DE19913980A1 - Kranverbindung - Google Patents
KranverbindungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C9/00—Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes
- B66C9/18—Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes with means for locking trolleys or cranes to runways or tracks to prevent inadvertent movements
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Kranverbindung für mindestens zwei nebeneinander befindliche Krane, vorzugsweise hohe Krane in Hafenanlagen, bei denen mindestens ein Koppelstück (1) an jedem Kran (2) vorhanden ist, mit dem die Krane (2) miteinander verbindbar sind, so daß eine hohe Stabilität gegen Umkippen bei Wind besteht. Durch die erfindungsgemäße Kranverbindung können Zentralballaste an den Kranen, sowie Abspannseile eingespart werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Kranverbindung für mindestens zwei
nebeneinander befindliche Krane.
Die Erfindung ist geeignet zur Stabilisierung von zwei oder mehr
nebeneinander befindlichen Kranen, vorzugsweise hohen Kranen in
Hafenanlagen, bei denen das Problem besteht, daß diese bei Sturm gegen
ein Umfallen gesichert sein müssen.
Hohe Krane insbesondere hohe Krane in Hafenanlagen, beispielsweise
Portalkrane, müssen gegen Umfallen bei Sturm gesichert sein.
Aus OS-DE 23 41 725 ist ein Brückenkran insbesondere zum Auf- und
Abladen von Containern bekannt die einem Schiff zugeführt oder von einem
Schiff entladen werden. Derartige Krane müssen bei Sturm gegen Umkippen
gesichert sein. Das kann bei geringer Höhe mittels Schienenklauen erfolgen.
Derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus EP 0 620 180 A2 bekannt in
der eine Sicherheitszange für eine Schienengebundene Anlage, wie z. B.
einen Kran beschrieben wird. Liegt der Schwerpunkt des Kranes allerdings
aufgrund der Gesamthöhe sehr hoch, müssen andere Maßnahmen
angewendet werden.
Dazu ist es üblich durch Zentralbalast oder durch im Boden verankerbare
Spannseile das Kippen zu verhindern. Nachteilig bei der Verwendung von
Zentralbalast ist die Erhöhung des Dienstgewichtes des Kranes und damit
verbunden die erhöhten Anschaffungs- und Betriebskosten. Weiterhin wird
der Eckdruck und damit die Belastung der Räder und Schienen größer, was
zu einer erheblichen Belastung der Kranbahn und einem entsprechenden
Verschleiß führt. Bei der Verwendung von Abspannseilen sind
Verankerungsblöcke im Boden erforderlich, wobei das Problem der
Enddruckerhöhung erhalten bleibt. Weiterhin wird für die Verspannung
zusätzlich Personal benötigt.
Beide nach dem Stand der Technik bekannten Lösungen sind mit erhöhten
Material- und Betriebskosten für die vorhandenen Krane verbunden.
Insbesondere bei bestehenden Hafenanlagen müßte für die Verankerung der
Abspannung nachträglich ein erheblicher Aufwand getrieben werden.
Darüber hinaus fehlt z. T. auch der Platz für diese Konstellationen für bereits
bestehende Anlagen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung die Nachteile des Standes der Technik
zu beseitigen und eine Lösung zu entwickeln, mit der eine hohe Stand
sicherheit von abgestellten Kranen erreicht wird, ohne daß ein Zentralbalast
oder Abspannseile erforderlich sind.
Diese Aufgabe wird durch eine Kranverbindung nach den Merkmalen des
ersten Patentanspruches gelöst. Die Unteransprüche geben vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung wieder.
Die Erfindungsgemäße Lösung sieht vor, daß zwischen mindestens zwei
nebeneinander angeordneten Kranen die vorzugsweise hohe Krane in
Hafenanlagen darstellen, mindestens ein Koppelstück an jedem Kran
angeordnet ist, welches in ein weiteres Koppelstück eines daneben
befindlichen anderen Kranes koppelbar ist. Die Koppelstücke sind biegesteif
mit den Kranen verbunden und können als Nut und Feder, Dom und
Haltering, Bolzen und Matritze, Bremse und Bremsbacke oder in anderen
Formen die form und kraftschlüssig ineinanderfügbar sind und die
auftretenden Kräfte aufnehmen können ausgebildet sein.
