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DE19916758A1 - Luftansaugvorrichtung - Google Patents

Luftansaugvorrichtung

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Publication number
DE19916758A1
DE19916758A1 DE1999116758 DE19916758A DE19916758A1 DE 19916758 A1 DE19916758 A1 DE 19916758A1 DE 1999116758 DE1999116758 DE 1999116758 DE 19916758 A DE19916758 A DE 19916758A DE 19916758 A1 DE19916758 A1 DE 19916758A1
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DE
Germany
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cab
air intake
driver
intake device
operating position
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1999116758
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English (en)
Inventor
Faris Saada
Hagen Zelsmann
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Mahle Filtersysteme GmbH
Original Assignee
Mahle Filtersysteme GmbH
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Publication date
Application filed by Mahle Filtersysteme GmbH filed Critical Mahle Filtersysteme GmbH
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Publication of DE19916758A1 publication Critical patent/DE19916758A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K13/00Arrangement in connection with combustion air intake or gas exhaust of propulsion units
    • B60K13/02Arrangement in connection with combustion air intake or gas exhaust of propulsion units concerning intake

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Luftansaugvorrichtung zur Frischluftzuführung für einen Verbrennungsmotor eines Lastkraftwagens, der ein Führerhaus aufweist, das zwischen einer aufrechten Betriebsstellung und einer in Fahrtrichtung nach vorn gekippten liegenden Wartungsstellung um eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende Kippachse schwenkverstellbar ist, mit einem im Führerhaus angeordneten Kanaloberteil, das einen Oberteileinlaß aufweißt, durch den Frischluft in das Kanaloberteil eintritt, und mit einem Kanalunterteil, das am Verbrennungsmotor befestigt ist und das zumindest in der Betriebsstellung des Führerhauses mit dem Kanaloberteil kommunizierend verbunden ist. DOLLAR A Um den Montageaufwand einer derartigen Luftansaugvorrichtung zu reduzieren, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Kanaloberteil durch eine vom Führerhaus unabhängige Halterung am Kanalunterteil gehaltert ist, wobei diese Halterung eine Schwenkverstellung des Kanaloberteils um eine parallel zur Kippachse des Führerhauses verlaufende Schwenkachse ermöglicht.

Description

Die Erfindung betrifft eine Luftansaugvorrichtung zur Frischluftzuführung für einen Verbrennungsmotor eines Last­ kraftwagens mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspru­ ches 1.
Bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor dient eine Luftansaug­ vorrichtung dazu, die für die Verbrennung im Verbrennungsmo­ tor benötigte Frischluft aus der Umgebung des Kraftfahrzeu­ ges zu entnehmen und diese dem Verbrennungsmotor zuzuführen. Bei einem Lastkraftwagen ragt ein Bestandteil dieser Luftan­ saugvorrichtung in ein Führerhaus des Lastkraftwagens hin­ ein, um dort, z. B. stromab einer Lufteinlaßöffnung des Füh­ rerhauses, die für die Verbrennung benötigte Frischluft auf­ zunehmen, bzw. anzusaugen. Bei Lastkraftwagen, deren Führer­ haus zwischen einer aufrechten Betriebsstellung und einer in Fahrtrichtung nach vorn gekippten im wesentlichen liegenden Wartungsstellung um eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende Kippachse schwenkverstellbar ist, stellt sich hierbei das Problem, daß der in das Führerhaus hineinragende Bestandteil der Luftansaugvorrichtung sich im Verstellweg des Führerhau­ ses bzw. im Verstellweg von mit dem Führerhaus mitverstell­ ten Bestandteilen des Führerhauses befindet und so die Schwenkverstellung des Führerhauses behindert. Um hier Ab­ hilfe zu schaffen, werden Luftansaugvorrichtungen der ein­ gangs genannten Art verwendet.
