DE10000288C1 - Spiralwärmeaustauscher - Google Patents
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Abstract
Der Spiralwärmeaustauscher (1) besteht aus mehreren medienführenden Spiralelementen (3). Jedes Spiralelement (3) ist durch ein teilweise längsgeschlitztes Zentralrohr (4) mit einer stirnseitig beaufschlagbaren Eintrittskammer und einer Austrittskammer mit stirnseitigem Austritt sowie durch ein im Bereich des Längsschlitzes quer an das Zentralrohr (4) dicht angesetztes, an seinem dem Zentralrohr (4) abgewandten, einen Umlenkbereich umschließenden Endabschnitt (9) keilförmig gestaltetes und hier dicht verschlossenes, spiralförmig um das Zentralrohr (4) gekrümmtes Mehrkanalprofil (5) gebildet. Das Mehrkanalprofil (5) kann aus einem extrudierten und auf Länge abgeteilten Aluminiumprofil gebildet sein. Denkbar ist aber auch eine hochtemperaturbeständige Stahlblech-Schweißkonstruktion.
Description
Spiralwärmeaustauscher sind technische Einrichtungen, die bei relativ klei
nem Bauvolumen einen hohen effektiven Wärmeaustausch zwischen
gleichen oder unterschiedlichen Medien gestatten.
Der überwiegenden Mehrzahl der bekannten Spiralwärmeaustauscher haftet
der Nachteil an (z. B. dem Spiralwärmeaustauscher der EP 0 380 419 B1),
dass sie mit verhältnismäßig aufwendigen Verfahren bei komplizierten Ar
beitsabläufen hergestellt und mehrdimensional geschweißt bzw. gelötet
werden müssen.
Im Umfang der EP 0 529 819 B1 ist es aber auch schon bekannt, extrudierte
Mehrkanalprofile durch spiralförmiges Wickeln zu einem Spiralwärmeaus
tauscher auszubilden. Bei diesem Vorschlag liegen die Anschlüsse zu den
gekrümmten Mehrkanalprofilen einmal im Innern und einmal am Außenum
fang der Spiralwärmeaustauscher. Diese Bauart erlaubt keine kompakte
Gestaltung eines Spiralwärmeaustauschers und ist somit in der Anwen
dungsbreite beschränkt. Außerdem wird durch die außen liegenden Anschlüsse
die Rotationssymmetrie und somit die Druckstabilität beeinträchtigt.
Eine weitere Eigenart der bekannten Spiralwärmeaustauscher sind ihre relativ
hohen Druckabfälle. Sollen diese verringert werden, wird jedoch die
Kompaktheit eingeschränkt. Auch ist eine Ausbildung dieser Spiralwärme
austauscher als sogenannte Sicherheits-Spiralwärmeaustauscher nur mit einem
außergewöhnlich hohen Aufwand möglich.
Darüberhinaus ist es in den bekannten Fällen schwierig, mehrere unter
schiedliche Stoffströme in einen wärmetauschenden Kontakt bringen zu
können.
Die DE 199 13 459 C1 befasst sich mit einem Spiralwärmeaustauscher, der in
einem zylindrischen Gehäuse einen Spiralkörper enthält. Dieser umfasst zwei
im Zentralbereich vorgesehene halbzylindrische Hohlkörper sowie von den
Hohlkörpern ausgehende spiralförmige Leitstäbe und ein den Spiralkörper in
zwei Windungen spiralförmig durchziehendes einteiliges Trennblech. Auf diese
Weise werden Spiralkanäle gebildet. Die Enden der Spiralkanäle sind durch in
Längsrichtung des Gehäuses verlaufende Anschlussstäbe verschlossen.
Zwischen den radial äußeren Windungsabschnitten des Trennblechs den
Abschlussstäben und der Innenfläche des Gehäuse sind mondsichelförmige
Einbauten vorgesehen. An die Stirnwände der Hohlkörper sind Anschlüsse zur
Zu- und Abführung der dem Wärmeaustausch dienenden Fluide geschweißt.
Die stirnseitigen Leitstäbe sind mit den Rändern des Trennblechs verschweißt.
Der Erfindung liegt ausgehend vom Stand der Technik die Aufgabe zugrunde,
einen Spiralwärmeaustauscher zu schaffen, der unter Vermeidung der
vorstehend erwähnten Nachteile einfach aufgebaut ist und, insbesondere in der
Großserienfertigung zwecks Integration in Automobile mit Brennstoffzellen,
rationell und kostengünstig gefertigt werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in den Merkmalen des
Anspruchs 1.
Danach umfasst der Spiralwärmeaustauscher mindestens zwei unterschiedliche
Medien führende Spiralelemente. Jedes Spiralelement setzt sich aus einem
teilweise längsgeschlitzten Zentralrohr und einem spiralförmig um das
Zentralrohr gekrümmten Mehrkanalprofil zusammen, dessen Breite einem
Mehrfachen der Höhe entspricht. In dem Zentralrohr ist eine Eintrittskammer für
ein Medium und eine davon getrennte Austrittskammer für das Medium
ausgebildet. Das Mehrkanalprofil ist derart quer an das Zentralrohr angesetzt,
dass ein Kanalstrang mit Einzelkanälen mediumleitend mit der Eintrittskammer
und der andere Kanalstrang mit Einzelkanälen mit der Austrittskammer
verbunden sind. An dem dem Zentralrohr abgewandten Ende des
Mehrkanalprofils ist ein keilförmiger Endabschnitt vorgesehen, der einen
inneren Umlenkbereich für das Medium zwischen den beiden Kanalsträngen
umschließt. Ein solcher keilförmiger Endabschnitt sichert eine quasi zylindri
sche Außenkontur des Spiralwärmeaustauschers.
