jedoch den Nach
teil eines unruhigen Laufes, wenn man von einem idealen V-
Winkel von 360° geteilt durch die Zylinderzahl abweicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kältemittel
verdichteranlage der gattungsgemäßen Art derart zu ver
bessern, daß eine möglichst große Laufruhe bei jedem
gewünschten V-Winkel erreichbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Kältemittelverdichteranlage der
eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Zylinder in einem V-Winkel von kleiner als 90° ange
ordnet sind, daß die Verdichterwelle mit nur zwei Lager
abschnitten derselben in entsprechenden Verdichterwellen
lagern gelagert ist, daß zwischen den Lagerabschnitten die
Exzenter angeordnet sind und daß für jeden Kolben ein ein
zelner Exzenter vorgesehen ist, der im Abstand von den
anderen einzelnen Exzenter für die jeweils anderen Kolben
angeordnet ist.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung liegt darin, daß
durch die einzelne Anordnung der Exzenter deren Drehstellung
relativ zueinander beliebig einstellbar ist und daß somit
unabhängig von dem gewünschten V-Winkel eine große Laufruhe
durch freie Wählbarkeit der Winkelstellung der einzelnen
Exzenter relativ zueinander erreichbar ist.
Gleichzeitig ist jedoch der Vorteil der einfachen Bauart nach
wie vor beibehalten, insbesondere die einfache Lagerung mit
nur zwei Lagerabschnitten der Verdichterwelle.
Besonders günstig ist es, um einzelne, ungeteilte Pleuel auf
den Exzentern montieren zu können, wenn die einzelnen
Exzenter voneinander durch Zwischenstücke getrennt sind,
welche in Richtung einer Drehachse eine mindestens einer
Breite eines Pleuels entsprechende Länge aufweisen.
Durch derartige Zwischenstücke kann das Aufschieben der unge
teilten Pleuel wesentlich erleichtert werden, da damit nach
jedem Exzenter im Bereich des Zwischenstücks eine Neu
orientierung des Pleuels zum Aufschieben desselben auf das
nächstfolgende Zwischenstück möglich ist.
Besonders günstig ist es dabei, wenn die Verdichterwelle
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Exzentern Zwischenstücke
mit einer Querschnittsform aufweist, welche sich in radialer
Richtung zur Drehachse maximal bis zur nächstliegenden zweier
Mantelflächen erstreckt, von denen die eine die Mantelfläche
des einen Exzenters und die andere die Mantelfläche des
anderen Exzenters der beiden aufeinanderfolgenden Exzenter
ist.
Um eine optimale Schmierung zu erreichen, ist vorzugsweise
vorgesehen, daß die Verdichterwelle einen zur Drehachse
koaxialen Schmiermittelkanal aufweist, wobei vorzugsweise von
dem Schmiermittelkanal im Bereich jedes Exzenters Querkanäle
zur Schmierung von Laufflächen der Exzenter abzweigen.
Vorzugsweise ist ebenfalls die Schmiermittelbohrung so ausge
bildet, daß von dieser Querkanäle zur Schmierung der Lager
abschnitte derselben abzweigen.
Hinsichtlich der vorgesehenen V-Winkel zwischen den Zylindern
wurde bislang lediglich davon ausgegangen, daß dieser kleiner
als 90° ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die V-förmig angeordneten
Zylinder einen V-Winkel von weniger als 70° miteinander ein
schließen. Eine besonders schmale Bauform ist dann erreich
bar, wenn die V-förmig angeordneten Zylinder einen V-Winkel
von ungefähr 60° oder weniger miteinander einschließen.
Insbesondere ist bei all diesen Lösungen, bei denen der V-
Winkel kleiner als 70° ist, ist vorgesehen, daß jeder der
Exzenter gegenüber den anderen Exzentern bezüglich einer
Drehachse der Verdichterwelle um einen Winkel verdreht ange
ordnet ist.
Eine besonders günstige Lösung sieht dabei vor, daß die
Exzenter in Richtung der Drehachse der Verdichterwelle auf
einanderfolgend angeordnete Paare bilden, wobei die ein Paar
bildenden Exzenter um einen Winkel von 360° geteilt durch die
Zylinderzahl plus dem V-Winkel gegeneinander verdreht ange
ordnet sind und insbesondere jeder der Exzenter eines Paares
einem von zwei in dem V-Winkel zueinander angeordneten Zylin
dern zugeordnet ist.
Diese Lösung hat den großen Vorteil, daß sie eine kompakte
Bauweise bedingt, da jeweils aufeinanderfolgende Exzenter
jeweils V-förmig zueinander angeordneten Zylindern zugeordnet
sind und in der Lage sind, diese mit möglichst großer Lauf
ruhe anzutreiben.
Besonders günstig ist es dabei, wenn die ersten Exzenter
jedes der Paare und die zweiten Exzenter jedes der Paare
jeweils gegeneinander um 180° gedreht angeordnet sind, so daß
diese gegenläufig zueinander arbeiten.
Vorzugsweise ist bei all diesen Lösungen vorgesehen, daß bei
allen Exzentern der Verdichterwelle jeweils zwei aufeinander
folgende Exzenter jeweils zwei V-förmig zueinander ange
ordneten Zylindern zugeordnet sind, so daß aufeinanderfolgend
angeordnete Exzenter alternierend auf unterschiedlichen
Seiten angeordneten Zylindern zugeordnet sind.
Eine besonders vorteilhafte Lösung sieht dabei vor, daß der
Verdichter mindestens vier Zylinder umfaßt und daß die Ver
dichterwelle mindestens vier im Abstand voneinander ange
ordnete einzelne Exzenter umfaßt.
Hinsichtlich des Einsatzes der einzelnen Zylinder wurden bis
lang keine näheren Angaben gemacht. So sieht ein besonders
günstiges Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kälte
mittelverdichteranlage vor, daß der Verdichter eine min
destens einen Zylinder umfassende Niederdruckstufe und eine
mindestens einen Zylinder umfassende Hochdruckstufe aufweist.
Vorzugsweise sind die Hochdruckstufe und die Niederdruckstufe
so aufgeteilt, daß eine Reihe der V-förmig angeordneten
Zylinder die Niederdruckstufe und die andere Reihe der Zylin
der die Hochdruckstufe bildet.
Hinsichtlich der Zylindervolumina der Niederdruckstufe und
der Hochdruckstufe wurden bislang keinerlei Angaben gemacht.
So könnten beispielsweise die Zylindervolumina gleich groß
sein und es bestünde die Möglichkeit, aufgrund der unter
schiedlichen Exzentrizität die Volumina von Hochdruckstufe
und Niederdruckstufe anzupassen.
Als besonders günstig hat es sich jedoch erwiesen, wenn die
Exzentrizität der Exzenter bezüglich der Drehachse gleich ist
und wenn die Summe der Zylindervolumina der Niederdruckstufe
größer ist als die Summe der Zylindervolumina der Zylinder
der Hochdruckstufe, so daß über die Summe der Zylinder
volumina eine Anpassung von Hochdruckstufe und Niederdruck
stufe erfolgt.
