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DE19907340A1 - Vorrichtung zur Reinigung und/oder Desinfektion von Händen oder Füßen - Google Patents

Vorrichtung zur Reinigung und/oder Desinfektion von Händen oder Füßen

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DE19907340A1
DE19907340A1 DE1999107340 DE19907340A DE19907340A1 DE 19907340 A1 DE19907340 A1 DE 19907340A1 DE 1999107340 DE1999107340 DE 1999107340 DE 19907340 A DE19907340 A DE 19907340A DE 19907340 A1 DE19907340 A1 DE 19907340A1
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Hartmut J Schneider
Teodor Gherman
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Steripower & Co Kg 82319 Starnberg De GmbH
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    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B12/00Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area
    • B05B12/08Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area responsive to condition of liquid or other fluent material to be discharged, of ambient medium or of target ; responsive to condition of spray devices or of supply means, e.g. pipes, pumps or their drive means
    • B05B12/12Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area responsive to condition of liquid or other fluent material to be discharged, of ambient medium or of target ; responsive to condition of spray devices or of supply means, e.g. pipes, pumps or their drive means responsive to conditions of ambient medium or target, e.g. humidity, temperature position or movement of the target relative to the spray apparatus
    • B05B12/122Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area responsive to condition of liquid or other fluent material to be discharged, of ambient medium or of target ; responsive to condition of spray devices or of supply means, e.g. pipes, pumps or their drive means responsive to conditions of ambient medium or target, e.g. humidity, temperature position or movement of the target relative to the spray apparatus responsive to presence or shape of target
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
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    • A47K7/04Mechanical washing or cleaning devices, hand or mechanically, i.e. power operated
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
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  • Public Health (AREA)
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  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung und/oder Desinfektion von Händen oder Füßen, bei welcher eine Flüssigkeit nach Aktivieren einer Betätigung ausgebracht wird, wobei erfindungsgemäß die Flüssigkeit über eine Düse ausgebracht wird, die Düse einen feinteiligen Sprühnebel erzeugt, die Düse sich in einer für die Hände oder Füße zugänglichen Kammer befindet, die durch eine Rückwand abgeschlossen ist, wobei die Kammer die Hände oder Füße in geringem Abstand umfaßt, die Kammer als Ablauf eine bodenseitige Öffnung aufweist, in der Kammer sich Sensoren befinden, welche Pumpen auslösen, die über Leitungen Flüssigkeit zu den Düsen fördern.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Reini­ gung und/oder Desinfektion von insbesondere Händen.
Herkömmliche Vorrichtungen für diese Zwecke bringen verhältnismäßig große Mengen an Reinigungs-/Desinfektionsflüssigkeit aus, was aus Kosten- und Um­ weltgründen nicht wünschenswert ist.
Eine weitere Problematik liegt im Trocknen der Hände (oder Füße) nach der Be­ aufschlagung mit Flüssigkeit. Diese sind verhältnismäßig "naß" und erfordern Trockentücher oder ein Trocknungsgebläse. Mehrfachtücher nehmen Keime auf und übertragen diese an den nächsten Benutzer. Gebläse wirbeln die im Raum befindlichen Keime auf und blasen diese gegen die Haut und in die Atemluft. Beide Vorgehensweisen sind unhygienisch. Wegwerftücher sind zwar hinsichtlich der Keimübertragung vorteilhafter, verursachen jedoch eine große Menge an Abfall.
Die vorliegende Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe das Reinigen und Desinfizieren von Händen oder Füßen erheblich günstiger gestaltet werden kann. Insbesondere soll die Keimbelastung und Übertragung wesentlich reduziert werden, der Bedarf an Reinigungs- und/oder Desinfektionsflüssigkeit soll deutlich gesenkt und die Ent­ stehung von Abfall vermieden werden.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit einer Vorrichtung zur Reinigung und/oder Desinfektion von Händen oder Füßen, bei welcher eine Flüssigkeit nach Akti­ vieren einer Betätigung ausgebracht wird, bei welcher erfindungsgemäß die Flüs­ sigkeit über eine Düse ausgebracht wird und die Düse einen feinteiligen Sprühnebel erzeugt, die Düse befindet sich in einer für die Hände oder Füße zugänglichen Kammer, die durch eine Rückwand abgeschlossen ist, wobei die Kammer die Hände oder Füße in geringem Abstand umfaßt. Die Kammer weist als Ablauf eine bodenseitige Öffnung auf, an ihrer Wandung befinden sich Sensoren, welche Pumpen auslösen, die über Leitungen Flüssigkeit zu den Düsen fördern.
Der besondere Vorteil bei der Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegt in folgendem. Da die Kammer die Hände oder Füße in geringem Abstand umfaßt und die ausgebrachte Flüssigkeit als feinteilige Sprühtröpfchen ausge­ bracht werden, verteilen sich die Tröpfchen im wesentlichen gleichmäßig über das Raumvolumen, so daß die gesamte Hautoberfläche beaufschlagt wird und eine kurzfristige Waschbewegung der Hände genügt, um diese zu reinigen.
Die ausgebrachte Flüssigkeitsmenge ist dabei denkbar gering, es genügen in der Regel 1 bis 1,5 ml, wobei der Flüssigkeitsfilm auf der Haut so dünn sein kann, daß kein Trocknen mit einem Hilfsmittel (Handtuch etc.) erforderlich ist, sondern diese geringe Flüssigkeitsmenge schnell verdunstet. Diese Vorgehensweise ist somit ausgesprochen hygienisch.
Ein sehr kleiner Teil des Sprühnebels gelangt natürlich an die Wandung der Kammer. Dieser Teil wird vom Boden der Kammer abgeführt, in die Kanalisation geleitet oder in einem Vorratsbehälter gesammelt. Vorteilhaft ist dieser mit saug­ fähigem Material ausgelegt, so daß grundsätzlich nur dieses periodisch entnom­ men zu werden braucht. Das saugfähige Material kann ein Vlies sein oder aber auch ein quellbares Acrylat, wie es z. B. für Windeleinlagen verwendet wird, ein sog. Superabsorber. Diese Entnahme kann in großen zeitlichen Abständen geschehen, weil die ablaufenden Mengen sehr gering sind.
Die Sprühvorrichtung ist so ausgelegt, daß ihre Düse in die Mitte der Kammer ge­ richtet ist und daß ein vorzugsweise sehr feinteiliger Nebel entsteht. Derartige Sprühvorrichtungen sind im Handel und z. B. in der EP 0 593 900 A3 beschrieben. Die Vorrichtungen für die Desinfektion von Füßen, d. h. z. B. zur Vorbeugung von Pilzinfektionen unterscheiden sich grundsätzlich nicht von derjenigen für die Hände. Jedoch kann die Pumpe im letzteren Falle eine rein mechanische sein, wobei die Ferse einen Kolben niederdrückt, der die Desinfektionsflüssigkeit austreibt. Der Sensor sorgt in diesem Falle dafür, daß Fehlsprühungen ausgeschlossen sind, sondern Flüssigkeit erst ausgebracht wird, wenn der Fuß die erforderliche Position eingenommen hat.
Die Kammer kann grundsätzlich beliebige Form haben, sie ist insbesondere kuge­ lig oder trommelartig ausgebildet. Desweiteren können auch mehrere Vorrats­ behälter in der Vorrichtung untergebracht sein, die mit unterschiedlichem Inhalt gefüllt sind, wie z. B. Waschflüssigkeit, ein oder mehrere Desinfektionsmittel, Pflegeemulsionen etc. und die gezielt oder nacheinander über gemeinsame oder separte Düsen abgerufen werden können.
Die Vorrichtung weist dazu ein Gehäuse auf, in dem die Kammer mit der oder den Düsen sowie die Vorratsbehälter, Leitungen und Pumpen untergebracht sind. An der Front befinden sich Wahlschalter oder Tasten, insbesondere solche, die be­ rührungslos wirken, um einzelne Flüssigkeiten oder solche in programmierter Rei­ henfolge oder gewünschtenfalls auch Mischung abzurufen. Dabei wird zunächst die Wahl getroffen und nach Einführen der Hände oder des Fußes von den Kammersensoren der gewünschte Sprühvorgang ausgelöst.
Der Sprühvorgang kann natürlich so lange aufrecht erhalten werden, wie sich z. B. die Hände zwischen den Sensoren befinden. Vorteilhaft weist die Vorrichtungs­ steuerung aber ein Zeitglied auf, welches die Pumpen je nach der ausgebrachten Menge abschaltet. Dabei kann die Steuerung so ausgelegt sein, daß diese für den Fall des Bedarfs größerer Mengen nach kurzer Unterbrechung wieder einschaltet, um in einem neuen Takt die gleiche Menge noch einmal auszubringen. Dies kann bei größerem Reinigungsbedarf der Fall sein, insbesondere vorteilhaft ist dies bei der Desinfektion in Kliniken oder Arztpraxen, wo die Desinfektion spezifische un­ terschiedliche Mengen erfordert, die dabei dem Takt des Ausbringens entspre­ chen und mitgezählt oder angezeigt werden können.
Eine andere Möglichkeit für den ärztlichen Bereich besteht in der Anbringung ei­ nes kleinen Meßgefäßes, in das zunächst die gewünschte Menge vorgefördert wird, um diese nach dem Auslösen der Pumpen durch die Kammersensoren zu versprühen.
Die Pumpen sind Zahnrad- oder Kolbenpumpen, wobei ein Zählwerk Um­ drehungen oder Kolbenhübe zur Dosierung zählt.
Die Wände der Kammer sind vorzugsweise mit einer Antihaftschicht versehen, die den Ablauf der an den Wänden niedergeschlagenen Tröpfchen erleichtert. Eine besonders effektive Beschichtung wird mittels des sog. Lotuseffektes erhalten, Näheres hierzu findet sich beispielsweise in der EPA 0 772 515. Restflüssigkeit (die ohnehin nur in sehr geringen Menge vorliegt) wird hierdurch vollständig in das Sammelgefäß abgeleitet, so daß eine Keimbildung an den Kammerwänden aus­ geschlossen ist.
Letztlich wird vorgeschlagen, in der Kammer zusätzlich eine Wärmestrahlungs­ quelle einzuordnen. Diese unterstützt das Verdunsten von verdampfbaren Anteilen der Desinfektions- oder Reinigungsflüssigkeit. Beim Versprühen von entsprechenden Emulsionen verbleiben die langkettigen Moleküle als Pflegemittel auf der Haut.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht somit darin, daß man innerhalb einer nach drei Seiten abgeschlossenen Kammer Flüssigkeiten wie Desinfektions- oder Reinigungsmittel (oder solche, die Pflegemittel enthalten) mittels einer vorzugs­ weise am Kopf der Kammer befindliche Düse möglichst fein verteilt ausbringt, wo­ bei die entstehenden Tröpfchen an den Kammerwänden abgelenkt und verwirbelt werden, so daß sie sich auf der gesamten Oberfläche der Haut des Fußes oder der Hand niederschlagen. Durch eine Waschbewegung wird die Flüssigkeit intensiv mit der Haut in Kontakt gebracht, der sehr dünne entstehende Flüssigkeitsfilm verdunstet so schnell, daß ein mechanisches Trocknen entfallen kann.
Die vorliegende Erfindung ist besonders geeignet für Reinigungsvorgänge, bei welchen keine größeren Schmutzmengen abgeschwemmt werden müssen. Der bevorzugte Einsatzbereich sind daher öffentliche Bedürfnisanstalten, private Toi­ letten und ganz besonders Arztpraxen und Kliniken.
Ein weiteres, sehr wesentliches Anwendungsgebiet sind Verkaufsstätten für Lebensmittel, bei welchen das Verkaufspersonal das Lebensmittel berührt, wie z. B. Metzgereien. Da die Reinigung der Hände erfindungsgemäß sehr schnell vor sich geht, kann diese z. B. nach jedem Kassieren vorgenommen werden, bekanntlich weisen Geldscheine eine hohe Keimbelastung auf.
Anhand der beiliegenden Figuren wird die vorliegende Erfindung näher erläutert.
Dabei zeigen
Fig. 1 eine Vorrichtung in Frontansicht und
Fig. 2 eine solche von oben.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die Vorrichtung von vorne gesehen. In einem Gehäuse 19 mit Deckel 15 befindet sich ein Vorratsbehälter 10 mit Reinigungs-, Desinfektions- oder einer Flüssigkeit zur Hautpflege. Der Behälter 10 ruht auf ei­ ner Feder 12, die diesen in einen Verschluß (Schnellverschluß) drückt und sichert.
Am Boden des Behälters 10 befindet sich ein Filter 7, von diesem führt eine Lei­ tung 6 zu einer Düse 9. Die Leitung 6 ist an einen Pumpenantrieb 2 angeschlos­ sen, in ihr ist ein Ventil 8 angeordnet. Selbstverständlich kann der Behälter 10 be­ liebige Form haben, die Leitung 6 kann auch durch den Boden des Behälters ge­ führt sein. In der Gehäuseabdeckung 14 unterhalb des Deckels 15 kann ein Nach­ füllstutzen 23 zum Befüllen des Behälters vorgesehen sein. In vorliegendem Bei­ spiel fördert die Pumpe 2 über die Leitung 6 zunächst so viel (Desinfektions-) Flüssigkeit in ein Dosiergefäß 3, wie für die jeweilige Desinfektion vorgeschrieben. Ein Kasten 11 umfaßt die Kammer 5.
Die Düse 9 sowie die Pumpe 2 ruhen auf dem Kasten 11, die Düse 9 ragt kopfseitig in das Innere der Kammer 5. Seitlich an der Wandung der hier trommelartig ausgebildeten Kammer 5 befinden sich Sensoren 15, die den Sprühvorgang auslösen, sobald sich die Hände zwischen ihnen befinden.
Die Pumpen 2 sind über eine hier angedeutete Elektronik 1 gesteuert, beispiels­ weise schalten sie nach Entleeren des Dosiergefäßes 3 oder nach einer fest­ legbaren Zeitdauer ab oder wechseln von einem Vorratsbehälter 10 auf einen an­ deren.
Am Boden der Kammer 5 befindet sich eine Öffnung 22, diese dient dem Ablauf von sich an der Kammerwandung niederschlagenden Flüssigkeitströpfchen. Um den Ablauf zu verbessern, ist die Oberfläche entsprechend ausgelegt, z. B. teflon­ beschichtet oder weist, wie vorstehend erwähnt, den Lotuseffekt auf.
Unter der Öffnung 22 liegt eine Auffangschale als Sammelbehälter 18, in dieser liegt z. B. ein saugfähiges Vlies.
Fig. 2 zeigt mehrere Vorratsbehälter 10, die mit unterschiedlichen Flüssigkeiten gefüllt sind. Über die Zufuhrleitungen gelangt die Flüssigkeit in separate Dosier­ gefäße 3 oder zu eigenen Düsen oder auch zu einer gemeinsamen. Auf dem Ka­ sten 11, der die Kammern 5 umschließt, ist ein Pumpenantrieb 2 dargestellt, der über einen Gelenkhebel 4 den Kolben (nicht dargestellt) einer Pumpe antreibt.
Weiterhin ist ein freier Behälterraum 20 dargestellt, der der Aufnahme weiterer Behälter 10 dienen kann.
An der Gehäusefront befinden sich berührungslos arbeitende Taster 17, über die die gewünschten Flüssigkeiten oder Flüssigkeitsmengen gewählt werden, die Programmsteuerung befindet sich in Elektronikblock 1.
Bezugszeichenliste
1
Pumpensteuerung (Elektronik)
2
Pumpenantrieb
3
Dosiergefäße
4
Gelenkhebel
5
Kammer
6
Leitung
7
Filter
8
Ventil
9
Sprühkopf (Düse)
10
Vorratsbehälter
11
Kasten
12
Feder
13
Verschluß
14
Gehäuseabdeckung
15
Deckel, klappbar
16
Sensoren
17
Taster (Wahlschalter)
18
Sammelbehälter (Vlies)
19
Gehäuse
20
Behälterraum
21
Rückwand
22
Öffnung
23
Nachfüllstutzen

Claims (14)

1. Vorrichtung zur Reinigung und/oder Desinfektion von Händen oder Füßen, bei welcher eine Flüssigkeit nach Aktivieren einer Betätigung ausgebracht wird, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale
  • a) die Flüssigkeit wird über eine Düse (9) ausgebracht,
  • b) die Düse (9) erzeugt einen feinteiligen Sprühnebel,
  • c) die Düse (9) befindet sich in einer für die Hände oder Füße zugänglichen Kammer (5), die durch eine Rückwand (21) abgeschlossen ist, wobei die Kammer die Hände oder Füße in geringem Abstand umfaßt,
  • d) die Kammer (5) weist als Ablauf eine bodenseitige Öffnung (22) auf,
  • e) in der Kammer (5) befinden sich Sensoren (16),
  • f) die Sensoren (16) lösen Pumpen (3) aus, die über Leitungen (6) Flüssig­ keit zu den Düsen (9) fördern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Öffnung (22) ein herausnehmbarer Sammelbehälter (18) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß meh­ rere Vorratsbehälter (10) vorgesehen sind, die einer gemeinsamen oder ge­ trennten Düse (9) zugeordnet sind, wobei die Vorrichtung ein Gehäuse (19) aufweist, an dessen Front sich Wahlschalter (17) befinden, die die jeweiligen Pumpen (3) aktivieren, wobei diese durch die Sensoren (16) auslösbar sind.
4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß diese vorgebbare Mengen an Reinigungsflüssigkeit oder Desinfektionsmittel ausbringt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpen (3) nach Erreichen der vorgegebenen Menge selbsttätig abschalten.
6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Pumpen (2) Zahnrad- oder Kolbenpumpen sind, deren Betriebsdauer zur Erfassung der ausgebrachten Menge über einen Zähler erfaßt wird.
7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Kammer (5) eine Trommel ist.
8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Wände der Kammer (5) mit einer Antihaftbeschichtung versehen sind.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Kammer (5) eine Wärmestrahlungsquelle zur Trocknung der Hände oder Füße aufweist.
10. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß über diese ein Hautpflegemittel ausbringbar ist.
11. Verfahren zur Reinigung und/oder Desinfektion von Händen oder Füßen unter Verwendung von Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß man in­ nerhalb einer nach drei Seiten abgeschlossenen Kammer die Flüssigkeit feinteilig versprüht und hierdurch die Hände oder Füße oberflächendeckend benetzt und überschüssige Flüssigkeit vom Boden der Kammer ableitet.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß man den Sprühvorgang über innerhalb der Kammer angeordnete Sensoren auslöst.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß vor­ gebbare Mengen an Flüssigkeit versprüht werden, nach deren Erreichen der Sprühvorgang abgebrochen wird.
14. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 11-13, dadurch ge­ kennzeichnet, daß man die Hände oder Füße nach der Beaufschlagung mit dem Sprühnebel mit Hilfe von Wärmestrahlung trocknet.
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Owner name: STERIPOWER GMBH & CO. KG, 82319 STARNBERG, DE

8381 Inventor (new situation)

Inventor name: GHERMAN, TEODOR, 67240 BOBENHEIM-ROXHEIM, DE

Inventor name: SCHNEIDER, HARTMUT J., VARS, ONTARIO, CA

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