Ein im Wärmeaustausch befindliches Medium tritt an einer Stirnseite des
Zentralrohrs in die Eintrittskammer ein und gelangt aus der Eintrittskammer
in den mit dieser verbundenen Kanalstrang. Im Endabschnitt tritt das Me
dium in den mit der Austrittskammer verbundenen Kanalstrang über, gelangt
von hier in die Austrittskammer und verlässt die Austrittskammer an der an
deren Stirnseite des Zentralrohrs.
Auf diese Weise ist bei mindestens zwei Medien führenden Spiralelementen,
die sich innig umschließen, ein einwandfreier Wärmeaustausch gewähr
leistet, wobei die Zu- und Abführung der Medien nur über die im Kernbereich
des Spiralwärmeaustauschers liegenden Zentralrohre erfolgt. Aufgrund der
speziellen Gestaltung jedes Spiralelements können mehrere Spiralelemente
eng ineinander geschachtelt und je nach Einsatzfall auch mehr als zwei Me
dien führen. Der Spiralwärmeaustauscher ist also äußerst kompakt gestaltet
und kann bei hoher Austauschleistung vergleichsweise kleinvolumig gehal
ten werden. Dies macht den Einsatz in Automobilen mit Brennstoffzellen
besonders vorteilhaft.
Die Erfindung lässt es zu, dass nur die Spiralelemente medienführend oder
auch die Bereiche zwischen zwei Spiralelementen mit mindestens einem
Medium beaufschlagt werden. Die Bereiche zwischen den Spiralelementen
sind dann über einen gegebenenfalls mehrkanaligen zentralen
Zuführungsstutzen und einen ebenfalls unter Umständen mehrkanaligen
zentralen Abführungsstutzen mit Zu- und Ableitungen verbunden.
Desweiteren gestattet es die Erfindung, dass die radiale Breite der Spiral
elemente unterschiedlich ausgelegt wird, so dass auch die Durchsatzmen
gen variieren können.
Durch die Aufteilung eines einzelnen Medienstroms auf eine größere Anzahl
von Spiralelementen mit dann allerdings verringerter radialer Breite pro
Medienstrom kann ferner eine Reduzierung des Druckabfalls bei
gleichzeitiger thermodynamischer Effizienzverbesserung bewirkt werden.
Da die Mehrkanalprofile seitlich geschlossen sind, brauchen stirnseitig des
Spiralwärmeaustauschers keine komplizierten, insbesondere spiralförmigen,
Schweißnähte gelegt zu werden. Die Anbindungen der Mehrkanalprofile an
die Zentralrohre sind lediglich über Längsnähte, insbesondere durch
Schweißen, sichergestellt. Aufgrund Mehrkanaligkeit sind die Strömungs
wege kurz. Hieraus resultieren geringere Temperaturspannungen.
Die Erfindung erlaubt es darüber hinaus, zwei oder mehrere Spiralwärme
austauscher hintereinander zu schalten. Auf diese Weise kann eine Lei
stungsanpassung während des Betriebs vorgenommen werden. So kann die
Gesamteinrichtung z. B. beim Anfahren mit einer geringeren Leistung und
kleineren Austauscherflächen betrieben werden. Erst nach Erreichen der
Volllastsituation werden alle Austauscherflächen zugeschaltet. Je nach der
momentanen Betriebssituation kann die Gesamteinrichtung dann mit dem
jeweils optimalen Wirkungsgrad betrieben werden.
Falls erforderlich, können die Spiralelemente gemäß Anspruch 2 in ein zy
linderförmiges Gehäuse eingebettet sein. Der Spalt zwischen den radial
äußeren Flachseiten der Spiralelemente und der Innenwand des Gehäuses
wird dann zweckmäßig mit einem Dichtungsmaterial verfüllt. Je nach
Einsatzfall des Spiralwärmeaustauschers kann es sich hierbei um ein hoch
temperaturbeständiges Dichtungsmaterial handeln.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Merkmale des Anspruchs 3 zur An
wendung gelangen. Hierbei sind die Spiralelemente axial ineinander ge
schoben. Die Zentralrohre liegen dann auf einem gemeinsamen Teilkreis.
Eine derartige Bauart erlaubt es, die Spiralelemente gegenseitig axial zu
verschieben, so dass es möglich ist, einen dynamischen Spiralwärmeaus
tauscher zu betreiben. Je nach der Relativverlagerung der Spiralelemente
wird dann der Wärmeübergang verschlechtert oder verbessert.
Entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 4 ist die Stirnkante des keil
förmigen Endabschnitts jedes Spiralelements auf der radial außen liegenden
Flachseite des hinsichtlich des Zentralrohrs in Krümmungsrichtung benach
barten Spiralelements festgelegt, insbesondere angeschweißt. Diese Bauart
kann unabhängig davon eingesetzt werden, ob der Spiralwärmeaustauscher
in ein Gehäuse integriert ist oder nicht.
Eine einfache Ausbildung der Eintrittskammer und der Austrittskammer in
jedem Zentralrohr wird mit den Merkmalen des Anspruchs 5 erreicht. Dazu
wird eine Querwand in jedem Zentralrohr befestigt. Die Querwand trennt
dann die Eintrittskammer von der Austrittskammer.
