DE19911048A1 - Brennstoffeinspritzventil - Google Patents
BrennstoffeinspritzventilInfo
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Abstract
Ein Brennstoffeinspritzventil (1), insbesondere ein Einspritzventil für Brennstoffeinspritzanlagen von Brennkraftmaschinen weist eine piezoelektrischen oder magnetostriktiven Aktor (13), einen von dem Aktor (13) mittels einer Ventilnadel (2) betätigbaren Ventilschließkörper (3), der mit einer Ventilsitzfläche (5) zu einem Dichtsitz zusammenwirkt, und eine zwischen dem Aktor (13) und der Ventilnadel (2) angeordnete Übersetzungseinrichtung zur Übersetzung eines Aktorhubs des Aktors (13) in einen größeren Ventilnadelhub der Ventilnadel (2) auf. Dabei umfaßt die Übersetzungseinrichtung zumindest eine Hebelplatte (21), die zumindest ein radial verlaufendes, starres Hebelsegment (26, 27) aufweist.
Description
Die Erfindung geht aus von einem Brennstoffeinspritzventil
nach der Gattung des Anspruchs 1.
Aus der DE 195 19 192 C1 ist bereits ein
Brennstoffeinspritzventil nach der Gattung des Anspruchs 1
bekannt. Bei der aus dieser Druckschrift hervorgehenden
Übersetzungseinrichtung wird zum Öffnen der Ventilnadel ein
Piezoaktor geladen. Dabei dehnt sich der Piezoaktor aus und
bewegt einen Primärkolben gegen die Kraft einer Feder. Im
Inneren des Primärkolbens ist ein Sekundärkolben vorgesehen,
der mit einer Ventilnadel fest verbunden ist. Im
Sekundärkolben ist eine kleine Feder vorgesehen, die
zwischen einer Innenfläche des Primärkolbens und dem
Sekundärkolben angeordnet ist. Durch den Primärkolben und
den Sekundärkolben wird ein mit Brennstoff gefüllter
Arbeitsraum begrenzt. Dabei ist der Arbeitsraum so
gestaltet, daß nur durch eine Bewegung des Primärkolbens
und/oder des Sekundärkolbens eine Änderung des Volumens des
Arbeitsraums erreicht werden kann. Durch die Bewegung des
Primärkolbens kommt es daher zu einer Bewegung des
Sekundärkolbens. Die bei einer Bewegung der Kolben zur
Verdrängung des Volumens effektiv zur Verfügung stehenden
Flächen können durch die Durchmesser von Primärkolben und
Sekundärkolben vorgegeben werden. Die Übersetzung ergibt
sich aus dem Verhältnis dieser Flächen.
Nachteilig ist bei dieser bekannten Übersetzungseinrichtung
die relativ aufwendige und hinsichtlich der Kompaktheit
nicht optimierte Bauform. Des weiteren reicht die im
Sekundärkolben vorgesehene kleine Feder nicht aus, um direkt
das Brennstoffeinspritzventil zu betätigen. Die Betätigung
des Brennstoffeinspritzventils erfolgt daher in der
genannten Druckschrift über eine zusätzliche
Verstärkungseinrichtung. Diese Verstärkungseinrichtung ist
relativ aufwendig und benötigt einen zusätzlichen
Raumbedarf.
Ein weiterer Nachteil ist, daß zum Betätigen des Ventils
durch den Aktor eine große Masse bewegt werden muß und die
Einwirkung des Aktors über elastische und/oder federnde
Bauelemente und Druckflüssigkeiten erfolgt, wodurch sich
relativ lange Schaltzeiten ergeben, so daß sich das
Brennstoffeinspritzventil nicht als schnellschaltendes
Brennstoffeinspritzventil für hohe Schaltfrequenzen eignet.
Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß
sich durch die einfache Lösung der Übersetzungseinrichtung
eine kostengünstige und erheblich kompaktere Bauweise
ergibt. Des weiteren wird kein Hydraulikmedium benötigt.
Damit ist die neue Lösung auch für den zur Blasenbildung
neigenden Brennstoff Benzin geeignet. Außerdem ist die
Hubübersetzung durch die radial verlaufenden starren
Hebelsegmente von hoher Steifigkeit und ermöglicht daher
hohe Schaltfrequenzen, wodurch sich das
Brennstoffeinspritzventil auch als schnellschaltendes
Brennstoffeinspritzventil verwenden läßt.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind
vorteilhafte Weiterbildungen des im Anspruch 1 angegebenen
Brennstoffeinspritzventils möglich.
In vorteilhafter Weise sind mehrere Hebelsegmente
vorgesehen, die durch Aussparungen voneinander getrennt
sind. Dadurch kommt es zum einen zu einer Aufteilung der
Belastung auf die Hebelsegmente, zum anderen sind die
Hebelsegmente in vorteilhafter Weise miteinander verbunden,
so daß die Anordnung der einzelnen Hebelsegmente zueinander
fest vorgegeben ist und nicht durch eine zusätzliche
Befestigung definiert wird. Durch die Aussparungen werden
außerdem Spannungen in den Hebelsegmenten vermieden, was
sich auf die Funktionsweise der Hubübersetzung günstig
auswirkt.
