DE19909211A1 - Elektrische Stabzündspule - Google Patents
Elektrische StabzündspuleInfo
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Abstract
Um eine elektrische Stabzündspule zur Versorgung einer Zündkerze mit einem weichmagnetischen Kern aus Kernteilen sowie einer den mittig angeordneten Hauptkern umgebenden Primär- und Sekundärwicklung, wobei die Sekundärwicklung einen Sekundäranschluß zum Anschluß an die Zündkerze oder das Zündmittel aufweist, zu schaffen, bei der trotz in Reihe angeordneten Elementen, wie insbesondere Sekundärspule und Hochspannungskontaktelement, vermieden ist, daß der Kern auf Hochspannungspotential liegt, wird vorgeschlagen, daß in die Spritzmasse, in die mindestens das eine Ende der Stabzündspule und in die der Zündkerzenanschluß an diesem Ende der Zündspule eingeformt ist, oder in den Boden des Gehäuses (6), in dessen Boden der Zündkerzenanschluß und das eine Ende der Zündspule eingeformt oder eingesetzt ist, eine Hochspannungsbrücke (14) eingeformt ist, die mit dem Hochspannungsanschluß der Sekundärwicklung und mit dem Zündkerzenanschluß verbunden ist, wobei die Hochspannungsbrücke (14) durch die Spritzmasse oder den Gehäusewerkstoff isoliert in einem Abstand von mindestens einem Millimeter an dem Kernteil der Zündspule vorbeigeführt ist, der in axialer Richtung der Zündspule an den Zündkerzenanschluß folgend angeordnet ist, und auf einer Seite neben dem Magnetkern mit der Sekundärspule verbunden ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Stabzündspule
nach Art eines Energiespeichers zur Versorgung einer
Zündkerze oder eines derartigen Zündmittels einer
Brennkraftmaschine, insbesondere einer nach dem Otto-Prinzip
arbeitenden Brennkraftmaschine, mit
Hochspannung, mit einem weichmagnetischen Kern aus
Kernteilen mit einem Hauptkern, Rückschlußelement oder
-Elementen, insbesondere Rückschlußschenkeln und
Jochen, ohne oder mit einem Luftspalt in oder am
Hauptkern mit oder ohne Permanentmagnet im Luftspalt
sowie einer den mittig angeordneten Hauptkern
umgebenden Primär- und Sekundärwicklung, wobei die
Primärwicklung einen Primäranschluß zum Anschluß an
die Stromversorgung aufweist, die Sekundärwicklung
über den Kern magnetisch mit der Primärwicklung
gekoppelt ist, so daß in der Sekundärwicklung durch
Abschalten des Primärstromes der Primärwicklung eine
Hochspannung induziert wird, und die Sekundärwicklung
einen Sekundäranschluß zum Anschluß an die Zündkerze
oder das Zündmittel aufweist, wobei der Hauptkern von
einem Innenhüllzylinder aus Isolierstoff umgeben ist,
auf den Hüllzylinder die erste Wicklung, insbesondere
Primärwicklung, aufgebracht ist auf die erste Wicklung
ein Außenhüllzylinder aus Isolierstoff aufgebracht ist
auf den die zweite Wicklung, insbesondere
Sekundärwicklung, aufgebracht ist und wobei mindestens
einige der Teile: Hauptkern, Hüllzylinder mit erster
Wicklung, Hüllzylinder mit zweiter Wicklung mit
elektrisch isolierender Spritzmasse umhüllt sind
und/oder Zwischenräume zwischen einigen dieser Teile
oder zwischen allen Teilen mit elektrisch isolierender
Spritzmasse oder Vergußmasse ausgefüllt sind, oder ein
die zweite Wicklung umgebendes zylindrisches Gehäuse
vorgesehen ist, wobei ferner am einen Ende der
Zündspule Anschlußmittel zum Anschluß von
Anschlußleitern an die Wicklungen und am anderen Ende
der Zündspule ein Zündkerzenanschluß ausgebildet ist.
