DE19918652A1 - Drehbare Anschlußeinheit für eine elektrische Baueinheit - Google Patents
Drehbare Anschlußeinheit für eine elektrische BaueinheitInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Anschlußeinheit für eine elektrische Baueinheit mit einem elektrischen Anschlußelement 1, das mit einem Gegenanschluß 6 verbindbar ist. Ferner weist die Anschlußeinheit ein Aufnahmeelement 7, in der das Anschlußelement 1 drehbar gelagert ist, und Mittel 11, 13 zur Festlegung der Position des Anschlußelementes 1 in dem Aufnahmeelement 7 auf. Zur sicheren Verbindung des Anschlußelementes 1 mit dem Aufnahmeelement 7 sind die Mittel 11, 13 zur Festlegung der Position des Anschlußelementes 1 zur formschlüssigen Verbindung des Anschlußelementes 1 mit dem Aufnahmeelement 7 ausgebildet.
Description
Die Erfindung betrifft eine drehbare Anschlußeinheit für ei
ne elektrische Baueinheit nach dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Es ist bekannt, mittels derartiger Anschlußeinheiten einen
elektrischen Antrieb mit einer Stromversorgung oder ein in
den Antrieb integriertes Meßsystem, das Meßgrößen zur
Regelung des elektrischen Antriebs ermittelt, mit einer
Steuer- bzw. Regeleinrichtung zu verbinden.
Die bekannte Anschlußeinheit ist an einem Gehäuse des elek
trischen Antriebs angeordnet und weist ein Anschlußelement
in Form eines Steckers auf, der in einer Aufnahme des
Gehäuses drehbar gelagert und mit einem Gegenstecker ver
bindbar ist. Die Position des Steckers ist durch die drehba
re Lagerung in der Aufnahme stufenlos einstellbar und wird
mittels eines Reibschlusses festgelegt.
Bei dieser bekannten Anschlußeinheit ist von Nachteil, daß
aufgrund der unvermeidbaren Materialabnutzung der Reib
schluß des Steckers mit der Aufnahme mit der Zeit nachläßt,
so daß es zu ungewollten Verstellungen der Position des
Steckers kommen kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Anschlußeinheit für eine elektrische Baueinheit zu schaf
fen, mit der eine zuverlässige Einstellung der Position des
drehbaren Anschlußelementes ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Anschlußein
heit für eine elektrische Baueinheit mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
Nach der Erfindung weist die Anschlußeinheit Mittel zur
Festlegung der Position des Anschlußelementes auf, die zur
formschlüssigen Verbindung des Anschlußelementes mit dem
Aufnahmeelement ausgebildet sind. Diese formschlüssige Ver
bindung stellt sicher, daß die Position des Anschlußelemen
tes in seiner Sollage zuverlässig verriegelt werden kann.
Bei einer bevorzugten Ausführungsfarm der Erfindung ist die
Anschlußeinheit derart ausgebildet, daß die formschlüssige
Verbindung zwischen Anschlußelement und Aufnahmeelement
durch den Gegenanschluß des Anschlußelementes verriegelbar
ist. Durch die Verriegelung ist die formschlüssige Verbin
dung nicht mehr ungewollt lösbar.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfin
dung sind die Mittel zur Festlegung der Position des An
schlußelementes derart angefedert, daß die formschlüssige
Verbindung des Anschlußelementes mit dem Aufnahmeelement
nur entgegen der Federkraft herstellbar und/oder lösbar
ist. Hierzu kann die Anfederung beispielsweise derart ausge
bildet sein, daß die Mittel zur Festlegung der Position des
Anschlußelementes in Richtung des Aufnahmeelementes mit
einer Federkraft beaufschlagt sind. Alternativ oder zu
sätzlich hierzu kann eine Beaufschlagung mit einer Feder
kraft weg vom Aufnahmeelement vorgesehen sein. Zur Anfede
rung eignen sich insbesondere mindestens eine Druck- oder
eine Zugfeder, die beispielsweise am Anschlußelement ange
ordnet sind.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfin
dung sind die Mittel zur Festlegung der Position des An
schlußelementes mittels eines Betätigungselementes manuell
oder auch automatisch betätigbar. Mittels des Betätigungs
elementes ist die formschlüssige Verbindung des Anschlußele
mentes mit dem Aufnahmeelement einfach herstellbar oder
wieder lösbar. Ist das Betätigungselement beispielsweise am
Gegenanschluß angeordnet, werden die durch eine Druckfeder
angefederten Mittel zur Festlegung der Position des An
schlußelementes mittels des Betätigungselementes beim Ver
binden des Gegenanschlusses mit dem Anschlußelement entge
gen der Federkraft der Druckfeder in Richtung des Aufnahme
elementes bewegt, so daß die formschlüssige Verbindung des
Anschlußelementes mit dem Aufnahmeelement hergestellt wird.