Vorteilhaft weisen die Hebelsegmente vorzugsweise vom
Mittelpunkt der Hebelplatte zum Rand der Hebelplatte
verlaufende Prägungen auf. Dadurch werden die Hebelsegmente
zusätzlich versteift, was noch kürzere Schaltzeiten
ermöglicht.
In vorteilhafter Weise besteht die Hebelplatte aus zwei
verschiedenen Arten von Segmenten, von denen die eine Art
von Segmenten als starre Hebelsegmente ausgebildet ist und
die andere Art von Segmenten als elastische, biegsame
Federsegmente ausgebildet ist. Zusätzlich zu den durch die
starren Hebelsegmente gegebenen und oben schon besprochenen
Vorteilen ergeben sich weitere besondere Vorteile durch die
elastischen, biegsamen Federelemente. Denn durch letztere
übernimmt die Hebelplatte auch die Funktion der
Rückstellfeder oder der Druckfeder, wodurch sich Bauteile
einsparen lassen.
Vorteilhaft sind die Hebelsegmente auf einer dünnen,
elastischen und biegsamen Haltescheibe befestigt. Dadurch
lassen sich die starren Hebelsegmente zueinander in eine
feste, kontaktfreie Anordnung bringen. Außerdem ergeben sich
dadurch besondere Gestaltungsmöglichkeiten für die
Hebelsegmente der Hebelplatte, die bei der Fertigung der
Hebelplatte aus einem Stück nicht oder nur schwer möglich
sind. In vorteilhafter Weise besteht die Haltescheibe aus
einem Metallblech oder aus Kunststoff, insbesondere
Polyamid. Damit ergibt sich eine benzinbeständige,
kostengünstige und kompakte Bauweise der Hebelplatte.
Vorteilhaft ist es, wenn das Brennstoffeinspritzventil ein
nach innen öffnendes Brennstoffeinspritzventil ist, daß der
Aktor über eine rohrförmige Druckhülse an einer mittleren
Auflagestelle an den Hebelsegmenten einwirkt, daß die
Hebelsegmente an einer äußeren Auflagestelle an dem
Ventilgehäuse anliegen und daß die Hebelsegmente an einer
inneren Auflagestelle an der Ventilnadel angreifen. Durch
die Hebelplatte ist dadurch eine besonders kostengünstige,
platzsparende und wartungsarme Ausführung der
Übersetzungseinrichtung gegeben. Vorteilhaft ist es, wenn
die Druckhülse abschnittsweise vom Aktor umschlossen ist,
wobei der Aktor hierfür eine Aussparung aufweist. Dadurch
kann die Druckhülse im Inneren des Aktors verlaufen, wodurch
sich eine besonders platzsparende Ausführungsform ergibt.
Außerdem kann das Innere der Druckhülse als
Brennstoffleitung ausgebildet sein und/oder Platz für
zusätzliche Bauteile, wie z. B. Druckfedern,
Rückstellfedern, Auflage- und Befestigungselemente bieten.
Des weiteren ist es vorteilhaft, daß die Druckhülse auf der
Seite der Hebelsegmente verbreitert ist. Damit läßt sich bei
vorgegebenem Abstand der inneren Auflagestelle zur
Ventilachse der Abstand der mittleren Auflagestelle zur
Ventilachse einstellen und sich somit ein geeignetes
Übersetzungsverhältnis der Übersetzungseinrichtung wählen,
wodurch sich das Verhältnis von Ventilnadelhub zu Aktorhub
einstellen läßt. Insbesondere kann dadurch auch für eine
Druckhülse mit sehr geringem Durchmesser ein geeignetes
Übersetzungsverhältnis erreicht werden.
Vorteilhaft ist es, daß eine Rückstellfeder auf die
Hebelsegmente einwirkt und daß eine Druckfeder über die
Ventilnadel auf die Hebelsegmente in Gegenrichtung zur
Druckfeder einwirkt, wobei die Druckfeder ein größeres
Drehmoment auf die Hebelsegmente ausübt als die
Rückstellfeder. Bei einer Betätigung des Ventils kann
dadurch die Öffnungskraft auf die Ventilnadel, die durch die
Kraft der Druckfeder auf die Hebelsegmente gegeben ist,
vorgegeben werden, wodurch sich unter Berücksichtigung der
Aktorbewegung und der Ventilnadelmasse über die
Öffnungsbewegung die Öffnungsgeschwindigkeit einstellen
läßt. Außerdem läßt sich die auf die Ventilnadel einwirkende
Rückstellkraft durch die Kraft der Rückstellfeder vorgeben.
