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DE19913980A1 - Kranverbindung - Google Patents

Kranverbindung

Info

Publication number
DE19913980A1
DE19913980A1 DE1999113980 DE19913980A DE19913980A1 DE 19913980 A1 DE19913980 A1 DE 19913980A1 DE 1999113980 DE1999113980 DE 1999113980 DE 19913980 A DE19913980 A DE 19913980A DE 19913980 A1 DE19913980 A1 DE 19913980A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crane
cranes
coupling piece
adjacent
connection according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1999113980
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Nikelski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Noell Crane Systems GmbH
Original Assignee
NOELL STAHL und MASCHINENBAU G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NOELL STAHL und MASCHINENBAU G filed Critical NOELL STAHL und MASCHINENBAU G
Priority to DE29923114U priority Critical patent/DE29923114U1/de
Priority to DE1999113980 priority patent/DE19913980A1/de
Publication of DE19913980A1 publication Critical patent/DE19913980A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C9/00Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes
    • B66C9/18Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes with means for locking trolleys or cranes to runways or tracks to prevent inadvertent movements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Kranverbindung für mindestens zwei nebeneinander befindliche Krane, vorzugsweise hohe Krane in Hafenanlagen, bei denen mindestens ein Koppelstück (1) an jedem Kran (2) vorhanden ist, mit dem die Krane (2) miteinander verbindbar sind, so daß eine hohe Stabilität gegen Umkippen bei Wind besteht. Durch die erfindungsgemäße Kranverbindung können Zentralballaste an den Kranen, sowie Abspannseile eingespart werden.

Description

Die Erfindung betrifft eine Kranverbindung für mindestens zwei nebeneinander befindliche Krane.
Die Erfindung ist geeignet zur Stabilisierung von zwei oder mehr nebeneinander befindlichen Kranen, vorzugsweise hohen Kranen in Hafenanlagen, bei denen das Problem besteht, daß diese bei Sturm gegen ein Umfallen gesichert sein müssen.
Hohe Krane insbesondere hohe Krane in Hafenanlagen, beispielsweise Portalkrane, müssen gegen Umfallen bei Sturm gesichert sein. Aus OS-DE 23 41 725 ist ein Brückenkran insbesondere zum Auf- und Abladen von Containern bekannt die einem Schiff zugeführt oder von einem Schiff entladen werden. Derartige Krane müssen bei Sturm gegen Umkippen gesichert sein. Das kann bei geringer Höhe mittels Schienenklauen erfolgen. Derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus EP 0 620 180 A2 bekannt in der eine Sicherheitszange für eine Schienengebundene Anlage, wie z. B. einen Kran beschrieben wird. Liegt der Schwerpunkt des Kranes allerdings aufgrund der Gesamthöhe sehr hoch, müssen andere Maßnahmen angewendet werden.
Dazu ist es üblich durch Zentralbalast oder durch im Boden verankerbare Spannseile das Kippen zu verhindern. Nachteilig bei der Verwendung von Zentralbalast ist die Erhöhung des Dienstgewichtes des Kranes und damit verbunden die erhöhten Anschaffungs- und Betriebskosten. Weiterhin wird der Eckdruck und damit die Belastung der Räder und Schienen größer, was zu einer erheblichen Belastung der Kranbahn und einem entsprechenden Verschleiß führt. Bei der Verwendung von Abspannseilen sind Verankerungsblöcke im Boden erforderlich, wobei das Problem der Enddruckerhöhung erhalten bleibt. Weiterhin wird für die Verspannung zusätzlich Personal benötigt.
Beide nach dem Stand der Technik bekannten Lösungen sind mit erhöhten Material- und Betriebskosten für die vorhandenen Krane verbunden. Insbesondere bei bestehenden Hafenanlagen müßte für die Verankerung der Abspannung nachträglich ein erheblicher Aufwand getrieben werden.
Darüber hinaus fehlt z. T. auch der Platz für diese Konstellationen für bereits bestehende Anlagen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung die Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen und eine Lösung zu entwickeln, mit der eine hohe Stand­ sicherheit von abgestellten Kranen erreicht wird, ohne daß ein Zentralbalast oder Abspannseile erforderlich sind.
Diese Aufgabe wird durch eine Kranverbindung nach den Merkmalen des ersten Patentanspruches gelöst. Die Unteransprüche geben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wieder.
Die Erfindungsgemäße Lösung sieht vor, daß zwischen mindestens zwei nebeneinander angeordneten Kranen die vorzugsweise hohe Krane in Hafenanlagen darstellen, mindestens ein Koppelstück an jedem Kran angeordnet ist, welches in ein weiteres Koppelstück eines daneben befindlichen anderen Kranes koppelbar ist. Die Koppelstücke sind biegesteif mit den Kranen verbunden und können als Nut und Feder, Dom und Haltering, Bolzen und Matritze, Bremse und Bremsbacke oder in anderen Formen die form und kraftschlüssig ineinanderfügbar sind und die auftretenden Kräfte aufnehmen können ausgebildet sein.
Im Falle eines Sturmes, bei dem die Krane gesichert werden müssen, werden die auf einem Gleis befindlichen Krane zusammengefahren in der Weise, daß die Koppelstücke ineinander ragen und miteinander verbunden werden. Durch die gegenseitige Abschottung werden einerseits die Horizentralkräfte geringer, andererseits stützen sich die Krane gegenseitig und verhindern das Kippen. Aus diesem Effekt resultiert weiterhin eine Verringerung des maximalen Enddruckes. Damit können teure Änderungen an Schienen, Rädern und Verankerungsblöcken und Zentralbalast entfallen. Die Horizontalkräfte, die ein Weglaufen der Krane auf der Schiene mit Windrichtung bewirken würden, können durch Vorrichtungen des Standes der Technik, wie z. B. durch Schienenzangen aufgefangen werden. Da die Vertikalkräfte, die ein Kippen verursachen würden, durch die Bolzen und Matrizen bereits abgefangen sind, sind die Zangen nur für die Sicherung gegen horizontales Verschieben auszulegen. In der besonderen Ausführungform, in der die Bolzen und Matritzen noch zusätzlich durch eine Vorrichtung miteinander verriegelt werden, ist dann nur an einem Kran eine Sicherung in horizontaler Richtung erforderlich.
Die Koppelstücke die Form- oder Kraftschlüssig miteinander verbunden werden, können beispielsweise mittels einer Achse miteinander verbunden sein.
Vorteilhaft für die Erfindung ist es, daß an jedem Kran im unteren Teil ein Koppelstück angeordnet ist.
Weiterhin kann es vorteilhaft sein, an jedem Kran auch am oberen Teil ein Koppelstück anzuordnen.
Damit auch mehr als zwei Krane miteinander verbindbar sind, sollten Koppelstücke auf jeder Seite des Kranes angeordnet sein. Ihre Anzahl ist so zu bemessen, daß die Konstruktion die auftretenden Kräfte aufnehmen kann. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Koppelstücke automatisch miteinander verbindbar sind.
Sie können beispielsweise als Bolzen und Matrize mit einer Achse ausgeführt sein, die mittels einer Automatik pneumatisch eingerastet werden kann.
Im folgenden wird die Erfindung an 4 Figuren und einem Ausführungsbeispiel naher erläutert. Die Figuren zeigen:
Fig. 1 Krane mit im unteren Teil angeordneten Koppelstücken.
Fig. 2 Vorgang des Koppelns zweier Koppelstücke in Seitenansicht.
Fig. 3 Zwei verbundene Koppelstücke in Draufsicht.
Fig. 4 Schnitt A-A der Fig. 3.
Fig. 5 und 6 Wirkprinzip der Anordnung.
Die Fig. 1 zeigt Krane 2, welche im Begriff sind zusammenzufahren, damit die Koppelstücke 1 die in ihrem unteren Teil an den Fahrwerksträgern angeordnet sind, miteinander verbunden sind.
Die Fig. 2 zeigt wie die Koppelstücke 1 die als Bolzen und Matrize ausgebildet sind ineinander fahren, um mit einer Achse 3 miteinander verbunden zu werden. Die Fig. 4 zeigt diese Verbindung in Draufsicht bei der beide Koppelstücke 1 mit einer Achse 3 verbunden sind. Die Fig. 5 zeigt, die Einzelheit A-A aus Fig. 3.
Das Wirkprinzip der Anordnung läßt sich in zwei Skizzen unter prinzipieller Darstellung der Kräfte in einfacher Weise erläutern: In Fig. 5 sind unterhalb der nicht gekoppelten Brückenkrane schematisch die wirkenden Kräfte dargestellt. Diese zeigen, daß, Windrichtung von rechts vorausgesetzt, auf jeweiligen rechten Kranseite die Kräfte nach oben (anheben) weisen, wobei auf der jeweiligen linken Seite sehr starke Kräfte nach unten auf die Schiene weisen. Sind nun die beiden Krane wie in Fig. 6 zusammengefahren und gekoppelt, so verbleiben keinerlei nach oben gerichteten Kräfte die ein Kippen bewirken könnten. Insbesondere werden auch die resultierenden Kräfte im Bereich der Kopplung erheblich reduziert. Beispielsweise drückt ein Bolzen auf der linken Seite des rechten Kranes nach unten, wird jedoch durch einen auf der rechten Seite des linken Kranes angebrachte Matrize gestützt, die für sich allein betrachtet, nach oben gedrückt werden würde.

Claims (9)

1. Kranverbindung für mindestens zwei nebeneinander befindliche Krane, vorzugsweise hohe Krane in Hafenanlagen bestehend aus mindestens einem Koppelstück (1) an jedem Kran (2), welches in ein weiteres Koppelstück (1) eines anderen daneben befindlichen Kranes (2) koppelbar ist.
2. Kranverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelstücke (1) mittels Achse (3) miteinander verbindbar sind.
3. Kranverbindung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Kran (2) im unteren Teil ein Koppelstück (1) angeordnet ist.
4. Kranverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Kran (2) oben ein Koppelstück (1) angeordnet ist.
5. Kranverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelstücke (1) automatisch miteinander verbindbar sind.
6. Kranverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelstücke (1) als Bolzen und Matrize ausgeführt sind.
7. Kranverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelstücke (1) als Bremsscheibe und Bremsbacke ausgeführt sind.
8. Kranverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelstücke (1) in der Weise einer Nut und Feder ausgebildet sind.
9. Kranverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelstücke (1) als Dom in einem Haltering mit Klauen ausgebildet sind.
DE1999113980 1999-03-26 1999-03-26 Kranverbindung Withdrawn DE19913980A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29923114U DE29923114U1 (de) 1999-03-26 1999-03-26 Kranverbindung
DE1999113980 DE19913980A1 (de) 1999-03-26 1999-03-26 Kranverbindung

Applications Claiming Priority (1)

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DE1999113980 DE19913980A1 (de) 1999-03-26 1999-03-26 Kranverbindung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19913980A1 true DE19913980A1 (de) 2000-09-28

Family

ID=7902669

Family Applications (1)

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DE1999113980 Withdrawn DE19913980A1 (de) 1999-03-26 1999-03-26 Kranverbindung

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DE (1) DE19913980A1 (de)

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