Ein besonders günstiges Ausführungsbeispiel der erfindungs
gemäßen Lösung sieht vor, daß die Niederdruckstufe leistungs
reduzierbar, insbesondere hinsichtlich ihrer Verdichter
wirkung abschaltbar ist. Dies ist insbesondere dann vorteil
haft, wenn eine Leistungsregelung der erfindungsgemäßen
Kältemittelverdichteranlage erwünscht ist und insbesondere
bei niedriger Kälteleistung die ansich nicht notwendige
Niederdruckstufe entweder in ihrer Leistung reduziert oder
hinsichtlich ihrer Verdichterwirkung abgeschaltet werden
kann, um die Leistungsaufnahme des Verdichters zu reduzieren.
Eine derartige Abschaltung der Niederdruckstufe ist auf
unterschiedlichste Art und Weise realisierbar. Beispielsweise
wäre es denkbar, die Niederdruckstufe verdichtungsfrei
arbeiten zu lassen, das heißt, so, daß keinerlei Verdichtung
des Kältemittels mehr stattfindet.
Eine andere Möglichkeit wäre die, eine Umwegleitung zur
Niederdruckstufe zu öffnen.
Eine besonders günstige Lösung sieht vor, daß saugseitig der
Niederdruckstufe ein Leistungssteuerventil angeordnet ist und
daß zwischen einem Niederdruckanschluß des Verdichters und
einer Saugseite der Hochdruckstufe ein Ventil angeordnet ist,
welches bei aktivem Leistungssteuerventil öffnet.
Ein derartiges Ventil kann beispielsweise aktiv angesteuert
werden.
Eine besonders einfache Lösung sieht jedoch vor, daß das
Ventil zwischen dem Niederdruckanschluß des Verdichters und
der Saugseite der Hochdruckstufe ein Rückschlagventil ist,
welches bei aktivem Leistungssteuerventil abhängig von der
auftretenden Druckdifferenz selbsttätig öffnet, so daß eine
gezielte Ansteuerung dieses Ventils zwischen der Niederdruck
seite des Verdichters und der Saugseite der Hochdruckstufe
nicht notwendig ist und entfallen kann.
Darüber hinaus hat ein Rückschlagventil den Vorteil, daß
dieses selbsttätig dann öffnet, wenn der Druck saugseitig der
Hochdruckstufe gleich oder niedriger ist als der Druck am
Niederdruckausschluß, so daß keinerlei zusätzliche Maßnahmen
zur exakten Steuerung dieses Ventils bei derartigen Druckver
hältnissen erforderlich ist.
Hinsichtlich der Kühlung des Antriebsmotors wurden im
Zusammenhang mit der bisherigen Erläuterung der einzelnen
Ausführungsbeispiele keine näheren Angaben gemacht.
So wäre es beispielsweise denkbar, den Antriebsmotor durch
die Umgebungsluft oder durch das Sauggas zu kühlen.
Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel sieht vor,
daß der Antriebsmotor des Verdichters von dem von der Nieder
druckstufe zur Hochdruckstufe strömenden Kältemittel durch
strömt und dadurch gekühlt ist.
Dabei besteht die Möglichkeit, im Fall eines Abschaltens der
Niederdruckstufe das vom Niederdruckanschluß zur Saugseite
des Hochdruckanschlusses unmittelbar strömende Kältemittel
nicht durch den Antriebsmotor zuführen, da in diesem Fall
davon ausgegangen werden kann, daß der Leistungsbedarf des
Antriebsmotors ohnehin so niedrig ist, daß die im Antriebs
motor anfallende Abwärme durch die Umgebung oder durch die
Kopplung des Innenraums über das nicht durch den Innenraum
zwangsgeführte Kältemittel abgeführt werden kann.
Eine besonders günstige Lösung, die auf alle Fälle eine aus
reichende Kühlung des Antriebsmotors sicherstellt sieht vor,
daß der Antriebsmotor des Verdichters von dem in die Hoch
druckstufe eintretenden Kältemittel durchströmt ist, das
heißt, daß im wesentlichen das Kältemittel, das in die Hoch
druckstufe eintritt, auch den Antriebsmotor durchströmt und
somit stets eine ausreichende Kühlung des Antriebsmotors
sicherstellt.
Um als Antriebsmotor einen Drehstrommotor vorsehen zu können,
ist vorzugsweise vorgesehen, daß die an dem Antriebsmotor ein
Umrichter angeordnet ist, wobei vorzugsweise der Umrichter so
an dem Antriebsmotor angeordnet ist, daß dessen Leistungsbau
teile thermisch mit einem Gehäuse des Antriebsmotors ge
koppelt sind.
Eine derartige Kopplung mit dem Gehäuse des Antriebsmotors
läßt sich in einfacher Weise dadurch erreichen, daß die
Leistungsbauteile entweder mit einem Zwischenstück gekoppelt
oder unmittelbar an dem Gehäuse des Antriebsmotors angeordnet
sind.
Um eine ausreichende Wärmeabfuhr zu gewährleisten ist insbe
sondere bei einem durch das Kältemittel gekühlten Antriebs
motor, vorgesehen, daß ein mit den Leistungsbauteilen des
Umrichters thermisch gekoppelter Gehäuseteil in thermischem
Kontakt mit dem Kältemittel, vorzugsweise mit dem den
Antriebsmotor durchströmenden Kältemittelstrom, steht. Damit
ist eine effektive Ankopplung der in den Leistungsbauteilen
des Umrichters anfallenden Wärmemenge an das Kältemittel und
somit eine effiziente Abfuhr desselben gewährleistet.
Eine besonders vorteilhafte Anordnung des Umrichters, insbe
sondere im Hinblick auf eine kompakte und schmale Bauform der
erfindungsgemäßen Kältemittelverdichteranlage sieht vor, daß
der Umrichter auf einer dem Verdichter gegenüberliegenden
Seite des Gehäuses des Antriebsmotors angeordnet ist.
Besonders vorteilhaft läßt sich eine erfindungsgemäß
arbeitende Kältemittelverdichteranlage, insbesondere im Hin
blick auf den Energieverbrauch, dann betreiben, wenn der
Antriebsmotor drehzahlgeregelt ist, wobei vorzugsweise eine
Drehzahlregelung des Antriebsmotors unter Berücksichtigung
der benötigten Kühlleistung erfolgt.
Beispielsweise ist zur Drehzahlregelung des Antriebsmotors
eine Steuerung vorgesehen, welche die Drehzahl des Antriebs
motors entsprechend der erforderlichen Kühlleistung steuert.
Besonders vorteilhaft läßt sich die erfindungsgemäße
Steuerung, welche die Drehzahl des Antriebsmotor steuert, zur
Regelung der Temperatur eines mit der erfindungsgemäßen
Kältemittelverdichteranlage zu kühlenden Mediums einsetzen,
wobei die Steuerung die Temperatur des zu kühlenden Mediums
erfaßt und entsprechend die Drehzahl regelt.
Eine besonders präzise Regelung der Temperatur des zu kühlen
den Mediums erfolgt dann, wenn die Steuerung den Antriebs
motor laufunterbrechungsfrei betreibt und die gesamte Tempe
raturregelung ausschließlich über die Drehzahl und gegebenen
falls Abschaltung der Niederdruckstufe erfolgt.
Lediglich im Fall einer minimalen Kühlleistung der erfin
dungsgemäßen Kältemittelverdichteranlage, welche weniger als
5% der maximalen Kühlleistung beträgt, erfolgt eine zeit
weilige Laufunterbrechung des Antriebsmotors bei der Regelung
der Temperatur des zu kühlenden Mediums, da in diesem Fall
der Wärmeeintrag in das zu kühlende Medium derart gering ist,
daß eine präzise Regelung auch bei zeitweiliger Laufunter
brechung des Antriebsmotors möglich ist.