Fasst gemäß Anspruch 6 jede Querwand mit einem nasenartigen Vorsprung
zwischen zwei die Flachseiten der Mehrkanalprofile der Spiralelemente auf
Abstand haltende, Einzelkanäle bildende Distanzrippen, so bildet insbeson
dere beim Festlegen, vorzugsweise Anschweißen, eines Mehrkanalprofils an
ein Zentralrohr, der Vorsprung eine zentrierende Schweißlehre. Über die frei
wählbare Höhe der Distanzrippen können auch Spiralelemente mit unter
schiedlichem Volumendurchsatz bereit gestellt werden.
Die in den keilförmigen Endabschnitten der Mehrkanalprofile vorhandenen
Umlenkbereiche für die Medien werden nach Anspruch 7 dadurch gebildet,
dass sich die Distanzrippen von den Zentralrohren aus nur bis zu den End
abschnitten erstrecken. In den keilförmigen Endabschnitten sind dann keine
Distanzrippen mehr vorhanden.
Der Kontakt der Flachseiten zweier aneinander liegender Mehrkanalprofile
wird mit Drahteinlagen entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 8 noch
weiter verbessert. Diese Drahteinlagen werden bei der Krümmung der Mehr
kanalprofile mit eingelegt. Sie liegen jeweils im Bereich zwischen zwei
Distanzrippen, das heißt also im Kanalbereich, so dass dann aufgrund der
federnden Vorspannung zwischen zwei Spiralelementen Zonen geschaffen
werden, die insbesondere bei sogenannten Sicherheits-Spiralwärmeaustau
schern ihre Sicherheitsfunktion ausüben.
Eine andere Möglichkeit, zwischen zwei einander umfangsseitig benach
barten Spiralelementen Sicherheitszonen zu schaffen, die insbesondere bei
Sicherheits-Spiralwärmeaustauschern vorteilhaft zur Wirkung gelangen, wird
in den Merkmalen des Anspruchs 9 gesehen. Danach sind auf den radial
außen liegenden Flachseiten der Mehrkanalprofile sich von den Zentralroh
ren aus bis zu den keilförmigen Endabschnitten erstreckende, an beiden
Enden sich zu den Flachseiten hin keilförmig verjüngende Umfangsrippen
vorgesehen. Diese Umfangsrippen begrenzen folglich ebenfalls sich in
Wickelrichtung erstreckende Kanäle und üben zugleich eine Distanzfunktion
zum jeweils benachbarten Spiralelement aus. Gegebenenfalls können die
Sicherheitszonen zwischen zwei Spiralelementen mit wenigstens einem
neutralen Medium beaufschlagt sein. Die keilförmigen Endabschnitte
erleichtern die Schaffung einer zylindrischen Außenkontur des
Spiralwärmeaustauschers.
Die Sicherheitszonen zwischen zwei Spiralelementen können aber auch
entsprechend Anspruch 10 ausgebildet sein. Danach sind randseitig der
radial innen liegenden Flachseiten der Mehrkanalprofile sich von den
Zentralrohren aus bis an die Stirnkanten der keilförmigen Endabschnitte
erstreckende, im Bereich der Endabschnitte sich keilförmig verjüngende Ab
schlussrippen vorgesehen und in der Mittellängsebene der Mehrkanalprofile
verlaufen Mittelrippen von den Zentralrohren bis zu den Endabschnitten.
Denkbar sind aber auch noch weitere Längsrippen zwischen den Abschluss
rippen und den Mittelrippen. Alle Rippen wirken dann mit den Umfangsrip
pen der jeweils benachbarten Spiralelemente zusammen. Außerdem ist es
bei Anwendung dieser Ausführungsform denkbar, dass zwei einander be
nachbarte Spiralelemente bezüglich der Längsachse des Spiralwärmeaus
tauschers zueinander versetzt sind, so dass die Umfangsrippen, Abschluss
rippen, Mittelrippen und ggf. die Längsrippen eines Spiralelements zwischen
den Rippen der jeweils benachbarten Spiralelemente an deren Flachseiten
zur Anlage gelangen und die Spiralelemente so zu einem Spiralwärmeaus
tauscher miteinander verspannt werden.
Ein Einlageblech gemäß Anspruch 11 verhindert das Ineinanderschieben
der diversen Rippen. Außerdem sollte bei dieser Ausführungsform noch eine
Mittenschikane integriert werden. Aufgrund der Mittenschikane ist auch be
züglich der Sicherheitszonen zwischen zwei Spiralelementen gewährleistet,
dass ein hier eingebrachtes Medium zunächst von innen nach außen und
dann wieder von außen nach innen strömt. Die Zu- und Abführung des Me
diums erfolgt über stirnseitige Stutzen.
Nach Anspruch 12 können die Mehrkanalprofile aus auf Länge abgeteilten
extrudierten Aluminiumprofilen gebildet sein. Im Bereich der späteren keil
förmigen Endabschnitte werden die noch gestreckten Mehrkanalprofile dann
beispielsweise mittels entsprechender Fräser von den Distanzrippen befreit.
Anschließend werden die Flachseiten zusammengeführt, bis ihre Stirnkanten
aneinander liegen. Diese Stirnkanten werden anschließend dicht verbunden,
insbesondere verschweißt. Auch die Längskanten der Flachseiten werden in
den Endabschnitten dicht verbunden, bevorzugt verschweißt.