Eine herkömmliche Luftansaugvorrichtung dieser Art weist ein im Führerhaus angeordnetes Kanaloberteil auf, das am Führer­ haus befestigt ist und einen Oberteileinlaß aufweist, durch den die Frischluft in das Kanaloberteil eintritt. Des weite­ ren weist eine solche Luftansaugvorrichtung ein Kanalunter­ teil auf, das z. B. über einen am Verbrennungsmotor befestig­ ten Luftfilter oder über einen Luftsammler, in dem die ange­ saugte Frischluft auf einzelne Saugrohre und Brennkammern verteilt wird, am Verbrennungsmotor befestigt ist. Ebenso kann das Kanalunterteil direkt am Verbrennungsmotor befe­ stigt sein. Das Kanaloberteil und das Kanalunterteil sind über einen dreidimensional beweglichen Faltenbalg permanent miteinander kommunizierend verbunden. Beim Verstellen des Führerhauses zwischen der Betriebsstellung und der Wartungs­ stellung kann das Kanaloberteil aufgrund des flexiblen Fal­ tenbalges der Verstellbewegung des Führerhauses folgen, so daß die Führerhausverstellung ungehindert durchgeführt wer­ den kann. Der zur Strömungskopplung zwischen Kanaloberteil und Kanalunterteil verwendete Faltenbalg weist eine relativ hohe Flexibilität auf, da das Führerhaus am Chassis des Lastkraftwagens beweglich gelagert ist und im Fahrbetrieb des Lastkraftwagens gedämpfte und/oder gefederte Relativbe­ wegungen bezüglich des Chassis und somit bezüglich des am Chassis gelagerten Verbrennungsmotors und letztlich bezüg­ lich des am Verbrennungsmotor befestigten Kanalunterteils durchführen kann. Die Flexibilität oder Beweglichkeit des Faltenbalges gewährleistet dabei, daß es durch die Relativ­ bewegungen des Führerhauses nicht zu Beschädigungen der Luftansaugvorrichtung kommt.
Die Montage der bekannten Luftansaugvorrichtungen ist rela­ tiv aufwendig, da unabhängig voneinander das Kanaloberteil am Führerhaus und das Kanalunterteil am Verbrennungsmotor befestigt werden müssen und da außerdem die Montage des Fal­ tenbalgs am Kanaloberteil und am Kanalunterteil durchgeführt werden muß.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, eine Luftansaugvorrichtung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß sich ihre Montage vereinfacht.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch eine Luftansaug­ vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, das Ka­ naloberteil nicht mehr am Führerhaus, sondern am Kanalunter­ teil zu haltern bzw. zu befestigen, wobei Befestigungsmittel bzw. eine Halterung verwendet werden, die eine Verstellung des Kanaloberteils relativ zum Kanalunterteil zulassen. Da­ bei ist es zweckmäßig, wenn die Verstellung im Form einer Schwenkverstellung des Kanaloberteils relativ zum Kanalun­ terteil um eine parallel zur Kippachse des Führerhauses ver­ laufende Schwenkachse erfolgt. Das Kanaloberteil ist dadurch bezüglich seiner Befestigung vollständig vom Führerhaus ent­ koppelt, so daß insbesondere die im Fahrbetrieb des Last­ kraftwagens auftretenden Relativbewegungen des Führerhauses bezüglich des Chassis keine nachteiligen Auswirkungen für das Kanaloberteil haben. Da das Kanaloberteil vom Kanalun­ terteil getragen bzw. gehaltert wird, kann die Luftansaug­ vorrichtung komplett im Rahmen einer Vormontage montiert und am Verbrennungsmotor bzw. am Chassis des Fahrzeuges befe­ stigt werden, wodurch sich der Montageaufwand deutlich ver­ einfacht. Vorzugsweise wird dabei das Kanaloberteil aus­ schließlich am Kanalunterteil gehaltert.
