DE19913459C1 - Spiralwärmeaustauscher und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Spiralwärmeaustauscher und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Abstract
Der Spiralwärmeaustauscher (1) enthält in einem zylindrischen Gehäuse (2) einen Spiralkörper (3). Dieser umfasst zwei im Zentralbereich vorgesehene halbzylindrische Hohlkörper (4, 5) sowie von den Hohlkörpern (4, 5) ausgehende spiralförmige Leitstäbe und ein den Spiralkörper (3) in zwei Windungen (35, 36) spiralförmig durchziehendes einteiliges Trennblech (28). Auf diese Weise werden Spiralkanäle (19, 20) gebildet. Die Enden der Spiralkanäle (19, 20) sind durch in Längsrichtung des Gehäuses (2) verlaufende Abschlussstäbe (30) verschlossen. Zwischen den radial äußeren Windungsabschnitten (40) des Trennblechs (28), den Abschlussstäben (30) und der Innenfläche (39) des Gehäuses (2) sind mondsichelförmige Einbauten (41) vorgesehen. An die Stirnwände der Hohlkörper (4, 5) sind Anschlüsse (12) zur Zu- und Abführung der im Wärmeaustausch stehenden Fluide geschweißt. Die stirnseitigen Leitstäbe sind mit den Rändern des Trennblechs (28) bei (37) verschweißt.
Description
Aus der der FR 2 596 144 A1 ist ein Spiralwärmeaustau
scher bekannt, der durch Wickeln eines Blechstreifens ge
bildet wird. Hierbei wird der Blechstreifen zunächst ho
rizontal ausgerichtet. Er besteht aus zwei Längenab
schnitten. Ein Längenabschnitt ist vollkommen eben ausge
bildet, während der andere Längenabschnitt mit örtlichen
Ausprägungen versehen ist. Ein Teil dieser Ausprägungen
steht benachbart zum ebenen Längenabschnitt in die eine
Richtung vor, während auf dem restlichen Längenabschnitt
die Ausprägungen zur anderen Seite hin gerichtet sind.
Zum Wickeln werden im Übergangsbereich zwischen den bei
den Längenabschnitten des Blechstreifens an seinen beiden
Rändern und zu beiden Seiten halbkreisförmige Wickel
scheiben fixiert. Die an jedem Rand des Blechstreifens
liegenden Wickelscheiben sind in Längsrichtung des Blech
streifens zueinander versetzt. Alle Wickelscheiben haben
jedoch eine gemeinsame Wickelachse. Durch Drehen der
Wickelscheiben um diese Wickelachse werden die Längenab
schnitte um die Wickelscheiben gezogen. Hierbei steht der
mit den Ausprägungen versehene Längenabschnitt permanent
unter dem Einfluss einer Zugkraft.
Beim Wickeln gelangen während der ersten Umdrehung
zunächst die der Wickelachse benachbarten ebenen Ober
flächen der Längenabschnitte in einen Kontakt mit den ge
krümmten Oberflächen der Wickelscheiben. Hierbei stellen
die an die Wickelscheiben angrenzenden Ausprägungen die
radiale Breite des dadurch erzeugten Spiralkanals sicher.
Haben die Wickelscheiben etwa eine ganze Umdrehung zu
rückgelegt, werden in von Ausprägungen freien Randstrei
fen des Längenabschnitts mit den Ausprägungen im Quer
schnitt U-förmige, mit den Schenkeln nach außen weisende
Profile angeschweißt und in die U-Profile nicht verform
bare Rundprofile eingelegt. Auch die U-Profile mit den
eingelegten Rundprofilen werden permanent unter einer
Zugkraft gehalten.
Beim weiteren Wickeln bilden folglich die Ausprägungen
einen Spiralkanal, während durch die U-Profile mit den
eingelegten Rundprofilen der andere Spiralkanal erzeugt
wird.
Ist der Blechstreifen nahezu aufgewickelt, werden die En
den der beiden Längenabschnitte miteinander verschweißt
und es wird endseitig des Längenabschnitts mit den Aus
prägungen ein ebener Blechstreifen auf der den Ausprägun
gen abgewandten Seite angeschweißt und dann noch eine
weitere Umdrehung vollzogen, so dass dieser weitere
Blechstreifen den Mantel des zu fertigenden Spiralkörpers
bildet. Nach der Umdrehung wird das freie Ende des weite
ren Blechstreifens außenseitig des so hergestellten Man
tels verschweißt.
Letztlich werden die Wickelscheiben sowie die Rundprofile
entfernt, die Randkanten der Längenabschnitte mit den
Schenkeln der U-Profile verschweißt und an die Stirnsei
ten der durch die Wickelscheiben gebildeten inneren Zen
tralkanäle Gehäuse geschweißt, die später der Zu- und Ab
führung der im Wärmeaustausch stehenden Fluide dienen.