Besonders zweckmäßig ist es außerdem, wenn die Steuerung die
Drehzahl des Antriebsmotors entsprechend einer Umgebungs
temperatur steuert.
Ferner sieht eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der
erfindungsgemäßen Kältemittelverdichteranlage vor, daß eine
Steuerung vorgesehen ist, welche bei Unterschreiten einer
festlegbaren Kühlleistung die Niederdruckstufe abschaltet.
Damit ist insbesondere in einfacher Weise die Möglichkeit
geschaffen, die vom Antriebsmotor für den Betrieb des Ver
dichters zu erbringende Leistung zusätzlich in den Fällen zu
reduzieren, in denen eine so geringe Kühlleistung gefordert
wird, daß sie allein mit der Hochdruckstufe des Verdichters
erbracht werden kann.
Vorzugsweise erfolgt dies ebenfalls in Abhängigkeit von der
Umgebungstemperatur. Eine besonders günstige Lösung sieht
vor, daß die Steuerung für die Drehzahl des Antriebsmotors
und das Abschalten der Niederdruckstufe dieselbe ist.
Im Zusammenhang mit der bisherigen Beschreibung der erfin
dungsgemäßen Kältemittelverdichteranlage wurde noch nicht
näher darauf eingegangen, wie diese betrieben werden soll. So
sieht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor, daß der
Kältemittelverdichteranlage ein Flüssigkeitsunterkühler zuge
ordnet ist.
Um die Bauform der Kältemittelverdichteranlage ebenfalls
möglichst kompakt zu halten, ist vorzugsweise vorgesehen, daß
der Flüssigkeitsunterkühler auf einer dem Antriebsmotor
gegenüberliegenden Seite des Verdichters angeordnet ist.
Der Flüssigkeitsunterkühler ist vorzugsweise so ausgebildet,
daß er flüssiges Kältemittel zur Flüssigkeitsunterkühlung
verdampft und dieses verdampfte Kältemittel in das zur Hoch
druckstufe strömende Kältemittel eintritt.
Um eine optimale Kühlung des Antriebsmotors zu erreichen, ist
dabei vorzugsweise vorgesehen, daß das vom Flüssigkeitsunter
kühler verdampfte Kältemittel auf seinem Weg zur Hochdruck
stufe den Antriebsmotor durchströmt.
Vorzugsweise wird dabei das verdampfte Kältemittel dem
Mitteldruckkanal vor Durchströmen des Antriebsmotors zuge
führt.
Eine besonders hinsichtlich der ausreichenden Kühlung des
Antriebsmotors vorteilhafte Lösung sieht dabei vor, daß der
Flüssigkeitsunterkühler entsprechend einer Temperatur des
Antriebsmotors steuerbar ist. Vorzugsweise erfolgt dabei die
Erfassung der Temperatur des Antriebsmotors über eine
Erfassung der Temperatur des Gehäuses des Antriebsmotors.
Eine besonders günstige Lösung insbesondere zur effizienten
Kühlung des Umrichters sieht vor, daß der Flüssigkeitsunter
kühler entsprechend der Temperatur des den Umrichter tragen
den Teils des Gehäuses des Antriebsmotors steuerbar ist.
Um jedoch zu verhindern, daß sich im Bereich des Antriebs
motors Kondenswasser bildet, ist vorzugsweise vorgesehen, daß
der Flüssigkeitsunterkühler so gesteuert ist, daß er eine
minimale Temperatur des den Umrichter tragenden Teils des
Gehäuses aufrechterhält, wobei die minimale Temperatur des
den Umrichter tragenden Teils des Gehäuses so zu wählen ist,
daß keinerlei Kondensation von Feuchtigkeit aus der Um
gebungsluft erfolgen kann.
Beispielsweise ist dabei vorgesehen, daß die Steuerung des
Flüssigkeitsunterkühlers dergestalt erfolgt, daß der den
Umrichter tragende Teil des Gehäuses auf einer Temperatur von
mindestens 10°Celsius, vorzugsweise mindestens 20° Celsius
verbleibt.
Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, daß der Flüssigkeits
unterkühler so gesteuert ist, daß die Maximaltemperatur des
den Umrichter tragenden Teils des Gehäuses eine festgelegte
Temperatur nicht überschreitet. Diese festgelegte Temperatur
liegt bei ungefähr 60° Celsius, vorzugsweise ungefähr 50°
Celsius.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand
der nachfolgenden Beschreibung sowie der zeichnerischen Dar
stellung eines Ausführungsbeispiels.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungs
gemäßen Kältemittelverdichteranlage;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße
Kältemittelverdichteranlage;
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Verdichterwelle in
Richtung des Pfeils A in Fig. 4;
Fig. 4 einer teilweise aufgebrochene Seitenansicht der
Verdichterwelle der erfindungsgemäßen Kälte
mittelverdichteranlage;
Fig. 5 einen Schnitt längs Linie 5-5 in Fig. 4;
Fig. 6 einen Schnitt längs Linie 6-6 in Fig. 4;
Fig. 7 einen Schnitt längs Linie 7-7 in Fig. 4;
Fig. 8 einen Schnitt längs Linie 8-8 in Fig. 4;
Fig. 9 einen Schnitt längs Linie 9-9 in Fig. 4;
Fig. 10 einen Schnitt längs Linie 10-10 in Fig. 2;
Fig. 11 einen Schnitt längs Linie 11-11 in Fig. 2;
Fig. 12 einen Schnitt längs Linie 12-12 in Fig. 2;
Fig. 13 einen Schnitt längs Linie 13-13 in Fig. 13;
Fig. 14 einen Schnitt durch die gesamte Kältemittel
verdichteranlage längs Linie 14-14 in Fig. 10;
Fig. 15 eine schematische Darstellung eines Einbaus der
erfindungsgemäßen Kältemittelverdichteranlage
in eine Kälteanlage;
Fig. 16 ein Funktionsschema einer Abschaltung einer
Niederdruckstufe bei der erfindungsgemäßen
Kältemittelverdichteranlage.
Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kältemittel
verdichteranlage, dargestellt in Fig. 1, umfaßt ein als
Ganzes mit 10 bezeichnetes Anlagengehäuse, welches sich in
einer Längsrichtung 12 erstreckt und an einer ersten, quer
zur Längsrichtung 12 verlaufenden Stirnseite 14 einen Um
richter 16 trägt, während an einer der Stirnseite 14 gegen
überliegenden Stirnseite 18 ein als Ganzes mit 20 bezeich
neter Flüssigkeitsunterkühler angeordnet ist.
Wie in Fig. 2 dargestellt, ist in dem Anlagengehäuse 10 in
einem Motorgehäuseabschnitt 22 ein als Ganzes mit 24 bezeich
neter Antriebsmotor angeordnet, welcher einen im Motor
gehäuseabschnitt 22 angeordneten Stator 26 und einen vom
Stator 26 umschlossenen Rotor 28 aufweist, der um eine Dreh
achse 30 drehbar ist. Dabei sitzt der Rotor 28 auf einem
Wellenabschnitt 32 einer als Ganzes mit 34 bezeichneten Ver
dichterwelle.
