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DE19916554C1 - Sicherheitsbindung für ein Snowboard - Google Patents

Sicherheitsbindung für ein Snowboard

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Publication number
DE19916554C1
DE19916554C1 DE1999116554 DE19916554A DE19916554C1 DE 19916554 C1 DE19916554 C1 DE 19916554C1 DE 1999116554 DE1999116554 DE 1999116554 DE 19916554 A DE19916554 A DE 19916554A DE 19916554 C1 DE19916554 C1 DE 19916554C1
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DE
Germany
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snowboard
spring
tension
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base plate
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DE1999116554
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HAIST STEFAN
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HAIST STEFAN
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C10/00Snowboard bindings
    • A63C10/02Snowboard bindings characterised by details of the shoe holders
    • A63C10/10Snowboard bindings characterised by details of the shoe holders using parts which are fixed on the shoe, e.g. means to facilitate step-in
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    • A63C10/14Interfaces, e.g. in the shape of a plate

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Abstract

Bisher sind die Snowboardschuhe über die Bindungsteile fest mit dem Snowboard verbunden, so daß sich bei einem Sturz des Snowboardfahrers die Snowboardschuhe nicht vom Snowboard lösen können. Dieser Umstand führte in der Vergangenheit oft zu schweren Verletzungen beider Beine. Durch die Sicherheitsbindung wird nun gewährleistet, daß sich über Haltebolzen unter den Snowboardschuhen, die in einer Federspannhalterung auf dem Snowboard verspannt sind, sich bei überhöhten Zug- oder Drehkräften die Snowboardschuhe vom Snowboard lösen können. DOLLAR A Der selbst auf- bzw. abrollende Fangriemen sorgt bei gelöster Sicherheitsbindung nach einem Sturz dafür, daß der Snowboardfahrer in sicherem Abstand mit dem Snowboard in Verbindung bleibt.