Aus der GB 2 199 193 A ist eine Zündspule bekannt, die
induktiv arbeitet. Solche Zündspulen werden in
Systemen eingesetzt, in denen kein Verteiler
vorgesehen ist. Die Zündspule kann unmittelbar auf den
Anschlußbolzen einer Zündkerze oder eines ähnlichen
Zündmittels aufgesteckt werden, wobei die Zündspule so
bemessen sein muß, daß sie in den Kerzenschacht im
Motorblock der Brennkraftmaschine eingesetzt werden
kann.
Bei solchen stabähnlichen Zündspulen sind offene
Systeme bekannt, bei denen ein Stabkern eingesetzt
wird. Hieraus resultiert ein relativ hoher Verlust an
magnetischen Fluß. Um diese Verluste zu vermeiden,
sind geschlossene oder auch halboffene Systeme
bekannt, wozu auch auf den oben bezeichneten Stand der
Technik verwiesen wird. Bei solchen geschlossenen
Magnetkreisen, die im Hauptkern ein Luftspalt
aufweisen oder bei denen auch gegebenenfalls im
Luftspalt des Hauptkernes ein Permanentmagnet zur
Erhöhung der Speicherkapazität vorgesehen ist, ergibt
sich ein Fertigungsproblem, der die Montage der
Einzelteile und das Vergießen des inneren Bereiches,
der mit den Wicklungen versehen ist, nur aufwendig
durchzuführen ist.
Bei einer stabförmigen Zündspule sind die einzelnen
Funktionselemente, wie Niederspannungsstecker,
Sekundärspule und Hochspannungskontaktelement in Reihe
hintereinander angeordnet.
Sofern ein Magnetkernabschnitt zur Kopplung der
äußeren und inneren Magnetkreise eingesetzt wird, so
ist eine axiale Verbindung der Elemente, insbesondere
der Sekundärspule mit dem Hochspannungskontaktelement
praktisch nicht möglich, da der Kern keinesfalls auf
Hochspannungspotential liegen darf.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße
Stabzündspule zu schaffen, bei der trotz in Reihe
angeordneten Elementen, wie insbesondere Sekundärspule
und Hochspannungskontaktelement, vermieden ist, daß
der Kern auf Hochspannungspotential liegt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß in
die Spritzmasse, in die mindestens das eine Ende der
Stabzündspule und in die der Zündkerzenanschluß an
diesem Ende der Zündspule eingeformt ist, oder in den
Boden des Gehäuses, in dessen Boden der
Zündkerzenanschluß und das eine Ende der Zündspule
eingeformt oder eingesetzt ist, eine
Hochspannungsbrücke eingeformt ist, die mit dem
Hochspannungsanschluß der Sekundärwicklung und mit dem
Zündkerzenanschluß verbunden ist, wobei die
Hochspannungsbrücke durch die Spritzmasse oder den
Gehäusewerkstoff isoliert in einem Abstand von
mindestens einem Millimeter an dem Kernteil der
Zündspule vorbeigeführt ist, der in axialer Richtung
der Zündspule an den Zündkerzenanschluß folglich
angeordnet ist, und auf einer Seite neben dem
Magnetkern mit der Sekundärspule verbunden ist.
Dabei ist es möglich, daß die Zündspule insgesamt
umhüllende Gehäuse samt Boden und Zündkerzenanschluß
vorzufertigen beziehungsweise vorzumontieren, so daß
dann in das Gehäuse nachträglich die weiteren Elemente
der Stabzündspule eingebaut werden können. Es ist aber
auch möglich, die Zündspule, insbesondere deren
elektrisch wirksame Elemente zunächst entsprechend
anzuordnen und miteinander zu verbinden, wobei dann
diese Einheit gegebenenfalls vollständig mit
Spritzmasse umhüllt werden kann und/oder auch
Hohlräume innerhalb der Zündspule, soweit dies
erforderlich ist, mit Spritzmasse oder Vergußmasse
auszufüllen.