Die Mehrkanalprofile mit Umfangsrippen, Abschlussrippen, Mittelrippen und
gegebenenfalls Längsrippen können entsprechend den Merkmalen des An
spruchs 13 ebenfalls aus auf Länge abgeteilten extrudierten Aluminiumpro
filen gebildet sein. In diesem Fall werden zunächst die Umfangsrippen sowie
die Mittelrippen im Bereich der keilförmigen Endabschnitte entfernt. Außer
dem werden die Umfangsrippen benachbart der Endabschnitte keilförmig
abgeschrägt. Die Länge dieser Bereiche entspricht etwa der Länge der End
abschnitte. Die seitlichen Abschlussrippen werden bis zu den Stirnkanten
geführt, jedoch im Bereich der Endabschnitte keilförmig verjüngt. Die Kür
zungen und Abschrägungen können durch Fräsen erzeugt werden.
Im Rahmen des Anspruchs 14 wird eine hochtemperaturbeständige Stahl
blech-Schweißkonstruktion beansprucht. Hierbei werden die Distanzrippen
in Längsrichtung hochkant auf einen Stahlblechstreifen geschweißt. Dieser
wird dann in Querrichtung zu einem Mehrkanalprofil gebogen und seine
Längskanten werden anschließend miteinander verschweißt.
Die Distanzrippen haben hierbei schon vor dem Anschweißen auf den
Stahlblechstreifen eine Länge, die um die Länge des keilförmigen Endab
schnitts kürzer ist. Derselbe Sachverhalt trifft auch für die Ausführungsform
mit Umfangsrippen, Abschlussrippen, Mittelrippen und gegebenenfalls
Längsrippen zu, die vor dem Anschweißen entsprechend konfiguriert werden
können. Als Schweißmethode kann bevorzugt das Laserschweißen einge
setzt werden.
Um bei der Stahlblech-Schweißkonstruktion gemäß Anspruch 14 das Biegen
der Distanzrippen über die Hochachse zu gewährleisten, ist es nach An
spruch 15 zweckmäßig, die Distanzrippen, insbesondere an den radial innen
liegenden Längskanten, mit vorzugsweise keilförmigen Einschnitten zu
versehen. Diese schließen sich dann beim Wickeln. Auf diese Weise
werden die Distanzrippen bei der spiralförmigen Krümmung keinen
Zwängungen unterworfen. Die radial außen liegenden Längskanten
brauchen lediglich geschlitzt zu werden.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 im Schema im vertikalen Querschnitt einen Spiralwärmeaustau
scher;
Fig. 2 im Schema in der Stirnansicht ein einzelnes Spiralelement des
Spiralwärmeaustauschers der Fig. 1;
Fig. 3 in schematischer perspektivischer Darstellung, teilweise im
Schnitt, das Spiralelement der Fig. 2 in gestreckter Lage;
Fig. 4 in schematischer perspektivischer Darstellung, teilweise im
Schnitt, ein Zentralrohr des Spiralelements der Fig. 2 und
3;
Fig. 5 in schematischer perspektivischer Darstellung, teilweise im
Schnitt, eine weitere Ausführungsform eines Spiralelements in
gestreckter Lage;
Fig. 6 einen vertikalen Querschnitt durch die Darstellung der Fig. 3
entlang der Linie VI-VI in Richtung der Pfeile VIa gesehen;
Fig. 7 einen vertikalen Querschnitt durch die Darstellung der Fig. 5
entlang der Linie VII-VII in Richtung der Pfeile VIIa gesehen;
Fig. 8 einen Teilquerschnitt durch zwei einander benachbarte Spiral
elemente entsprechend der Ausführungsform der Fig. 5
und 7;
Fig. 9 einen Teilquerschnitt durch zwei einander benachbarte Spiral
elemente gemäß der Ausführungsform der Fig. 3 mit zusätzli
chen Drahteinlagen;
Fig. 10 in schematischer perspektivischer Ansicht, teilweise im Schnitt,
einen in gestreckter Lage dargestellten Längenabschnitt eines
Spiralelements gemäß einer weiteren Ausführungsform und
Fig. 11 einen schematischen vertikalen Teil-Querschnitt durch einen
Spiralwärmeaustauscher entsprechend einer weiteren
Ausführungsform.
In der Fig. 1 ist mit 1 ein Spiralwärmeaustauscher bezeichnet, wie er z. B.
im Automobilbau im Zusammenhang mit Brennstoffzellen zum Einsatz ge
langt.
Der Spiralwärmeaustauscher 1 umfasst in einem zylinderartigen Gehäuse 2
acht aus der Fig. 2 näher erkennbare Spiralelemente 3. Die Spiralelemente
3 sind in Umfangsrichtung zueinander versetzt angeordnet und axial inein
ander geschoben.
Jedes Spiralelement 3 besteht aus einem anhand der Fig. 3 und 4 näher
erläuterten Zentralrohr 4 sowie einem spiralförmig um das Zentralrohr 4 ge
krümmten Mehrkanalprofil 5, das ebenfalls anhand der Fig. 3 nachstehend
noch näher erläutert wird (Fig. 2). Die Zentralrohre 4 der Spiralelemente 3
liegen alle auf demselben Teilkreis 6 (Fig. 1).
Die den Zentralrohren 4 abgewandten Querkanten 7 der Spiralelemente 3
sind jeweils auf der Oberfläche 8 der radial außen liegenden Flachseite 21
des hinsichtlich des Zentralrohrs 4 in Krümmungsrichtung benachbarten
Spiralelements 3 durch Schweißung festgelegt.
Dadurch, dass die Endabschnitte 9 der Spiralelemente 3 keilförmig gestaltet
sind, weist der Spiralwärmeaustauscher 1 in der Stirnansicht gemäß Fig. 1
eine im wesentlichen zylindrische Kontur auf. Der Spalt 10 zwischen den
radial äußeren Oberflächen 8 der Spiralelemente 3 und der Innenwand 11
des Gehäuses 2 ist mit einem Dichtungsmaterial 12 verfüllt.
