DE1990819U - Verpackung für ein elektrisches Gerät - Google Patents
Verpackung für ein elektrisches GerätInfo
- Publication number
- DE1990819U DE1990819U DENDAT1990819D DE1990819DU DE1990819U DE 1990819 U DE1990819 U DE 1990819U DE NDAT1990819 D DENDAT1990819 D DE NDAT1990819D DE 1990819D U DE1990819D U DE 1990819DU DE 1990819 U DE1990819 U DE 1990819U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- packaging
- strip
- box
- tabs
- side parts
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Landscapes
- Cartons (AREA)
Description
üitJ / D/ Ä*-ö<!Z,OI
Dipl..Ing. F.-J. KUPFEIMAMH - " . - X
Patentanwalt
Änmeider: Philips Paienh/erwalfung GmbH» - »-
Ate N@o PHD,- 1120
Anmeldung weg 4 «Dezember
PMlips Patentverwaltung GmToH·, 2 lamburg I/Mönckebergstr« 7
"Verpackung für eio, elektrisches Gerät"
Die Heuerung "bezieht sieh auf eine Verpackung für ein elektrisches
Gerät, bestehend aus einem Umkarton aus Wellpappe mit
vier sieh zu einem Streifen aneinanderreihenden Seitenteilen,
anderen "beiden die Streifenränder bildenden Kanten senkrecht
abstehende lappen angeschnitten sind, die von einem der Streifenenden her gesehen auf beiden Streifenseiten immer entsprechend ausgebildet sind und aus denen beim Zusammenfalten die
restliehen beiden Seitenteile entstehen«,
Verpackungen für elektrische Geräte bestehen für gewöhnlieh aus einem Umkarton, bei dem sich vier Seitenteile des Kartons zu
einem Streifen aneinanderreihen. JLn Streifenrändern sind Lappen
vorgesehen, die senkrecht von den Rändern abstehen und aus denen
beim Zusammenfalten die restlichen beiden Seitenteile entstehen» Die aneinander anschließenden Seitenteile des Umkartons kommen
bei einer fertigen Verpackung"vor- der Vorderseite eines Gerätes,
den Schmalseiten und der Rückseite zu liegen. Die Lappen hingegen bilden den Boden und den Deckel des Umkartons. Da nun die
Lappen üblicherweise höchstens bis zur Mittellinie des umkartons
reichen, werden in den Boden und Deekel je eine Boden- bzw«. Deckplatte von der Größe der Innenfläche des Bodens oder Deckels lose
eingelegt. Das zu verpackende Gerät wird von oben in den Karton
eingesetzt»
Um nun die Verpackungen mit eingesetzten Geräten für den Transport oder das Lager stapeln zu können, werden an den vier Seken
Eckversteifungen zwischen der Kartoninnenwand und dem zu ver-
PHD- 1120 (EV-2974) ~ 2 ~
packenden Gerät vorgesehen» Diese Eekversteifungen "bestehen
ebenso wie die Verpackung selbst aus Wellpappe? mehrere längs
ihrer Mittellinie gefaltete Pappstreifen^ die miteinander verleimt sind, bilden diese Eekversteifungen·
"um zu einer stapelfesten Verpackung zu gelangen,, wird mithin
eine Anzahl von zusätzlichen in die V erpaekung einzulegenden Seilen benötigt, die getrennt gefertigt werden müssen»Damit ist
ein beachtlicher zusätzlicher l'ertigungsaufwand verbunden« lach«
teilig ist darüber hinaus, daß die Dreifaeh-Pappsehieht an der
Boden*- und Deekelseite, die aus den übereinanderliegenden Laschen und der jeweils zusätzlich eingelegten Pappe besteht, wenig
zur Stabilität des Kartons beiträgt«, Me Stapelfestigkeit wird
durch diese Dreifaeh-Pappsehieht überhaupt nieht berührt» Weiterhin
befriedigen auch die Eekversteifungen hinsichtlich der Sta~·
pelfestigkeit nicht, da schon bei einer geringen Verschiebung des Stapels aus dem Bereich der versteiften Ecken die schwachen
Längsseiten eingedrückt werden.
Es ist Aufgabe der Neuerung, eine Verpackung für ein elektrisches Gerät zu schaffen, bei der sieh das Einlegen von zusätzlichen
Boden- und Deckelpappen sowie Eekversteifungen erübrigt und die eine ausreichende Stapelfestigkeit besitzt«,
Die gestellte Aufgabe ist dadurch gelöst, daß gemäß der' leuerung
wenigstens jeder zweite Lappen vom Streifenrand ab die Länge einer vollen Breite des von ihm zti bildenden Seitenteiles aufweist.