Die erfindungsgemäß zur Befestigung des Kanaloberteils am Kanalunterteil vorgesehene Halterung ermöglicht eine Ver­ stellung des Kanaloberteils zwischen einer der Betriebsstel­ lung des Führerhauses zugeordneten Betriebslage und einer der Wartungsstellung des Führerhauses zugeordneten Wartungs­ lage. Die Verstellung des Kanaloberteils kann dabei durch entsprechende Antriebsmittel realisiert werden. Beispiels­ weise kann ein elektrischer, pneumatischer oder hydrauli­ scher Antrieb eine zur Verstellbewegung des Führerhauses synchrone Verstellung des Kanaloberteils durchführen. Ebenso kann das Kanaloberteil durch das Führerhaus bzw. durch einen führerhausfesten Bestandteil des Führerhauses, in dessen Verstellweg das Kanaloberteil angeordnet ist, verstellt wer­ den. Dabei bildet das Führerhaus bzw. der Führerhausbestand­ teil einen Mitnehmer, der im Verlaufe der Führerhausverstel­ lung am Kanaloberteil zur Anlage kommt und dieses entlang des restlichen Verstellweges mitnimmt, wobei eine Beschädi­ gung des Kanaloberteiles bzw. des Mitnehmers aufgrund der Schwenkverstellbarkeit des Kanaloberteiles vermieden wird. Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform kann am Füh­ rerhaus ein für diese Mitnahmebewegung speziell ausgebilde­ ter Mitnehmer angeordnet sein, der zumindest beim Verstellen in die Wartungslage am Kanaloberteil angreift, so daß dieser die erforderliche Schwenkbewegung durchführt. Entsprechendes gilt für die Verstellung des Kanaloberteils in die Betriebs­ lage. Diese Rückverstellung kann außerdem durch Federmittel unterstützt sein, die das Kanaloberteil in seine Betriebsla­ ge vorspannen.
Entsprechend einer vorteilhaften Ausführungsform kann die das Kanaloberteil am Kanalunterteil festhaltende Halterung ein Schwenklager aufweisen, dessen Lagerachse die Schwen­ kachse des Kanaloberteils bildet. Durch diese Lagerung kann die schwenkbare Halterung relativ preiswert realisiert wer­ den. Insbesondere können dabei die genannten Federmittel zur Bauraumoptimierung in das Schwenklager integriert werden.
Für die erfindungsgemäße Luftansaugvorrichtung ist es zweck­ mäßig, wenn die Schwenkachse des Kanaloberteils relativ na­ he, vorzugsweise koaxial zur Kippachse des Führerhauses ver­ läuft. Durch diese Maßnahme können die Schwenkverstellungen von Führerhaus und Kanaloberteil besonders einfach miteinan­ der gekoppelt werden, da dann die Relativlage zwischen Füh­ rerhaus und Kanaloberteil im wesentlichen konstant bleibt.
Von Vorteil ist es, wenn die kommunizierende Verbindung zwi­ schen Kanaloberteil und Kanalunterteil in der Betriebslage durch einen Oberteilauslaß des Kanaloberteils und einen kom­ plementär dazu ausgebildeten Unterteileinlaß des Kanalunter­ teils gebildet ist. Bei einer solchen Ausführungsform kann die Verbindung zwischen Kanaloberteil und Kanalunterteil mit relativ geringem Aufwand hinreichend luftdicht ausgestaltet werden. Außerdem wird dadurch eine sichere Positionierung des Kanaloberteils am Kanalunterteil ermöglicht, insbesonde­ re wenn sich Oberteilauslaß und Unterteileinlaß in der Be­ triebslage des Kanaloberteils überlappen. Am Oberteilauslaß und am Unterteileinlaß können mit relativ geringem Aufwand Dichtmittel und/oder Rastmittel ausgebildet werden, die die Verbindung zwischen Kanaloberteil und Kanalunterteil in der Betriebslage dichten bzw. verstärken.
Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Luftansaugvorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschrei­ bung anhand der Zeichnungen.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nach­ stehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der je­ weils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kom­ binationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Be­ schreibung näher erläutert.
