DE19909178A1 - Schloß, insbesondere Einsteckschloß - Google Patents
Schloß, insbesondere EinsteckschloßInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Schloß, insbesondere Einsteckschloß, mit Riegel (17) und wechselhebelbetätigbarer Falle (6), wobei der Wechselhebel (16) zum Rückzug der Falle (6) bei einer Öffnungsschließbetätigung schließgliedgesteuert angehoben wird, bei Riegelvorschlußbetätigung durch Angriff des Riegels (17) am Wechselhebel (16) vom Schließglied (22) weggeschwenkt wird und bei Riegelrückschlußbetätigung durch Angriff des Riegels (17) am Wechselhebel (16) wieder zurückgeschwenkt wird, wobei der Schwenkweg infolge eines Freiganges kleiner ist als der Riegelverlagerungsweg, und schlägt zur Erzielung einer günstigen Steuerung des Wechselhebels sowie besonders geringer Dornmaße vor, daß der Wechselhebel (16) nach seiner weg vom Schließglied (22) gerichteten Schwenkverlagerung als Folge einer Querverlagerung des Wechselhebels (16) zum Riegel (17) bei Erreichen der Anschlagstellung vom Riegel (17) abgekuppelt wird.
Description
Die Erfindung betrifft ein Schloß, insbesondere Ein
steckschloß, mit Riegel und wechselhebelbetätigbarer
Falle, wobei der Wechselhebel zum Rückzug der Falle bei
einer Öffnungsschließbetätigung schließgliedgesteuert
angehoben wird, bei Riegelvorschlußbetätigung durch
Angriff des Riegels am Wechselhebel vom Schließglied
bis gegen einen Anschlag weggeschwenkt wird und bei
Riegelrückschlußbetätigung durch Angriff des Riegels am
Wechselhebel wieder zurückgeschwenkt wird, wobei der
Schwenkweg infolge eines Freiganges kleiner ist als der
Riegelverlagerungsweg.
Ein Schloß der in Rede stehenden Art ist bekannt aus
der DE 32 13 454 A1, wobei der zweitourig vorschließba
re Riegel einen Kupplungszapfen trägt, der in eine
fensterförmige Öffnung des Wechselhebels eintaucht
derart, daß in Bewegungsrichtung des Riegels ein Frei
gang von etwa der Größe einer Riegeltour besteht. Beim
Vorschließen des Riegels durchläuft der Kupplungszapfen
diesen Freigang innerhalb der fensterförmigen Öffnung,
einhergehend mit einer Mitnahme des Wechselhebels zufol
ge Kantenanlage der Öffnung an dem Kupplungszapfen.
Erreicht der Wechselhebel dann seine Anschlagstellung
an der Rückseite des Stulpes, so verlagert sich aus
schließlich bei der Vorschließbetätigung nur noch der
Riegel. Im Bereich der fensterförmigen Öffnung ist der
Wechselhebel, in Riegelverlagerungsrichtung gesehen,
entsprechend breit zu gestalten, so daß besonders gerin
ge Dornmaße nicht realisierbar sind.
Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrun
de, ein gattungsgemäßes Schloß so auszugestalten, daß
neben einer günstigen Steuerung des Wechselhebels beson
ders geringe Dornmaße realisierbar sind.
Diese Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen bei
einem Schloß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst,
wobei darauf abgestellt ist, daß der Wechselhebel nach
seiner weg vom Schließglied gerichteten Schwenkverlage
rung als Folge einer Querverlagerung des Wechselhebels
zum Riegel bei Erreichen der Anschlagstellung vom Rie
gel abgekuppelt wird.