Gemäß der Erfindung wird die Hochspannungs
kontaktbrücke isoliert und in einem Abstand von
mindestens 1 mm, vorzugsweise mehr als 1 mm, an dem
Magnetkernabschnitt vorbeigeführt und auf einer Seite
neben dem Magnetkern mit der Sekundärspule verbunden.
Das andere Ende kann axial mit dem Zündkerzenanschluß
verbunden sein.
Hierdurch wird in einfacher Weise sichergestellt, daß
die Hochspannungskontaktbrücke im ausreichenden
Abstand vom Kern der Zündspule an diesem vorbeigeführt
ist, so daß der Kern keinesfalls auf Hochspannungs
potential liegt.
Bevorzugt ist dabei vorgesehen, daß die
Hochspannungsbrücke mit dem Hochspannungsanschluß der
Sekundärwicklung steckverbunden ist.
Desweiteren ist bevorzugt vorgesehen, daß die
Hochspannungsbrücke zentrisch im Gehäuseboden oder in
der Spritzmasse eingebettet ist und der
Hochspannungsanschluß exzentrisch, um den Magnetkern,
insbesondere um dessen eingeformtes Jochteil, mit
hochspannungsfestem Abstand herumgeführt ist und in
bei Ausbildung eines Gehäuses die Höhlung des Gehäuses
mündet, wobei in diesem Bereich Steckanschlußmittel
zum Steckanschluß der Sekundärwicklung ausgebildet
sind.
Zudem ist bevorzugt vorgesehen, daß zwischen Primär- und
Sekundärwicklung eine Feldsteuerelektrode zur
Vergleichmäßigung der elektrischen Belastung
angeordnet ist.
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die
Feldsteuerelektrode durch eine leitende Metallfolie
zwischen den beiden Wicklungen gebildet ist.
Desweiteren kann bevorzugt vorgesehen sein, daß das
Gehäuse aus elektrisch leitfähigem Material besteht
oder mit diesem einseitig oder beidseitig (außen +
innen) beschichtet ist.
Diese Ausbildung dient dazu, Teilentladungen zu
verhindern, weil bei in dem entsprechenden
Zündkerzenschacht im Zylinderkopf der
Brennkraftmaschine eingesteckter Zündspule sich
ansonsten Teilentladungen gegen die umgebende Masse
des Zylinderkopfes ergeben könnten, die zur Erosion
des Kunststoffmaterials und somit zu Schädigungen
führen könnten.
Desweiteren ist bevorzugt vorgesehen, daß die den
Außenmantel der Zündspule bildende Spritzmasse aus
elektrisch leitfähigem Kunststoff besteht.
Zudem kann vorgesehen sein, daß vorzugsweise zentrisch
zwischen Kern und Zündkerzenanschluß in die
Hochspannungsbrücke mindestens ein elektrisches
Funktionselement, zum Beispiel eine Diode oder ein
Entstörelement, eingeschaltet ist, das mit in die
Spritzmasse eingeformt ist.
Um eine Stabzündspule gattungsgemäßer Art in einfacher
Weise fertigen zu können, wird vorgeschlagen, daß die
vormontierte Stabzündspule durch äußerlich
aufgebrachte Rückschlußschenkel und Jochteile zu einer
Stabzündspule mit Mantelkern komplettiert ist.
Durch diese Anordnung ist es möglich, zunächst die
Stabzündspule quasi als offenes System komplett zu
fertigen und diese vormontierte Einheit zu vergießen
Erst nachträglich werden die Rückschlußschenkel und
Jochteile aufgebracht und somit die Zündspule zu einem
geschlossenen System komplettiert.