Wie in Fig. 1 durch Punkte bzw. Kreuze dargestellt, sind jeweils vier
Zentralrohre 4 mit dem Medium A und die anderen vier Zentralrohre 4 mit
dem Medium B beaufschlagt. Die Medien A und B liegen auf unterschied
lichen Temperaturniveaus. Außerdem soll durch die Punkte und Kreuze das
Gegenstromprinzip veranschaulicht werden.
Ausweislich der Fig. 3 und 4 ist in jedem Zentralrohr 4 in koaxialer Zu
ordnung eine Eintrittskammer 13 für ein Medium A oder B und eine Austritts
kammer 14 ausgebildet. Die Eintrittskammer 13 und die Austrittskammer 14
sind durch eine Querwand 15 mit einem nasenartigen Vorsprung 16 vonein
ander getrennt. Die Eintrittskammer 13 wird über die Stirnseite 17 mit z. B.
dem Medium A beaufschlagt. Über die gegenüberliegende Stirnseite 18
verlässt das Medium A die Austrittskammer 14.
Des Weiteren ist aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, dass das Zentralrohr 4
im Bereich der Eintrittskammer 13 und der Austrittskammer 14 mit einem
Längsschlitz 19 versehen ist, der sich nicht über die gesamte Länge des
Zentralrohrs 4 erstreckt.
An den mit dem Längsschlitz 19 versehenen Umfangsbereich 20 des
Zentralrohrs 4 wird ein Mehrkanalprofil 5 quer angeschweißt. Ein solches
Mehrkanalprofil 5 kann gemäß der Ausführungsform der Fig. 6 aus einem
auf Länge abgeteilten extrudierten Aluminiumprofil gebildet sein. Seine
Breite B1 entspricht einem Mehrfachen der Höhe H. Die beiden Flachseiten
21, 22 des Mehrkanalprofils 5 sind seitlich durch Längswände 23 und zwi
schen den Längswänden 23 durch Distanzrippen 24 miteinander verbunden.
Auf diese Weise werden im Mehrkanalprofil 5 Einzelkanäle 25 gebildet.
Die Einzelkanäle 25 im Kanalstrang 45 stehen über den Längsschlitz 19 im
Zentralrohr 4 mit der Eintrittskammer 13 und im Kanalstrang 46 mit der Aus
trittskammer 14 in mediumleitender Verbindung (Fig. 3).
Der an der Querwand 15 ausgebildete nasenartige Vorsprung 16 dient beim
Anschweißen des Mehrkanalprofils 5 an das Zentralrohr 4 als Zentrierung
(Schweißlehre), indem er in einen Einzelkanal 25 fasst.
Der dem Zentralrohr 4 abgewandte Endabschnitt 9 des Mehrkanalprofils 5
ist keilförmig gestaltet. Zu diesem Zweck werden die Längenabschnitte der
Distanzrippen 24 in diesem Endabschnitt 9 weggefräst. Es verbleiben die
Enden der Flachseiten 21, 22 und keilförmige Seitenwandbereiche 26. Dann
wird das Ende der Flachseite 21 gemäß dem Pfeil PF in Fig. 3 in Richtung
auf das Ende der anderen Flachseite 22 abgebogen. Anschließend werden
die Stirnkanten 27 der Flachseiten 21, 22 zur Querkante 7 und die
Seitenkanten 28 mit den Seitenwandbereichen 26 verschweißt.
Danach wird das Mehrkanalprofil 5 gemäß den Fig. 1 und 2 spiralförmig
gekrümmt.
Anhand der Fig. 3 und eines Stromfadens STF des Mediums A ist die
Durchströmung eines Spiralelements 3 beispielhaft verdeutlicht. Hierbei wird
unterstellt, dass das gestreckt veranschaulichte Spiralelement 3 der Fig. 3
entsprechend Fig. 2 spiralförmig gekrümmt ist. Das Medium A tritt über die
Stirnseite 17 in die Eintrittskammer 13 ein und gelangt von hier aus über den
Längsschlitz 19 in den Kanalstrang 45 im Mehrkanalprofil 5, welcher mit der
Eintrittskammer 13 verbunden ist. Das Medium A durchströmt den Kanal
strang 45 und tritt über den im Endabschnitt 9 ausgebildeten Umlenkbereich
UB in den Kanalstrang 46 über, der mit der Austrittskammer 14 verbunden
ist. Das Medium A verlässt das Spiralelement 3 dann über die Stirnseite 18
der Austrittskammer 14.
Die Fig. 5 zeigt ein Spiralelement 3a in wiederum gestreckter Lage, bei
welchem das Mehrkanalprofil 5a einen Querschnitt aufweist, wie er in Fig. 7
dargestellt ist. Das heißt, es handelt sich ebenfalls um ein zunächst extru
diertes und dann auf Länge abgeteiltes Aluminiumprofil, das sowohl auf den
im Einbauzustand radial außen liegenden Flachseiten 21 Umfangsrippen 29
als auch auf den radial innen liegenden Flachseiten 22 seitliche Abschluss
rippen 30, eine Mittelrippe 31 in der Mittellängsebene und ggf. zwischen den
Abschlussrippen 30 und der Mittelrippe 31 weitere Längsrippen 32 aufweist.