Es zeigen, jeweils schematisch,
Fig. 1 eine stark vereinfachte Seitenansicht auf einen ein Führerhaus aufweisenden Bereich eines mit der er­ findungsgemäßen Luftansaugvorrichtung ausgestatte­ ten Lastkraftwagens,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht auf ein in Fig. 1 mit II gekennzeichnetes Detail bei einer ersten Ausführungsform,
Fig. 3 eine Ansicht wie in Fig. 2, jedoch einer anderen Ausführungsform,
Fig. 4 eine Ansicht wie in Fig. 2, jedoch einer weiteren Ausführungsform.
Entsprechend Fig. 1 weist ein nur teilweise dargestellter Lastkraftwagen 1, bei dem eine erfindungsgemäße Luftansaug­ vorrichtung 2 zur Anwendung kommt, ein Führerhaus 3 auf, das in bekannter Weise um eine Kippachse 4, die quer zur Fahr­ zeuglängsrichtung bzw. quer zur Fahrtrichtung des Lastkraft­ wagens 1 verläuft, zwischen einer in Fig. 1 dargestellten, aufrechten Betriebsstellung und einer in Fahrtrichtung nach vorn gekippten, liegenden Wartungsstellung schwenkverstell­ bar ist. Unterhalb des Führerhauses 3 ist ein Verbrennungs­ motor 5 des Lastkraftwagens 1 untergebracht, der dabei an einem Chassis 6 oder Tragrahmen des Lastkraftwagens 1 gela­ gert ist. Für die Versorgung des Verbrennungsmotors 5 mit Frischluft sorgt die erfindungsgemäße Luftansaugvorrichtung 2, die zu diesem Zweck mit einem Kanalunterteil 7 am Ver­ brennungsmotor 5 befestigt ist. Die Luftansaugvorrichtung 2 weist außerdem ein Kanaloberteil 8 auf, das in das Führer­ haus 3 hineinragt und auf diese Weise innerhalb des Führer­ hauses 3 angeordnet ist. Das Kanaloberteil 8 weist einen Oberteileinlaß 9 auf, der im dargestellten Ausführungsbei­ spiel stromab einer auf der Frontseite des Führerhauses 3 ausgesparten Lufteinlaßöffnung 10 angeordnet ist. Auf diese Weise kann die erforderliche Frischluft besonders einfach durch den Oberteileinlaß 9 in das Kanaloberteil 8 eintreten.
An einem vom Oberteileinlaß 9 abgewandten Ende des Ka­ naloberteiles 8 weist das Kanaloberteil 8 einen Oberteilaus­ laß 11 auf, der in der dargestellten Betriebsstellung des Führerhauses 3 mit einem dazu komplementär ausgebildeten Un­ terteileinlaß 12 zusammenwirkt und eine kommunizierende Ver­ bindung zwischen dem Kanaloberteil 8 und dem Kanalunterteil 7 herstellt. Das Kanaloberteil 8 ist mittels einer Lagerung 13 am Kanalunterteil 7 gehaltert, so daß durch diese Lage­ rung 13 eine Halterung des Kanaloberteils 8 am Kanalunter­ teil 7 gebildet ist. Die Lagerung oder Halterung 13 weist eine Schwenkachse 14 auf, die parallel zur Kippachse 4 ver­ läuft und zu dieser einen möglichst geringen Abstand auf­ weist. Vorzugsweise verlaufen die Schwenkachse 14 und die Kippachse 4 koaxial zueinander. Durch die Lagerung 13 ist das Kanaloberteil 8 relativ zum Kanalunterteil 7 zwischen einer in Fig. 1 dargestellten, der Betriebsstellung des Füh­ rerhauses 3 zugeordneten Betriebslage und einer der War­ tungsstellung des Führerhauses 3 zugeordneten, in Fahrtrich­ tung nach vorn gekippten Wartungslage schwenkverstellbar.
