DE19908608A1 - Liegemöbel - Google Patents
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Abstract
Es wird ein Liegemöbel vorgeschlagen, das über ein eine Kopfauflage (15) enthaltendes Liegeteil (2) verfügt, das an seiner Oberseite eine Liegefläche (3) für einen Benutzer aufweist. In der Kopfauflage (15) ist eine das Hindurchsehen auf den unterhalb der Kopfauflage (15) befindlichen Bereich ermöglichende Durchbrechung (16) vorgesehen. Ferner weist die Kopfauflage (15) eine sich zu ihrem freien Ende (17) hin an die Durchbrechung (16) anschließende Stirnauflagefläche (18) auf, auf die der in Bauchlage auf der Liegefläche (3) liegende Benutzer seine Stirnpartie unter Einnahme einer Betrachtungsposition auflegen kann. Die Querschnittsabmessungen der Durchbrechung (16) sind so gewählt, daß zumindest die Augenpartie und die Nasenpartie des in der Betrachtungsposition befindlichen Benutzers im Bereich der Durchbrechung (16) liegen und dem Benutzer ein Betrachten eines unterhalb der Durchbrechung (16) befindlichen Gegenstandes möglich ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Liegemöbel, mit einem eine
Kopfauflage enthaltenden Liegeteil, das an seiner Ober
seite eine Liegefläche für einen Benutzer aufweist.
Solche Liegemöbel sind in verschiedenen Variationen be
kannt, wobei es sich beispielsweise um einen Liege
stuhl, eine bettähnliche Liege oder ahnliches handeln kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Liegemöbel
zu schaffen, das das Betrachten eines Gegenstandes, zum
Beispiel das Lesen eines Buches, in einer für den Benutzer
bequemen und hierdurch entspannenden Position ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in
der Kopfauflage eine das Hindurchsehen auf den unterhalb
der Kopfauflage befindlichen Bereich ermöglichende Durch
brechung vorgesehen ist, und daß die Kopfauflage eine sich
zu ihrem freien Ende hin an die Durchbrechung anschließen
de Stirnauflageflache aufweist, auf die der in Bauchlage
auf der Liegeflache liegende Benutzer seine Stirnpartie
unter Einnahme einer Betrachtungsposition auflegen kann,
wobei die Querschnittsabmessungen der Durchbrechung so
gewählt sind, daß zumindest die Augenpartie und die Nasen
partie des in der Betrachtungsposition befindlichen
Benutzers im Bereich der Durchbrechung liegen und dem
Benutzer ein Betrachten eines unterhalb der Durchbrechung
befindlichen Gegenstandes möglich ist.
In der Betrachtungsposition kann sich der Benutzer auf dem
Bauch liegend bequem auf der Liegefläche ausstrecken. In
dieser Stellung blickt er durch die Durchbrechung hindurch
und kann beispielsweise ein unterhalb der Durchbrechung
liegendes Buch oder eine Zeitung lesen. Die Arme und Hände
sind frei und werden nicht zum Halten des Buches bzw. der
Zeitung benötigt, wodurch die Bequemlichkeit der Betrach
tungsposition weiter erhöht ist. Zur Handhabung des Gegen
standes, beispielsweise zum Umblättern des Buches oder der
Zeitung, kann der Benutzer seitlich um das Liegeteil herum
nach unten greifen und den Gegenstand erreichen. Dadurch,
dar die Nasenpartie im Bereich der Durchbrechung frei
liegt, ist ein ungehindertes Atmen und bequemes Liegen in
der Betrachtungsposition gewährleistet. Gleichzeitig ge
stattet die Abstützung des Kopfes durch die Stirnauflage
fläche ein entspanntes Liegen.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Gegenstands der Erfindung
gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Zweckmäßigerweise liegt die Mundpartie des in der Betrach
tungsposition befindlichen Benutzers im Bereich der Durch
brechung. Hierdurch ist auch ein Atmen durch den Mund un
gehindert möglich.
Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn an der Oberseite des
Liegeteils auf der der Stirnauflagefläche entgegen
gesetzten Seite der Durchbrechung eine Kinnauflagefläche
vorgesehen ist, die zum Auflegen des Kinns des in der
Betrachtungsposition befindlichen Benutzers vorgesehen
ist. Auf diese Weise wird der Kopf zusätzlich am Kinn
abgestützt, was zu einer noch entspannteren und bequemeren
Betrachtungsposition führt.