Bevorzugt ist dazu vorgesehen, daß das Gehäuse am oberen
und unteren Ende unmittelbar oberhalb und unterhalb der
Hauptkernenden Durchgangskanäle aufweist sowie
vorzugsweise auch axial gerichtete Außennuten oder
-rinnen, die endseitig in die Enden der Durchgangskanäle
einmünden bzw. diese kreuzen, und daß die
Rückschlußschenkel und Jochteile aus Stanzteilen aus
weichmagnetischen Blechen (Blechlamellenpaketen)
bestehen, die in die Außennuten oder -rinnen eingelegt
und in die Durchgangskanäle eingesteckt sind und an den
Stoßkanten miteinander vorzugsweise stoffschlüssig
verbunden sind.
Durch die Ausbildung der Durchgangskanäle und
Axialnuten ist es möglich, die Rückschlußschenkel und
Jochteile, die beispielsweise als Stanzteile
ausgebildet sind, in die entsprechenden Außennuten
beziehungsweise -rinnen einzulegen und in die
Durchgangskanäle einzustecken, wodurch der
Gesamtverbund hergestellt wird.
Bevorzugt ist dabei vorgesehen, daß die
Rückschlußschenkel und Jochteile durch jeweils L-förmige
Bleche oder Blechpakete gebildet sind, von
denen ein Schenkel der L-Form in einer Außennut oder
-rinne und der andere Schenkel in einem der beiden
Durchgangskanäle angeordnet ist.
Alternativ kann auch vorgesehen sein, daß die
Rückschlußschenkel und Jochteile durch jeweils U-förmige
Bleche oder Blechpakete gebildet sind, von denen die
Basis der U-Form in einer Außennut oder -rinne und die
Schenkel in den Durchgangskanälen angeordnet sind, oder
daß ein Blech oder Blechpaket U-förmig und ein weiteres
Blech oder Blechpaket stabförmig ausgebildet ist, wobei
ersteres in eine Rinne oder Nut und die Durchgangskanäle
und letzteres in die andere Rinne oder Nut eingesetzt
ist.
Desweiteren kann auch vorgesehen sein, daß das eine
Jochteil Bestandteil des Hauptkernes ist, diesen zu
einer T-Form ergänzt und analog in die Außennuten oder
-rinnen und den einen Durchgangskanal L-förmige Bleche
oder Blechpakete oder ein L-förmiges und ein
stabförmiges Blech oder Blechpaket eingesetzt ist.
Eine weitere alternative Lösung ist dadurch
gekennzeichnet, daß in das Gehäuse ein U-förmiges Blech
oder Blechpaket eingeformt ist, welches ein Jochteil und
die Rückschlußschenkel bildet, und daß in das so
entstandene Element die Vormontageeinheit, bestehend aus
Hauptkern, Innenhüllzylinder, erster Wicklung,
Außenhüllzylinder, zweiter Wicklung eingesteckt ist,
wobei der Hauptkern gegebenenfalls ein Querjoch zur
Komplettierung des Magnetkreises umfaßt, oder daß in das
Gehäuse ein E-förmiges Blech oder Blechpaket eingesetzt
oder eingeformt ist, welches ein Jochteil, die
Rückschlußschenkel und den Hauptkern oder einen Teil des
Hauptkernes bildet, und daß in das so gebildete Element
die Vormontageeinheit, bestehend aus Innenhüllzylinder,
erster Wicklung, Außenhüllzylinder, zweiter Wicklung,
eingesteckt ist, wobei gegebenenfalls ein Querjoch oder
ein Querjoch mit einem Teil des Hauptkernes, der diesen
zu dem ganzen Hauptkern ergänzt, zur Komplettierung des
Magnetkreises aufgesetzt ist.
Gemäß der Erfindung ist es möglich, die vormontierte,
vergossene Stabsspule, bestehend aus Sekundär-,
Primärspule und Stabkern nachträglich mit dem Mantelkern
zu versehen. Die Verbindung der Abschlußschenkel und
Jochteile miteinander kann durch Verrasten,
Verschweißung oder auch durch Umspritzen mit
Kunststoffmaterial erfolgen. Hierbei können auch
mögliche Restspalte ausgefüllt werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 bis 4 eine erste Ausführungsform in
Ansicht und in unterschiedlichen
Schnitten;
Fig. 5 bis 10 Einzelteile einer Variante in
unterschiedlichen Ansichten bzw.