Ferner umfaßt das Anlagengehäuse 10 noch einen Verdichter
gehäuseabschnitt 38 eines als Ganzes mit 40 bezeichneten Ver
dichters für das Kältemittel.
Der Verdichtergehäuseabschnitt 38 erstreckt sich dabei von
der Stirnseite 18 des Anlagengehäuses 10 bis zu einer Trenn
wand 42, welche den Verdichtergehäuseabschnitt 38 von dem
Motorgehäuseabschnitt 22 trennt.
In der Trennwand 42 ist ein als Ganzes mit 44 bezeichnetes
Verdichterwellenlager angeordnet, welche die Welle 34 in
einem ersten Lagerabschnitt 46 lagert, welcher auf einer dem
Verdichter 40 zugewandten Seite den Rotor 28 tragenden
Wellenabschnitts 32 angeordnet ist.
Ferner ist nahe der Stirnseite 18 in einem Lagerschild 48 des
Anlagengehäuses 10 ein zweites Verdichterwellenlager 50 ange
ordnet, in welchem die Welle 34 mit einem zweiten Lager
abschnitt 52 drehbar gelagert ist.
Somit trägt die Verdichterwelle 34 den Rotor 28 auf ihrem
über den ersten Lagerabschnitt 46 auf einer dem zweiten
Lagerabschnitt 52 gegenüberliegenden Seite frei überstehenden
Wellenabschnitt 32, so daß die Verdichterwelle 34 in ein
facher Weise mit nur zwei Lagerabschnitten 46, 52 gelagert
ist.
Zwischen dem ersten Lagerabschnitt 46 und dem zweiten Lager
abschnitt 52 liegt ein als Ganzes mit 54 bezeichneter Exzen
terabschnitt der Verdichterwelle 34, welcher sich durch den
Verdichtergehäuseabschnitt 38 erstreckt und vier Exzenter
60 1, 60 2, 60 3 und 60 4 trägt, die ausgehend von dem zweiten
Lagerabschnitt 52 in Richtung des ersten Lagerabschnitts 46
längs der Drehachse 30 aufeinanderfolgend und mit Abständen
zueinander angeordnet sind.
Die Exzenter 60 1 bis 60 4 sind dabei als ungefähr scheiben
förmige Körper mit einer kreiszylindrischen Mantelfläche 62 1
bis 62 4 ausgebildet, welche exzentrisch zur Drehachse 30 der
Verdichterwelle angeordnet sind und jeweils die Lauffläche
für diese umschließende Pleuel 64 1 bis 64 4 bilden.
Vorzugsweise sind die Zylindermantelflächen 62 1 bis 62 4 der
Exzenter 60 1 bis 60 4 so angeordnet, daß eine Mittelachse 66 1
der Zylindermantelfläche 62 1 in einer Ebene 68 1 liegt, welche
durch die Mittelachse 66 1 und die Drehachse 30 verläuft.
Eine Ebene 68 2, in welcher eine Mittelachse 66 2 der Zylinder
mantelfläche 62 2 liegt und welche außerdem durch die Dreh
achse 30 verläuft, ist gegenüber der Ebene 68 1 um einen
Winkel von 150° gedreht.
Ferner liegt die Mittelachse 66 3 der Zylindermantelfläche 62 3
des Exzenters 60 3 in einer Ebene 68 3, welche gegenüber der
Ebene 68 1 um 180° gedreht ist, das heißt, daß die Mittel
achsen 66 1 und 68 3 der Exzenter 60 1 und 60 3 auf exakt einander
gegenüberliegenden Seiten der Drehachse 30 angeordnet sind.
Ferner liegt eine Mittelachse 66 4 der Zylindermantelfläche
62 4 des Exzenters 60 4 in einer Ebene 68 4, welche gegenüber der
Ebene 68 1 um 330° gedreht ist, das heißt gegenüber der Ebene
68 2 um 180° und gegenüber der Ebene 68 3 um 150° gedreht ist.
Somit liegen die Mittelachsen 66 4 und 66 2 einander bezüglich
der Drehachse 30 exakt gegenüber.
Damit bilden die Exzenter 60 1 und 60 2 sowie die Exzenter 60 3
und 60 4 jeweils ein Paar, bei dem die beiden Exzenter relativ
zueinander um einen Winkel von 150° bezüglich der Drehachse
30 gedreht angeordnet sind und außerdem sind die jeweils
ersten Exzenter 60 1 und 60 3 der beiden Paare und die jeweils
zweiten Exzenter 60 2 und 60 4 der beiden Paare jeweils
einander bezüglich der Drehachse 30 gegenüberliegend ange
ordnet.
Die Verdichterwelle 34 umfaßt außerdem wie in Fig. 2 und Fig.
4 dargestellt, einen diese durchsetzenden Schmiermittelkanal
70, welcher von einer der Stirnseite 18 zugewandte Eintritts
öffnung 72 koaxial zur Drehachse 30 durch die ganze Ver
dichterwelle 34 hindurchverläuft und im Bereich des ersten
Lagerabschnitts 46 abgeschlossen ist. Ferner zweigt von
diesem Schmiermittelkanal im Bereich des ersten Lager
abschnitts 52 ein Querkanal 74 ab, welcher im Bereich des
ersten Lagerabschnitts 52 austritt, um diesen zu schmieren.
Außerdem sind jeweils im Bereich der Exzenter 60 1 bis 60 4
Querkanäle 76 1 bis 76 4 vorgesehen, welche jeweils in die ent
sprechende Mantelfläche 62 1 bis 62 4 in einem der Drehachse
nächstliegenden Bereich 78 1 bis 78 4 münden und Schmieröl aus
treten lassen.
Schließlich sind im Bereich des ersten Lagerabschnitts 46
zwei Querkanäle 80 und 82 vorgesehen, welche zur Schmierung
desselben beitragen.
Um die einzelnen Pleuel 64 1 bis 64 4 auf den einzelnen Exzen
tern 60 1 bis 60 4 montieren zu können, ist zwischen dem Lager
abschnitt 52 und dem Exzenter 60 1 ein Zwischenbereich 90 vor
gesehen, welcher, wie in Fig. 5 dargestellt, einen Quer
schnitt aufweist, dessen erster Außenkonturbereich 92 1 sich
in radialer Richtung zur Drehachse 30 maximal bis zu der
Zylindermantelfläche 96 des zweiten Lagerabschnitts 52
erstreckt, während ein zweiter Außenkonturbereich 94 1 des
Querschnitts sich in radialer Richtung zur Drehachse 30
maximal bis zu der Zylindermantelfläche 62 1 des ersten
Exzenters 60 1 erstreckt.
Ferner liegt zwischen dem ersten Exzenter 60 1 und dem zweiten
Exzenter 60 2 ein Zwischenstück 98 (Fig. 4 und 6), welches
sich in Richtung der Drehachse 30 über eine Länge erstreckt,
welche mindestens einer Breite der Pleuel 64 in dieser Rich
tung entspricht. Ferner hat das Zwischenstück 98 einen Quer
schnitt, dessen erster Außenkonturbereich 92 2 sich in
radialer Richtung zur Drehachse 30 maximal bis zur Zylinder
mantelfläche 62 1 des ersten Exzenters 60 1 erstreckt und
dessen zweiter Außenkonturbereich 94 2 sich in radialer Rich
tung zur Drehachse 30 maximal bis zu der Zylindermantelfläche
62 2 des zweiten Exzenters 60 2 erstreckt.