Nach dem Verbinden des Gegenanschlusses mit dem Anschlußele
ment sichert das Betätigungselement die formschlüssige Ver
bindung des Anschlußelementes mit dem Aufnahmeelement gegen
ungewolltes Lösen.
Das Betätigungselement ist aber auch beispielsweise als
Griff am Anschlußelement anordbar. Bei dieser Anordnung
sind die Mittel zur Festlegung der Position des Anschlußele
mentes vorzugsweise mittels einer Zugfeder angefedert, die
die Mittel zur Festlegung der Position in Richtung des Auf
nahmeelementes zur formschlüssigen Verbindung des Anschluß
elementes mit dem Aufnahmeelement zieht. Die formschlüssige
Verbindung wird durch eine Bewegung des Betätigungselemen
tes weg vom Aufnahmeelement entgegen der Federkraft der
Zugfeder wieder gelöst. Auch bei dieser Variante ist eine
Sicherung der formschlüssigen Verbindung durch Verbinden
des Gegenanschlusses mit dem Anschlußelement vorgesehen.
Nach einer Variante der Erfindung sind die Mittel zur
Festlegung der Position des Anschlußelementes als lösbare
Verrastung ausgebildet. Diese weist ein am Anschlußelement
angeordnetes Rastelement auf, das zur formschlüssigen Ver
bindung des Anschlußelementes mit dem Aufnahmeelement in
eine am Aufnahmeelement angeordnete Rastöffnung eingreift.
Um eine möglichst feine Einstellung der Position des Aufnah
meelementes zu gewährleisten, sind vorzugsweise mehrere
Rastöffnungen über den gesamten Umfang des Aufnahmeelemen
tes verteilt angeordnet.
Vorzugsweise ist das Anschlußelement derart ausgebildet und
angeordnet, daß durch das Drehen des Anschlußelementes die
räumliche Orientierung seiner elektrischen Kontakte verän
derbar ist. Dies bedeutet, daß die elektrischen Kontakte
des Anschlußelementes zur Änderung ihrer räumlichen Orien
tierung (Ausrichtung) von einer Winkelstellung in eine
andere bewegbar sein sollen. In anderen Worten ausgedrückt
sollen die elektrischen Kontakte des Anschlußelementes
derart drehbar sein, daß der Gegenanschluß entlang unter
schiedlicher räumlicher Richtungen mit dem Anschlußelement
kontaktierbar ist. Das Anschlußelement ist hierzu vorzugs
weise winkelförmig ausgebildet und weist zwei Enden auf,
wobei das eine Ende am Aufnahmeelement drehbar gelagert und
das andere Ende mit dem Gegenanschluß verbindbar ist. Zur
einfacheren Verbindung des Gegenanschlusses weist dieses
Ende des Aufnahmeelementes ein Gewinde zum Aufschrauben des
Gegenanschlusses auf.
Bei einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen An
schlußeinheit ist das Aufnahmeelement an einem Gehäuse
eines elektrischen Antriebs angeordnet. Ferner ist das An
schlußelement vorzugsweise als Stecker ausgebildet.
Des weiteren sind die elektrischen Kontakte des Anschlußele
mentes vorzugsweise mit einem am elektrischen Antrieb ange
ordneten Drehgeber verbunden, um Signale des Drehgebers an
eine Steuer- und Regeleinheit für den elektrischen Antrieb
zu übertragen. Die Steuer- und Regeleinheit steuert und
regelt den Antriebsstrom des elektrischen Antriebs auf
Basis der Signale des Drehgebers. Dieser wird dem elektri
schen Antrieb mittels der erfindungsgemäßen Anschlußeinheit
zugeführt. Hierzu sind elektrische Kontakte des Anschlußele
mentes vorgesehen, die mit dem elektrischen Antrieb zur
Übertragung des Antriebsstromes von der Steuer- und Regelein
heit auf den elektrischen Antrieb verbunden sind. Vorzugs
weise werden zur Übertragung der Signale des Drehgebers und
des Antriebsstromes zwei separate Anschlußeinheiten verwen
det.