Damit das Kanaloberteil 8 seine Schwenkverstellung durchfüh­ ren kann, können spezielle Antriebsmittel vorgesehen sein. Ebenso ist es gemäß Fig. 1 möglich, daß ein am Führerhaus 3 fixiertes Bauteil 15, das auch ein Bestandteil des Führer­ hauses 3 sein kann, im Verlaufe der Verstellbewegung des Führerhauses 3 am Kanaloberteil 8 zur Anlage kommt und die­ ses bei weitergehender Schwenkverstellung des Führerhauses 3 mitnimmt und dadurch die Schwenkverstellung des Kanalober­ teiles 8 bewirkt. Auf diese Weise dient dieses Bauteil 15 als Mitnehmer für das Kanaloberteil 8. Ebenso kann ein spe­ ziell dazu ausgebildeter Mitnehmer beispielsweise in Form eines Gummizuges oder einer Feder 16 vorgesehen sein, der die Verstellbewegung des Kanaloberteils 8 an die Verstellbe­ wegung des Führerhauses 3 koppelt. Ebenso kann für die Rück­ verstellung aus der Wartungsstellung bzw. aus der Wartungs­ lage in die Betriebsstellung bzw. Betriebslage ein entspre­ chender Mitnehmer vorgesehen sein. Auch hier ist es möglich, daß ein führerhausfestes Bauteil oder ein Bestandteil des Führerhauses 3 als Mitnehmer dient, beispielsweise ein in der Lufteinlaßöffnung 10 des Führerhauses 3 angeordnetes Gitter oder dergleichen.
Die Luftansaugvorrichtung 2 weist außerdem Federmittel 17 auf, die das Kanaloberteil 8 in seine Betriebslage vorspan­ nen. Diese Federmittel 17 können beispielsweise durch ent­ sprechende Gummibänder oder Schraubenfedern oder dergleichen gebildet sein. Die Federmittel 17 können außerdem die Rück­ stellbewegung in die Betriebslage des Kanaloberteiles 8 un­ terstützen.
Entsprechend Fig. 2 können die Federmittel 17 auch in die Lagerung 13 integriert sein, wie das in Fig. 2 durch eine Bügelfeder 18 realisiert ist, die einen Lagerbolzen 19 der Lagerung 13 umschlingt. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, sind der Oberteilauslaß 11 und der Unterteileinlaß 12 so ausgestal­ tet, daß sie sich in der in Fig. 2 dargestellten Betriebsla­ ge nach Art einer Steckverbindung entlang ihres Umfanges ge­ genseitig überlappen. Die Verbindung zwischen Kanaloberteil 8 und Kanalunterteil 7 kann auf diese Weise ohne größeren Aufwand in ausreichendem Maße luftdicht ausgestaltet werden. Außerdem kann im Unterteileinlaß 12 ein vorzugsweise grobma­ schiges Gitter angeordnet sein, das in der Wartungslage des Kanaloberteiles 8 verhindert, daß Fremdkörper in das offene Kanalunterteil 7 eindringen.
Entsprechend Fig. 3 kann am Unterteileinlaß 12, vorzugsweise in einem der Lagerung 13 gegenüberliegenden Abschnitt eine Rastnase 20 ausgebildet sein, die in der dargestellten Be­ triebslage des Kanaloberteils 8 mit einer am Oberteilauslaß 11 ausgebildeten Rastausnehmung 21 zusammenwirkt. Rastnase 20 und Rastausnehmung 21 bilden hierbei eine Rastverbindung, die beim Erreichen der Betriebslage einschnappt und diese Position des Kanaloberteils 8 sichert. Auf diese Weise wird die luftdichte Verbindung zwischen Kanaloberteil 8 und Ka­ nalunterteil 7 für den Fahrbetrieb des Lastkraftwagens 1 ge­ währleistet. Anstelle einer einzelnen Rastnase 20 können auch mehrere, entlang des Umfanges des Unterteileinlaßes 12 verteilte Nasen vorgesehen sein. Ebenso kann ein umlaufender Wulst als Rastmittel dienen. Die Rastausnehmung 21 ist dann entsprechend ausgestaltet bzw. in entsprechender Anzahl am Oberteilauslaß 11 ausgebildet.