Damit ist ein mit seinem Auge über den ersten Exzenter 60 1
geschobenes Pleuel weiter in Richtung des zweiten Exzenters
60 2 so weit verschiebbar, daß das Auge das Zwischenstück 98
umgibt und dann quer zur Drehachse 30 so weit verschiebbar,
daß das Auge durch weitere Verschiebung in Richtung der Dreh
achse 30 über den zweiten Exzenter 60 2 verschiebbar ist.
In gleicher Weise ist zwischen dem zweiten Exzenter 60 2 und
dem dritten Exzenter 60 3 ein Zwischenstück 100 vorgesehen
(Fig. 4 und 7), dessen erster Außenkonturbereich 92 3 sich in
radialer Richtung zur Drehachse 30 maximal bis zu der Zylin
dermantelfläche 62 2 des zweiten Exzenters 60 2 erstreckt und
dessen zweiter Außenkonturbereich 94 3 sich in radialer Rich
tung zur Drehachse 30 maximal bis zur Zylindermantelfläche
62 3 des dritten Exzenters erstreckt. Ferner hat das Zwischen
stück 100 noch einen dritten Außenkonturbereich 95 3, welcher
beispielsweise eine radiale Erstreckung zur Drehachse 30 bis
zur Mantelfläche 96 aufweist.
Zwischen dem dritten Exzenter 60 3 und dem vierten Exzenter
60 4 ist ein weiteres Zwischenstück 102 vorgesehen (Fig. 4 und
8), welches einen ersten Außenkonturbereich 924 aufweist,
welcher in radialer Richtung zur Drehachse 30 maximal bis zur
Zylindermantelfläche 62 3 des dritten Exzenters 60 3 reicht und
ein zweiter Außenkonturbereich 94 4, welcher in radialer Rich
tung zur Drehachse 30 maximal bis zur Zylinderfläche 62 4 des
vierten Exzenters 60 4 reicht.
Dabei erstrecken sich vorzugsweise alle Zwischenstücke 98,
100, 102 in Richtung der Drehachse 30 über eine Länge, welche
einer Breite der Pleuel 64, in Richtung der Drehachse 30
gesehen, entspricht, so daß eine Montage der Pleuel 64 mit
ihren Augen 50 auf den Exzentern 60 erfolgen kann, wie vor
stehend im Zusammenhang mit dem ersten und zweiten Exzenter
60 1, 60 2 beschrieben.
Ferner ist, wie in Fig. 9 dargestellt, noch zwischen dem
vierten Exzenter 60 4 und dem ersten Lagerabschnitt 46 ein
Zwischenbereich 104 vorgesehen, welcher sich in radialer
Richtung zur Drehachse 30 in einem ersten Außenkonturbereich
92 5 maximal bis zur Zylindermantelfläche 60 4 erstreckt und
mit einem zweiten Außenkonturbereich 94 5 maximal bis zu einer
Zylindermantelfläche 106 des ersten Lagerabschnitts 46.
Wie in den Fig. 10 bis 13 dargestellt, sind mit den Exzentern
60 der Verdichterwelle 34 zwei Reihen von Zylindern antreib
bar, nämlich mit den Exzentern 60 1 und 60 3 eine erste Reihe
110 von Zylindern 112 und 114, in denen durch die Pleuel 64 1
und 64 3 bewegbare Kolben 116 und 118 angeordnet sind, und mit
den Exzentern 60 2 und 60 4 eine zweite Reihe 120 von Zylindern
122 und 124, in denen durch die Pleuel 64 2 und 64 4 bewegbare
Kolben 126 und 128 angeordnet sind.
Dabei bildet die erste Reihe 110 mit den Zylindern 112 und
114 eine Hochdruckstufe des mehrstufig ausgebildeten Ver
dichters 40 und die zweite Reihe 120 mit den Zylindern 122
und 124 eine Niederdruckstufe des mehrstufig ausgebildeten
Verdichters 40.
Vorzugsweise haben die Zylinder 112 und 114 der Hochdruck
stufe einen kleineren Querschnitt als die Zylinder 122 und
124 der Niederdruckstufe, während der Hub aufgrund des Ein
satzes identisch ausgebildeter Exzenter 60 1 bis 60 4 in allen
Zylindern 112 und 114 sowie 122 und 124 derselbe ist.
Wie in den Fig. 10 bis 13 dargestellt, ist die erste Reihe
110 der Zylinder 112 und 114 symmetrisch zu einer durch die
Drehachse 30 hindurchverlaufende Ebene 130 angeordnet,
während die zweite Reihe 120 mit den Zylindern 122 und 124
symmetrisch zu einer durch die Drehachse 30 hindurchver
laufenden Ebene 132 liegen und beide Ebenen 130 und 132 einen
V-Winkel α von 60° miteinander einschließen.
Ferner ist in den Fig. 10 und 12 dargestellt, daß die Exzen
ter 60 1 und 60 3 so angeordnet sind, daß die Kolben 116 und
118 sich mit einem Winkelversatz von genau 180° zueinander
bewegen und außerdem sind die Exzenter 60 2 und 60 4 so ange
ordnet, daß sich die Kolben 126 und 128 ebenfalls um einen
Winkel von 180° versetzt zueinander bewegen, wobei in Fig. 11
der Kolben 126 im unteren Totpunkt steht und in Fig. 13 der
Kolben 128 im oberen Totpunkt, während andererseits die
beiden Kolben 116 und 118 genau zwischen dem oberen Totpunkt
und dem unteren Totpunkt stehen. Das heißt, daß die Kolben
116 und 118 der Reihe 110 sich genau um 90° winkelversetzt zu
den Kolben 126 und 128 der Reihe 120 bewegen.
Eine derartige Anordnung der Kolben 116, 118, 126, 128 und
der Exzenter 60 an der Verdichterwelle 34 läßt einen äußerst
vibrationsarmen Lauf des Verdichters 40 zu.
Wie in Fig. 14 dargestellt, ist das Anlagengehäuse 10 so aus
gebildet, daß an diesem als Kältemitteleinlaß ein Nieder
druckanschluß 140 angeordnet ist, durch welchen Kältemittel
in einen in dem Anlagengehäuse vorgesehenen Niederdruckkanal
142 einströmt, der zu den beiden Zylindern 122 und 124 der
die Niederdruckstufe bildenden Reihe 120 führt, wobei über
einen in Fig. 11 und 13 dargestellten gemeinsamen Zylinder
kopfdeckel 144 das auf Niederdruck befindliche Kältemittel in
die Zylinder 122 und 124 eintreten kann.
Ferner tritt aus den Zylindern 122 und 124 auf Mitteldruck
verdichtetes Kältemittel in einen Mitteldruckkanal 146 aus,
der von dem Zylinderkopfdeckel 144 in das Anlagengehäuse 10
übergeht und zwar im Bereich nahe der Trennwand 42, wobei von
dem Mitteldruckkanal 146 dann das auf Mitteldruck verdichtete
Kältemittel in einen Innenraum 148 des Antriebsmotors 24 ein
strömt und dort eine die Stirnseite 14 bildende Stirnwand 150
anströmt und diese temperiert. Die Stirnwand 150 ist in
thermischem Kontakt mit dem Umrichter 16 und dient somit zur
Kühlung des Umrichters 16, insbesondere von elektrischen
Leistungsanteilen desselben. Von der Stirnwand 150 strömt das
auf Mitteldruck befindliche Kältemittel weiter in einen Ein
strömkanal 152, welcher zu den Zylindern 112 und 114 der die
Hochdruckstufe bildenden Reihe 110 führt. In dieser erfolgt
ein Verdichten des Kältemittels auf Hochdruck, welches dann
in einen Hochdruckkanal 154 des Anlagengehäuses 10 eintritt
und durch diesen zu einem Hochdruckanschluß 160 strömt.