Description

Snowboards üblicher Bauart weisen ein Snowboard mit aufgeschraubten Bindungsteilen auf. Die Snowboardschuhe werden fest in den Bindungsteilen gehalten. Bei einem Sturz des Snowboardfahrers kann sich das Snowboard nicht vom Snowboardfahrer lösen und es kommt dadurch häufig zu schweren Verletzungen beider Beine.
Eine in den wesentlichen Merkmalen dieser Sicherheitsdung übereinstimmende Sicherheitsbindung ist aus der DE 689 13 377 T2 bekannt. Unterschiede zwischen der aus dieser Druckschrift bekannten Sicherheitsbindung und der vorstehend beschriebenen Sicherheitsbindung bestehen vor allem in der Form und Ausgestaltung der Haltemittel zwischen Snowboardschuh und Snowboardbindung. Bei dieser Bindung bestehen die Haltemittel aus zwei Haltebacken wobei einer der Haltebacken fest mit dem Brett verbunden, und der andere beweglich ist. Dadurch ist keine Drehung der Haltemittel möglich um die Sicherheitsbindung bei erhöhten Drehkräften auf die Kniegelenke auszulösen.
Eine weitere Sicherheitsbindung ist aus der DE 40 18 276 C2 bekannt. Bei dieser Sicherheitsbindung ist die Stiefel-Halteplatte in einer Auslöseeinheit verspannt. Durch Federkraft drückt mindestens ein Rastelement nach außen und wird jeweils in der Rastöffnung der Stiefel-Halteplatte arretiert. Im Gegensatz zur vorstehend beschriebenen Sicherheitsbindung wird bei dieser Sicherheitsbindung eine Stiefel-Halteplatte notwendig, die durch herkömmliche Bindungsteile mit dem Stiefel verbunden wird. Außerdem wird für jede Schubrichtung ein Rastelement benötigt. Im Gegensatz dazu wird bei der vorstehend beschriebenen Sicherheitsbindung ein Haltebolzen durch eine zentrale Spanneinrichtung mit vier Schubrichtungen verspannt.
Eine weitere Sicherheitsbindung ist aus der DE 20 55 499 C2 bekannt. Bei dieser Sicherheitsbindung wird der Skischuh mit einer Ausnehmung im mittleren Schaftbereich durch eine mit dem Ski verbundene Scheibe über Federkraft niedergehalten. Die Ausnehmung im Skischuh wird im Gegensatz zur vorstehend beschriebenen Sicherheitsbindung nur von einer Seite verspannt. Dadurch ist diese Sicherheitsbindung nur in der Lage bei Fallrichtungen des Fahrers nach Vorne oder zur Seite auszulösen.
Der in Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde eine lösbare Verbindung zwischen Snowboard und Snowboardfahrer zu schaffen, die sich bei erhöhten Dreh und Zugkräften löst um evtl. Verletzungen zu verhindern oder zu minimieren.
Dieses Problem wird mit den im Schutzanspruch 1 ausgeführten Merkmalen; der auf der Grundplatte (5) montierten Federspannhalterungen (4) und den verstellbaren Haltebolzen (3) in der Sohlenmitte der Snowboardschuhe (2) gelöst. Außerdem sorgt ein mehrere Meter langer selbst Auf- bzw. abrollender Fangriemen (6) dafür, daß der Snowboardfahrer bei gelöster Bindung mit dem Snowboard (1) verbunden bleibt ohne sich an dem Snowboard zu verletzen.
Die Ausgestaltung der Erfindung nach Schutzanspruch 1 ermöglicht eine optimale Verspannung der Haltebolzen (3) durch vier rechtwinklig zueinander stehende Schubkeile (7) in der Grundplatte (5). Über einen Seilzug (8) werden die Schubkeile durch die Zugfedern (9) verspannt. Zwischen Zugfeder (9) und Spannhebel (11) befindet sich die Einstellschraube (10), die eine individuelle Vorspannung der Zugfedern gewährleistet. Der Spannhebel (1), zum Öffnen und Schließen der Federspannhalterung (4) ist mit einem schräg hochstehenden Kugelkopf versehen. Dadurch läßt sich der Spannhebel (11) auch bequem mit dicken Handschuhen manuell lösen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt.
Es zeigen
Fig. 1 Draufsicht eines Snowboards mit Sicherheitsbindung
Fig. 2 Seitenansicht eines Snowboards mit Sicherheitsbindung und Snowboardschuhe
Fig. 3 Federspannhalterung nach Patentanspruch 1
Fig. 4 Draufsicht des Haltebolzen
Fig. 5 Seitenansicht des Haltebolzen
Fig. 6 Draufsicht des Haltebolzen um 45° verdreht
Fig. 7 Seitenansicht des Haltebolzen um 45° verdreht mit Seitenansicht der Schubkeile

Claims (1)

  1. Sicherheitsbindung für ein Snowboard, die Bindungsteile bzw. Snowboardschuhe lösbar mit dem Snowboard verbindet, wobei die beiden Snowboardschuhe an ihrer Sohlenmitte über verstellbare Haltebolzen lösbar in je einer Federspannhalterung eingespannt sind, die über eine Grundplatte so mit dem Snowboard verbunden sind, daß sich bei erhöhten Dreh- und Zugkräften die Haltebolzen aus den beiden Federspannhalterungen lösen können und daß der Snowboardfahrer in gelöstem Zustand durch einen langen selbst auf- bzw. abrollenden Fangriemen mit dem Snowboard verbunden bleibt, und wobei die jeweilige Federspannhalterung aus vier rautenseitig zur Grundplatte liegenden Schubkeilen besteht und durch einen Seilzug mit der Zugfeder an einer Einstellschraube für die Federspannkraft und an einem von der Grundplatte abstehenden Spannhebel befestigt ist.
DE1999116554 1999-04-13 1999-04-13 Sicherheitsbindung für ein Snowboard Expired - Fee Related DE19916554C1 (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2055499C2 (de) * 1970-05-12 1983-07-14 Hannes 8100 Garmisch-Partenkirchen Marker Sicherheits-Skibindung
DE4018276C2 (de) * 1990-03-07 1993-10-28 Earl Andrew Miller Sicherheitsbindung für Sportgeräte des alpinen Skisports

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2055499C2 (de) * 1970-05-12 1983-07-14 Hannes 8100 Garmisch-Partenkirchen Marker Sicherheits-Skibindung
DE4018276C2 (de) * 1990-03-07 1993-10-28 Earl Andrew Miller Sicherheitsbindung für Sportgeräte des alpinen Skisports

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