Unter Berücksichtigung der Aktorbewegung des Aktors und der
Ventilnadelmasse läßt sich dadurch die durch die
Schließbewegung der Ventilnadel gegebene
Schließgeschwindigkeit einstellen. Bei geschlossenem
Brennstoffeinspritzventil ist die Druckfeder über die
Hebelsegmente durch die Druckhülse blockiert, wodurch das
Drehmoment der Rückstellfeder ausreicht, die Ventilnadel
gegen den Druck in der Brennstoffkammer auf den Ventilsitz
zu drücken, so daß sich ein Dichtsitz ergibt. Bei dieser
Anordnung wird das Öffnen und Schließen des
Brennstoffeinspritzventils nur indirekt über die Betätigung
des Aktors gesteuert. Die zum Öffnen und Schließen des
Ventils auf die Ventilnadel einwirkenden Kräfte sind dabei
durch die Druckfeder und die Rückstellfeder gegeben. Durch
die Kombination mit vernachlässigbar schweren Hebelsegmenten
und einer geringen zu betätigenden Masse der Ventilnadel
lassen sich besonders hohe Schaltfrequenzen realisieren.
Es ist vorteilhaft, wenn das Brennstoffeinspritzventil ein
nach außen öffnendes Brennstoffeinspritzventil ist, daß der
Aktor bei der Druckhülse in einem mittleren Auflagestelle
auf die Hebelsegmente einwirkt, daß die Hebelsegmente in
einer äußeren Auflagestelle an dem Ventilgehäuse anliegen,
daß die Hebelsegmente über eine innere Auflagestelle auf die
Ventilnadel einwirken und daß eine Druckfeder auf die
Hebelsegmente einwirkt, wobei das Drehmoment, mit dem die
Druckfeder auf die Hebelsegmente einwirkt, entgegengesetzt
zu dem Drehmoment gerichtet ist und der Aktor auf die
Hebelsegmente einwirkt. Die Hubübersetzung eines Aktorhubs
des Aktors in einen Ventilnadelhub der Ventilnadel läßt sich
dadurch günstig wählen. Beim Schließen des Ventils nach
erfolgter Betätigung des Aktors ergibt sich der Vorteil, daß
die Ventilnadel, die durch die Rückstellkraft der
Rückstellfeder gegen die Hebelsegmente gedrückt wird, an der
inneren Auflagestelle keine radiale Kraft erfährt und somit
in radialer Richtung verspannungsfrei gegen den Ventilsitz
unter eventueller Zuhilfenahme von geeigneten Nadelführungen
gepreßt wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
vereinfacht dargestellt und in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen auszugsweisen axialen Schnitt durch ein
erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Brennstoffeinspritzventils mit einer Übersetzungs
einrichtung, wobei das Brennstoffeinspritzventil
als ein innenöffnendes Brennstoffeinspritzventil
ausgeführt ist;
Fig. 2 einen auszugsweisen axialen Schnitt durch ein
zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungs
gemäßen Brennstoffeinspritzventils, wobei das
Brennstoffeinspritzventil als ein außenöffnendes
Brennstoffeinspritzventil ausgeführt ist;
Fig. 3 eine Vorderansicht einer Hebelplatte, die bei den
in den Fig. 1 und 2 dargestellten
Ausführungsbeispielen verwendet wird, in einer
vergrößerten Darstellung;
Fig. 4 einen Schnitt durch ein Prägungen aufweisendes
Hebelsegment, das ein Segment der Hebelplatte ist,
entlang der Linie IV-IV in Fig. 3;
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Hebelplatte,
wobei die Hebelsegmente durch Aussparungen
voneinander getrennt sind;
Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Hebelplatte,
wobei neben den starren Hebelsegmenten auch
elastische, biegsame Federsegmente vorgesehen sind
und
Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Hebelplatte,
wobei die Hebelsegmente auf einer Haltescheibe
befestigt sind.
Fig. 1 zeigt in einer auszugsweise axialen
Schnittdarstellung ein erfindungsgemäßes Brennstoff
einspritzventil 1. Das Brennstoffeinspritzventil 1 ist als
ein nach innen öffnendes Brennstoffeinspritzventil 1
ausgeführt. Das Brennstoffeinspritzventil 1 dient
insbesondere zum direkten Einspritzen von Brennstoff,
insbesondere von Benzin, in einen Brennraum einer
gemischverdichtenden, fremdgezündeten Brennkraftmaschine als
sog. Benzindirekteinspritzventil. Das erfindungsgemäße
Brennstoffeinspritzventil 1 eignet sich jedoch auch für
andere Anwendungsfälle.
Das Brennstoffeinspritzventil 1 weist einen mittels einer
Ventilnadel 2 betätigbaren Ventilschließkörper 3 auf. Der
Ventilschließkörper 3 ist im Ausführungsbeispiel mit der
Ventilnadel 2 einteilig ausgebildet. Der Ventilschließkörper
3 ist kegelstumpfförmig ausgeführt, wobei der Kegelstumpf in
Abspritzrichtung zuläuft. Der Ventilschließkörper 3 wirkt
mit einer an einem Ventilsitzkörper 4 ausgebildeten
Ventilsitzfläche 5 zu einem Dichtsitz zusammen. Die
Ventilnadel 2 wird bei ihrer Bewegung entlang der
Ventilachse 6 durch Ventilnadelführungen 7, 8 geführt. Der
Ventilsitzkörper 4 und die Ventilnadelführungen 7, 8
befinden sich in einem vorderen abspritzseitigen Teil eines
Ventilgehäuses 9. Die Zuführung des Brennstoffs erfolgt über
einen Brennstoffanschluß 10, der sich im hinteren Teil des
Ventilgehäuses 11 befindet.