Im Falle eines Sturmes, bei dem die Krane gesichert werden müssen,
werden die auf einem Gleis befindlichen Krane zusammengefahren in der
Weise, daß die Koppelstücke ineinander ragen und miteinander verbunden
werden. Durch die gegenseitige Abschottung werden einerseits die
Horizentralkräfte geringer, andererseits stützen sich die Krane gegenseitig
und verhindern das Kippen. Aus diesem Effekt resultiert weiterhin eine
Verringerung des maximalen Enddruckes. Damit können teure Änderungen
an Schienen, Rädern und Verankerungsblöcken und Zentralbalast entfallen.
Die Horizontalkräfte, die ein Weglaufen der Krane auf der Schiene mit
Windrichtung bewirken würden, können durch Vorrichtungen des Standes
der Technik, wie z. B. durch Schienenzangen aufgefangen werden. Da die
Vertikalkräfte, die ein Kippen verursachen würden, durch die Bolzen und
Matrizen bereits abgefangen sind, sind die Zangen nur für die Sicherung
gegen horizontales Verschieben auszulegen. In der besonderen
Ausführungform, in der die Bolzen und Matritzen noch zusätzlich durch eine
Vorrichtung miteinander verriegelt werden, ist dann nur an einem Kran eine
Sicherung in horizontaler Richtung erforderlich.
Die Koppelstücke die Form- oder Kraftschlüssig miteinander verbunden
werden, können beispielsweise mittels einer Achse miteinander verbunden
sein.
Vorteilhaft für die Erfindung ist es, daß an jedem Kran im unteren Teil ein
Koppelstück angeordnet ist.
Weiterhin kann es vorteilhaft sein, an jedem Kran auch am oberen Teil ein
Koppelstück anzuordnen.
Damit auch mehr als zwei Krane miteinander verbindbar sind, sollten
Koppelstücke auf jeder Seite des Kranes angeordnet sein. Ihre Anzahl ist so
zu bemessen, daß die Konstruktion die auftretenden Kräfte aufnehmen kann.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Koppelstücke automatisch miteinander
verbindbar sind.
Sie können beispielsweise als Bolzen und Matrize mit einer Achse
ausgeführt sein, die mittels einer Automatik pneumatisch eingerastet werden
kann.
Im folgenden wird die Erfindung an 4 Figuren und einem Ausführungsbeispiel
naher erläutert. Die Figuren zeigen:
Fig. 1 Krane mit im unteren Teil angeordneten Koppelstücken.
Fig. 2 Vorgang des Koppelns zweier Koppelstücke in Seitenansicht.
Fig. 3 Zwei verbundene Koppelstücke in Draufsicht.
Fig. 4 Schnitt A-A der Fig. 3.
Fig. 5 und 6 Wirkprinzip der Anordnung.
Die Fig. 1 zeigt Krane 2, welche im Begriff sind zusammenzufahren, damit
die Koppelstücke 1 die in ihrem unteren Teil an den Fahrwerksträgern
angeordnet sind, miteinander verbunden sind.
Die Fig. 2 zeigt wie die Koppelstücke 1 die als Bolzen und Matrize
ausgebildet sind ineinander fahren, um mit einer Achse 3 miteinander
verbunden zu werden. Die Fig. 4 zeigt diese Verbindung in Draufsicht bei
der beide Koppelstücke 1 mit einer Achse 3 verbunden sind. Die Fig. 5
zeigt, die Einzelheit A-A aus Fig. 3.
Das Wirkprinzip der Anordnung läßt sich in zwei Skizzen unter prinzipieller
Darstellung der Kräfte in einfacher Weise erläutern: In Fig. 5 sind unterhalb
der nicht gekoppelten Brückenkrane schematisch die wirkenden Kräfte
dargestellt. Diese zeigen, daß, Windrichtung von rechts vorausgesetzt, auf
jeweiligen rechten Kranseite die Kräfte nach oben (anheben) weisen, wobei
auf der jeweiligen linken Seite sehr starke Kräfte nach unten auf die Schiene
weisen. Sind nun die beiden Krane wie in Fig. 6 zusammengefahren und
gekoppelt, so verbleiben keinerlei nach oben gerichteten Kräfte die ein
Kippen bewirken könnten. Insbesondere werden auch die resultierenden
Kräfte im Bereich der Kopplung erheblich reduziert. Beispielsweise drückt ein
Bolzen auf der linken Seite des rechten Kranes nach unten, wird jedoch
durch einen auf der rechten Seite des linken Kranes angebrachte Matrize
gestützt, die für sich allein betrachtet, nach oben gedrückt werden würde.
Claims (9)
1. Kranverbindung für mindestens zwei nebeneinander befindliche Krane,
vorzugsweise hohe Krane in Hafenanlagen bestehend aus mindestens
einem Koppelstück (1) an jedem Kran (2), welches in ein weiteres
Koppelstück (1) eines anderen daneben befindlichen Kranes (2)
koppelbar ist.
2. Kranverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Koppelstücke (1) mittels Achse (3) miteinander verbindbar sind.
3. Kranverbindung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß an jedem Kran (2) im unteren Teil ein Koppelstück
(1) angeordnet ist.
4. Kranverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß
an jedem Kran (2) oben ein Koppelstück (1) angeordnet ist.
5. Kranverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Koppelstücke (1) automatisch miteinander
verbindbar sind.
6. Kranverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß
die Koppelstücke (1) als Bolzen und Matrize ausgeführt sind.
7. Kranverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß
die Koppelstücke (1) als Bremsscheibe und Bremsbacke ausgeführt
sind.
8. Kranverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß
die Koppelstücke (1) in der Weise einer Nut und Feder ausgebildet
sind.
9. Kranverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß
die Koppelstücke (1) als Dom in einem Haltering mit Klauen ausgebildet
sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29923114U DE29923114U1 (de) | 1999-03-26 | 1999-03-26 | Kranverbindung |
| DE1999113980 DE19913980A1 (de) | 1999-03-26 | 1999-03-26 | Kranverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999113980 DE19913980A1 (de) | 1999-03-26 | 1999-03-26 | Kranverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19913980A1 true DE19913980A1 (de) | 2000-09-28 |
Family
ID=7902669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999113980 Withdrawn DE19913980A1 (de) | 1999-03-26 | 1999-03-26 | Kranverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19913980A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006084673A1 (de) * | 2005-02-11 | 2006-08-17 | Gottwald Port Technology Gmbh | Sturmsicherung für krane |
| CN104743440A (zh) * | 2013-12-26 | 2015-07-01 | 住友重机械搬运系统工程株式会社 | 门式起重机的配置结构 |
-
1999
- 1999-03-26 DE DE1999113980 patent/DE19913980A1/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006084673A1 (de) * | 2005-02-11 | 2006-08-17 | Gottwald Port Technology Gmbh | Sturmsicherung für krane |
| DE102005006206A1 (de) * | 2005-02-11 | 2006-08-24 | Gottwald Port Technology Gmbh | Sturmsicherung für Krane |
| DE102005006206B4 (de) * | 2005-02-11 | 2007-08-16 | Gottwald Port Technology Gmbh | Sturmsicherung für Krane |
| JP2008529926A (ja) * | 2005-02-11 | 2008-08-07 | ゴットヴァルト ポート テクノロジー ゲーエムベーハー | クレーン用の風安全装置 |
| US7549546B2 (en) * | 2005-02-11 | 2009-06-23 | Gottwald Port Technology Gmbh | Wind safety device for cranes |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: NOELL CRANE SYSTEMS GMBH, 97080 WUERZBURG, DE |
|
| 8130 | Withdrawal |