Vorzugsweise wird die erfindungsgemäße Kältemittelverdichter
anlage in einer in bekannter Weise aufgebauten Kälteanlage
eingesetzt, wie in Fig. 15 dargestellt. Dabei führt vom Hoch
druckanschluß 160 eine Leitung 162 zu einem als Ganzes mit
164 bezeichneten Kondensator. Von diesem strömt flüssiges
Kältemittel in einer Leitung 176 zu einem Sammler 168 für das
flüssige Kältemittel. Aus dem Sammler 168 strömt flüssiges
Kältemittel über eine Leitung 170 zu dem Flüssigkeitskühler
120, wobei der Hauptteil des flüssigen Kältemittels den
Flüssigkeitsunterkühler 20 durchströmt und über eine Leitung
172 zu einem Expansionsventil 174 für einen Verdampfer 176
strömt. Nach Durchströmen des Verdampfers 176 strömt das ver
dampfte Kältemittel über eine Leitung 178 zu dem Niederdruck
anschluß 140 der erfindungsgemäßen Kältemittelverdichter
anlage.
Vor dem Flüssigkeitsunterkühler 20 wird aus der Leitung 170
ein kleiner Teil des flüssigen Kältemittels abgezweigt und
über eine Leitung 180 zu einem Einspritzventil 182 geführt,
wobei vor dem Einspritzventil 182 ein von einer Steuerung 186
ansteuerbares Magnetventil 184 angeordnet ist.
Das Einspritzventil 182 stellt ein Expansionsventil für den
Flüssigkeitskühler 120 dar, welches über eine Leitung 188
flüssiges Kältemittel dem Flüssigkeitsunterkühler 20 zuführt,
das in diesem verdampft und den Strom des flüssigen Kälte
mittels von der Leitung 170 in die Leitung 172 unterkühlt, so
daß in der Leitung 172 unterkühltes flüssiges Kältemittel zum
Expansionsventil 174 strömt. Das verdampfte Kältemittel aus
dem Flüssigkeitsunterkühler 20 wird über eine Leitung 190 zu
einem in Fig. 14 und 15 dargestellten Mitteldruckanschluß 192
geführt, über welchen es in den Mitteldruckkanal 146 eintritt
und mit dem von der Niederdruckstufe 120 kommenden und auf
Mitteldruck verdichteten Kältemittel gemeinsam durch den
Innenraum 148 des Antriebsmotors 24 strömt und dann in die
Hochdruckstufe 110 eintritt.
Die Steuerung 186 detektiert ferner über einen am Motor
gehäuseabschnitt 22 des Anlagengehäuses 10 angeordneten
Temperaturfühler 194 dessen Temperatur und steuert das
Magnetventil 184 so, daß der Motorgehäuseabschnitt 22, insbe
sondere die Stirnwand 150, beispielsweise auf einer Tempe
ratur im Bereich von ungefähr 30° bis ungefähr 50° Celsius
gehalten wird und somit verhindert wird, daß Luftfeuchtigkeit
im Bereich des Umrichters 16 kondensiert. Dieser Temperatur
bereich wird außerdem so gewählt, daß das jeweilige Kälte
mittel eine geeignete Überhitzung vor Eintritt in die Hoch
druckstufe 110 aufweist.
Darüber hinaus ist noch eine Steuerung 200 vorgesehen, welche
über den Umrichter 16 den Antriebsmotor 24 hinsichtlich
seiner Drehzahl ansteuert und die Leistung des Antriebsmotors
24 entsprechend einer durch einen Temperatursensor gemessenen
Temperatur am Verdampfer 176 so steuert, daß am Verdampfer
176 die gewünschte Kühlleistung zur Verfügung steht. Vorzugs
weise erfolgt die Messung der Temperatur am Verdampfer 176
durch Temperatursensoren 202a und 202b, die in einem den Ver
dampfer 176 durchsetzenden mittels eines Gebläses 204 umge
wälzten Luftstrom 206 angeordnet sind, um die Temperatur des
Luftstroms 206 vor dem Verdampfer 176 - Temperatursensor
202a - und hinter dem Verdampfer 176 - Temperatursensor
202b - erfassen.
Eine besonders vorteilhafte Ausbildung der Steuerung 200
sieht vor, daß diese dazu dient, die Temperatur des Luft
stroms 206, welcher beispielsweise in einem zu kühlendem Raum
mittels des Gebläses 204 zwangsumgewälzt ist, sehr präzise
auf eine bestimmte Temperatur zu regeln, beispielsweise mit
einer Regelgenauigkeit von 0,5°.
In diesem Fall ist vorgesehen, daß die Steuerung 200 die
erfindungsgemäße Kälteverdichteranlage in dem Regelbereich
oberhalb einer minimalen Kühlleistung unterbrechungsfrei
betreibt, das heißt nicht wie beim Stand der Technik, nach
ausreichend starker Kühlung die Kältemittelverdichteranlage
abschaltet und wartet, bis die Temperatur wieder ansteigt, um
wieder einzuschalten, sondern durch Änderung der Drehzahl des
Antriebsmotors die Kühlleistung entsprechend der Temperatur
des Luftstroms 206 erhöht oder reduziert. Damit ist die Mög
lichkeit geschaffen, innerhalb eines Regelbereichs von 20 : 1
lediglich durch Drehzahlvariation die Temperatur des Luft
stroms 206 exakt zu regeln, wobei die gewünschte Temperatur,
auf welche geregelt ist, frei wählbar ist.
Lediglich im Fall einer minimalen Kühlleistung, welche bei
spielsweise weniger als 5% der maximalen Kühlleistung der
Kältemittelverdichteranlage beträgt, erfolgt ein temporäres
Abschalten der Kältemittelverdichteranlage durch die Steue
rung 200, da in einem derartigen Fall der externe Eintrag von
Wärme in den Luftstrom 206 so gering ist, daß die Erwärmung
desselben mit einer sehr großen Trägheit erfolgt, so daß
selbst bei temporärem Abschalten der Kältemittelverdichter
anlage die vorgegebene Regelgenauigkeit eingehalten werden
kann.
Vorzugsweise ist die Steuerung 200 mit der Steuerung 186 noch
zusätzlich gekoppelt.
Um die erfindungsgemäße Kältemittelverdichteranlage mit
möglichst wenig Antriebsenergie betreiben zu können, ist
ferner, wie in Fig. 16 dargestellt, die Möglichkeit einer
Abschaltung der Niederdruckstufe 120 mit den Zylindern 122
und 124 hinsichtlich ihrer Verdichterwirkung vorgesehen.