Zur Betätigung des Brennstoffeinspritzventils 1 dient ein im
mittleren Teil des Ventilgehäuses 12 vorgesehener Aktor 13,
der piezoelektrisch oder magnetostriktiv ausgeführt sein
kann. Die Betätigung des Aktors 13 erfolgt über ein
elektrisches Steuersignal. Die hierfür erforderliche
elektrische Zuleitung ist über eine Anschlußbuchse 14 im
hinteren Teil des Ventilgehäuses 11 an das
Brennstoffeinspritzventil 1 anzuschließen. Bei Betätigung
des Aktors 13 dehnt sich dieser aus und wirkt entgegen der
Kraft einer Vorspannfeder 15 im hinteren Teil des
Ventilgehäuses 11 auf eine rohrförmige Druckhülse 16 im
mittleren Teil des Ventilgehäuses 12 ein. Bei Betätigung des
Aktors 13 verschiebt sich daher die rohrförmige Druckhülse
16 in Richtung des Brennstoffanschlußes 10 in den hinteren
Teil des Ventilgehäuses 11.
Die Brennstoffzuführung in eine Brennstoffkammer 17 besteht
darin, daß eine innere Brennstoffdurchführung 18 in der
rohrförmigen Druckhülse 16, eine innere
Brennstoffdurchführung 19 in einem rohrförmigen
Auflageelement 20, geeignete Durchführungen in einer
Hebelplatte 21 und/oder in dem der Hebelplatte 21
zugewandten Teil der rohrförmigen Druckhülse 16 und der
Ventilnadelführung 7, 8 vorgesehen sind, durch die der
Brennstoff in die Brennstoffkammer 17 eingeleitet wird.
Im geschlossenen Zustand des Brennstoffeinspritzventils 1
wirkt eine Rückstellfeder 22, die sich im Inneren der
rohrförmigen Druckhülse 16 befindet, auf die Ventilnadel 2
ein, so daß der kegelstumpfförmige Ventilschließkörper 3 der
Ventilnadel 2 gegen die Ventilsitzfläche 5 des Ventilsitzes
4 gepreßt wird, wodurch kein Brennstoff aus der
Brennstoffkammer 17 in den Brennraum einer
Brennkraftmaschine entweichen kann. Dabei wirkt die
Vorspannfeder 15 im hinteren Teil des Ventilgehäuses 11 über
die rohrförmige Druckhülse 16 im mittleren Teil des
Ventilgehäuses 12 an einer mittleren Auflagestelle 23 so auf
die Hebelplatte 21 ein, daß eine auf die Hebelplatte 21
einwirkende Druckfeder 24, ohne Betätigung des Aktors 13,
durch die rohrförmige Druckhülse 16 gehemmt ist. Dabei
greift die Druckfeder 24 über die Hebelplatte 21 an der
Ventilnadel 2 an einer inneren Auflagestelle 25 an. Die
Rückstellfeder 22 liegt an der der Ventilnadel 2
gegenüberliegenden Seite an dem fest in der Druckhülse 16
angeordneten rohrförmigen Auflageelement 20 an.
Um den Brennstoff in den Brennraum der Brennkraftmaschine
einzuspritzen, wird das Brennstoffventil 1 über den Aktor 13
betätigt. Wie oben beschrieben, bewegt sich die rohrförmige
Druckhülse 16 bei Betätigung des Aktors 13 in Richtung des
hinteren Teiles des Ventilgehäuses 11, wodurch die
rohrförmige Druckhülse 16 nicht mehr über die Hebelplatte 21
entgegen der Druckfeder 24 wirkt. Da die Druckfeder 24 mit
einem größeren Drehmoment auf die Hebelplatte 21 einwirkt
als die Rückstellfeder 22, werden Hebelsegmente 26, 27 der
Hebelplatte 21 verkippt, wobei sich die Hebelsegmente 26, 27
an der äußeren Auflagestelle 28 am vorderen abspritzseitigen
Teil des Ventilgehäuses 9 abstützen. Bei der Verkippung der
Hebelsegmente 26, 27 der Hebelplatte 21 verschiebt sich die
Ventilnadel 2, die durch die Ventilnadelführungen 7, 8
geführt wird, entlang der Ventilachse 6 in Richtung des
Brennstoffanschlußes 10, wodurch der kegelstumpfförmige
Ventilschließkörper 3 von der Ventilsitzfläche 5 des
Ventilsitzes 4 abhebt und den Dichtsitz freigibt. Durch den
entstehenden Spalt zwischen dem Ventilschließkörper 3 und
Ventilsitz 4 kommt es zum Austritt von Brennstoff aus der
Brennstoffkammer 17 des Brennstoffeinspritzventils 1 in die
Brennkammer der Brennkraftmaschine.