Zufolge derartiger Ausgestaltung ist ein gattungsgemä
ßes Schloß geschaffen, welches sogar mit einem Dornmaß
von 25 mm erstellt werden kann. Dies ist möglich auf
grund der besonderen Steuerung des Wechselhebels. Da
eine fensterförmige Öffnung im Wechselhebel entfällt,
kann der Wechselhebel im mit dem Riegel zusammenwirken
den Bereich besonders schmal ausgeführt werden, was die
Reduzierung des Dornmaßes zuläßt. Möglich ist es jedoch
auch, Schlösser mit Dornmaßen zu schaffen, welches
Dornmaß größer ist als 25 mm. Zusätzlich zu seiner
Schwenkverlagerung unterliegt der Wechselhebel nach
Erreichen seiner Anschlagstellung während der Riegelvor
schließbetätigung einer Querverlagerung. Diese ist dazu
genutzt, den Wechselhebel vom Riegel abzukuppeln, so
daß bei weiterer Schließbetätigung nur der Riegel vor
schließt. Die Schwenkverlagerung des Wechselhebels
braucht dabei nur so groß zu sein, daß sein mit dem
Schließglied zusammenwirkendes Ende aus dem Bewegungsbe
reich des Schließgliedes gelangt. Da der Wechselhebel
nicht durch eine fensterförmige Öffnung geschwächt
wird, läßt sich dennoch bei schmaler Bauform des Wech
selhebels eine stabile Ausgestaltung realisieren. Erfin
dungsgemäß ist dabei vorgesehen, daß der Anschlag von
einem Vorsprung der Schloßdecke gebildet ist und sein
Abstand zum Schließzylinder dem kleinsten Dornmaß ent
spricht. Werden Dornmaße größerer Abmessung gewählt, so
ist entsprechend der Vorsprung der Schloßdecke zu posi
tionieren. Zur Erzielung des besonders geringen Dornma
ßes von 25 mm wird der Anschlag von der Rückseite des
Stulpes gebildet. Die Steuerung des Wechselhebels durch
den Riegel resultiert daraus, daß der Riegel eine Ta
sche ausbildet, in welche ein Mitnehmer des Wechselhe
bels eingreift, wobei die den Mitnehmer beim Riegelvor
schluß beaufschlagende Taschenwand eine insbesondere
schräge Steuerfläche ausbildet für das querverlagerte
Auskuppeln des Mitnehmers aus der Tasche. Vorerst be
wirkt die Steuerfläche in der ersten Vorschlußphase des
Riegels eine Mitnahme des Wechselhebels bis zum An
schlag. Ist dieser erreicht und wird die Vorschließbewe
gung des Riegels fortgesetzt, überfährt der Mitnehmer
die Steuerfläche, woraufhin der Mitnehmer die Tasche
verläßt, verbunden mit einen Abkuppeln des Wechselhe
bels von der Riegelverlagerung. Um den Wechselhebel
während des Rückschließens wieder in den Bewegungsbe
reich des Schließgliedes bringen zu können, beauf
schlagt die der Steuerfläche gegenüberliegende Taschen
wand den Mitnehmer bei der Rückschließverlagerung.
Damit der Wechselhebel beim Rückschließen zwangsläufig
in seine Kuppelstellung zum Riegel gelangt, also in die
Tasche eintaucht, ist ein in der Endphase des Riegel
rückschlusses den Mitnehmer in die Tasche zurücksteuern
der Steuervorsprung vorgesehen, welcher den Mitnehmer
in der Riegelrückschlußstellung auch in der Tasche
hält. Zwecks Reduzierung von Bauteilen, verbunden mit
einer kostengünstigen Fertigung des Schlosses, ist der
Mitnehmer ein abgewinkelter Fortsatz des Wechselhebels,
der im Winkelaußenscheitel eine Steuerfläche ausbildet,
die zum Einsteuern des Mitnehmers in die Tasche vom
Steuervorsprung beaufschlagt wird. Die Rückschließverla
gerung des Riegels kann demgemäß verhakungsfrei durchge
führt werden. Optimal erweist es sich dabei, daß der
Steuervorsprung eine Schräge aufweist. Demgemäß wirken
die Steuerfläche des Winkelaußenscheitels und diese
Schräge zusammen, was die Einsteuerung des Mitnehmers
in die Tasche optimiert. Schließlich trägt noch die
Tatsache zur Kosteneinsparung bei der Fertigung des
Schlosses bei, daß der Steuervorsprung bzw. der An
schlag durch in die Schloßdecke eingeprägte Sicken
ausgebildet ist. Demgemäß sind zur Wechselhebelsteue
rung keine zusätzlichen Bauteile erforderlich.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht des Schlosses bei weggeschnitte
ner Schloßdecke und zurückgeschlossenem Riegel,
Fig. 2 die Stulpansicht des Schlosses,
Fig. 3 eine Herausvergrößerung des Schlosses gemäß
Fig. 1 im Wechselhebelbereich,
Fig. 4 eine Darstellung wie Fig. 3, jedoch bei teil
weise vorgeschlossenem Riegel, wobei sich der
Mitnehmer noch innerhalb der Tasche des Rie
gels befindet,
Fig. 5 die Folgedarstellung der Fig. 3, und zwar bei
vorgeschlossenem Riegel,
Fig. 6 den Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 3,
Fig. 7 den Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 4,
Fig. 8 die Folgedarstellung der Fig. 7, und zwar
während des Aushebens des Mitnehmers aus der
Tasche und
Fig. 9 den Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 5.