Ein derart extrudiertes und auf Länge abgeteiltes Mehrkanalprofil 5a wird
hinsichtlich der inneren Distanzrippen 24 genauso bearbeitet wie anhand
der Fig. 3 erläutert. Ferner werden die Umfangsrippen 29 im Bereich des
Endabschnitts 9 komplett entfernt und in einem daneben liegenden Bereich
33, dessen Länge etwa der Länge des Endabschnitts 9 entspricht, bei 34
keilförmig ausgebildet. Die im Bereich des Endabschnitts 9 liegenden Län
genabschnitte 35 der seitlichen Abschlussrippen 30 werden hier keilförmig
gestaltet. Die Mittelrippe 31 wird ebenfalls im Bereich des Endabschnitts 9
entfernt. Auch die an das Zentralrohr 4 grenzenden Enden 47 der Umfangs
rippen 29 werden abgeschrägt.
Nachdem die Flachseiten 21, 22 mit ihren Stirnkanten 27 aneinander geführt
sind, werden die Stirnkanten 27 zu den Querkanten 7 und die Seitenkanten
28 mit den Seitenwandbereichen 26 verschweißt. Im Anschluss daran wird
das Mehrkanalprofil 5a mit dem Zentralrohr 4 zum Spiralelement 3a ver
schweißt und dann spiralförmig gekrümmt.
Liegen z. B. gemäß Fig. 11 zwei Spiralelemente 3a radial nebeneinander,
so werden nicht nur in den Endabschnitten 9 der Mehrkanalprofile 5a Um
lenkbereiche UB für die jeweiligen Medien gebildet, sondern durch die Rip
pen 29, 30, 31 und gegebenenfalls 32 auch spiralförmige Kanäle im Bereich
36 zwischen zwei Mehrkanalprofilen 5a. Diese Bereiche 36 wirken dann als
Sicherheitszonen, beispielsweise bei einem Sicherheits-Spiralwärmeaustau
scher. Die Bereiche 36 können gegebenenfalls mit einem, insbesondere
neutralen, Medium beaufschlagt werden.
Ansonsten entspricht die Ausführungsform der Fig. 5 derjenigen der Fig. 3,
so dass von einer nochmaligen Erläuterung Abstand genommen wird.
Die Spiralelemente 3a gemäß den Fig. 5 und 7 können so einander zu
geordnet werden, dass die Umfangsrippen 29 eines Spiralelements 3a mit
den Abschlussrippen 30, der Mittelrippe 31 und gegebenenfalls den Längs
rippen 32 eines radial benachbarten Spiralelements 3a jeweils in denselben
Querebenen verlaufen. Vorstellbar ist aber auch gemäß Fig. 8, dass die
Mehrkanalprofile 5a von zwei benachbarten Spiralelementen 3a in Achs
richtung des Spiralwärmeaustauschers 1 so zueinander versetzt sind, dass
die Umfangsrippen 29 an dem einen Mehrkanalprofil 5a die radial innen lie
gende Flachseite 22 des benachbarten Mehrkanalprofils 5a kontaktieren,
während die Abschlussrippen 30, die Mittelrippe 31 und gegebenenfalls die
Längsrippen 32 des radial äußeren Mehrkanalprofils 5a die radial außen
liegende Flachseite 21 des inneren Mehrkanalprofils 5a kontaktieren.
Statt der Rippenkonstruktion gemäß den Fig. 5 und 7 kann aber auch
eine Bauart zur Anwendung gelangen, die aus einer Kombination der
Gestaltung gemäß den Fig. 3 und 9 besteht. Hierbei ist anhand der Fig. 9
zu erkennen, dass zwischen zwei radial einander benachbarten
Spiralelementen 3 in den Bereichen der Einzelkanäle 25 der
Mehrkanalprofile 5 sich von den Zentralrohren 4 aus bis zu den
Endabschnitten 9 erstreckende Drahteinlagen 37 vorgesehen sind. Bei der
Montage der Spiralelemente 3 werden folglich die Drahteinlagen 37 so
gespannt, dass die radial innen und radial außen liegenden Flachseiten 22,
21 wellenförmig verformt werden, um so eine innige metallische Berührung
(Wärmeleitung) unter Vorspannung zu bewirken.
Die in der Fig. 3 in gestreckter Lage schematisch veranschaulichte
Ausführungsform eines Spiralelements 3 kann aber auch gemäß der
Ausführungsform der Fig. 10 hergestellt sein.
Das Zentralrohr 4 bleibt hierbei unverändert. Das an das Zentralrohr 4
geschweißte Mehrkanalprofil 5b des Spiralelements 3b besteht aus einer
hochtemperaturbeständigen Stahlblech-Schweißkonstruktion.
Zunächst werden Distanzrippen 24a in Längsrichtung hochkant auf einen
Stahlblechstreifen 38 geschweißt. Danach wird dieser mit den Distanzrippen
24a versehene Stahlblechstreifen 38 quer zu dem Mehrkanalprofil 5b
gebogen und seine Längskanten 39 dann miteinander verschweißt.
Damit dieses Mehrkanalprofil 5b problemlos spiralförmig um ein Zentralrohr
4 gekrümmt werden kann, sind bevorzugt die radial innen liegenden Längs
kanten 40 der Distanzrippen 24a mit keilförmigen Einschnitten 41 versehen.
Die außen liegenden Längskanten 40 können ebenfalls mit solchen
Einschnitten 41 versehen sein.
Bei der Ausführungsform der Fig. 10 bleiben an dem dem nicht dargestell
ten Zentralrohr 4 abgewandten Ende des Mehrkanalprofils 5b die im Bereich
des hier nicht näher dargestellten keilförmigen Endabschnitts 9 liegenden
inneren Oberflächen frei von Distanzrippen 24a. Das heißt, die
Distanzrippen 24a können vor dem Anschweißen genau auf Länge fixiert
werden.