Schnitten.
In der Zeichnung ist eine Stabzündspule zur
Spannungsversorgung einer Zündkerze oder eines ähnlichen
Zündmittels einer Brennkraftmaschine gezeigt. Die
Stabzündspule weist einen weichmagnetischen Kern aus
Kernteilen mit einem Hauptkern 1, Rückschlußschenkeln 2
und Jochen 3 auf. Vorzugsweise ist die
Querschnittsfläche des Hauptkernes etwa gleich der Summe
der Querschnittsflächen der Rückschlußschenkel und die
Joche weisen einen derartigen Querschnitt auf, der den
magnetischen Fluß nicht behindert. Die Ausbildung kann
mit oder ohne Luftspalt in oder am Hauptkern und mit
oder ohne Permanentmagnet im Luftspalt vorgenommen sein.
Der Hauptkern 1 ist von einem Innenhüllzylinder 4 aus
Kunststoff umgeben. Auf diesen Innenhüllzylinder 4 ist
(in der Zeichnung nicht gezeigt) die erste Wicklung,
vorzugsweise die Primärwicklung aufgebracht. Auf diese
erste Wicklung ist ein Außenhüllzylinder 5 aus
Kunststoff aufgebracht, auf den die zweite Wicklung,
vorzugsweise die Sekundärwicklung, aufgebracht ist.
Ferner ist ein die zweite Wicklung umgebendes
zylindrisches Gehäuse 6 vorgesehen. Die möglicherweise
bestehenden Zwischenräume zwischen Hauptkern 1,
Innenhüllzylinder 4, Außenhüllzylinder 5 und Gehäuse 6
sind mit einer elektrisch isolierenden Spritzmasse oder
Vergußmasse ausgefüllt (in der Zeichnung nicht gezeigt)
Am einen Ende der Zündspule sind Anschlußmittel 7 für
einen Zündkerzenanschluß und am anderen Ende der Spule
Anschlußmittel 8 zum Anschluß von Anschlußleitern
vorgesehen. Erfindungsgemäß wird die vormontierte
vergossene Stabspule, bestehend aus Sekundär-,
Primärspule und Stabkern nachträglich mit dem Mantelkern
versehen. Dazu weist das Gehäuse 6 am oberen und unteren
Ende unmittelbar oberhalb und unterhalb der
Hauptkernenden des Hauptkernes 1 Durchgangskanäle 9 bzw.
10 auf sowie axial gerichtete Außennuten oder -rinnen
11, die endseitig in die Enden der Durchgangskanäle 9, 10
einmünden bzw. diese kreuzen. Die Rückschlußschenkel 2
und Jochteile 3 sind durch Stanzteile aus
weichmagnetischen Blechen (Blechlamellenpaketen)
gefertigt und in die Außennuten 11 eingelegt und in die
Durchgangskanäle 9, 10 eingesteckt. Die Einzelteile sind
an den Stoßkanten miteinander vorzugsweise
stoffschlüssig verbunden, beispielsweise durch
Laserschweißen.
Im Ausführungsbeispiel sind die Rückschlußschenkel 2 und
Jochteile 3 durch jeweils L-förmige Bleche oder
Blechpakete gebildet, von denen ein Schenkel der L-Form
in der Außennut 11 und der andere Schenkel in einem der
beiden Durchgangskanäle 9 oder 10 angeordnet ist.