Das als Treibstangenschloß ausgebildete Schloß besitzt
einen langgestreckten Stulp 2 mit an diesem angesetztem
Schloßgehäuse 3. Im einzelnen weist letzteres einen mit
dem Stulp 2 verbundenen Schloßboden 4 mit parallel zu
diesem angeordneter Schloßdecke 5 auf. Im oberen Be
reich des Schloßgehäuses 3 ist eine den Stulp 2 durch
greifende Falle 6 geführt. Diese setzt sich zusammen
aus einem Fallenkopf 6' und einem Fallenschwanz 6",
welcher seinerseits umwendbar von einem im Schloßgehäu
se 3 geführten Fallenendstück 7 aufgenommen ist. An
diesem greift auch die Fallenfeder 8 an, welche die
Falle 6 in eine anschlagbegrenzte Vortrittsstellung
belastet.
Unterhalb der Falle 6 lagern Schloßboden 4 und Schloß
decke 5 eine Drückernuß 9 zur Aufnahme eines nicht
veranschaulichten Vierkantdorns eines strichpunktiert
gezeichneten Türgriffes 10. Die Drückernuß 9 bildet
umfangseitig die Lagerfläche für einen Fallenangriffshe
bel 11. Das eine Ende desselben ist mit einem Langloch
12 versehen, in welches ein Kupplungsstift 13 des Fal
lenendstücks 7 hineinragt. Anderendig steht der Fallen
angriffshebel 11 mittels eines Gelenkbolzens 14 in
Schwenkverbindung mit dem oberen Ende 15 eines etwa
parallel zum Stulp 2 verlaufenden Wechselhebels 16. Die
ser erstreckt sich zwischen einem unterhalb der Falle 6
geführten Riegel 17 und der Schloßdecke 5. Das untere
Ende 18 des Wechselhebels 16 setzt sich über die Unter
kante des Riegels 17 fort und wirkt mit einer Anschlag
schulter 19 eines im Schloßgehäuse 3 gelagerten Zahn
kranzes 20 zusammen. Ein Radialspalt 21 des Zahnkranzes
20 ist in fluchtende Lage mit einer Einbauöffnung 32
des Schloßgehäuses 3 bringbar, um einen nicht veran
schaulichten Schließzylinder einsetzen zu können. Des
sen strichpunktiert dargestelltes Schließglied 22 ragt
in den Radialspalt 21 hinein und dient zur Mitnahme des
Zahnkranzes 20. Über ein mit dem Zahnkranz 20 zusammen
wirkendes Untersetzungsgetriebe 23 ist sowohl ein Treib
stangenanschlußschieber 24 als auch der Riegel 17
schließbar. Hierauf wird jedoch nicht näher eingegan
gen, da dieses bekannter Stand der Technik ist.
Im einzelnen setzt sich der Riegel 17 aus einem Riegel
kopf 17' und einem stufenförmig abgesetzten Riegel
schwanz 17" zusammen derart, daß der Riegelschwanz
17" dem Schloßboden 4 zugekehrt ist. Im Übergangsbe
reich vom Riegelkopf 17' zum Riegelschwanz 17" bildet
der Riegel eine Tasche 25 aus. Die eine Taschenwand 25'
erstreckt sich riegelkopfseitig und quer zur Verlage
rungsrichtung des Riegels. Der Abstand zwischen dem
Taschenboden 25" und der gegenüberliegenden Breitflä
che des Riegelschwanzes 17" ist geringer als die Dicke
des Riegelschwanzes. Der Taschenboden 25 geht dabei
über eine schräg verlaufende Steuerfläche 25''' in die
innenseitige Fallenschwanz-Breitfläche über. Durch
diese schräge Steuerfläche 25''' wird die andere Ta
schenwand gebildet, welche ebenfalls quer zur Verlage
rungsrichtung des Riegels 17 verläuft.
In die Tasche 25 taucht ein bis zum Taschenboden 25"
ragender Mitnehmer 26 des Wechselhebels 16 hinein.
Bezüglich dieses Mitnehmers 26 handelt es sich um einen
abgewinkelten Fortsatz des Wechselhebels 16. Der gerun
det verlaufende Winkelaußenscheitel bildet eine Steuer
fläche 27. Letztere wirkt mit einem schloßdeckenseiti
gen Steuervorsprung 28 zusammen. Dieser ist etwa balken
artig ausgestaltet und weist eine dem Stulp 2 zugekehr
te Schräge 29 auf. Gebildet ist dabei der Steuervor
sprung 28 durch eine in die Schloßdecke 5 eingeprägte
Sicke, vergl. insbesondere Fig. 6 bis 9.
In der zurückgeschlossenen Riegelstellung unterläuft
der Wechselhebel 16 den Steuervorsprung 28. Der Wechsel
hebel 16 erstreckt sich somit zwischen der zugekehrten
Breitfläche des Riegelkopfes 17' und dem Steuervor
sprung 28. Dadurch wird der Mitnehmer 26 zwangsläufig
bis in die Tasche 25 gesteuert und gehalten, vergl.
insbesondere Fig. 6. Der Steuervorsprung 28 erstreckt
sich dabei in fluchtender Gegenüberlage zum Mitnehmer
26.
Unterhalb des Steuervorsprunges 28 und dem Stulp 2
benachbart besitzt die Schloßdecke 5 einen Anschlag 30,
welcher von einem Vorsprung 31 der Schloßdecke gebildet
ist. Auch dieser Vorsprung ist als in die Schloßdecke 5
eingeprägte Sicke gestaltet. Der Abstand x des Anschla
ges 30 zur Schließzylinderachse A entspricht dabei dem
kleinsten Dornmaß. Um das beim dargestellten Schloß
vorhandene Dornmaß noch zu verringern, kann auf den
Vorsprung 31 verzichtet werden. Dann dient als Anschlag
die Rückfläche des Stulpes 2.
Es stellt sich folgende Wirkungsweise ein:
Zum Zurückziehen der Falle 6 bei bereits zurückgeschlos senem Riegel 17 ist mittels des zum Schließzylinder zugehörigen Schlüssels das Schließglied 22 in Uhrzeiger richtung zu drehen. Dabei beaufschlagt die Anschlag schulter 19 des Zahnkranzes 20 das untere Ende 18 des Wechselhebels 16. Dieser wird hierdurch angehoben, verbunden mit einem Verschwenken des Fallenangriffshe bels 11 um die Drücknußachse, wobei die mit diesem gekuppelte Falle 6 schloßeinwärts gezogen wird. Die Taschenlänge ist so groß bemessen, daß das Anheben des Wechselhebels 16 und damit auch des Mitnehmers 26 nicht beeinträchtigt ist.
Zum Zurückziehen der Falle 6 bei bereits zurückgeschlos senem Riegel 17 ist mittels des zum Schließzylinder zugehörigen Schlüssels das Schließglied 22 in Uhrzeiger richtung zu drehen. Dabei beaufschlagt die Anschlag schulter 19 des Zahnkranzes 20 das untere Ende 18 des Wechselhebels 16. Dieser wird hierdurch angehoben, verbunden mit einem Verschwenken des Fallenangriffshe bels 11 um die Drücknußachse, wobei die mit diesem gekuppelte Falle 6 schloßeinwärts gezogen wird. Die Taschenlänge ist so groß bemessen, daß das Anheben des Wechselhebels 16 und damit auch des Mitnehmers 26 nicht beeinträchtigt ist.
Ist das Vorschließen des Riegels 17, ausgehend von Fig.
1 und 3 erwünscht, so hat eine Schließdrehung entgegen
Uhrzeigerrichtung zu erfolgen. über den Zahnkranz 20
und das mit diesem zusammenwirkende Untersetzungsgetrie
be 23 erfährt sowohl der Treibstangen-Anschlußschieber
24 als auch der Riegel 17 eine Verlagerung in Verriege
lungsrichtung. In der ersten Vorschlußphase des Riegels
17 bewirkt die als schräge Steuerfläche 25''' gestalte
te Taschenwand ein Verschwenken des Wechselhebels 16 um
den Gelenkbolzen 14 zwischen Fallenangriffshebel 11 und
Wechselhebel 16. Letzterer verläßt dabei den Bereich
des Steuervorsprunges 28. Sobald der Wechselhebel 16
mit seinem unteren Ende 18 gegen den Anschlag 30 tritt,
vergleiche Fig. 4 und 7, führt die als schräge Steuer
fläche gestaltete Taschenwand 25''' zu einer Querverla
gerung des Wechelhebels 16 verbunden damit, daß der
Mitnehmer 26 die Tasche 25 verläßt. Eine Übergangsstel
lung ist dabei in Fig. 8 veranschaulicht. Durch weite
re Schließdrehung wird dann die Position gemäß Fig. 5
und 9 erreicht, in welcher der Riegel 17 vollständig
vorgeschlossen ist. Der Wechselhebel 16 erstreckt sich
zwischen dem Anschlag 30 und dem Steuervorsprung 28,
dessen Schräge 29 dem Wechselhebel 16 zugekehrt ist.
Soll der Riegel 17 zurückgeschlossen und der Treibstan
genanschlußschieber 24 in die Entriegelungsstellung
gebracht werden, so hat eine Schließdrehung in Uhrzei
gerrichtung zu erfolgen. Aufgrund der verschwenkten
Position des Wechselhebels 16 befindet sich dessen
unteres Ende 18 außerhalb des Wirkungsbereiches der
Anschlagschulter 19 des Zahnkranzes 20, so daß das
Zurückschließen behinderungsfrei vornehmbar ist. Wäh
rend dieser Rückschlußbewegung des Riegels 17 beauf
schlagt die Taschenwand 25' den Mitnehmer 26 nach Durch
laufen eines entsprechenden Schließweges. Es wird da
durch der Wechselhebel 16 im Wege eines Verschwenkens
mitgenommen. Hierbei treten die Steuerfläche 27 des
Wechselhebels 16 und die schloßdeckenseitige Schräge 29
in Kontakt zueinander, so daß dies zu einer zwangsläufi
gen Querverlagerung des Wechselhebels 16 führt, dessen
Mitnehmer 26 mit seinem freien Ende vollends in die
Tasche 25 bis zum Taschenboden 25" eintaucht. Nach
durchgeführter Rückschließdrehung überfängt dann der
Steuervorsprung 28 wieder den Wechselhebel 16 und hält
ihn in seiner in Fig. 4 veranschaulichten Position.
Da der Freigang zwischen Riegel 17 und Wechselhebel 16
nach einem ersten Vorschließen des Riegels kein Fenster
im Wechselhebel verlangt, kann der Wechselhebel sehr
schmal ausgeführt werden, was die Erstellung des Schlos
ses mit einem geringen Dornmaß erlaubt. Reduzierbar ist
das Dornmaß weiterhin, wenn auf den schloßdeckenseiti
gen Vorsprung 31 verzichtet wird und der dann notwendi
ge Anschlag für den Wechselhebel 16 von der Rückseite
des Stulpes 2 selbst gebildet wird.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In
die Offenbarung der Anmeldung wird auch der Offenba
rungsinhalt der zugehörigen Prioritätsunterlagen (Ab
schrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezo
gen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in
Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
Claims (8)
1. Schloß, insbesondere Einsteckschloß, mit Riegel (17)
und wechselhebelbetätigbarer Falle (6), wobei der Wech
selhebel (16) zum Rückzug der Falle (6) bei einer Öff
nungsschließbetätigung schließgliedgesteuert angehoben
wird, bei Riegelvorschlußbetätigung durch Angriff des
Riegels (17) am Wechselhebel (16) vom Schließglied (22)
weggeschwenkt wird und bei Riegelrückschlußbetätigung
durch Angriff des Riegels (17) am Wechselhebel (16)
wieder zurückgeschwenkt wird, wobei der Schwenkweg
infolge eines Freiganges kleiner ist als der Riegelver
lagerungsweg, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselhe
bel (16) nach seiner weg vom Schließglied (22) gerichte
ten Schwenkverlagerung als Folge einer Querverlagerung
des Wechselhebels (16) zum Riegel (17) bei Erreichen
der Anschlagstellung vom Riegel (17) abgekuppelt wird.
2. Schloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß der Anschlag (30) von einem Vorsprung (31)
der Schloßdecke (5) gebildet ist und sein Abstand (x)
zur Schließzylinderachse (A) dem kleinsten Dornmaß
entspricht.
3. Schloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß der Riegel (17) eine Tasche (25) ausbildet, in
welche ein Mitnehmer (26) des Wechselhebels (16) ein
greift, wobei die den Mitnehmer (26) beim Riegelvor
schluß beaufschlagende Taschenwand (25''') eine insbe
sondere schräge Steuerfläche ausbildet für das querver
lagerte Auskuppeln des Mitnehmers (26) aus der Tasche
(25).
4. Schloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß die der Steuerfläche (25''') gegenüberliegende
Taschenwand (25') den Mitnehmer (26) bei der Rück
schließverlagerung beaufschlagt.
5. Schloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet
durch einen in der Endphase des Riegelrückschlusses den
Mitnehmer (26) in die Tasche (25) zurücksteuernden
Steuervorsprung (28), welcher den Mitnehmer (26) in der
Riegelrückschlußstellung auch in der Tasche (25) hält.
6. Schloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß der Mitnehmer (26) ein abgewinkelter Fortsatz
des Wechselhebels (16) ist, der im Winkelaußenscheitel
eine Steuerfläche (27) ausbildet, die zum Einsteuern
des Mitnehmers (26) in die Tasche (25) vom Steuervor
sprung (28) beaufschlagt wird.
7. Schloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß der Steuervorsprung (28) eine Schräge (29)
aufweist.
8. Schloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß der Steuervorsprung (28) bzw. der Anschlag
(30) durch in die Schloßdecke (5) eingeprägte Sicken
ausgebildet ist.
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|---|---|---|---|
| DE19909178A DE19909178A1 (de) | 1999-03-03 | 1999-03-03 | Schloß, insbesondere Einsteckschloß |
| AT00101909T ATE212101T1 (de) | 1999-03-03 | 2000-02-01 | Schloss, insbesondere einsteckschloss |
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| ES00101909T ES2167296T3 (es) | 1999-03-03 | 2000-02-01 | Cerradura, en especial cerradura empotrable. |
| EP00101909A EP1033461B1 (de) | 1999-03-03 | 2000-02-01 | Schloss, insbesondere Einsteckschloss |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19909178A DE19909178A1 (de) | 1999-03-03 | 1999-03-03 | Schloß, insbesondere Einsteckschloß |
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|---|---|---|---|
| DE50000071T Expired - Lifetime DE50000071D1 (de) | 1999-03-03 | 2000-02-01 | Schloss, insbesondere Einsteckschloss |
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| ES (1) | ES2167296T3 (de) |
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