DE19907340A1 - Vorrichtung zur Reinigung und/oder Desinfektion von Händen oder Füßen - Google Patents
Vorrichtung zur Reinigung und/oder Desinfektion von Händen oder FüßenInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung und/oder Desinfektion von Händen oder Füßen, bei welcher eine Flüssigkeit nach Aktivieren einer Betätigung ausgebracht wird, wobei erfindungsgemäß die Flüssigkeit über eine Düse ausgebracht wird, die Düse einen feinteiligen Sprühnebel erzeugt, die Düse sich in einer für die Hände oder Füße zugänglichen Kammer befindet, die durch eine Rückwand abgeschlossen ist, wobei die Kammer die Hände oder Füße in geringem Abstand umfaßt, die Kammer als Ablauf eine bodenseitige Öffnung aufweist, in der Kammer sich Sensoren befinden, welche Pumpen auslösen, die über Leitungen Flüssigkeit zu den Düsen fördern.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Reini
gung und/oder Desinfektion von insbesondere Händen.
Herkömmliche Vorrichtungen für diese Zwecke bringen verhältnismäßig große
Mengen an Reinigungs-/Desinfektionsflüssigkeit aus, was aus Kosten- und Um
weltgründen nicht wünschenswert ist.
Eine weitere Problematik liegt im Trocknen der Hände (oder Füße) nach der Be
aufschlagung mit Flüssigkeit. Diese sind verhältnismäßig "naß" und erfordern
Trockentücher oder ein Trocknungsgebläse. Mehrfachtücher nehmen Keime auf
und übertragen diese an den nächsten Benutzer. Gebläse wirbeln die im Raum
befindlichen Keime auf und blasen diese gegen die Haut und in die Atemluft.
Beide Vorgehensweisen sind unhygienisch. Wegwerftücher sind zwar hinsichtlich
der Keimübertragung vorteilhafter, verursachen jedoch eine große Menge an
Abfall.
Die vorliegende Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, ein Verfahren und
eine Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe das Reinigen und Desinfizieren von
Händen oder Füßen erheblich günstiger gestaltet werden kann. Insbesondere soll
die Keimbelastung und Übertragung wesentlich reduziert werden, der Bedarf an
Reinigungs- und/oder Desinfektionsflüssigkeit soll deutlich gesenkt und die Ent
stehung von Abfall vermieden werden.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit einer Vorrichtung zur Reinigung und/oder
Desinfektion von Händen oder Füßen, bei welcher eine Flüssigkeit nach Akti
vieren einer Betätigung ausgebracht wird, bei welcher erfindungsgemäß die Flüs
sigkeit über eine Düse ausgebracht wird und die Düse einen feinteiligen
Sprühnebel erzeugt, die Düse befindet sich in einer für die Hände oder Füße
zugänglichen Kammer, die durch eine Rückwand abgeschlossen ist, wobei die
Kammer die Hände oder Füße in geringem Abstand umfaßt. Die Kammer weist
als Ablauf eine bodenseitige Öffnung auf, an ihrer Wandung befinden sich
Sensoren, welche Pumpen auslösen, die über Leitungen Flüssigkeit zu den
Düsen fördern.
Der besondere Vorteil bei der Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
liegt in folgendem. Da die Kammer die Hände oder Füße in geringem Abstand
umfaßt und die ausgebrachte Flüssigkeit als feinteilige Sprühtröpfchen ausge
bracht werden, verteilen sich die Tröpfchen im wesentlichen gleichmäßig über das
Raumvolumen, so daß die gesamte Hautoberfläche beaufschlagt wird und eine
kurzfristige Waschbewegung der Hände genügt, um diese zu reinigen.
Die ausgebrachte Flüssigkeitsmenge ist dabei denkbar gering, es genügen in der
Regel 1 bis 1,5 ml, wobei der Flüssigkeitsfilm auf der Haut so dünn sein kann, daß
kein Trocknen mit einem Hilfsmittel (Handtuch etc.) erforderlich ist, sondern diese
geringe Flüssigkeitsmenge schnell verdunstet. Diese Vorgehensweise ist somit
ausgesprochen hygienisch.
Ein sehr kleiner Teil des Sprühnebels gelangt natürlich an die Wandung der
Kammer. Dieser Teil wird vom Boden der Kammer abgeführt, in die Kanalisation
geleitet oder in einem Vorratsbehälter gesammelt. Vorteilhaft ist dieser mit saug
fähigem Material ausgelegt, so daß grundsätzlich nur dieses periodisch entnom
men zu werden braucht. Das saugfähige Material kann ein Vlies sein oder aber
auch ein quellbares Acrylat, wie es z. B. für Windeleinlagen verwendet wird, ein
sog. Superabsorber. Diese Entnahme kann in großen zeitlichen Abständen
geschehen, weil die ablaufenden Mengen sehr gering sind.
