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DE19917791C1 - Verfahren zur Herstellung eines Schaftstabes für Webschäfte - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Schaftstabes für Webschäfte

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Publication number
DE19917791C1
DE19917791C1 DE1999117791 DE19917791A DE19917791C1 DE 19917791 C1 DE19917791 C1 DE 19917791C1 DE 1999117791 DE1999117791 DE 1999117791 DE 19917791 A DE19917791 A DE 19917791A DE 19917791 C1 DE19917791 C1 DE 19917791C1
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DE
Germany
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bar
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heald frame
frame rod
shaped
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DE1999117791
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Groz Beckert KG
Original Assignee
Schmeing GmbH and Co KG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C9/00Healds; Heald frames
    • D03C9/06Heald frames
    • D03C9/0608Construction of frame parts
    • D03C9/0616Horizontal upper or lower rods
    • D03C9/0625Composition or used material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Schaftstabes für Webschäfte aus einem Hohlprofil, dessen Höhe zu seinen beiden seitlichen Enden hin abnimmt, wobei ein über seine ganze Länge an seiner Oberseite offenes Hohlprofil eingesetzt wird und nach der Bearbeitung abschließend die offene, nutartige Profilkammer mittels einer über die Länge des Schaftstabes reichenden Leiste oder einem leistenartigen Steg geschlossen wird.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Schaftstabes für Webschäfte gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Leichte und biegesteife Webschäfte sind für Hochleistungs­ webmaschinen mit bis zu 2.000 Schußeintragungen/min. erfor­ derlich. Nur mit leichten Webschaft-Litzen-Systemen lassen sich bei wirtschaftlich vertretbarem Energieaufwand Beschleunigun­ gen erreichen, die höchste Schußeintragungleistungen möglich machen. Für einen störungsfreien Webprozeß sind möglichst biegesteife Schaftstäbe erforderlich.
In der Vergangenheit hat man den fortlaufenden Leistungsstei­ gerungen der Webmaschinen bei Webschäften dadurch Rech­ nung getragen, daß man die Schaftstabquerschnitte im wesent­ lichen in der Höhe zur Reduzierung der größer werdenden Durchbiegung vergrößert hat. Da in der Regel Strangpreßprofile für die Schaftstäbe verwendet werden, sind dieser Vorgehens­ weise durch die ebenfalls erheblich zunehmenden Profilgewich­ te Grenzen gesetzt. Weiter zunehmende Webschaftgewichte machen Verstärkungen der Webschaft-Antriebsmittel und einen erheblich höheren Energieaufwand erforderlich und somit weite­ re Steigerungen der Schußeintragsleistungen unwirtschaftlich.
Die bisher vorgeschlagenen und teilweise auch praktizierten Problemlösungen ignorieren den Stand der Technik, der be­ sagt, daß ein Träger auf zwei Stützten sinnvollerweise im Be­ reich der höchsten Spannungen die größten Flächenträgheits­ momente aufzuweisen hat.
Hierzu wird in der österreichischen Patentschrift 25 82 24 vor­ geschlagen, ein einziges Hohlprofil aus Stahl oder Aluminium in einer relativ niedrigen Bauhöhe als Basis-Schaftstab einzuset­ zen. Durch am Schaftstabrücken befestigte z. B. geschraubte, genietete oder geschweißte Stege, die von den Profilenden zur Mitte hin in der Höhe zunehmen, wird bei möglichst minimaler Gewichtszunahme eine höhere Biegesteifigkeit angestrebt und erreicht. Die Steghöhe in der Mitte kann entsprechend der Web­ schaftlänge bzw. analog der Belastung variabel ausgeführt wer­ den. Auch dieser an sich ideale Webschaftaufbau hat sich aber aus Kostengründen in der Praxis nicht bewährt, da offensichtlich das Herstellungsverfahren zu teuer ist und die Anpassung an die Vielzahl der vorkommenden Einsatzfälle Schwierigkeiten be­ reitet.
Eine andere Lösung sieht vor, daß bei nicht mehr zulässigen Schaftgewichten und bei Webschaftlängen ab 250 cm Nennbrei­ te häufig eine oder mehrere sogenannte Mittelstützen zwischen dem oberen und unteren Schaftprofil montiert werden. Diese Mittelstützen sind ein äußerst unangenehmes Hilfsmittel zur Re­ duzierung der Profildurchbiegung, denn sie behindern die Handhabung in der Einzieherei und führen häufig beim Webpro­ zeß zu fehlerhaften Geweben und Fadenbrüchen.
Bei aus zwei Halbschalen, die miteinander fest verbunden sind, aufgebauten Schaftstäben ist es bekannt, den durch die Halb­ schalen gebildeten Raum nach außen hin durch eine Leiste oder einen leistenartigen Steg abzuschließen (US 52 97 589, EP 504 102 A1, JP 0 83 11 739 A1). Bei diesen bekannten An­ ordnungen wird durch diese eingesetzte Leiste nicht ein durch die bestimmte Ausbildung des Schaftstabes möglicherweise auftretender Sprung im Flächenträgheitsmoment über die Länge des Schaftstabes gesehen ausgeglichen oder vermieden, sondern dieser Steg hat ausschließlich die Aufgabe, den durch die Halbschalen gebildeten offenen Innenraum nach außen ab­ zuschließen.
In der gattungsbildenden DE 196 25 076 C2 wird ein Leichtme­ tallstrangpreßprofil als Schaftstab vorgeschlagen, das in seiner Höhe der maximal erforderlichen Profilhöhe des Schaftstabes entspricht. D. h. das Basisprofil muß so hoch sein, wie es für ei­ ne noch akzeptable Durchbiegung des Schaftstabes in seiner Mitte erforderlich ist. Die ermittelte Profilhöhe liegt so für einen mittelstützenlosen Webschaft erheblich höher als die bei zur Zeit üblicherweise verwendeten Profilen für Schaftstäbe mit Mittelstütze. Weiterhin wird vorgesehen, daß dieser relativ hohe Schaftstab von der Mitte aus zu beiden Seiten hin verjüngend bearbeitet wird, um so Gewicht zu sparen, ohne daß dabei die dynamische Leistungsfähigkeit des Schaftstabes beeinträchtigt wird.
Es wird ein einteiliges, vorzugsweise Aluminium-Strang­ preßprofil vorgeschlagen, das außer der Verjüngung zu den En­ den hin keiner weiteren Bearbeitung bedarf.
Diese bekannte Anordnung hat sich in der Praxis bewährt. Da in der Praxis so vorgegangen wird, daß der mittlere Teil des Schaftstabes, der vorzugsweise aus einem Metallhohlprofil, ins­ besondere einem Leichtmetallstrangpreßprofil besteht, ge­ schlossen ist und daß nur zu den beiden Endbereichen hin die Bearbeitung derart erfolgt, daß der Schaftstab zu seinen beiden seitlichen Enden hin sich verjüngt, entsteht über die Länge des Schaftstabes gesehen beiderseits des Mittelteiles ein Sprung im Flächenträgheitsmoment, die dazu führen können, daß bei schweren Geweben oder hoher Tourenbelastung hier Kerb­ spannungen auftreten, die zu einem Einreißen des Profilstabes führen könnten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den gattungsbilden­ den Schaftstab dahingehend zu verbessern, daß derartige Kerbspannungen nicht auftreten können, sondern beherrscht werden.
Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die Lehre des Hauptanspruches gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen er­ läutert.
Mit anderen Worten ausgedrückt, wird vorgeschlagen, daß der vorzugsweise als Leichtmetallstrangpreßprofil ausgebildete Schaftstab an seiner Oberseite über die ganze Länge gesehen offen ist. Dieser Schaftstab wird zu seinen beiden seitlichen En­ den hin sich verjüngend bearbeitet und dann wird in das über die ganze Länge des Schaftstabes gesehen oben offene Hohl­ profil eine Leiste oder ein leistenartiger Steg eingesetzt, der eine über die ganze Länge des Schaftstabes verlaufende Längsverstärkung bildet und einen dichten Hohlraumverschluß schafft, d. h. die Nut, die an der Oberseite des Schaftstabes über die ganze Länge gesehen vorgesehen ist, wird durch einen federartigen Körper verschlossen. Dieser federartige Körper, d. h. also die Leiste oder der leistenartige Steg wird vorzugswei­ se materialschlüssig in die Nut eingesetzt, d. h. also verklebt od. dgl., wobei es natürlich auch möglich ist, einen Formschluß für die eingesetzte Leiste in die Nut zu wählen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Leiste als T-Profil ausgebildet, wobei dieses T-Profil in die offene Profil­ kammer, d. h. also die Nut eingreift, während der Querbalken des T's sich auf die die Nut begrenzenden Wände oben auf­ legt. Hierdurch wird über die Länge des Schaftstabes verlaufend ein einteiliges Bauteil erzielt und dadurch ein scharfer Sprung im Flächenträgheitsmoment ausgeschaltet.