Alternativ können die Rückschlußschenkel und Jochteile
2, 3 auch durch U-förmige Bleche oder Blechpakete
gebildet sein, von denen die Basis der U-Form in einer
Außennut 11 und die Schenkel in den Durchgangskanälen
9, 10 angeordnet sind. Oder aber es kann auch ein Blech
oder Blechpaket U-förmig und ein weiteres Blech oder
Blechpaket stabförmig ausgebildet sein, um
Rückschlußschenkel 2 und Jochteile 3 zu bilden, wobei
das U-förmige Teil in eine Rinne 11 und in beide
Durchgangskanäle 9, 10 eingelegt bzw. eingesteckt wird
und das stabförmige Element in die andere Rinne 11
eingelegt wird. Eine Variante ist in den Fig. 5 bis
10 gezeigt. Dabei ist in das Gehäuse 6 ein U-förmiges
Blech oder Blechpaket 12 eingeformt, welches ein
Jochteil und beide Rückschlußschenkel bildet. In das so
gebildete Element ist die Vormontageeinheit gemäß Fig.
7 bis 10, bestehend aus dem Hauptkern 1, dem
Innenhüllzylinder 4, der ersten Wicklung, dem
Außenhüllzylinder 5, der zweiten Wicklung eingesteckt,
wobei der Hauptkern 1 ein Querjoch 13 zur Komplettierung
des Magnetkreises aufweist. Hierbei wird das Gehäuse 6
becherartig um den U-förmigen Magnetkern 12 gespritzt.
Die vormontierte Einheit gemäß Fig. 7 bis 10 kann dann
in den Becher eingesteckt und kontaktiert werden, wonach
dann der Verguß mit Vergußmasse erfolgt.
Bei dieser Ausbildung ist in das mit Boden ausgebildete
Gehäuse 6 im Gehäuseboden eine Hochspannungsbrücke 14
eingeformt, die mit dem Hochspannungsanschluß der
Sekundärwicklung steckverbindbar ist (Steckanschluß 15)
und mit dem Zündkerzenanschluß 7 verbunden ist. Die
Hochspannungsbrücke ist an sich vom Zündkerzenanschluß 7
aus zentrisch im Gehäuseboden eingebettet, wobei der
Hochspannungsanschluß exzentrisch um den Magnetkern
(12), insbesondere das eingeformte Jochteil, mit
hochspannungsfestem Abstand von beispielsweise
mindestens 1 mm herumgeführt ist und in die Höhlung des
Gehäuses 6 austritt. In diesem Bereich ist der
Steckanschluß 15 vorgesehen, in den das entsprechende
Anschlußende der Sekundärwicklung beim Zusammenstecken
eingesteckt werden kann. Der Hochspannungsanschluß kann
noch durch ein elektrisches Funktionselement 16,
beispielsweise durch eine Diode oder ein Entstörelement
komplettiert sein.
Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele
beschränkt sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach
variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung
offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als
erfindungswesentlich angesehen.
Claims (14)
1. Elektrische Stabzündspule nach Art eines
Energiespeichers zur Versorgung einer Zündkerze oder
eines derartigen Zündmittels einer
Brennkraftmaschine, insbesondere einer nach dem
Otto-Prinzip arbeitenden Brennkraftmaschine, mit
Hochspannung, mit einem weichmagnetischen Kern aus
Kernteilen mit einem Hauptkern (1),
Rückschlußelement oder -Elementen, insbesondere
Rückschlußschenkeln (2) und Jochen (3), ohne oder
mit einem Luftspalt in oder am Hauptkern mit oder
ohne Permanentmagnet im Luftspalt sowie einer den
mittig angeordneten Hauptkern umgebenden Primär- und
Sekundärwicklung, wobei die Primärwicklung einen
Primäranschluß zum Anschluß an die Stromversorgung
aufweist, die Sekundärwicklung über den Kern
magnetisch mit der Primärwicklung gekoppelt ist, so
daß in der Sekundärwicklung durch Abschalten des
Primärstromes der Primärwicklung eine Hochspannung
induziert wird, und die Sekundärwicklung einen
Sekundäranschluß zum Anschluß an die Zündkerze oder
das Zündmittel aufweist, wobei der Hauptkern (1) von
einem Innenhüllzylinder (4) aus Isolierstoff umgeben
ist, auf den Hüllzylinder die erste Wicklung,
insbesondere Primärwicklung, aufgebracht ist auf die
erste Wicklung ein Außenhüllzylinder (5) aus
Isolierstoff aufgebracht ist auf den die zweite
Wicklung, insbesondere Sekundärwicklung, aufgebracht
ist und wobei mindestens einige der Teile: Hauptkern
(1), Hüllzylinder (4) mit erster Wicklung,
Hüllzylinder (5) mit zweiter Wicklung mit elektrisch
isolierender Spritzmasse umhüllt sind und/oder
Zwischenräume zwischen einigen dieser Teile oder
zwischen allen Teilen mit elektrisch isolierender
Spritzmasse oder Vergußmasse ausgefüllt sind, oder
ein die zweite Wicklung umgebendes zylindrisches
Gehäuse (6) vorgesehen ist, wobei ferner am einen
Ende der Zündspule Anschlußmittel (8) zum Anschluß
von Anschlußleitern an die Wicklungen und am anderen
Ende der Zündspule ein Zündkerzenanschluß (7)
ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die
Spritzmasse, in die mindestens das eine Ende der
Stabzündspule und in die der Zündkerzenanschluß an
diesem Ende der Zündspule eingeformt ist, oder in
den Boden des Gehäuses (6), in dessen Boden der
Zündkerzenanschluß und das eine Ende der Zündspule
eingeformt oder eingesetzt ist, eine
Hochspannungsbrücke (14) eingeformt ist, die mit dem
Hochspannungsanschluß der Sekundärwicklung und mit
dem Zündkerzenanschluß verbunden ist, wobei die
Hochspannungsbrücke (14) durch die Spritzmasse oder
den Gehäusewerkstoff isoliert in einem Abstand von
mindestens einem Millimeter an dem Kernteil der
Zündspule vorbeigeführt ist, der in axialer Richtung
der Zündspule an den Zündkerzenanschluß folgend
angeordnet ist, und auf einer Seite neben dem
Magnetkern mit der Sekundärspule verbunden ist.
2. Stabzündspule nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hochspannungsbrücke (14) mit
dem Hochspannungsanschluß der Sekundärwicklung
steckverbunden ist.
3. Stabzündspule nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hochspannungsbrücke
(14) zentrisch im Gehäuseboden oder in der
Spritzmasse eingebettet ist und der
Hochspannungsanschluß exzentrisch, um den Magnetkern
(1), insbesondere um dessen eingeformtes Jochteil,
mit hochspannungsfestem Abstand herumgeführt ist und
in bei Ausbildung eines Gehäuses die Höhlung des
Gehäuses (6) mündet, wobei in diesem Bereich
Steckanschlußmittel (15) zum Steckanschluß der
Sekundärwicklung ausgebildet sind.
4. Stabzündspule nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Primär- und
Sekundärwicklung eine Feldsteuerelektrode zur
Vergleichmäßigung der elektrischen Belastung
angeordnet ist.
5. Stabzündspule nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Feldsteuerelektrode durch
eine leitende Metallfolie zwischen den beiden
Wicklungen gebildet ist.
6. Stabzündspule nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6) aus
elektrisch leitfähigem Material besteht oder mit
diesem einseitig oder beidseitig (außen + innen)
beschichtet ist.
7. Stabzündspule nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die den Außenmantel der
Zündspule bildende Spritzmasse aus elektrisch
leitfähigem Kunststoff besteht.
8. Stabzündspule nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise zentrisch
zwischen Kern und Zündkerzenanschluß in die
Hochspannungsbrücke (14) mindestens ein elektrisches
Funktionselement (16), zum Beispiel eine Diode oder
ein Entstörelement, eingeschaltet ist, das mit in
die Spritzmasse eingeformt ist.