Nach Abschalten des Aktors 13 wirkt die Vorspannfeder 15
über die rohrförmige Druckhülse 16 an der mittleren
Auflagestelle 23 auf die Hebelsegmente 26, 27 der
Hebelplatte 21 ein, wobei das durch die Vorspannfeder 15
hervorgerufene, auf die Hebelplatte 21 einwirkende
Drehmoment größer als das durch die Druckfeder 24
hervorgerufene Drehmoment ist, so daß die Hebelsegmente 26,
27 der Hebelplatte 21 in ihre Ausgangsstellung
zurückgestellt werden, wobei sich die Hebelsegmente 26, 27
an der äußeren Auflagestelle 28 am vorderen abspritzseitigen
Teil des Ventilgehäuses 9 abstützen. Dadurch wirkt die
Druckfeder 24 nicht mehr über die Hebelplatte 21 an der
inneren Auflagestelle 25 auf die Ventilnadel 2 ein. Durch
die Rückstellfeder 22, die sich an ihrem dem hinteren Teil
des Ventilgehäuses 11 zugewandten Ende an dem rohrförmigen
Auflageelement 20 im Inneren der rohrförmigen Druckhülse 16
abstützt, wird die Ventilnadel 2 in ihre Schließstellung, in
der der Ventilschließkörper 3 mit dem Ventilsitzkörper 4 an
der Ventilsitzfläche 5 einen Dichtsitz bildet,
zurückgeschoben und somit der Austritt von Brennstoff aus
der Brennstoffkammer 17 in die Brennkammer der
Brennkraftmaschine unterbrochen. Durch Variation der axialen
Lage des rohrförmigen Auflageelements 20 kann die
Rückstellfeder 22 mit einer einstellbaren Vorspannung
beaufschlagt werden, so daß sich die durch die
Rückstellfeder 22 vorgegebene Anpreßkraft zum Anpressen des
Ventilschließkörpers 3 der Ventilnadel 2 gegen die
Ventilsitzfläche 5 des Ventilsitzes 4 einstellen läßt.
Fig. 2 zeigt in einer auszugsweisen axialen
Schnittdarstellung ein zweites Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils 1. Bei diesem
Ausführungsbeispiel handelt es sich im Unterschied zu dem in
Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel um ein nach außen
öffnendes Brennstoffeinspritzventil 1. Bereits beschriebene
Elemente sind mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen.
Auf eine wiederholende Beschreibung wird insoweit
verzichtet.
Bei diesem Ausführungsbeispiel erfolgt der Aktorhub des
Aktors 13 bei Betätigung des Brennstoffeinspritzventils 1 in
Richtung des vorderen Teils des Ventilgehäuses 9, wodurch
der Aktor 13 über die rohrförmige Druckhülse 16 an der
mittleren Auflagestelle 23 direkt auf die Hebelplatte 21
einwirkt. Die Vorspannfeder 15 aus Fig. 1 kann daher
entfallen. Da zum Schließen des Brennstoffeinspritzventils 1
der kegelstumpfförmige, sich in Abspritzrichtung erweiternde
Ventilschließkörper 3 in Richtung des hinteren Teils des
Ventilgehäuses 11 an der Ventilsitzfläche 5 gegen den
Ventilsitzkörper 4 gepreßt werden muß, wirkt die
Rückstellfeder 22 mit einer Kraft entlang der Ventilachse 6
in Richtung des hinteren Teils des Ventilgehäuses 11 auf die
Ventilnadel 2 ein. Dabei kann sich die Rückstellfeder 22
direkt an der Ventilnadelführung 8 abstützen oder auch ein
zusätzliches Auflageelement vorgesehen werden. Die
Druckfeder 24 wirkt in der gleichen Weise wie in Fig. 1 an
der mittleren Auflagestelle 23 auf die Hebelsegmente 26, 27
der Hebelplatte 21 ein.
Zur Betätigung des Brennstoffeinspritzventils 1 wird der
Aktor 13 betätigt, wobei sich dieser ausdehnt und über die
rohrförmige Druckhülse 16 an der mittleren Auflagestelle 23
auf die Hebelplatte 21 einwirkt und, da das durch die
Aktorkraft des Aktors 13 erzeugte und auf die Hebelsegmente
26, 27 einwirkende Drehmoment größer als das durch die Kraft
der Rückstellfeder 22 auf die Hebelsegmente 26, 27 der
Hebelplatte 21 einwirkende Drehmoment ist, entgegen der
Rückstellkraft der Rückstellfeder 22 bewegt, wodurch die
Hebelsegmente 26, 27 an der inneren Auflagestelle 25 auf die
Ventilnadel 2 einwirken und diese entlang der Ventilachse 6
in Richtung auf den Ventilsitzkörper 4 bewegen, wodurch sich
der kegelstumpfförmige Ventilschließkörper 3 an der
Ventilsitzfläche 5 vom Ventilsitzkörper 4 abhebt und den
Dichtsitz freigibt. Durch den entstandenen Spalt zwischen
Ventilschließkörper 3 und Ventilsitz 4 kommt es zum Austritt
von Brennstoff aus der Brennstoffkammer 17 des
Brennstoffeinspritzventils 1 in die Brennkammer der
Brennkraftmaschine.