Hierzu ist nach dem Niederdruckanschluß 140 eine Abzweigung
210 im Niederdruckkanal 142 vorgesehen, wobei mit der Ab
zweigung 210 ein Rückschlagventil 212 verbunden ist, das in
der Lage ist, den Niederdruckkanal 142 mit dem Mitteldruck
kanal 146 zu verbinden, wenn der Druck im Mitteldruckkanal
146 unter dem Druck im Niederdruckkanal 142 liegt. Ferner ist
im Niederdruckkanal 142 noch ein Leistungsregelventil 214
vorgesehen, welches in der Lage ist, das Einströmen von gas
förmigem Kältemittel über den Niederdruckkanal 142 in die
Niederdruckstufe 120 zu drosseln oder zu blockieren. Damit
ist die Möglichkeit gegeben, die Verdichterleistung der
Niederdruckstufe 120 so weit zu erniedrigen, daß der Druck in
dem Mitteldruckkanal 146 so weit abfällt, daß Kältemittel
über die Abzweigung 210 aus dem Niederdruckkanal 142 über das
Rückschlagventil 112 in den Mitteldruckkanal 146 einströmt,
den Innenraum 148 des Antriebsmotors 24 durchströmt und dann
in die Hochdruckstufe 110 mit den Zylindern 112 und 114 ein
tritt, um in dieser auf Hochdruck verdichtet zu werden, wobei
das unter Hochdruck stehende Kältemittel über den Hochdruck
kanal 154 zum Hochdruckanschluß 160 strömt.
Ist somit nur eine geringe Kühlleistung an dem Verdampfer 202
erforderlich, so kann die Steuerung 200 durch Abschalten der
Niederdruckstufe 120 den vom Antriebsmotor 24 erforderlichen
Leistungsbedarf dadurch reduzieren, daß lediglich noch die
Hochdruckstufe 110 arbeitet und das Kältemittel auf einen
niedrigeren Druck verdichtet, der für die in diesem Fall not
wendige Kühlleistung ausreichend ist. Dadurch wird gleich
zeitig der Antriebsmotor 24 weniger belastet und nimmt somit
auch weniger Leistung auf.
Wird dagegen wieder eine hohe Kühlleistung am Verdampfer 202
gefordert, so wird dies durch den Temperatursensor 202 von
der Steuerung 200 erkannt und die Steuerung ist wieder in der
Lage durch Zuschalten der Niederdruckstufe 120 die Kühl
leistung zu steigern.
In allen Fällen ist bei dieser Lösung jedoch sichergestellt,
daß stets das Kältemittel den Innenraum 148 durchströmt und
somit die Stirnwand 150 und mit dieser auch den Umrichter 16
in ausreichendem Maße kühlt.
Die Abschaltung der Niederdruckstufe 120 durch die Steuerung
186 in Kommunikation mit der Steuerung 200 ermöglicht eine
besonders vorteilhafte exakte Regelung der Temperatur des
Luftstroms 206, da im Fall einer Reduzierung der Kühlleistung
zunächst bei arbeitender Niederdruckstufe 120 die Drehzahl
des Antriebsmotors 24 durch die Steuerung 200 reduziert wird.
Die Abschaltung der Niederdruckstufe 120 hat nun den Vorteil,
daß die Drehzahl des Antriebsmotors 24 durch die Steuerung
200 nicht beliebig niedrig gefahren werden muß, sondern daß
nach Abschaltung der Niederdruckstufe 120 der Antriebsmotor
24 wieder mit höherer Drehzahl betrieben werden kann, um den
durch das Abschalten der Niederdruckstufe 120 eintretenden
Abfall der Verdichterleistung zu kompensieren. Bei einer
weiteren Reduzierung kann dann die Drehzahl des Antriebs
motors 24 wieder von dem höheren Niveau abgesenkt werden.
Umgekehrt erfolgt bei von niedrigstem Niveau aus ansteigender
Kühlleistung zunächst ein Betreiben der Kältemittelver
dichteranlage lediglich mit der Hochdruckstufe 110 und abge
schalteter Niederdruckstufe 120 mit ansteigender Drehzahl des
Antriebsmotors 24. Bei über ein Einschaltniveau der Nieder
druckstufe 120 weiter steigender Kühlleistung erfolgt dann
das Zuschalten der Niederdruckstufe 120 und wiederum eine
Drehzahlreduzierung des Antriebsmotors auf ein niedriges
Niveau, da nunmehr beide Stufen 110 und 120 der Kältemittel
verdichteranlage arbeiten, und ab diesem Punkt ist wiederum
mit einer weiteren Steigerung der Drehzahl eine Steigerung
der Kühlleistung möglich.
Claims (34)
1. Kältemittelverdichteranlage umfassend
einen Antriebsmotor,
einen vom Antriebsmotor angetriebenen Verdichter mit mehreren, V-förmig angeordneten Zylindern, und mit einer Exzenter tragenden Verdichterwelle zum Antrieb von in den jeweiligen Zylindern arbeitenden Kolben,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (112, 114, 122, 124) in einem V-Winkel von kleiner als 90° angeordnet sind, daß die Verdichterwelle (34) mit nur zwei Lagerabschnitten (46, 52) derselben in entsprechenden Verdichterwellenlagern (44, 50) gelagert ist, daß zwischen den Lagerabschnitten (46, 52) die Exzenter (60) angeordnet sind und daß für jeden Kolben (116, 118, 126, 128) ein einzelner Exzenter (60) vorge sehen ist, der im Abstand von den anderen einzelnen Exzentern (60) für die jeweils anderen Kolben (118, 126, 128, 116) angeordnet ist.
einen Antriebsmotor,
einen vom Antriebsmotor angetriebenen Verdichter mit mehreren, V-förmig angeordneten Zylindern, und mit einer Exzenter tragenden Verdichterwelle zum Antrieb von in den jeweiligen Zylindern arbeitenden Kolben,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (112, 114, 122, 124) in einem V-Winkel von kleiner als 90° angeordnet sind, daß die Verdichterwelle (34) mit nur zwei Lagerabschnitten (46, 52) derselben in entsprechenden Verdichterwellenlagern (44, 50) gelagert ist, daß zwischen den Lagerabschnitten (46, 52) die Exzenter (60) angeordnet sind und daß für jeden Kolben (116, 118, 126, 128) ein einzelner Exzenter (60) vorge sehen ist, der im Abstand von den anderen einzelnen Exzentern (60) für die jeweils anderen Kolben (118, 126, 128, 116) angeordnet ist.
2. Kältemittelverdichteranlage nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die einzelnen Exzenter (60) von
einander durch Zwischenstücke (98, 100, 102) getrennt
sind, welche in Richtung einer Drehachse (30) eine
mindestens einer Breite eines Pleuels (64) entsprechende
Länge aufweisen.
3. Kältemittelverdichteranlage nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verdichterwelle zwischen zwei
aufeinanderfolgenden Exzentern (60) Zwischenstücke (98,
100, 102) mit einer Querschnittsform aufweist, welche
sich in radialer Richtung zur Drehachse (30) maximal bis
zur nächstliegenden zweier Mantelflächen (62) erstreckt,
von denen die eine die Mantelfläche (62) des einen
Exzenters (60) und die andere die Mantelfläche (62) des
anderen Exzenters (60) der beiden aufeinanderfolgenden
Exzenter (60) ist.
4. Kältemittelverdichteranlage nach einem der voran
stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verdichterwelle (34) einen zur Drehachse (30) koaxialen
Schmiermittelkanal (70) aufweist.