Dasselbe trifft zu, wenn die Ausführungsform gemäß Fig. 10 durch
Umfangsrippen 29, Abschlussrippen 30, eine Mittelrippe 31 und
gegebenenfalls Längsrippen 32 ergänzt wird, wie sie anhand der Fig. 5
und 7 geschildert worden ist. Diese Rippen 29-32 können dann direkt beim
Schweißen der Ausführungsform der Fig. 10 mit festgelegt werden. Sie
sind vorab längenmäßig konfiguriert. Das Schweißen erfolgt bevorzugt
mittels Laserstrahlen.
Die Fig. 11 zeigt im vertikalen Teil-Querschnitt die Ausführungsform eines
Spiralwärmeaustauschers 1a mit insgesamt vier Spiralelementen 3a gemäß
der Ausführungsform der Fig. 5 und 7.
Zusätzlich ist zwischen die Umfangsrippen 29 eines Spiralelements 3a
einerseits und die Abschlussrippen 30 sowie die Mittelrippe 31 und gegebe
nenfalls auch der weiteren Längsrippen 32 des radial benachbarten Spiral
elements 3a andererseits ein Einlageblech 42 integriert. Dieses Einlage
blech 42 erstreckt sich von der gemeinsamen Längsachse 43 der Spiralele
mente 3a bis etwa zu den sich keilförmig verjüngenden Längenabschnitten
34 der Umfangsrippen 29 (siehe auch Fig. 5).
Die Bereiche 44 zwischen zwei Einlageblechen 42 werden somit ebenfalls
abgeschottet.
Auch kann, wie die Fig. 11 zeigt, der Spiralwärmeaustauscher 1a von
mindesens einer Mittenschikane 48 in Form eines Blechs durchzogen sein,
welche in jedem Bereich 44 einen spiralförmig auf- und abwärts strömenden
Fluss eines Mediums gewährleistet. Die Bereiche 44 stehen dann über aus
der Fig. 1 erkennbare stirnseitige Stutzen 49 mit Zu- und Ableitungen in
Verbindung.
1
Spiralwärmeaustauscher
1
a Spiralwärmeaustauscher
2
Gehäuse f.
1
3
Spiralelement v.
1
3
a Spiralelement v.
1
a
3
b Spiralelement v.
1
,
1
a
4
Zentralrohre v.
3
,
3
a,
3
b
5
Mehrkanalprofile v.
3
5
a Mehrkanalprofil v.
3
a
5
b Mehrkanalprofil v.
3
b
6
Teilkreis v.
4
7
Querkanten v.
3
,
3
a,
3
b
8
Oberflächen v.
21
9
Endabschnitte v.
3
,
3
a,
3
b
10
Spalt zw.
8
u.
11
11
Innenwand v.
2
12
Dichtungsmaterial
13
Eintrittskammer v.
4
14
Austrittskammer v.
4
15
Querwand zw.
13
u.
14
16
Vorsprung an
15
17
Stirnseite v.
13
18
Stirnseite v.
14
19
Längsschlitz in
4
20
Umfangsbereich v.
4
21
Flachseite v.
5
,
5
a,
5
b
22
Flachseite v.
5
,
5
a,
5
b
23
Längswände v.
5
,
5
a,
5
b
24
Distanzrippen v.
5
24
a Distanzrippen v.
5
b
25
Einzelkanäle v.
45
u.
46
26
keilförmige Seitenwandbereiche v.
23
27
Stirnkanten v.
21
,
22
28
Seitenkanten v.
9
29
Umfangsrippen auf
21
30
Abschlussrippen an
22
31
Mittelrippe auf
22
32
Längsrippen auf
22
33
Bereich v.
5
a
34
keilförmige Abschnitte v.
29
35
Längenabschnitte .v
30
36
Bereiche zw.
5
a
37
Drahteinlagen
38
Stahlblechstreifen
39
Längskanten v.
38
40
Längskanten v.
24
a
41
Einschnitte in
40
42
Einlagebleche
43
gemeinsame Längsachse v.
3
,
3
a
44
Bereiche zw.
42
45
Kanalstrang
46
Kanalstrang
47
Enden v.
29
48
Mittenschikane
49
Stutzen
A Medium
B Medium
B1 Breite v.
A Medium
B Medium
B1 Breite v.
5
H Höhe v.
5
PF Pfeil
STF Stromfaden
UB Umlenkbereich
STF Stromfaden
UB Umlenkbereich
Claims (15)
1. Spiralwärmeaustauscher mit mindestens zwei Medien führenden
Spiralelementen (3, 3a, 3b), bei dem jedes Spiralelement (3, 3a, 3b)
durch ein teilweise längsgeschlitztes Zentralrohr (4) mit einer stirnsei
tig beaufschlagbaren Eintrittskammer (13) und einer Austrittskammer
(14) mit stirnseitigem Austritt (18) sowie ein im Bereich des Längs
schlitzes (19) quer an das Zentralrohr (4) dicht angesetztes, an sei
nem dem Zentralrohr (4) abgewandten, einen Umlenkbereich (UB)
umschließenden Endabschnitt (9) keilförmig gestaltetes und hier dicht
verschlossenes, spiralförmig um das Zentralrohr (4) gekrümmtes
Mehrkanalprofil (5, 5a, 5b) gebildet ist, dessen Breite (B1) einem
Mehrfachen der Höhe (H) entspricht.