In Fig. 3 ist ein alternatives, als Blattfeder 22 ausgebilde­ tes Federmittel oder Federelement 17 dargestellt, das eben­ falls am Lagerbolzen 19 der Lagerung 13 gehaltert ist.
Entsprechend einer vorteilhaften Ausführungsform können die Masse des Kanaloberteils 8, dessen Schwerpunktlage, die Art der Federmittel 17, die Rückstellkraft der Federmittel 17 und die Position der Schwenkachse 14 sowie die Angriffspunk­ te der Federmittel 17 so ausgebildet und mit den Rastmitteln 20 und 21 abgestimmt sein, daß in einem relativ großen, die Wartungslage beinhaltenden Schwenkbereiches des Kanalober­ teils 8 die Wirkungsrichtung der Federmittel 17 eine Über­ totpunktlage bezüglich der Schwenkachse 14 aufweist, so daß die Federmittel 17 die Rückstellbewegung in die Betriebslage nicht unterstützen können. Sobald jedoch im Verlauf einer Rückstellbewegung diese Übertotpunktlage überwunden ist, können die Federmittel 17, ihre die Rückstellbewegung unter­ stützende Federkraft entfalten, wodurch das Kanaloberteil 8 im verbleibenden Verstellweg ausreichend beschleunigt wird, um entsprechend schwungvoll eine selbsttätige Verrastung der Rastmittel 20 und 21 zu bewirken.
Entsprechend Fig. 4 ist bei einer Weiterbildung der erfin­ dungsgemäßen Luftansaugvorrichtung 2 der Unterteileinlaß 12 des Kanalunterteiles 7 mit einer nach oben offenen Rinne 23 ausgestattet, die an ihrer tiefsten Stelle, entsprechend Fig. 4 rechts unten, mit einer Abflußöffnung 24 ausgestattet ist. Während des Betriebes des Verbrennungsmotors 5 kann es dazu kommen, daß sich an der Innenseite des Kanaloberteiles 8 von der angesaugten Luft mitgeführte Feuchtigkeit nieder­ schlägt, ansammelt und schwerkraftbedingt nach unten ab­ fließt. Der Oberteilauslaß 11 des Kanaloberteils 8 ist hier mit einer Abtropfkante 25 ausgestattet, die in der Betriebs­ lage des Kanaloberteiles 8 in die Rinne 23 hineinragt. Das entlang der Innenseite des Kanaloberteiles 8 abfließende Wasser wird somit über diese Abtropfkante 25 in die Rinne 23 geleitet. In der Rinne 23 fließt das darin eingebrachte Was­ ser schwerkraftunterstützt zur Abflußöffnung 24, wo es bei­ spielsweise in die Fahrzeugumgebung abtropfen kann. Auf die­ se Weise wird in der Luftansaugvorrichtung 2 eine zusätzli­ che Wasserabscheidung erreicht, die einem im Kanalunterteil 7 angeordneten oder diesem nachgeschalteten Luftfilter vor­ geschaltet ist.

Claims (12)

1. Luftansaugvorrichtung zur Frischluftzuführung für einen Verbrennungsmotor (5) eines Lastkraftwagens (1), der ein Führerhaus (3) aufweist, das zwischen einer aufrechten Be­ triebsstellung und einer in Fahrtrichtung nach vorn gekipp­ ten liegenden Wartungsstellung um eine quer zur Fahrtrich­ tung verlaufende Kippachse (4) schwenkverstellbar ist, mit einem im Führerhaus (3) angeordneten Kanaloberteil (8), das einen Oberteileinlaß (9) aufweist, durch den Frischluft in das Kanaloberteil (8) eintritt, und mit einem Kanalunterteil (7), das direkt oder indirekt am Verbrennungsmotor (5) oder an einem Chassis (6) des Lastkraftwagens (1) befestigt ist und das zumindest in der Betriebsstellung des Führerhauses (3) mit dem Kanaloberteil (8) kommunizierend verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Kanaloberteil (8) durch eine vom Führerhaus (3) un­ abhängige Halterung (13) am Kanalunterteil (7) gehaltert ist, wobei diese Halterung (13) eine Verstellung des Ka­ naloberteils (8) zwischen einer der Betriebsstellung des Führerhauses (3) zugeordneten Betriebslage und einer der Wartungsstellung des Führerhauses (3) zugeordneten Wartungs­ lage ermöglicht.
2. Luftansaugvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (13) eine Schwenkverstellung des Ka­ naloberteiles (8) relativ zum Kanalunterteil (7) um eine parallel zur Kippachse (4) des Führerhauses (3) verlaufende Schwenkachse (14) ermöglicht.
3. Luftansaugvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kommunizierende Verbindung zwischen Kanaloberteil (8) und Kanalunterteil (7) in der Betriebslage durch einen Oberteilauslaß (11) des Kanaloberteils (8) und einen komple­ mentär dazu ausgebildeten Unterteileinlaß (12) des Kanalun­ terteils (7) gebildet ist.
4. Luftansaugvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Federmittel (17) vorgesehen sind, die das Kanaloberteil (8) in dessen Betriebslage vorspannen.
5. Luftansaugvorrichtung nach Einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung ein Schwenklager (13) aufweist, dessen La­ gerachse die Schwenkachse (14) des Kanaloberteils (8) bil­ det.
6. Luftansaugvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (14) des Kanaloberteils (8) koaxial zur Kippachse (4) des Führerhauses (3) verläuft.
7. Luftansaugvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich Oberteilauslaß (11) und Unterteileinlaß (12) in der Betriebslage des Kanaloberteils (8) gegenseitig überlappen.
8. Luftansaugvorrichtung nach Einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Rastmittel (20, 21) vorgesehen sind, die das Kanalober­ teil (8) in der Betriebslage sichern.
9. Luftansaugvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastmittel wenigstens eine Rastnase (20) oder einen umlaufenden Rastwulst aufweisen, die bzw. der am Ober­ teilauslaß (11) oder am Unterteileinlaß (12) ausgebildet ist, und daß die Rastmittel wenigstens eine zur wenigstens einen Rastnase (20) bzw. zum Rastwulst komplementäre Rastaufnahme (21) aufweisen, die dementsprechend am Unter­ teileinlaß (12) oder am Oberteilauslaß (11) ausgebildet ist.
10. Luftansaugvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterteileinlaß (12) eine Wasserleitkontur, z. B. ei­ ne Rinne (23) aufweist, die sich an der Innenseite des Ka­ naloberteils (8) ansammelnde und nach unten abfließende Flüssigkeit zumindest in der Betriebslage des Kanalobertei­ les (8) aufnimmt und nach außen leitet.
11. Luftansaugvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß Dichtmittel vorgesehen sind, die eine dichte Anlage des Kanaloberteils (8) am Kanalunterteil (7) in der Betriebslage des Kanaloberteils (8) bewirken.
12. Luftansaugvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Führerhaus (3) fixierter Mitnehmer (15; 16) vor­ gesehen ist, der in der Betriebsstellung des Führerhauses (3) durch den Betrieb des Lastkraftwagens (1) bedingte Rela­ tivbewegungen zwischen Führerhaus (3) und Kanaloberteil (8) ermöglicht und der zumindest bei der Verstellung des Führer­ hauses (3) in dessen Wartungsstellung am Kanaloberteil (8) angreift und eine Verstellung des Kanaloberteils (8) in des­ sen Wartungslage bewirkt.
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