Des weiteren kann zum Abdecken der Durchbrechung eine Ab
deckeinrichtung vorhanden sein, die in einer Abdeck
stellung eine zusätzliche Auflagefläche für den Kopf des
Benutzers bildet. Somit ist dem Benutzer auch die Möglich
keit gegeben, eine andere Position als die Betrachtungs
position ohne Beeinträchtigung durch die Durchbrechung
einzunehmen.
Hierbei ist es auch zweckmäßig, wenn die Abdeckeinrichtung
bei Nichtgebrauch zur Aufbewahrung in einer die Durch
brechung freigebenden Aufbewahrungsstellung am übrigen
Teil des Liegemöbels angeordnet bzw. anordenbar ist. Somit
ist die Abdeckeinrichtung in der Aufbewahrungsstellung
ordentlich verstaut und demnach stets griffbereit.
Bei dieser Ausführung besteht auch die Möglichkeit, daß
die Abdeckeinrichtung fest mit dem Liegeteil verbunden
und zwischen der Abdeckstellung und der Aufbewahrungs
stellung verlagerbar ist, so daß die Abdeckeinrichtung
verliersicher am Liegeteil angeordnet ist.
Vorteilhaft ist es außerdem, wenn das Liegemöbel ausgehend
von seinem Gebrauchszustand in einen zumindest in einer
Raumrichtung geringere Abmessungen aufweisenden Lagerungs
zustand bringbar ist und umgekehrt. Hierbei besteht zum
einen die Möglichkeit, daß es sich um ein in den jeweils
anderen Zustand bringbares Klapp- und/oder Faltmöbel
handelt. Diese Ausführung gestattet eine einfache Hand
habung und ein schnelles Überführen zwischen den beiden
Zuständen.
Alternativ hierzu kann das Liegemöbel so ausgeführt
sein, daß es sich durch Befüllen mit insbesondere von Luft
gebildetem Fluid in den Gebrauchszustand und durch
Ablassen des Fluids in den Lagerungszustand verbringen
läßt. Im Lagerungszustand sind bei dieser Ausgestaltung
besonders kleine Abmessungen erreicht, da durch das
Ablassen des Fluids eine deutliche Volumenverringerung des
Liegemöbels erfolgt.
Zur Verbesserung des Sichtfeldes für den in Betrachtungs
position auf der Liegefläche ruhenden Benutzer kann sich
die Durchbrechung ausgehend von der Liegefläche nach unten
hin erweitern, wobei insbesondere die die Durchbrechung im
Bereich der Stirnauflagefläche begrenzende Begrenzungs
fläche schräg von oben innen nach unten außen verläuft.
Im folgenden wird das erfindungsgemäße Liegemöbel anhand
der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Liegemöbels
in Schrägbilddarstellung,
Fig. 2 eine Kopfauflage des Liegemöbels aus Fig. 1 im
Querschnitt, wobei eine bevorzugte Betrachtungs
position durch den Kopf eines Benutzers ange
deutet ist, und
Fig. 3 den Bereich der Kopfauflage eines zweiten Aus
führungsbeispiel des Liegemöbels mit einer Ab
lagefläche für Gegenstände in einer Seitenansicht.
In Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines Liege
möbels 1 dargestellt, das ein platten- oder matratzen
ähnlich gestaltetes Liegeteil 2 aufweist, dessen in
Gebrauchslage nach oben weisende Fläche eine Liegefläche 3
für einen Benutzer bildet.
Das Liegeteil 2 erstreckt sich beim Ausführungsbeispiel im
wesentlichen in einer Ebene, so daß die Liegefläche 3 in
etwa flach verläuft. Alternativ hierzu besteht auch die
Möglichkeit, das Liegeteil 2 an einer oder mehreren
Stellen in Längsrichtung 4 des Liegemöbels 1 abgeknickt
oder abknickbar auszugestalten, um in Längsrichtung 4
nebeneinanderliegende Partien der Liegefläche 3 relativ
zueinander abwinkeln zu können. Des weiteren könnte das
Liegeteil 2 auch über Lehnenteile wie Arm- oder Rücken
lehnen verfügen, um dem Benutzer verschiedene Sitz- und
Liegepositionen zu bieten.