2. Spiralwärmeaustauscher nach Anspruch 1, bei dem die Spiralele
mente (3, 3a, 3b) von einem zylinderförmigen Gehäuse (2) ummantelt
sind und der Spalt (10) zwischen den radial äußeren Flachseiten (21)
der Spiralelemente (3, 3a, 3b) und der Innenwand (11) des Gehäuses
(2) mit Dichtungsmaterial (12) verfüllt ist.
3. Spiralwärmeaustauscher nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Spi
ralelemente (3, 3a, 3b) in Längsrichtung der Zentralrohre (4) axial
ineinander geschoben sind und die Zentralrohre (4) auf einem
Teilkreis (6) liegen.
4. Spiralwärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem
die Querkante (7) des keilförmigen Endabschnitts (9) eines Spiral
elements (3, 3a, 3b) auf der radial außen liegenden Flachseite (21)
des hinsichtlich des Zentralrohrs (4) in Krümmungsrichtung benach
barten Spiralelements (3, 3a, 3b) festgelegt ist.
5. Spiralwärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem
die Eintrittskammern (13) und die Austrittskammern (14) der Zentral
rohre (4) der Spiralelemente (3, 3a, 3b) durch in die Zentralrohre (4)
dicht eingesetzte Querwände (15) voneinander getrennt sind.
6. Spiralwärmeaustauscher nach Anspruch 5, bei dem die Querwände
(15) mit jeweils einem nasenartigen Vorsprung (16) zwischen zwei die
Flachseiten (21, 22) der Mehrkanalprofile (5, 5a, 5b) der Spiralele
mente (3, 3a, 3b) auf Abstand haltende, Einzelkanäle (25) bildende
Distanzrippen (24, 24a) fassen.
7. Spiralwärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem
sich die Distanzrippen (24, 24a) von den Zentralrohren (4) aus bis zu
den keilförmigen Endabschnitten (9) erstrecken.
8. Spiralwärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem
zwischen zwei radial einander benachbarten Spiralelementen (3) in
den Bereichen der Einzelkanäle (25) sich von den Zentralrohren (4)
aus bis zu den Endabschnitten (9) erstreckende Drahteinlagen (37)
vorgesehen sind.
9. Spiralwärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem
auf den radial außen liegenden Flachseiten (21) der Mehrkanalprofile
(5a) sich von den Zentralrohren (4) aus bis zu den Endabschnitten (9)
erstreckende, an beiden Enden sich zu den Flachseiten (21) hin
keilförmig verjüngende Umfangsrippen (29) vorgesehen sind.
10. Spiralwärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 7 oder 9,
bei dem randseitig der radial innen liegenden Flachseiten (22) der
Mehrkanalprofile (5a) sich von den Zentralrohren (4) aus bis an die
Querkanten (7) der Endabschnitte (9) erstreckende, im Bereich der
Endabschnitte (9) sich keilförmig verjüngende Abschlussrippen (30)
vorgesehen sind, und in der Mittellängsebene der Mehrkanalprofile
(5a) Mittelrippen (31) von den Zentralrohren (4) bis zu den Endab
schnitten (9) verlaufen.
11. Spiralwärmeaustauscher nach Anspruch 10, bei dem zwischen die
Umfangsrippen (29) des Mehrkanalprofils (5a) eines Spiralelements
(3a) einerseits und die Abschlussrippen (30) sowie die Mittelrippe
(31) des Mehrkanalprofils (5a) des radial benachbarten Spiralele
ments (3a) andererseits ein Einlageblech (42) integriert ist, das sich
von der gemeinsamen Längsachse (43) der Spiralelemente (3a) bis
etwa zu den sich keilförmig verjüngenden Längenabschnitten (34) der
Umfangsrippen (29) erstreckt.
12. Spiralwärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem
die Mehrkanalprofile (5) der Spiralelemente (3) aus auf Länge abge
teilten extrudierten Aluminiumprofilen gebildet sind, die im Bereich der
keilförmigen Endabschnitte (9) von den Distanzrippen (24) befreit
sind, wobei die Flachseiten (21, 22) der Endabschnitte (9) über ihre
Stirnkanten (27) miteinander verbunden sowie an den Seitenkanten
(28) dicht verschlossen sind.
13. Spiralwärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei dem
die Mehrkanalprofile (5a) der Spiralelemente (3a), die Umfangsrippen
(29), die Abschlussrippen (30) und die Mittelrippen (31) aus auf
Länge abgeteilten extrudierten Aluminiumprofilen gebildet sind, wobei
die Umfangsrippen (29) sowie die Mittelrippen (31) im Bereich der
keilförmigen Endabschnitte (9) entfernt und die Umfangsrippen (29)
benachbart dieser Endabschnitte (9) keilförmig verjüngt sind, während
die seitlichen Abschlussrippen (30) im Bereich der Endabschnitte (9)
keilförmig verjüngt sind.
14. Spiralwärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem
die Mehrkanalprofile (5b) der Spiralelemente (3b) sowie gegebenen
falls die Umfangsrippen (29), die Abschlussrippen (30) und die Mittel
rippen (31) aus hochtemperaturbeständigen Stahlblech-Schweißkon
struktionen gebildet sind, wobei die Distanzrippen (24a) in Längs
richtung hochkant auf einen Stahlblechstreifen (38) geschweißt, die
ser dann quer zu einem Mehrkanalprofil (5b) gebogen ist und seine
Längskanten (39) anschließend miteinander verschweißt sind.
15. Spiralwärmeaustauscher nach Anspruch 14, bei dem die Distanzrip
pen (24a), insbesondere an den radial innen liegenden Längskanten
(40), mit vorzugsweise keilförmigen Einschnitten (41) versehen sind.
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