Die Sprühvorrichtung ist so ausgelegt, daß ihre Düse in die Mitte der Kammer ge
richtet ist und daß ein vorzugsweise sehr feinteiliger Nebel entsteht. Derartige
Sprühvorrichtungen sind im Handel und z. B. in der EP 0 593 900 A3 beschrieben.
Die Vorrichtungen für die Desinfektion von Füßen, d. h. z. B. zur Vorbeugung von
Pilzinfektionen unterscheiden sich grundsätzlich nicht von derjenigen für die
Hände. Jedoch kann die Pumpe im letzteren Falle eine rein mechanische sein,
wobei die Ferse einen Kolben niederdrückt, der die Desinfektionsflüssigkeit
austreibt. Der Sensor sorgt in diesem Falle dafür, daß Fehlsprühungen
ausgeschlossen sind, sondern Flüssigkeit erst ausgebracht wird, wenn der Fuß
die erforderliche Position eingenommen hat.
Die Kammer kann grundsätzlich beliebige Form haben, sie ist insbesondere kuge
lig oder trommelartig ausgebildet. Desweiteren können auch mehrere Vorrats
behälter in der Vorrichtung untergebracht sein, die mit unterschiedlichem Inhalt
gefüllt sind, wie z. B. Waschflüssigkeit, ein oder mehrere Desinfektionsmittel,
Pflegeemulsionen etc. und die gezielt oder nacheinander über gemeinsame oder
separte Düsen abgerufen werden können.
Die Vorrichtung weist dazu ein Gehäuse auf, in dem die Kammer mit der oder den
Düsen sowie die Vorratsbehälter, Leitungen und Pumpen untergebracht sind. An
der Front befinden sich Wahlschalter oder Tasten, insbesondere solche, die be
rührungslos wirken, um einzelne Flüssigkeiten oder solche in programmierter Rei
henfolge oder gewünschtenfalls auch Mischung abzurufen. Dabei wird zunächst
die Wahl getroffen und nach Einführen der Hände oder des Fußes von den
Kammersensoren der gewünschte Sprühvorgang ausgelöst.
Der Sprühvorgang kann natürlich so lange aufrecht erhalten werden, wie sich z. B.
die Hände zwischen den Sensoren befinden. Vorteilhaft weist die Vorrichtungs
steuerung aber ein Zeitglied auf, welches die Pumpen je nach der ausgebrachten
Menge abschaltet. Dabei kann die Steuerung so ausgelegt sein, daß diese für den
Fall des Bedarfs größerer Mengen nach kurzer Unterbrechung wieder einschaltet,
um in einem neuen Takt die gleiche Menge noch einmal auszubringen. Dies kann
bei größerem Reinigungsbedarf der Fall sein, insbesondere vorteilhaft ist dies bei
der Desinfektion in Kliniken oder Arztpraxen, wo die Desinfektion spezifische un
terschiedliche Mengen erfordert, die dabei dem Takt des Ausbringens entspre
chen und mitgezählt oder angezeigt werden können.
Eine andere Möglichkeit für den ärztlichen Bereich besteht in der Anbringung ei
nes kleinen Meßgefäßes, in das zunächst die gewünschte Menge vorgefördert
wird, um diese nach dem Auslösen der Pumpen durch die Kammersensoren zu
versprühen.
Die Pumpen sind Zahnrad- oder Kolbenpumpen, wobei ein Zählwerk Um
drehungen oder Kolbenhübe zur Dosierung zählt.
Die Wände der Kammer sind vorzugsweise mit einer Antihaftschicht versehen, die
den Ablauf der an den Wänden niedergeschlagenen Tröpfchen erleichtert. Eine
besonders effektive Beschichtung wird mittels des sog. Lotuseffektes erhalten,
Näheres hierzu findet sich beispielsweise in der EPA 0 772 515. Restflüssigkeit
(die ohnehin nur in sehr geringen Menge vorliegt) wird hierdurch vollständig in das
Sammelgefäß abgeleitet, so daß eine Keimbildung an den Kammerwänden aus
geschlossen ist.
Letztlich wird vorgeschlagen, in der Kammer zusätzlich eine Wärmestrahlungs
quelle einzuordnen. Diese unterstützt das Verdunsten von verdampfbaren
Anteilen der Desinfektions- oder Reinigungsflüssigkeit. Beim Versprühen von
entsprechenden Emulsionen verbleiben die langkettigen Moleküle als Pflegemittel
auf der Haut.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht somit darin, daß man innerhalb einer
nach drei Seiten abgeschlossenen Kammer Flüssigkeiten wie Desinfektions- oder
Reinigungsmittel (oder solche, die Pflegemittel enthalten) mittels einer vorzugs
weise am Kopf der Kammer befindliche Düse möglichst fein verteilt ausbringt, wo
bei die entstehenden Tröpfchen an den Kammerwänden abgelenkt und verwirbelt
werden, so daß sie sich auf der gesamten Oberfläche der Haut des Fußes oder
der Hand niederschlagen. Durch eine Waschbewegung wird die Flüssigkeit
intensiv mit der Haut in Kontakt gebracht, der sehr dünne entstehende
Flüssigkeitsfilm verdunstet so schnell, daß ein mechanisches Trocknen entfallen
kann.
Die vorliegende Erfindung ist besonders geeignet für Reinigungsvorgänge, bei
welchen keine größeren Schmutzmengen abgeschwemmt werden müssen. Der
bevorzugte Einsatzbereich sind daher öffentliche Bedürfnisanstalten, private Toi
letten und ganz besonders Arztpraxen und Kliniken.
Ein weiteres, sehr wesentliches Anwendungsgebiet sind Verkaufsstätten für
Lebensmittel, bei welchen das Verkaufspersonal das Lebensmittel berührt, wie
z. B. Metzgereien. Da die Reinigung der Hände erfindungsgemäß sehr schnell vor
sich geht, kann diese z. B. nach jedem Kassieren vorgenommen werden,
bekanntlich weisen Geldscheine eine hohe Keimbelastung auf.
Anhand der beiliegenden Figuren wird die vorliegende Erfindung näher erläutert.
Dabei zeigen
Fig. 1 eine Vorrichtung in Frontansicht und
Fig. 2 eine solche von oben.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die Vorrichtung von vorne gesehen. In einem
Gehäuse 19 mit Deckel 15 befindet sich ein Vorratsbehälter 10 mit Reinigungs-,
Desinfektions- oder einer Flüssigkeit zur Hautpflege. Der Behälter 10 ruht auf ei
ner Feder 12, die diesen in einen Verschluß (Schnellverschluß) drückt und sichert.
Am Boden des Behälters 10 befindet sich ein Filter 7, von diesem führt eine Lei
tung 6 zu einer Düse 9. Die Leitung 6 ist an einen Pumpenantrieb 2 angeschlos
sen, in ihr ist ein Ventil 8 angeordnet. Selbstverständlich kann der Behälter 10 be
liebige Form haben, die Leitung 6 kann auch durch den Boden des Behälters ge
führt sein. In der Gehäuseabdeckung 14 unterhalb des Deckels 15 kann ein Nach
füllstutzen 23 zum Befüllen des Behälters vorgesehen sein. In vorliegendem Bei
spiel fördert die Pumpe 2 über die Leitung 6 zunächst so viel (Desinfektions-)
Flüssigkeit in ein Dosiergefäß 3, wie für die jeweilige Desinfektion vorgeschrieben.
Ein Kasten 11 umfaßt die Kammer 5.
Die Düse 9 sowie die Pumpe 2 ruhen auf dem Kasten 11, die Düse 9 ragt
kopfseitig in das Innere der Kammer 5. Seitlich an der Wandung der hier
trommelartig ausgebildeten Kammer 5 befinden sich Sensoren 15, die den
Sprühvorgang auslösen, sobald sich die Hände zwischen ihnen befinden.
Die Pumpen 2 sind über eine hier angedeutete Elektronik 1 gesteuert, beispiels
weise schalten sie nach Entleeren des Dosiergefäßes 3 oder nach einer fest
legbaren Zeitdauer ab oder wechseln von einem Vorratsbehälter 10 auf einen an
deren.
Am Boden der Kammer 5 befindet sich eine Öffnung 22, diese dient dem Ablauf
von sich an der Kammerwandung niederschlagenden Flüssigkeitströpfchen. Um
den Ablauf zu verbessern, ist die Oberfläche entsprechend ausgelegt, z. B. teflon
beschichtet oder weist, wie vorstehend erwähnt, den Lotuseffekt auf.
Unter der Öffnung 22 liegt eine Auffangschale als Sammelbehälter 18, in dieser
liegt z. B. ein saugfähiges Vlies.
Fig. 2 zeigt mehrere Vorratsbehälter 10, die mit unterschiedlichen Flüssigkeiten
gefüllt sind. Über die Zufuhrleitungen gelangt die Flüssigkeit in separate Dosier
gefäße 3 oder zu eigenen Düsen oder auch zu einer gemeinsamen. Auf dem Ka
sten 11, der die Kammern 5 umschließt, ist ein Pumpenantrieb 2 dargestellt, der
über einen Gelenkhebel 4 den Kolben (nicht dargestellt) einer Pumpe antreibt.
Weiterhin ist ein freier Behälterraum 20 dargestellt, der der Aufnahme weiterer
Behälter 10 dienen kann.
An der Gehäusefront befinden sich berührungslos arbeitende Taster 17, über die
die gewünschten Flüssigkeiten oder Flüssigkeitsmengen gewählt werden, die
Programmsteuerung befindet sich in Elektronikblock 1.
1
Pumpensteuerung (Elektronik)
2
Pumpenantrieb
3
Dosiergefäße
4
Gelenkhebel
5
Kammer
6
Leitung
7
Filter
8
Ventil
9
Sprühkopf (Düse)
10
Vorratsbehälter
11
Kasten
12
Feder
13
Verschluß
14
Gehäuseabdeckung
15
Deckel, klappbar
16
Sensoren
17
Taster (Wahlschalter)
18
Sammelbehälter (Vlies)
19
Gehäuse
20
Behälterraum
21
Rückwand
22
Öffnung
23
Nachfüllstutzen
Claims (14)
1. Vorrichtung zur Reinigung und/oder Desinfektion von Händen oder Füßen,
bei welcher eine Flüssigkeit nach Aktivieren einer Betätigung ausgebracht
wird, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale
- a) die Flüssigkeit wird über eine Düse (9) ausgebracht,
- b) die Düse (9) erzeugt einen feinteiligen Sprühnebel,
- c) die Düse (9) befindet sich in einer für die Hände oder Füße zugänglichen Kammer (5), die durch eine Rückwand (21) abgeschlossen ist, wobei die Kammer die Hände oder Füße in geringem Abstand umfaßt,
- d) die Kammer (5) weist als Ablauf eine bodenseitige Öffnung (22) auf,
- e) in der Kammer (5) befinden sich Sensoren (16),
- f) die Sensoren (16) lösen Pumpen (3) aus, die über Leitungen (6) Flüssig keit zu den Düsen (9) fördern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der
Öffnung (22) ein herausnehmbarer Sammelbehälter (18) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß meh
rere Vorratsbehälter (10) vorgesehen sind, die einer gemeinsamen oder ge
trennten Düse (9) zugeordnet sind, wobei die Vorrichtung ein Gehäuse (19)
aufweist, an dessen Front sich Wahlschalter (17) befinden, die die jeweiligen
Pumpen (3) aktivieren, wobei diese durch die Sensoren (16) auslösbar sind.
4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekenn
zeichnet, daß diese vorgebbare Mengen an Reinigungsflüssigkeit oder
Desinfektionsmittel ausbringt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpen
(3) nach Erreichen der vorgegebenen Menge selbsttätig abschalten.
6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Pumpen (2) Zahnrad- oder Kolbenpumpen sind, deren
Betriebsdauer zur Erfassung der ausgebrachten Menge über einen Zähler
erfaßt wird.
7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kammer (5) eine Trommel ist.
8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Wände der Kammer (5) mit einer Antihaftbeschichtung
versehen sind.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kammer (5) eine Wärmestrahlungsquelle zur Trocknung
der Hände oder Füße aufweist.
10. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekenn
zeichnet, daß über diese ein Hautpflegemittel ausbringbar ist.
11. Verfahren zur Reinigung und/oder Desinfektion von Händen oder Füßen
unter Verwendung von Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß man in
nerhalb einer nach drei Seiten abgeschlossenen Kammer die Flüssigkeit
feinteilig versprüht und hierdurch die Hände oder Füße oberflächendeckend
benetzt und überschüssige Flüssigkeit vom Boden der Kammer ableitet.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß man den
Sprühvorgang über innerhalb der Kammer angeordnete Sensoren auslöst.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß vor
gebbare Mengen an Flüssigkeit versprüht werden, nach deren Erreichen der
Sprühvorgang abgebrochen wird.
14. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 11-13, dadurch ge
kennzeichnet, daß man die Hände oder Füße nach der Beaufschlagung mit
dem Sprühnebel mit Hilfe von Wärmestrahlung trocknet.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1999107340 DE19907340B4 (de) | 1999-02-20 | 1999-02-20 | Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung und/oder Desinfektion von Händen oder Füßen |
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| DE19907340B4 DE19907340B4 (de) | 2004-05-13 |
Family
ID=7898287
Family Applications (1)
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| Country | Link |
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| 8381 | Inventor (new situation) |
Inventor name: GHERMAN, TEODOR, 67240 BOBENHEIM-ROXHEIM, DE Inventor name: SCHNEIDER, HARTMUT J., VARS, ONTARIO, CA |
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| R071 | Expiry of right |