Am Liegeteil 2 sind bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1
zwei in Längsrichtung 4 verlaufende, nach unten ragende
Fußteile 8, 9 vorgesehen, die zum Abstellen des Liege
möbels 1 auf einer Abstellfläche, beispielsweise einer
Bodenfläche, dienen. Die Fußteile 8, 9 sind gemäß Fig. 1
im wesentlichen wandartig gestaltet und erstrecken sich
entlang jeweils einer Längsseite 10, 11 des Liegeteils mit
Querabstand zueinander.
Alternativ zu der dargestellten Ausführungsform kann auch
eine beliebige andere Anzahl an Fußteilen vorhanden sein,
deren Gestalt grundsätzlich frei wählbar ist.
Das Liegeteil 2 enthält eine dem Kopf 14 des Benutzers
zugeordnete Kopfauflage 15, die quer zu ihrer Er
streckungsebene von einer beispielsgemäß im Querschnitt
rechteckförmig konturierten Durchbrechung 16 durchsetzt
ist. Diese ermöglicht das Hindurchsehen von oberhalb der
Kopfauflage 15 auf den Bereich unterhalb derselben und
stellt praktisch ein Sichtfenster dar.
Die Kopfauflage 15 enthält ferner eine sich zu ihrem
freien, äußeren Ende 17 hin an die Durchbrechung 16 an
schließende Stirnauflagefläche 18, auf die der Benutzer
seine Stirnpartie 19 zum Einnehmen einer seinen Kopf 14
abstützenden Betrachtungsposition auflegen kann, wie dies
in Fig. 2 gezeigt ist. In der Betrachtungsposition kann
der Benutzer beispielsweise ausgestreckt in Bauchlage auf
der Liegefläche 3 liegen.
Zur weiteren Abstützung des Kopfes 14 bildet die Liege
fläche 3 auf der der Stirnauflagefläche 18 entgegenge
setzten Seite der Durchbrechung 16 eine Kinnauflagefläche
23, auf der das Kinn 24 aufliegt, wenn der Benutzer die
Betrachtungsposition eingenommen hat. Der Kopf 14 wird
hierdurch auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Durch
brechung im Stirn- und Kinnbereich abgestützt und kann
ohne muskuläre Anstrengung entspannt in der Betrachtungs
position gehalten werden.
Die Durchbrechung 16 gibt in der Betrachtungsposition den
Blick frei auf einen darunter befindlichen Gegenstand 27,
da die Augenpartie 28 in der Betrachtungsposition im
Bereich der Durchbrechung 16 angeordnet ist. Des weiteren
kommt in dieser Stellung auch die Nasenpartie 29 im Be
reich der Durchbrechung 16 zu liegen, wodurch neben der
freien Sicht auf den Gegenstand 27 auch das ungehinderte
Atmen durch die Nase und eine bequeme Betrachtungsposition
für den Benutzer gewährleistet sind. Die Nasenpartie 29
kann zumindest teilweise in die Durchbrechung 16 hinein
ragen.
Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Gesicht in
der Betrachtungsposition überwiegend im Bereich der Durch
brechung 16 angeordnet. Auch die Mundpartie 30 ist hierbei
im Durchbrechungsbereich vorgesehen, so daß das Atmen
durch Nase und/oder Mund möglich ist.
Der in Längsrichtung des Liegemöbels gemessene Abstand
zwischen Kinnauflagefläche 23 und der Stirnauflage
fläche 18 ist beim Ausführungsbeispiel in Breitenrichtung
32 des Liegeteils 2 konstant. Er könnte bei einer
nicht näher dargestellten Abwandlung jedoch auch vari
ieren, um unterschiedlichen Kopfabmessungen der Benutzer
Rechnung zu tragen.
Wie dies in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet ist, kann
die Durchbrechung 16 ausgehend von der Liegefläche 3 zu
der dieser entgegengesetzten Unterseite 34 des Liegeteils
2 hin erweitert ausgebildet sein. Dies wird beispielsgemäß
dadurch erreicht, daß die die Durchbrechung 16 zum freien,
äußeren Kopfende 17 der Kopfauflagefläche 15 hin, angrenzend
an die Stirnauflagefläche 18 begrenzende Begrenzungs
fläche 35 von oben weiter innenliegend schräg nach unten
und gleichzeitig nach außen hin verläuft. Mit anderen
Worten, erstreckt sich die Begrenzungsfläche 35 bezüglich
der Liegefläche 3 derart geneigt, daß sich die Durch
brechung 16 ausgehend von der Liegefläche 3 in Richtung
der Unterseite 34 zum freien Ende 17 der Kopfauflage 15
hin erweitert. Auf Grund der schrägen Begrenzungsfläche 35
ist das Sichtfeld für einen in der Betrachtungsposition
befindlichen Benutzer vergrößert.
Der zu betrachtende Gegenstand 27, beispielsweise eine
Zeitung, eine Zeitschrift oder ein Buch, wird in der Regel auf
einer unterhalb der Kopfauflage 15 bzw. der Durchbrechung
16 vorgesehenen Ablagefläche 38 angeordnet sein. Diese Ab
lagefläche 38 kann beispielsweise von der Abstellfläche,
auf der das Liegemöbel 1 steht, gebildet sein. Dies ist
dann möglich, wenn der Abstand zwischen Liegefläche 3 und
Ablagefläche 38 nicht derart groß ist, daß das Betrachten
des Gegenstandes 27, beispielsweise das Lesen eines
Buches, nur noch mit Mühe oder überhaupt nicht mehr
möglich ist. Dies hängt beim Ausführungsbeispiel von den
Abmessungen der Fußteile 8, 9 in Höhenrichtung 39 ab.
Ist dieser Abstand auf Grund der Höhe der Fußteile 8, 9
zu groß, so kann ein sich im wesentlichen parallel zur
Kopfauflage 15 in geeignetem Abstand unterhalb hierzu er
streckendes Ablageteil 41 vorgesehen sein, das auf seiner
der Durchbrechung 16 zugewandten Oberseite die Ablage
fläche 38 für den Gegenstand 27 aufweist. Beispielsgemäß
ist das Ablageteil 41 mit den beiden Fußteilen 8, 9 ver
bunden.
Bei einer nicht näher dargestellten, alternativen Aus
führungsform könnte das Ablageteil 41 höhenverstellbar an
den Fußteilen 8, 9 oder auch am Liegeteil 2 angeordnet
sein, um den Abstand zwischen der Liegefläche 3 und der
Ablagefläche 38 variabel einstellen zu können.
Zur Handhabung des zu betrachtenden Gegenstandes 27 kann
es erforderlich sein, daß dieser mit wenigstens einer Hand
erreichbar ist. Aus diesem Grund erstreckt sich die Kopf
auflage 15 frei von der übrigen Partie des Liegemöbels 1
und insbesondere von den beiden Fußteilen 8, 9 zu ihrem
äußeren Ende 17 hin. Hierdurch kann der auf der Liege
fläche 3 liegende Benutzer mit den Armen bzw. den Händen
seitlich an der Kopfauflage 15 vorbei unter dieselbe
greifen und den Gegenstand 27 erfassen. Um wieder auf das
Beispiel des von einem Buch oder einer Zeitschrift
gebildeten Gegenstands 27 zurückzukommen, können hierdurch
die Seiten des Buches bzw. der Zeitschrift umgeblättert
oder schriftliche Notizen angebracht werden.
Sollte je nach Material und Dimensionierung des Liege
möbels 1 eine frei wegragende Kopfauflage 15 aus Stabili
tätsgründen nicht realisierbar sein, so kann diese zu
sätzlich an einer oder mehreren Stellen im Bereich ihres
freien äußeren Endes 17 durch nach unten ragende
Stützteile abgestützt werden. Lediglich die seitliche Zu
gänglichkeit zur Ablagefläche 38 bzw. dem Gegenstand 27
sollte erhalten bleiben.
Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel ist ferner zum Ab
decken der Durchbrechung 16 eine Abdeckeinrichtung 45 vor
handen, die in beispielsgemäßer Ausgestaltung aus Fig. 2
hervorgeht. Sie ist zwischen einer eine zusätzliche Auf
lagefläche für den Kopf 14 des Benutzers bildenden, die
Durchbrechung überbrückenden Abdeckstellung und einer die
Durchbrechung 16 freigebenden Aufbewahrungsstellung
verlagerbar. Beispielsgemäß enthält die Abdeckeinrichtung
ein in der Abdeckstellung in Höhe der Liegefläche 3 über
die Durchbrechung 16 lösbar verspannbares, planenähnliches
Abdeckteil 46. Dieses ist mit seinem einen Ende im Ober
gangsbereich zwischen der Durchbrechung 16 und der Kinn
auflagefläche 23 fest am Liegeteil 2 angebracht. In seiner
Aufbewahrungsstellung erstreckt es sich von dieser Be
festigungsstelle aus durch die Durchbrechung 16 hindurch
und anschließend vom freien Ende 17 der Kopfauflage 15 weg
im wesentlichen entlang der Unterseite 34 des Liegeteils 2
zu seinem freien Ende 47 hin. Im Bereich des freien Endes
47 weist das Abdeckteil 46 Befestigungsmittel 48 auf, mit
denen es mit an der Unterseite 34 des Liegeteils 2
vorgesehenen ersten Befestigungsgegenmitteln 49 lösbar
verbunden ist, so daß es in der Aufbewahrungsstellung
gehalten wird.
Am freien Ende 47 des Abdeckteils 46 ist des weiteren eine
zum Ergreifen des Abdeckteils 46 mit der Hand dienende
Lasche 53 vorgesehen. Das Abdeckteil 46 kann mit Hilfe der
Lasche 53 aus seiner Aufbewahrungsstellung heraus durch
die Durchbrechung 16 hindurch nach oben bewegt werden, so
dar es sich in etwa in Höhe der Liegefläche 3 befindet. Im
Bereich des freien Endes 17 der Kopfauflage 15 sind zweite
Befestigungsgegenmittel 54 vorgesehen, mit denen die im
Bereich des freien Endes 47 des Abdeckteils 46 vorhandenen
Befestigungsmittel 48 ebenfalls lösbar verbindbar sind,
wobei das Abdeckteil 46 die Abdeckstellung einnimmt und in
dieser gehalten wird.
Die lösbare Verbindung zwischen den Befestigungsmitteln 48
und den Befestigungsgegenmitteln 49 bzw. 54 ist beispiels
gemäß in Gestalt einer herkömmlichen lösbaren sogenannten
Klettverbindung ausgeführt.
Alternativ zu dem dargestellten Ausführungsbeispiel könnte
die Abdeckeinrichtung 45 auch auf eine beliebige andere
Weise ausgeführt sein. Es wäre beispielsweise ebenfalls
denkbar, in die Durchbrechung 16 ein komplementär zu
dieser geformtes Einsteckteil einzustecken und die Durch
brechung 16 hierdurch abzudecken bzw. ganz oder teilweise
auszufüllen.
Das Liegemöbel 1 ist zwischen einem seine Benutzung er
möglichenden Gebrauchszustand und einem Lagerungszustand
Überführbar, wobei es im Lagerungszustand zumindest in
einer Raumrichtung geringere Abmessungen aufweist.
Zu diesem Zweck wäre es möglich, das Liegemöbel 1 in Form
eines Klapp- und/oder Faltmöbels zu realisieren, so daß es
ausgehend von dem Gebrauchszustand durch Zusammenklappen
bzw. Zusammenfalten in den Lagerungszustand bringbar wäre.
Umgekehrt könnte das Liegemöbel 1 durch Auseinanderklappen
bzw. Auseinanderfalten wiederum zurück in den Gebrauchs
zustand versetzt werden.
Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel wurde jedoch eine
andere Lösung vorgesehen, wobei das Liegemöbel 1 aufblas
bar ausgebildet ist. Es kann hierbei insbesondere ein
stückig ausgeführt sein. Durch Befüllen mit Luft wird das
Liegemöbel 1 in seinen Gebrauchszustand gebracht, wohin
gegen das Ablassen der Luft die Oberführung in den Lage
rungszustand verursacht. Ein zusätzlicher Vorteil des auf
blasbaren Liegemöbels 1 liegt darin, daß sein Volumen im
Lagerungszustand wesentlich geringer ist als im Gebrauchs
zustand. Das Liegemöbel kann von mehreren, separaten Luft
kammern gebildet sein, die mit jeweils einem zum Befüllen
und Ablassen dienenden, von außen zugänglichen Ventil ver
bunden sind, das nicht näher dargestellt ist. Solche Ven
tile werden bei aufblasbaren Gegenständen wie Schwimm
reifen, Schlauchbooten oder ähnlichem verwendet und sind
bereits bekannt.
Es versteht sich, daß das Liegemöbel 1 alternativ auch mit
einem anderen Fluid als Luft befüllt werden könnte.
Claims (14)
1. Liegemöbel, mit einem eine Kopfauflage (15) ent
haltenden Liegeteil (2), das an seiner Oberseite eine
Liegefläche (3) für einen Benutzer aufweist, dadurch ge
kennzeichnet, daß in der Kopfauflage (15) eine das
Hindurchsehen auf den unterhalb der Kopfauflage (15)
befindlichen Bereich ermöglichende Durchbrechung (16)
vorgesehen ist, und daß die Kopfauflage (15) eine sich zu
ihrem freien Ende (17) hin an die Durchbrechung (16) an
schließende Stirnauflagefläche (18) aufweist, auf die der
in Bauchlage auf der Liegefläche (3) liegende Benutzer seine
Stirnpartie (19) unter Einnahme einer Betrachtungsposition
auflegen kann, wobei die Querschnittsabmessungen der
Durchbrechung (16) so gewählt sind, daß zumindest die
Augenpartie (28) und die Nasenpartie (29) des in der Be
trachtungsposition befindlichen Benutzers im Bereich der
Durchbrechung (16) liegen und dem Benutzer ein Betrachten
eines unterhalb der Durchbrechung (16) befindlichen Gegen
standes (27) möglich ist.
2. Liegemöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mundpartie (30) des in der Betrachtungsposition
befindlichen Benutzers im Bereich der Durchbrechung (16)
liegt.
3. Liegemöbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß an der Oberseite des Liegeteils (2) auf der
der Stirnauflagefläche (18) entgegengesetzten Seite der
Durchbrechung (16) eine Kinnauflagefläche (23) vorgesehen
ist, die zum Auflegen des Kinns (24) des in der Betrach
tungsposition befindlichen Benutzers vorgesehen ist.
4. Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfauflage (15) in
Gebrauchslage des Liegemöbels (1) beabstandet zu einer
darunter vorgesehenen Ablagefläche (38) für den zu be
trachtenden Gegenstand (27) angeordnet ist.
5. Liegemöbel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dar die Ablagefläche (38) Bestandteil des Liegemöbels (1)
ist.
6. Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Fußteil (8, 9)
zum Abstellen auf eine Abstellfläche vorgesehen ist.
7. Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß eine Abdeckeinrichtung (45)
vorhanden ist, die sich in eine die Durchbrechung (16)
abdeckende Abdeckstellung bringen läßt, in der sie eine
zusätzliche Auflagefläche für den Kopf (14) des Benutzers
bildet.
8. Liegemöbel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckeinrichtung (45) bei Nichtgebrauch zur
Aufbewahrung in einer die Durchbrechung (16) freigebenden
Aufbewahrungsstellung am übrigen Teil des Liegemöbels (1)
angeordnet bzw. anordenbar ist.
9. Liegemöbel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckeinrichtung (45) fest mit dem Liegeteil
(2) verbunden ist und zwischen der Abdeckstellung und der
Aufbewahrungsstellung verlagerbar ist.
10. Liegemöbel nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abdeckeinrichtung (45) ein über
die Durchbrechung (16) lösbar verspannbares, planenähnliches
Abdeckteil (46) enthält.
11. Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß es ausgehend von seinem
Gebrauchszustand in einen zumindest in einer Raumrichtung
geringere Abmessungen aufweisenden Lagerungszustand bring
bar ist und umgekehrt.
12. Liegemöbel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich
net, daß es sich um ein Klapp- und/oder Faltmöbel handelt.
13. Liegemöbel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich
net, daß es durch Befüllen mit insbesondere von Luft ge
bildetem Fluid in den Gebrauchszustand und durch Ablassen
des Fluids in den Lagerungszustand bringbar ist.
14. Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die Durchbrechung (16)
ausgehend von der Liegefläche (3) nach unten hin er
weitert, wobei insbesondere die die Durchbrechung (16) im
Bereich der Stirnauflagefläche (18) begrenzende Begren
zungsfläche (35) schräg von oben innen nach unten außen
verläuft.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19908608A DE19908608A1 (de) | 1998-05-27 | 1999-02-27 | Liegemöbel |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29809502U DE29809502U1 (de) | 1998-05-27 | 1998-05-27 | Liegemöbel |
| DE19908608A DE19908608A1 (de) | 1998-05-27 | 1999-02-27 | Liegemöbel |
Publications (1)
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| DE19908608A1 true DE19908608A1 (de) | 1999-12-09 |
Family
ID=8057728
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29809502U Expired - Lifetime DE29809502U1 (de) | 1998-05-27 | 1998-05-27 | Liegemöbel |
| DE19908608A Ceased DE19908608A1 (de) | 1998-05-27 | 1999-02-27 | Liegemöbel |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29809502U Expired - Lifetime DE29809502U1 (de) | 1998-05-27 | 1998-05-27 | Liegemöbel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE29809502U1 (de) |
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