Claims (4)

1. Verfahren zur Herstellung eines Schaftstabes für Web­ schäfte aus einem Strangpreß-Hohlprofil, dessen Höhe zu seinen beiden seitlichen Enden hin abnimmt, wobei das Hohlprofil hinsichtlich seiner Profilhöhe der maximalen Profilhöhe eines Schaftstabes ohne Mittelstütze angepaßt ausgewählt wird und anschließend zu seinen beiden seit­ lichen Enden hin sich verjüngend bearbeitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß von einem über seine ganze Länge an seiner Oberseite offenen Hohlprofil ausgegangen wird, wobei nach der Bearbeitung abschließend die offene Pro­ filkammer mittels einer über die Länge des Schaftstabes reichenden Leiste oder eines über die Länge des Schafts­ tabes reichenden leistenartigen Steges geschlossen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste oder der leistenartige Steg materialschlüssig in der Profilkammer festgelegt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste oder der leistenartige Steg formschlüssig in der Profilkammer festgelegt wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste oder der leisten­ artige Steg T-förmig ausgebildet ist und mit seinem Steg in die Profilkammer eingesetzt wird.
DE1999117791 1999-04-20 1999-04-20 Verfahren zur Herstellung eines Schaftstabes für Webschäfte Expired - Fee Related DE19917791C1 (de)

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