Eine erfindungsgemäße elektrische Verbindung ist durch die
Merkmale des Anspruchs 20 charakterisiert. Demnach weist
die elektrische Verbindung eine Anschlußeinheit mit minde
stens einem der oben beschriebenen Merkmale sowie einen
Gegenanschluß zur Kontaktierung der Anschlußeinheit auf.
Der Gegenanschluß ist hierbei vorzugsweise als Gegenstecker
ausgebildet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Ansicht eines Elek
tromotors mit einer elektrischen Anschlußein
heit;
Fig. 2 eine Schnittdarstellung der Anschlußeinheit aus
Fig. 1; und
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Ansicht einer elek
trischen Anschlußeinheit mit einem manuell betä
tigbaren Rastschieber.
Fig. 1 zeigt ein Gehäuse 4 eines Elektromotors, der eine
Welle 5 antreibt, die in einem Lager 12 eines Gehäuse
teils 8 gelagert und die mit einem Drehgeber 3 gekoppelt
ist. Der Drehgeber 3 dient als Winkelmesser, dessen Signale
zur Regelung des Elektromotors mittels einer nicht darge
stellten Einrichtung zur digitalen Lage- und Drehzahlrege
lung verwendet werden.
Um die vom Drehgeber 3 erzeugten Signale an die Regelein
richtung weiterzuleiten, ist der Drehgeber 3 über eine
Leitung 2 mit einer als Flanschdose ausgebildeten Anschluß
einheit verbunden, die ein als Stecker 1 ausgebildetes elek
trisches Anschlußelement und ein am Gehäuse 4 des Elektromo
tors angeordnetes Aufnahmeelement 7 umfaßt.
Fig. 2 zeigt eine vergrößerte Darstellung der Anschlußein
heit. Der Stecker 1 ist winkelförmig ausgebildet und weist
zwei Steckerenden 1a und 1b auf. Das erste Ende 1a des
Steckers 1 ist am Aufnahmeelement 7 in einem Lager 15
drehbar angeordnet und ist in einem Winkelbereich (Drehbe
reich) von ca. 330° in verschiedene Positionen drehbar.
Durch die Begrenzung des Drehbereichs ist gewährleistet,
daß die an den Stecker 1 angeschlossene Leitung 2 nicht
überdreht wird. Grundsätzlich könnte das Ende 1a des Stec
kers 1 aber auch derart am Aufnahmeelement 7 angeordnet
sein, daß eine Drehung des Steckers 1 in einem größeren
Drehbereich als 330° ermöglicht wird.
Die drehbare Anordnung des Steckers 1 der Anschlußeinheit
ist insbesondere bei Verwendung der Anschlußeinheit in Werk
zeugmaschinen von Vorteil, die einen geringen Bauraum
aufweisen. Durch die drehbare Anordnung ist die Anschlußein
heit immer in die räumliche Richtung drehbar, in der Einhei
ten der Werkzeugmaschine angeordnet sind, die mit der An
schlußeinheit verbunden werden, beispielsweise die Einrich
tung zur digitalen Lage- und Drehzahlregelung.
Das zweite Ende 1b des Steckers 1 weist ein Gewinde 9 auf,
auf das ein als Gegenstecker 6 ausgebildeter Gegenanschluß
aufschraubbar ist. Durch die Verbindung des Steckers 1 mit
dem Gegenstecker 6 werden innerhalb des Steckers 1 und des
Gegensteckers 6 angeordnete elektrische Kontakte (nicht
dargestellt) miteinander verbunden, so daß die Signale des
Drehgebers 3 über die Leitung 2 und die Anschlußeinheit zur
Einrichtung zur digitalen Lage- und Drehzahlregelung über
tragen werden.
Am ersten Ende 1a des Steckers 1 ist in einer Öffnung ein
Rastschieber 11 angefedert angeordnet, wobei die Anfederung
durch eine Druckfeder 10 zur Verfügung gestellt wird. Die
Beaufschlagung des Rastschiebers 11 mit der Federkraft er
folgt dabei weg vom Aufnahmeelement 7.
Die Festlegung der Position des Steckers 1 wird durch
formschlüssige Verbindung des Steckers 1 mit dem Aufnah
meelement 7 erzielt. Hierzu wird der Rastschieber 11 in
eine Rastöffnung 13 eingerastet, die dem einen Ende des
Rastschiebers 11 gegenüberliegend am Umfang des Aufnahmeele
mentes 7 angeordnet ist. Aufgrund der formschlüssigen Ver
bindung des Steckers 1 mit dem Aufnahmeelement 7 läßt sich
die Position des Steckers 1 nicht mehr verändern.
Um möglichst viele Positionen im Drehbereich einzustellen
und festzulegen, ist eine Vielzahl von Rastöffnungen 13 am
Umfang des Aufnahmeelementes 7 angeordnet, wobei jeder ein
stellbaren Position im Drehbereich eine Rastöffnung 13 zuge
ordnet ist. Bei dem in den Figuren dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel sind die Rastöffnungen 13 in 22,5°-Schritten
am Umfang des Aufnahmeelementes 7 angeordnet. Alternativ
hierzu kann aber auch jede andere geeignete Anordnung der
Rastöffnungen 13 am Umfang des Aufnahmeelementes 7 vorgese
hen sein.
Nachfolgend wird die Einstellung und Festlegung der Posi
tion des Steckers 1 nochmals näher erläutert.
Zunächst wird die gewünschte Position des Steckers 1 durch
Drehung des ersten Endes 1a des Steckers 1 im Aufnahmeele
ment 7 manuell eingestellt. Bei dieser Drehung wird die
räumliche Orientierung der elektrischen Kontakte des Stec
kers 1 verändert.
Die Festlegung der Position des Steckers 1 erfolgt durch
Aufschrauben des Gegensteckers 6 auf das zweite Ende 1b des
Steckers 1. Am Gegenstecker 6 ist ein Betätigungselement 14
angeformt, das beim Aufschrauben des Gegensteckers 6 auf
das zweite Ende 1b des Steckers 1 gegen den Rastschieber 11
drückt. Hierdurch wird der Rastschieber 11 in Richtung des
Aufnahmeelementes 7 geschoben und automatisch mit einer dem
Rastschieber 11 gegenüberliegenden Rastöffnung 13 verra
stet, so daß der Stecker 1 mit dem Aufnahmeelement 7 form
schlüssig verbunden und die Position des Steckers 1 festge
legt ist.
Gleichzeitig wird die Verrastung des Rastschiebers 11 mit
der Rastöffnung 13 gegen ein ungewolltes Lösen gesichert,
da diese erst gelöst werden kann, wenn der Gegenstecker 6
vom zweiten Ende 1b des Steckers 1 abgeschraubt worden ist.
Die formschlüssige Verbindung des Steckers 1 mit dem Aufnah
meelement 7 ist demnach bei aufgeschraubten Gegenstecker 6
verriegelt.
Zur Einstellung einer neuen Position wird der Gegenstec
ker 6 vom Ende 1b des Steckers 1 abgeschraubt. Bei abge
schraubtem Gegenstecker 6 wird aufgrund der Druckfeder 10
der Rastschieber 11 vom Aufnahmeelement 7 weg geschoben und
dabei mit der Rastöffnung 13 außer Eingriff gebracht, also
entrastet. Hiernach ist der Stecker 1 in eine andere Posi
tion drehbar.
Fig. 3 zeigt eine alternative Ausführungsform der erfin
dungsgemäßen Anschlußeinheit. Bei dieser Ausführungsform
ist der Rastschieber 11' mittels einer Druckfeder 10 derart
mit einer Federkraft beaufschlagt, daß der Rastschieber 11'
bei entspannter Druckfeder mit einer der Rastöffnungen 13
am Umfang des Aufnahmeelementes 7 verrastet ist. Alternativ
hierzu ist auch die Verwendung einer Zugfeder möglich.
Die Druckfeder 10 ist bei diesem Ausführungsbeispiel in der
Öffnung des Steckers 1 angeordnet und stützt sich mit deren
einem Ende an einem Ende 111 des Rastschiebers 11' und mit
deren anderem Ende an einem Vorsprung 112 des Steckers 1
ab.
Zur Einstellung einer neuen Position des Steckers 1 wird
bei diesem Ausführungsbeispiel der Rastschieber 11' zu
nächst manuell vom Aufnahmeelement 7 mittels eines am Rast
schieber 11' angeordneten Griffes 16 weg verschoben und mit
der Rastöffnung 13 außer Eingriff gebracht. Anschließend
wird der Stecker 1 in die gewünschte Position verdreht,
wobei auch in dieser neuen Position dem Rastschieber 11'
eine Rastöffnung 13 am Aufnahmeelement 7 gegenüberliegend
angeordnet ist. Nach Erreichen der gewünschten Position
wird der Rastschieber 11' losgelassen und aufgrund der
Druckfeder 10 mit der Rastöffnung 13 verrastet, so daß der
Stecker 1 formschlüssig mit dem Aufnahmeelement 7 verbunden
ist.
Zur Sicherung der Verrastung und. Verriegelung der form
schlüssigen Verbindung des Steckers 1 mit dem Aufnahmeele
ment 7 wird nun auf das zweite Ende 1b des Steckers 1 der
Gegenstecker 6 aufgeschraubt, der aufgrund seines dem Rast
schieber 11' bzw. dem Griff 16 gegenüberliegenden Betäti
gungselementes 14 die Verrastung des Rastschiebers 11' in
der Rastöffnung 13 gegen ungewolltem Lösen sichert.
Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel
weist die Anschlußeinheit 1 lediglich elektrische Kontakte
zur Übertragung von Signalen des Drehgebers 3 auf. Alterna
tiv hierzu können in der Anschlußeinheit auch Kontakte vor
gesehen sein, die der Übertragung des Antriebsstromes für
für den Elektromotor dienen.
Bei einem weiteren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel
sind am Gehäuse 4 des Elektromotors zwei Anschlußeinheiten
angeordnet, wobei die eine zur Übertragung des Antriebsstro
mes für den Elektromotor und die andere für die Übertragung
von Signalen des Drehgebers 3 vorgesehen sind. Die beiden
Anschlußeinheiten 1 sind dabei derart angeordnet, daß jede
Anschlußeinheit 1 sämtliche Positionen in ihrem gesamten
Drehbereich einnehmen kann, ohne die Möglichkeiten der
Einstellung der anderen Anschlußeinheit einzuschränken.
Claims (21)
1. Anschlußeinheit für eine elektrische Baueinheit mit
- - einem elektrischen Anschlußelement, das mit einem elektrischen Gegenanschluß verbindbar ist,
- - einem Aufnahmeelement, in dem das Anschlußelement drehbar gelagert ist, und
- - Mitteln zur Festlegung der Position des Anschluß elementes in dem Aufnahmeelement,
2. Anschlußeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die formschlüssige Verbindung durch den Ge
genanschluß (6) verriegelbar ist.
3. Anschlußeinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Mittel (11, 11', 13) zur Festlegung
der Position des Anschlußelementes (1, 1a, 1b) derart
angefedert sind, daß die formschlüssige Verbindung des
Anschlußelementes (1, 1a, 1b) mit dem Aufnahmeele
ment (7) nur entgegen einer Federkraft herstellbar
und/oder lösbar ist.
4. Anschlußeinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Mittel (11, 11') zur Festlegung der Posi
tion des Anschlußelementes (1, 1a, 1b) in Richtung des
Aufnahmeelementes (7) und/oder weg vom Aufnahmeele
ment (7) mit einer Federkraft beaufschlagt sind.
5. Anschlußeinheit nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß zur Anfederung mindestens eine Druck-
oder Zugfeder (10) vorgesehen ist.
6. Anschlußeinheit nach mindestens einem der vorangehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mit
tel (11, 11') zur Festlegung der Position des Anschluß
elementes (1, 1a, 1b) mittels eines Betätigungselemen
tes (14) manuell und/oder automatisch betätigbar sind.
7. Anschlußeinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß die Mittel (11, 11') zur Festlegung der Posi
tion des Anschlußelementes (1, 1a, 1b) durch ein am Ge
genanschluß (6) angeordnetes Betätigungselement (14)
betätigbar sind.
8. Anschlußeinheit nach mindestens einem der vorangehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mit
tel (11, 11', 13) zur Festlegung der Position des An
schlußelementes (1, 1a, 1b) als lösbare Verrastung aus
gebildet sind.
9. Anschlußeinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß die Mittel (11, 11', 13) zur Festlegung der
Position des Anschlußelementes (1, 1a, 1b) ein am An
schlußelement angeordnetes Rastelement (11, 11') auf
weisen, das zur formschlüssigen Verbindung des An
schlußelementes (1, 1a, 1b) mit dem Aufnahmeelement
(7) in eine am Aufnahmeelement (7) angeordnete Rastöff
nung (13) eingreifen kann.
10. Anschlußeinheit nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß das Aufnahmeelement (7) mehrere Rastöffnun
gen (13) aufweist, die über den Umfang des Aufnahme
elementes (7) verteilt angeordnet sind.
11. Anschlußeinheit nach mindestens einem der Ansprüche 8
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastele
ment 11 entgegen der am Aufnahmeelement (7) angeordne
ten Rastöffnung (13) mit einer Federkraft beauf
schlagt und durch das Betätigungselement (14) des Ge
genanschlusses (6) beim Verbinden des Gegenanschlus
ses (6) mit dem Anschlußelement (1, 1a, 1b) in die
Rastöffnung (13) einrastbar ist.
12. Anschlußeinheit nach mindestens einem der Ansprüche 8
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastele
ment (11') in Richtung der am Aufnahmeelement (7) ange
ordneten Rastöffnung (13) mit einer Federkraft beauf
schlagt und in der Rastöffnung (13) verriegelt ist,
wenn der Gegenanschluß (6) mit dem Anschlußelement
(1, 1a, 1b) verbunden ist, und nur aus der Rastöff
nung (13) entgegen der Federkraft ausrastbar ist,
wenn der Gegenanschluß (6) nicht mit dem Anschlußele
ment (1, 1a, 1b) verbunden ist.
13. Anschlußeinheit nach mindestens einem der vorange
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das An
schlußelement (1, 1a, 1b) derart ausgebildet und
angeordnet ist, daß durch Drehung des Anschlußelemen
tes (1, 1a, 1b) die räumliche Orientierung seiner der
Kontaktierung des Gegenanschlusses (6) dienenden
elektrischen Kontakte veränderbar ist.
14. Anschlußeinheit nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, daß das Anschlußelement (1, 1a, 1b) winkelförmig
ausgebildet ist und zwei Enden (1a, 1b) aufweist, wo
bei das eine Ende (1a) am Aufnahmeelement (7) drehbar
gelagert ist und das andere Ende (1b) die elektri
schen Kontakte zur Kontaktierung des Gegenanschlus
ses (6) trägt.
15. Anschlußeinheit nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß das mit dem Gegenanschluß (6) verbindbare
Ende (1b) des Anschlußelementes (1) ein Gewinde (9)
zum Aufschrauben des Gegenanschlusses (6) aufweist.
16. Anschlußeinheit nach mindestens einem der vorangehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnah
meelement (7) an einem Gehäuses (4) eines elektri
schen Antriebs angeordnet ist.
17. Anschlußeinheit nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich
net, daß die elektrischen Kontakte des Anschlußele
mentes (1, 1a, 1b) mit einem am elektrischen Antrieb
angeordneten Drehgeber (3) verbunden sind, um Signale
des Drehgebers (3) an eine Steuer- und Regeleinheit
für den elektrischen Antrieb zu übertragen.
18. Anschlußeinheit nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich
net, daß die elektrischen Kontakte des Anschlußele
mentes (1, 1a, 1b) mit dem elektrischen Antrieb zur
Übertragung des Antriebsstromes von der Steuer- und
Regeleinheit auf den elektrischen Antrieb verbunden
sind.
19. Anschlußeinheit nach mindestens einem der vor
angehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Anschlußelement als elektrischer Stecker (1, 1a, 1b)
ausgebildet ist.
20. Elektrische Verbindung mit einer Anschlußeinheit nach
mindestens einem der vorangehenden Ansprüche und mit
einem Gegenanschluß (6) zur Kontaktierung der An
schlußeinheit.
21. Elektrische Verbindung nach Anspruch 20, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Gegenanschluß als Gegenstecker
(6) ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19918652A DE19918652C2 (de) | 1999-04-16 | 1999-04-16 | Drehbare Anschlußeinheit für eine elektrische Baueinheit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19918652A DE19918652C2 (de) | 1999-04-16 | 1999-04-16 | Drehbare Anschlußeinheit für eine elektrische Baueinheit |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19918652A1 true DE19918652A1 (de) | 2000-10-19 |
| DE19918652C2 DE19918652C2 (de) | 2003-10-02 |
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ID=7905732
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19918652A Expired - Fee Related DE19918652C2 (de) | 1999-04-16 | 1999-04-16 | Drehbare Anschlußeinheit für eine elektrische Baueinheit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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