9. Stabzündspule nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die vormontierte
Stabzündspule durch äußerlich aufgebrachte
Rückschlußschenkel (2) und Jochteile (3) zu einer
Stabzündspule mit Mantelkern komplettiert ist.
10. Stabzündspule nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6) am oberen und
unteren Ende unmittelbar oberhalb und unterhalb der
Hauptkernenden Durchgangskanäle (9, 10) aufweist sowie
vorzugsweise auch axial gerichtete Außennuten (11)
oder -rinnen, die endseitig in die Enden der
Durchgangskanäle (9, 10) einmünden bzw. diese kreuzen,
und daß die Rückschlußschenkel (2) und Jochteile (3)
aus Stanzteilen aus weichmagnetischen Blechen
(Blechlamellenpaketen) bestehen, die in die Außennuten
(11) oder -rinnen eingelegt und in die
Durchgangskanäle (9,10) eingesteckt sind und an den
Stoßkanten miteinander vorzugsweise stoffschlüssig
verbunden sind.
11. Stabzündspule nach einem der Ansprüche 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rückschlußschenkel (2)
und Jochteile (3) durch jeweils L-förmige Bleche oder
Blechpakete gebildet sind, von denen ein Schenkel der
L-Form in einer Außennut (11) oder -rinne und der
andere Schenkel in einem der beiden Durchgangskanäle
(9,10) angeordnet ist.
12. Stabzündspule nach einem der Ansprüche 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rückschlußschenkel (2)
und Jochteile (3) durch jeweils U-förmige Bleche oder
Blechpakete gebildet sind, von denen die Basis der
U-Form in einer Außennut (11) oder -rinne und die
Schenkel in den Durchgangskanälen (9, 10) angeordnet
sind, oder daß ein Blech oder Blechpaket U-förmig und
ein weiteres Blech oder Blechpaket stabförmig
ausgebildet ist, wobei ersteres in eine Rinne (11)
oder Nut und die Durchgangskanäle (9, 10) und letzteres
in die andere Rinne (11) oder Nut eingesetzt ist.
13. Stabzündspule nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß das eine Jochteil (3)
Bestandteil des Hauptkernes (1) ist, diesen zu einer
T-Form ergänzt und analog in die Außennuten (11) oder
-rinnen und den einen Durchgangskanal (9 oder 10)
L-förmige Bleche oder Blechpakete oder ein L-förmiges
und ein stabförmiges Blech oder Blechpaket eingesetzt
ist.
14. Stabzündspule nach dem Oberbegriff des Anspruches 1,
dadurch gekennzeichnet, daß in das Gehäuse (6) ein U-förmiges
Blech oder Blechpaket (12) eingeformt ist,
welches ein Jochteil und die Rückschlußschenkel
bildet, und daß in das so entstandene Element die
Vormontageeinheit, bestehend aus Hauptkern (1),
Innenhüllzylinder (4), erster Wicklung,
Außenhüllzylinder (5), zweiter Wicklung eingesteckt
ist, wobei der Hauptkern (1) gegebenenfalls ein
Querjoch (13) zur Komplettierung des Magnetkreises
umfaßt, oder daß in das Gehäuse (6) ein E-förmiges
Blech oder Blechpaket (12) eingesetzt oder eingeformt
ist, welches ein Jochteil, die Rückschlußschenkel und
den Hauptkern (1) oder einen Teil des Hauptkernes (1)
bildet, und daß in das so gebildete Element die
Vormontageeinheit, bestehend aus Innenhüllzylinder
(4), erster Wicklung, Außenhüllzylinder (5), zweiter
Wicklung, eingesteckt ist, wobei gegebenenfalls ein
Querjoch (13) oder ein Querjoch mit einem Teil des
Hauptkernes (1), der diesen zu dem ganzen Hauptkern
(1) ergänzt, zur Komplettierung des Magnetkreises
aufgesetzt ist.
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