Nach Abschalten des Aktors 13 wirkt die Druckfeder 24 auf
die Hebelsegmente 26, 27 der Hebelplatte 21 ein und stellt
diese in ihre Ausgangsstellung zurück. Dadurch wirkt der
Aktor 13 über die rohrförmige Druckhülse 16 und über die
Hebelplatte 21 nicht mehr an der inneren Auflagestelle 25
auf die Ventilnadel 2 ein, wodurch die Rückstellfeder 22 die
Ventilnadel 2 entlang der Ventilachse 6 in Richtung des
hinteren Teils des Ventilgehäuses 11 zurückstellt und somit
der kegelstumpfförmige Ventilschließkörper 3 an der
Ventilsitzfläche 5 gegen den Ventilsitzkörper 4 gepreßt
wird. Entsprechend der Ausführung zu Fig. 1 kann die
Anpreßkraft zum Anpressen des Ventilschließkörpers 3 gegen
die Ventilsitzfläche 5 des Ventilsitzkörpers 4 durch die
axiale Lage der Ventilnadelführung 8 eingestellt werden.
Fig. 3 zeigt die Vorderansicht eines Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Hebelplatte 21. Die Hebelplatte 21
weist eine innere Aussparung 29, Hebelsegmente 30, 31, 32,
die durch äußere Aussparungen 33, 34, 35 voneinander
getrennt sind und Verbindungsstege 36, 37, 38, von denen
jeder je zwei der Hebelsegmente 30, 31, 32 zusammenhält,
auf. Beim Verkippen der beispielsweise jeweils um 120°
versetzt voneinander angeordneten Hebelsegmente 30, 31, 32
werden Spannungen in den Verbindungsstegen 36, 37, 38
erzeugt. Die Hebelsegmente 30, 31, 32 besitzen z. B. die
Gestalt von Kreisausschnitten bzw. -sektoren. Durch die
innere Aussparung 29 werden die Spannungen in den
Verbindungsstegen 36, 37, 38 reduziert. Die innere
Aussparung 29 und die äußeren Aussparungen 33, 34, 35 können
auch als Brennstoffdurchführung dienen. Die Hebelsegmente
30, 31, 32 sind starr ausgeführt, was sich durch die
Materialstärke der Hebelsegmente 30, 31, 32 und/oder radial
verlaufende Prägungen 39, 40, 41, die in Fig. 3 nur an einem
Hebelsegment 32 beispielhaft angedeutet sind, erreichen
läßt. Die Form der inneren Aussparung 29, der äußeren
Aussparungen 33, 34, 35 ist nicht auf die dargestellte Form
und Anzahl, die Hebelsegmente 30, 31, 32 sind nicht auf die
dargestellte Anzahl und die Prägungen 39, 40, 41 sind
ebenfalls nicht auf die dargestellte Form und Anzahl
beschränkt. Außerdem müssen nicht notwendigerweise alle
Hebelsegmente 30, 31, 32 einer Hebelplatte 21 die gleiche
Art der Versteifung aufweisen.
Zur deutlicheren Darstellung sind in den folgenden Figuren
die Hebelsegmente 30, 31, 32 durch Prägungen 39, 40, 41
kenntlich gemacht. Zur Vereinfachung der Darstellung und
Beschreibung sind, wie auch in der Fig. 3, nur jeweils drei
Hebelsegmente 30, 31, 32 dargestellt.
In Fig. 4 ist der Schnitt, der durch das Hebelsegment 32 der
Hebelplatte 21, in Fig. 3 gelegt ist und durch die mit
IV-IV bezeichnete Schnittlinie gekennzeichnet ist,
dargestellt. Die Prägungen 39, 40, 41 können sowohl
gleichseitig wie die Prägung 39 und die Prägung 41, als auch
gegenseitig wie die Prägung 39 und 40 angebracht sein.
Außerdem können die Prägungen gleich stark, wie Prägung 39
und Prägung 40, als auch unterschiedlich stark, so wie
Prägung 40 und 41 ausgebildet sein.
Fig. 5 zeigt die Vorderansicht eines alternativen
Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Hebelplatte 21.
Bereits beschriebene Elemente sind mit übereinstimmenden
Bezugszeichen versehen. Auf eine wiederholende Beschreibung
wird insoweit verzichtet. Die innere Aussparung 29 und die
äußeren Aussparungen 33, 34, 35 sind in diesem
Ausführungsbeispiel nicht voneinander getrennt. Die
Hebelsegmente 30, 31, 32 der Hebelplatte 21 sind durch
Verbindungsstege 36, 37, 38, die am äußeren Rand 41a der
Hebelplatte 21 umfangsmäßig verlaufen, miteinander
verbunden. Im Gegensatz zu den Hebelsegmenten 30, 31, 32 aus
Fig. 3 werden die Hebelsegmente 30, 31, 32 daher nach innen
verkippt.
Fig. 6 zeigt die Vorderansicht eines weiteren
Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Hebelplatte 21.