Der Herstellungsaufwand ist im bekannten Fall groß. Dies
ist zunächst dadurch begründet, dass ein Blechstreifen
mit punktuellen Ausprägungen versehen werden muss. Ferner
ist es notwendig, in die U-Profile stabilisierende Rund
profile einzuziehen, um das gewünschte radiale Maß des
entsprechenden ausprägungsfreien Spiralkanals gewährlei
sten zu können. Die Ausprägungen erzeugen aber hohe Strö
mungswiderstände. Umlenkkanäle sind nicht vorhanden. Eine
Verbreiterung der Spiralkanäle ist aufgrund der be
schränkten Tiefziehbarkeit der Ausprägungen über ein be
stimmtes Maß hinaus nicht möglich. Da lediglich ein Spi
ralkanal hinsichtlich seiner Breite durch die Ausprägun
gen bestimmt ist, können nur solche Medien in einen Wär
meaustausch gebracht werden, wo ein geringer Druckunter
schied vorhanden ist. Das Einsatzspektrum ist beschränkt.
Ein Einsatz in der Hochtemperaturbrennstoffzellentechnik
ist nicht vorstellbar.
Der Erfindung liegt ausgehend vom Stand der Technik die
Aufgabe zugrunde, einen Spiralwärmeaustauscher sowie ein
Verfahren zu seiner Herstellung zu schaffen, bei welchen
eine einfache Fertigung und ein Einsatz auch bei Höchst
temperaturen zweier im Wärmetausch stehender Medien mög
lich ist.
Was die Lösung des gegenständlichen Teils der Aufgabe an
langt, so wird diese in den Merkmalen des Anspruchs 1 ge
sehen.
Im Zentralbereich des Spiralkörpers befinden sich nunmehr
zwei halbzylindrische Hohlkörper, die jeweils einen durch
eine Querwand voneinander getrennten Zuströmraum und Ab
strömraum aufweisen. Jeder Zuströmraum eines Hohlkörpers
steht mit dem koaxialen Abströmraum dadurch in Verbin
dung, dass durch die Leitstäbe und das Trennblech gebil
dete Spiralkanäle von innen nach außen verlaufen und
diese im äußeren Umfangsbereich des Spiralkörpers durch
bogenförmig geführte flexible Trennelemente begrenzt
sind. Dadurch wird jedes Fluid gezwungen, von einem Zu
strömraum spiralförmig nach außen zu strömen, dort seine
Richtung zu ändern und dann wieder spiralförmig nach in
nen in den Abströmraum zu strömen. Dies eröffnet in vor
teilhafter Weise die Möglichkeit, im Wärmeaustausch
Gleichstrom- oder Gegenstromeffekte zu bewirken, je nach
dem, welche Fluide im Wärmeaustausch stehen. Die Spi
ralkanäle sind genau definiert, so dass die Fluide weit
gehend querstromfrei in den Spiralkanälen strömen können
und die Oberflächen des die Spiralkanäle begrenzenden
Trennblechs optimal kontaktiert werden.
Die radiale Breite der Spiralkanäle kann über die Leit
stäbe exakt bestimmt werden. Relevante Strömungswider
stände sind in den Spiralkanälen im Prinzip nicht vorhan
den. Auch können die im Wärmeaustausch stehenden Fluide
hohe unterschiedliche Drücke sowie Temperaturen aufwei
sen.
Die Fertigung sowohl der halbzylindrischen Hohlkörper als
auch die Verbindung der Leitstäbe, Abschlusstäbe und
Trennelemente untereinander sowie mit den Hohlkörpern
bzw. dem Trennblech ist mit den üblichen Verfahren auch
im Sinne einer Massenproduktion ohne weiteres durchführ
bar. Es wird problemlos ein nach außen hermetisch abge
dichteter Spiralkörper geschaffen.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform wird in den
Merkmalen des Anspruchs 2 gesehen. Hierbei sind die Spi
ralkanäle von einem doppellagigen Trennblech begrenzt.
Eine solche Ausführungsform gewährleistet eine außeror
dentlich hohe Sicherheit im Hinblick auf einen bei even
tuellen Leckagen unmittelbaren Kontakt der im Wärme
austausch stehenden Fluide. Der Spalt zwischen den beiden
Trennblechen ist dann als Leckageraum wirksam.
Zur Bildung der einen Übertritt der Fluide von den Hohl
körpern in die Spiralkanäle und umgekehrt gewährleisten
den Schlitze brauchen die Längswände entsprechend den
Merkmalen des Anspruchs 3 nur an einer Längswandseite
mehrfach U-förmig ausgenommen zu werden, wobei die Böden
der Ausnehmungen zu den Zuströmräumen oder Abströmräumen
hin schräg abfallend ausgebildet sind. Entsprechend sind
dann die benachbarten Längsränder der Schalenwände eben
falls mit Abschrägungen versehen.
Nach Anspruch 4 werden die Leitstäbe zwischen den Schlit
zen im rechten Winkel zu den Außenflächen an die Längs
wände geschweißt. Die an den Stirnseiten des Spiralkör
pers verlaufenden Leitstäbe werden nach dem Wickeln mit
den Rändern des Trennblechs und mit den Abschlussstäben
verschweißt.
Damit die bogenförmig geführten Trennelemente einwandfrei
gewickelt werden können, sind sie gemäß Anspruch 5 bevor
zugt durch Drahtseile gebildet.
Diese Drahtseile werden anhand der Merkmale des Anspruchs
6 mit den Leitstäben durch Kupplungshülsen verbunden, die
danach so flach gedrückt werden, dass sie der radialen
Breite der Spiralkanäle genau angepasst sind.
Je nach den jeweiligen Größenordnungen bzw. Erfordernis
sen kann es entsprechend Anspruch 7 vorteilhaft sein,
dass einander benachbarte Leitstäbe durch sich quer zu
ihnen erstreckende Flachleisten geringerer Höhe auf Ab
stand zueinander distanziert sind. Diese Flachleisten
stellen somit keine relevanten Strömungswiderstände in
den Spiralkanälen dar.
Die an den Stirnwänden der Hohlkörper vorgesehenen An
schlüsse werden nach Anspruch 8 vorzugsweise durch mit
den Stirnwänden verschweißte rohrförmige Stutzen gebil
det.
Der in ein Gehäuse als stützender Mantel einfügbare Spi
ralkörper soll in Längsrichtung relativ zum Gehäuse be
wegbar sein. Dazu kann es vorteilhaft sein, wenn gemäß
Anspruch 9 die Stirnseiten des Gehäuses mit Deckeln ver
schlossen sind. Die Deckel sind zu den Anschlüssen, bei
spielsweise den Stutzen, relativbeweglich angeordnet. Da
durch kann es keine Spannungen zwischen dem Gehäuse und
dem Spiralkörper geben.
Eine gleichmäßige umfangsseitige Abstützung des Spiral
körpers im Gehäuse wird mit den Merkmalen des Anspruchs
10 erzielt. Danach sind die Bereiche zwischen den jeweils
äußeren Windungsabschnitten des Trennblechs, den Ab
schlussstäben und der Innenfläche des Gehäuses durch
mondsichelförmige Einbauten ausgefüllt. Die Länge der
Einbauten ist der Länge des Spiralkörpers angepasst.
In Abhängigkeit von den jeweiligen Erfordernissen können
entsprechend Anspruch 11 die Einbauten an ihren Stirnsei
ten mit den Abschlussstutzen und den benachbarten Win
dungsabschnitten des Trennblechs verschweißt sein. Es
wird auf diese Weise ein komplett einbaufertiger Spiral
körper zur Verfügung gestellt.
Im Hinblick darauf, dass ein Einsatz des erfindungsge
mäßen Spiralwärmeaustauschers auch bei hohen Temperatu
ren, wie z. B. bei etwa 950°C in der sogenannten Hochtem
peraturbrennstoffzellentechnik vorgesehen ist, sind nach
Anspruch 12 der Spiralkörper und das Gehäuse aus einem
korrosions- und hitzebeständigen Edelstahl gebildet.
Die Lösung des verfahrenstechnischen Teils der der Erfin
dung zugrundeliegenden Aufgabe erfolgt mit den Merkmalen des
Anspruchs 13. Danach werden zunächst die Längs
wände, die Schalenwände, die Querwände und die Stirnwände
für die halbzylindrischen Hohlkörper gefertigt und an
schließend zusammengeschweißt. Dann werden die Leitstäbe
im rechten Winkel zu den Außenflächen zwischen die
Schlitze und endseitig an die Längswände geschweißt.
Vorab können die Leitstäbe mit den Abschlussstäben und
den Trennelementen verbunden werden. Es ist aber auch
eine Verbindung der Leitstäbe mit den Abschlussstäben und
den Trennelementen nach dem Anschweißen der Leitstäbe an
die Längswände der Hohlkörper denkbar. Somit werden vor
montierte Baueinheiten bereitgestellt.
Parallel zu der Fertigung der Vormontagebaueinheiten wird
das hinsichtlich der Länge vorbestimmte Trennblech im
mittleren Längenbereich mit einer stufenartigen S-förmi
gen Abkantung versehen. Die neben der Abkantung sich in
entgegengesetzte Richtungen erstreckenden Längenab
schnitte des Trennblechs verlaufen in parallelen Ebenen.
Anschließend werden die aus den Leitstäben, den Ab
schlussstäben, den Trennelementen und den Hohlkörpern be
stehenden Vormontagebaueinheiten so beiderseits an der
Abkantung lagefixiert, dass die Leitstäbe sich parallel
zu den Längenabschnitten des Trennblechs auf deren einan
der abgewandten Oberflächen erstrecken.
Danach erfolgt der Wickelvorgang, wobei die Hohlkörper um
eine gemeinsame Wickelachse gedreht werden und durch ent
sprechende, insbesondere federnd gelagerte, Andrückmit
tel, z. B. in Form von Spanngurten, sichergestellt ist,
dass nahezu spaltfreie Spiralkanäle erzeugt werden. Auf
diese Weise kann trotz fehlender Elastizität der Leit
stäbe eine gute Dichtung und somit eine weitgehend quer
stromfreie Führung der Fluide in den Spiralkanälen ge
währleistet werden.
Letztlich werden die Abschlussstäbe mit den benachbarten
Windungsabschnitten des Trennblechs verschweißt.
Entsprechend Anspruch 14 werden die stirnseitig des Spi
ralkörpers befindlichen Leitstäbe mit den Rändern des
Trennblechs verschweißt. Die anderen Leitstäbe liegen
aufgrund des speziellen Wickelvorgangs stramm und dicht
zwischen dem Trennblech. Querströmungen sind dadurch
weitgehend ausgeschlossen.
Gemäß den Merkmalen des Anspruchs 15 werden nach der Fer
tigung des Spiralkörpers dieser in das Gehäuse einge
setzt, dann die mondsichelförmigen Einbauten eingeglie
dert und anschließend diese Einbauten mit den
Abschlussstäben und den angrenzenden Windungsabschnitten
des Trennblechs verschweißt. Der Spiralkörper hat dann
einen weitgehend kreisförmigen Querschnitt.
Die Anschlüsse an den Stirnwänden der Hohlkörper können
entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 16 vor oder nach
dem Eingliedern des Spiralkörpers in das Gehäuse ange
schweißt werden.
Die Deckel des Gehäuses werden nach Anspruch 17 stirnsei
tig eingeschweißt, wenn der Spiralkörper im Gehäuse lage
orientiert ist. Sie besitzen Durchbrechungen für die An
schlüsse. Auf diese Weise werden Zwängungen zwischen dem
Spiralkörper und dem Gehäuse vermieden.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnun
gen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 im Schema eine Stirnansicht auf einen Spiral
wärmeaustauscher;
Fig. 2 einen horizontalen Teillängsschnitt durch den
Spiralwärmeaustauscher der Fig. 1 entlang
der Linie II-II;
Fig. 3 im Schema eine Stirnansicht auf einen Spiral
wärmeaustauscher gemäß einer weiteren Ausfüh
rungsform;
Fig. 4 einen horizontalen Teillängsschnitt durch die
Darstellung der Fig. 3 entlang der Linie IV-
IV;
Fig. 5 in der Perspektive eine Vormontagebaueinheit
für den Spiralkörper eines Spiralwärme
austauschers gemäß den Fig. 1 bis 4;
Fig. 6 den Ausschnitt VI der Fig. 5 in vergrößerter
perspektivischer Darstellung, teilweise im
Schnitt;
Fig. 7 in nochmals vergrößertem Maßstab eine Stirn
ansicht auf die Darstellung der Fig. 6 gemäß
dem Pfeil VII, teilweise im Schnitt;
Fig. 9 eine Seitenansicht der Darstellung der Fig.
8 gemäß dem Pfeil IX und
Fig. 10 im Schema in der Stirnansicht eine Vorrich
tung zum Wickeln eines Spiralkörpers für
einen Spiralwärmeaustauscher der Fig. 1
und 2.
In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 ein Spiralwärmeaustau
scher für zwei Fluide mit unterschiedlichen Temperaturen
bezeichnet. Der Spiralwärmeaustauscher 1 weist ein zylin
drisches Gehäuse 2 aus Edelstahl sowie einen in das Ge
häuse 2 relativ beweglich eingesetzten Spiralkörper 3
auf.
Der Spiralkörper 3 besitzt in seinem Zentralbereich zwei
neben einer Mittellängsebene MLE angeordnete und zueinan
der radial versetzte halbzylindrische Hohlkörper 4, 5.
Wie die Fig. 1, 2, 6 und 7 ferner erkennen lassen,
setzt sich jeder Hohlkörper 4, 5 (in den Fig. 6 und 7
ist nur der Hohlkörper 5 dargestellt) aus zwei koaxial
ausgerichteten ebenen Längswänden 6, einer zu den Längs
wänden 6 konkav gekrümmten Schalenwand 7, einer in der
Mittelquerebene MQE zwischen den beiden Längswänden 6
eingezogenen Querwand 8 und zwei Stirnwänden 9 zusammen.
Die Längswände 6, die Schalenwand 7, die Querwand 8 und
die Stirnwände 9 sind miteinander verschweißt. Sie beste
hen aus Edelstahl.
Auf diese Weise werden in jedem Hohlkörper 4, 5 ein Zu
strömraum 10 und ein dazu koaxialer Abströmraum 11 gebil
det. Die Zuströmräume 10 und Abströmräume 11 sind mit An
schlüssen 12 zur Zu- und Abführung der im Wärmeaustausch
stehenden Fluide versehen. Diese Anschlüsse 12 werden
durch mit den Stirnwänden 9 verschweißte rohrförmige
Stutzen gebildet.
An einem Längsrand 13 der Längswände 6 der Hohlkörper 4,
5 (Fig. 6 und 7) sind mehrere Schlitze 14 vorgesehen.
Diese Schlitze 14 sind einerseits durch randseitige U-
förmige Ausnehmungen 15 an den Längswänden 6 gebildet.
Die Böden 16 der Ausnehmungen 15 sind in Richtung zu den
Zuströmräumen 10 und Abströmräumen 11 abfallend ausgebil
det. Andererseits sind die den Ausnehmungen 15 gegenüber
liegenden Längsränder 17 der Schalenwände 7 mit Abschrä
gungen 18 versehen. Die Längsränder 17 laufen spitz aus.
Umfangsseitig der Hohlkörper 4, 5 erstrecken sich von den
Schlitzen 14 an den Hohlkörpern 4, 5 ausgehende Spi
ralkanäle 19, 20. Die Spiralkanäle 19, 20 werden, wie die
Fig. 1, 2 und 5 bis 7 zu erkennen geben, durch Leit
stäbe 21-27 aus Edelstahl sowie durch ein einteiliges
Trennblech 28 ebenfalls aus Edelstahl begrenzt (siehe
auch Fig. 8). Die Leitstäbe 21-27 haben einen quadrati
schen Querschnitt. In der Nähe der Hohlkörper 4, 5 sind
die Leitstäbe 21-27 durch sich quer zu ihnen erstreckende
Flachleisten 29 geringerer Höhe auf Abstand zueinander
distanziert (Fig. 6). Auch die Flacheisen 29 bestehen
aus Edelstahl. Die stirnseitigen Leitstäbe 21, 27 sind an
ihren den Hohlkörpern 4, 5 abgewandten Enden durch im
Querschnitt ebenfalls quadratische Abschlussstäbe 30 aus
Edelstahl miteinander durch Schweißung rahmenartig ver
bunden. Wie insbesondere die Fig. 5 erkennen lässt, sind
die an die Hohlkörper 4, 5 im Bereich der Zuströmräume 10
angeschweißten Leitstäbe 22, 23 zwischen den in der Mit
telquerebene MQE der Hohlkörper 4, 5 sich erstreckenden
Leitstäben 24 und den stirnseitigen Leitstäben 21 mit den
Leitstäben 26, 25 zwischen den Leitstäben 24 und den
Leitstäben 27 benachbart zu den Anschlussstäben 30 durch
flexible Trennelemente 31, 32 in Form von Drahtseilen
verbunden.
Die Verbindung der Leitstäbe 22, 23, 25, 26 mit den
flexiblen Trennelementen 31, 32 erfolgt durch Kupplungs
hülsen 38. Nach dem Verbinden werden die Kupplungshülsen
38 flachgedrückt, so dass sie den Strömungsquerschnitt
der Spiralkanäle 19, 20 nicht relevant beeinträchtigen.
Somit ist aus den Fig. 1, 2 und 5 deutlich zu erken
nen, dass die Fluide von den Anschlüssen 12 aus über die
Zuströmräume 10 in die an diese über die Schlitze 14 an
geschlossenen Spiralkanäle 19, 20 gelangen können, am
Ende der Spiralkanäle 19, 20 um 180° umgelenkt und über
die mit den Schlitzen 14 der Abströmräume 11 verbundenen
Spiralkanäle 19, 20 in die Abströmräume 11 geleitet und
über die Abströmräume 11 und die Anschlüsse 12 aus dem
Spiralkörper 3 herausgeführt werden. In der Fig. 5 ist
dieser Sachverhalt in strichpunktierter Linienführung in
der Ebene veranschaulicht. Im gewickelten Zustand der
Fig. 1 und 2 befinden sich die Umlenkbereiche 33 im
äußeren Umfangsbereich des Spiralkörpers 3.
Das einteilige Trennblech 28 ist im etwa mittleren Län
genbereich stufenartig abgekantet (Fig. 1, 2 und 8).
Von der Abkantung 34 aus erstreckt sich das Trennblech
28 - wie insbesondere aus der Fig. 1 zu erkennen ist -
in zwei spiralförmige Windungen 35, 36 bis zum äußeren
Umfangsbereich des Spiralkörpers 3, wo das Trennblech 28
mit den Abschlussstäben 30 verschweißt ist. Des Weiteren
lassen die Fig. 1 und 2 erkennen, dass die stirnseiti
gen Leitstäbe 21, 27 ebenfalls mit den Rändern des Trenn
blechs 28 verschweißt sind. Die Schweißnähte sind mit 37
bezeichnet.
Um den Spiralkörper 3 gleichmäßig an der Innenfläche 39
des Gehäuses 2 radial abzustützen, sind in den Bereichen
zwischen den jeweils äußeren Windungsabschnitten 40 des
Trennblechs 28, den Abschlussstäben 30 und der Innenflä
che 39 des Gehäuses 2 mondsichelförmige Einbauten 41 aus
Edelstahl vorgesehen. Die Einbauten 41 sind mit den an
grenzenden Windungsabschnitten 40 des Trennblechs 28 und
mit den Abschlussstäben 30 verschweißt.
Nach dem Einfügen des Spiralkörpers 3 in das Gehäuse 2
können die Stirnseiten des Gehäuses 2 mit Deckeln 42 ver
schlossen werden. Diese werden, wie aus der Fig. 2 er
sichtlich, so stirnseitig in das Gehäuse 2 eingeschweißt,
dass die mit den Stirnwänden 9 der Hohlkörper 4, 5 ver
schweißten Anschlüsse 12 zu den Deckeln 42 relativ beweg
lich sind. Dazu sind in den Deckeln 42 entsprechende Aus
nehmungen 43 vorgesehen.
Bei der Herstellung des Spiralwärmeaustauschers 1 werden
zunächst die halbzylindrischen Hohlkörper 4, 5 durch Zu
sammenschweißen der vorab fertig konfigurierten Längs
wände 6, Schalenwände 7, Querwände 8 und Stirnwände 9 ge
bildet. Danach werden, wie insbesondere aus den Fig. 5
und 6 ersichtlich, zwischen den Schlitzen 14 und an den
Enden der Hohlkörper 4, 5 die mit den Abschlussstäben 30
und den Trennelementen 31, 32 verbundenen Leitstäbe 21-27
im rechten Winkel an die Außenseiten der Längswände 6 ge
schweißt. In diesem Zusammenhang können die Ab
schlussstäbe 30 und die Trennelemente 31, 32 nach oder
vor dem Anschweißen der Leitstäbe 21-27 an die Hohlkörper
4, 5 mit den Leitstäben 21-27 verbunden werden. Dieselbe
Feststellung gilt für die zwischen einander benachbarten
Leitstäben 21-27 gegebenenfalls vorgesehenen Flachleisten
29.
Nunmehr werden die derart gebildeten Vormontageeinbauten
44 mit den Längswänden 6 der Hohlkörper 4, 5 beiderseits
der im mittleren Längenbereich des Trennblechs 28 erzeug
ten stufenartigen Abkantung 34 unter paralleler Ausrich
tung der Leitstäbe 21-27 zu den einander abgewandten
Oberflächen 45 des Trennblechs 28 lagefixiert (Fig. 8
und 9). Diese Fixierung erfolgt bevorzugt derart, dass
die beiderseits der Hohlkörper 4, 5 liegenden Längenab
schnitte 46, 47 des Trennblechs 28 vertikal ausgerichtet
werden (Fig. 9). Dies kann in einer in der Fig. 10 nur
schematisch angedeuteten Wickelvorrichtung 48 erfolgen.
Nach diesem Ausrichten wird der Längenabschnitt 47 ober
halb der Abkantung 34 zusammen mit den dortigen Leitstä
ben 21-27 durch eine nicht näher dargestellte Biegevor
richtung (Pfeil 50) um den oberhalb der Abkantung 34 lie
genden Hohlkörper 5 gemäß der strichpunktierten Linie 49
so umgeformt, dass die Längenabschnitte 46, 47 des Trenn
blechs 28 und die zugeordneten Leitstäbe 21-27 unterhalb
der Abkantung 34 parallel zueinander verlaufen.
Nunmehr wird entsprechend der Darstellung der Fig. 10
ein Spanngurt 51 über den derart vorgeformten Spiralkör
per 52 gelegt und mit seinen schräg abwärts gerichteten
Enden über Federelemente 53 an einem Fundament 54
fixiert. Durch Drehen des vorgeformten Spiralkörpers 52
im Sinne des Pfeils 55 um die Wickelachse 56 wird nunmehr
der Spiralkörper 3 gemäß der Darstellung der Fig. 1 fer
tig gewickelt. Die Federelemente 53 sichern hierbei ein
strammes Wickeln und gleichen auch die Durchmesserver
größerung des Spiralkörpers 3 beim Wickeln aus.
Zweckmäßig ist der Spanngurt 51 zumindest im Bereich des
zu wickelnden Spiralkörpers 3 geteilt, so dass nach dem
Wickeln des Spiralkörpers 3 im Teilungsbereich des Spann
gurts 51 nicht näher dargestellte Spannschellen angesetzt
werden können, die den Spiralkörper 3 in seiner gewickel
ten Lage halten.
Im Anschluss daran kann der Spiralkörper 3 aus der Wic
kelvorrichtung 48 entfernt und es können die Ab
schlussstäbe 30 mit den benachbarten Windungsabschnitten
40 verschweißt werden. Der Spiralkörper 3 ist dann für
sich handhabungsfähig. Die Spannschellen können abgenom
men werden.
Nach dem Verschweißen der Abschlussstäbe 30 können auch
die stirnseitig des Spiralkörpers 3 liegenden Leitstäbe
21, 27 mit den Randbereichen des Trennblechs 28 ver
schweißt werden. Die Schweißnähte 37 sind aus den Fig.
1 und 2 erkennbar.
Jetzt werden an die Stirnwände 9 der Hohlkörper 4, 5 die
Anschlüsse 12 zur Zu- und Abführung der Fluide in Form
von Rohrstutzen geschweißt.
Danach können auch die mondsichelförmigen Einbauten 41
mit den Abschlussstäben 30 und mit den angrenzenden Win
dungsabschnitten 40 des Trennblechs 28 verschweißt wer
den.
Der insoweit fertige Spiralkörper 3 wird dann in das Ge
häuse 2 eingefügt. Danach können die Deckel 42 stirnsei
tig des Gehäuses 2 eingesetzt und mit dem Gehäuse 2 ver
schweißt werden.
Die in den Fig. 3 und 4 veranschaulichte Ausführungs
form eines Spiralwärmeaustauschers 1a entspricht grund
sätzlich dem anhand der Fig. 1, 2 und 5 bis 10 erläu
terten Spiralwärmeaustauscher 1. Der Unterschied liegt
lediglich darin, dass im Falle des Spiralwärmeaustau
schers 1a der Fig. 3 und 4 ein doppellagiges Trenn
blech 28a zur Bildung des Spiralwärmeaustauschers 1a ver
wendet wird. Dadurch werden Leckageräume 57 als Sicher
heitseinrichtungen gebildet.
1
Spiralwärmeaustauscher
1
a Spiralwärmeaustauscher
2
Gehäuse
3
Spiralkörper
4
Hohlkörper
5
Hohlkörper
6
Längswände v.
4
,
5
7
Schalenwand v.
4
,
5
8
Querwand v.
4
,
5
9
Stirnwände v.
4
,
5
10
Zuströmraum in
4
,
5
11
Abströmraum in
4
,
5
12
Anschlüsse an
9
13
Längsrand v.
6
14
Schlitze
15
Ausnehmungen in
6
16
Böden v.
5
17
Längsränder v.
7
18
Abschrägungen an
17
19
Spiralkanal
20
Spiralkanal
21
Leitstab
22
Leitstab
23
Leitstab
24
Leitstab
25
Leitstab
26
Leitstab
27
Leitstab
28
Trennblech
28
a Trennblech
29
Flachleisten
30
Abschlussstäbe
31
Trennelemente
32
Trennelemente
33
Umlenkbereiche
34
Abkantung v.
28
35
Windung
36
Windung
37
Schweißnähte
38
Kupplungshülsen
39
Innenfläche v.
2
40
äußere Windungsabschnitte
41
mondsichelförmige Einbauten
42
Deckel f.
2
43
Ausnehmungen in
42
44
Vormontageeinbauten
45
Oberflächen v.
28
46
Längenabschnitt v.
28
47
Längenabschnitt v.
28
48
Wickelvorrichtung
49
strichpunktierte Linie
50
Biegevorrichtung
51
Spanngurt
52
vorgeformter Spiralkörper
53
Federelemente
54
Fundament
55
Pfeil
56
Wickelachse
57
Leckageräume
MLE Mittellängsebene
MQE Mittelquerebene
MLE Mittellängsebene
MQE Mittelquerebene
Claims (17)
1. Spiralwärmeaustauscher, der in einem zylindrischen
Gehäuse (2) einen nach außen hermetisch abgedichteten
Spiralkörper (3) enthält, welcher in seinem Zentral
bereich zwei neben einer Mittellängsebene (MLE) ange
ordnete und zueinander radial versetzte halbzylindri
sche Hohlkörper (4, 5) aus jeweils zwei koaxial aus
gerichteten ebenen Längswänden (6), einer zu den
Längswänden (6) konkav gekrümmten Schalenwand (7) und
zwei mit Anschlüssen (12) zur Zu- bzw. Abführung von
Fluiden mit unterschiedlichen Temperaturen versehenen
Stirnwänden (9) umfasst, und die Hohlkörper (4, 5)
durch im Bereich ihrer Mittelquerebenen (MQE) einge
zogene Querwände (8) voneinander getrennte Zuström
räume (10) und Abströmräume (11) aufweisen, welche
über randseitig der sich parallel zur Mittel
längsebene (MLE) erstreckenden Längswände (6) vorge
sehene Schlitze (14) mit spiralförmig verlaufenden
Kanälen (19, 20) in Verbindung stehen, die durch mit
den Längswänden (6) verbundene spiralförmige Leit
stäbe (21-27) sowie ein zwischen den Längswänden (6)
der Hohlkörper (4, 5) eingespanntes und den Spiral
körper (3) spiralförmig durchziehendes einteiliges
Trennblech (28, 28a) begrenzt sind, dessen der Innen
fläche (39) des Gehäuses (2) benachbarte Enden je
weils mit einem parallel zur Längsachse des Gehäuses
(2) verlaufenden Abschlussstab (30) dicht verbunden
sind, der außerdem sowohl mit dem benachbarten Win
dungsabschnitt (40) des Trennblechs (28, 28a) als
auch mit den endseitig der Hohlkörper (4, 5) befind
lichen, die Spiralkanäle (19, 20) an den Stirnseiten
des Spiralkörpers (3) dicht verschließenden Leitstä
ben (21, 27) dicht verbunden ist, wobei die jedem
Hohlkörper (4, 5) zwischen den stirnseitigen Leitstä
ben (21, 27) und den sich in den Mittelquerebenen
(MQE) erstreckenden Leitstäben (24) zugeordneten, im
Bereich der Zuströmräume (10) und der Abströmräume
(11) liegenden Leitstäbe (22, 23, 25, 26) im äußeren
Umfangsbereich (33) des Spiralkörpers (3) durch bo
genförmig geführte flexible Trennelemente (31, 32)
verbunden sind.
2. Spiralwärmeaustauscher nach Anspruch 1, bei welchem
die Spiralkanäle (19, 20) von einem doppellagigen
Trennblech (28a) begrenzt sind.
3. Spiralwärmeaustauscher nach Anspruch 1 oder 2, bei
welchem die Schlitze (14) in den Längswänden (6)
durch bodenseitig abgeschrägte randseitige Ausnehmun
gen (15) der Längswände (6) und durch Abschrägungen
(18) an den benachbarten Längsrändern (17) der Scha
lenwände (7) gebildet sind.
4. Spiralwärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis
3, bei welchem die Leitstäbe (21-27) durch Schweißen
mit den Längswänden (6), mit dem Trennblech (28, 28a)
und mit den Abschlussstäben (30) verbunden sind.
5. Spiralwärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis
4, bei welchem die flexiblen Trennelemente (31, 32)
durch Drahtseile gebildet sind.
6. Spiralwärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis
5, bei welchem die flexiblen Trennelemente (31, 32)
und die Leitstäbe (22, 23, 25, 26) durch flach ge
drückte Kupplungshülsen (38) miteinander verbunden
sind.
7. Spiralwärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis
6, bei welchem einander benachbarte Leitstäbe (21-27)
durch sich quer zu ihnen erstreckende Flachleisten
(29) geringerer Höhe auf Abstand zueinander distan
ziert sind.
8. Spiralwärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis
7, bei welchem die Anschlüsse (12) durch mit den
Stirnwänden (9) verschweißte rohrförmige Stutzen ge
bildet sind.
9. Spiralwärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis
8, bei welchem der Spiralkörper (3) kürzer als das
Gehäuse (2) ausgebildet ist und die Stirnseiten des
Gehäuses (2) durch zu den Anschlüssen (12) relativ
beweglich eingesetzte Deckel (42) verschlossen sind.
10. Spiralwärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis
9, bei welchem die Bereiche zwischen den jeweils äu
ßeren Windungsabschnitten (40) des Trennblechs (28,
28a), den Abschlussstäben (30) und der Innenfläche
(39) des Gehäuses (2) durch mondsichelförmige Einbau
ten (41) ausgefüllt sind, deren Länge etwa der Länge
des Spiralkörpers (3) entspricht.
11. Spiralwärmeaustauscher nach Anspruch 10, bei welchem
die mondsichelförmigen Einbauten (41) an ihren Stirn
seiten mit den Abschlussstäben (30) und den benach
barten Windungsabschnitten (40) des Trennblechs (28,
28a) verschweißt sind.
12. Spiralwärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis
11, bei welchem der Spiralkörper (3) und das Gehäuse
(2) aus einem korrosions- und hitzebeständigen Edel
stahl gebildet sind.
13. Verfahren zur Herstellung eines Spiralwärmeaustau
schers (1, 1a) gemäß den Merkmalen eines der Ansprü
che 1 bis 12, bei welchem zunächst die halbzylindri
schen Hohlkörper (4, 5) durch Zusammenschweißen der
vorab fertig konfigurierten Längswände (6), Schalen
wände (7), Querwände (8) und Stirnwände (9) gebildet
und danach zwischen den Schlitzen (14) und an den En
den der Hohlkörper (4, 5) die mit den Abschlussstäben
(30) und den Trennelementen (31, 32) verbundenen
Leitstäbe (21-27) im rechten Winkel zu den Außensei
ten der Längswände (6) angeschweißt werden, worauf
die derart gebildeten Vormontageeinbauten (44) mit
ihren Längswänden (6) beiderseits einer im mittleren
Längenbereich des Trennblechs (28, 28a) erzeugten
stufenartigen Abkantung (34) unter paralleler Aus
richtung der Leitstäbe (21-27) zu den einander abge
wandten Oberflächen (45) des Trennblechs (28, 28a)
fixiert, anschließend die Hohlkörper (4, 5) mit den
Leitstäben (21-27), den Abschlussstäben (30), den
flexiblen Trennelementen (31, 32) und dem Trennblech
(28, 28a) zum Spiralkörper (3) gewickelt und dann die
Abschlussstäbe (30) mit den benachbarten Windungsab
schnitten (40) des Trennblechs (28, 28a) verschweißt
werden.
14. Verfahren nach Anspruch 13, bei welchem die stirnsei
tig des Spiralkörpers (3) befindlichen Leitstäbe (21,
27) mit den Rändern des Trennblechs (28, 28a) ver
schweißt werden.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, bei welchem der
Spiralkörper (3) in das Gehäuse (2) eingesetzt, dann
die mondsichelförmigen Einbauten (41) eingegliedert
und anschließend diese Einbauten (41) mit den Ab
schlussstäben (30) und den angrenzenden Windungsab
schnitten (40) des Trennblechs (28, 28a) verschweißt
werden.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, bei
welchem vor oder nach dem Eingliedern des Spiralkör
pers (3) in das Gehäuse (2) die Anschlüsse (12) mit
den Stirnwänden (9) der Hohlkörper (4, 5) verschweißt
werden.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16, bei
welchem die Deckel (42) stirnseitig des Gehäuses (2)
eingeschweißt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999113459 DE19913459C1 (de) | 1999-03-25 | 1999-03-25 | Spiralwärmeaustauscher und Verfahren zu seiner Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999113459 DE19913459C1 (de) | 1999-03-25 | 1999-03-25 | Spiralwärmeaustauscher und Verfahren zu seiner Herstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19913459C1 true DE19913459C1 (de) | 2000-08-03 |
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ID=7902314
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999113459 Expired - Fee Related DE19913459C1 (de) | 1999-03-25 | 1999-03-25 | Spiralwärmeaustauscher und Verfahren zu seiner Herstellung |
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