Bei einer derartigen Verpackung werden keinerlei zusätzliche Einlagen zum sicheren Verpacken des Gerätes benötigt© Die Lappen
des Zuschnittes, die die Länge der vollen Breite des von ihnen zu bildenden Seitenteiles aufweisen, decken die zu bildenden
Seitenteile vollständig ab. Da immer jeweils zwei die volle Länge der Breite eines Seitenteiles aufweisende Lappen aneinander
zu liegen kommen, sind die erst nach dem Versehließen der Verpackung vervollständigten Seitenteile ausreichend versteift
durch eine Materialverdoppelung» Da diese Steifigkeit ausreicht,
können die dazwischenliegenden Lappen auf die halbe länge der vollen Breite des zu bildenden Seitenteiles.verkürzt sein«,
Die Eckversteifungen der Verpackung nach der !Teuerung fallen
dadureh weg, daß eine Vertausehung der Verwendung der einzelnen
Seitenteile erfolgt. Die zusammengefalteten Lappen bilden nicht
mehr wie bei den bekannten Verpackungen den Boden und den Deckel
der Verpackung, sondern vielmehr die Vorder- und Hinterseite * Damit haben dann aber die bei einem Stapeln-besonders belasteten
Seitenteile von sich aus eine Materialverdoppelung., die eine ■*
ausreichende Stapelfestigkeit ergibt. Die Ie!^versteifungen.können
damit entfallen» .. . ■ -
Der einzige Unterschied, zu der bisherigen Handhabung einer G-eräteverpackung
ist der-, daß die zu verpackenden Q-eräte nun nicht
mehr von oben in die Verpackung eingelassen werden, sondern mit
der Vorder- oder Rückseite von ,,der Seite her in die Verpackung
eingeschoben werden. Eine Mehrbelastung der mit der Verpackung beschäftigten Personen ist damit nicht verbunden«
Is ist bereits eine Faltbodensehaehtel bekannt,, bei der der Boden
und der Deckel aus vier Lappen gebildet wird* Um diese IaIt*-
schaehtel für sehüttfähige Güter transportsieherer zu machen*
erhält ein Lappen die volle Länge der Breite der faltschachtel*
Damit deckt dieser die volle Länge der Sehaehtelbreite aufweisende
Lappen den Boden oder Deekel vollständig ab und macht ihn -dadurch
.wesentlich durchstiehsieherer. Eine Erhöhung der Stapelfestigkeit
der Verpackung wird damit jedoch nicht angestrebt*
Die leuerung wird anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigens
ligur 1 einen Zuschnitt zur Herstellung der Verpackung nach der ·
!Teuerung,
Figur 2 die geöffnete Verpackung mit einem davor stellenden zu
verpackenden Gerät,
Die Verpackung nach der feuerung wird aus einem in Figur 1 dar*-
gestellten Wellpappenzusehnitt 1 gebildet» Der Wellpappenzuschnitt
1 besteht aus einem Streifen 3S der von Bändern 5 begrenzt
wird. Die Sander 5 entstehen dabei durch Sillung· Durch
weitere Eillinien 7 entstehen an dem Streifen 3 vier Seitenteile 9$ 11» 13$ 15 der Verpackung,, die aneinandergereiht sind«
Ein Streifenende 17 wird dann noch von einem Lappen 19 gebildet,
der dazu dient, die Seitenteile 9'» 11» 13» 15 zu einem Ring zusammenzulegen.
Beiderseits der Streifenränder 5 stehen vom Streifen 3 Lappen 21, 23, 25, 27 ab. Die Länge 1 der von den Streifenrändern 5 abstehenden Lappen entspricht dabei der Breite b der Verpaekungs*-
schmalseiten bildenden Seitenteile 11 und 15« Beiderseits der
Seitenränder 5 sind, die Lappen 21 bis 27 stets gleich ausgebildet
und es wechseln sich immer breitere Lappen 2,1, 25 mit weniger
breiten Lappen 23j 27 ab«, Durch Einschnitte 29 sind die einzelnen
Lappen voneinander getrennt«
Die Lappen 23 j 27 können gegebenenfalls auch eine kürzere Länge
ausweisen als die Lappen 21, 25·
In Figur 2 ist die zusammengefaltete Verpackung 3$ zu erkennen^·
wobei die an einem Streifenrand 5 ansetzenden Lappen 21 bis 27»
die ein Seitenteil der Verpackung bilden sollenj, auseinander,geklappt
sind. Vor der Verpackung steht ein Sundfunkempfangsgerät 33» das in die Verpackung eingesetzt werden soll« Das Gerät 33
wird dazu in Sichtung des Pfeiles 35 horizontal in die Verpakkung
31 eingeschoben» lach dem Einschieben werden die Lappen 21
bis 27- übereinandergelegt und bilden eine Seitenwand, deren Querschnitt durch die Lappen 21 und 25 vollständig verdoppelt
ist» Auen die Lappen 23 und 27 tragen aber zusätzlich zur Wandversteifung
"bei.
Bei dieser Verpackung werden keine zusätzlichen versteifenden
Einlagen benötigt» Abweichend von den bekannten Verpackungen werden von den sich im Streifen 3 aneinanderreihenden Seitenteile
der Verpaekungsboden9 eine Verpaekungssehmalseite9 der
Verpaekungsdeekel und die andere Verpackungssehmalseite gebildet.
Beim.Zusammenfalten der Verpackung entstehen aus den lappen dann die Vorder- und Rückwand der Verpackung«,
Schutzansprüche :
Claims (2)
- ·κ~ 6 «i*:633757-6.1ΖΒ7Schutzansprüche1· Verpackung für ein elektrisches Gerät, bestehend aus einem Umkarton aus Wellpappe mit vier sieh zu einem Streifen aneinanderreihenden Seitenteilen, an deren "beiden die Streifenränder bildenden Kanten senkrecht abstehende Lappen angeschnitten sind, die von einem der Streifenenden her gesehen auf beiden Streifenseiten immer entsprechend ausgebildet sind und aus denen beim ' Zusammenfalten die restlichen beiden Seitenteile entstehen, dadureh gekennzeichnet, daß wenigstens jeder zweite lappen (2t," 27) vom Streifenrand (5) ab die Länge (l) einer vollen Breite (b) des von ihm zu bildenden Seitenteiles aufweist»
- 2. Verpackung nach Anspruch 1, dadureh gekennzeichnet, daß die zwischen den langen Lappen (21, 25) befindlichen Lappen (23, 27) nur die halbe Länge einer vollen Breite (b) eines zu bildenden Seitenteiles aufweist·3, Verpackung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadureh gekennzeieh^ net, daß der Streifen (3) der sieh aneinanderreihenden Seitenteile (9 bis 15) aus dem Kartonboden, einer Kartonsehmalseite, dem Kartondeckel und der anderen Kartonsehmalseite und die Vorder- und Rückseite"von den Lappen (21- 27) gebildet sind®
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1990819U true DE1990819U (de) | 1968-08-01 |
Family
ID=1219645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1990819D Expired DE1990819U (de) | Verpackung für ein elektrisches Gerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1990819U (de) |
-
0
- DE DENDAT1990819D patent/DE1990819U/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0519366B1 (de) | Bauteilsatz zur Herstellung einer Verpackung | |
| CH417466A (de) | Verpackung | |
| DE102013108063B3 (de) | Zuschnitt und Verfahren zur Herstellung einer Umverpackung | |
| EP0129114A1 (de) | Schachtel | |
| DE3609606C2 (de) | ||
| DE1990819U (de) | Verpackung für ein elektrisches Gerät | |
| CH537321A (de) | Verpackung, insbesondere für Kekse | |
| EP1371567A2 (de) | Umverpackung | |
| DE102014116535A1 (de) | Wellpappenverpackung mit automatisch umklappender Stapelecke | |
| DE102016003208A1 (de) | Faltschalenverpackung für Obst oder Früchte | |
| DE202013001287U1 (de) | Warenverpackung aus Pappe, insbesondere Wellpappe | |
| DE102022120798B4 (de) | Blisterverpackung | |
| DE2914882A1 (de) | Faltbehaelter | |
| DE19824268A1 (de) | Behälter zur Aufnahme von Gegenständen und Stapel aus derartigen Behältern | |
| DE4018288A1 (de) | Transport- und verkaufsverpackung | |
| DE3441383C2 (de) | ||
| DE102016118222B4 (de) | Wellpappenverpackung mit Stapelecken | |
| DE1025327B (de) | Verpackung aus Faserstoff fuer eine Anzahl Eier oder aehnliche zerbrechliche Gegenstaende | |
| DE19756714A1 (de) | Verpackungsvorrichtung mit Trays | |
| DE29503684U1 (de) | Transport- und Verkaufsverpackung | |
| DE2557606A1 (de) | Verpackungsschale | |
| DE8527581U1 (de) | Faltpaket | |
| DE102011100829A1 (de) | Verpackungseinheit zur Aufnahme von Gegenständen | |
| DE1910960U (de) | Faltpackungskorper. | |
| DE1586654A1 (de) | Verpackungs- und Transportbehaelter aus einem Faltkarton |