Bereits beschriebene Elemente sind mit übereinstimmenden
Bezugszeichen versehen. Die Hebelplatte 21 weist eine innere
Aussparung 29 und äußere schlitzartige, sich radial
sternförmig erstreckende Aussparungen 33, 34, 35, 42, 43,
44, die miteinander verbunden sind, auf. Die dadurch
entstehenden Segmente 30, 31, 32, 45, 46, 47 der
Hebelplatte 21 untergliedern sich in zwei verschiedene Arten
von Segmenten 30, 31, 32, 45, 46, 47, von denen die eine Art
von Segmenten als starre Hebelsegmente 30, 31, 32 und die
andere Art von Segmenten als elastische, biegsame
Federsegmente 45, 46, 47 ausgebildet ist. Die Segmente
werden dabei von den Verbindungsstegen 36, 37, 38, 48, 49,
50, die sich am äußeren Rand 41a der Hebelplatte 21
befinden, zusammengehalten.
Fig. 7 zeigt die Vorderansicht eines weiteren alternativen
Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Hebelplatte 21.
Bereits beschriebene Elemente sind mit übereinstimmenden
Bezugszeichen versehen. Die Hebelsegmente 30, 31, 32 der
Hebelplatte 21 werden in diesem Ausführungsbeispiel nicht
durch Verbindungsstege zusammengehalten, sondern sind auf
einer dünnen, elastischen und biegsamen Haltescheibe 51
befestigt. In der dünnen, elastischen und biegsamen
Haltescheibe 51 kann eine innere Aussparung 29 vorgesehen
werden, die ein besseres Durchbiegen der dünnen, elastischen
und biegsamen Haltescheibe 51 oder einen Brennstoffdurchfluß
durch diese ermöglicht. Dabei ist die dünne, elastische und
biegsame Haltescheibe 51 aus einem brennstoffbeständigen
Material, wie z. B. Metallblech oder einem
Kunststoffmaterial wie Polyamid gefertigt.
Claims (15)
1. Brennstoffeinspritzventil (1), insbesondere
Einspritzventil für Brennstoffeinspritzanlagen von Brennkraftmaschinen, mit
einem piezoelektrischen oder magnetostriktiven Aktor (13),
einem von dem Aktor (13) mittels einer Ventilnadel (2) betätigbaren Ventilschließkörper (3), der mit einer Ventilsitzfläche (5) zu einem Dichtsitz zusammenwirkt, und
einer zwischen dem Aktor (13) und der Ventilnadel (2) angeordneten Übersetzungseinrichtung zur Übersetzung eines Aktorhubs des Aktors (13) in einen größeren Ventilnadelhub der Ventilnadel (2),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Übersetungseinrichtung zumindest eine Hebelplatte (21) umfaßt, die zumindest ein radial verlaufendes, starres Hebelsegment (26, 27, 30-32) aufweist.
Einspritzventil für Brennstoffeinspritzanlagen von Brennkraftmaschinen, mit
einem piezoelektrischen oder magnetostriktiven Aktor (13),
einem von dem Aktor (13) mittels einer Ventilnadel (2) betätigbaren Ventilschließkörper (3), der mit einer Ventilsitzfläche (5) zu einem Dichtsitz zusammenwirkt, und
einer zwischen dem Aktor (13) und der Ventilnadel (2) angeordneten Übersetzungseinrichtung zur Übersetzung eines Aktorhubs des Aktors (13) in einen größeren Ventilnadelhub der Ventilnadel (2),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Übersetungseinrichtung zumindest eine Hebelplatte (21) umfaßt, die zumindest ein radial verlaufendes, starres Hebelsegment (26, 27, 30-32) aufweist.
2. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Hebelsegmente (26, 27, 30-32) vorgesehen sind,
die durch Aussparungen (29, 33-35, 42-44) voneinander
getrennt sind.
3. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hebelsegmente (26, 27, 30-32) vorzugsweise vom
Mittelpunkt der Hebelplatte (21) zum Rand (41a) der
Hebelplatte (21) verlaufende Prägungen (39-41) aufweisen.
4. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche
1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hebelplatte (21) aus zwei verschiedenen Arten von
Segmenten besteht, von denen die eine Art von Segmenten als
starre Hebelsegmente (30-32) ausgebildet ist und die andere
Art von Segmenten als elastische, biegsame
Federsegmente (45-47) ausgebildet ist.
5. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche
1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hebelsegmente (30-32) auf einer dünnen, elastischen
und biegsamen Haltescheibe (51) befestigt sind.
6. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltescheibe (51) aus einem Metallblech besteht.
7. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltescheibe (51) aus einem Kunststoffmaterial,
insbesondere Polyamid, besteht.
8. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche
1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Brennstoffeinspritzventil (1) ein nach innen öffnendes Brennstoffeinspritzventil (1) ist,
daß der Aktor (13) über eine rohrförmige Druckhülse (16) an einer mittleren Auflagestelle (23) auf die Hebelsegmente (26, 27) einwirkt,
daß die Hebelsegmente (26, 27) an einer äußeren Auflagestelle (28) an einem Ventilgehäuse (9) anliegen, und
daß die Hebelsegmente (26, 27) an einer inneren Auflagestelle (25) an der Ventilnadel (2) angreifen.
daß das Brennstoffeinspritzventil (1) ein nach innen öffnendes Brennstoffeinspritzventil (1) ist,
daß der Aktor (13) über eine rohrförmige Druckhülse (16) an einer mittleren Auflagestelle (23) auf die Hebelsegmente (26, 27) einwirkt,
daß die Hebelsegmente (26, 27) an einer äußeren Auflagestelle (28) an einem Ventilgehäuse (9) anliegen, und
daß die Hebelsegmente (26, 27) an einer inneren Auflagestelle (25) an der Ventilnadel (2) angreifen.
9. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckhülse (16) zumindest abschnittsweise vom Aktor
(13) umschlossen ist, wobei der Aktor (13) hierfür eine
Aussparung aufweist.
10. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckhülse (16) auf der Seite der
Hebelsegmente (26, 27) verbreitert ist.
11. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche
8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der mittlere Abstand der äußeren Auflagestelle (28) zur Ventilachse (6) größer als der mittlere Abstand der mittleren Auflagestelle (23) zur Ventilachse (6) ist, und
daß der mittlere Abstand der mittleren Auflagestelle (23) zur Ventilachse (6) größer als der mittlere Abstand der inneren Auflagestelle (25) zur Ventilachse (6) ist.
daß der mittlere Abstand der äußeren Auflagestelle (28) zur Ventilachse (6) größer als der mittlere Abstand der mittleren Auflagestelle (23) zur Ventilachse (6) ist, und
daß der mittlere Abstand der mittleren Auflagestelle (23) zur Ventilachse (6) größer als der mittlere Abstand der inneren Auflagestelle (25) zur Ventilachse (6) ist.
12. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche
8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Druckfeder (24) auf die Hebelsegmente (26, 27)
einwirkt,
daß eine Rückstellfeder (22) über die Ventilnadel (2) auf die Hebelsegmente (26, 27) in Gegenrichtung zur Druckfeder (24) einwirkt, wobei die Druckfeder (24) ein größeres Drehmoment auf die Hebelsegmente (26, 27) ausübt als die Rückstellfeder (22).
daß eine Rückstellfeder (22) über die Ventilnadel (2) auf die Hebelsegmente (26, 27) in Gegenrichtung zur Druckfeder (24) einwirkt, wobei die Druckfeder (24) ein größeres Drehmoment auf die Hebelsegmente (26, 27) ausübt als die Rückstellfeder (22).
13. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche
1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Brennstoffeinspritzventil (1) ein nach außen öffnendes Brennstoffeinspritzventil (1) ist,
daß der Aktor (13) über eine Druckhülse (16) an einer mittleren Auflagestelle (23) auf die Hebelsegmente (26, 27) einwirkt,
daß die Hebelsegmente (26, 27) an einer äußeren Auflagestelle (28) an dem Ventilgehäuse (12) anliegen,
daß die Hebelsegmente (26, 27) über eine innere Auflagestelle (25) auf die Ventilnadel (2) einwirken,
daß eine Druckfeder (24) auf die Hebelsegmente (26, 27) einwirkt, wobei das Drehmoment, mit dem die Druckfeder (24) auf die Hebelsegmente (26, 27) einwirkt, entgegengesetzt dem Drehmoment gerichtet ist, mit dem der Aktor (13) auf die Hebelsegmente (26, 27) einwirkt.
daß das Brennstoffeinspritzventil (1) ein nach außen öffnendes Brennstoffeinspritzventil (1) ist,
daß der Aktor (13) über eine Druckhülse (16) an einer mittleren Auflagestelle (23) auf die Hebelsegmente (26, 27) einwirkt,
daß die Hebelsegmente (26, 27) an einer äußeren Auflagestelle (28) an dem Ventilgehäuse (12) anliegen,
daß die Hebelsegmente (26, 27) über eine innere Auflagestelle (25) auf die Ventilnadel (2) einwirken,
daß eine Druckfeder (24) auf die Hebelsegmente (26, 27) einwirkt, wobei das Drehmoment, mit dem die Druckfeder (24) auf die Hebelsegmente (26, 27) einwirkt, entgegengesetzt dem Drehmoment gerichtet ist, mit dem der Aktor (13) auf die Hebelsegmente (26, 27) einwirkt.
14. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß der mittlere Abstand der äußeren Auflagestelle (28) zur Ventilachse (6) größer als der mittlere Abstand der mittleren Auflagestelle (23) zur Ventilachse (6) ist, und
daß der mittlere Abstand der mittleren Auflagestelle (23) zur Ventilachse (6) größer als der mittlere Abstand der inneren Auflagestelle (25) zur Ventilachse (6) ist.
dadurch gekennzeichnet,
daß der mittlere Abstand der äußeren Auflagestelle (28) zur Ventilachse (6) größer als der mittlere Abstand der mittleren Auflagestelle (23) zur Ventilachse (6) ist, und
daß der mittlere Abstand der mittleren Auflagestelle (23) zur Ventilachse (6) größer als der mittlere Abstand der inneren Auflagestelle (25) zur Ventilachse (6) ist.
15. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Rückstellfeder (22) auf die Ventilnadel (2)
einwirkt, wobei die Kraft, mit der die Rückstellfeder (22)
auf die Ventilnadel (2) einwirkt, entgegengesetzt der Kraft
gerichtet ist, mit der die Hebelsegmente (26, 27) auf die
Ventilnadel (2) einwirken.
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| Date | Code | Title | Description |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |