DE19916304A1 - Lösbare, elastische Verbindung - Google Patents
Lösbare, elastische VerbindungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine lösbare elastische Verbindung zum Verbinden von mindestens zwei Bauteilen miteinander, insbesondere für Schienenfahrzeuge. DOLLAR A Zur Schaffung einer einfachen aber sicheren elastischen Entkopplung zwischen zwei Bauteilen, wobei ein Bauteil eine tragende Struktur und das andere Bauteil eine an der tragenden Struktur zu befestigende Einrichtung ist und wobei die tragende Struktur aus einem Hohlprofil mit mindestens einer C-Schiene gebildet ist, ist zwischen den beiden Bauteilen ein im Querschnitt im wesentlichen z-förmiges Verbindungselement angeordnet, das einerseits mit einem der Bauteile fest verbunden ist und andererseits durch einen profilierten Flansch mit einem in der Nut der C-Schiene eingepreßten elastischen Profil klemmend in Wirkverbindung steht.
Description
Die Erfindung betrifft eine lösbare, elastische Verbindung zum Verbinden von min
destens zwei Bauteilen miteinander, insbesondere für Schienenfahrzeuge.
Die Schwingungsprobleme von Hochgeschwindigkeitsfahrzeugen erfordern für die
Befestigung von Einrichtungen Entkopplungselemente. Diese Entkopplungselemente
sollen eine einfache, aber sichere elastische Entkopplung zwischen einer tragenden
Struktur und den zu befestigenden Einrichtungen ermöglichen.
Solch eine Lösung ist im Prinzip in der DE-OS 15 80 298 beschrieben. Hierbei wer
den die Enden einer verformbaren Abdeckung für Wände und andere Teile der
Innenverkleidung von Schienenfahrzeugen über die Nut einer elastisch wirkenden
Leiste gespannt und durch einen harten unnachgiebigen Keder in die Nut hineinge
preßt und in dieser Lage von Falzen der Leiste federnd umschlossen und gehalten.
In der DE-PS 15 80 987 ist eine elastische Befestigung der zu verbindenden Innen
verkleidung von Seitenwänden von Schienenfahrzeugen beschrieben. Hierbei wird
die Unterkonstruktion der Innenverkleidung aus einem Langträger mit einem ange
preßten abgewinkelten Steg gebildet, der einen Flansch mit einer Klemmleiste auf
weist, die zur Aufnahme einer elastischen Deckleiste für die zu verbindenden Innen
verkleidung dient. Die Steghöhe der Klemmleiste entspricht etwa der Stärke der
Innenverkleidung.
Diesen Lösungen ist gemeinsam, daß die Entkopplung schwierig ist und Beschädi
gungen der Befestigungselemente auftreten können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine lösbare, elastische Verbindung zum
Verbinden von mindestens zwei Bauteilen miteinander zu schaffen, die die genann
ten Mängel vermeidet und eine einfache, aber sichere elastische Entkopplung zwi
schen den beiden Bauteilen ermöglicht.
Diese Aufgabe wird gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 gelöst.
Zweckmäßige Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung sind in den Un
teransprüchen 2 bis 6 angegeben.
Die Vorteile des Erfindungsgegenstandes beruhen auf einer einfachen Montage und
Herstellung, einem flexiblen Einsatz sowie einem besseren Toleranzausgleich. Au
ßerdem können Standardformteile zum Einsatz kommen.
Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausfüh
rungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer elastischen Verbindung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Variante nach Fig. 1.
Im Ausführungsbeispiel ist eine lösbare Verbindung zwischen einer tragenden
Struktur des Schienenfahrzeuges in Form eines Hohlprofils 1 und einem Fußboden 4
dargestellt. Das Hohlprofil 1 weist an jeder Seite eine C-Schiene 5 auf. Diese C-
Schiene 5 wird gebildet aus einem Gurt 6 von dessen beiden Enden je ein recht
winklig angeordneter Schenkel 7 abgeht, wobei beide Schenkel parallel zueinander
verlaufen und wobei das äußere Ende der Schenkel 7 jeweils einen rechtwinklig
nach innengerichteten Umschlag 8 aufweist, der parallel zum Gurt 6 verläuft. Zwi
schen den Enden der beiden Umschläge 8 verläuft ein Längsschlitz 9. Das Innere
der C-Schiene 5 bildet somit eine in Längsrichtung verlaufende Nut.
Die lösbare Verbindung zwischen der C-Schiene 5 und dem Fußboden 4 wird durch
ein Verbindungselement 2 in Wirkverbindung mit einem elastischen Profil 3 vorge
nommen. Dazu ist das Verbindungselement 2 im Querschnitt im wesentlichen z
förmig ausgebildet, wobei ein längerer Flansch 10 mit dem Fußboden 4 durch
Verschraubung fest verbunden und ein kürzerer Flansch 11 mit einer der C-Schie
nen 5 des Hohlprofils T wirkungsverbunden ist. Dazu ist die äußere Kante des Flan
sches 11 entsprechend profiliert, indem sie mit einer in Richtung eines der Schenkel
7 der C-Schiene 5 weisenden einfachen Aufwerfung 12, siehe Fig. 1, oder einer in
Richtung beider Schenkel 7 der C-Schiene 5 weisenden wechselseitigen Aufwerfung
13, siehe Fig. 2 versehen ist. Die Aufwerfungen 12 bzw. 13 sind in der Höhe so
bemessen, daß sie problemlos durch den Längsschlitz 9 der C-Schiene 5 hinduch
geführt werden können.
Das Profil 3 besteht aus einem elastischen Werkstoff, z. B. Gummi, und weist im
Querschnitt ein schienenförmiges Profil, bestehend aus einem Kopf 14 mit einem
Hohlraum zur Aufnahme der Auswerfungen 12 bzw. 13 des Verbindungselementes
2, einem hohlen Steg 15 mit einer in Längsrichtung verlaufenden Innenverzahnung
zur Durchführung des Flansches 11 des Verbindungselementes 2 sowie einem ge
teilten Fuß 16 der außen kammartig ausgebildet ist, auf. Im montierten Zustand
befindet sich der Kopf 14 in der Nut der C-Schiene 5 und liegt dort mit seinen hinte
ren Flächen, den Längsschlitz 9 hintergreifend, an den Innenseiten der Umschläge
8 an. Der Steg 15 ist dabei im Längsschlitz 9 positioniert, während sich der Fuß 16
mit seinen Innenseiten an die Außenseiten der Umschläge 8 anlegt. Durch die Auf
werfungen 12 bzw. 13 wird die hintere Seitenfläche des Kopfes 14 gegen die In
nenseite der Umschläge 8 gepreßt und damit praktisch das Verbindungselement 2
im Profil 3 verhakt. Gleichzeitig wird der Flansch 11 im Steg 15 klemmend gehal
ten. Der Fuß 16 bildet auf einer Seite eine elastische Auflage zwischen dem Steg des
Verbindungselementes 2 und der C-Schiene 5.
Diese Verbindung kann jederzeit ohne Beschädigung der einzelnen Elemente ent
koppelt werden.
Die Realisierung der elastischen Verbindung zwischen dem Hohlprofil 1 und dem
Fußboden 4 kann in zwei Varianten erfolgen. Entweder wird das Profil 3 in der C-
Schiene 5 positioniert und danach das Verbindungselement 2 im Profil 3 fixiert oder
das Profil 3 wird vor der Positionierung in der C-Schiene 5 mit dem Verbindungs
element 2 verbunden und danach beide Elemente in der C-Schiene 5 fixiert. Nach
erfolgter Fixierung in der C-Schiene 5 wird das Verbindungselement 2 durch Ver
schraubung des Flansches 10 mit dem Fußboden 4 fest verbunden.
Das Verbindungselement 2 kann als durchgehendes oder ein in der Länge be
schränktes Element ausgebildet sein.
1
Hohlprofil
2
Verbindungselement
3
Profil
4
Fußboden
5
C-Schiene
6
Gurt
7
Schenkel
8
Umschlag
9
Längsschlitz
10
Flansch
11
Flansch
12
Aufwerfung
13
Aufwerfung
14
Kopf
15
Steg
16
Fuß
Claims (6)
1. Lösbare, elastische Verbindung zum Verbinden von mindestens zwei Bautei
len miteinander, insbesondere für Schienenfahrzeuge, wobei ein Bauteil eine
tragende Struktur und das andere Bauteil eine an der tragenden Struktur zu
befestigende Einrichtung ist und wobei die tragende Struktur aus einem
Hohlprofil mit mindestens einer C-Schiene gebildet ist, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwischen den beiden Bauteilen ein im Querschnitt im
wesentlichen z-förmiges Verbindungselement (2) angeordnet ist, das einer
seits mit seinem Flansch (10) mit einem der Bauteile fest verbunden ist und
andererseits mit seinem Flansch (11) mit einem in der Nut der C-Schiene (5)
eingepreßten, elastischen Profil (3) klemmend in Wirkverbindung steht.
2. Lösbare, elastische Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die äußere Kante des Flansches (11) im Wirkbereich mit dem Profil
(3) eine in Richtung einer der Schenkel (7) der C-Schiene (3) weisende einfa
che Aufwerfung (12) aufweist.
3. Lösbare, elastische Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die äußere Kante des Flansches (11) im Wirkbereich mit dem Profil
(3) eine in Richtung beider Schenkel (7) der C-Schiene (5) weisende wechsel
seitige Aufwerfung (13) aufweist.
4. Lösbare, elastische Verbindung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Höhe der Aufwerfungen (12; 13) maximal dem lichten
Maß des Längsschlitzes der C-Schiene (5) entspricht.
5. Lösbare, elastische Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Profil (3) im Querschnitt ein schienenförmiges Profil, be
stehend aus einem Kopf (14) mit einem Hohlraum zur Aufnahme der Aufwer
fungen (12; 13), einem Steg (15) mit einem in Längsrichtung verlaufenden
Schlitz mit einer Innenverzahnung zur Durchführung des Flansches (11)
sowie einen geteilten Fuß (16), der außen kammartig ausgebildet ist, auf
weist.
6. Lösbare, elastische Verbindung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Verbindungselement (2) als durchgehendes oder ein in
seiner Länge beschränktes Element ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999116304 DE19916304B4 (de) | 1999-04-12 | 1999-04-12 | Lösbare, elastische Verbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999116304 DE19916304B4 (de) | 1999-04-12 | 1999-04-12 | Lösbare, elastische Verbindung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19916304A1 true DE19916304A1 (de) | 2000-10-19 |
| DE19916304B4 DE19916304B4 (de) | 2009-01-15 |
Family
ID=7904186
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999116304 Expired - Lifetime DE19916304B4 (de) | 1999-04-12 | 1999-04-12 | Lösbare, elastische Verbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19916304B4 (de) |
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-
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- 1999-04-12 DE DE1999116304 patent/DE19916304B4/de not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19916304B4 (de) | 2009-01-15 |
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