5. Kältemittelverdichteranlage nach einem der voran
stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die V-
förmig angeordneten Zylinder (112, 114; 122, 124) einen
V-Winkel von weniger als 70° miteinander einschließen.
6. Kältemittelverdichteranlage nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die V-förmig angeordneten Zylinder
(112, 114, 122, 124) einen V-Winkel von ungefähr 60°
miteinander einschließen.
7. Kältemittelverdichteranlage nach einem der voran
stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
der Exzenter (60) gegenüber den anderen Exzentern (60)
bezüglich einer Drehachse (30) der Verdichterwelle (34)
um einen Winkel verdreht angeordnet ist.
8. Kältemittelverdichteranlage nach einem der voran
stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Exzenter (60) in Richtung der Drehachse (30) der Ver
dichterwelle (34) aufeinanderfolgend angeordnete Paare
(60 1, 60 2; 60 3, 60 4) bilden, wobei die jeweils ein Paar
bildenden Exzenter (60) um einen Winkel von 360° geteilt
durch die Zylinderzahl plus dem V-Winkel gegeneinander
verdreht angeordnet sind.
9. Kältemittelverdichteranlage nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die ersten Exzenter (60 1; 60 3) jedes
der Paare und die zweiten Exzenter (60 2; 60 4) jedes der
Paare jeweils gegeneinander um 180° gedreht angeordnet
sind.
10. Kältemittelverdichteranlage nach einem der voran
stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verdichter (40) mindestens vier Zylinder (112, 114, 122,
124) umfaßt und daß die Verdichterwelle (34) mindestens
vier im Abstand voneinander angeordnete einzelne Exzen
ter (60) umfaßt.
11. Kältemittelverdichteranlage nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 oder nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichter (40)
eine mindestens einen Zylinder (122, 124) umfassende
Niederdruckstufe (120) und eine mindestens einen Zylin
der (112, 114) umfassende Hochdruckstufe (110) aufweist.
12. Kältemittelverdichteranlage nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Reihe (120) der V-förmig ange
ordneten Zylinder (112, 114, 122, 124) die Niederdruck
stufe (120) und die andere Reihe (110) der Zylinder
(112, 114, 122, 124) die Hochdruckstufe (110) bildet.
13. Kältemittelverdichteranlage nach einem der Ansprüche 11
oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Summe der
Zylindervolumina der Zylinder (122, 124) der Nieder
druckstufe (120) größer ist als die Summe der Zylinder
volumina der Zylinder (112, 114) der Hochdruckstufe
(110).
14. Kältemittelverdichteranlage nach einem der Ansprüche 11
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederdruckstufe
(120) leistungsreduzierbar ist.
15. Kältemittelverdichteranlage nach einem der Ansprüche 11
bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß saugseitig der
Niederdruckstufe (120) ein Leistungsssteuerventil (214)
angeordnet ist und daß zwischen einem Niederdruck
anschluß (140) des Verdichters (40) und einer Saugseite
(152) der Hochdruckstufe (110) ein Ventil (212) ange
ordnet ist, welches bei aktivem Leistungssteuerventil
(214) öffnet.
16. Kältemittelverdichteranlage nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ventil ein Rückschlagventil
(212) ist, welches bei aktivem Leistungssteuerventil
(214) in Abhängigkeit von der auftretenden Druck
differenz selbsttätig öffnet.
17. Kältemittelverdichteranlage nach einem der voran
stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Antriebsmotor (24) des Verdichters (40) von dem von der
Niederdruckstufe (120) zur Hochdruckstufe (110) strömen
den Kältemittel durchströmt ist.
18. Kältemittelverdichteranlage nach Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (24) des Ver
dichters (40) von dem in die Hochdruckstufe (110) ein
tretenden Kältemittel durchströmt ist.
19. Kältemittelverdichteranlage nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 oder nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Antriebs
motor (24) ein Umrichter (16) angeordnet ist, dessen
elektrische Leistungsbauteile thermisch mit einem
Gehäuse (22) des Antriebsmotors (24) gekoppelt sind.
20. Kältemittelverdichteranlage nach Anspruch 19, dadurch
gekennzeichnet, daß ein mit den Leistungsbauteilen des
Umrichters (16) thermisch gekoppelter Gehäuseteil (150)
in thermischem Kontakt mit dem Kältemittel steht.
21. Kältemittelverdichteranlage nach Anspruch 19 oder 20,
dadurch gekennzeichnet, daß der Umrichter (16) auf einer
dem Verdichter (40) gegenüberliegenden Seite des
Gehäuses (22) des Antriebsmotors (24) angeordnet ist.
22. Kältemittelverdichteranlage nach dem Oberbegriff des An
spruchs 1 oder nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (24) dreh
zahlgeregelt ist.
23. Kältemittelverdichteranlage nach Anspruch 22, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Steuerung (200) vorgesehen ist,
welche die Drehzahl des Antriebsmotors (24) entsprechend
der erforderlichen Kühlleistung steuert.
24. Kältemittelverdichteranlage nach Anspruch 23, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuerung (200) eine Temperatur
eines zu kühlenden Mediums (206) regelt.
25. Kältemittelverdichteranlage nach Anspruch 26, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuerung (200) in einem Bereich
oberhalb einer minimalen Kühlleistung die Temperatur des
zu kühlenden Mediums (206) durch laufunterbrechungs
freien drehzahlgesteuerten Betrieb des Antriebsmotors
(24) regelt.
26. Kältemittelverdichteranlage nach einem der voran
stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuerung (200) die Drehzahl des Antriebsmotors (24)
entsprechend einer Umgebungstemperatur steuert.
27. Kältemittelverdichteranlage nach einem der Ansprüche 14
bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerung (200)
vorgesehen ist, welche bei Unterschreiten einer fest
legbaren Kühlleistung die Niederdruckstufe (120)
abschaltet.
28. Kältemittelverdichteranlage nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 oder nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieser ein Flüssig
keitsunterkühler (20) zugeordnet ist.
29. Kältemittelverdichteranlage nach Anspruch 28, dadurch
gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsunterkühler (20) auf
einer dem Antriebsmotor (24) gegenüberliegenden Seite
des Verdichters (40) angeordnet ist.
30. Kältemittelverdichteranlage nach Anspruch 28 oder 29,
dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsunterkühler
(20) flüssiges Kältemittel verdampft und daß dieses ver
dampfte Kältemittel in das zur Hochdruckstufe (110)
strömende Kältemittel eintritt.
31. Kältemittelverdichteranlage nach Anspruch 30, dadurch
gekennzeichnet, daß das verdampfte Kältemittel auf
seinem Weg zur Hochdruckstufe (110) den Antriebsmotor
(24) durchströmt.
32. Kältemittelverdichteranlage nach Anspruch 31, dadurch
gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsunterkühler (20)
entsprechend einer Temperatur des Antriebsmotors (24)
steuerbar ist.
33. Kältemittelverdichteranlage nach Anspruch 31 oder 32,
dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsunterkühler
(20) entsprechend der Temperatur des den Umrichter (16)
tragenden Teils des Gehäuses (22) des Antriebsmotors
(24) steuerbar ist.
34. Kältemittelverdichteranlage nach Anspruch 32 oder 33,
dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsunterkühler
(20) so gesteuert ist, daß er eine minimale Temperatur
des den Umrichter (16) tragenden Teils des Gehäuses (22)
aufrecht erhält.
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